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Handball-EM live: Schockmoment um DHB-Torwart Andreas Wolff! Auge mit Blut überlaufen

Dänemark, Schweden und Norwegen – am Donnerstag fiel der Startschuss zur Handball-Europameisterschaft 2026 der Männer!

Zwischen dem 15. Januar und dem 1. Februar kämpfen 24 Teams in den drei Gastgeberländern Dänemark, Schweden und Norwegen um den Titel. Auch die deutsche Mannschaft ist mit von der Partie und hofft auf die erste EM-Medaille seit dem Goldgewinn vor genau zehn Jahren.

Mit einem Sieg gegen Österreich startete das DHB-Team selbstbewusst in die Vorrunde und führt vorerst die Gruppe an. Doch es warten noch harte Begegnungen gegen Serbien (17. Januar) und Spanien (19. Januar), die über das Weiterkommen entscheiden werden.

TAG24 begleitet das Kontinentalturnier im Live-Ticker und versorgt euch fortlaufend mit allen Neuigkeiten.

Ein echter Schreckmoment passierte gleich zu Beginn für das deutsche Handballteam: Im Duell gegen Österreich traf ein Ball von Sebastian Frimmel Torhüter Andreas Wolff (34) voll ins Gesicht.

Sein linkes Auge lief daraufhin blutunterlaufen, sodass er am Spielfeldrand behandelt werden musste. „Der Ball ist genau auf mein offenes Auge gekommen. Das ist alles andere als angenehm. Ich musste es versorgen lassen, weil es komplett mit Blut gefüllt war und ich nur noch schwarze Flecken sehen konnte“, berichtete der „Hexer“ nach der Partie, wie die DPA meldete.

Dank der Hilfe des medizinischen Teams konnte Wolff das Spiel jedoch fortsetzen. „Jetzt sehe ich wieder klar“, ergänzte er. Mit insgesamt zwölf Paraden war Wolff ein entscheidender Faktor beim 30:27-Auftaktsieg gegen die Alpenrepublik.

Endstand: Deutschland gewinnt die EM-Auftaktpartie gegen Österreich mit 30:27 (12:8)! Kapitän Johannes Golla war mit sieben Toren bester Werfer der deutschen Mannschaft.

Durch den Sieg mit drei Toren Vorsprung übernimmt das DHB-Team die Tabellenführung in Gruppe A, da Spanien am frühen Abend nur knapp mit zwei Treffern Differenz gegen Serbien gewann.

Im Parallelspiel der Gruppe C setzte sich Norwegen deutlich mit 39:22 gegen die Ukraine durch.

Ist dies schon die Entscheidung? Justus Fischer erkämpft einen Siebenmeter für Deutschland, den Zerbe in der 58. Minute zum 28:25 verwandelt.

Auf der Gegenseite erhält auch Österreich einen Strafwurf – doch Andreas Wolff ist wachsam und pariert!

Mehrfach nutzt Deutschland die leere Tor-Situation bei Österreich nicht aus, während die Österreicher ihre Chancen konsequent verwerten.

Als Golla eine Zwei-Minuten-Strafe bekommt und Deutschland in Unterzahl spielt, trifft Nigg zum 24:26 (56. Minute) – nur noch zwei Tore Vorsprung vier Minuten vor dem Ende!

Johannes Golla markiert mit seinem sechsten Versuch seinen sechsten Treffer, nach 49 Minuten steht es damit 25:20 für Deutschland.

Das war heftig!

Andreas Wolff wird hart im Gesicht getroffen und muss kurz vom Feld. Für ihn kommt David Späth ins Tor. Sebastian Frimmel muss wegen des Fouls zwei Minuten auf die Bank, Österreich somit in Unterzahl.

Wie reagiert Deutschland? Mit einer Flut an Toren! In den folgenden fünf Minuten trifft die deutsche Mannschaft sechsmal und zeigt dabei eine starke Defensive, sodass es in der 41. Minute bereits 19:14 für die Gastgeber steht.

Österreich beginnt stark in die zweite Hälfte und verkürzt durch Treffer von Hutecek und Nigg auf zwei Tore.

Nach 36 Minuten liegt Deutschland mit 13:11 vorn.

Weiter geht’s!

Wird die deutsche Nationalmannschaft den Auftaktsieg gegen Österreich sichern oder schafft die Alpenrepublik noch einmal den Anschlusstreffer?

Lukas Zerbe nutzt die Gelegenheit für ein kurzes Statement am ARD-Mikrofon und zeigt sich zufrieden mit dem Auftritt des DHB-Teams.

„Wir haben unsere freien Chancen genutzt und eine herausragende Abwehr gezeigt“, lautet sein Fazit. Im klassischen Sechs-gegen-Sechs-Spiel habe man den Gegner komplett im Griff gehabt, lediglich bei Sieben-gegen-Sechs gab es noch kleine Schwierigkeiten.

Die kurzweilige erste Halbzeit ist vorbei, mit 12:8 führt Deutschland klar gegen den Nachbarn aus Österreich!

Andreas Wolff gehört weiterhin zu den besten Torhütern der Welt. Er verzeichnet bereits jetzt eine beeindruckende Paraden-Quote von 42 Prozent aller auf sein Tor abgegebenen Würfe.

Das erste Mal führt das DHB-Team mit vier Toren!

In der 25. Minute erhöht Zerbe auf 11:7, Deutschland hat die Kontrolle über das Spiel. Österreich nimmt daraufhin erstmals eine Auszeit.

Das taktische Vorgehen der Österreicher rächt sich! Deutschland erobert den Ball im Angriff der Gäste, Golla schaltet schnell um und erzielt einen flachen Treffer ins leere Tor auf der anderen Spielfeldseite.

Nach 20 Minuten steht es 8:6 für Deutschland.

Jetzt meldet sich Österreich zurück: Ein Tempogegenstoß führt in der 18. Minute zum Ausgleich, es steht 6:6.

In der 13. Minute, als Deutschland mit 5:2 in Führung geht, nimmt Österreich den Torhüter vom Feld, um mit sieben Feldspielern zu agieren – und erzielt prompt den 3:5-Anschluss.

Das Risiko ist jedoch hoch: Mit leerem Tor versucht Wolff, den Ball quer über das Spielfeld zu werfen, scheitert aber an der Latte. Pech!

Torarmer Beginn! Nach sieben Minuten steht es knapp 2:1 für Deutschland, den ersten Turniertreffer erzielte Lukas Zerbe per Siebenmeter.

Beide Teams verteidigen anschließend gut, Wolff glänzt mehrfach mit starken Paraden. Übrigens zeigt sich das von ihm erwartete „Anti-Handball“-System – sieben Feldspieler im Angriff bei leerem Tor – bei Österreich bisher nicht.

Das Spiel läuft! Das Schiedsrichtergespann aus Montenegro gibt den Anpfiff, Deutschland hat den ersten Angriff.

Für das DHB-Team starten Torwart Andreas Wolff, Marko Grgic, Julian Köster, Renars Uscins, Lukas Mertens, Kapitän Johannes Golla und Lukas Zerbe.

Parallel trifft in Gruppe C Norwegen auf die Ukraine.

Alles ist vorbereitet für das erste EM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft!

Die Hymnen erklingen – zuerst die deutschen Spieler, danach die Österreicher.

Vor jedem Match muss der 18-köpfige Kader des DHB auf 16 Spieler reduziert werden. Nils Lichtlein fällt angeschlagen aus, Bundestrainer Alfred Gislason verzichtete zudem auf den Routinier Rune Dahmke, wie Bild und Sportschau übereinstimmend berichten.

Dahmke, der vor zehn Jahren Europameister mit Deutschland wurde, war ohnehin eine Überraschung für den EM-Kader und verpasste zudem das Vorbereitungsspiel gegen Kroatien wegen Gepäckproblemen.

Das erste Vorrundenspiel ist vorbei! Mitfavorit Spanien setzte sich knapp mit 29:27 gegen Serbien durch und übernimmt vorerst die Tabellenführung.

Parallel gewann Frankreich mit 42:28 deutlich gegen Tschechien.

Los geht’s! Pünktlich um 18 Uhr eröffneten die ersten vier Teams die Handball-EM.

In Gruppe A standen sich Spanien und Serbien gegenüber, während in Gruppe C Frankreich gegen Tschechien antrat.

Andreas Wolff (34) erwartet vom Angstgegner „Anti-Handball“, doch alles andere als ein deutscher Auftaktsieg bei der EM wäre auch für den Nationaltorwart eine große Enttäuschung.

Im heutigen Spiel gegen Österreich am Donnerstagabend (20:30 Uhr) in Herning zählt das Team von Bundestrainer Alfred Gislason (66) als klarer Favorit.

Die Mannschaft, die in der Offensive von Lukas Hutecek (25) und Nikola Bilyk (29) getragen wird, hat durchaus Potenzial: In der EM-Qualifikation im März letzten Jahres kam die DHB-Auswahl in Wien nicht über ein 26:26 hinaus.

Bundeskanzler Friedrich Merz (70) richtete vor dem EM-Start unterstützende Worte an die deutschen Handballer.

„Tempo, Leidenschaft und Teamgeist – das zeichnet den Handballsport aus. Nach dem großartigen Turnier der Frauen starten heute die Männer in die EM. Ich drücke unserer Nationalmannschaft zum Auftakt die Daumen und wünsche viel Erfolg sowie einen fairen Wettkampf“, schrieb der CDU-Politiker auf seinen Social-Media-Kanälen.

Diese Begegnungen haben es in sich! Mit Österreich, Serbien und dem zweifachen Europameister Spanien warten in der Gruppenphase harte Prüfungen auf Deutschland. Sollte das Team von DHB-Cheftrainer Alfred Gislason (66) wie erwartet weiterkommen, könnte im weiteren Turnierverlauf ein Kracher gegen Handball-Supermacht Dänemark folgen.

Für den 66-jährigen Isländer ist dieses Turnier angesichts der Gegner „wahrscheinlich das schwierigste bislang“. Dennoch hat er als Ziel das Halbfinale ausgegeben. „An guten Tagen können wir jeden Gegner besiegen“, betonte Gislason.

Wenn die deutsche Mannschaft ihr Potenzial abruft, ist eine Medaille durchaus drin. „Es könnte von Vorteil sein, dass wir eine junge Mannschaft haben, die sich zwischen den Spielen schneller erholt und im Verlauf des Turniers stärker wird“, erklärte DHB-Präsident Andreas Michelmann (66) zu den Aussichten.

Der erste EM-Titel seit 2016 wäre auch finanziell ein großer Gewinn für die deutschen Handballer.

Die von Bundestrainer Alfred Gislason betreute Mannschaft erhält bei Goldmedaillengewinn insgesamt 575.000 Euro, teilte der DHB mit.

„Ab 20 eingesetzten Spielern erhöht sich diese Summe auf maximal 600.000 Euro“, hieß es weiter. Die Prämienregelung wurde vom DHB-Sportvorstand Ingo Meckes (49) in Absprache mit Kapitän Johannes Golla (28) und den Führungsspielern Julian Köster (25) sowie Andreas Wolff (34) verhandelt.

Verbale Spitze! Deutschlands Nationaltorwart Andreas Wolff (34) heizte die Stimmung vor dem EM-Auftakt gegen Österreich mit scharfer Kritik zusätzlich an.

Einen Tag vor der Begegnung am Donnerstag (20:30 Uhr) im dänischen Herning reagierten die Profis aus Österreich mit Unverständnis auf die Aussagen des DHB-Keepers.

Mehr dazu hier: „Handball-Zoff vor EM-Start! Deutscher Keeper provoziert Auftakt-Gegner“

Der deutschen Nationalmannschaft droht zum EM-Start der Ausfall von Nils Lichtlein (23).

Der Linkshänder von den Füchsen Berlin verletzte sich am Montagabend beim letzten Training vor der Abreise nach Dänemark in Hannover am linken Vorfuß, teilte der Deutsche Handballbund mit.

Trotz der Verletzung reiste der 23-Jährige mit ins Teamquartier nach Silkeborg. „Vielleicht ist er in zwei Tagen wieder einsatzfähig, womöglich erst in vier“, sagte Nationalmannschaftsmanager Benjamin Chatton (44) nach der Ankunft im deutschen EM-Hotel.

Ein längerer Ausfall sei derzeit nicht zu befürchten, daher ist vorerst keine Nachnominierung geplant.

Die Fans können alle Partien der deutschen Handball-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft kostenfrei verfolgen.

ARD und ZDF teilen sich die Übertragungen der Spiele mit deutscher Beteiligung. Wer alle 65 Spiele sehen möchte, benötigt ein Abo beim Internet-Sportsender Dyn.

Die Auftaktpartie der Nationalmannschaft am heutigen Donnerstag (20:30 Uhr) gegen Österreich läuft im Ersten. Auch das Spiel am Samstag gegen Serbien wird von der ARD übertragen. Das letzte Gruppenspiel am Montag gegen Spanien zeigt das ZDF.

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker!

TAG24 begleitet die Handball-Europameisterschaft der Männer 2026 in Dänemark, Norwegen und Schweden mit einem Liveticker und hält euch vom 15. Januar bis 1. Februar mit allen wichtigen Informationen auf dem Laufenden.