Der Abstieg rückt näher: Leipzig verliert trotz starker erster Halbzeit in Hannover
Hannover – Am Freitagabend unterlag der SC DHfK Leipzig mit 33:36 (15:15) gegen den TSV Hannover-Burgdorf und bleibt somit im Kampf gegen den Abstieg weiter ohne Fortschritt. In der ZAG Arena verfolgten mehr als 9100 Zuschauer jedoch eine bis zum Schluss spannende Begegnung.
Für Leipzig starteten auf dem Feld Binder, Klima, Bombac, Semper, Peter, Rogan sowie Torwart Mrkva, der auch diesmal zwischen den Pfosten stand. Leider konnte Preuss verletzungsbedingt kurzfristig nicht mitwirken.
Der SC DHfK begann das Spiel sehr überzeugend und setzte sich bereits in der 6. Minute erstmals mit drei Toren ab (5:2). Die Gastgeber verteidigten hingegen mit viel Leidenschaft und erzielten durch ihren starken Kreisläufer und die Außenpositionen immer häufiger Treffer.
Nach 15 Minuten führten die Sachsen mit 9:7 und präsentierten sich vor allem wegen ihres abwechslungsreichen Angriffsspiels als das überlegene Team, angeführt vom Spielmacher Bombac, der seine Mitspieler gekonnt einsetzte.
Obwohl der TSV in der 20. Minute wieder zum 11:11 ausgleichen konnte, wirkte das Team insgesamt wenig ideenreich. In den letzten sechs Minuten vor der Halbzeit gelang den Leipzigern jedoch kein Treffer mehr, sodass es beim Stand von 15:15 in die Pause ging. Bester Werfer des SC DHfK war bis dahin Klima mit fünf Toren.
Nach dem Seitenwechsel geriet Leipzig jedoch zunehmend unter Druck. Bereits nach vier Minuten beim Spielstand von 18:21 nahm Trainer Frank Carstens eine Auszeit, um seine Mannschaft neu zu ordnen. Khairi ersetzte Bombac, während Piroch zunächst für den heute schwachen Semper aufs Feld kam.
Dennoch fanden die Leipziger bald wieder besser ins Spiel und verkürzten in der 46. Minute auf 24:26. Besonders Hannovers Kreisläufer Fischer stellte sich dabei als schwer zu kontrollierende Größe heraus, traf selbst oder bereitete durch geschickte Blockstellungen Chancen vor.
In der 52. Minute zog der Gastgeber mit einem 5-Tore-Lauf auf 30:25 davon, während die Leipziger im Angriff öfter ins Stocken gerieten und in der Abwehr große Lücken zeigten.
Obwohl die Sachsen kurz vor dem Ende noch einmal alle Kräfte mobilisierten, reichte es letztlich nicht für den Sieg: Leipzig unterlag Hannover-Burgdorf mit 33:36, trotz einer starken ersten Hälfte. Nun bleiben dem Team noch drei Partien, um den Abstieg im letzten Moment abzuwenden.