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HCE feiert ersten Erfolg 2026 dank mitreißender Leistung: „Auf Risiko gespielt“

Dresden – „Ich habe den Spielern klargemacht, dass wir uns diesen Erfolg hart erarbeiten müssen. Genau so hat es sich auch angefühlt“, sagte HCE-Trainer André Haber nach dem 34:30-Auswärtssieg beim 1. VfL Potsdam und dem ersten Punktgewinn der Rückrunde. „Ich bin wirklich stolz auf das Team“, fügte er hinzu.

Ein Sinnbild für diese Einstellung lieferte Ivar Stavast mit seiner kraftvollen Defensivaktion in der 46. Minute: Der Niederländer setzte mit vollem Einsatz alles daran, Potsdams Spielmacher Markus Mahr zu stoppen – mit schmerzlichen sowie sichtbaren Folgen für den Akteur aus Elbflorenz. Die Wunde auf seiner Nase war deutlich zu erkennen.

„Er hat sich dort ohne Rücksicht auf Verluste für die Mannschaft reingeworfen“, erläuterte Haber. Eine Hingabe, die nach den vorherigen zwei Niederlagen mit dem ersten Sieg des neuen Jahres belohnt wurde.

Für den Rechtshänder war der Abend damit jedoch noch nicht beendet. Nach der Aktion schüttelte er sich kurz auf der Bank, musste für drei Angriffe aufgrund der Behandlung pausieren und war anschließend in der entscheidenden Phase des Spiels wieder im Einsatz.

„In der ersten Halbzeit haben wir defensiv unseren Plan gut umgesetzt. Im zweiten Durchgang erhöhten sie das Tempo etwas, und wir ließen einige Chancen zu leicht zu. Dennoch waren wir offensiv viel stärker und erzielten 20 Tore in Hälfte zwei“, berichtete der 39-Jährige.

Doch trotz dieser Leistung gelang es den Tigern nicht, sich frühzeitig deutlicher abzusetzen und das Spiel vorzeitig zu entscheiden – dies vor etwa 100 mitgereisten HCE-Anhängern. Dennoch meinte Haber: „Diese zwei, drei oder auch vier Tore Vorsprung haben sich für uns richtig gut angefühlt. Und dass wir immer wieder im Angriff ein Tor nachlegen konnten, hat uns sehr geholfen.“

Die Parallelen zur Hinrunde sind offensichtlich: Nach zwei Niederlagen zu Beginn folgte der Sieg gegen Potsdam. Im Heimspiel am Mittwoch gegen Hagen soll nun der nächste Erfolg gegen ein Spitzenteam folgen.