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HCE geht mit „richtig gutem Gefühl“ in die Länderspielpause

Dresden – „Super gut“ beschrieb Oliver Seidler (27) das Gefühl nach seinem einzigen Tor und zugleich dem letzten Treffer beim knappen 32:29-Heimsieg seines HC Elbflorenz gegen den HSC 2000 Coburg.

„Ich dachte mir, ich probiere es nochmal von weiter hinten. So lange, bis ich ein Tor erzielte. Ich hoffte, noch einmal werfen zu dürfen, um mit einem guten Gefühl in die Pause zu gehen“, berichtete der Kreisläufer. Erst bei seinem dritten Versuch gelang ihm endlich der persönliche Erfolg.

Die Einstellung des 27-Jährigen spiegelte die Partie gut wider: Zwar lief nicht alles rund, doch am Ende stimmte das Resultat. Das Team gab nicht auf und ließ sich nicht von zahlreichen kleinen Rückschlägen aus der Ruhe bringen. Damit war nicht nur der 1,98 Meter große Spieler zufrieden.

„Offensiv lief es bei uns nicht optimal. Wie viele technische Fehler und Fehlwürfe haben wir uns geleistet? Dadurch entstanden zu viele Gegenstöße für den Gegner, die zu einfachen Toren führten“, erläuterte der gebürtige Leipziger.

Sein Team verzeichnete 17 Fehlwürfe und zwölf technische Fehler, aus denen Coburg sechs schnelle Treffer erzielte. Im Vergleich schalteten die Gastgeber nur drei Gegenstöße erfolgreich um.

„Letztlich war es entscheidend, dass Marino Mallwitz gehalten hat. Man sieht sowohl in der ersten als auch in der zweiten Bundesliga, wie wichtig die Torhüter sind. Ich hoffe, dieses Spiel war ein Schlüsselspiel für unser Torwart-Duo. Robin Cantegrel hat großartig gehalten, ‚Malle‘ kam ins Spiel und machte den Kasten dicht“, lobte Seidler seine Torhüter.

Insgesamt verzeichneten die Keeper 19 Paraden. Der bisherige Saisonrekord lag bei 17 gehaltenen Bällen, erzielt in den Siegen gegen TuSEM Essen und HSG Krefeld am zwölften beziehungsweise 13. Spieltag.

„Glücklicherweise hat das Spiel in unsere Richtung gedreht“, freute sich der Rechtshänder Seidler, der sich mit einem „richtig guten Gefühl“ in die Länderspielpause verabschiedet.

Am 27. März geht es für ihn und seine Mannschaft beim Tabellen-Sechsten HSG Nordhorn-Lingen weiter.