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Erneute Niederlage! So verspielt der HCE seine Aufstiegschancen

Dresden – HCE-Trainer André Haber (39) bezeichnete die knappe 31:32 (16:18)-Niederlage bei der HSG Nordhorn-Lingen am Freitagabend als „sehr bitter“ – und das aus zweifacher Sicht.

„Das hat natürlich Auswirkungen auf die Tabelle. Das ist klar und jedem bewusst“, erklärte der Coach. Da Balingen am Samstag siegreich war, beträgt der Rückstand des Tabellenzweiten mittlerweile vier Punkte – und der Aufstiegskampf scheint sich langsam ohne die Dresdner zu entscheiden. Dabei war im Euregium in Niedersachsen alles möglich, um beide Punkte mitzunehmen.

„In den entscheidenden Situationen hat Nordhorn einfach deutlich konsequenter agiert als wir“, so der 39-Jährige. „Besonders ärgerlich sind die vielen Fehlversuche in den letzten zehn Minuten und die unnötigen Fehler, die wir uns geleistet haben.“

Technische Fehler und insgesamt fünf Fehlschüsse kosteten seine Mannschaft den Sieg. Besonders symptomatisch war die Leistung von Rückraum-Linkshänder Doruk Pehlivan (27), der nur drei seiner neun Würfe im Tor unterbrachte und zusätzlich drei technische Fehler verursachte. Das ist einfach zu viel, wenn man in dieser Liga etwas erreichen möchte.

„Wir können die Niederlage nicht mehr rückgängig machen, das ist uns bewusst“, erklärt Haber, der trotz der Enttäuschung kämpferisch bleibt: „Wir werden alles geben, um die beste Rückrunde der Saison zu spielen. Darauf bauen wir.“

Hierfür benötigt das Team, ähnlich wie zum Abschluss der Hinrunde, eine beeindruckende Siegesserie.

Neun Begegnungen stehen den Elbestädtern noch bevor, um im Aufstiegsrennen wieder zuzuschlagen und doch noch den Sprung ins Oberhaus zu schaffen.