HCE verpasst den Aufstieg – doch spielt Pehlivan künftig trotzdem erstklassig?
Wetzlar/Dresden – Bereits vor der Niederlage beim TV Hüttenberg waren die Chancen auf den Aufstieg des HC Elbflorenz nur noch theoretisch vorhanden. Dennoch hegt ein Spieler aus dem Team der Elbestädter weiterhin berechtigte Hoffnungen, künftig in der höchsten Spielklasse zu agieren: Doruk Pehlivan (27).
Schon Mitte März stand fest, dass der türkische Nationalspieler die sächsische Landeshauptstadt verlassen wird. Nun wurde bekanntgegeben, dass der Rückraumlinke in der kommenden Saison für die HSG Wetzlar auflaufen wird. Damit erhält Pehlivan den Zugang zur Bundesliga.
Wetzlar kann angesichts des engen Abstiegsduells in der obersten Spielklasse noch auf den Klassenerhalt hoffen. Mit zwei Zählern Vorsprung vor dem SC DHfK Leipzig und einer deutlich besseren Tordifferenz gegenüber den punktgleichen Mindenern stehen die Chancen nicht schlecht.
Es ist daher anzunehmen, für wen der 2,02 Meter große Athlet in den letzten drei Partien der Saison die Daumen drückt. So wohl er sich auch in seinen drei Jahren an der Elbe gefühlt hat, sportlich möchte er in der kommenden Spielzeit nicht in die BallsportARENA zurückkehren.
Unabhängig davon will sich Pehlivan mit dem bestmöglichen Resultat aus Dresden verabschieden. Auch beim Spiel in Hüttenberg gab er mit drei Toren und einer Vorlage alles, damit der HCE nicht nur den dritten Tabellenplatz behauptet.
Vorwürfe, dass der große Traum vom Aufstieg nicht erfüllt wurde, kann man dem Kraftpaket auch nach seinem feststehenden Abschied nicht machen. Seitdem erzielte er 38 Treffer, bereitete zwölf weitere vor und zeigte insbesondere in der Defensive vollen Einsatz.