Zweiter Platz beim Goldenen Oval: Deshalb ist Diskus-Ass Richter trotzdem zufrieden
Dresden – Steven Richter (23) erreichte am Sonntag beim Goldenen Oval in Dresden den dritten Platz. Mit einer Weite von 66,36 Metern zeigte sich der Diskuswerfer zufrieden.
Zum Sieger Matthew Denny aus Australien (67,76 m) fehlten ihm 1,40 Meter. Dennoch erklärte der 23-jährige Chemnitzer im Interview, warum er glücklich mit seinem Ergebnis ist.
TAG24: Wie bewerten Sie Ihre Leistung?
Richter: „Ich freue mich, dass ich mich unter den Top Drei platzieren konnte und die 65 Meter-Marke hinter mir gelassen habe. Allerdings denke ich, dass noch mehr möglich ist. Momentan treffe ich den Diskus nicht so gut wie vor zwei oder drei Monaten. Trotzdem bin ich auf einem guten Weg, besonders mit Blick auf die Europameisterschaft.“
TAG24: Wie schätzen Sie die 66,36 Meter ein?
Richter: „Meine 74 Meter in Oklahoma entsprechen in einem geschlossenen Stadion etwa 67,68 Metern. Die 66 Meter heute sind ein großartiges Resultat. Im Vorjahr habe ich hier 64,90 Meter geworfen. Dieser Vergleich zeigt mir klar den Fortschritt.“
TAG24: Haben Sie gehofft, Denny noch zu überholen?
Richter: „Das hätte ich schaffen können. Aber gegen Denny zu verlieren ist keine Schande.“
TAG24: Sie hatten bei jedem Wurf ein Lächeln im Gesicht ...
Richter: „Ja, es war einfach großartig, ich habe den Wettkampf sehr genossen. Ich liebe dieses Stadion.“
TAG24: Was mögen Sie daran besonders?
Richter: „Die Architektur ist wirklich schön. Durch die offene Bauweise kommt der Wind gut hinein, was für uns Diskuswerfer ideal ist. Die Stimmung ist fantastisch, das Stadion hat genau die richtige Größe und mit den vielen Zuschauern unten entsteht eine tolle Atmosphäre.“