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Heimspielstart misslungen: Leipzig unterliegt im Kellerduell gegen den BHC

Leipzig – Im ersten Heimspiel der Rückrunde der Handball-Bundesliga musste sich der SC DHfK Leipzig am Sonntag mit 28:35 (14:16) gegen den Bergischen HC geschlagen geben. Das Team von Trainer Frank Carstens konnte somit nicht an die starken Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen. Im Hinspiel hatten sich beide Mannschaften mit einem 28:28-Unentschieden getrennt.

Leipzig startete gut in das wichtige Kellerduell und erzielte das erste Highlight-Tor durch einen gekonnten Drehwurf von Franz Semper. Von Beginn an entwickelte sich eine körperbetonte Partie, in der beide Teams mit vollem Einsatz kämpften, da viel auf dem Spiel stand.

Der Torwart des BHC, Christopher Rudeck, zeigte seine zuletzt anhaltend starke Form und parierte mehrere vielversprechende Chancen der Leipziger.

Nach 15 Minuten führten die Gäste mit 7:6, was vor allem an ihrer effektiveren Chancenverwertung und einer stabileren Defensive lag. Kurz darauf erzielte Dean Bombac für den SC DHfK den Ausgleich. Daraufhin nahm das Trainerteam des Bergischen HC eine Auszeit, während Frank Carstens mit der Einwechslung von Mrkva für Ebner reagierte.

Ein herber Rückschlag für die Grün-Weißen: In der 23. Minute erhielt Kreisläufer Tim Hertzfeld nach einem Defensivfoul eine rote Karte. Mit einer 16:14-Führung für den BHC ging es schließlich in die Kabine – für Leipzig war hier definitiv mehr möglich gewesen.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel zunächst ausgeglichen. Leipzig zeigte sich deutlich aggressiver als in der ersten Hälfte, besonders Bombac setzte sich immer wieder durch und fand Lücken im massiven Abwehrblock des BHC.

Nach etwa zehn Minuten gelang es den Gästen erstmals, sich mit vier Toren abzusetzen (22:18). Dem SC DHfK fehlte es zunehmend an Tempo und Durchschlagskraft, zudem sorgten Fehler in der Defensive für weitere Probleme.

In der 50. Minute lagen die Sachsen mit 25:30 zurück. Kurz darauf folgte ein weiterer Schock: Mamic blieb gekrümmt in der eigenen Hälfte liegen, konnte aber glücklicherweise kurze Zeit später wieder aufstehen und weiterspielen.

Am Ende setzten sich die Löwen im Kellerduell mit 35:28 verdient durch. Für die Grün-Weißen steht am kommenden Samstag um 19 Uhr ein Auswärtsspiel bei Flensburg auf dem Programm.