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Geschwächte Beute für die HCE-Tiger: Wütender Gast aus Hagen!

Dresden – Unfaire Treffer? Davon kann auch der HC Elbflorenz ein Liedchen singen! Nach dem umstrittenen Tor des VfL Lübeck-Schwartau im März 2025 verzichtete der HCE auf einen Einspruch. Anders verhält es sich beim nächsten Gegner, dem VfL Eintracht Hagen, der nach dem Unentschieden gegen Ferndorf (32:32) dagegen protestiert.

Beim Spiel am vergangenen Wochenende steht ein Pfostentreffer von Ferndorf als Ausgleich zum 23:23 im Spielbericht, was bei den Nordrhein-Westfalen für großen Unmut sorgt – ein Wiederholungsspiel wird als wahrscheinlich angesehen.

Daran interessiert sich André Haber (39) für das Spiel am Mittwoch um 19 Uhr jedoch wenig. „Falls es zu einer Wiederholung kommt, wird diese in Hagen stattfinden. Die Jungs müssen nicht quer durch die Republik reisen, wie wir damals gegen Lübeck-Schwartau. Und ich denke, die Spieler lassen das schnell hinter sich, da die Sachlage ohnehin ziemlich klar ist“, verdeutlicht der HCE-Trainer.

Allerdings fügt er hinzu: „Egal ob Phantomtor oder nicht – ich habe nur ein Spiel zwischen Hagen und Ferndorf gesehen, das absolut ausgeglichen war.“

Das heißt, Hagen ist – besonders auf eigenem Terrain – besiegbar. Dafür braucht die Mannschaft allerdings viel Unterstützung von den Fans in der BallsportArena. Bis jetzt ist die Partie zwischen dem Dritt- und dem Sechstplatzierten noch nicht ausverkauft.

Julius Dierberg (33) sagt: „Dass in Potsdam so viele Anhänger dabei waren, gibt einen enormen Schub. Man will einfach auch für sie gewinnen!“

Mit zwei Punkten könnten die Verfolger auf Distanz gehalten werden. Wenn die Konkurrenz mitspielt, ist für Elbflorenz damit auch einer der beiden Aufstiegsplätze wieder in Reichweite. Der Erfolg gegen den Viertplatzierten Potsdam hat das zumindest deutlich gemacht.

„Es gibt kaum eine Liga, die so eng beieinanderliegt, in der jeder Rang hart umkämpft ist und sogar der Tabellenführer sich nicht sicher sein kann, ob er gegen den Tabellenletzten gewinnt“, erklärt Haber.

Der 39-Jährige betont: „Mir ist bewusst, dass die Saison 34 Spieltage umfasst. Wenn ein Team fünf Punkte Vorsprung hat, sagt das 13 Spieltage vor Schluss noch wenig aus. Andererseits ist es ein gutes Gefühl zu wissen, dass Hagen uns nicht überholen kann.“