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Handball-EM live: Spannendes Duell gegen Kroatien! DHB-Team strebt erstes EM-Finale seit zehn Jahren an

Die Handball-Europameisterschaft 2026 der Herren in Dänemark, Schweden und Norwegen befindet sich in vollem Gange. Deutschland möchte nach dem EM-Erfolg vor einem Jahrzehnt erstmals wieder eine Medaille erringen.

Nach Erfolgen gegen Portugal und Norwegen musste das DHB-Team in der Hauptrunde gegen den Topfavoriten Dänemark die erste Niederlage einstecken. Doch am Mittwoch gelang der Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason ein 38:34 (19:15)-Sieg gegen Frankreich, der den Einzug ins Halbfinale sicherte.

TAG24 berichtet im Liveticker fortlaufend über das Geschehen und versorgt Euch mit allen aktuellen Informationen.

Kroatien setzt derzeit verstärkt auf die von Andi Wolff oft kritisierte „Anti-Handball“-Taktik: Sie spielen mit sieben Feldspielern im Angriff und verzichten auf einen Torwart im Kasten.

Deutschland reagiert prompt, erobert einen Ball in der Defensive und Zerbe trifft ins verwaiste kroatische Tor zum 10:9.

Jetzt geht es los! Uscins fängt einen kroatischen Angriff ab und Köster verwandelt im Gegenstoß zum 7:6 für Deutschland.

Wolff ist zur Stelle und hält den ersten Siebenmeter der Partie! Anschließend bleiben Chancen auf beiden Seiten ungenutzt, sodass das Ergebnis rund vier Minuten bei 7:6 für das DHB-Team verharrt.

Das Spiel nimmt weiter Fahrt auf, nach etwa neun Minuten stehen bereits zwölf Tore zu Buche – es steht 6:6.

Wolff konnte sich zwar schon auszeichnen, doch kurz zuvor verwarf Knorr, weshalb Deutschland immer einer kroatischen Führung hinterherlaufen muss.

Ein spektakulärer Auftakt in Herning: Beide Mannschaften sind von Beginn an hochkonzentriert!

Jeder Angriff sitzt, und so führt Kroatien nach etwa viereinhalb Minuten mit 4:3 gegen Deutschland.

Vorhang auf!

Das Spiel ist eröffnet, Kroatien hat den Anwurf. Für Deutschland beginnt Andreas Wolff im Tor, davor agieren Marko Grgic, Julian Köster, Renars Uscins, Lukas Mertens, Johannes Golla und Lukas Zerbe.

Gleich geht es los.

Bevor der Anwurf erfolgt, werden zunächst die Nationalhymnen beider Teams gespielt.

Noch wenige Minuten bis zum Spielbeginn.

Die Kroaten stehen bereits auf dem Spielfeld, nun betreten die DHB-Spieler unter dem Jubel der Fans nacheinander die Halle.

Wie gewohnt fehlen im Halbfinale gegen Kroatien zwei deutsche Leistungsträger im Kader. Nach Angaben von Bild sind es heute Tom Kiesler und Mathis Häseler.

Abwehrchef Kiesler hatte in den letzten Tagen mit einem Magen-Darm-Infekt zu kämpfen und konnte nicht rechtzeitig fit werden. Neben ihm muss auch sein Mannschaftskamerad Häseler pausieren. Für den Rechtsaußen ist dies bereits der dritte Turnierausschluss.

Zum ungewohnten Anwurf um 17:45 Uhr steht für Deutschland heute im EM-Halbfinale alles auf dem Spiel! Gegen den Vize-Weltmeister Kroatien kämpft das Team von Alfred Gislason um den Einzug ins Finale.

Das kroatische Team wird dabei von ausgerechnet Ex-Bundestrainer Dagur Sigurdsson betreut, der 2016 beim deutschen EM-Triumph an der Seitenlinie stand.

Im Unterschied zu den vorherigen Spielen ist heute keine komplizierte Taktik-Rechnung nötig: Gewinnt Deutschland, steht am Sonntag das Finale gegen den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen Dänemark und Island an; bei einer Niederlage kämpft das Team immerhin noch um die Bronzemedaille.

Es gibt leichte Entwarnung bei Tom Kiesler: Der Abwehrchef, der das Spiel gegen Frankreich aufgrund eines Magen-Darm-Infekts verpasst hatte, zeigt deutliche Besserung.

„Es geht ihm besser“, sagte Teammanager Benjamin Chatton am Donnerstag. Das ist allerdings auch keine Überraschung. Als die Mannschaft vor dem Frankreich-Spiel das Hotel verließ, „hat Kiesler im Viertelstundentakt erbrochen“, berichtete Bundestrainer Alfred Gislason offen.

Eine hundertprozentige Einsatzgarantie gibt es für den 24-Jährigen allerdings noch nicht. Die Erkrankung hat ihn „sehr mitgenommen. Wir müssen die nächsten 24 Stunden abwarten“, so Chatton weiter. Ein Ausfall gegen Kroatien am Freitag würde dem Team weh tun – doch selbstverständlich hat die Gesundheit Vorrang.

Die Entscheidung steht fest!

Dänemark setzte sich am Abend erwartungsgemäß gegen Norwegen durch und verdrängte Deutschland vom ersten Platz.

Das DHB-Team rutscht damit auf Rang zwei ab und trifft im Halbfinale am Freitag auf Vize-Weltmeister Kroatien, den Sieger der Parallelgruppe. Dänemark spielt derweil gegen Island.

Vor dem EM-Halbfinale am kommenden Freitag bangt das deutsche Team um Tom Kiesler (24).

Der Abwehrspieler kämpft mit einem Infekt und droht auszufallen: „Als wir das Hotel verlassen haben, hat er im Viertelstundentakt erbrochen. Er hat Magen-Darm. Ich hoffe natürlich, dass wir es schaffen, dass er in zwei Tagen spielen kann und keinen angesteckt hat“, sagte Bundestrainer Alfred Gislason (66) nach dem Halbfinaleinzug.

Doch nicht nur Kiesler steht unter Beobachtung, denn: „Er war Zimmerkollege von Miro Schluroff (25). Also werden wir zuerst auf Schluroff achten“, erklärte der 66-Jährige weiter.

Wer der Halbfinalgegner des DHB-Teams am Freitag sein wird, ist noch offen.

Kroatien gilt als wahrscheinlichster Gegner, nachdem sich das Team in der Parallelgruppe mit 27:25 gegen Ungarn durchsetzte und Gruppensieger ist.

Entscheidend ist aber das heutige Abendspiel (Anwurf 20:30 Uhr) zwischen Dänemark und Norwegen: Gewinnen die Dänen, rückt Deutschland auf Platz zwei und trifft auf Kroatien. Bei einer Niederlage stünde Island als Gegner bereit.

Nach dem Spiel wird Knorr als bester Spieler des Nachbarschaftsduells ausgezeichnet.

Mit zehn Treffern war er der beste deutsche Werfer und trug maßgeblich zum Halbfinaleinzug bei.

Es ist vollbracht!

Deutschlands Handballer bezwangen Frankreich im letzten Hauptrundenspiel mit 38:34 (19:15) und stehen damit im EM-Halbfinale.

Drei Minuten vor Spielende zeigt Torhüter Wolff erneut seine ganze Klasse und lenkt Descats Wurf an die Latte. Im Gegenzug erhält Köster den Ball, wirft und trifft zum 36:32 – damit öffnet er das Tor zum Halbfinale weit.

Nur noch etwa fünf Minuten verbleiben, Deutschland führt mit 33:31.

Stand jetzt wäre das DHB-Team sicher im Halbfinale, doch noch ist das Spiel nicht vorbei.

Wolff zeigt eine beeindruckende Parade: Frankreichs Tournat hat die Chance zum Ausgleich zum 31:31, doch der deutsche Schlussmann hält den Ball.

Im Gegenzug erhöht Uscins auf 32:30.

Gut 15 Minuten vor Spielende erhöhen beide Mannschaften das Tempo.

Die Tore fallen zahlreich, sodass kaum Zeit für Pausen bleibt.

Deutschland führt weiterhin mit 30:28.

Nun muss Deutschland aufpassen, dass Frankreich nicht noch einmal zurückkommt, denn im eigenen Spiel schleichen sich vermehrt Fehler ein.

Uscins versucht einen Wurf aus dem Stand, der deutlich über das Tor geht. Frankreichs Fabregas nutzt die Chance, verkürzt auf 26:24.

Starkes Spiel! Nicht nur Wolff zeigt eine herausragende Leistung, auch Späth im deutschen Tor überzeugt mit einer sensationellen Parade gegen Fabregas.

Im Gegenzug schalten die Deutschen blitzschnell um, Zerbe trifft zum 25:21.

Knorr gelingt bisher fast alles!

Er trifft zum 21:16 und blieb in diesem Spiel ohne Fehlwurf. Das DHB-Team setzt die starke Leistung aus der ersten Hälfte fort und hat das Halbfinale fest im Blick.

Weiter geht’s!

Die Pause ist vorbei, das Spiel läuft wieder.

Kurz darauf ist Halbzeit.

Deutschland führt zur Pause mit 19:15 gegen den amtierenden Titelverteidiger und zeigt bislang eine überzeugende Leistung.

Timeout!

58 Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit nimmt Bundestrainer Gislason eine Auszeit.

Beim Stand von 17:15 holt er seine Spieler zur Besprechung an die Seitenlinie, um die Führung sicher in die Pause zu bringen.

15:12! Weniger als zehn Minuten vor der Halbzeit hält Deutschland Frankreich auf Distanz.

Immer wieder findet das Team Mittel und Wege, die gegnerische Abwehr zu durchbrechen.

Uscins trifft zum 10:7 für Deutschland.

Frankreichs Coach Gille reagiert mit der ersten Auszeit des Spiels.

Wolff meldet sich eindrucksvoll zurück!

Mit zwei Paraden innerhalb kurzer Zeit zeigt der DHB-Keeper seine Klasse.

Führung für Deutschland!

Köster bedient Fischer am Kreis, der ohne zu zögern zum 7:6 trifft.

Das Spiel startet mit hohem Tempo, beide Teams gehen offensiv zur Sache.

Lukas Mertens bringt Deutschland in Führung, doch Dika Mem gleicht für Frankreich zum 6:6 aus.

Nach der Niederlage gegen Dänemark stand Torwart Späth im deutschen Tor, was Bundestrainer Gislason Kritik einbrachte.

Im Duell gegen Frankreich setzt Gislason wieder auf Wolff, der bisher ein herausragendes Turnier spielt.

Das Spiel beginnt, Frankreich hat den Ball und bewegt ihn von links nach rechts.

Die Teams sind bereit, doch zunächst herrscht Stille.

Bevor das Spiel startet, wird eine Schweigeminute für die Opfer des schweren Zugunglücks im Süden Spaniens abgehalten.

Am Sonntagabend kam es nahe Adamuz (Provinz Córdoba) zu einer tragischen Zugkollision mit mindestens 40 Toten und vielen Verletzten.

Mehr dazu hier: „Auch Deutsche unter den Opfern! Entsetzen nach verheerendem Zugunglück: Wie konnte das passieren?“

Bundestrainer Gislason ändert seinen Kader im Vergleich zum zweiten Gruppenspiel gegen Serbien auf zwei Positionen.

Linksaußen Dahmke und Rückraumspieler Semper fehlen, dafür rücken Lichtlein und Langhoff ins Team.

Österreichs Handballer haben Deutschland den Weg ins Weiterkommen geebnet.

Im letzten Vorrundenspiel besiegte das Team von Nationaltrainer Iker Romero Serbien mit 26:25.

Gegen den bereits qualifizierten Spanien reicht dem DHB-Team nun ein Unentschieden, um die nächste Runde zu erreichen.

Das letzte Gruppenspiel der deutschen Mannschaft wird im Free-TV übertragen.

Ab 20:15 Uhr startet die ZDF-Liveübertragung aus Herning, 15 Minuten später erfolgt der Anwurf.

Rund zwei Stunden vor dem Anpfiff richten alle Blicke auf das Spiel in Herning, bei dem Deutschland gegen Spanien um den Einzug in die Hauptrunde kämpft.

Je nach Ausgang der Partie zwischen Serbien und Österreich genügt Deutschland ein Unentschieden, um weiterzukommen. Selbst eine Niederlage wäre denkbar, wenn Österreich mit drei Toren Vorsprung gewinnt und höchstens 29 Tore zulässt.

Vor dem Spiel wird eine Schweigeminute für die Opfer des Zugunglücks abgehalten. Die spanische Delegation hatte darum gebeten, dem Weltverband EHF kam das nach.

Nach der überraschenden Niederlage gegen Serbien steht Deutschland heute gegen Spanien (20:30 Uhr) nicht nur vor einem wichtigen Hauptrunden-Spiel, sondern kämpft um den Verbleib im Turnier.

Ein Sieg mit mindestens drei Toren Vorsprung ist nötig, um das Turnier fortzusetzen, ansonsten droht das Vorrunden-Aus.

Nach der Niederlage hagelte es für das Team und Coach Gislason heftige Kritik von ehemaligen Spielern und TV-Experten.

Spielmacher Juri Knorr äußerte sich enttäuscht über sein und das Teamspiel, während Gislason betonte, intern werde viel gesprochen.

Nur wenig Zeit bleibt, um die Wogen zu glätten: Am Montag ist ein Sieg gegen Spanien Pflicht, um das Vorrunden-Aus abzuwenden.

Alfred Gislason zeigte Größe und übernahm nach dem Spiel die Verantwortung für einen Auszeit-Fehler, der eine entscheidende Szene im Spiel war.

Was für eine Demütigung! Serbien nahm zwölf Sekunden vor Schluss eine Auszeit bei zwei Toren Führung und Ballbesitz, drehte das Spiel jedoch noch.

Das Spiel war ein echter Nervenkrimi, in dem Deutschland mehrfach zurückkam, doch am Ende verlor.

Die deutsche Mannschaft startete stark, zeigte gute Paraden von Torhüter Wolff und ein schnelles Angriffsspiel, musste jedoch immer wieder Rückstände hinterherlaufen.

Bundestrainer Gislason nahm taktische Anpassungen vor und setzte auf Schlüsselspieler wie Wolff.

Die Stimmung in der Arena in Herning ist bestens, fast alle Zuschauer unterstützen das deutsche Team.

Noch knapp 45 Minuten bis zum nächsten deutschen Gruppenspiel gegen Serbien, live in der ARD.

Mit einem Sieg könnte Deutschland zum Punktestand von Spanien aufschließen.

Die deutschen Handballer starteten erfolgreich in die EM, mit 5,53 Millionen Zuschauern erreichte die ARD die höchste Einschaltquote des Tages.

Ein Schreckmoment ereignete sich zu Beginn: Torhüter Wolff wurde bei einem Abwehrversuch im Gesicht getroffen, konnte aber weiterspielen.

Das war’s, Deutschland gewinnt den EM-Auftakt mit 30:27 gegen Österreich. Kapitän Johannes Golla war mit sieben Toren bester Werfer.

Das DHB-Team führt damit die Gruppe A an, da Spanien nur knapp gegen Serbien gewann.