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HCL-Frauen stürmen aus der „Brüderhölle“: Handball in Leipzig bleibt erstklassig

Von Lutz Brose

Leipzig – Spannender Showdown in der 2. Handball-Bundesliga: Am Samstagabend sicherten sich die Damen des HC Leipzig (HCL) mit einem klaren 37:24-Erfolg den Aufstieg in die höchste Spielklasse.

Trainer Erik Töpfer brachte vor dem Duell gegen den 1. FSV Mainz 05 seine Zielsetzung deutlich auf den Punkt: „Das ist für uns das bedeutendste Spiel der gesamten Saison.“

Der Verein und das Team haben über Jahre konsequent und mit großer Disziplin daran gearbeitet, nach dem insolvenzbedingten Abstieg 2017 aus der 3. Liga (Staffel Ost) Schritt für Schritt zurück zu kommen – und zwar mit einem sehr jungen Kader, dessen Spielerinnen größtenteils aus den eigenen Sportschulen stammen.

Mit dem erreichten Aufstieg hat der HCL Vereinsgeschichte geschrieben. Geschäftsführer Lars Lammich betonte, dass es bislang keinem Frauen-Handballklub gelungen sei, nach einer Insolvenz wieder den Weg in die 1. Liga zu schaffen.

Nach dem Schlusspfiff zeigte sich Lammich überwältigt: „Ich bin unglaublich stolz auf die Mannschaft, den Trainerstab und das gesamte Umfeld. Dass wir das Ziel bereits in dieser Saison realisieren konnten, ist großartig. Wir sind sowohl sportlich als auch finanziell bereit für die 1. Liga.“

Während die Männer des SC DHfK Leipzig aus der ersten Liga abgestiegen sind, bleibt dank der Frauen vom HCL der Handball in Leipzig weiterhin erstklassig vertreten.

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Ein kleiner Wermutstropfen bleibt: Aufgrund infrastruktureller Anforderungen – unter anderem bezüglich der Kapazität und der Tribünenanordnung auf beiden Seiten – müssen die Spielerinnen ihre angestammte Heimspielstätte „Brüderhölle“ verlassen und künftig im größeren Sportcenter Markranstädt antreten.

Doch davon lässt man sich die Feierlaune sicherlich nicht verderben.