Handball-EM: Warnstreiks statt Jubel! Kein Empfang für die DHB-Auswahl
Dänemark, Schweden und Norwegen - Die Handball-Europameisterschaft 2026 der Männer geht auf die Zielgerade, doch Deutschland steckt noch voll drin!
Nach dem 31:28-Erfolg gegen Kroatien hat sich die DHB-Mannschaft erstmals seit dem EM-Triumph 2016 für das Finale qualifiziert und sich damit gleichzeitig die erste Medaille seit zehn Jahren gesichert.
Am Sonntag um 18 Uhr steht dann das Endspiel gegen den Handball-Giganten Dänemark an, der sich am Freitagabend im zweiten Halbfinale gegen Island durchsetzte.
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Mindestens die Silbermedaille ist den deutschen Handballern sicher, wenn sie nach dem intensiven Finale gegen Dänemark am Sonntag die Heimreise antreten. Ein gebührender Empfang bleibt dem Team jedoch verwehrt.
„Die Planungen für eine große Willkommensfeier in Deutschland musste der Deutsche Handballbund (DHB) am Freitag absagen“, gab der Verband nur einen Tag vor dem Endspiel bekannt.
Als Hauptgrund nennt der DHB neben organisatorischen und zeitlichen Herausforderungen vor allem die angekündigten Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr, die die Gewerkschaft Verdi für den kommenden Montag angekündigt hat.
Mit ihrem 31:28-Sieg über Kroatien erzielten die deutschen Handballer eine herausragende Einschaltquote beim ARD.
Exakt 7,96 Millionen Menschen verfolgten das Spiel der DHB-Mannschaft am vergangenen Freitag live im Ersten.
Auch das zweite Halbfinale zwischen Dänemark und Island lockte trotz fehlender deutscher Beteiligung großes Interesse: Zur besten Sendezeit schalteten 4,17 Millionen Zuschauer ein.
Gastgeber Dänemark bezwang Außenseiter Island in einer überraschend engen Partie ebenfalls mit 31:28.
Die Mannschaft um den Welthandballer Mathias Gidsel könnte am Sonntag nach den Erfolgen bei Olympia und der Weltmeisterschaft den dritten großen Titel in Folge erringen.
„Ich bin sehr stolz auf die Jungs, dass wir diese harte Gruppe gemeistert haben und jetzt im Finale stehen – eine phänomenale Leistung aller“, sagte Bundestrainer Alfred Gislason in der ARD.
„Eine erneut großartige Teamleistung“, bestätigte auch Julian Köster. „Es macht richtig Spaß mit der Mannschaft.“ Lukas Zerbe, bester deutscher Werfer mit sechs Toren, freute sich: „Über die gesamten 60 Minuten haben wir als Team super gespielt. Jetzt freuen wir uns auf den heutigen Tag, regenerieren uns gut und blicken voller Vorfreude aufs Finale.“
Uscins erzielte 40 Sekunden vor Schluss das entscheidende Tor und sorgte somit für die endgültige Entscheidung. Deutschland gewann mit 31:28 gegen Kroatien und steht erstmals seit zehn Jahren wieder im EM-Finale!
Die Deutschen benötigten vor allem eine brillante Anfangsphase von zehn Minuten in der zweiten Halbzeit, um Kroatien entscheidend auf Distanz zu halten. Auch wenn es zum Ende noch einmal knapp wurde, brachte das Team von Alfred Gislason die Führung souverän über die Zeit und sicherte sich somit schon jetzt die Silbermedaille – die erste EM-Medaille seit dem Titelgewinn 2016!
Es bleibt spannend: Kroatien kam tatsächlich nochmals auf zwei Tore heran, Jelinic traf zum 28:30.
Gislason nahm 57 Sekunden vor Schluss die letzte Auszeit.
Lukas Zerbe verwandelte sicher einen Siebenmeter zum 30:26.
Nur noch zweieinhalb Minuten verblieben, die Vier-Tore-Führung schien zu reichen.
Immer wieder vereitelte Wolff kroatische Angriffe, gegen einen Siebenmeter von Lucin war er jedoch machtlos.
Etwa vier Minuten vor Spielende verkürzte Kroatien auf 26:29 – und Deutschland verlor direkt den Ball in der Offensive. Glücklicherweise setzte Mandic den schnellen Gegenstoß daneben.
Obwohl es den Anschein hatte, als könnte Kroatien aufschließen, hielt Deutschland den Gegner dank des Spielstands weiter auf Distanz.
Zerbe verwandelte einen weiteren Siebenmeter souverän zum 29:24. Die Uhr lief, noch sechs Minuten und 30 Sekunden zu spielen.
Das Pendel neigte sich leicht zu Kroatien: Sostaric verkürzte auf 23:27 und damit auf nur noch vier Treffer Rückstand.
Mit noch zehn Spielminuten auf der Uhr nahm Gislason seine zweite Auszeit.
Bisher verlief die Partie sehr fair – erst nach knapp 48 Minuten musste der erste Spieler für zwei Minuten vom Feld.
Kroatiens Filip Glavas wurde nach einem Foul gegen Dahmke vorübergehend ausgewechselt, den daraus resultierenden Siebenmeter konnte Lichtlein jedoch nicht verwandeln. Dennoch blieb Deutschlands Führung komfortabel bei 26:20.
Deutschland zeigte sich äußerst dominant und ließ Kroatien nicht näher herankommen.
Im Gegenteil, nach einer weiteren Parade von Wolff erzielte Köster das 24:17. Kroatien lag nun sieben Tore zurück – einen Vorsprung, den das DHB-Team halten konnte. Nach 42 Minuten stand es 26:19 für Deutschland!
Das DHB-Team hatte einen starken Lauf: Knorr traf zum 22:16, es war bereits der fünfte deutsche Treffer in Folge.
Sigurdsson nahm bereits nach acht Minuten in der zweiten Halbzeit eine Auszeit, um noch einmal korrigierend eingreifen zu können.
Was ist hier los? Johannes Golla sorgte zunächst für die erste Drei-Tore-Führung zum 19:16 und die Defensive zeigte sich so stabil wie selten zuvor.
Viermal blockte die DHB-Abwehr einen immer wieder aufs Neue vorgetragenen Angriff der Kroaten, um bei Ballgewinn auf 20:16 wegzuziehen. Die Zeichen standen klar auf Finale!
Es geht weiter in Herning! Schafft Deutschland es, die Führung gegen Kroatien zu verteidigen und erstmals seit 2016 ins EM-Finale einzuziehen?
Schade! Rund fünf Sekunden vor der Halbzeitpause parierte Wolff zum achten Mal in diesem Spiel und sicherte den Ball.
Da er keine Zeit mehr hatte, seine Mitspieler anzuspielen, versuchte er selbst, von seinem Tor aus ins leere Kroatentor zu werfen – knapp daneben. Zur Halbzeit lag Deutschland mit 17:15 vorne!
Nun griff auch Ex-Bundestrainer Dagur Sigurdsson zum Time-out und gab seinem Team taktische Anweisungen für den nächsten Angriff.
Kroatien setzte auch in dieser Situation auf sieben Feldspieler im Angriff, was Deutschland erneut zu einem Ballgewinn verhalf. Julian Köster traf ins leere Tor, kurz vor der Pause stand es 17:15.
Nach etwa 25 Minuten nahm Alfred Gislason seine erste Auszeit.
Im Anschluss musste Deutschland den Angriff schnell ausführen – mit Erfolg! Zerbe erzielte das 15:13, die erste Zwei-Tore-Führung in dieser Partie.
Das schnelle Spiel beider Teams konnte sich sehen lassen! Immer wieder schalteten die Mannschaften blitzschnell um, was auch an den starken Paraden von Wolff lag.
Es stand 12:12, das Duell blieb extrem eng.
Kroatien setzte derzeit viel auf den von Andreas Wolff oft erwähnten „Anti-Handball“: Sieben Feldspieler im Angriff, dafür kein Torwart.
Das nutzte Deutschland umgehend aus: Nach einem abgefangenen Ball traf Zerbe ins verwaiste Tor der Kroaten zum 10:9.
Jetzt aber! Uscins eroberte einen Ball in Kroatiens Angriff und Köster traf im Gegenstoß zum 7:6.
Dann war Wolff zur Stelle und hielt den ersten Siebenmeter der Partie! Danach konnten weder Deutschland noch Kroatien ihre Chancen nutzen, sodass es vier Minuten lang beim 7:6 für die DHB-Auswahl blieb.
Das Spiel begann furios: Nach neun Minuten waren bereits zwölf Tore gefallen, es stand 6:6.
Wolff konnte sich zum ersten Mal auszeichnen, allerdings hatte Knorr kurz zuvor einen Wurf vergeben, sodass Deutschland stets einer kroatischen Führung hinterherlief.
Ein spektakulärer Start in Herning, beide Teams waren von Beginn an voll da!
Jeder Angriff war präzise, sodass Kroatien nach viereinhalb Minuten mit 4:3 gegen Deutschland führte.
Vorhang auf!
Das Spiel begann, Kroatien hatte Anwurf. Für das DHB-Team begann Andreas Wolff im Tor, davor spielten Marko Grgic, Julian Köster, Renars Uscins, Lukas Mertens, Johannes Golla und Lukas Zerbe.
Gleich geht es los.
Doch bevor der Anwurf erfolgte, wurden zunächst die Nationalhymnen beider Länder gespielt.
Nur noch wenige Minuten bis zum Spielbeginn.
Die Kroaten warteten bereits auf dem Spielfeld, nun liefen die deutschen Spieler unter dem Jubel der Fans einzeln ein.
Wie üblich werden im Halbfinale gegen Kroatien zwei DHB-Stars nicht zum Spieltagskader gehören. Bild zufolge betrifft das heute Tom Kiesler und Mathis Häseler.
Abwehrchef Kiesler hatte in den vergangenen Tagen mit einem Magen-Darm-Infekt zu kämpfen und wurde nicht rechtzeitig fit. Neben dem Gummersbacher fällt auch sein Teamkollege Häseler aus, für den Rechtsaußen ist es bereits das dritte Mal im Turnier, dass er aus dem Kader gestrichen wurde.
Zum ungewöhnlichen Anwurf um 17.45 Uhr geht es für Deutschland heute im EM-Halbfinale um alles! Gegen den Vize-Weltmeister Kroatien kämpft das Team von Alfred Gislason um den Finaleinzug.
Betreut wird Kroatien von Ex-Bundestrainer Dagur Sigurdsson, der 2016 bei Deutschlands EM-Titel auf der Bank saß.
Im Unterschied zu vorangegangenen Partien gibt es heute keine Rechenspiele: Gewinnt Deutschland, steht am Sonntag das Finale gegen den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen Dänemark und Island an. Bei einer Niederlage kämpft die DHB-Auswahl zumindest noch um die Bronzemedaille.
Leichte Entwarnung bei Tom Kiesler: Der Abwehrchef, der das Spiel gegen Frankreich wegen eines Magen-Darm-Infekts verpasst hatte, zeigt eine Aufwärtsentwicklung.
„Es geht ihm besser“, sagte Teammanager Benjamin Chatton am Donnerstag, was angesichts seines Zustands nicht schwer sei. Als die Mannschaft zum Frankreich-Spiel das Hotel verließ, habe Kiesler „im Viertelstundentakt erbrochen“, berichtete Bundestrainer Alfred Gislason offen.
Eine Einsatzgarantie für den 24-Jährigen gibt es jedoch noch nicht. Die Erkrankung habe Kiesler stark mitgenommen, so Chatton. „Wir müssen die nächsten 24 Stunden abwarten.“ Ein Ausfall gegen Kroatien würde Deutschland wehtun, doch die Gesundheit hat Vorrang.
Die Entscheidung ist gefallen!
Dänemark besiegte im Abendspiel erwartungsgemäß Norwegen und verdrängte Deutschland von Platz eins.
Die DHB-Mannschaft rutscht auf Rang zwei ab und trifft im Halbfinale am Freitag auf Vize-Weltmeister Kroatien, den Sieger der Parallelgruppe. Dänemark trifft auf Island.
Vor dem EM-Halbfinale am Freitag bangt Deutschland um Tom Kiesler (24).
Der Abwehrspieler kämpft mit einem Infekt und droht auszufallen: „Als wir das Hotel verließen, hat er im Viertelstundentakt erbrochen. Er hat Magen-Darm. Ich hoffe, dass er in zwei Tagen spielen kann und niemanden angesteckt hat“, sagte Bundestrainer Alfred Gislason nach dem Halbfinaleinzug.
Auch Miro Schluroff steht im Fokus, da er Zimmergenosse von Kiesler ist, erklärte Gislason weiter.
Der Gegner der DHB-Auswahl im Halbfinale am Freitag steht noch nicht fest.
Am wahrscheinlichsten gilt Kroatien, das sich in der Parallelgruppe mit 27:25 gegen Ungarn durchsetzte und als Gruppensieger feststeht.
Entscheidend ist das heutige Abendspiel zwischen Dänemark und Norwegen (Anwurf 20.30 Uhr). Gewinnen die Dänen, rückt Deutschland auf Platz zwei und trifft auf Kroatien, bei einer Niederlage wartet Island.
Nach Abpfiff wird Knorr als bester Spieler dieses Nachbarschaftsduells ausgezeichnet.
Mit zehn Treffern war er der beste Schütze der Deutschen und trug maßgeblich zum Halbfinaleinzug bei.
Ende, der Sieg ist perfekt!
Deutschlands Handballer besiegten Frankreich im letzten Hauptrundenspiel mit 38:34 (19:15) und stehen im EM-Halbfinale.
Das muss es doch gewesen sein!
Drei Minuten vor Schluss zeigte Torwart Wolff erneut sein ganzes Können, lenkte einen Descats-Schuss an den Querbalken. Im Gegenangriff erhielt Köster den Ball, traf zum 36:32 und öffnete damit das Tor zum Halbfinale weit auf.
Nur noch etwa fünf Minuten auf der Uhr, Deutschland führt mit 33:31.
Stand jetzt steht das DHB-Team sicher im Halbfinale, doch das Spiel ist noch nicht vorbei.
Starke Parade: Frankreichs Tournat hat die Chance auf den Ausgleich zum 31:31, doch Wolff hält den Ball.
Im Gegenzug erhöhte Uscins auf 32:30.
Gut eine Viertelstunde vor Spielende steigerten beide Teams das Tempo.
Die Tore fielen im Minutentakt, sodass kaum Zeit zum Verschnaufen blieb.
Deutschland führte weiterhin mit 30:28.
Deutschland muss aufpassen, dass Frankreich nicht zurückkommt, denn in der eigenen Spielweise schleichen sich zunehmend Fehler ein.
Uscins versuchte einen Standwurf, der weit am Tor vorbeiging. Frankreichs Fabregas nutzte die Gelegenheit und brachte seine Mannschaft mit 26:24 heran.
Großartig! Nicht nur Wolff zeigt eine Top-Leistung, auch Späth im deutschen Tor überzeugt mit einer sensationellen Parade gegen Fabregas.
Im schnellen Gegenstoß erzielte Zerbe das 25:21.
Alles gelingt ihm bisher!
Knorr traf zum 21:16 und blieb in diesem Spiel ohne Fehlwurf. Das DHB-Team zeigte eine starke erste Halbzeit und war auf Kurs Halbfinale.
Weiter geht's!
Die Pause ist vorbei, das Spiel läuft wieder.
Kurz darauf war Halbzeit. Deutschland führte mit 19:15 gegen den amtierenden Titelverteidiger und überzeugte bislang mit einer starken Leistung.
Time-out! 58 Sekunden vor der Halbzeit nahm Bundestrainer Gislason eine Auszeit.
Beim Stand von 17:15 rief er sein Team zusammen und gab Anweisungen, um die Führung in die Pause zu bringen.
15:12! Weniger als zehn Minuten vor der Pause hielt Deutschland Frankreich weiter auf Distanz.
Die Mannschaft von Gislason fand immer wieder Mittel und Wege, die gegnerische Abwehr zu knacken.
Uscins traf zum 10:7 für Deutschland.
Frankreichs Coach Gille griff zur ersten Auszeit.
Wolff meldete sich eindrucksvoll zurück!
Mit zwei Paraden in kurzer Folge glänzte der deutsche Torwart.
Führung für Deutschland!
Köster bediente Fischer am Kreis, der ohne Zögern zum 7:6 traf.
Das Spiel begann schnell, beide Teams setzten in der Offensive Akzente.
Lukas Mertens brachte Deutschland in Führung, doch kurz darauf glich Frankreichs Dika Mem zum 6:6 aus.
Bei der Niederlage gegen Dänemark stand Späth im Tor, was Gislason Kritik einbrachte.
Für das Duell mit Frankreich setzte der Bundestrainer jedoch wieder auf Wolff, der bisher ein herausragendes Turnier spielt.
Los geht's, das Spiel läuft.
Frankreich hatte den Ball, spielte von links nach rechts.
Es ist so weit: Beide Teams stehen auf dem Parkett.
Vor Spielbeginn wurden die Nationalhymnen gespielt.
In der Parallelgruppe der deutschen Handballer ist das erste Halbfinalticket bereits vergeben.
Island setzte sich mit 39:31 gegen Slowenien durch und steht in der Runde der letzten vier.
Das letzte Hauptrundenspiel der deutschen Mannschaft gegen Frankreich wird im Free-TV übertragen. Das ZDF zeigt die Partie live aus der Arena in Herning.
Moderator Florian Zschiedrich und Experte Sören Christophersen stimmen ab 17.40 Uhr auf das Spiel ein, bevor 20 Minuten später Kommentator Martin Schneider den Anwurf begleitet.
Alternativ könnt Ihr das Match auch in unserem Ticker verfolgen.
Matchball! Zum Abschluss der Hauptrunde trifft Deutschland am Mittwochabend (Anwurf 18 Uhr) auf Frankreich.
Im Nachbarschaftsduell reicht der Mannschaft von Bundestrainer Gislason bereits ein Unentschieden für den Halbfinaleinzug. Bei einer Niederlage wäre der Traum von einer Medaille ausgeträumt, und es bliebe nur das Spiel um Platz fünf.
Dann war Schluss, Deutschland verlor klar mit 26:31 gegen Dänemark (12:13 zur Halbzeit).
In der ersten Hälfte war das DHB-Team nahe an einer Sensation und hatte sogar kurz vor der Pause die Chance zum Ausgleich. Doch in der zweiten Halbzeit brach die Mannschaft zwischenzeitlich auseinander, sodass der erste Matchball für den Halbfinaleinzug vergeben wurde.
Am Mittwoch wartet die nächste Gelegenheit: Gegen Frankreich reicht wieder ein Punkt, um unter die besten vier Teams zu kommen.
Tom Kiesler kassierte noch eine Zwei-Minuten-Strafe, zudem stellte Gidsel den Sechs-Tore-Abstand wieder her.
Das war die Vorentscheidung! Nur noch zweieinhalb Minuten zu spielen, Pytlick überwand Wolff zum 29:24.
Endlich wieder zwei Tore in Folge für Deutschland, etwas, das man in der zweiten Hälfte noch nicht gesehen hatte.
Jacobsen nahm eine Auszeit, beim 22:27 waren noch siebeneinhalb Minuten zu absolvieren.
Der Rückstand blieb bei sieben Toren, jedes deutsche Tor konterte Dänemark.
Gislason brachte Wolff zurück ins Spiel, doch mit nur noch zehn Minuten Einsatzzeit war das wohl zu wenig. Es stand 27:20.
Noch ca. 15 Minuten zu spielen, Deutschland hatte kaum Zugriff aufs Spiel.
Vorne lief kaum etwas zusammen, hinten setzte sich Dänemark immer wieder gegen Späth durch. So stand es plötzlich 23:16. Die nächste Auszeit wurde genommen, doch die Lage blieb angespannt.
Langsam setzte sich der Favorit ab, doch Deutschland zeigte schon in Halbzeit eins, dass sie schnell zurückkommen können.
Es stand 20:16 für Dänemark.
THW Kiels Magnus Landin traf zum 17:14, dann war Deutschland wieder komplett.
Gislason nahm in der 41. Minute seine erste Auszeit der zweiten Halbzeit, um seine Mannschaft für den nächsten Angriff zu instruieren.
Jetzt wird es richtig bitter: Kurz nachdem Dahmke wieder auf dem Feld war, erhielt Kohlbacher eine Zwei-Minuten-Strafe, dazu gab es einen Siebenmeter, den Jakobsen verwandelte.
Obwohl Grgic postwendend den Anschluss erzielte, flog er selbst ebenfalls für zwei Minuten vom Feld. Deutschland war nun doppelt in Unterzahl, die Dänen konnten dies zunächst „nur“ zum 16:14 nutzen.
Nach fast fünf Minuten fiel endlich das erste Tor der zweiten Hälfte, Grgic erzielte den Ausgleich für Deutschland!
Dann erhöhte Nielsen das Tempo, Dahmke musste beim Foul gegen Gidsel eine Zeitstrafe absitzen. In doppelter Überzahl führte Hangaard das 14:13 für Dänemark an, die nun vermehrt mit sieben Angreifern bei leerem Tor spielten.
Zu Beginn der zweiten Hälfte wechselten sich Späth und Nielsen mit starken Paraden ab, Köster vergab zunächst freie Bahn und traf den Pfosten.
Nach vier Minuten war noch kein Tor gefallen, es stand 13:12 für Dänemark.
Die zweite Halbzeit läuft! Kann Deutschland das Spiel drehen und den vorzeitigen Halbfinaleinzug sichern?
Durchatmen: Mit einem Rückstand von 12:13 ging es in die Pause.
Eigentlich hätte Deutschland noch ausgleichen können, doch Lichtleins Siebenmeter prallte an den Pfosten. Trotzdem war das Team noch voll im Spiel und hatte alle Chancen, gegen Dänemark das Halbfinale zu erreichen.
Nielsen lag inzwischen bei fast 40 Prozent gehaltenen Bällen, Deutschland fand kaum Mittel gegen ihn.
Dänemark zog kurzzeitig auf 13:10 davon, doch kurz vor der Pause war Deutschland wieder dran: Ein Treffer von Grgic, eine Parade von Späth und ein Tor von Köster sorgten für den Stand von 12:13, dazu spielte Dänemark nun in Unterzahl. Gelingt hier vielleicht sogar noch der Ausgleich bis zur Pause?
Deutschland startete stärker aus der Auszeit!
Späth parierte gegen sieben Dänen, vorne traf Uscins zum 10:11. Der Rückraumspieler war die Lebensversicherung der Deutschen mit seinem vierten Treffer.
Dänemarks Trainer Nikolaj Jacobsen nahm seine erste Auszeit nach 23 Minuten, Deutschland hatte auf 9:11 verkürzt.
Nicht nur Deutschland hat einen überragenden Torwart, auch Dänemarks Emil Nielsen zeigte mehrfach starke Paraden, während Kirkeløkke für die Gastgeber auf 11:8 stellte.
Deutschland blieb seit fünf Minuten torlos.
Dänemark verwandelte zwei Siebenmeter, Deutschland blieb jedoch im Spiel und hielt den Abstand klein.
Als Köster wegen einer Zwei-Minuten-Strafe vom Feld musste, traf Pytlick in Überzahl zum 10:8.
Doppeltes Glück für Deutschland: Renars Uscins verkürzte auf 6:7, nachdem Mads Larsen ihn unfair geblockt hatte.
Der Däne musste für zwei Minuten auf die Bank, das deutsche Tor war frei.
Deutschland wartete nun seit fünf Minuten auf einen Torerfolg.
Der Angriff musste sich deutlich steigern, um gegen Dänemark Zählbares mitzunehmen. Noch führte Dänemark mit 6:4.
Deutschland führte zunächst 3:1, doch mehrere Ungenauigkeiten brachten Dänemark in Führung.
Nach dem Ausgleich zum 4:4 verlor Deutschland den Ball, Dänemark nutzte den Tempogegenstoß für ein Tor im deutschen Kasten. Kurz danach stellte Gidsel zum 6:4 für Dänemark.
Das erste Tor erzielte Welthandballer Mathias Gidsel, der Dänemark in Führung brachte.
Grgic antwortete umgehend, Deutschland verteidigte den folgenden Angriff und Köster traf zum 2:1 – die erste Führung nach drei Minuten.
Die Nationalhymnen wurden gespielt, die Teams standen auf dem Feld: Das Spiel begann!
Deutschland startete mit David Späth im Tor, davor spielten Julian Köster, Juri Knorr, Renars Uscins, Rune Dahmke, Johannes Golla und Mathis Häseler.
Nun geht es ums Halbfinale! Im dritten Hauptrundenspiel trifft Deutschland auf den Topfavoriten Dänemark. Ein Sieg oder Unentschieden sichert bereits das Halbfinalticket.
Fehlen werden allerdings die Außen-Spieler Lukas Zerbe und Lukas Mertens sowie zunächst Torwart Andreas Wolff, der zugunsten von David Späth auf der Bank Platz nimmt. Bundestrainer Gislason setzt auf Belastungssteuerung – hat er das Spiel etwa schon abgeschrieben?
Dass Dänemark trotzdem schlagbar ist, zeigten die Portugiesen in der Vorrunde. Auch für Deutschland ist noch alles möglich!
Im zweiten Gruppenspiel überraschte Spanien mit einem Sieg gegen Titelverteidiger Frankreich und unterstützte dadurch Deutschland.
Durch die 32:36-Niederlage von Frankreich reicht dem DHB-Team in den letzten zwei Spielen gegen Dänemark und Frankreich nun ein Punkt für den Halbfinaleinzug.
Das erste Spiel des Tages endete 35:35 zwischen Portugal und Norwegen.
Beide Teams haben jetzt drei Punkte, ihre Chancen auf das Halbfinale sind damit theoretisch noch vorhanden.
Wie vor jedem Spiel musste Bundestrainer Gislason zwei Spieler aus dem 18er-Kader streichen. Dieses Mal traf es mit Lukas Zerbe und Lukas Mertens allerdings zwei Stammspieler, die als etatmäßige Außenspieler nicht auf dem Spielfeld standen.
Gerade gegen den EM-Favoriten Dänemark verzichtete Gislason damit auf zwei Dauerbrenner. Dies könnte jedoch auch eine Schonung für das wahrscheinlich entscheidende Spiel gegen Frankreich am Mittwoch sein.
Mathis Häseler und Matthes Langhoff rückten dafür zurück ins Team.
Matchball Nummer eins! Mit einem Sieg kann Deutschland heute vorzeitig das Halbfinalticket sichern.
Im vorletzten Hauptrundenspiel gegen Weltmeister und Olympiasieger Dänemark (Anwurf 20.30 Uhr) steht die wohl schwerste Aufgabe des Turniers an.
Die Gastgeber mit Stars wie Mathias Gidsel und Emil Nielsen gelten als Übermacht und Topfavorit auf den EM-Titel. Dass sie schlagbar sind, bewies Portugal mit einem sensationellen 31:29-Erfolg in der Vorrunde.
Nach der 24:28-Niederlage gegen Kroatien steht die Schweiz vor dem EM-Aus. In der Hauptrunde ohne Sieg sind die Chancen auf Halbfinale oder Platz fünf verschwindend gering.
Island besiegte im zweiten Spiel Schweden mit 35:27 und ist nun Tabellenführer der Hauptrundengruppe zwei.
Damit verdrängten die Isländer die bis dahin ungeschlagenen Schweden. Am Abend spielt noch Kroatien gegen die Schweiz.
In der Hauptrundengruppe II setzte sich Slowenien mit 35:32 gegen Ungarn durch und wahrt die Chance auf das Halbfinale.
Ab 18 Uhr trifft Island noch auf Schweden, abends spielt die Schweiz gegen Kroatien.
Obwohl Deutschland mit einem 30:28 gegen Norwegen gewann, war der Erfolg hauptsächlich Torwart Andreas Wolff zu verdanken. Im Angriff läuft noch nicht alles rund, besonders Juri Knorr ist mit seiner Leistung unzufrieden.
„Ich bin enttäuscht von meiner Leistung“, sagte Knorr auf der Pressekonferenz. „Es nervt mich extrem. Wir sind damit unzufrieden, vor allem die letzten zwei Spiele, und ich persönlich auch.“
Glücklicherweise spiele er in einem Team, in dem immer jemand den Karren aus dem Dreck ziehe – diesmal eben Wolff. Doch auch andere Spieler zeigen noch zu viel Schwankungen, um gegen den nächsten Gegner, den EM-Favoriten Dänemark, bestehen zu können.
Eine Leistungssteigerung ist notwendig, um die Chance aufs Halbfinale zu wahren. „Ich hoffe, dass ich das besser hinbekomme“, betonte Knorr.
Der wichtige Sieg gegen Norwegen ist vor allem Andreas Wolff und Marko Grgic zu verdanken.
Der 34-jährige Keeper entschärfte über 20 Bälle mit Weltklasse-Paraden, während Grgic mit sieben Treffern im Angriff glänzte.
Ende der Partie!
Die deutsche Nationalmannschaft gewann auch das zweite Hauptrundenspiel, besiegte Norwegen mit 30:28.
Mit 6:0 Punkten führt Deutschland die Gruppe 1 an und ist auf Kurs Halbfinale.
Spielglück gehört dazu!
Deutschlands Lichtlein verfehlte das Tor, der Abpraller landete jedoch direkt bei Goller, der zum 30:26 traf.
Es blieben nur noch wenige Minuten zu spielen.
Norwegen kämpfte sich zurück auf 26:24.
Ein noch engeres Ergebnis verhinderte Torwart Wolff mit weiteren Paraden.
Was geht hier ab?
Die deutsche Offensive lief heiß und war kaum aufzuhalten, während Norwegen kaum hinterherkam.
Das Team von Bundestrainer Gislason führte mit 26:21.
Grgic traf erneut.
Aus der Distanz fackelte der DHB-Spieler nicht lange und erzielte das 24:21.
Jetzt führt Deutschland!
Kapitän Golla erzielte das 22:21 gegen Norwegen.
So einfach kann es laufen!
Grgic setzte sich auf rechts durch, traf aus spitzem Winkel zum 21:21.
Kaum zu glauben, was Wolff hier wieder zeigte.
Mit einer spektakulären Parade hielt er Andersons Wurf, vereitelte somit weitere Chancen.
Die deutsche Mannschaft hatte einen holprigen Start in den zweiten Durchgang: Zuerst warf Uscins das Tor vorbei, dann parierte Bergerud Fischers Versuch.
Norwegen nutzte die Fehler eiskalt und baute die Führung auf 15:18 aus.
Es geht weiter!
Die zweite Halbzeit begann, Deutschland spielte von links nach rechts.
Kurze Zeit später war Pause. Deutschland lag mit zwei Toren zurück.
Dank einiger starker Paraden von Torwart Wolff hielt das Team den Rückstand noch gering.
So schnell kann es gehen.
Gerade noch in Führung, lag Deutschland nun mit 15:17 hinten.
Norwegen verzichtete beim Abfedern einer Zwei-Minuten-Strafe auf den Torwart, doch die Aktion misslang.
DHB-Spieler Zerbe nutzte die Gelegenheit und traf ins leere Tor. Deutschland führte mit 13:12.
Wie ärgerlich für Deutschland: Trotz Überzahl kassierte man den Treffer zum 11:12.
Weniger als zehn Minuten in der ersten Halbzeit waren noch zu spielen.
11:10 für Deutschland!
Norwegens Chefcoach Wille nahm eine Auszeit, Bundestrainer Gislason nutzte die Pause für eine kurze Ansprache.
Wolff macht es erneut!
Mit dem linken Oberschenkel parierte er Sagosens Wurf – Norwegens achte Chance.
Auf der Gegenseite zeigte auch der norwegische Torwart seine Klasse.
Deutschlands Zerbe scheiterte an Bergerud, es blieb beim 5:7 aus deutscher Sicht.
Wolff sei Dank!
Knorr verlor den Ball im Angriff, doch Wolff rettete mit einer starken Parade und verhinderte ein Gegentor.
Gröndahl erhöhte auf 5:2 für Norwegen, woraufhin Gislason eine frühe Auszeit nahm.
Die offensive Leistung der Deutschen ließ bisher zu wünschen übrig, zu viele Chancen blieben ungenutzt.
Zuerst Schluroff, dann Kapitän Golla: Das DHB-Team vergab in den Anfangsminuten zwei hochkarätige Chancen zur Führung.
Nach sechs Minuten stand es 1:1.
Nur wenige Minuten waren gespielt, da zeigte sich Andreas Wolff erstmals: Gegen Pedersen parierte er großartig. 0:0.
Los geht's!
Deutschland hatte Anwurf, das Spiel wurde freigegeben.
Die Mannschaften hatten Aufstellung genommen für die Nationalhymnen.
Gleich geht es los!
Wer das Spiel live sehen möchte, schaltet auf ZDF um. Der öffentlich-rechtliche Sender überträgt das Spiel live.
Alternativ könnt Ihr das Geschehen auch in unserem Ticker verfolgen.
Vorhang auf: Die deutschen Handballer betreten das Spielfeld.
In wenigen Minuten erfolgt der Anwurf.
Showtime in Herning: Am Samstagabend (Anwurf 20.30 Uhr) kämpft die deutsche Nationalmannschaft im zweiten Hauptrundenspiel gegen Norwegen.
Nur drei Tage nach dem knappen Sieg gegen Portugal will das Team von Bundestrainer Gislason die Tabellenführung verteidigen und mit einem weiteren Erfolg den Weg ins EM-Halbfinale festigen.
Ein Sieg sichert nicht nur Platz eins in der Gruppe, sondern mindert auch den Druck in den kommenden Spielen gegen Dänemark und Frankreich.
Entspannung im DHB-Lager: Kapitän Johannes Golla (28) steht im zweiten Hauptrundenspiel gegen Norwegen zur Verfügung.
Nach seiner Roten Karte beim Sieg gegen Portugal verzichtete die Europäische Handball-Föderation auf eine weitere Sperre.
Bundestrainer Gislason kann somit im entscheidenden Spiel gegen den fünffachen Weltmeister am Samstag auf seinen Kreisläufer bauen.
Golla hatte Portugals Francisco Costa bei einer Abwehraktion festgehalten und anschließend mit der Hand ins Gesicht getroffen, wofür er vom Platz gestellt wurde.
Nach Dänemarks Sieg gegen Frankreich (32:19) ist die DHB-Auswahl Tabellenführer der Hauptrundengruppe eins. Norwegen besiegte Spanien 35:34.
Am Freitag beginnen die Hauptrundenspiele der Gruppe zwei in Malmö. Island trifft auf Kroatien (15.30 Uhr), die Schweiz spielt gegen Ungarn (18 Uhr) und Slowenien gegen Schweden (20.30 Uhr).
Am Samstag spielt Deutschland gegen Norwegen (20.30 Uhr). Zuvor treffen Frankreich und Portugal (15.30 Uhr) sowie Spanien und Dänemark (18 Uhr) aufeinander.
Portugal verkürzte den Rückstand, doch zum Schluss setzte sich Deutschland mit 32:30 durch und führt die Hauptrundengruppe an!
Miro Schluroff war mit sieben Toren bester deutscher Werfer, doch zum Spieler des Spiels wurde Torwart Andreas Wolff gekürt, der 32,6 Prozent der Bälle hielt.
Im letzten Angriff vergab Mertens, es stand 30:29. Doch ein Portugiese hielt den Deutschen am Arm!
Zerbe verwandelte den Siebenmeter zum 31:29, noch 30 Sekunden zu spielen.
Was für ein Thriller! Wolff fing einen Ball, der wohl doch hinter der Linie war. Die Schiedsrichter sahen sich den Videobeweis an und gaben dann das Tor für Portugal.
Während der Unterzahl erzielte Deutschland noch das 27:25, doch da Wolff zu dem Zeitpunkt nicht im Tor war, erzielten die Portugiesen den Anschluss.
Harte Entscheidung: Nach Videoüberprüfung wurde Johannes Golla mit Rot vom Feld geschickt, da er einen Gegenspieler mit dem Unterarm im Gesicht traf.
Fischer musste ebenfalls für zwei Minuten vom Feld, Deutschland spielte nun in Unterzahl.
Trotzdem traf Schluroff zum 24:22 und stellte den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Noch sieben Minuten zu spielen.
Justus Fischer zog den Siebenmeter und die Zwei-Minuten-Strafe für Salvador, doch Lichtlein vergab den Strafwurf.
Deutschland erzielte danach das 24:22, Zerbe traf von Rechtsaußen gegen Capdeville.
Deutschland übernahm nun die Kontrolle und führte erstmals in dieser Hälfte mit zwei Toren.
Schluroff und Knorr erzielten hintereinander Treffer, es stand 21:19. Doch noch waren rund 14 Minuten zu spielen.
Andreas Wolff zeigte sich erneut glänzend aufgelegt, parierte beim Stand von 19:18 erneut.
Portugal nahm als Reaktion eine Auszeit und kehrte mit sieben Feldspielern ohne Torwart zurück, was Wolff als „Anti-Handball“ kritisierte.
Beim Stand von 17:17 wurde das Spiel unterbrochen, weil die Schiedsrichter eine Szene im Video prüfen wollten.
Wegen eines Treffers ins Gesicht von Golla erhielt Cavalcanti eine Zwei-Minuten-Strafe, eine rote Karte gab es jedoch nicht.
Portugal ging immer wieder in Führung, doch Deutschland kämpfte und glich jeden Rückstand sofort aus.
Dann verloren die Portugiesen den Ball, Deutschland nutzte die Chance und Schluroff traf in der 39. Minute zum 16:15 – die erste Führung in der zweiten Halbzeit!
Nach einem langsamen Start in die erste Hälfte entwickelte sich nun ein schnelles Spiel!
Schluroff, Costa und Uscins erzielten Treffer im Wechsel, nach knapp über zwei Minuten stand es 13:13. Wird das Spiel doch noch zu einem Torfestival?
Portugal hatte den Anwurf zur zweiten Hälfte und erzielte nach acht Sekunden die Führung durch Costa (12:11).
In der Halbzeitpause gab Justus Fischer ein kurzes Statement und benannte das größte Problem der Deutschen.
„Zu viele technische Fehler im Angriff“, sagte der Kreisläufer. „Das Ergebnis ist aber noch recht gut. Wenn wir die Fehler abstellen, haben wir in der zweiten Halbzeit weniger Probleme.“
Kaum war Kapitän Golla zurück, musste Deutschland erneut in Unterzahl spielen, Kiesler erhielt zwei Minuten.
Portugal nutzte die Überzahl zum Ausgleich 11:11, mit diesem Spielstand ging es in die Pause.
Der Kapitän im Fokus: Golla erhöhte auf 10:8 für Deutschland, zeigte sich in der Defensive hart und musste für zwei Minuten raus.
Die Führung für Deutschland!
Neves blockte Zerbe und erhielt zwei Minuten, den fälligen Siebenmeter verwandelte Lichtlein zum 8:8. Dank Wolffs starken Paraden stellte Deutschland nach 24 Minuten durch Uscins auf 9:8.
Viele Fehlversuche, doch Wolff und sein Gegenüber parierten je zwei Angriffe.
Portugal konnte trotz der Auszeit durch Trainer Pereira keine Wende schaffen.
Kurze Pause für Lichtlein, der von Salvador hart gefoult wurde. Auch Salvador musste für zwei Minuten raus und entschuldigte sich zuvor fair.
Im Anschluss erzielte Grgic das siebte deutsche Tor, es stand 7:8 nach 19 Minuten.
Deutschland konnte Portugal bisher kaum unter Druck setzen, zeigte besonders in der Offensive Schwächen. Nach 13 Minuten waren erst vier Tore gefallen, davon zwei per Siebenmeter.
Portugal erzielte bereits sechs Tore gegen Wolff. Gislason nahm eine frühe Auszeit.
Nach dem 3:1 für Portugal erhielt Deutschland einen Siebenmeter, den Lichtlein sicher verwandelte.
Wolff zeigte danach seine Klasse mit einer Parade, im schnellen Gegenstoß glich Deutschland zum 3:3 aus.
Das erste Tor der Partie erzielte Kapitän Johannes Golla, doch danach dauerte es eine Weile, bis das DHB-Team erneut traf. Portugal übernahm die Führung.
Nach über vier Minuten erzielte Francisco Costa das 2:1 für Portugal.
Das Spiel läuft, Deutschland startet mit Wolff, Knorr, Köster, Uscins, Golla, Mertens und Zerbe.
Es geht nicht nur um einen guten Start in die Hauptrunde, sondern auch um die Revanche für die bittere WM-Viertelfinal-Niederlage vor einem Jahr gegen Portugal.
Ungefähr zehn Minuten vor dem Anwurf betraten die Teams die Halle und sangen die Nationalhymnen.
Bundestrainer Gislason warnte nochmals vor dem Gegner, der vor zwei Tagen überraschend Dänemark besiegt hatte.
Wie vor jedem Spiel strich Gislason auch heute zwei Spieler aus dem 18er-Kader. Diesmal waren es Jannik Kohlbacher und Mathis Häseler, die bisher kaum Spielzeit hatten.
Rune Dahmke, Nils Lichtlein, Franz Semper und Matthes Langhoff, die schon einmal gestrichen wurden, waren im Aufgebot.
Es geht wieder los! Nach der langen Pause startet das DHB-Team heute in die Hauptrunde.
Der Gegner heißt Portugal, Anwurf ist ungewöhnlich um 15.30 Uhr. Bisher spielte Deutschland bei der EM immer um 20.30 Uhr. Alle Fans sollten also heute Nachmittag einschalten.
Gute Nachricht vor dem Spiel: Der portugiesische Kreisläufer Victor Iturriza wurde für eine Partie gesperrt und kann nicht gegen Deutschland spielen.
Iturriza hatte vor einem Jahr mit sieben Toren maßgeblich am WM-Viertelfinal-Sieg Portugals über Deutschland mit 31:30 nach Verlängerung mitgewirkt.
Beim Sensationssieg Portugals gegen Dänemark erhielt der 35-Jährige kurz vor Schluss seine dritte Zwei-Minuten-Strafe und damit die Rote Karte.
Die EHF bewertete das Foul als „grob fahrlässig und gefährlich“ und sperrte ihn wegen „schwerwiegenden unsportlichen Verhaltens“ für das Spiel gegen Deutschland.
Am Montagabend verlor Topfavorit Dänemark überraschend gegen Portugal, weshalb Deutschland nun als Erster der Hauptrunde gegen Portugal antritt.
Die weiteren Spieltermine: Samstag gegen Norwegen (20.30 Uhr), Montag gegen Dänemark (20.30 Uhr) und Mittwoch (28. Januar) gegen Frankreich (18 Uhr).
Nationalmannschafts-Manager Benjamin Chatton sprach von einer absoluten „Todesgruppe“, die ein intensives Programm im Zwei-Tages-Rhythmus verspreche.
Deutschland, Portugal und Frankreich starten jeweils mit zwei Punkten aus der Vorrunde in die Hauptrunde. Die besten zwei Teams qualifizieren sich für das Halbfinale, der Drittplatzierte spielt um Platz fünf.
In der anderen Hauptrundengruppe kämpfen Schweden, Kroatien, Slowenien, Schweiz, Island und Ungarn um den Einzug ins Halbfinale.
Nach dem Sieg gegen Spanien geht es für Deutschland am Donnerstag in der Hauptrunde weiter.
Der nächste Gegner wird am Dienstagabend ermittelt. Fest steht: Am Samstag (24. Januar) spielt Deutschland gegen Norwegen, am Montag (26. Januar) gegen Frankreich, am Mittwoch (28. Januar) steht der letzte Hauptrundengegner noch nicht fest.
In Gruppe B entscheiden die Platzierungen über die Gegner, möglich sind Dänemark, Portugal und Nordmazedonien. Die genauen Anstoßzeiten sind noch offen.
Das Spiel ist beendet.
Deutschland besiegte den zweifachen Europameister mit 34:32 und sicherte sich als Gruppensieger den Einzug in die EM-Hauptrunde.
Ist das jetzt die Vorentscheidung?
Kurz vor Schluss erhöhte Uscins auf 33:29. War das die Entscheidung?
Ungefähr drei Minuten waren noch zu spielen.
Deutschland führte mit drei Toren und rückte dem Einzug in die nächste Runde immer näher.
30:27 für die DHB-Auswahl!
Trainer Gislason reagierte mit einer Auszeit und ließ sein Team sich auf die letzten Minuten konzentrieren.
Die deutsche Mannschaft setzte sich weiterhin vorne ab, noch knapp 15 Minuten zu spielen.
Damit war Deutschland aktuell Gruppenerster und sicher in der Hauptrunde.
Deutschland führte weiter mit drei Toren, doch Spanien blieb dran.
Torwart Späth zeigte mit zwei spektakulären Paraden seine Klasse und hielt die Iberer auf Distanz, es stand 23:20.
18:15! Deutschland baute die Führung auf drei Tore aus.
Knorr setzte sich gegen den Verteidiger durch und traf mit einem kraftvollen Wurf.
Trotzdem blieb Vorsicht geboten, denn gegen Serbien hatte Deutschland zuletzt einen vier Tore Vorsprung verspielt.
Die Pause war vorbei.
Die zweite Halbzeit wurde gerade angepfiffen.
Im letzten Angriff vor der Halbzeit hätte Deutschland auf 18:15 erhöhen können.
Uscins versuchte einen Hüftwurf aus zentraler Position, doch der Ball prallte vom Pfosten zurück. Es blieb beim 17:15.
So ging die DHB-Auswahl als Tabellenführer der Gruppe A in die Pause.
Nur noch knapp drei Minuten in der ersten Halbzeit, die zwei Tore Führung gehörte weiter Deutschland.
Goller fand Zerbe auf links, der hochstieg – 17:15 für Deutschland!
Etwa zehn Minuten vor der Halbzeit nahm Spaniens Trainer Ribera die erste Auszeit.
Bundestrainer Gislason blieb ruhig und riet seinen Spielern: „Mit Geduld weiterspielen.“
Deutschland überzeugte bisher und lag 12:9 vorne.
Doppelte Unterzahl für Spanien!
Knorr wurde beim Angriff an Hals gehalten und erhielt zwei Minuten, kurz danach sah auch Serradillo wegen Nachfassen gegen Köster die Zeitstrafe.
Deutschland führte weiterhin mit zwei Toren.
Nach 15 Minuten stand es 8:6.
Nach fünf Minuten sorgte Knorr für die 3:2-Führung für Deutschland.
Beide Teams hatten Chancen, das Spiel verlief ausgeglichen.
Anpfiff, das Spiel läuft.
Spanien hatte den Ball, spielte von links nach rechts.
Die Teams waren bereit, doch zuvor herrschte Stille.
Vor Spielbeginn legten alle eine Schweigeminute ein für die Opfer des schweren Zugunglücks in Südspanien.
Am Sonntagabend kamen bei der Katastrophe nahe Adamuz (Provinz Córdoba) mindestens 40 Menschen ums Leben, zahlreiche wurden verletzt.
Mehr dazu hier: „Auch Deutsche unter den Opfern! Entsetzen nach Zugunglück: Wie konnte das passieren?“
Bundestrainer Gislason veränderte seinen Kader im Vergleich zum zweiten Gruppenspiel gegen Serbien an zwei Stellen.
Linksaußen Dahmke und Rückraumspieler Semper fehlten, stattdessen standen Lichtlein und Langhoff im Aufgebot.
Österreichs Handballer ebneten Deutschland den Weg ins Weiterkommen.
Im letzten Vorrundenspiel schlug das Team von Trainer Iker Romero Serbien mit 26:25.
Gegen den bereits qualifizierten Spanien reicht Deutschland damit schon ein Unentschieden zum Weiterkommen.
Das letzte Gruppenspiel der deutschen Mannschaft wird im Free-TV übertragen.
Das ZDF startet live aus Herning um 20.15 Uhr mit der Übertragung, 15 Minuten später erfolgt der Anwurf.
Rund zwei Stunden vor dem letzten Spiel gegen Spanien richtet sich der Blick der Fans auf das Duell Serbien gegen Österreich, dessen Ergebnis entscheidend für das Weiterkommen Deutschlands ist.
Je nach Ausgang reicht ein Unentschieden, eine knappe Niederlage oder ein Sieg mit drei Toren Vorsprung, um weiterzukommen.
Vor dem Spiel gegen Spanien gibt es eine Schweigeminute für die Opfer des Zugunglücks in Andalusien.
Am Sonntag war ein Hochgeschwindigkeitszug nahe Adamuz bei 300 km/h entgleist und mit einem entgegenkommenden Zug kollidiert. Mindestens 39 Menschen starben, über 70 wurden in Krankenhäusern behandelt.
Die Schweigeminute findet nach den Nationalhymnen statt, danach erfolgt der Anwurf. Die spanische Delegation hatte um das Gedenken gebeten, der Weltverband EHF stimmte zu.
Die überraschende Niederlage gegen Serbien bedeutet, dass Deutschland gegen Spanien nicht nur um Hauptrundenpunkte, sondern um den Einzug in die nächste Runde kämpft.
Bei einem Sieg Serbiens gegen Österreich braucht Deutschland ein mindestens drei Tore höheres Ergebnis gegen Spanien, sonst bleibt nur Platz drei.
Bei einem Unentschieden zwischen Serbien und Österreich reicht Deutschland ein Sieg, bei einem Sieg Österreichs genügt ein Unentschieden oder sogar eine knappe Niederlage.
Doch auf diese Szenarien will die Mannschaft um Kapitän Golla sich nicht verlassen – es gilt Vollgas geben, um das Vorrunden-Aus zu verhindern.
Nach der Niederlage gegen Serbien hagelte es Kritik an DHB-Team und Trainer Gislason, vor allem von Ex-Spielern und TV-Experten.
Stefan Kretzschmar kritisierte die mangelnde Einbindung der Außenpositionen, Michael „Mimi“ Kraus nannte die Angriffleistung „einfach schlecht“.
Auch intern gab es Unruhe: Spielmacher Knorr äußerte Unverständnis über Umstellungen in der zweiten Halbzeit, in der er kaum noch spielte. Er betonte, dass so kein Erfolg möglich sei.
Gislason versuchte zu beruhigen, erklärte, dass intern viel gesprochen werde. Lukas Mertens fand Knorrs Äußerungen wenig hilfreich und betonte, dass der Trainer entscheide, wer spielt.
Wenig Zeit bleibt, die Wogen zu glätten. Schon am Montag steht das entscheidende Spiel gegen Spanien an, sonst droht ein peinliches Vorrunden-Aus für den Olympia-Zweiten.
Der Schock muss erst verarbeitet werden. Noch ist das Turnier nicht vorbei, aber heute war ein Sieg eingeplant.
Im letzten Gruppenspiel braucht Deutschland wahrscheinlich einen Sieg.
Gislason zeigte Größe und übernahm nach dem Spiel die Verantwortung für eine Fehlentscheidung in der Auszeit – eine Schlüsselszene, nach der Deutschland brach.
Dennoch bleiben viele Fragen, wie das Team die Kontrolle in der zweiten Halbzeit verlor.
Was für eine Demütigung! Serbien nahm zwölf Sekunden vor Schluss eine Auszeit bei zwei Toren Führung und Ballbesitz.
Dann fiel das 30:27, und das Spiel war entschieden. Serbien drehte die Partie phänomenal, Deutschland war fassungslos.
Beide Teams trafen, Serbien blieb zwei Tore vorne. Noch 50 Sekunden auf der Uhr.
Serbien traf zum 27:25. Deutschland musste binnen zwei Minuten zwei Tore aufholen, doch es gab Siebenmeter und zwei Minuten für Serbien.
Zerbe warf den Ball übers Tor – eine bittere Szene.
Unglücklich! Gislason nahm eine Auszeit, während Knorr warf und traf, doch das Tor zählte nicht.
Die Schiedsrichter überprüften die Szene, die Entscheidung blieb bestehen. Serbien führte 26:25, noch zweieinhalb Minuten zu spielen.
Ein Nervenkrimi: Köster erhielt zwei Minuten nach einem serbischen Konter, Serbien verwandelte den Siebenmeter zum 25:25.
Gislason brachte Wolff ins Tor, doch das Team verstand eine Schiedsrichterentscheidung nicht.
Zerbe verwandelte den Siebenmeter, Wolff hielt anschließend stark! 25:24.
Deutschland war zurück, Uscins erzielte das 24:23. Der offensive Knoten war endlich geplatzt, und die Halle tobte!
Serbien glich danach aus, noch sechseinhalb Minuten zu spielen.
Deutschland spielte in Überzahl und traf vom Siebenmeter.
Schluroff war zurück und traf zum 23:23.
Nach über zwei Minuten ging es weiter, und Serbien traf direkt zum 23:21 nach 49 Minuten.
Die deutsche Abwehr ließ zu viele Würfe zu.
Kurz darauf glich Serbien erneut aus. Deutschland verlor schnell den Ball und wirkte nervös.
Serbien nutzte das und ging mit 22:21 in Führung, hatte das Momentum auf seiner Seite. Danach gab es eine technische Pause, da der Hallenboden geklebt werden musste, was Deutschland zugutekam.
Siebenmeter für Serbien, doch Wolff hielt mit der rechten Hand – die Halle tobte!
Deutschland führte weiterhin mit 21:20.
Uscins befreite Deutschland mit dem Treffer zum 21:20.
Grgic war inzwischen im Spiel.
Serbien glich zum 20:20 aus, da sie nahezu alle Würfe in der zweiten Halbzeit trafen.
Gislason brachte in der Auszeit Torwart Wolff ins Spiel.
Dahmke ging nach 38 Minuten raus, Mertens kam auf Linksaußen. Serbien verkürzte auf 19:18 und dann auf 20:19.
9130 Zuschauer feierten ein unterhaltsames Spiel.
Deutschland vergab die ersten beiden Würfe in der zweiten Halbzeit, dann traf Uscins in Unterzahl.
Serbien machte im Gegenzug das 18:16, danach war Deutschland wieder komplett.
Das Spiel machte bisher richtig Spaß und darf gerne so weitergehen.
Die zweite Halbzeit begann mit einem Pfostentreffer von Deutschland.
Schluroff äußerte sich vor der Pause: „Das Tempospiel macht uns gefährlich.“
Er lobte auch den serbischen Torwart. Bis dahin lief vieles gut.
Schluroff traf erneut, mit 17:13 ging es in die Kabine.
Etwa 90 Sekunden vor der Pause nahm Gislason eine Auszeit. Kurz danach traf Schluroff mit 134 km/h zum 16:13.
Serbien nahm vor der Pause eine Auszeit.
Späth zeigte sich in Topform mit seiner siebten Parade.
Uscins erzielte nach 26 Minuten das 14:12, Deutschland spielte nun konstant.
Serbien nutzte einen Ballverlust und einen Siebenmeter zum 11:10.
Knorr setzte Golla in Szene, der zum 12:10 traf.
Semper spielte stark und erzielte seinen dritten Treffer zum 11:8 nach 18 Minuten.
Späth parierte erneut.
Nach 14 Minuten stand es 8:8. Deutschland ging in Führung, Serbien hielt mit.
Die erste Zwei-Minuten-Strafe für Serbien folgte, Deutschland nutzte die Überzahl nur bedingt zum 9:8.
Der serbische Torwart zeigte in den ersten zehn Minuten seine Extraklasse und parierte über 50 Prozent der deutschen Würfe.
Knorr fand die Lücke und brachte Deutschland mit 5:4 in Führung.
Deutschland eroberte viele Bälle, Knorr vollendete einen Konter zur Führung, Serbien glich zum 4:4 aus.
Späth parierte den ersten serbischen Wurf, Zerbe traf zum 1:0, Knorr zum zweiten deutschen Tor.
Nach fünf Minuten stand es 3:3.
Serbien hatte den Anwurf, Deutschland begann mit Späth im Tor, Knorr im Rückraum und Dahmke als Linksaußen.
Gleich geht es los. Gislason erwartet ein emotionales Spiel mit starker Abwehr und zwei Weltklasse-Torhütern.
Er fordert von seinem Team ein verbessertes Überzahlspiel und ein höheres Tempo.
Die Stimmung vor Anpfiff in Herning war hervorragend, die Arena fast komplett in deutscher Hand.
Die erste Personalentscheidung ist gefallen: Bundestrainer Gislason berief Rune Dahmke zurück ins Team. Zum Auftakt gegen Österreich hatte er angeschlagen gefehlt.
Für ihn musste EM-Neuling Matthes Langhoff aus dem Kader weichen. Nils Lichtlein fehlte weiterhin verletzt.
Noch knapp 45 Minuten bis zum zweiten deutschen Gruppenspiel bei der EM. Ab 20.30 Uhr geht es gegen Serbien (live in der ARD).
Mit einem Sieg könnte Deutschland mit Spanien gleichziehen, das zuvor Österreich mit 30:25 besiegte.
Spitzenwert! Die deutschen Handballer starteten erfolgreich in die EM und erzielten mit 5,532 Millionen Zuschauern die höchste Einschaltquote am Donnerstag in der ARD.
Nur knapp dahinter lag die ZDF-Serie „Der Bergdoktor“ mit 4,95 Millionen Zuschauern.
Ein Schreckmoment beim Auftakt: Torwart Wolff bekam einen Ball von Sebastian Frimmel direkt ins Gesicht.
Sein linkes Auge füllte sich mit Blut, er musste kurz behandelt werden. „Der Ball traf genau mein offenes Auge, das war nicht angenehm“, erklärte Wolff nach dem Spiel.
Das medizinische Team sorgte aber dafür, dass er weiterspielen konnte. „Jetzt sehe ich wieder klar“, fügte er hinzu. Mit zwölf Paraden war Wolff ein Schlüsselspieler beim 30:27-Sieg gegen Österreich.
Das war’s: Deutschland gewann den EM-Auftakt gegen Österreich mit 30:27 (12:8)! Kapitän Johannes Golla war mit sieben Treffern bester Werfer.
Durch den Sieg rückte Deutschland an die Spitze der Gruppe A, da Spanien nur mit zwei Toren Vorsprung gegen Serbien gewann.
In Gruppe C gewann Norwegen deutlich mit 39:22 gegen die Ukraine.