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HC Elbflorenz möchte präsent sein, "wenn ein Team vier Niederlagen einsteckt"

Hüttenberg – „Rein theoretisch ist es noch machbar. Gefühlsmäßig aber kaum mehr“, bringt HCE-Trainer André Haber (39) die aus Sicht Dresdens ernüchternde Lage vor dem Auswärtsspiel am Freitag gegen den TV Hüttenberg (19.30 Uhr) auf den Punkt.

Der Rückstand auf die HBW Balingen-Weilstetten beträgt fünf Punkte, auf die SG BBM Bietigheim sogar sieben. Bei nur noch vier verbleibenden Begegnungen benötigt der HC Elbflorenz also mehr als einen Ausrutscher der Konkurrenz.

„Wir haben die gesamte Saison verfolgt und genug Vernunft, um einzuschätzen, dass das äußerst unwahrscheinlich ist“, kommentiert Haber die Situation.

Beide Teams präsentieren sich in der Rückrunde nahezu makellos: In 13 Spielen erzielten sie jeweils elf Siege, ein Unentschieden und nur eine Niederlage. Es ist kaum vorstellbar, dass gerade jetzt den Spitzenreitern Schwächen unterlaufen.

Dennoch betont der 39-Jährige: „Sollte ein Team viermal verlieren, möchten wir wieder in Schlagdistanz sein.“ Dabei muss sein Team nicht viel anders machen als in den vergangenen Wochen.

Das Gespann Marino Mallwitz/Robin Cantegrel zeigte sich stabil. Lediglich in der Offensive gab es Schwächen. Genau hier muss am Freitag mehr Leistung folgen, damit die Dresdner im Notfall tatsächlich konkurrenzfähig bleiben.