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Handball-EM live: Rote Karte für Golla! Entscheidung zum DHB-Kapitän gefallen

Dänemark, Schweden und Norwegen - Die Handball-Europameisterschaft der Männer 2026 befindet sich in vollem Gange.

Bis zum 1. Februar kämpfen insgesamt 24 Teams in den drei Gastgeberländern Dänemark, Schweden und Norwegen um den Titel. Auch die deutsche Mannschaft ist mit von der Partie und hofft auf die erste EM-Medaille seit dem Goldgewinn vor genau zehn Jahren.

Zum Auftakt der Hauptrunde setzte sich Deutschland knapp mit 32:30 gegen Portugal durch und hält sich damit alle Chancen auf einen Platz im Halbfinale offen. Das nächste Spiel bestreitet die Mannschaft am Samstag (20:30 Uhr) gegen Norwegen.

TAG24 begleitet das Turnier live im Ticker und informiert Euch fortlaufend über alle Neuigkeiten.

Entwarnung für das DHB-Team: Kapitän Johannes Golla (28) wird im zweiten Hauptrundenspiel gegen Norwegen einsatzbereit sein.

Nachdem er beim nervenaufreibenden Sieg gegen Portugal am Donnerstagnachmittag eine rote Karte erhalten hatte, verzichtete die Europäische Handball-Föderation auf eine weitere Sperre.

So kann Bundestrainer Alfred Gislason (66) im packenden Duell gegen den fünfmaligen Weltmeister am Samstagabend (Spielbeginn 20:30 Uhr) weiterhin auf seinen Kreisläufer bauen.

Golla hatte bei einer Abwehraktion gegen Portugals Francisco „Kiko“ Costa (20) zunächst zugelangt und ihn anschließend im Gesicht getroffen, wofür er vom Feld verwiesen wurde.

Nach dem überzeugenden 32:19-Sieg Dänemarks gegen Frankreich am Donnerstagabend führt die deutsche Mannschaft nun die Tabelle der Hauptrundengruppe eins an. Norwegen setzte sich zudem mit 35:34 gegen Spanien durch.

Am heutigen Freitag starten die Spiele der zweiten Hauptrundengruppe in Malmö. Dort stehen sich Island und Kroatien (15:30 Uhr), die Schweiz und Ungarn (18:00 Uhr) sowie Slowenien und Schweden (20:30 Uhr) gegenüber.

Für die deutsche Mannschaft geht es am Samstag mit dem Duell gegen Norwegen (20:30 Uhr) weiter. Zuvor treffen Frankreich und Portugal (15:30 Uhr) sowie Spanien und Dänemark (18:00 Uhr) aufeinander.

Portugal erzielt zunächst den Anschluss, doch Renars Uscins setzt den Schlusspunkt zum 32:30! Die Sirene ertönt, Deutschland gewinnt nach einem spannenden Krimi gegen Portugal und übernimmt die Tabellenführung in der Hauptrundengruppe!

Miro Schluroff war mit sieben Treffern der erfolgreichste Werfer des deutschen Teams, zum Spieler des Spiels wurde jedoch Torwart Andreas Wolff gekürt, der 32,6 Prozent der gegnerischen Würfe hielt.

Im vermutlich letzten Angriff der Deutschen vergibt Mertens bei einem Stand von 30:29. Doch ein portugiesischer Spieler hält den Deutschen am Arm!

Den folgenden Siebenmeter verwandelte Zerbe zum 31:29, es verbleiben nur noch 30 Sekunden Spielzeit.

Was für eine nervenaufreibende Partie! Wolff fängt einen Ball, der jedoch vermutlich trotzdem die Torlinie überschritten hat. Oder doch nicht? Die Schiedsrichter greifen zur Videoüberprüfung und geben schließlich den Treffer für Portugal.

Deutschland erzielt in den letzten Sekunden der Unterzahl das 27:25, doch da Wolff noch nicht wieder im Tor steht, erhalten die Portugiesen postwendend den Anschlusstreffer.

Eine harte Entscheidung! Nach Sichtung der Videobilder zeigen die Unparteiischen Johannes Golla die Rote Karte, da er einen Gegenspieler mit dem Unterarm im Gesicht getroffen hatte.

Auch Fischer muss für zwei Minuten vom Spielfeld, sodass Deutschland nun in Unterzahl agieren muss.

Trotzdem netzt Schluroff zum 24:22 ein und stellt den zwei-Tore-Abstand wieder her. Noch sind sieben Minuten zu spielen!

Justus Fischer zieht einen Siebenmeter heraus, begleitet von einer Zwei-Minuten-Strafe für Salvador, doch Lichtlein vergibt den Strafwurf.

Dennoch gelingt Deutschland das 24:22, Zerbe steigt rechts hoch und bezwingt Capdeville.

Die deutsche Mannschaft übernimmt nun immer mehr die Kontrolle und führt erstmals in dieser Halbzeit mit zwei Toren!

Schluroff und Knorr treffen nacheinander, Deutschland führt 21:19 – allerdings sind noch rund 14 Minuten Spielzeit übrig.

Torwart Andreas Wolff zeigt sich erneut in Topform und wehrt beim 19:18 einen weiteren Wurf ab.

Portugal nimmt in der Folgezeit eine Auszeit und kehrt mit sieben Feldspielern ohne Torwart zurück aufs Feld – eine Taktik, die Wolff bereits als „Anti-Handball“ kritisiert hatte.

Beim Spielstand von 17:17 wird die Partie unterbrochen, da die Schiedsrichter eine Szene nochmals per Video prüfen möchten.

Für einen Schlag ins Gesicht von Golla wird Cavalcanti für zwei Minuten ausgeschlossen, eine Rote Karte gibt es jedoch nicht.

Immer wieder geht Portugal in Führung, doch Deutschland bleibt dran und kontert jeden Rückstand im Verlauf der ersten Hälfte sofort.

Als die Portugiesen den Ball verlieren, kann Schluroff in der 39. Minute zum 16:15 treffen – die erste Führung für Deutschland in dieser Hälfte!

Während die erste Halbzeit noch eher zäh anlief, entwickelt sich nun ein temporeiches Spiel!

Schluroff, Costa und Uscins wechseln sich mit Treffern ab, nach nur 135 Sekunden steht es bereits 13:13. Wird das hier noch zu einem regelrechten Torfestival?

Portugal hat den Anwurf zur zweiten Halbzeit und nutzt die Chance sofort: Costa erzielt nach nur acht Sekunden die Führung zum 12:11.

In der Pause gibt Justus Fischer an der Sportschau-Kamera Einblicke in die größte Herausforderung für Deutschland.

„Wir machen viel zu viele technische Fehler im Angriff“, analysiert der Kreisläufer, „trotzdem ist das Ergebnis noch ordentlich. Wenn wir diese Fehler abstellen, wird die zweite Halbzeit deutlich besser verlaufen.“

Kaum ist Kapitän Golla wieder auf dem Feld, muss Deutschland erneut in Unterzahl spielen, da Kiesler eine Zwei-Minuten-Strafe erhält.

Portugal nutzt die Überzahl und gleicht zum 11:11 aus, mit diesem Spielstand geht es in die Pause.

Der Kapitän steht im Fokus! Zuerst erhöht Golla auf 10:8 für Deutschland, dann agiert er in der Defensive ruppig und muss für zwei Minuten vom Feld.

Deutschland führt!

Neves blockt Zerbe und wird dafür für zwei Minuten ausgeschlossen, den fälligen Siebenmeter verwandelt Lichtlein zum 8:8. Durch eine starke Parade von Wolff bleibt Deutschland im Ballbesitz und erhöht durch Uscins auf 9:8 nach 24 Minuten.

Es folgen zahlreiche Fehlwürfe, doch Wolff und sein Gegenüber Capdeville halten je zwei Angriffe in Folge.

Auch die Auszeit von Portugals Trainer Pereira bringt keine Wende.

Kurze Verschnaufpause für Nils Lichtlein, der nach einem harten Check von Salvador behandelt werden muss. Auch der Portugiese wird für das Foul für zwei Minuten ausgeschlossen und entschuldigt sich fair bei Lichtlein.

Kurze Zeit später erzielt Grgic das siebte deutsche Tor, nach 19 Minuten steht es 7:8.

Die deutsche Mannschaft hat Portugal bislang nicht richtig unter Druck setzen können und zeigt vor allem in der Offensive noch nicht ihr ganzes Potenzial. Nach rund 13 Minuten stehen lediglich vier Tore zu Buche, davon zwei per Siebenmeter.

Portugal hingegen konnte Wolff bereits sechsmal überwinden, woraufhin Gislason eine frühe Auszeit nahm.

Nachdem Portugal auf 3:1 gestellt hatte, erhält Deutschland einen Siebenmeter, den Lichtlein sicher verwandelt.

Im Gegenzug demonstriert Wolff seine Klasse mit einer Parade, und aus dem schnellen Gegenstoß gleicht Deutschland zum 3:3 aus.

Das erste Tor der Partie erzielte Deutschlands Kapitän Johannes Golla! Danach dauerte es jedoch eine Weile bis zum nächsten Treffer, während Portugal das Spiel übernahm.

Nach etwas mehr als vier Minuten traf Francisco Costa zum 2:1 für Portugal und übernahm damit die Führung.

Das Spiel beginnt, Deutschland startet mit Andreas Wolff, Juri Knorr, Julian Köster, Renars Uscins, Johannes Golla, Lukas Mertens und Lukas Zerbe.

Für die deutsche Mannschaft geht es heute nicht nur um einen gelungenen Start in die Hauptrunde, sondern auch um die Revanche für das bittere WM-Viertelfinal-Aus vor einem Jahr: Damals hatte Portugal das Spiel gedreht und Deutschland nach Verlängerung mit 31:30 besiegt.

Rund zehn Minuten vor Anpfiff betreten die Teams die Halle und singen die Nationalhymnen.

Bundestrainer Alfred Gislason warnt in der Sportschau nochmals vor dem heutigen Gegner, der erst vor zwei Tagen überraschend Topfavorit Dänemark vor heimischem Publikum besiegt hatte.

Wie üblich muss Gislason auch heute wieder zwei Spieler aus seinem 18er-Kader streichen. Diesmal trifft es Kreisläufer Jannik Kohlbacher und Rechtsaußen Mathis Häseler.

Beide waren bislang immer Teil des Spieltagskaders, hatten jedoch kaum Einsatzminuten erhalten. Rune Dahmke, Nils Lichtlein, Franz Semper und Matthes Langhoff, die bereits ein- bis zweimal gestrichen worden waren, sind hingegen dabei.

Es geht wieder los! Nach der ungewöhnlich langen Turnierpause von drei Tagen startet das deutsche Team heute in die Hauptrunde.

Das erste Spiel in der sogenannten „Todesgruppe“ bestreitet Deutschland gegen Portugal – und zwar bereits um 15:30 Uhr. Bisher war Deutschland bei diesem Turnier immer um 20:30 Uhr im Einsatz; heute heißt es also schon am Nachmittag einschalten für alle Fans von Bundestrainer Alfred Gislason.

Eine gute Nachricht für das DHB-Team vor der Partie gegen Portugal am Donnerstag: Der europäische Handballverband EHF hat den portugiesischen Kreisläufer Victor Iturriza (35) für eine Partie gesperrt, sodass er nicht gegen Deutschland antreten kann.

Iturriza hatte vor einem Jahr mit sieben Treffern maßgeblich zum WM-Viertelfinal-Sieg Portugals mit 31:30 nach Verlängerung beigetragen.

Beim sensationellen Sieg Portugals gegen Dänemark am Dienstagabend erhielt der 35-Jährige für ein Foul an Dänemarks Star Mathias Gidsel kurz vor Spielende seine dritte Zwei-Minuten-Strafe und damit die Rote Karte.

Im Gegensatz zum Fußball bedeutet dies jedoch nicht automatisch eine Sperre für die nächste Begegnung. Die Disziplinarkommission der EHF bewertete die Aktion als „grob fahrlässig und gefährlich“ und sprach Iturriza wegen „schwerwiegenden unsportlichen Verhaltens“ eine Sperre für das Spiel gegen Deutschland aus.

Am Montagabend unterlag Top-Favorit Dänemark überraschend mit 29:31 gegen Portugal, weshalb Deutschland in der Hauptrunde nun als Erstes auf Portugal trifft.

Das Duell am Donnerstag beginnt bereits um 15:30 Uhr. Die weiteren Termine stehen ebenfalls fest: Am Samstag gegen Norwegen um 20:30 Uhr, am Montag gegen Dänemark um 20:30 Uhr und am Mittwoch, den 28. Januar, gegen Frankreich um 18:00 Uhr.

Angesichts der Gegner bezeichnete Nationalmannschafts-Manager Benjamin Chatton die Gruppe als eine absolute „Todesgruppe“. „Das verspricht Hitchcock-Klassiker im Zwei-Tages-Rhythmus“, so seine Einschätzung.

Deutschland, Portugal und Frankreich starten als Sieger ihrer Vorrundengruppen jeweils mit zwei Punkten in die Hauptrunde. Die zwei besten Teams qualifizieren sich fürs Halbfinale, die Drittplatzierten spielen um Rang fünf.

In der anderen Hauptrundengruppe kämpfen Schweden, Kroatien, Slowenien, die Schweiz, Island und Ungarn um den Einzug ins Halbfinale.

Nach dem Sieg gegen Spanien setzt das DHB-Team die Hauptrunde am Donnerstag fort.

Der nächste Gegner wird erst am Dienstagabend ermittelt. Fest steht jedoch, dass Deutschland am Samstag (24. Januar) gegen Norwegen spielt und am folgenden Montag (26. Januar) auf Frankreich trifft. Auch der letzte Hauptrundengegner am Mittwoch, den 28. Januar, ist noch unbekannt.

In Gruppe B stehen die Platzierungen und damit die künftigen Gegner fest. Dänemark, Portugal und Nordmazedonien sind noch in der Auswahl. Die genauen Anwurfzeiten sind bisher noch nicht veröffentlicht.

Spielende!

Deutschland besiegt den zweifachen Europameister mit 34:32 und zieht damit als Gruppensieger in die EM-Hauptrunde ein.

Das dürfte die Entscheidung gewesen sein!

Kurz vor Schluss erhöht Uscins auf 33:29. Ist das der Knackpunkt?

Rund drei Minuten verbleiben noch.

Deutschland führt mit drei Toren – der Einzug in die nächste Runde rückt in greifbare Nähe.

30:27 für das deutsche Team!

Bundestrainer Gislason nimmt zum Beginn der Schlussphase eine Auszeit, um die Konzentration auf die letzten Minuten zu fokussieren.

Die Mannschaft von Gislason hält die Führung, noch knapp 15 Minuten sind zu spielen.

Damit ist die deutsche Auswahl – Stand jetzt – Tabellenführer und sicher für die EM-Hauptrunde qualifiziert.

Deutschland hält weiterhin mit drei Toren Vorsprung, doch Spanien bleibt dran.

Dank zweier spektakulärer Paraden hält DHB-Torhüter Späth die Spanier auf Abstand, 23:20.

18:15! Deutschland baut die Führung auf drei Tore aus.

Knorr setzt sich gegen den Verteidiger durch und trifft mit einem platzierten Wurf.

Dennoch ist Vorsicht geboten, da man gegen Serbien zuletzt eine vier Tore Führung aus der Hand gegeben hatte und das Spiel verlor.

Die Pause ist vorbei.

Die zweite Halbzeit wurde soeben angepfiffen.

Im letzten Angriff vor der Pause hätte Deutschland auf 18:15 erhöhen können.

Uscins versucht es mit einem Hüftwurf aus zentraler Position, doch der Ball prallt vom Pfosten zurück. Es bleibt bei 17:15.

Somit geht die DHB-Auswahl als Tabellenführer der Gruppe A in die Pause.

Nur noch gut drei Minuten der ersten Hälfte sind zu spielen und Deutschland hält die Zwei-Tore-Führung.

Golla findet Zerbe auf links, der hochsteigt und trifft – 17:15 für Deutschland!

Etwa zehn Minuten vor der Halbzeit nimmt Spaniens Trainer Ribera die erste Auszeit.

Bundestrainer Gislason bleibt entspannt: „Geduldig bleiben und weiter spielen“, gibt er seinem Team mit auf den Weg.

Bisher zeigt Deutschland eine starke Leistung und führt 12:9.

Doppelte Unterzahl für Spanien!

Knorr geht zum Angriff, doch Serdio hält ihn am Hals und erhält dafür eine Zwei-Minuten-Strafe. Kurz darauf sieht auch Serradillo wegen Nachfassens gegen Köster die Zeitstrafe und muss ebenfalls vom Feld.

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hält weiterhin die Führung von zwei Toren.

Nach rund 15 Minuten Spielzeit steht es 8:6 für Deutschland.

Nach etwa fünf Minuten sorgt Knorr für die 3:2-Führung der deutschen Mannschaft.

Die Partie ist offen und geht hin und her.

Spielbeginn, das Match läuft.

Die Iberer haben den Ball und spielen von links nach rechts.

Die Teams sind bereit, doch zunächst herrscht Stille.

Vor Spielbeginn wird eine Schweigeminute für die Opfer des schweren Zugunglücks im Süden Spaniens abgehalten.

Am Sonntagabend kamen nahe der Gemeinde Adamuz in der Provinz Córdoba mindestens 40 Menschen bei der Tragödie ums Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt.

Mehr dazu hier: "Auch Deutsche unter den Opfern! Entsetzen nach verheerendem Zugunglück: Wie konnte das passieren?"

Bundestrainer Gislason nimmt im Vergleich zum zweiten Gruppenspiel gegen Serbien zwei Änderungen im Kader vor.

Linksaußen Dahmke und Rückraumspieler Semper fehlen, dafür sind Lichtlein und Langhoff im Aufgebot.

Österreichs Handballer ebneten Deutschland den Weg zum Weiterkommen.

Im abschließenden Vorrundenspiel setzte sich das Team von Nationaltrainer Iker Romero (45) mit 26:25 gegen Serbien durch.

Gegen den bereits qualifizierten Spanien reicht der DHB-Auswahl somit ein Unentschieden, um doch noch in die Hauptrunde einzuziehen.

Das letzte Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft ist im Free-TV zu sehen.

Ab 20:15 Uhr überträgt das ZDF live aus Herning, eine Viertelstunde später erfolgt der Anwurf.

Rund zwei Stunden vor dem letzten Gruppenspiel gegen Spanien richtet sich der Fokus aller deutschen Fans auf die Partie in Herning.

Die Begegnung zwischen Serbien und Österreich läuft bereits und beeinflusst direkt das Weiterkommen der deutschen Mannschaft.

Je nach Ergebnis könnte Deutschland einen Punkt reichen, selbst eine Niederlage wäre noch möglich, wenn Österreich mit mindestens drei Toren Vorsprung gewinnt und nicht mehr als 29 Tore erzielt.

Vor dem Spiel gegen Spanien wird es in der Halle still: Eine Schweigeminute für die Opfer des tragischen Zugunglücks in Andalusien wird abgehalten.

Am Sonntagabend war ein Hochgeschwindigkeitszug nahe Adamuz (Provinz Córdoba) entgleist und mit einem entgegenkommenden Zug kollidiert. Mindestens 39 Menschen starben, mehr als 70 wurden verletzt.

Die Schweigeminute findet nach den Nationalhymnen statt, ehe um 20:30 Uhr der Anwurf erfolgt. Die spanische Delegation hatte um das Gedenken gebeten, dem die EHF nachkam.

Die überraschende Niederlage gegen Serbien bedeutet, dass Deutschland heute gegen Spanien (20:30 Uhr) nicht nur um Punkte, sondern ums Überleben in der Hauptrunde kämpft.

Sollte Serbien gegen Österreich gewinnen, benötigt Deutschland einen Sieg gegen Spanien mit mindestens drei Toren Unterschied. Andernfalls würde das DHB-Team im Dreiervergleich mit vier Punkten nur Dritter werden und trotz zwei Siegen aus drei Spielen ausscheiden.

Bei einem Unentschieden zwischen Serbien und Österreich reicht Deutschland ein einfacher Sieg, nur bei einem österreichischen Erfolg ist ein Unentschieden oder sogar eine knappe Niederlage ausreichend.

Darauf darf die Mannschaft um Kapitän Golla jedoch nicht bauen – um das erste Vorrunden-Aus einer deutschen Nationalmannschaft bei einer Handball-EM zu verhindern, ist heute Abend volle Leistung gefragt.

Nach der unerwarteten Niederlage gegen Serbien hagelte es Kritik für das deutsche Team und Trainer Gislason, vor allem von ehemaligen Spielern und TV-Experten.

Stefan Kretzschmar etwa sagte: „Da hätten auch der Busfahrer und der Physiotherapeut stehen können, da kam ja gar kein Ball hin“, kritisierte er die mangelnde Einbindung der Außen. Michael „Mimi“ Kraus wurde noch deutlicher: „Das war einfach miserabel im Angriff. Man muss es auch beim Namen nennen.“

Zuvor gab es auch intern Unstimmigkeiten: Spielmacher Juri Knorr äußerte sich kritisch über den Trainer: „Wir haben die Serben in der ersten Halbzeit dominiert und dann alles umgestellt. Ich verstehe das nicht. Ich stand in der zweiten Hälfte kaum noch auf dem Feld. Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll. So werden wir es nicht schaffen, wenn Spieler 60 Minuten durchspielen müssen.“

Gislason versuchte anschließend zu beruhigen und erklärte, dass intern viel gesprochen werde. Lukas Mertens fand Knorrs Aussagen wenig hilfreich: „Wenn Spieler anfangen, darüber zu diskutieren, wer wann wo spielen will, macht das keinen Sinn. Der Trainer entscheidet.“

Die Zeit zur Beruhigung ist knapp, denn schon am Montag steht ein Sieg gegen Spanien auf dem Programm – sonst droht dem Olympiazweiten das peinliche Vorrunden-Aus.

Der Schock muss erst verarbeitet werden. Noch ist das Turnier nicht vorbei, doch heute war ein Sieg fest eingeplant.

Im letzten Gruppenspiel wird gegen Spanien vermutlich nur ein Sieg weiterhelfen.

Bundestrainer Gislason zeigt nach dem Abpfiff Größe und übernimmt die Verantwortung für den Fehler bei der Auszeit, die eine Schlüsselrolle in der heißen Phase spielte und Deutschland gebrochen hinterließ.

Trotzdem bleiben viele Fragezeichen, wie das deutsche Team die Partie in der zweiten Hälfte aus der Hand geben konnte.

Was für eine Demütigung! Serbien nimmt zwölf Sekunden vor Schluss eine Auszeit bei zwei Toren Führung und Ballbesitz.

Dann fällt das 30:27 – und das Spiel ist entschieden. Serbien dreht das Match phänomenal, Deutschland kann es kaum fassen.

Auf beiden Seiten fallen Treffer, Serbien bleibt zwei Tore vorne. Noch 50 Sekunden auf der Uhr.

Serbien trifft zum 27:25. Deutschland steht unter Druck, muss in zwei Minuten zwei Tore aufholen. Doch es gibt Siebenmeter und zwei Minuten Zeitstrafe für Serbien.

Und was macht Zerbe? Er wirft den Ball über das Tor. Oje!

Unglücklich! Gislason nimmt Auszeit, während Knorr wirft und trifft – doch das Tor zählt nicht.

Das Schiedsrichtergespann prüft die Szene in Zeitlupe, bleibt aber bei der Entscheidung. Bitter! Serbien führt 26:25. Noch zweieinhalb Minuten zu spielen.

Was für ein Nervenkrieg! Köster erhält zwei Minuten nach einem serbischen Konter, Serbien verwandelt den Siebenmeter zum 25:25.

Gislason bringt Wolff ins Tor, doch das DHB-Team versteht eine weitere Schiedsrichterentscheidung nicht.

Zerbe verwandelt den Siebenmeter, danach hält „Super-Andy“ im Tor! 25:24 für Deutschland.

Deutschland ist zurück, Uscins erzielt das 24:23. Der Knoten im Angriff ist endlich geplatzt, die Halle bebt wieder!

Im Anschluss gleicht Serbien erneut aus. Noch sechseinhalb Minuten zu spielen.

Deutschland spielt in Überzahl und trifft per Siebenmeter.

Schluroff ist wieder mit von der Partie und trifft zum 23:23.

Nach mehr als zwei Minuten geht es weiter, Serbien trifft direkt zum 23:21 nach 49 Minuten.

Die deutsche Abwehr lässt zu viele Würfe zu.

Kurz darauf egalisiert Serbien erneut. Deutschland verliert in der Folge zu schnell den Ball und wirkt nervös.

Das nutzt Serbien aus, geht mit 22:21 in Führung und übernimmt das Momentum. Danach folgt eine technische Pause, da der Hallenboden geklebt werden muss – was dem DHB-Team gelegen kommt.

Serbien erhält einen Siebenmeter, den Wolff mit der rechten Hand pariert. Die Halle tobt!

Deutschland führt weiter mit 21:20.

Uscins erlöst Deutschland für den Moment mit dem 21:20.

Inzwischen ist auch Grgic im linken Rückraum auf dem Feld.

Der 20:20-Ausgleich fällt, da Serbien in der zweiten Halbzeit fast alle Würfe trifft.

Gislason reagiert in der Auszeit und bringt Andreas Wolff ins Tor.

Dahmke geht nach 38 Minuten vom Feld, Mertens rückt auf Linksaußen. Serbien verkürzt auf 19:18 und dann auf 20:19.

Die Zuschauerzahl liegt bei 9.130 Fans, die ein unterhaltsames Handballspiel verfolgen.

Deutschland vergibt die ersten beiden Würfe im zweiten Durchgang, der dritte Treffer von Uscins in Unterzahl sitzt.

Im Gegenzug erzielt Serbien das 18:16, danach ist Deutschland wieder komplett.

Bislang macht das Spiel viel Spaß und darf gerne so weitergehen.

Die zweite Halbzeit beginnt mit einem Pfostentreffer für Deutschland.

Schluroff erklärt vor der Pause: „Im Großen und Ganzen macht uns das Tempospiel so gefährlich.“

Er lobt zudem den serbischen Torwart. Bis dahin gibt es wenig Kritikpunkte.

Schon wieder trifft Schluroff. Mit einer Vier-Tore-Führung von 17:13 geht es in die Kabine.

Eineinhalb Minuten vor der Pause nimmt Gislason die erste Auszeit. Kurz darauf schlägt Schluroff den Ball mit 134 km/h zum 16:13 ins Netz.

37 Sekunden vor dem Pausenpfiff nimmt Serbien die erste Auszeit.

Späth glänzt mit seiner siebten Parade.

Uscins erzielt nach 26 Minuten das 14:12, Deutschland spielt nun sehr konstant.

Serbien verkürzt auf 11:10 durch einen Ballverlust der Deutschen und einen Siebenmeter.

Kurz darauf bereitet Knorr Golla mit einem Rückwärtspass vor, der zum 12:10 verwandelt wird.

Semper spielt stark und erzielt seinen dritten Treffer zum 11:8 nach 18 Minuten.

Kurz darauf pariert Späth erneut.

Nach 14 Minuten steht es ausgeglichen 8:8. Deutschland führt, Serbien zieht nach.

Es folgt die erste Zwei-Minuten-Strafe gegen die Serben, die Deutschland nur begrenzt zum 9:8 nutzen kann.

Der serbische Torwart zeigt bereits in den ersten zehn Minuten seine Klasse und pariert über 50 Prozent der deutschen Abschlüsse.

Knorr findet schließlich die Lücke und bringt Deutschland mit 5:4 in Führung.

Deutschland klaut Serbien viele Bälle, Knorr vollendet einen Konter zur Führung, bevor Serbien auf 4:4 ausgleicht.

Späth pariert den ersten serbischen Wurf, Zerbe erzielt das 1:0 für Deutschland, Knorr trifft zum zweiten Tor.

Nach fünf Spielminuten steht es 3:3.

Serbien hat Anwurf. Deutschland agiert mit Torwart Späth, Rückraumspieler Knorr und Rückkehrer Dahmke auf Linksaußen.

Die Partie beginnt. Gislason erwartet viel Emotion, eine starke Abwehr und zwei erstklassige Torhüter von den Serben.

Er fordert von seiner Mannschaft ein verbessertes Überzahlspiel und ein schnelleres Tempo.

Die Stimmung vor Anpfiff in der dänischen Stadt Herning ist großartig. Die Arena ist nahezu ganz in deutscher Hand.

Die erste Personalentscheidung ist gefallen: DHB-Coach Alfred Gislason (66) beruft - wie angekündigt - Rune Dahmke zurück in den Kader. Zum Auftakt gegen Österreich war der Linksaußen angeschlagen ausgefallen.

Für ihn fällt EM-Debütant Matthes Langhoff aus dem Kader. Nils Lichtlein fehlt weiterhin verletzt.

Knapp 45 Minuten vor dem zweiten deutschen Gruppenspiel um 20:30 Uhr gegen Serbien (live in der ARD).

Mit einem Sieg könnte das Team von Gislason mit Spanien gleichziehen, die im Vorspiel der Gruppe A Österreich souverän mit 30:25 (19:12) besiegt hatten.

Rekordwert! Die deutschen Handballer starteten erfolgreich in die EM und sorgten für eine enorme Zuschauerzahl vor den Bildschirmen.

5,532 Millionen Menschen verfolgten am Donnerstag in der ARD den 30:27-Erfolg gegen Österreich – die höchste Einschaltquote des Abends.

Knapp dahinter landete die ZDF-Serie „Der Bergdoktor“ mit 4,95 Millionen Zuschauern.

Zum Auftakt des deutschen Teams bei der EM gab es einen echten Schreckmoment: Torwart Andreas Wolff (34) bekam einen Ball von Sebastian Frimmel direkt ins Gesicht.

Sein linkes Auge lief voller Blut, weshalb er am Spielfeldrand behandelt werden musste. „Der Ball traf genau mein offenes Auge. Das war nicht angenehm. Ich musste es versorgen lassen, weil es voller Blut war und ich nur noch einen schwarzen Fleck sah“, berichtete der „Hexer“ laut DPA nach dem Spiel.

Das medizinische Team sorgte jedoch dafür, dass Wolff weitermachen konnte. „Jetzt sehe ich wieder klar“, ergänzte er. Mit zwölf Paraden war er ein entscheidender Faktor beim 30:27-Auftaktsieg gegen Österreich.

Ende der Partie: Deutschland gewinnt den EM-Auftakt gegen Österreich mit 30:27 (12:8)! Kapitän Johannes Golla war mit sieben Treffern bester Werfer.

Durch den Dreitore-Vorsprung übernimmt das DHB-Team die Spitze der Gruppe A, da Spanien am Abend nur knapp mit zwei Toren gegen Serbien gewann.

Im Parallelspiel der Gruppe C feierte Norwegen einen deutlichen 39:22-Erfolg gegen die Ukraine.

Ist das bereits die Vorentscheidung? Justus Fischer holt einen Siebenmeter heraus, den Zerbe in der 58. Minute zum 28:25 verwandelt.

Auf der Gegenseite gibt es ebenfalls einen Strafwurf für Österreich – doch Wolff hält!

Deutschland kann die Situation mit leerem Tor bei Österreich mehrfach nicht ausnutzen, während der ÖHB seine Chancen nutzt.

Als Golla eine Zwei-Minuten-Strafe erhält und Deutschland in Unterzahl spielt, trifft Nigg zum 24:26 (56. Minute). Vier Minuten vor Schluss beträgt der Vorsprung nur noch zwei Tore.

Johannes Golla erzielt mit seinem sechsten Versuch sein sechstes Tor, nach 49 Minuten steht es 25:20 für Deutschland.

Ein harter Schlag!

Andreas Wolff wird im Gesicht getroffen und muss kurz pausieren. David Späth ersetzt ihn. Sebastian Frimmel muss wegen des Fouls für zwei Minuten auf die Bank, Österreich damit in Unterzahl.

Wie antwortet Deutschland? Mit vielen Toren! In den nächsten fünf Minuten trifft das DHB-Team sechsmal und verteidigt stark, sodass es in der 41. Minute 19:14 steht.

Österreich startet gut in die zweite Halbzeit, trifft durch Hutecek und Nigg und ist wieder auf zwei Tore herangekommen.

Nach 36 Minuten steht es 13:11 für Deutschland.

Weiter geht’s!

Holt sich das deutsche Team den Auftaktsieg gegen Österreich oder kann die Alpenrepublik zurückkommen?

Rechtsaußen Lukas Zerbe gibt ein kurzes Statement am ARD-Mikrofon und zeigt sich zufrieden.

„Wir haben unsere Chancen genutzt, eine starke Abwehr gezeigt“, lautet sein Fazit. Im Spiel sechs gegen sechs hat man den Gegner gut kontrolliert, nur im Sieben-gegen-Sechs gab es noch kleine Probleme.

Die kurzweilige erste Halbzeit ist vorbei – Deutschland führt deutlich mit 12:8 gegen Österreich!

Andreas Wolff bleibt einer der besten Torhüter der Welt. Beim EM-Auftakt hält er bereits 42 Prozent der Bälle, die aufs Tor kommen.

Da ist die erste Vier-Tore-Führung für Deutschland!

In der 25. Minute trifft Zerbe zum 11:7, die deutsche Mannschaft hat die Partie fest im Griff. Österreich nimmt die erste Auszeit.

Die Taktik der Österreicher rächt sich: Deutschland erobert den Ball und Golla wirft den Ball flach ins leere Tor auf der anderen Spielfeldhälfte.

Nach 20 Minuten steht es 8:6 für Deutschland.

Österreich ist jetzt im Spiel, ein Tempogegenstoß bringt in der 18. Minute den Ausgleich zum 6:6.

Bereits in der 13. Minute nimmt Österreich den Torwart heraus, bringt einen siebten Feldspieler und erzielt prompt den Anschluss zum 3:5.

Das Risiko ist hoch: Wolff versucht einen Wurf quer über das Feld, trifft aber nur die Latte. Schade!

Ein torarmer Beginn! Nach sieben Minuten steht es lediglich 2:1 für Deutschland, das erste Tor erzielte Lukas Zerbe per Siebenmeter.

Beide Teams verteidigen gut, Wolff kann sich mehrmals auszeichnen. „Anti-Handball“-Taktiken wie sieben Feldspieler ohne Torwart bei Angriffen sind bisher bei Österreich nicht zu sehen.

Das Spiel läuft! Die Schiedsrichter aus Montenegro geben den Ball frei, Deutschland hat den ersten Angriff.

Das DHB-Team startet mit Keeper Wolff, Marko Grgic, Julian Köster, Renars Uscins, Lukas Mertens, Kapitän Johannes Golla und Lukas Zerbe.

Parallel spielt in Gruppe C Norwegen gegen die Ukraine.

Alles ist vorbereitet für das erste EM-Spiel der deutschen Mannschaft!

Die Nationalhymnen erklingen – erst für Deutschland, dann für Österreich.

Vor jedem Spiel wird der 18er-Kader auf 16 Spieler verkleinert. Nils Lichtlein fällt angeschlagen aus, Bundestrainer Gislason lässt zudem Rune Dahmke außen vor.

Dahmke, der vor zehn Jahren mit Deutschland Europameister wurde, war überraschend nominiert worden, hatte aber wegen Gepäckproblemen ein Vorbereitungsspiel verpasst.

Das erste Spiel in Deutschlands Vorrundengruppe ist beendet! Mitfavorit Spanien gewinnt knapp mit 29:27 gegen Serbien und führt vorläufig die Tabelle an.

In der Parallelbegegnung siegte Frankreich deutlich mit 42:28 gegen Tschechien.

Los geht’s! Pünktlich um 18 Uhr starten die ersten vier Teams die Handball-EM.

In Gruppe A trifft Spanien auf Serbien, in Gruppe C spielt Frankreich gegen Tschechien.

Torwart Andreas Wolff (34) erwartet „Anti-Handball“ vom Gegner, aber ein Auftaktsieg wäre für ihn die einzige akzeptable Lösung.

Im Match gegen Österreich am Donnerstagabend (20:30 Uhr) tritt das deutsche Team als Favorit an.

Das ÖHB-Team mit Lukas Hutecek (25) und Nikola Bilyk (29) besitzt durchaus Qualität – bei der EM-Qualifikation in Wien hatte Deutschland im März nur 26:26 erreicht.

Bundeskanzler Friedrich Merz (70) hat den deutschen Handballern vor dem Turnierstart Mut gemacht.

„Tempo, Leidenschaft und Teamgeist – das zeichnet Handball aus. Nach dem großartigen Turnier der Frauen starten nun die Männer in die EM. Zum Auftakt drücke ich der Nationalmannschaft die Daumen und wünsche viel Erfolg und einen fairen Wettbewerb“, schrieb der CDU-Politiker auf Social Media.

Die Gruppenspiele haben es in sich! Mit Österreich, Serbien und dem zweifachen Europameister Spanien warten harte Aufgaben. Sollte das Team von Trainer Gislason weiterkommen, droht ein mögliches Topspiel gegen Handball-Supermacht Dänemark.

Für den 66-jährigen Isländer ist es „wahrscheinlich das schwierigste Turnier bisher“. Sein Ziel: das Halbfinale. „An guten Tagen können wir jeden Gegner schlagen“, betonte er.

Der erste EM-Titel seit 2016 wäre für die deutsche Mannschaft auch finanziell lukrativ.

Bei Gold winken 575.000 Euro Prämie, wie der DHB mitteilte.

„Ab 20 eingesetzten Spielern steigt die Summe auf maximal 600.000 Euro“, erklärte DHB-Sportvorstand Ingo Meckes (49). Die Prämienregelung wurde gemeinsam mit Kapitän Golla (28), Julian Köster (25) und Andreas Wolff (34) verhandelt.

Verbale Attacke! Nationaltorhüter Wolff heizte kurz vor EM-Start mit seiner deutlichen Kritik an Österreich die Stimmung an.

Die Österreicher reagierten einen Tag vor dem Auftaktduell am Donnerstag (20:30 Uhr) in Herning mit Unverständnis auf die Aussagen des DHB-Keepers.

Mehr dazu hier: „Handball-Zoff vor EM-Start! Deutscher Keeper provoziert Auftakt-Gegner“

Zum EM-Auftakt könnte Nils Lichtlein (23) ausfallen.

Der Linkshänder von den Füchsen Berlin verletzte sich beim Training in Hannover am vergangenen Montag am linken Vorfuß, wie der Deutsche Handball-Bund (DHB) mitteilte.

Er reiste trotzdem mit ins Quartier nach Silkeborg. „Es ist möglich, dass er in zwei Tagen wieder einsatzbereit ist, vielleicht aber auch erst in vier“, erklärte Nationalmannschaftsmanager Benjamin Chatton (44) nach Ankunft im Teamhotel.

Ein längerer Ausfall wird aktuell nicht erwartet, daher ist keine Nachnominierung geplant.

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker!

TAG24 begleitet die diesjährige Handball-Europameisterschaft der Männer in Dänemark, Norwegen und Schweden live im Ticker und versorgt Euch vom 15. Januar bis 1. Februar mit allen wichtigen Informationen.