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Renovierungsarbeiten am RheinEnergie-Stadion: Welche Auswirkungen das für Fans des 1. FC Köln hat

Köln – Der 1. FC Köln verfolgt seinen nachhaltigen Kurs konsequent weiter: Am Mittwoch starteten die Kölner Sportstätten gemeinsam mit RheinEnergie mit der Installation einer umfangreichen Photovoltaikanlage auf dem Dach des RheinEnergie-Stadions.

Der Bundesliga-Club, der aktuell gegen den Abstieg kämpft, berichtet, dass in den kommenden drei Monaten die Trapezblechdächer über den Ost-, West- und Südkurven mit etwa 2700 Solarmodulen bestückt werden. Die Nordtribüne bleibt dagegen unberührt, da ihre Dachfläche in Richtung Marathontor nicht für die Solaranlage geeignet ist.

Die Montage erfolgt in drei Etappen: Beginnend im März wird zunächst die Osttribüne mit den neuen Modulen ausgestattet, im April folgt die Südkurve. Den Abschluss bilden die Arbeiten an der Westtribüne, die Ende April starten sollen.

Spieltage sowie weitere Veranstaltungen im Stadion bleiben von den Bauarbeiten ausdrücklich unberührt. „An Spieltagen und bei Großevents werden die Arbeiten pausiert, der Kran abgebaut und die Baustelle gesichert, sodass die Sicherheit aller Besucher jederzeit gewährleistet ist“, erklärt der FC.

Im Umfeld des Stadions kann es allerdings zeitweise zu Sperrungen von Zugangswegen und Zufahrten kommen. „Die Kölner Sportstätten und RheinEnergie bitten daher Anwohner und Gäste um Verständnis“, heißt es weiter.

Der vor Ort erzeugte Strom soll künftig direkt zur Versorgung des Stadions dienen und so den Verbrauch von konventionellen Energiequellen verringern. Überschüssige Energie kann darüber hinaus ins lokale Stromnetz eingespeist werden. Planung, Bau, Finanzierung sowie Betrieb und Wartung der Anlage liegen in den Händen von RheinEnergie.

„Als Hauptpächter freut es uns sehr, den Weg zu mehr Nachhaltigkeit […] auch in Müngersdorf fortzuführen. Nach der Umstellung auf Ökostrom im Jahr 2018 ist die Installation der Photovoltaikanlage ein weiterer bedeutender Schritt in Richtung einer zukunftsfähigen Energieversorgung“, betont FC-Geschäftsführer Philipp Türoff.