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Erneuter Rückschlag: Leipzig setzt Negativtrend in Lemgo fort

Lemgo – Der SC DHfK Leipzig musste am Mittwochabend im voraussichtlich letzten Auswärtsspiel der Saison in der 1. Handball-Bundesliga eine 28:30-Niederlage (17:18) gegen den TBV Lemgo Lippe hinnehmen. Mit dieser Pleite setzt das Team aus Sachsen seine sportliche Abwärtsspirale fort.

Im Rückraum begannen für Leipzig Hinriksson, Bombac und Semper, auf den Außenpositionen standen Kapitän Binder sowie Peter, während Mrkva im Tor und Rogan am Kreis zum Einsatz kamen.

Wie bereits häufig in dieser Spielzeit zeigten sich die Leipziger zunächst recht souverän und konnten einige einfache Tore erzielen. Die Abwehr der Ostwestfalen wirkte zu Beginn noch etwas ungeordnet, überzeugte im Angriff jedoch durch starke Eins-gegen-Eins-Situationen. Nach neun Minuten lagen die Sachsen mit 9:6 in Führung.

Danach blieb Leipzig über einen Zeitraum von knapp zehn Minuten ohne erfolgreichen Abschluss, zudem parierte Lemgos Torhüter Möstl mehrfach stark und verstärkte so die Unsicherheit beim Tabellenschlusslicht.

In der 23. Minute gelang dem TBV der Ausgleich zum 14:14 und kurz darauf übernahmen sie erstmals die Führung. Mit einem Spielstand von 17:18 ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel fanden die Leipziger weiterhin keinen Weg an TBV-Keeper Möstl vorbei, verteidigten allerdings stabil, während Torwart Ebner immer wieder aussichtsreiche Chancen der Gastgeber entschärfte.

Zwar konnte Leipzig zunächst noch mithalten, doch in der 45. Minute erhöhte Lemgo den Vorsprung auf drei Tore (24:21). Die Grün-Weißen blieben dran, vermochten es jedoch nicht, den TBV in den entscheidenden Momenten nochmals ernsthaft unter Druck zu setzen.

Am Ende gewann Lemgo verdient mit 30:28 und besiegelte damit den Abstieg Leipzigs endgültig. Am Sonntag steht für den SC DHfK das letzte Heimspiel der Saison in der 1. Liga gegen GWD Minden (15 Uhr) auf dem Programm.