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Mitreißender Ost-Klassiker: Leipzig und Eisenach liefern sich spannendes Duell

Leipzig – Im traditionsreichen Ost-Klassiker trennten sich der SC DHfK Leipzig und der ThSV Eisenach am Sonntag mit einem 29:29-Unentschieden (Halbzeitstand 15:13). In der ohrenbetäubend lauten Quarterback Immobilien Arena erlebten 5.912 Zuschauer, darunter etwa 500 mitgereiste Eisenach-Fans, ein packendes Spiel, das bis zur Schlusssekunde offen blieb und bei dem für beide Mannschaften noch alles möglich war. Für die Grün-Weißen, die über weite Strecken die dominierende Mannschaft stellten, ist der zwar wertvolle Punkt im Abstiegskampf dennoch eher ein kleiner Trost.

Kurz vor Spielbeginn konnten die Leipziger zudem einen großen Erfolg feiern: Nationalspieler Franz Semper verlängerte seinen Vertrag ligaunabhängig bis zum Jahr 2030 – ein starkes Signal im Kampf um den Klassenerhalt.

Trainer Frank Carstens setzte zu Spielbeginn auf Tomas Mrkva im Tor. In den ersten zehn Minuten lag der Fokus bei der von Beginn an intensiv geführten Begegnung vor allem auf den Defensivreihen beider Teams.

Offensiv tat sich Leipzig zunächst schwer, doch glücklicherweise funktionierten die Würfe aus dem Rückraum. Besonders Semper setzte sich immer wieder mit kraftvollen Torwürfen durch, wenn andere Angriffsoptionen ausgeschöpft waren.

In der 19. Minute gelang Leipzig erstmals eine Vier-Tore-Führung (13:9). Die Partie nahm insgesamt zunehmend an Intensität zu, häufig kam es bei den harten Duellen zu kleineren Rudelbildungen. Doch die Führung gaben die Gastgeber nicht mehr ab, sodass beim Pausenpfiff ein 15:13 auf der Anzeigetafel stand.

Zur zweiten Halbzeit brachte Leipzigs Coach Ebner ins Tor, der mit fünf starken Paraden die Arena zum Beben brachte.

Obwohl die Offensive in dieser Phase nicht immer sattelfest war, hielt der italienische Nationalkeeper seine Mannschaft im Spiel. In der 50. Minute gelang Eisenach der Ausgleich zum 23:23. Zwei Minuten später verlor Leipzigs Piroch nach einer roten Karte vorzeitig das Spielfeld – doch Ebner parierte den anschließend fälligen Siebenmeter und schenkte den DHfK-Fans damit neue Hoffnung.

Im Anschluss hielten es kaum noch Zuschauer auf den Sitzplätzen, jede erfolgreiche Aktion der Leipziger wurde mit Jubel gefeiert. Die Spieler des SC DHfK kämpften mit aller Kraft, um die so wichtigen Punkte nicht aus der Hand zu geben.

Am Ende reichte es jedoch nicht: Beide Teams teilten sich beim Spielstand von 29:29 die Punkte.