HCE-Trainer Haber nach Niederlage enttäuscht: „Zweite Halbzeit war eine Katastrophe“
Dresden – „Im Moment läuft es gar nicht gut, ich bin wirklich sehr enttäuscht“, gab André Haber (39) nach der schmerzhaften 31:34-Niederlage bei TuS N-Lübbecke offen zu.
„Es fällt schwer zu akzeptieren, wie sich das Spiel entwickelt hat und dass uns plötzlich kaum noch etwas gelingt“, suchte der Coach des HC Elbflorenz nach einer Begründung dafür, dass seine Mannschaft in Ostwestfalen rund um die 20-Minuten-Marke mit einer 16:8-Führung eigentlich klar auf dem Weg zum Auswärtssieg war, am Ende jedoch als Verlierer vom Platz ging.
„Der Beginn war wirklich stark, aber die zweite Halbzeit war katastrophal. Deshalb haben wir auch völlig verdient verloren.“
Aus Sicht des Trainers erlaubten die Tiger zu viele Durchbrüche in der eigenen Defensive. Damit wurde die Aufholjagd des Gastgebers eingeleitet, der nach 191 Tagen und seit dem ersten Spieltag auf einen Heimsieg wartete.
„Dann begann das Spiel zu kippen, wir fingen an, Fehler zu machen und Bälle zu verlieren. Das war schon krass. In der zweiten Halbzeit hielt Leon Grabenstein zehn Würfe“, ärgerte sich der 39-Jährige. Mit insgesamt 13 Paraden in der Partie raubte Lübbeckes Torwart den Dresdnern endgültig den Nerv und trug maßgeblich zum beeindruckenden Comeback seiner Mannschaft bei.
„Unser Fokus liegt jetzt auf Sonntag. Vollbesetzte Halle, Heimspiel – darauf kommt es an, mehr nicht“, blickte Haber trotz des Rückschlags im Kampf um den Aufstieg optimistisch auf die Begegnung gegen den HSC Coburg (Sonntag, 17 Uhr) voraus.