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Explosion im Bruno-Plache-Stadion: Einsatzkräfte trainieren den Ernstfall

Leipzig – „Explosion im Stadion“ lautete die Überschrift des jüngsten Instagram-Beitrags der Johanniter Leipzig, die am Dienstag im Bruno-Plache-Stadion im Einsatz waren. Zwar handelte es sich dabei nicht um einen tatsächlichen Notfall, dennoch kann ein solcher Ernstfall niemals ausgeschlossen werden.

Aus diesem Grund üben die Einsatzkräfte des Johanniter Regionalverbands Leipzig/Nordsachsen regelmäßig solche außergewöhnlichen Situationen.

Der simulierte Einsatz lautete diesmal: „Annahme einer Explosion durch Pyrotechnik mit einem Massenanfall von Verletzten“ (in der Fachsprache als „MANV“ bezeichnet).

Die rund 20 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Sanitätsdienstes und Bevölkerungsschutzes übten am Dienstag unter anderem die Abläufe bei der Versorgung der Verletzten in einem solchen Szenario. Zudem stand die Koordination der Zusammenarbeit im Team im Fokus, wie der Verband auf seinen Social-Media-Kanälen mitteilte.

Die Übung fand unter möglichst realistischen Bedingungen im Stadion des 1. FC Lok Leipzig statt. Die Sanitäter sind bei jedem Heimspiel vor Ort, um bei Unfällen und gesundheitlichen Beschwerden schnell Unterstützung zu leisten.

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Für ein möglichst realistisches Training wurden außerdem 15 Schauspieler eingesetzt, die Verletzungen simulierten. Solche Darsteller kommen bei derartigen Übungen regelmäßig zum Einsatz, damit die Einsatzkräfte den Ernstfall an „echten“ Personen trainieren können.

„Die Übung war ein voller Erfolg“, berichteten die Johanniter auf Instagram. Positive Nachrichten also für Fans, Besucher des Stadions und die Helfer vor Ort.