Nach sechs Jahren Abschied: Ein fester Bestandteil verlässt den HC Elbflorenz
Dresden – Der HC Elbflorenz muss in diesem Sommer einen bedeutenden Verlust verkraften: Lukas Wucherpfennig (30) wird den Verein zum Ende der laufenden Saison verlassen. Sein auslaufender Vertrag wird nicht verlängert.
Dies teilten die Dresdner Handballer am Dienstag offiziell mit.
„Wir stehen vor entscheidenden sportlichen Entscheidungen für die kommenden Spielzeiten“, erklärte Rico Göde (43), der Sportliche Leiter des Anwärters auf den Aufstieg in die Handball-Bundesliga. „Nach ausführlichen Gesprächen haben wir uns daher dazu entschlossen, den Vertrag im Sommer nicht zu verlängern.“
Wucherpfennig wechselte im Sommer 2020 zum HCE und entwickelte sich seitdem zu einer unverzichtbaren Stütze des Teams. Insgesamt erzielte der 30-Jährige beeindruckende 874 Tore in der 2. Bundesliga. Neben seiner Offensivstärke überzeugte er auch durch seine Defensivarbeit und seinen unermüdlichen Einsatz.
„Lukas hat unseren Club über viele Jahre hinweg sowohl sportlich als auch menschlich maßgeblich geprägt. 874 Tore in der 2. Handball-Bundesliga für den HC Elbflorenz sprechen eine deutliche Sprache. Zudem war er für uns stets ein kompletter Spieler, der Verantwortung in Angriff und Verteidigung übernommen hat. Eine solche Beständigkeit auf beiden Spielfeldseiten ist äußerst wertvoll“, lobte Göde den scheidenden Rechtsaußen.
Bis zum Vertragsende liegt der gesamte Fokus auf dem gemeinsamen sportlichen Erfolg.
Wucherpfennig selbst zeigte sich dankbar für seine Zeit in der sächsischen Landeshauptstadt.
„Meine Zeit in Dresden hat mich sowohl sportlich als auch persönlich weitergebracht. Hier konnte ich über viele Jahre Verantwortung übernehmen und mich als Spieler kontinuierlich weiterentwickeln. Dafür bin ich dem Verein, dem Trainerteam, meinen Mitspielern und den Fans sehr verbunden“, betonte der Linkshänder.
Auch Wucherpfennig richtet seinen Blick weiterhin voll auf den HCE: „Wir haben noch gemeinsame Ziele, die wir erreichen möchten.“
Gemeint ist damit der erstmalige Aufstieg in die Bundesliga – und vielleicht wird Wucherpfennig in Dresden auf diese Weise unvergessen bleiben.