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Handball-EM live: "Todesgruppe" – Deutschland muss jetzt gegen Portugal antreten

Dänemark, Schweden und Norwegen – die Handball-Europameisterschaft 2026 der Herren befindet sich in vollem Gange.

Bis zum 1. Februar kämpfen 24 Teams in den drei Gastgeberländern Dänemark, Schweden und Norwegen um den Titel. Auch die deutsche Mannschaft ist mit von der Partie und hofft auf die erste EM-Medaille seit dem Goldgewinn vor genau zehn Jahren.

Zum Vorrundenstart setzte sich die DHB-Auswahl gegen Österreich durch und eroberte damit vorerst die Tabellenspitze in der Gruppe. Gegen Serbien folgte jedoch eine überraschende Niederlage, obwohl Deutschland zur Halbzeit mit vier Toren führte. Mit einem abschließenden Sieg gegen Spanien sicherte sich die Mannschaft letztlich den Einzug in die Hauptrunde.

TAG24 begleitet das Europaturnier im Liveticker und versorgt Euch mit den aktuellsten Informationen.

Am Montagabend sorgte Topfavorit Dänemark für eine Überraschung, als das letzte Vorrundenspiel gegen Portugal mit 29:31 (11:12) verloren ging. Dadurch trifft Deutschland in der Hauptrunde nun direkt auf Portugal.

Die Partie findet bereits am Donnerstag um 15:30 Uhr statt. Weitere Termine stehen ebenfalls fest: Am Samstag geht es um 20:30 Uhr gegen Norwegen, am Montag ebenfalls um 20:30 Uhr gegen Dänemark und am Mittwoch, den 28. Januar, um 18 Uhr gegen Frankreich.

Angesichts der starken Gegner bezeichnete Nationalmannschafts-Manager Benjamin Chatton die Gruppe als eine regelrechte "Todesgruppe". „Das verspricht Spannung im Zwei-Tages-Rhythmus à la Hitchcock“, so seine Worte.

Deutschland, Portugal und Frankreich gehen als Sieger ihrer Vorrundengruppen jeweils mit zwei Punkten in die Hauptrunde. Die beiden besten Mannschaften erreichen das Halbfinale, die Drittplatzierten spielen um Rang fünf.

In der anderen Hauptrundengruppe kämpfen Schweden, Kroatien, Slowenien, Schweiz, Island und Ungarn um den Halbfinaleinzug.

Nach dem Sieg gegen Spanien geht es für die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) bereits am Donnerstag in der Hauptrunde weiter.

Der Gegner für die Partie in zwei Tagen steht noch nicht fest und wird erst am Dienstagabend ermittelt. Fest steht aber, dass Deutschland am Samstag (24. Januar) gegen Norwegen und am kommenden Montag (26. Januar) gegen Frankreich aufläuft. Auch der Gegner für das letzte Hauptrundenspiel am Mittwoch (28. Januar) ist noch offen.

In Gruppe B werden die Platzierungen – und damit die kommenden Gegner der deutschen Mannschaft – durch die Ergebnisse zwischen Dänemark, Portugal und Nordmazedonien entschieden. Die genauen Anstoßzeiten sind noch nicht bekannt.

Spielende!

Deutschland besiegt den zweifachen Europameister mit 34:32 und zieht als Gruppenerster in die EM-Hauptrunde ein.

Das dürfte jetzt die Entscheidung sein!

Kurz vor Schluss erhöht Uscins auf 33:29. Ist das bereits die Vorentscheidung?

Etwa drei Minuten sind noch zu spielen.

Deutschland führt mit drei Toren – das Ticket für die nächste Runde rückt greifbar näher.

30:27 für die DHB-Auswahl!

Bundestrainer Alfred Gislason nimmt zum Beginn der Schlussphase eine Auszeit, um das Team auf die letzten Minuten einzustellen.

Die Mannschaft von Gislason liegt weiterhin vorne, noch knapp 15 Minuten sind zu spielen.

Damit steht das DHB-Team aktuell als Gruppenerster fest und ist sicher in der EM-Hauptrunde.

Deutschland führt weiterhin mit drei Toren Vorsprung, doch Spanien bleibt dran.

Dank zweier spektakulärer Paraden von DHB-Keeper Späth hält die deutsche Mannschaft die Iberer auf Distanz, 23:20.

18:15! Deutschland baut die Führung auf drei Treffer aus.

Knorr setzt sich im Angriff durch und erzielt ein Tor mit viel Feuer.

Dennoch ist Vorsicht geboten, da gegen Serbien ein vier-Tore-Vorsprung zur Halbzeit noch zum verlorenen Spiel führte.

Die Pause ist vorbei.

Die zweite Halbzeit wurde gerade angepfiffen.

Im letzten Angriff vor der Halbzeit hätte Deutschland auf 18:15 erhöhen können.

Uscins probierte es mit einem Hüftwurf aus zentraler Position, doch der Ball prallte vom Pfosten zurück. Der Spielstand bleibt bei 17:15.

So geht die DHB-Auswahl als Tabellenführer der Gruppe A in die Kabine.

Nur noch wenige Minuten vor der Halbzeit, und Deutschland hält die Zwei-Tore-Führung.

Goller findet Zebrer auf der linken Seite, der sich hochschraubt – 17:15 für Deutschland!

Etwa zehn Minuten vor der Halbzeit nimmt Spaniens Trainer Ribera erstmals eine Auszeit.

Bundestrainer Gislason hingegen bleibt gelassen: „Mit Geduld weiterspielen“, gibt er seinen Spielern mit auf den Weg.

Bislang zeigt Deutschland eine überzeugende Leistung und führt mit 12:9.

Doppelte Unterzahl für Spanien!

Knorr wird beim Angriff von Serdio am Hals gehalten, was diesem eine Zwei-Minuten-Strafe einbringt. Kurz darauf sieht auch Serradillo wegen Nachfassens gegen Köster die Zeitstrafe und muss auf die Bank.

Die deutsche Nationalmannschaft liegt weiterhin mit zwei Toren vorne.

Nach einer Viertelstunde führt Deutschland mit 8:6.

Knorr sorgt nach rund fünf Minuten für die 3:2-Führung aus deutscher Sicht.

Beide Teams schaffen Chancen, das Spiel verläuft munter hin und her.

Anpfiff, das Match läuft.

Die Iberer haben Ballbesitz und spielen von links nach rechts.

Die Teams sind bereit, doch zunächst herrscht eine Schweigeminute.

Vor Spielbeginn gedenken alle der Opfer des schweren Zugunglücks in Südspanien mit einer Schweigeminute.

Bei der Tragödie nahe Adamuz in der Provinz Córdoba kamen am Sonntagabend mindestens 40 Menschen ums Leben, Dutzende wurden verletzt.

Mehr dazu hier: „Auch Deutsche unter den Opfern! Entsetzen nach verheerendem Zugunglück: Wie konnte das passieren?“

Bundestrainer Gislason ändert seinen Kader im Vergleich zum zweiten Vorrundenspiel gegen Serbien auf zwei Positionen.

Linksaußen Dahmke und Rückraumspieler Semper fehlen, dafür rücken Lichtlein und Langhoff ins Team.

Die österreichischen Handballer ebneten Deutschland den Weg ins Weiterkommen.

Im letzten Vorrundenspiel setzte sich das Team von Nationaltrainer Iker Romero mit 26:25 gegen Serbien durch.

Gegen den bereits qualifizierten Spanien reicht der DHB-Auswahl damit schon ein Unentschieden, um die nächste Runde zu erreichen.

Das letzte Gruppenspiel der deutschen Mannschaft ist im Free-TV zu sehen.

Das ZDF überträgt live aus Herning ab 20:15 Uhr, der Ball wird eine Viertelstunde später freigegeben.

Etwa zwei Stunden vor Anpfiff des letzten Vorrundenspiels richtet sich der Fokus aller deutschen Fans auf die Begegnung in Herning.

Parallel läuft das Spiel Serbien gegen Österreich, dessen Ergebnis direkten Einfluss auf das Weiterkommen der deutschen Mannschaft hat.

Je nach Ausgang dieses Spiels könnte der DHB-Auswahl am Abend ein Unentschieden genügen. Selbst eine Niederlage wäre möglich, falls Österreich mit drei Toren Vorsprung gewinnt und höchstens 29 Tore erzielt.

Vor dem Spiel gegen Spanien wird es in der Halle eine Schweigeminute für die Opfer des tragischen Zugunglücks in Andalusien geben.

Am Sonntagabend entgleiste ein Hochgeschwindigkeitszug bei 300 km/h nahe Adamuz in der Provinz Córdoba, kollidierte mit einem entgegenkommenden Zug. Mindestens 39 Menschen starben, mehr als 70 wurden in umliegenden Krankenhäusern behandelt.

Die Schweigeminute findet nach den Nationalhymnen statt, danach erfolgt der Anwurf um 20:30 Uhr. Die spanische Delegation hatte um dieses Gedenken gebeten; die EHF stimmte zu.

Die unerwartete Niederlage gegen Serbien bedeutet, dass Deutschland heute gegen Spanien (20:30 Uhr) nicht nur um Punkte für die Hauptrunde, sondern überhaupt ums Weiterkommen kämpft.

Wenn Serbien gegen Österreich gewinnt, benötigt Deutschland gegen Spanien einen Sieg mit mindestens drei Toren Unterschied. Ansonsten würde Deutschland im Dreiervergleich mit jeweils vier Punkten aufgrund des schlechteren Torverhältnisses auf dem ungünstigen dritten Platz landen – trotz zwei Siegen aus drei Spielen.

Holt Österreich gegen Serbien ein Unentschieden, reicht Deutschland ein einfacher Sieg. Nur wenn Österreich gewinnt, ist das Team um Kapitän Johannes Golla verpflichtet zu gewinnen; ansonsten reicht auch ein Unentschieden oder eine knappe Niederlage, abhängig vom Erfolg der Österreicher.

Die Mannschaft kann sich darauf jedoch nicht verlassen – um ein Vorrunden-Aus bei der Handball-EM zu verhindern, muss heute Abend alles gegeben werden.

Nach der enttäuschenden Niederlage gegen Serbien hagelte es Kritik am deutschen Team und Bundestrainer Alfred Gislason.

Vor allem ehemalige Spieler und heutige TV-Experten übten harte Kritik. Stefan Kretzschmar bemängelte etwa die mangelnde Einbindung der Außen: „Da hätten auch der Busfahrer und der Physiotherapeut spielen können, da kam ja kaum ein Ball hin.“ Michael „Mimi“ Kraus äußerte sich ebenfalls deutlich: „Das war im Angriff einfach schlecht. Man muss es auch mal beim Namen nennen.“

Zuvor gab es auch interne Unruhe, nachdem Spielmacher Juri Knorr öffentlich den Trainer kritisierte: „Wir haben die Serben in der ersten Halbzeit dominiert, dann wird alles geändert. Ich verstehe das nicht. In der zweiten Hälfte stand ich kaum noch auf dem Feld. Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll. So werden wir es nicht schaffen, wenn Spieler 60 Minuten durchspielen müssen.“

Gislason versuchte zu beruhigen und betonte, dass intern viel diskutiert werde. Lukas Mertens fand Knorrs Äußerungen wenig hilfreich: „Wenn Spieler anfangen, über Einsatzzeiten zu sprechen, macht das keinen Sinn. Der Trainer entscheidet, wer wann und wo spielt.“

Es bleibt kaum Zeit, die Wogen zu glätten: Bereits am Montag steht ein Sieg gegen Spanien auf dem Programm, ansonsten droht dem Olympia-Zweiten ein peinliches Vorrunden-Aus.

Der Schock muss erst verdaut werden. Noch ist nichts entschieden, aber heute war ein Erfolg fest eingeplant.

Für das letzte Gruppenspiel gegen Spanien ist so gut wie sicher ein Sieg nötig.

Nach Spielende zeigt Alfred Gislason Größe und übernimmt die Verantwortung für einen Fehler bei der Auszeit, der eine Schlüsselrolle in der heißen Schlussphase spielte. Danach wirkte die deutsche Mannschaft gebrochen.

Trotzdem bleiben viele Fragen, wie das DHB-Team die Partie in der zweiten Halbzeit aus der Hand geben konnte.

Was für eine Peinlichkeit! Serbien nimmt zwölf Sekunden vor Schluss eine Auszeit – bei zwei Toren Führung und Ballbesitz.

Dann fällt das 30:27, und das Spiel ist entschieden. Serbien dreht die Partie phänomenal, Deutschland ist fassungslos.

Beide Seiten treffen, Serbien führt weiterhin mit zwei Toren. Noch 50 Sekunden auf der Uhr.

Serbien erzielt das 27:25. Nun muss Deutschland in zwei Minuten zwei Tore aufholen. Doch es gibt Siebenmeter und zwei Minuten Strafe gegen Serbien.

Und was macht Zerbe? Er wirft den Ball übers Tor. Peinlich!

Völlig unglücklich! Gislason nimmt die Auszeit, während Knorr wirft und trifft – doch das Tor zählt nicht.

Das Schiedsrichtergespann schaut sich die Szene in Zeitlupe an; selbst dort ist die Entscheidung schwer nachzuvollziehen. Das Ergebnis bleibt bestehen – bitter für Deutschland! Serbien führt mit 26:25, noch zweieinhalb Minuten sind zu spielen.

Was für ein Nervenkampf! Köster erhält wegen eines serbischen Konters zwei Minuten Zeitstrafe. Serbien verwandelt den Siebenmeter zum 25:25.

Gislason nimmt Torwart Wolff beim nächsten Angriff vom Feld. Das DHB-Team kann eine Schiedsrichterentscheidung erneut nicht nachvollziehen.

Zerbe verwandelt den Siebenmeter, anschließend hält Super-Andy im Tor! 25:24 für Deutschland.

Deutschland ist zurück, Uscins erzielt das 24:23. Die Offensive läuft wieder, die Halle tobt!

Serbien gleicht kurz darauf wieder aus. Noch sechseinhalb Minuten zu spielen.

Deutschland in Überzahl und erhöht per Siebenmeter.

Schluroff ist wieder auf dem Feld und erzielt das 23:23.

Nach über zwei Minuten geht es weiter, Serbien erzielt direkt das 23:21 nach 49 Minuten.

Die deutsche Abwehr lässt zu viele Würfe zu.

Kurz darauf gleicht Serbien erneut aus. Im Gegenzug verliert Deutschland den Ball zu schnell und wirkt nervös.

Serbien nutzt das aus und geht mit 22:21 in Führung. Danach gibt es eine technische Pause, da der Hallenboden geklebt werden muss – das kommt dem DHB-Team wohl entgegen.

Siebenmeter für Serbien, den Wolff mit seiner rechten Hand pariert – ein wichtiger Moment, die Halle bebt!

Deutschland führt weiterhin mit 21:20.

Uscins erlöst Deutschland und erzielt die 21:20-Führung.

Inzwischen ist auch Grgic im linken Rückraum aktiv.

Der 20:20-Ausgleich fällt, da Serbien in der zweiten Halbzeit fast alles trifft.

Gislason reagiert in der Auszeit und bringt Andreas Wolff ins Tor.

Dahmke geht nach 38 Minuten vom Feld, Mertens übernimmt auf Linksaußen. Serbien verkürzt auf 19:18 und dann auf 20:19.

Die Zuschauerzahl beträgt 9.130 Fans, die eine spannende Begegnung verfolgen.

Deutschland vergibt die ersten beiden Abschlüsse in der zweiten Halbzeit, Uscins trifft dann bei Unterzahl.

Im Gegenzug erzielt Serbien das 18:16, danach ist der DHB wieder komplett.

Das Spiel macht bisher viel Freude und soll so weitergehen.

Die zweite Hälfte beginnt mit einem Pfostentreffer für Deutschland.

Schluroff gibt nach seinen zwei Treffern in der ersten Halbzeit ein kurzes Statement an das ARD-Mikrofon ab: „Im Großen und Ganzen ist es unser Tempospiel, das uns so gefährlich macht.“

Er lobt zudem den serbischen Torwart. Bis dahin gibt es kaum Kritikpunkte.

Erneut trifft Schluroff, und mit einer Vier-Tore-Führung (17:13) geht es in die Kabine.

Anderthalb Minuten vor der Pause nimmt Gislason die erste Auszeit. Kurz darauf erzielt Schluroff mit einem Wurf von 134 km/h das 16:13.

37 Sekunden vor der Halbzeit nimmt Serbien die erste Auszeit.

Späth glänzt mit seiner siebten Parade.

Nach 26 Minuten macht Uscins das 14:12. Deutschland trifft jetzt sehr zuverlässig.

Serbien nutzt einen deutschen Ballverlust und einen Siebenmeter, um auf 11:10 zu verkürzen.

Knorr bereitet kurz darauf Golla mit einem Rückwärtspass vor, der zum 12:10 trifft.

Semper spielt stark und erzielt sein drittes Tor zum 11:8 nach 18 Minuten.

Späth pariert daraufhin den nächsten Schuss.

Nach 14 Minuten steht es 8:8. Deutschland geht in Führung, Serbien zieht nach.

Serbien erhält die erste Zwei-Minuten-Strafe, Deutschland nutzt die Überzahl nur bedingt und führt mit 9:8.

Der serbische Torwart zeigt bereits in den ersten zehn Minuten seine Klasse und pariert mehr als die Hälfte der deutschen Würfe.

Knorr findet die Lücke und bringt Deutschland mit 5:4 in Führung.

Deutschland erobert viele Bälle von Serbien, Knorr vollendet einen Konter zum 4:3, Serbien gleicht zum 4:4 aus.

Späth pariert den ersten serbischen Versuch, Zerbe trifft zum 1:0, Knorr zum 2:0.

Nach fünf Minuten steht es 3:3.

Serbien hat Anwurf. Deutschland beginnt mit Späth im Tor, Knorr im Rückraum und Dahmke als Linksaußen.

Jetzt geht es los. Gislason rechnet mit einer emotionalen Partie, einer starken Abwehr und zwei Weltklasse-Torhütern auf der Gegenseite.

Von seinem Team erwartet er verbesserte Überzahlsituationen und ein höheres Tempo.

Die Stimmung vor Anpfiff in Herning ist fantastisch. Die Arena ist nahezu vollständig von deutschen Fans besetzt.

Die erste Personalentscheidung ist getroffen: Bundestrainer Alfred Gislason (66) beruft Rune Dahmke zurück ins Team. Er hatte zum Auftakt gegen Österreich aufgrund einer Verletzung gefehlt.

EM-Debütant Matthes Langhoff rückt dafür aus dem Kader. Nils Lichtlein fehlt weiterhin angeschlagen.

Noch knapp 45 Minuten bis zum zweiten deutschen Gruppenspiel bei der Handball-EM. Um 20:30 Uhr trifft die deutsche Mannschaft live in der ARD auf Serbien.

Ein Sieg würde Deutschland mit Spanien in der Tabelle gleichziehen, die zuvor Österreich mit 30:25 (19:12) besiegt hatten.

Rekordquote! Die deutschen Handballer starteten erfolgreich in die EM und zogen viele Zuschauer vor die Bildschirme.

5,532 Millionen Menschen verfolgten den 30:27-Erfolg gegen Österreich in der ARD – die höchste Einschaltquote des Donnerstags.

Nur knapp dahinter lag die ZDF-Serie „Der Bergdoktor“ mit 4,95 Millionen Zuschauern.

Ein Schreckensmoment zum Auftakt: Beim Sieg gegen Österreich wurde Torhüter Andreas Wolff (34) von einem Ball von Sebastian Frimmel im Gesicht getroffen.

Sein linkes Auge lief voller Blut, er musste am Spielfeldrand behandelt werden. „Der Ball traf genau mein offenes Auge. Das war nicht angenehm. Ich musste behandelt werden, weil es voll Blut war und ich nur einen schwarzen Fleck sah“, erklärte der „Hexer“ nach dem Spiel (DPA-Bericht).

Die medizinische Abteilung sorgte aber dafür, dass er weiterspielen konnte. „Jetzt sehe ich wieder klar“, ergänzte er. Mit zwölf Paraden war Wolff ein Schlüsselspieler beim 30:27-Auftaktsieg gegen Österreich.

Das Spiel ist vorbei: Deutschland gewinnt den EM-Auftakt gegen Österreich mit 30:27 (12:8)! Kapitän Johannes Golla war mit sieben Treffern bester Werfer.

Durch den Sieg mit drei Toren Vorsprung übernahm das DHB-Team die Spitze der Gruppe A, da Spanien nur knapp mit zwei Toren Unterschied gegen Serbien gewann.

Im Parallelspiel der Gruppe C setzte sich Norwegen klar mit 39:22 gegen die Ukraine durch.

Ein Vorentscheid? Justus Fischer holt einen Siebenmeter heraus, den Zerbe in der 58. Minute zum 28:25 verwandelt.

Auf der Gegenseite bekommt auch Österreich einen Strafwurf – aber Wolff ist zur Stelle und pariert!

Mehrfach kann Deutschland die leere Tor-Situation bei Österreich nicht nutzen, während die Österreicher ihre Chancen verwerten.

Als Golla eine Zwei-Minuten-Strafe erhält und Deutschland in Unterzahl spielt, trifft Nigg zum 24:26 (56. Minute) – vier Minuten vor Spielende beträgt der Vorsprung nur noch zwei Tore.

Johannes Golla erzielt mit seinem sechsten Versuch sein sechstes Tor, nach 49 Minuten steht es 25:20 für Deutschland.

Das tat weh!

Andreas Wolff wurde im Gesicht getroffen und musste kurz vom Spielfeld. David Späth kam ins Tor. Sebastian Frimmel musste wegen des Fouls zwei Minuten auf die Bank – Österreich war in Unterzahl.

Wie reagierte Deutschland? Mit einer Serie von Toren! In fünf Minuten traf das DHB-Team sechsmal und verteidigte stark. In der 41. Minute stand es plötzlich 19:14 für Deutschland.

Österreich startete gut in die zweite Halbzeit und kam durch Treffer von Hutecek und Nigg bis auf zwei Tore heran.

Nach 36 Minuten stand es 13:11 für Deutschland.

Weiter geht’s!

Holt Deutschland den Auftaktsieg gegen Österreich oder kommen die Alpenländer zurück?

Lukas Zerbe gab ein kurzes Statement an die ARD ab und zeigte sich mit dem Team zufrieden.

„Wir haben unsere Chancen genutzt, die Abwehr war überragend“, zog der Rechtsaußen Bilanz. Im Spiel sechs gegen sechs habe man den Gegner komplett im Griff gehabt, nur mit dem Sieben gegen Sechs gab es kleinere Schwierigkeiten.

Die kurzweilige erste Halbzeit ist vorbei, Deutschland führt mit 12:8 gegen Österreich!

Andreas Wolff gehört weiterhin zu den besten Torhütern der Welt. Bereits jetzt liegt seine Paradequote bei beeindruckenden 42 Prozent.

Da ist die erste Vier-Tore-Führung für Deutschland!

In der 25. Minute trifft Zerbe zum 11:7, Deutschland kontrolliert das Spiel. Österreich nimmt deshalb eine Auszeit.

Die Taktik der Österreicher rächt sich: Deutschland erobert den Ball, Golla schaltet schnell um und trifft ins leere Tor auf der anderen Seite.

Nach 20 Minuten steht es 8:6 für Deutschland.

Jetzt ist Österreich wieder im Spiel, ein Tempogegenstoß bringt den Ausgleich in der 18. Minute – 6:6.

In der 13. Minute trifft Deutschland zur 5:2-Führung, woraufhin Österreich den Torwart vom Feld nimmt, um einen siebten Feldspieler zu bringen, und den Anschluss auf 3:5 erzielt.

Das Risiko ist hoch: Weil das Tor leer ist, versucht Wolff einen Wurf quer übers ganze Feld, trifft aber nur die Latte.

Ein torarmer Beginn: Nach sieben Minuten steht es erst 2:1 für Deutschland, der erste Turniertreffer fiel per Siebenmeter durch Lukas Zerbe.

Beide Teams verteidigen gut, und Andreas Wolff zeigt sich mehrfach glänzend. Der von ihm befürchtete „Anti-Handball“ der Österreicher – sieben Feldspieler im Angriff bei leerem Tor – ist bislang nicht zu sehen.

Das Spiel beginnt! Die Schiedsrichter aus Montenegro geben den Ball frei, Deutschland hat den ersten Angriff.

Für Deutschland starten Andreas Wolff im Tor, Marko Grgic, Julian Köster, Renars Uscins, Lukas Mertens, Kapitän Johannes Golla und Lukas Zerbe.

Parallel findet das Spiel Norwegen gegen die Ukraine in Gruppe C statt.

Alles ist bereit für das erste EM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft!

Die Nationalhymnen werden gespielt, erst von den Deutschen, dann von den Österreichern mitgesungen.

Vor jedem Spiel muss der 18er-Kader auf 16 Spieler reduziert werden. Nils Lichtlein fällt angeschlagen aus, Bundestrainer Alfred Gislason verzichtet zudem auf Routinier Rune Dahmke – wie von Bild und Sportschau berichtet.

Dahmke, der vor zehn Jahren mit Deutschland Europameister wurde, war überraschend in den Kader berufen worden, verpasste aber das Vorbereitungsspiel gegen Kroatien wegen Problemen mit seinem Gepäck.

Das erste Spiel in Deutschlands Vorrundengruppe ist beendet! Favorit Spanien besiegt Serbien knapp mit 29:27 und übernimmt vorläufig die Tabellenführung.

Im Parallelspiel gewinnt Frankreich deutlich mit 42:28 gegen Tschechien.

Los geht’s! Pünktlich um 18 Uhr eröffnen die ersten vier Teams die Handball-EM.

In Gruppe A stehen sich Spanien und Serbien gegenüber, in Gruppe C trifft Frankreich auf Tschechien.

Andreas Wolff (34) erwartet „Anti-Handball“ vom Angstgegner, doch ein Auftaktsieg der Deutschen wäre auch für den Nationaltorwart unabdingbar.

Im Duell mit Österreich am Donnerstagabend (20:30 Uhr) geht die Gislason-Mannschaft als klarer Favorit aufs Parkett.

Das ÖHB-Team um Lukas Hutecek (25) und Nikola Bilyk (29) bringt jedoch Potenzial mit: In der EM-Qualifikation im März war das DHB-Team in Wien nicht über ein 26:26 hinausgekommen.

Bundeskanzler Friedrich Merz (70) sendet den deutschen Handballern unterstützende Worte.

„Tempo, Leidenschaft und Teamgeist – das prägt den Handballsport. Nach dem großartigen Turnier der Frauen starten heute die Männer in die EM. Ich drücke unserer Nationalmannschaft die Daumen und wünsche viel Erfolg sowie einen fairen Wettbewerb“, schrieb der CDU-Politiker in sozialen Netzwerken.

Diese Spiele haben es in sich! Mit Österreich, Serbien und dem zweifachen Europameister Spanien warten unangenehme Gegner in der Gruppenphase auf Deutschland. Falls das Team von DHB-Cheftrainer Alfred Gislason (66) erwartungsgemäß weiterkommt, droht ein mögliches Kracher-Duell mit Handball-Großmacht Dänemark.

Für den 66-jährigen Isländer ist es „wahrscheinlich das bislang schwierigste Turnier mit dieser Gegner-Konstellation“. Trotzdem hat Gislason das Halbfinale als Ziel ausgegeben. „An guten Tagen können wir jeden schlagen“, betonte er.

Der erste EM-Titel seit 2016 wäre auch finanziell lukrativ für Deutschlands Handballer.

Das Team von Bundestrainer Gislason erhält bei Gold insgesamt 575.000 Euro, teilte der DHB mit.

„Ab 20 eingesetzten Spielern steigt die Prämie auf maximal 600.000 Euro“, hieß es weiter. Die Regelung wurde von DHB-Sportvorstand Ingo Meckes (49) zusammen mit Kapitän Johannes Golla (28) und den Führungsspielern Julian Köster (25) und Andreas Wolff (34) ausgehandelt.

Verbal-Attacke! Deutschlands Nationaltorhüter Andreas Wolff (34) heizte die Stimmung vor dem EM-Auftakt gegen Österreich mit scharfer Kritik ordentlich an.

Einen Tag vor dem Spiel reagierten die Österreicher mit Unverständnis auf Wolffs Aussagen.

Mehr dazu hier: „Handball-Zoff vor EM-Start! Deutscher Keeper provoziert Auftakt-Gegner“

Zum EM-Auftakt könnte Deutschlands Nils Lichtlein (23) fehlen.

Der Linkshänder der Füchse Berlin zog sich am vergangenen Montag beim Training in Hannover vor der Abreise nach Dänemark eine Verletzung am linken Vorfuß zu, wie der DHB mitteilte.

Trotz der Blessur reiste der 23-Jährige mit dem Team nach Silkeborg. „Es ist möglich, dass er in zwei Tagen wieder einsatzbereit ist, vielleicht aber erst in vier Tagen“, erklärte Nationalmannschaftsmanager Benjamin Chatton (44) nach der Ankunft im Hotel.

Ein längerer Ausfall sei derzeit nicht zu erwarten, daher ist aktuell keine Nachnominierung geplant.

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