SC DHfK Leipzig komplettiert Zweitliga-Kader: Ein Neuzugang kommt, ein Spieler verabschiedet sich
Leipzig – Mit der Verpflichtung von Finn Schroven (22) scheint der SC DHfK Leipzig den letzten Baustein für den Kader gefunden zu haben, der den sofortigen Wiederaufstieg in die höchste Spielklasse ermöglichen soll. Gleichzeitig steht nun fest, dass Adam Lönn (34) den Verein am Saisonende verlassen und nicht mit in die 2. Liga gehen wird.
Der 22-jährige Rückraumspieler wechselt vom TSV Bayer Dormagen nach Leipzig und unterschrieb einen Vertrag bis 2028. In der aktuellen Saison glänzt er mit beeindruckenden Statistiken: Mit 146 Feldtoren ist Schroven nicht nur der erfolgreichste Torschütze seines bisherigen Klubs, sondern mit 134 Vorlagen auch der Spieler mit den meisten Assists in der gesamten 2. Handball-Bundesliga.
„Ich habe mich für den Wechsel nach Leipzig entschieden, weil ich hier die Chance sehe, mich auf hohem Niveau weiterzuentwickeln und mich auf diese neue Herausforderung freue“, erklärte Schroven. „Wir werden alles geben, um den Wiederaufstieg zu schaffen, und ich möchte meinen Beitrag dazu leisten.“
Leipzigs Cheftrainer Frank Carstens (54) betonte die Qualität des Neuzugangs: „Finn gehört zu den besten Akteuren auf seiner Position in der 2. Liga und besticht durch sein schnelles Spiel.“ Carstens ergänzte: „Zudem ist er äußerst torgefährlich.“ Zusammen mit Vize-Europameister Franz Semper (28) soll der 1,90 Meter große Schroven das neue Duo im rechten Rückraum der Leipziger bilden.
Auch hinsichtlich Adam Lönn (34) gibt es nun Gewissheit: Der Schwede wird den Verein nach nur einer Saison in Leipzig verlassen. Nach dem letzten Heimspiel am 7. Juni gegen Minden wird er gemeinsam mit acht weiteren Spielern verabschiedet.
Am vergangenen Spieltag wurde der Abstieg des SC DHfK Leipzig besiegelt, nachdem das Team in eigener Halle gegen Melsungen verlor und Konkurrent Wetzlar gewann.
Mathematisch besteht zwar noch eine Chance, die jedoch einem Wunder gleichkäme. Zwei Spieltage vor Saisonende liegen die Sachsen vier Punkte und 38 Tore hinter dem rettenden Tabellenplatz.
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