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Handball-EM live: Portugal setzt Deutschland ordentlich zu

Dänemark, Schweden und Norwegen – Die Handball-Europameisterschaft der Männer 2026 ist in vollem Gange.

Bis zum 1. Februar kämpfen 24 Teams in den drei Gastgeberländern Dänemark, Schweden und Norwegen um den Titel. Mit dabei ist auch die deutsche Mannschaft, die nach dem Goldgewinn vor genau zehn Jahren erneut auf eine Medaille bei der EM hofft.

Das Team des DHB hat die Hauptrunde erreicht und misst sich dort mit Portugal, Norwegen, Dänemark sowie Frankreich.

TAG24 begleitet das Turnier live im Ticker und versorgt Euch mit den aktuellen Informationen.

In der Halbzeitpause meldet sich Justus Fischer schnell beim Sportschau-Mikrofon zu Wort und benennt das größte Problem der deutschen Mannschaft.

„Zu viele technische Fehler im Angriff“, analysiert der Kreisläufer, „trotzdem ist das Ergebnis noch recht ordentlich. Wenn wir das abstellen, läuft die zweite Halbzeit deutlich besser.“

Kaum ist der Kapitän zurück auf dem Spielfeld, muss Deutschland erneut in Unterzahl agieren, da Kiesler die nächste Zwei-Minuten-Strafe erhält.

Portugal nutzt die Überzahl konsequent und stellt auf 11:11 – mit diesem Unentschieden geht es in die Kabine.

Der Kapitän im Fokus! Erst erhöht Golla auf 10:8 für Deutschland, dann agiert er in der Defensive ruppig und erhält ebenfalls eine Zwei-Minuten-Strafe.

So gelingt der deutschen Mannschaft die Führung!

Neves blockt Zerbe und wird dafür für zwei Minuten ausgeschlossen. Den fälligen Siebenmeter verwandelt Lichtlein zum 8:8. Dank Wolffs starken Paraden erobert Deutschland den Ball zurück und geht nach 24 Minuten durch Uscins mit 9:8 in Führung.

Jetzt häufen sich die Fehlwürfe, Wolff und sein Gegenüber Capdeville stoppen nacheinander jeweils zwei Angriffe.

Auch eine Auszeit von Portugals Trainer Pereira bringt keine Wende.

Kurze Unterbrechung für Nils Lichtlein, der von Salvador hart gefoult wurde. Auch der Portugiese muss für zwei Minuten auf die Bank, entschuldigt sich zuvor fair beim Deutschen.

Unmittelbar danach erzielt Grgic das siebte Tor für Deutschland, nach 19 Minuten steht es 7:8.

Die deutsche Mannschaft schafft es bisher nicht, Portugal richtig unter Druck zu setzen und zeigt in der Offensive noch nicht ihr Potenzial. Nach etwa 13 Minuten sind lediglich vier Tore gefallen, davon zwei per Siebenmeter.

Portugal hingegen hat bereits sechsmal gegen Wolff getroffen, was Bundestrainer Gislason zu einer frühen Auszeit veranlasst.

Nachdem Portugal auf 3:1 gestellt hatte, erhält Deutschland einen Siebenmeter, den Lichtlein sicher verwandelt.

Wolff demonstriert seine Klasse mit einer Parade, anschließend gleicht Deutschland im schnellen Gegenstoß zum 3:3 aus.

Das erste Tor der Partie erzielte Deutschlands Kapitän Johannes Golla! Danach dauerte es eine Weile, bis das DHB-Team erneut traf, während Portugal die Initiative übernahm.

Nach gut vier Minuten brachte Francisco Costa Portugal mit 2:1 in Führung.

Das Spiel ist gestartet, Deutschland beginnt mit Andreas Wolff, Juri Knorr, Julian Köster, Renars Uscins, Johannes Golla, Lukas Mertens und Lukas Zerbe.

Für das DHB-Team geht es heute nicht nur um einen starken Start in die Hauptrunde, sondern auch um die Revanche für das bittere WM-Viertelfinal-Aus vor einem Jahr: Damals hatten die Portugiesen das Spiel noch gedreht und Deutschland mit 31:30 nach Verlängerung aus dem Turnier geworfen.

Etwa zehn Minuten vor dem Anpfiff betreten die Mannschaften die Halle und es erklingen die Nationalhymnen.

Alfred Gislason warnt in der Sportschau eindringlich vor Portugal, das vor wenigen Tagen überraschend den großen Favoriten Dänemark vor heimischem Publikum besiegt hatte.

Wie üblich muss Bundestrainer Alfred Gislason auch heute zwei Spieler aus dem 18er-Kader streichen. Diesmal trifft es Kreisläufer Jannik Kohlbacher und Rechtsaußen Mathis Häseler.

Beide gehörten bisher zum Spieltagskader, kamen aber kaum zum Einsatz. Im Gegensatz dazu sind Rune Dahmke, Nils Lichtlein, Franz Semper und Matthes Langhoff wieder mit dabei, obwohl sie schon einige Male gestrichen wurden.

Es geht wieder los! Nach einer ungewöhnlich langen Pause von drei Tagen startet das DHB-Team heute in die Hauptrunde.

Das Eröffnungsspiel in der sogenannten „Todesgruppe“ bestreitet Deutschland um 15.30 Uhr gegen Portugal – eine ungewöhnliche Anstoßzeit, denn bisher trat die deutsche Mannschaft immer erst um 20.30 Uhr an. Heute gilt es also bereits am Nachmittag den Fernseher einzuschalten für alle Fans von Bundestrainer Alfred Gislason.

Eine gute Nachricht für das DHB-Team vor dem Duell mit Portugal am Donnerstag: Der europäische Handballverband EHF hat den portugiesischen Kreisläufer Victor Iturriza (35) für eine Partie gesperrt, sodass er nicht gegen Deutschland auflaufen kann.

Iturriza hatte vor einem Jahr mit sieben Toren maßgeblich zum WM-Viertelfinalsieg Portugals über Deutschland beigetragen.

Beim sensationellen Sieg gegen Dänemark am Dienstagabend erhielt der 35-Jährige nach einem Foul an Dänemarks Topstar Mathias Gidsel kurz vor Spielende seine dritte Zwei-Minuten-Strafe und damit die Rote Karte.

Anders als im Fußball zieht das nicht automatisch eine Sperre für das nächste Spiel nach sich. Allerdings bewertete die Disziplinarkommission der EHF die Aktion als „grob fahrlässig und gefährlich“ und sperrte Iturriza aufgrund von „schwerwiegendem unsportlichem Verhalten“ für die Partie gegen Deutschland.

Am Montagabend unterlag der Topfavorit Dänemark überraschend Portugal mit 29:31 (11:12) im letzten Vorrundenspiel, weshalb die DHB-Auswahl in der Hauptrunde zuerst auf Portugal trifft.

Das Spiel findet bereits am Donnerstag um 15.30 Uhr statt. Die weiteren Termine stehen ebenfalls fest: Am Samstag gegen Norwegen um 20.30 Uhr, am Montag gegen Dänemark ebenfalls um 20.30 Uhr und am Mittwoch (28. Januar) gegen Frankreich um 18 Uhr.

Angesichts der Gegner bezeichnete Nationalmannschafts-Manager Benjamin Chatton die Gruppe als absolute „Todesgruppe“. „Das verspricht Hitchcock-Thriller im Zwei-Tages-Rhythmus“, erklärte er.

Deutschland, Portugal und Frankreich gehen als Sieger ihrer Vorrundengruppen mit jeweils zwei Punkten in die Hauptrunde. Die beiden besten Mannschaften qualifizieren sich für das Halbfinale, der Drittplatzierte kämpft um Rang fünf.

In der anderen Hauptrundengruppe duellieren sich Schweden, Kroatien, Slowenien, Schweiz, Island und Ungarn um den Einzug ins Halbfinale.

Nach dem Erfolg gegen Spanien setzt die deutsche Mannschaft am Donnerstag ihren Weg in der Hauptrunde fort.

Der nächste Gegner wird erst am Dienstagabend bekanntgegeben. Sicher ist, dass Deutschland am Samstag (24. Januar) gegen Norwegen und am Montag (26. Januar) gegen Frankreich antreten wird. Der Gegner für das letzte Hauptrundenspiel am Mittwoch (28. Januar) steht noch aus.

In Gruppe B fällt die Entscheidung über die Platzierungen und damit auch über die deutschen Gegner. Dänemark, Portugal und Nordmazedonien sind mögliche Kontrahenten. Die genauen Anwurfzeiten sind noch offen.

Ende, das Spiel ist aus.

Deutschland schlägt den zweimaligen Europameister mit 34:32 und zieht als Gruppensieger in die EM-Hauptrunde ein.

Das muss jetzt doch die Vorentscheidung sein!

Kurz vor Schluss erhöht Uscins auf 33:29. Ist das der entscheidende Schritt?

Noch etwa drei Minuten verbleiben.

Deutschland führt mit drei Toren – das Weiterkommen rückt langsam, aber sicher in greifbare Nähe.

30:27 für das DHB-Team!

Bundestrainer Gislason reagiert zu Beginn der Schlussphase mit einer Auszeit. Die Mannschaft konzentriert sich nun voll auf die letzten Minuten.

Die Gislason-Elf bleibt vorne, knapp 15 Minuten sind noch zu spielen.

Damit ist die Mannschaft aktuell Gruppenerster und steht sicher in der EM-Hauptrunde.

Deutschland hält weiterhin die Führung mit drei Toren, doch Spanien bleibt dran.

DHB-Torwart Späth hält mit zwei spektakulären Paraden die Spanier auf Distanz, 23:20.

18:15! Deutschland baut den Vorsprung auf drei Tore aus.

Knorr setzt sich im Angriff durch und erzielt ein beeindruckendes Tor.

Dennoch bleibt Vorsicht geboten, denn gegen Serbien hatte man zuletzt eine vier-Tore-Führung noch verspielt.

Die Pause ist vorbei.

Der zweite Durchgang wurde gerade angepfiffen.

Im letzten Angriff vor der Halbzeit hätte Deutschland auf 18:15 erhöhen können.

Uscins versucht es mit einem Hüftwurf aus zentraler Position, doch der Ball prallt vom Pfosten zurück. Es bleibt beim 17:15.

So geht die DHB-Auswahl als Tabellenführer der Gruppe A in die Pause.

Noch gut drei Minuten sind in der ersten Halbzeit zu spielen, die Zwei-Tore-Führung bleibt in deutscher Hand.

Goller findet Zerbe auf links, der hochsteigt – 17:15 für Deutschland!

Rund zehn Minuten vor der Halbzeit nimmt Spaniens Trainer Ribera seine erste Auszeit.

Bundestrainer Gislason bleibt entspannt: „Mit Geduld und weiterem Einsatz“ lautet seine Losung für die Mannschaft.

Bisher zeigt Deutschland eine starke Leistung und führt 12:9.

Doppelte Unterzahl für Spanien!

DHB-Spieler Knorr wird im Angriff von Serdio am Hals gehalten und zieht eine Zwei-Minuten-Strafe nach sich. Kurz darauf sieht auch Serradillo wegen eines Fouls an Köster die Zeitstrafe und muss ebenfalls auf die Bank.

Die deutsche Handballnationalmannschaft hält ihren Zwei-Tore-Vorsprung.

Nach einer Viertelstunde steht es 8:6 für Deutschland.

Knorr sorgt nach etwa fünf Minuten für die 3:2-Führung für Deutschland.

Beide Teams erspielen sich Chancen, das Spiel verläuft ausgeglichen.

Anwurf, das Match läuft.

Die Iberer haben den Ball und spielen den Angriff von links nach rechts auf.

Die Mannschaften sind bereit, doch zunächst herrscht Stille.

Vor Spielbeginn gedenken alle einer Schweigeminute für die Opfer des schweren Zugunglücks im Süden Spaniens.

Am Sonntagabend kamen bei der Tragödie nahe Adamuz in der Provinz Córdoba mindestens 40 Menschen ums Leben, zahlreiche wurden verletzt.

Mehr dazu hier: „Auch Deutsche unter den Opfern! Entsetzen nach verheerendem Zugunglück: Wie konnte das passieren?“

Bundestrainer Gislason verändert im Vergleich zum zweiten Gruppenspiel gegen Serbien zwei Positionen.

Linksaußen Dahmke sowie Rückraumspieler Semper fehlen, dafür rücken Lichtlein und Langhoff in den Kader.

Österreichs Handballer haben dem DHB-Team den Weg zum Weiterkommen geebnet.

Im letzten Vorrundenspiel setzte sich die Mannschaft von Nationaltrainer Iker Romero (45) knapp mit 26:25 gegen Serbien durch.

Ein Unentschieden gegen die bereits qualifizierten Spanier reicht der deutschen Mannschaft somit, um noch ins Weiterkommen zu gelangen.

Das letzte Gruppenspiel der deutschen Handballnationalmannschaft wird im Free-TV übertragen.

Die Live-Übertragung aus Herning beginnt um 20.15 Uhr, der Anwurf erfolgt 15 Minuten später.

Rund zwei Stunden vor dem Anpfiff richten sich alle Blicke auf die Partie Serbien gegen Österreich, deren Ausgang direkten Einfluss auf das Weiterkommen Deutschlands hat.

Je nach Ergebnis könnte der DHB-Auswahl am Abend bereits ein Unentschieden genügen. Selbst eine Niederlage wäre möglich, falls Österreich mit mindestens drei Toren Vorsprung gewinnt und nicht mehr als 29 Tore erzielt.

Vor dem Spiel gegen Spanien wird es eine Schweigeminute für die Opfer des tragischen Zugunglücks in Andalusien geben.

Am Sonntagabend war ein Hochgeschwindigkeitszug bei 300 km/h nahe Adamuz entgleist und kollidierte mit einem entgegenkommenden Zug. Mindestens 39 Menschen kamen ums Leben, über 70 wurden in umliegenden Krankenhäusern behandelt.

Die Schweigeminute folgt nach den Nationalhymnen, anschließend erfolgt der Anwurf um 20.30 Uhr. Die spanische Delegation hatte das Gedenken an die Opfer der Katastrophe erbeten, dem die EHF zustimmte.

Die unerwartete Niederlage gegen Serbien bedeutet, dass Deutschland heute gegen Spanien nicht nur um Hauptrundenpunkte spielt, sondern überhaupt um den Einzug in diese.

Gewinnt Serbien gegen Österreich, braucht das DHB-Team einen Sieg gegen Spanien mit mindestens drei Toren Abstand. Andernfalls würde Deutschland im Dreiervergleich mit jeweils vier Punkten aufgrund des schlechteren Torverhältnisses auf den undankbaren dritten Platz rutschen, trotz zwei Siegen aus drei Spielen.

Bei einem Unentschieden zwischen Österreich und Serbien reicht Deutschland ein einfacher Sieg. Nur bei einem österreichischen Erfolg ist ein Sieg nicht zwingend, sondern auch ein Unentschieden oder sogar eine knappe Niederlage möglich.

Doch darauf kann sich Kapitän Johannes Golla und sein Team nicht verlassen – um das erste Vorrunden-Aus einer deutschen Mannschaft bei einer Handball-EM zu verhindern, ist heute Abend volle Leistung gefordert.

Nach der überraschenden und unnötigen Niederlage gegen Serbien hagelte es Kritik an der deutschen Mannschaft und Trainer Alfred Gislason.

Vor allem ehemalige Spieler, die nun als TV-Experten tätig sind, übten harte Kritik. Stefan Kretzschmar meinte: „Da hätten auch der Busfahrer und der Physiotherapeut stehen können, da kam ja gar kein Ball an“, bezogen auf die mangelnde Einbindung der Außen. Weltmeister Michael „Mimi“ Kraus wurde noch deutlicher: „Das war einfach schlecht im Angriff. Man muss es auch mal beim Namen nennen.“

Vorher gab es bereits Unruhe im Team, nachdem Spielmacher Juri Knorr den Coach öffentlich kritisierte: „Wir haben die Serben in der ersten Halbzeit überrannt und dann alles umgestellt. Ich verstehe das nicht. In der zweiten Halbzeit stand ich kaum noch auf dem Feld. Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll. So schaffen wir es nicht, wenn Spieler 60 Minuten durchspielen müssen.“

Gislason versuchte danach zu beruhigen und erklärte, intern werde viel gesprochen. Lukas Mertens hingegen fand Knorrs Aussagen wenig hilfreich: „Wenn Spieler anfangen, darüber zu reden, ich will hier oder dort spielen, hat das keinen Sinn. Der Trainer entscheidet, wer wann und wo spielt.“

Die Zeit, um die Wogen zu glätten, ist begrenzt. Bereits am Montag steht das Spiel gegen Spanien an – ein Sieg ist Pflicht, sonst droht dem Olympia-Zweiten ein peinliches Vorrunden-Aus.

Der Schock muss erst verarbeitet werden. Noch ist nichts verloren, aber heute war ein Erfolg fest eingeplant.

Im letzten Gruppenspiel wird gegen Spanien fast sicher ein Sieg benötigt.

Bundestrainer Alfred Gislason zeigte nach dem Spiel Größe und übernahm die Verantwortung für eine Fehlentscheidung bei der Auszeit. Diese Schlüsselszene in der heißen Phase führte zu einem Bruch im deutschen Team.

Dennoch bleiben viele Fragen offen, wie das DHB-Team die Partie in der zweiten Hälfte aus der Hand geben konnte.

Was für eine Blamage! Serbien nimmt zwölf Sekunden vor Schluss bei einer Zwei-Tore-Führung und Ballbesitz noch eine Auszeit.

Dann fällt das 30:27 – Spielende. Serbien dreht das Spiel phänomenal, Deutschland ist fassungslos.

Beide Teams erzielen Treffer, Serbien bleibt zwei Tore voraus. Noch 50 Sekunden auf der Uhr.

Serbien trifft zum 27:25. Deutschland steht nun unter Druck, muss in zwei Minuten zwei Tore aufholen, während Serbien einen Siebenmeter und zwei Minuten Überzahl hat.

Doch Zerbe wirft den Ball über das Tor. Autsch!

Unglücklicher Moment! Gislason nimmt eine Auszeit, während Knorr wirft und trifft – doch das Tor zählt nicht.

Das Schiedsrichterteam überprüft die Szene in Zeitlupe, kann den Sachverhalt aber nicht eindeutig klären. Die Entscheidung bleibt bestehen – bitter für Deutschland, Serbien führt 26:25 bei noch zweieinhalb Minuten.

Spannender Nervenkampf. Köster erhält nach einem serbischen Konter zwei Minuten, Serbien verwandelt den Siebenmeter zum 25:25.

Gislason ersetzt im nächsten Angriff Torhüter Wolff. Dann versteht die deutsche Mannschaft erneut eine Schiedsrichterentscheidung nicht.

Zerbe verwandelt einen Siebenmeter, anschließend hält Torwart „Super-Andy“! 25:24 für Deutschland.

Deutschland ist zurück im Spiel, Uscins erzielt das 24:23. Der Knoten in der Offensive ist endlich geplatzt, auch die Halle feuert die Mannschaft wieder an!

Serbien gleicht anschließend wieder aus. Noch etwa sechseinhalb Minuten zu spielen.

Deutschland spielt in Überzahl und trifft per Siebenmeter.

Schluroff ist zurück auf dem Feld und trifft zum 23:23.

Nach über zwei Minuten geht es weiter, Serbien erzielt direkt das 23:21 (49. Minute).

Die deutsche Abwehr lässt zu viele Chancen zu.

Kurz darauf gleicht Serbien wieder aus. Deutschland verliert anschließend zu schnell den Ball und wirkt nervös.

Das nutzt Serbien aus, geht mit 22:21 in Führung und übernimmt endgültig das Momentum. Es folgt eine technische Pause, da der Hallenboden behandelt werden muss – eine willkommene Unterbrechung für das DHB-Team.

Siebenmeter für Serbien, den Wolff mit einer starken Parade abwehrt. Die Halle bebt vor Begeisterung!

Deutschland führt weiterhin mit 21:20.

Uscins erlöst Deutschland und erzielt die 21:20-Führung.

Inzwischen ist auch Grgic im linken Rückraum aktiv.

Der Ausgleich zum 20:20 fällt, da Serbien in der zweiten Halbzeit nahezu jeden Wurf trifft.

Gislason reagiert in der Auszeit und bringt Torhüter Wolff zurück ins Tor.

Dahmke verlässt nach 38 Minuten das Feld, Mertens kommt auf Linksaußen. Serbien verkürzt auf 19:18 und dann auf 20:19.

Die Zuschauerzahl beträgt 9.130 Fans, die ein spannendes Handballspiel verfolgen.

Deutschland vergibt die ersten beiden Abschlüsse im zweiten Durchgang, dann trifft Uscins in Unterzahl.

Im Gegenzug erzielt Serbien das 18:16, danach ist der DHB wieder komplett.

Das bisher gezeigte Tempo und die Spannung machen viel Freude und sollen so weitergehen.

Die zweite Halbzeit beginnt mit einem Pfostentreffer für Deutschland.

Schluroff äußert sich vor der Pause am Mikrofon: „Im Großen und Ganzen ist es das Tempospiel, das uns so gefährlich macht.“

Er lobt zudem den serbischen Torhüter. Bis dahin gibt es kaum Anlass zur Kritik.

Schluroff trifft erneut, mit einer Vier-Tore-Führung und einem Stand von 17:13 geht es in die Kabine.

Anderthalb Minuten vor der Pause nimmt Gislason seine erste Auszeit. Kurz danach setzt Schluroff einen Wurf mit 134 km/h zum 16:13 ins Tor.

37 Sekunden vor der Halbzeit nimmt Serbien seine erste Auszeit.

Torwart Späth zeigt eine starke Leistung mit Parade Nummer sieben.

Uscins erzielt nach 26 Minuten das 14:12, Deutschland trifft nun sehr konstant.

Serbien verkürzt durch einen Ballverlust und einen Siebenmeter auf 11:10.

Kurz danach spielt Knorr Golla an, der zum 12:10 trifft.

Semper glänzt mit seinem dritten Treffer zum 11:8 nach 18 Minuten.

Kurze Zeit später pariert Späth erneut.

Nach 14 Minuten steht es 8:8. Deutschland führt, Serbien gleicht aus.

Die erste Zwei-Minuten-Strafe für Serbien folgt, doch die Überzahl nutzt Deutschland nur bedingt und führt mit 9:8.

Der serbische Torwart zeigt schon zu Beginn seine Extraklasse und pariert über 50 Prozent der deutschen Würfe.

Knorr findet die Lücke und bringt Deutschland mit 5:4 in Führung.

Deutschland erobert mehrere Bälle von Serbien, Knorr vollendet einen Gegenstoß, bevor Serbien zum 4:4 ausgleicht.

Torwart Späth pariert den ersten serbischen Wurf, Zerbe erzielt das 1:0, Knorr das zweite Tor.

Nach fünf Minuten steht es 3:3.

Serbien hat Anwurf. Deutschland startet mit Späth im Tor, Knorr im Rückraum und Rückkehrer Dahmke als Linksaußen.

Jetzt geht es los. Gislason erwartet von den Serben „sehr viel“ Emotionalität, eine „starke Abwehr“ und zwei Weltklasse-Torhüter.

Von seinem eigenen Team verlangt er eine Verbesserung im Überzahlspiel und ein höheres Tempo.

Die Stimmung vor Anpfiff in der dänischen Stadt Herning ist hervorragend. Die Arena ist nahezu komplett in deutscher Hand.

Die erste Personalentscheidung steht fest: Bundestrainer Alfred Gislason (66) beruft – wie angekündigt – Rune Dahmke zurück in den Kader. Zum Auftakt gegen Österreich fehlte der Linksaußen angeschlagen.

Für Dahmke rutscht EM-Debütant Matthes Langhoff aus dem Kader. Nils Lichtlein fehlt weiterhin wegen einer Verletzung.

Noch knapp 45 Minuten bis zum zweiten deutschen Gruppenspiel bei der Handball-EM. Ab 20.30 Uhr trifft Deutschland auf Serbien (live in der ARD).

Mit einem Sieg könnte das Team von Alfred Gislason wieder mit Spanien gleichziehen, die zuvor Österreich mit 30:25 (19:12) bezwangen.

Rekordquote! Die deutschen Handballer starteten erfolgreich in die EM und sorgten für zahlreiche Zuschauer vor den Bildschirmen.

5,532 Millionen Menschen verfolgten den 30:27-Sieg gegen Österreich in der ARD, was die höchste Einschaltquote des gestrigen Donnerstags bedeutete.

Die ZDF-Serie „Der Bergdoktor“ lag mit 4,95 Millionen Zuschauern knapp dahinter.

Zum Auftakt gab es einen echten Schreckmoment für Deutschland: Torwart Andreas Wolff (34) bekam einen Ball von Sebastian Frimmel direkt ins Gesicht.

Sein linkes Auge lief voller Blut, sodass er am Spielfeldrand behandelt werden musste. „Der Ball traf genau mein offenes Auge. Das ist nicht angenehm. Ich musste es versorgen lassen, weil es blutete und ich nur einen schwarzen Fleck sah“, erklärte Wolff laut DPA nach dem Spiel.

Die medizinische Abteilung sorgte jedoch dafür, dass er weiterspielen konnte. „Jetzt sehe ich wieder klar“, fügte er hinzu. Mit zwölf Paraden war Wolff ein entscheidender Faktor beim 30:27-Auftaktsieg gegen Österreich.

Ende der Partie, Deutschland gewinnt den EM-Auftakt gegen Österreich mit 30:27 (12:8)! Bester Torschütze war Kapitän Johannes Golla mit sieben Treffern.

Durch den Sieg mit drei Toren Vorsprung übernimmt Deutschland die Spitze der Gruppe A, da Spanien nur knapp mit zwei Toren Differenz gegen Serbien gewann.

Im Parallelspiel der Gruppe C setzte sich Norwegen deutlich mit 39:22 gegen die Ukraine durch.

Ist das schon die Vorentscheidung? Justus Fischer holt für Deutschland einen Siebenmeter heraus, den Zerbe in der 58. Minute zum 28:25 verwandelt.

Auf der Gegenseite gibt es ebenfalls einen Strafwurf für Österreich, doch Wolff ist zur Stelle und hält!

Mehrfach kann Deutschland die leere Tor-Situation bei Österreich nicht nutzen, während der ÖHB seine Chancen verwertet.

Als Golla eine Zwei-Minuten-Strafe erhält und Deutschland dadurch in Unterzahl spielt, trifft Nigg zum 24:26 (56. Minute) – vier Minuten vor Schluss beträgt der Vorsprung für Deutschland nur noch zwei Tore!

Johannes Golla trifft zum sechsten Mal, nach 49 Minuten steht es 25:20 für Deutschland.

Das tat weh!

Andreas Wolff wird im Gesicht getroffen und muss zunächst raus. Für ihn kommt David Späth ins Spiel. Sebastian Frimmel muss wegen des Fouls zwei Minuten auf die Bank, Österreich spielt in Unterzahl.

Wie reagiert Deutschland? Mit vielen Toren! In fünf Minuten trifft die DHB-Auswahl sechs Mal und verteidigt stark, sodass es in der 41. Minute 19:14 für Deutschland steht.

Österreich startet gut in die zweite Halbzeit, kommt durch Treffer von Hutecek und Nigg wieder auf zwei Tore heran.

Nach 36 Minuten steht es 13:11 für Deutschland.

Weiter geht's!

Schafft es die deutsche Mannschaft, den Auftaktsieg gegen Österreich zu sichern, oder gelingt der Alpenrepublik ein Comeback?

Lukas Zerbe gibt noch ein kurzes Statement am ARD-Mikrofon ab und zeigt sich zufrieden mit dem Team.

„Wir haben unsere freien Chancen genutzt, eine überragende Abwehr gezeigt“, lautet sein Fazit. Im Sechs-gegen-Sechs habe man den Gegner im Griff gehabt, nur im Sieben-gegen-Sechs noch leichte Probleme gehabt.

Die kurzweilige erste Halbzeit ist vorbei, Deutschland führt deutlich mit 12:8 gegen Österreich!

Andreas Wolff gehört zu den besten Torhütern weltweit. Schon jetzt weist er eine sensationelle Parade-Quote von 42 Prozent auf und hält fast jeden zweiten Ball auf sein Tor.

Das ist die erste Vier-Tore-Führung für Deutschland!

In der 25. Minute trifft Zerbe zum 11:7, Deutschland hat die Partie im Griff. Österreich nimmt daraufhin seine erste Auszeit.

Das taktische Experiment der Österreicher rächt sich! Deutschland erobert den Ball in der gegnerischen Hälfte, Golla schaltet schnell um und wirft den Ball ins leere Tor auf der anderen Spielfeldseite.

Nach 20 Minuten steht es 8:6 für Deutschland.

Jetzt kommt Österreich ins Spiel, ein Tempogegenstoß führt in der 18. Minute zum Ausgleich 6:6.

In der 13. Minute, als Deutschland auf 5:2 erhöht, nehmen die Österreicher ihren Torwart raus, um mit sieben Feldspielern zu agieren – und erzielen prompt den 3:5-Anschluss.

Dieses Risiko ist hoch: Weil das Tor leer ist, versucht Wolff einen langen Wurf quer übers Spielfeld, scheitert aber am Pfosten.

Langsamer Spielbeginn! Nach sieben Minuten steht es 2:1 für Deutschland, den ersten Turniertreffer erzielte Lukas Zerbe per Siebenmeter.

Beide Teams stehen defensiv gut, Torhüter Wolff zeigt sich mehrfach stark. Übrigens: Der Gegner spielt bisher nicht den „Anti-Handball“ mit sieben Feldspielern bei leerem Tor, wie Wolff befürchtet hatte.

Das Spiel beginnt! Die Schiedsrichter aus Montenegro geben den Ball frei. Deutschland hat den ersten Angriff.

Die deutsche Startaufstellung: Keeper Andreas Wolff, Marko Grgic, Julian Köster, Renars Uscins, Lukas Mertens, Kapitän Johannes Golla und Lukas Zerbe.

Parallel dazu trifft in Gruppe C Norwegen auf die Ukraine.

Alles ist bereit für das erste EM-Spiel der deutschen Mannschaft!

Die Nationalhymnen erklingen, erst singen die deutschen Spieler mit, dann die Österreicher.

Vor jedem Spiel muss der 18er-Kader des DHB auf 16 Spieler reduziert werden. Nils Lichtlein fällt ohnehin verletzt aus, als zweiter Spieler bleibt Rune Dahmke diesmal außen vor, wie Bild und Sportschau berichten.

Dahmke, der vor zehn Jahren Europameister wurde, war überraschend in den Kader berufen worden, verpasste jedoch das Vorbereitungsspiel gegen Kroatien wegen Gepäckproblemen.

Das erste Spiel in Deutschlands Vorrundengruppe ist vorbei! Mitfavorit Spanien besiegt Serbien knapp mit 29:27 und übernimmt vorläufig die Tabellenführung.

Im Parallelspiel gewann Frankreich deutlich mit 42:28 gegen Tschechien.

Los geht's! Pünktlich um 18 Uhr eröffnen die ersten vier Teams die Handball-EM.

In der deutschen Gruppe A treffen Spanien und Serbien aufeinander, in Gruppe C spielt Frankreich gegen Tschechien.

Andreas Wolff (34) erwartet vom Angstgegner „Anti-Handball“, doch ein anderer Ausgang als ein deutscher Auftaktsieg wäre für ihn eine große Enttäuschung.

Im heutigen Duell mit Österreich (20.30 Uhr) geht das Gislason-Team als klarer Favorit auf die Platte.

Dabei besitzt das österreichische Team mit Spielern wie Lukas Hutecek (25) und Nikola Bilyk (29) durchaus Potenzial. In der EM-Qualifikation im März war das DHB-Team in Wien nicht über ein 26:26 hinausgekommen.

Bundeskanzler Friedrich Merz (70) hat den deutschen Handballern unterstützende Worte geschickt.

„Tempo, Leidenschaft und Teamgeist: Das macht Handball aus. Nach dem großartigen Turnier der Frauen starten heute die Männer in die EM. Ich drücke unserer Nationalmannschaft die Daumen und wünsche viel Erfolg sowie einen fairen Wettbewerb“, schrieb der CDU-Politiker in den sozialen Netzwerken.

Diese Gruppenspiele haben es in sich! Mit Österreich, Serbien und dem zweifachen Europameister Spanien warten auf Deutschland schwierige Aufgaben. Sollte das Team von Bundestrainer Alfred Gislason (66) wie erwartet weiterkommen, könnte ein mögliches Highlight gegen Handball-Supermacht Dänemark folgen.

Für Gislason ist es „wahrscheinlich das anspruchsvollste Turnier bisher“ aufgrund der starken Gegner. Dennoch hat der Isländer das Halbfinale als Ziel ausgegeben. „An guten Tagen können wir jeden schlagen“, betonte er.

Der erste EM-Titel seit 2016 wäre für die deutschen Handballer auch finanziell attraktiv.

Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason (66) erhält bei Gold insgesamt 575.000 Euro, wie der DHB mitteilte.

„Ab 20 eingesetzten Spielern steigt die Summe auf maximal 600.000 Euro“, hieß es. Die Prämienregelung wurde von DHB-Sportvorstand Ingo Meckes (49) gemeinsam mit Kapitän Johannes Golla (28) und den Führungsspielern Julian Köster (25) und Andreas Wolff (34) ausgehandelt.

Verbal-Attacke! Deutschlands Nationaltorwart Andreas Wolff (34) heizte vor dem EM-Auftakt gegen Österreich die Stimmung mit seiner deutlichen Kritik an.

Einen Tag vor dem ersten Spiel am Donnerstag (20.30 Uhr) in Herning reagierten die Österreicher mit Unverständnis auf die Aussagen des DHB-Goalies.

Mehr dazu hier: „Handball-Zoff vor EM-Start! Deutscher Keeper provoziert Auftakt-Gegner“

Zum EM-Start könnte Deutschlands Nils Lichtlein (23) ausfallen.

Der Linkshänder der Füchse Berlin zog sich beim Training in Hannover vor der Abreise nach Dänemark am vergangenen Montag eine Verletzung am linken Vorfuß zu, wie der DHB mitteilte.

Trotz der Blessur reiste der 23-Jährige mit der Mannschaft ins Quartier nach Silkeborg. „Es ist möglich, dass er in zwei Tagen wieder einsatzbereit ist, vielleicht aber erst in vier Tagen“, sagte Nationalmannschaftsmanager Benjamin Chatton (44) nach der Ankunft.

Ein längerer Ausfall wird nicht erwartet, weshalb aktuell keine Nachnominierung geplant ist.

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker!

TAG24 begleitet die diesjährige Handball-Europameisterschaft der Männer in Dänemark, Norwegen und Schweden live im Ticker und hält Euch vom 15. Januar bis 1. Februar mit allen wichtigen Informationen rund um das Kontinentalturnier auf dem Laufenden.