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Handball-EM live: Deutschland führt zur Pause gegen Kroatien! DHB-Team auf bestem Weg ins Finale

Die Handball-Europameisterschaft 2026 der Männer in Dänemark, Schweden und Norwegen läuft derzeit auf Hochtouren. Das deutsche Team strebt an, erstmals seit dem EM-Titel vor zehn Jahren wieder eine Medaille zu gewinnen.

Nach Erfolgen über Portugal und Norwegen erlitt das DHB-Team in der Hauptrunde gegen den Topfavoriten Dänemark die einzige Niederlage. Doch am Mittwoch setzte sich die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason mit 38:34 (19:15) gegen Frankreich durch und sicherte sich somit den Platz im Halbfinale.

TAG24 begleitet das Turnier mit einem Live-Ticker und informiert Euch stets aktuell über alle Geschehnisse.

Das Spiel wird in Herning fortgesetzt! Kann Deutschland die Führung gegen Kroatien bis zum Ende verteidigen und sich zum ersten Mal seit 2016 für das EM-Finale qualifizieren?

Fast hätte es nicht ganz gereicht: Nur wenige Sekunden vor der Halbzeitpause konnte Wolff bereits zum achten Mal in diesem Match parieren und den Ball sichern.

Da keine Zeit für einen Abspiel zu seinen Mitspielern blieb, versuchte er selbst, von seinem Tor aus in das verwaiste kroatische Tor zu werfen – jedoch verfehlte er knapp. Zur Pause steht es somit 17:15 für Deutschland.

Ex-Bundestrainer Dagur Sigurdsson nimmt nun das sogenannte Time-out, um seinem kroatischen Team die Taktik für den kommenden Angriff zu erläutern.

Wie bei fast jeder aktuellen Offensivaktion agiert Kroatien mit sieben Feldspielern ohne Torwart im Angriff. Das führt erneut zu einem Ballverlust, welchen Deutschland nutzt: Julian Köster trifft in das leere Tor. Kurz vor dem Pausenpfiff steht es 17:15 für Deutschland.

Nach etwa 25 Minuten nimmt Alfred Gislason seine erste Auszeit.

Der anschließende Angriff wird schnell vorgetragen – mit Erfolg! Zerbe erzielt das 15:13, die erste Zwei-Tore-Führung des DHB-Teams in diesem Spiel.

Beide Mannschaften zeigen beeindruckenden Tempohandball! Die Teams wechseln immer wieder blitzschnell zwischen Angriff und Verteidigung – bei Deutschland unterstützt durch die zunehmenden Paraden von Wolff.

Es steht 12:12, das Spiel bleibt äußerst ausgeglichen.

Kroatien setzt aktuell verstärkt auf das von Andi Wolff oft angesprochene „Anti-Handball“-System: sieben Feldspieler im Angriff, ohne Torwart.

Deutschland nutzt diese Taktik prompt aus. Nach einem Ballgewinn in der Defensive trifft Zerbe ins leere Kroatien-Tor zum 10:9.

Jetzt jedoch! Uscins erobert den Ball in Kroatiens Angriff und Köster verwandelt im Gegenstoß zum 7:6.

Wolff pariert zudem den ersten Siebenmeter der Begegnung! Doch anschließend können beide Teams ihre Chancen nicht verwerten, sodass es rund vier Minuten beim knappen 7:6 für Deutschland bleibt.

Das Tempo bleibt hoch: Nach gut neun Minuten sind bereits zwölf Tore gefallen, es steht 6:6.

Wolff konnte sich bereits auszeichnen, auf der anderen Seite verwarf Knorr kurz zuvor, weshalb Deutschland stets einem Rückstand hinterherläuft.

Spektakulärer Start in Herning, beide Teams zeigen von Anfang an volle Konzentration!

Jeder Angriff wird gefährlich, sodass Kroatien nach etwa vier Minuten mit 4:3 gegen Deutschland führt.

Es ist soweit – der Anpfiff erfolgt!

Kroatien erhält Anspiel. Für die deutsche Mannschaft beginnt Andreas Wolff im Tor, davor stehen Marko Grgic, Julian Köster, Renars Uscins, Lukas Mertens, Johannes Golla und Lukas Zerbe auf dem Feld.

In Kürze startet die Partie.

Vor dem Anwurf erklingen zunächst die Nationalhymnen beider Teams.

Nur noch wenige Minuten bis zum Beginn.

Die Kroaten stehen bereits bereit, nun laufen die deutschen Spieler unter dem Jubel der Fans einzeln aufs Feld.

Wie üblich fehlen im Halbfinale gegen Kroatien zwei erfahrene DHB-Stars im Kader. Nach Angaben von Bild betrifft dies heute Tom Kiesler und Mathis Häseler.

Abwehrchef Kiesler hatte zuletzt mit einem Magen-Darm-Infekt zu kämpfen und ist nicht rechtzeitig fit geworden. Ebenfalls pausiert Häseler, der Rechtsaußen, der damit bereits zum dritten Mal im Turnierverlauf nicht im Spieltagskader steht.

Zum ungewöhnlichen Anwurf um 17.45 Uhr geht es heute für Deutschland im EM-Halbfinale um alles: Gegen den Vize-Weltmeister Kroatien kämpft das Team von Alfred Gislason um den Einzug ins Finale.

Ausgerechnet der ehemalige Bundestrainer Dagur Sigurdsson betreut Kroatien, der 2016 bei Deutschlands EM-Triumph an der Seitenlinie stand.

Im Unterschied zu den vorherigen Partien gibt es heute keine Rechenexzesse: Gewinnt Deutschland, steht am Sonntag das Endspiel gegen den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen Dänemark und Island an. Bei einer Niederlage bleibt immerhin noch das Spiel um Bronze.

Leichte Entwarnung bei Tom Kiesler: Der Abwehrchef, der wegen seines Magen-Darm-Infekts das Spiel gegen Frankreich am Mittwoch verpasste, zeigt eine Aufwärtsentwicklung.

„Es geht ihm besser“, erklärte Teammanager Benjamin Chatton am Donnerstag, was auch kaum anders zu erwarten war. Noch beim Verlassen des Hotels vor dem Frankreich-Spiel hatte Kiesler „im Viertelstundentakt erbrochen“, wie Bundestrainer Gislason offen zugab.

Eine Einsatzgarantie gibt es für den 24-Jährigen dennoch nicht. Die Krankheit habe ihn stark beeinträchtigt, zudem müsse man die nächsten 24 Stunden abwarten, so Chatton. Ein Ausfall gegen Kroatien am Freitag wäre schmerzhaft für das DHB-Team – die Gesundheit steht jedoch an erster Stelle.

Die Entscheidung ist gefallen!

Wie erwartet setzte sich Dänemark im Abendspiel gegen Norwegen durch und verdrängte Deutschland vom ersten Platz.

Das DHB-Team rutscht auf Rang zwei ab und trifft im Halbfinale am Freitag auf Vize-Weltmeister Kroatien, den Sieger der Parallelgruppe. Die Dänen spielen gegen Island.

Vor dem EM-Halbfinale am Freitag bangt das deutsche Team um Tom Kiesler (24), der mit einem Infekt kämpft und womöglich ausfällt: „Als wir das Hotel verließen, musste er im Viertelstundentakt erbrechen. Er hat Magen-Darm. Ich hoffe natürlich, dass er in zwei Tagen spielen kann und niemanden angesteckt hat“, sagte Bundestrainer Alfred Gislason (66) nach dem Halbfinal-Einzug.

Nicht nur Kiesler steht im Fokus, denn „er war Zimmerkollege von Miro Schluroff (25). Daher werden wir auch Schluroff genau beobachten“, ergänzte Gislason.

Der Gegner der DHB-Auswahl im Halbfinale am Freitag steht noch nicht fest.

Am wahrscheinlichsten gilt Kroatien als Gegner. Die Kroaten setzten sich in der Parallelgruppe mit 27:25 gegen Ungarn durch und haben sich als Gruppensieger qualifiziert.

Die entscheidende Partie findet heute Abend um 20.30 Uhr zwischen Dänemark und Norwegen statt: Gewinnen die Dänen, trifft Deutschland auf Kroatien. Bei einer Niederlage wartet Island als Gegner.

Nach Spielende wird Knorr als bester Spieler dieses Nachbarschaftsduells ausgezeichnet.

Mit zehn Toren war er der beste deutsche Werfer und hatte großen Anteil am Halbfinal-Einzug.

Aus, das Spiel ist vorbei!

Deutschlands Handballer besiegen Frankreich im letzten Hauptrundenspiel mit 38:34 (19:15) und stehen somit im EM-Halbfinale.

Das muss es doch gewesen sein!

Drei Minuten vor Spielende demonstriert Torwart Wolff erneut seine Klasse, indem er einen Schuss von Descats an die Latte lenkt. Im direkten Gegenzug erhält Köster den Ball, wirft und trifft zum 36:32 – ein entscheidender Schritt Richtung Halbfinale.

Noch rund fünf Minuten zu spielen, Deutschland führt mit 33:31.

Nach aktuellem Stand wäre das DHB-Team sicher im Halbfinale, doch die Partie ist noch nicht beendet.

Eine herausragende Parade: Frankreichs Tournat hat die Chance zum Ausgleich zum 31:31, doch DHB-Schlussmann Wolff hält den Ball.

Im Gegenzug erhöht Uscins auf 32:30.

Knapp 15 Minuten vor Schluss schrauben beide Teams das Tempo hoch.

Die Tore fallen im Minutentakt, sodass kaum Zeit zum Verschnaufen bleibt.

Deutschland führt weiterhin mit 30:28.

Deutschland muss nun wachsam sein, damit Frankreich keine Wende schafft. Eigene Fehler schleichen sich zunehmend ein.

Uscins versucht einen Wurf aus dem Stand, der weit über das Tor fliegt. Frankreichs Fabregas nutzt den Konter und bringt sein Team mit 26:24 heran.

Großartige Leistung! Nicht nur Wolff glänzt im Tor, auch Späth überzeugt mit einer spektakulären Parade gegen Fabregas.

Deutschland kontert blitzschnell, Zerbe verwandelt zum 25:21.

Ihm gelingt bisher nahezu alles!

Knorr trifft zum 21:16 und bleibt in dieser Partie ohne Fehlwurf. Das DHB-Team setzt damit die starke Leistung aus der ersten Halbzeit fort und ist voll auf Kurs Halbfinale.

Es geht weiter!

Die Pause ist vorbei, das Spiel läuft wieder.

Kurz darauf ist Halbzeit. Deutschland führt mit 19:15 gegen den amtierenden Titelverteidiger und überzeugt bislang mit einer starken Darbietung.

Time-out!

58 Sekunden vor dem Ende der ersten Halbzeit nimmt DHB-Trainer Gislason die Auszeit.

Beim Stand von 17:15 holt er seine Spieler zusammen und gibt ihnen taktische Hinweise, um die Führung sicher in die Pause zu bringen.

15:12! Weniger als zehn Minuten vor dem Pausenpfiff hält Deutschland Frankreich weiter auf Distanz.

Immer wieder findet das Team von Bundestrainer Gislason Wege, um die gegnerische Abwehr zu überwinden.

Uscins erzielt das 10:7 aus deutscher Sicht.

Der französische Coach Gille reagiert und nimmt die erste Auszeit des Spiels.

Wolff meldet sich eindrucksvoll zurück!

Mit zwei schnellen Paraden zeigt der deutsche Torhüter seine Klasse.

Führung für Deutschland!

Köster bedient Fischer am Kreis, der den Ball ohne Zögern zum 7:6 ins Tor bringt.

Das Spiel beginnt mit viel Tempo, beide Teams gehen offensiv zu Werke.

Lukas Mertens bringt Deutschland in Führung, doch kurz darauf erzielt Frankreichs Dika Mem den Ausgleich zum 6:6.

Nach der Niederlage gegen Dänemark stand Torwart Späth im deutschen Tor, was Bundestrainer Gislason Kritik einbrachte.

Gegen Frankreich setzt er wieder auf Wolff, der bislang ein herausragendes Turnier spielt.

Los geht’s, das Spiel ist eröffnet.

Frankreich hat Ballbesitz, spielt von links nach rechts.

Die Teams stehen bereit, bevor das Spiel startet, erklingen die Nationalhymnen.

In der Parallelgruppe der deutschen Handballer ist das erste Halbfinalticket bereits vergeben.

Island besiegte Slowenien mit 39:31 und steht somit im Viertelfinale.

Das letzte Hauptrundenspiel gegen Frankreich wird im Free-TV übertragen. Das ZDF zeigt die Partie live aus der Arena in Herning.

Ab 17:40 Uhr stimmen Moderator Florian Zschiedrich und Experte Sören Christophersen auf das Spiel ein. 20 Minuten später erfolgt unter Kommentator Martin Schneider der Anwurf.

Alternativ könnt ihr das Spiel auch in unserem Live-Ticker verfolgen.

Matchball! Zum Abschluss der Hauptrunde trifft Deutschland an diesem Mittwochabend (Anwurf 18 Uhr) auf Frankreich.

Im Nachbarschaftsduell reicht der Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason bereits ein Unentschieden, um ins EM-Halbfinale einzuziehen. Bei einer Niederlage wäre der Traum von einer Medaille beendet, und es bliebe höchstens das Spiel um Platz fünf.

Dann ist Schluss: Deutschland unterliegt Dänemark klar mit 26:31 (12:13).

In der ersten Halbzeit war das DHB-Team nah an einer Sensation dran und hatte kurz vor der Pause sogar den Ausgleich auf dem Fuß. Doch in der zweiten Hälfte brachen die Deutschen zeitweise auseinander, sodass schnell klar war, dass der erste Matchball zum Halbfinaleinzug vergeben wurde.

Am Mittwoch wartet die nächste Chance: Gegen Frankreich genügt erneut ein Punkt, um sich unter die besten vier Teams zu spielen.

Tom Kiesler erhält noch eine Zwei-Minuten-Strafe, während Gislason den Sechs-Tore-Vorsprung wiederherstellt.

Das war die Vorentscheidung! Nur noch zweieinhalb Minuten zu spielen, und Pytlick überwindet Wolff zum 29:24.

Endlich gibt es für das DHB-Team wieder zwei Tore in Folge – das hat man in dieser Halbzeit noch nicht gesehen.

Jacobsen nimmt eine Auszeit, beim Stand von 22:27 sind noch siebeneinhalb Minuten zu spielen.

Der Rückstand von sieben Toren bleibt bestehen, und jedes deutsche Tor kontert Dänemark sofort.

Gislason bringt Wolff zurück ins Tor, doch mit nur zehn verbleibenden Minuten wird es schwer, das Ergebnis zu drehen. Es steht 27:20.

Noch etwa 15 Minuten zu spielen, und Deutschland hat aktuell keine Kontrolle über das Spiel.

Im Angriff läuft wenig zusammen, und Dänemark setzt sich immer wieder gegen Späth durch. Plötzlich steht es 23:16, eine schwierige Situation. Gislason nimmt die nächste Auszeit, doch kann nicht mehr viel verändern.

Langsam zieht der Favorit davon, doch die erste Halbzeit zeigte, dass Deutschland schnell reagieren kann.

Es steht 20:16 für Dänemark.

Magnus Landin von THW Kiel erzielt das 17:14, dann ist Deutschland wieder vollzählig.

In der 41. Minute nimmt Gislason seine erste Auszeit dieser Halbzeit, um sein Team für den nächsten Angriff einzustellen.

Es wird bitter: Kurz nachdem Dahmke zurückkehrt, kassiert Kohlbacher eine Zwei-Minuten-Strafe, dazu erhält Jakobsen einen Siebenmeter, den er sicher verwandelt.

Grgic verkürzt prompt, wird jedoch ebenfalls für zwei Minuten ausgeschlossen. Deutschland spielt nun in doppelter Unterzahl, was Dänemark zumindest vorerst nur zum 16:14 nutzen kann.

Nach fast fünf Minuten erzielt Grgic endlich das erste Tor der zweiten Halbzeit – der Ausgleich für Deutschland!

Doch Nielsen treibt das Spiel schnell voran, Dahmke foult und erhält eine Zeitstrafe. In Überzahl erzielt Hangaard das 14:13 für den Favoriten, der zunehmend mit sieben Angreifern bei leerem Tor spielt.

Zu Beginn der zweiten Hälfte parieren abwechselnd Späth und Nielsen, dann hat Köster freie Bahn, trifft aber nur den Pfosten.

Nach vier Minuten ist hier noch kein Treffer gefallen; es bleibt 13:12 für Dänemark.

Die zweite Halbzeit läuft! Kann Deutschland das Spiel noch drehen und vorzeitig ins Halbfinale einziehen?

Durchatmen: Mit einem Rückstand von 12:13 geht es in die Pause!

Eigentlich hätte Deutschland zum Ausgleich kommen können, doch Lichtlein scheitert mit einem Siebenmeter an der Latte. Trotzdem ist das Team voll im Spiel und hat gute Chancen, gegen Dänemark das Halbfinale zu erreichen.

Nielsen hält mittlerweile fast 40 Prozent der Würfe, und Deutschland findet kaum ein Mittel gegen ihn.

Dänemark zog kurzzeitig auf 13:10 davon, doch kurz vor der Pause ist Deutschland wieder dran: Grgic erzielt ein Tor, Späth pariert, Köster trifft zum 12:13, zudem ist Dänemark in Unterzahl. Wird die Pause vielleicht sogar mit einem Unentschieden erreicht?

Deutschland startet besser aus der Auszeit!

Späth pariert gegen sieben Dänen, und Uscins erzielt das 10:11. Der Rechtsaußen ist bislang der Lebensversicherung der Deutschen mit seinem vierten Treffer.

Nach 23 Minuten nimmt Dänemarks Trainer Jacobsen die erste Auszeit. Deutschland hat auf 9:11 verkürzt.

Nicht nur Deutschland hat einen starken Torhüter, auch Dänemark kann mit Emil Nielsen einen herausragenden Rückhalt vorweisen. Er hält mehrfach starke Würfe und Kirkeløkke erzielt das 11:8 für die Gastgeber.

Deutschland ist seit fünf Minuten ohne Tor.

Dänemark verwandelt zwei Siebenmeter, doch Deutschland bleibt im Spiel und hält den Abstand gering.

Julian Köster muss für zwei Minuten raus, Pytlick trifft für Dänemark in Überzahl zum 10:8.

Doppeltes Glück für Deutschland: Renars Uscins verkürzt auf 6:7, weil er von Mads Larsen unfair gestört wird.

Der Däne muss deshalb für zwei Minuten auf die Bank, das Tor ist leer.

Das DHB-Team wartet nun schon seit fünf Minuten auf einen Treffer.

Der Angriff muss sich steigern, um gegen Dänemark Zählbares mitzunehmen. Es steht noch 6:4 für die Dänen.

Deutschland führte zunächst mit 3:1, doch Fehler brachten Dänemark in Führung.

Nach dem 4:4 verlor Deutschland den Ball, Dänemark nutzte den Tempogegenstoß zum Tor an Späth. Nur 20 Sekunden später hatte Dänemark wieder den Ball, und Gidsel traf zum 6:4.

Das erste Tor des Spiels erzielte Mathias Gidsel, der Welthandballer brachte Dänemark in Führung.

Doch Grgic konterte sofort, Deutschland verteidigte den folgenden Angriff erfolgreich, und Köster traf zum 2:1 in der dritten Spielminute – die erste Führung für das DHB-Team.

Die Nationalhymnen sind beendet, die Mannschaften stehen auf dem Feld – es geht los!

Deutschland startet mit David Späth im Tor sowie Julian Köster, Juri Knorr, Renars Uscins, Rune Dahmke, Johannes Golla und Mathis Häseler.

Nun geht es um das Halbfinale! Im dritten Hauptrundenspiel trifft Deutschland auf den großen Turnierfavoriten Dänemark. Ein Sieg oder Unentschieden sichert dem DHB-Team vorzeitig das Halbfinalticket.

Allerdings fehlen die beiden stets gesetzten Außen Lukas Zerbe und Lukas Mertens, die nicht im Kader stehen. Außerdem sitzt Torwart-Star Andreas Wolff zunächst auf der Bank zugunsten von David Späth. Bundestrainer Gislason setzt offenbar auf Belastungssteuerung – möglicherweise hat er das Spiel schon abgehakt?

Dass Dänemark besiegbar ist, bewies Portugal mit einem sensationellen Sieg in der Vorrunde. Auch für Deutschland ist alles möglich!

Im zweiten Gruppenspiel des Tages setzte sich Spanien überraschend gegen Titelverteidiger Frankreich durch und verschaffte Deutschland somit Schützenhilfe.

Dank der 32:36-Niederlage der Franzosen reicht dem DHB-Team gegen Dänemark und Frankreich nun bereits ein einziger Punkt zum Halbfinaleinzug.

Im ersten Spiel des Tages trennten sich Portugal und Norwegen mit 35:35 (17:18).

Mit dieser Punkteteilung verfügen beide Teams über drei Zähler und haben bei noch einem ausstehenden Spiel nur noch theoretische Chancen auf das Halbfinale.

Wie vor jedem Spiel muss Bundestrainer Alfred Gislason erneut zwei Spieler aus seinem 18-köpfigen Kader streichen. Diesmal trifft es laut Bild zwei feste Stammkräfte: Lukas Zerbe und Lukas Mertens, die regulären Außen des DHB, werden nicht auf dem Feld stehen.

Ausgerechnet gegen EM-Topfavorit Dänemark verzichtet Gislason somit auf zwei Dauerbrenner. Grund dafür könnte sein, dass er die beiden für das möglicherweise entscheidende Halbfinalspiel gegen Frankreich schonen möchte.

Durch die Nichtnominierung von Zerbe und Mertens kehren die zuletzt nicht berücksichtigten Mathis Häseler und Matthes Langhoff zurück ins Team.

Matchball Nummer eins! Mit einem Sieg heute könnte Deutschland das Halbfinal-Ticket vorzeitig sichern.

Auf Bundestrainer Alfred Gislasons Mannschaft wartet im vorletzten Hauptrundenspiel mit Weltmeister und Olympiasieger Dänemark (Anwurf 20:30 Uhr) die bislang wohl größte Herausforderung des Turniers.

Die Gastgeber gelten mit Stars wie Mathias Gidsel (26) und Emil Nielsen (28) als Übermacht und klarer Favorit auf den EM-Titel. Doch Portugal zeigte in der Vorrunde mit einem sensationellen 31:29-Sieg, dass die Dänen zu schlagen sind.

Nach der 24:28 (11:13) Niederlage gegen Kroatien steht die Schweiz vor dem EM-Aus. Die Eidgenossen sind in der Hauptrunde noch ohne Sieg und haben kaum Chancen auf Halbfinale oder Platzspiel.

Island bezwang im zweiten Spiel des Tages Schweden mit 35:27 (18:12) und führt nun die Tabelle der Hauptrundengruppe zwei an.

Damit verdrängten die Isländer die zuvor ungeschlagenen Schweden. Im Anschluss spielt Kroatien gegen die Schweiz.

In der Hauptrunden-Gruppe II gewann Slowenien das erste Spiel des Tages mit 35:32 gegen Ungarn und hat weiterhin Chancen auf das Halbfinale.

Ab 18 Uhr trifft Island auf Schweden, am Abend spielt die Schweiz gegen Kroatien (20:30 Uhr).

Obwohl Deutschland gegen Norwegen mit 30:28 gewann, ist der Erfolg vor allem Torwart Andreas Wolff zu verdanken, während der Angriff noch nicht rund läuft. Besonders Spielmacher Juri Knorr hadert mit seiner und der Teamleistung.

„Ich bin enttäuscht von meiner Leistung“, sagte der Spielmacher bei der Pressekonferenz am Sonntag über seine enttäuschenden Auftritte gegen Portugal und Norwegen. „Es ärgert mich sehr. Ich habe keine Erklärung dafür.“

Zum Glück spiele er in einem Team, in dem immer jemand den Karren aus dem Dreck ziehe – in diesem Fall Wolff gegen Norwegen. Doch nicht nur Knorr fehlt bisher die nötige Konstanz, auch andere DHB-Spieler sind noch nicht beständig genug, um gegen den nächsten Gegner zu bestehen: Am Montagabend wartet der Topfavorit Dänemark.

Um die Halbfinal-Chance zu wahren, ist eine Leistungssteigerung notwendig. „Ich hoffe, dass wir es besser machen, dass ich es besser mache“, betonte Knorr.

Der wichtige Sieg gegen Norwegen ist vor allem Torwart Andreas Wolff (34) und Marko Grgic (22) zu verdanken.

Wolff entschärfte mit Weltklasseparaden über 20 Würfe, während der junge Rückraumspieler mit sieben Treffern glänzte.

Das Spiel ist aus!

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft gewinnt auch das zweite Hauptrundenspiel und schlägt Norwegen mit 30:28.

Mit sechs Punkten führt Deutschland die Gruppe 1 an und ist damit auf Halbfinalkurs.

Spielglück gehört auch dazu!

Deutschlands Lichtlein verfehlt das Tor, doch der Abpraller landet direkt bei Goller, der zum 30:26 trifft.

Es sind nur noch wenige Minuten zu spielen.

Norwegen kämpft sich ins Spiel zurück: Nur noch 26:24 für Deutschland.

Es hätte noch enger werden können, doch die Skandinavier scheitern immer wieder an DHB-Torwart Wolff.

Was passiert hier?

Die deutsche Offensive läuft auf Hochtouren und ist kaum zu stoppen, während Norwegen kaum hinterherkommt.

Das Team von Gislason führt 26:21.

Grgic trifft erneut.

Aus der Distanz wagt er einen Wurf und trifft zum 24:21.

So einfach geht Führung!

Kapitän Golla verwandelt zum 22:21 gegen Norwegen.

Einfach klasse!

Grgic setzt sich rechts durch und schießt den Ball ins Netz zum 21:21.

Unglaublich, was Andreas Wolff hier wieder zeigt.

Mit einer spektakulären Parade hält er auch Andersons Wurf und verhindert eine weitere Chance.

Die deutsche Mannschaft startet holprig in die zweite Halbzeit: Uscins wirft über das Tor, dann pariert Bergerud gegen Fischer.

Norwegen nutzt die Fehler und baut den Vorsprung auf 15:18 aus.

Weiter geht’s!

Die zweite Halbzeit läuft, Deutschland spielt nun von links nach rechts.

Kurz darauf ist Pause. Deutschland liegt mit zwei Toren zurück.

Vor allem dank Torwart Wolff ist der Rückstand nicht größer. Mit wichtigen Paraden hält er sein Team im Spiel.

So schnell kann es gehen.

Gerade noch führte Deutschland, nun liegt es 15:17 hinten.

Norwegen versucht, eine Zwei-Minuten-Strafe mit leerem Tor zu überbrücken, doch die Aktion misslingt.

DHB-Spieler Zerbe nutzt die Gelegenheit und erzielt das 13:12.

Wie ärgerlich für Deutschland: Trotz Überzahl kassiert das Team den Treffer zum 11:12.

Weniger als zehn Minuten sind in der ersten Halbzeit noch zu spielen.

11:10 für Deutschland!

Norwegens Trainer Wille nimmt eine Auszeit. Gislason nutzt die Pause für ein Gespräch mit seinem Team.

Wolff macht es erneut!

Mit dem linken Oberschenkel pariert er den Ball von Sagosen – die achte Chance der Norweger ist abgewehrt.

Auf der anderen Seite zeigt auch der norwegische Keeper Klasse.

Deutschlands Zerbe kommt zum Abschluss, muss sich aber Bergerud geschlagen geben. Es bleibt 5:7 aus deutscher Sicht.

Dank Wolff!

Knorr verliert den Ball im Angriff, doch Wolff rettet mit einer starken Parade und verhindert ein Gegentor.

Gröndahl erhöht auf 5:2 für Norwegen. Gislason nimmt früh eine Auszeit.

Die Offensive muss sich steigern, denn zu viele Chancen bleiben bisher ungenutzt.

Zunächst Schluroff, dann Kapitän Golla: Das DHB-Team vergibt zu Beginn zwei hochkarätige Chancen zur Führung.

Nach rund sechs Minuten steht es 1:1.

Nur wenige Minuten gespielt, und Andreas Wolff zeigt seine Klasse erstmals: Gegen Pedersen aus Norwegen pariert er großartig. 0:0.

Los geht’s!

Deutschland hat Anwurf, das Spiel beginnt.

Die Teams haben sich für die Nationalhymnen formiert.

Gleich geht es los!

Wer live dabei sein möchte, kann auf ZDF einschalten. Der öffentlich-rechtliche Sender überträgt die Begegnung live.

Alternativ kann das Spiel auch in unserem Live-Ticker verfolgt werden.

Vorhang auf: Die deutschen Handballer betreten das Spielfeld.

In wenigen Minuten erfolgt der Anwurf.

Showtime in Herning: Am heutigen Samstagabend (Anwurf 20:30 Uhr) spielt die deutsche Nationalmannschaft ihr zweites Hauptrundenspiel gegen Norwegen.

Nur drei Tage nach dem Krimi-Sieg über Portugal will das Team von Bundestrainer Alfred Gislason (66) die Tabellenführung verteidigen und mit einem weiteren Erfolg den Kurs Richtung EM-Halbfinale festigen.

Ein Sieg würde nicht nur Platz eins sichern, sondern auch den Druck in den bevorstehenden Spielen gegen Olympiasieger Dänemark und Titelverteidiger Frankreich mindern.

Aufatmen beim DHB: Kapitän Johannes Golla (28) steht gegen Norwegen zur Verfügung.

Nach der Roten Karte beim Krimi-Sieg gegen Portugal hat die Europäische Handballföderation auf eine weitere Strafe verzichtet.

Somit kann Gislason im Topspiel am Samstagabend auf seinen Kreisläufer setzen.

Golla war nach einem Foul an Portugals Costa zunächst verwiesen worden.

Nach dem Sieg von Dänemark gegen Frankreich (32:19) steht Deutschland als Tabellenführer der Hauptrundengruppe eins da. Norwegen besiegte Spanien mit 35:34.

Am Freitag beginnen die Hauptrundenspiele der Gruppe zwei in Malmö mit den Partien Island gegen Kroatien, Schweiz gegen Ungarn und Slowenien gegen Schweden.

Am Samstag spielt Deutschland gegen Norwegen (20:30 Uhr), zuvor treffen Frankreich auf Portugal (15:30 Uhr) und Spanien auf Dänemark (18:00 Uhr).

Portugal erzielt den Anschluss, doch den Schlusspunkt setzt Renars Uscins zum 32:30! Deutschland schlägt Portugal nach einem Nervenkrimi und übernimmt die Spitze der Hauptrundengruppe.

Miro Schluroff war mit sieben Toren bester Werfer, zum Man of the Match wurde Torwart Andreas Wolff gewählt, der 32,6 Prozent der Bälle hielt.

Im wohl letzten Angriff vergibt Mertens, es steht 30:29. Doch ein Portugiese hält ihn am Arm!

Den daraus resultierenden Siebenmeter verwandelt Zerbe zum 31:29, noch 30 Sekunden zu spielen.

Was für ein Krimi! Wolff fischt einen Ball, der wohl doch hinter der Linie war. Die Schiedsrichter entscheiden nach Video-Überprüfung, dass das Tor für Portugal zählt.

Deutschland erzielt in Unterzahl zwar das 27:25, doch weil Wolff noch nicht wieder im Tor steht, kassiert Deutschland sofort den Gegentreffer.

Nach Sichtung der Videobilder wird Golla wegen eines Foulspiels mit Rot vom Platz gestellt.

Fischer muss ebenfalls für zwei Minuten vom Feld, Deutschland spielt in Unterzahl.

Dennoch verkürzt Schluroff auf 24:22, stellt den alten Abstand wieder her. Noch sieben Minuten auf der Uhr.

Fischer zieht einen Siebenmeter, den Lichtlein jedoch vergibt.

Deutschland erzielt das 24:22, Zerbe trifft von Rechtsaußen.

Deutschland gewinnt das Spiel zunehmend und geht in dieser Halbzeit erstmals mit zwei Toren in Führung.

Schluroff und Knorr treffen hintereinander, es steht 21:19 für Deutschland. Noch 14 Minuten zu spielen.

Andreas Wolff zeigt sich glänzend, pariert beim Stand von 19:18 erneut.

Portugal nimmt die erste Auszeit in dieser Hälfte und kommt mit sieben Feldspielern und ohne Torwart zurück, was Wolff als „Anti-Handball“ kritisierte.

Beim Stand von 17:17 wird das Spiel kurz unterbrochen, da die Schiedsrichter eine Szene am Bildschirm überprüfen.

Cavalcanti wird für zwei Minuten ausgeschlossen, weil er Golla ins Gesicht traf. Eine Rote Karte gibt es nicht.

Portugal geht immer wieder in Führung, doch Deutschland kontert jeden Rückstand sofort.

Die Portugiesen verlieren den Ball, Deutschland profitiert und Schluroff erzielt in der 39. Minute das 16:15 – die erste Führung der Halbzeit für Deutschland.

War die erste Hälfte noch langsam, gibt es nun ein Torfestival!

Schluroff, Costa und Uscins erzielen Tore im Wechsel; nach 135 Sekunden steht es 13:13. Wird das Spiel jetzt ein Offensiv-Spektakel?

Portugal erhält zum Beginn der zweiten Hälfte den Anwurf und erzielt nach nur acht Sekunden durch Costa die 12:11 Führung.

Während der Halbzeitpause nennt Justus Fischer das größte Problem Deutschlands: „Zu viele technische Fehler im Angriff. Das Ergebnis ist dennoch okay. Wenn wir diese Fehler abstellen, wird es besser.“

Kapitän Golla kehrt zurück, doch Deutschland spielt erneut in Unterzahl, da Kiesler die nächste Zwei-Minuten-Strafe erhält.

Portugal nutzt die Überzahl zum Ausgleich 11:11 und so geht es in die Pause.

Der Kapitän im Fokus! Golla erhöht auf 10:8, dann muss er für zwei Minuten runter.

Deutschland führt!

Neves wird für zwei Minuten ausgeschlossen, den fälligen Siebenmeter verwandelt Lichtlein zum 8:8. Wolff hält hinten wichtige Bälle, und Uscins trifft zum 9:8.

Viele Fehlwürfe, doch Wolff und Capdeville parieren jeweils zwei Angriffe.

Portugal nimmt eine Auszeit, doch das hilft wenig.

Kurze Unterbrechung für Lichtlein, der von Salvador hart gefoult wurde. Auch Salvador erhält zwei Minuten Strafe und entschuldigt sich.

Grgic erzielt das siebte Tor für Deutschland, nach 19 Minuten steht es 7:8.

Die deutsche Mannschaft kann Portugal bisher kaum unter Druck setzen, vor allem die Offensive zeigt Schwächen. Nach 13 Minuten stehen lediglich vier Tore zu Buche, zwei davon per Siebenmeter.

Portugal konnte Wolff bereits sechs Mal überwinden, Gislason nimmt eine frühe Auszeit.

Nachdem Portugal auf 3:1 gestellt hatte, verwandelt Lichtlein einen Siebenmeter sicher.

Wolff zeigt seine Klasse und pariert, Deutschland gleicht zum 3:3 aus.

Das erste Tor gehörte Kapitän Golla, doch danach musste das DHB-Team eine Weile warten, bis es erneut traf. Portugal übernahm die Führung.

Nach rund vier Minuten trifft Costa zum 2:1 für Portugal.

Das Spiel läuft, Deutschland beginnt mit Wolff im Tor, Knorr im Rückraum und Dahmke auf Linksaußen.

Es geht heute um einen perfekten Start in die Hauptrunde und um Revanche für das WM-Viertelfinal-Aus vor einem Jahr gegen Portugal, als die Deutschen nach Verlängerung mit 30:31 verloren.

Zehn Minuten vor Anwurf betreten die Teams die Halle und singen die Nationalhymnen.

Bundestrainer Gislason warnt nochmals vor Portugal, das kürzlich überraschend Dänemark schlug.

Wie immer muss Gislason zwei Spieler aus dem 18er-Kader streichen. Dieses Mal fällt Kreisläufer Kohlbacher und Rechtsaußen Häseler aus.

Beide waren bislang meist im Kader, jedoch mit wenig Einsatzminuten. Dahmke, Lichtlein, Semper und Langhoff sind dabei.

Es geht wieder los! Nach einer langen Pause von drei Tagen startet Deutschland heute in die Hauptrunde.

Der Auftakt findet in der „Todesgruppe“ gegen Portugal statt – diesmal zur ungewohnten Anwurfzeit um 15:30 Uhr. Bisher spielte Deutschland immer um 20:30 Uhr. Alle Fans sollten daher schon am Nachmittag einschalten.

Gute Nachricht für das DHB-Team: Portugals Kreisläufer Victor Iturriza (35) ist für das Spiel gegen Deutschland gesperrt.

Iturriza hatte vor einem Jahr mit sieben Toren entscheidend am WM-Viertelfinal-Sieg gegen Deutschland mitgewirkt.

Beim sensationellen Sieg Portugals gegen Dänemark erhielt er kurz vor Schluss wegen eines Fouls an Gidsel seine dritte Zwei-Minuten-Strafe und die Rote Karte.

Im Gegensatz zum Fußball führt das nicht automatisch zu einer Sperre für das nächste Spiel, doch die EHF-Disziplinarkommission wertete die Aktion als „grob fahrlässig und gefährlich“ und sperrte Iturriza für das Deutschland-Spiel.

Am Montagabend verlor Dänemark überraschend gegen Portugal, weshalb Deutschland in der Hauptrunde zuerst auf Portugal trifft.

Das Spiel findet am Donnerstag um 15:30 Uhr statt. Auch die weiteren Termine stehen fest: Samstag gegen Norwegen (20:30 Uhr), Montag gegen Dänemark (20:30 Uhr) und Mittwoch gegen Frankreich (18 Uhr).

Nationalmannschafts-Manager Chatton bezeichnete die Gruppe als „Todesgruppe“ mit einem Hitchcock-artigen Rhythmus.

Deutschland, Portugal und Frankreich starten mit je zwei Punkten aus der Vorrunde in die Hauptrunde. Die besten zwei Teams qualifizieren sich für das Halbfinale, der Dritte spielt um Platz fünf.

In der anderen Hauptrundengruppe kämpfen Schweden, Kroatien, Slowenien, Schweiz, Island und Ungarn um das Halbfinale.

Nach dem Sieg über Spanien setzt Deutschland am Donnerstag die Hauptrunde fort.

Der nächste Gegner wird erst Dienstagabend ermittelt. Sicher ist, dass Deutschland am Samstag (24. Januar) gegen Norwegen spielt und am Montag (26. Januar) auf Frankreich trifft. Der letzte Gegner am Mittwoch (28. Januar) steht noch nicht fest.

In Gruppe B entscheiden sich die Plätze und damit die Gegner für Deutschland: Dänemark, Portugal oder Nordmazedonien sind möglich. Die genauen Anwurfzeiten sind noch offen.

Spielende!

Deutschland schlägt den zweifachen Europameister Frankreich mit 34:32 und zieht als Gruppensieger in die EM-Hauptrunde ein.

Das dürfte die Entscheidung sein!

Kurz vor Schluss erhöht Uscins auf 33:29. War das schon die Vorentscheidung?

Rund drei Minuten verbleiben.

Deutschland führt mit drei Toren – der Einzug in die nächste Runde rückt näher.

30:27 für Deutschland!

Gislason reagiert mit einer Auszeit, um das Team auf die letzten Minuten zu fokussieren.

Die deutsche Mannschaft führt weiter, noch knapp 15 Minuten zu spielen.

Aktuell Gruppenerster und sicher in der EM-Hauptrunde.

Deutschland führt weiter mit drei Toren, doch Spanien bleibt dran.

DHB-Keeper Späth sorgt mit spektakulären Paraden dafür, dass der Gegner auf Distanz bleibt. Es steht 23:20.

18:15! Deutschland baut die Führung auf drei Tore aus.

Knorr zieht den Arm am Verteidiger vorbei und trifft sehenswert.

Dennoch ist Vorsicht geboten – gegen Serbien führte Deutschland zuletzt mit vier Toren, verlor am Ende aber.

Die Pause ist vorbei.

Der zweite Durchgang wurde gerade angepfiffen.

Im letzten Angriff vor der Halbzeit hätte Deutschland auf 18:15 erhöhen können.

Uscins probiert es mit einem Hüftwurf aus zentraler Position, doch der Ball prallt vom Pfosten zurück. Es bleibt beim 17:15.

Damit geht Deutschland als Tabellenführer der Gruppe A in die Pause.

Noch etwa drei Minuten bis zur Halbzeit, und die Zwei-Tore-Führung bleibt bei Deutschland.

Goller bedient Zerbe auf links, der hochsteigt – 17:15 für Deutschland!

Etwa zehn Minuten vor der Pause nimmt Spaniens Trainer Ribera das erste Time-out.

Bundestrainer Gislason bleibt gelassen: „Mit Geduld weiterspielen“, gibt er seinen Spielern mit auf den Weg.

Bisher überzeugt Deutschland voll und ganz, führt 12:9.

Doppelte Unterzahl für Spanien!

Knorr wird im Angriff am Hals gehalten und Spaniens Serdio erhält zwei Minuten. Kurz darauf kassiert auch Serradillo wegen eines Fouls an Köster die Zeitstrafe.

Die deutsche Nationalmannschaft führt weiterhin mit zwei Toren.

Nach 15 Minuten steht es 8:6.

Nach rund fünf Minuten erzielt Knorr das 3:2 für Deutschland.

Das Spiel verläuft munter mit Chancen auf beiden Seiten.

Anwurf, das Spiel läuft.

Spanien hat Ballbesitz, spielt von links nach rechts.

Die Teams sind vorbereitet, doch es herrscht zunächst Stille.

Vor dem Spiel legen alle eine Schweigeminute für die Opfer des schweren Zugunglücks in Südspanien ein.

Am Sonntagabend kamen bei dem Unglück nahe Adamuz (Provinz Córdoba) mindestens 40 Menschen ums Leben, zahlreiche wurden verletzt.

Mehr dazu hier: „Auch Deutsche unter den Opfern! Entsetzen nach verheerendem Zugunglück: Wie konnte das passieren?“

Gislason verändert den Kader im Vergleich zum zweiten Gruppenspiel gegen Serbien auf zwei Positionen.

Linksaußen Dahmke und Rückraumspieler Semper fehlen, dafür sind Lichtlein und Langhoff neu dabei.

Österreichs Handballer erleichterten Deutschland den Weg ins Weiterkommen.

Im letzten Vorrundenspiel setzte sich Österreich mit 26:25 gegen Serbien durch.

Gegen die bereits qualifizierten Spanier reicht der DHB-Auswahl ein Unentschieden, um die nächste Runde zu erreichen.

Das letzte Gruppenspiel der deutschen Mannschaft wird im Free-TV übertragen.

Um 20:15 Uhr startet die ZDF-Liveübertragung aus Herning, 15 Minuten später erfolgt der Anwurf.

Rund zwei Stunden vor dem Spiel gegen Spanien richtet sich das Augenmerk aller Fans auf das Match zwischen Serbien und Österreich in Herning.

Der Ausgang dieses Spiels beeinflusst maßgeblich das Weiterkommen des deutschen Teams.

Je nach Ergebnis reicht Deutschland am Abend ein Unentschieden. Selbst eine Niederlage wäre noch möglich, wenn Österreich mit drei Toren Vorsprung gewinnt und höchstens 29 Tore erzielt.

Doch darauf kann das Team um Kapitän Golla nicht bauen – um das erste Vorrunden-Aus bei einer Handball-EM zu verhindern, darf es heute nur Vollgas geben.

Nach der unerwarteten Niederlage gegen Serbien hagelte es Kritik an Mannschaft und Trainer Gislason, vor allem von ehemaligen Spielern und TV-Experten.

Stefan Kretzschmar bemängelte die mangelnde Einbindung der Außen: „Da hätten auch Busfahrer und Physio stehen können, da kam ja kein Ball hin.“

Weltmeister Michael „Mimi“ Kraus ergänzte: „Das war einfach schlechtes Angriffsspiel. Man muss es beim Namen nennen.“

Zuvor gab es intern Unruhe, nachdem Spielmacher Knorr öffentlich Kritik äußerte: „Wir haben die Serben in der ersten Halbzeit überrannt, dann ändern wir alles. Ich stand in der zweiten Halbzeit kaum auf dem Feld. Ich verstehe das nicht. So werden wir es nicht schaffen, wenn Spieler 60 Minuten durchspielen.“

Gislason versuchte die Wogen zu glätten, betonte, dass intern viel gesprochen wird. Lukas Mertens fand Knorrs Aussagen wenig hilfreich: „Wenn Spieler anfangen, über Einsätze zu diskutieren, macht das keinen Sinn. Der Trainer entscheidet.“

Viel Zeit bleibt nicht, um die Stimmung zu beruhigen. Am Montag muss gegen Spanien unbedingt ein Sieg her, sonst droht dem Olympia-Zweiten ein peinliches Vorrunden-Aus.

Dieser Schock muss erst verarbeitet werden. Noch ist das Turnier nicht vorbei, aber heute war ein Sieg fest eingeplant.

Im letzten Gruppenspiel braucht Deutschland vermutlich einen Erfolg gegen Spanien.

Nach dem Spiel zeigt Gislason Größe und übernimmt die Verantwortung für die Auszeit-Fehler, die eine Schlüsselszene in der heißen Phase waren und Deutschland brachen.

Dennoch bleiben viele Fragen, wie die Mannschaft die zweite Halbzeit so aus der Hand geben konnte.

Was für eine Demütigung! Zwölf Sekunden vor Schluss nimmt Serbien eine Auszeit bei zwei Toren Führung und Ballbesitz.

Dann fällt das 30:27, und das Spiel ist vorbei. Serbien dreht phänomenal das Match, Deutschland kann es nicht fassen.

Beide Teams treffen, Serbien bleibt mit zwei Toren vorn. Noch 50 Sekunden zu spielen.

Serbien erzielt das 27:25. Deutschland muss in zwei Minuten zwei Tore aufholen, doch es gibt Siebenmeter und zwei Minuten Strafe für Serbien.

Zerbe wirft den Ball über das Tor – ärgerlich!

Unglücklicher Moment! Gislason nimmt eine Auszeit, Knorr trifft, doch das Tor zählt nicht.

Die Schiedsrichter überprüfen die Szene mehrfach, doch die Entscheidung bleibt bestehen. Serbien führt 26:25, noch zweieinhalb Minuten zu spielen.

Ein echter Nervenkrieg. Köster erhält zwei Minuten nach einem serbischen Konter. Serbien verwandelt den Siebenmeter zum 25:25.

Gislason bringt Wolff ins Tor. Das Team versteht erneut eine Schiedsrichterentscheidung nicht.

Zerbe verwandelt den Siebenmeter, Wolff hält danach sensationell – 25:24.

Deutschland ist zurück, Uscins erzielt das 24:23. Der Knoten im Angriff ist geplatzt, die Halle lebt wieder!

Serbien gleicht aus, noch sechs Minuten und 30 Sekunden zu spielen.

Deutschland spielt in Überzahl und verwandelt den Siebenmeter.

Schluroff ist zurück und trifft zum 23:23.

Nach über zwei Minuten geht es weiter, Serbien erzielt direkt das 23:21 nach 49 Minuten.

Die deutsche Abwehr lässt zu viele Würfe zu.

Kurz darauf gleicht Serbien wieder aus, Deutschland verliert den Ball und wirkt nervös.

Serbien nutzt die Chance und führt mit 22:21, hat nun das Momentum. Danach folgt eine technische Pause zum Kleben des Hallenbodens, was dem DHB-Team gelegen kommt.

Siebenmeter für Serbien, den Wolff mit der rechten Hand pariert. Die Halle bebt!

Deutschland führt weiterhin 21:20.

Uscins erlöst Deutschland mit dem 21:20.

Grgic ist inzwischen ebenfalls im linken Rückraum aktiv.

Der 20:20-Ausgleich fällt, da Serbien in der zweiten Hälfte fast jeden Wurf trifft.

Gislason reagiert in der Auszeit und bringt Andreas Wolff ins Tor.

Dahmke geht nach 38 Minuten raus, Mertens kommt auf Linksaußen. Die Serben verkürzen auf 19:18 und dann auf 20:19.

Die Zuschauerzahl liegt bei 9130 Fans, die ein unterhaltsames Spiel feiern.

Deutschland vergibt die ersten zwei Chancen in der zweiten Halbzeit, dann trifft Uscins in Unterzahl.

Serbien erzielt im Gegenzug das 18:16, danach ist Deutschland wieder komplett.

Das Spiel macht Spaß und darf so gerne weitergehen.

Die zweite Halbzeit beginnt mit einem Pfostenschuss von Deutschland.

Schluroff gibt vor der Pause ein kurzes Statement am ARD-Mikrofon: „Unser Tempospiel macht uns so gefährlich.“

Er lobt auch den serbischen Torwart. Bis dahin gibt es wenig zu kritisieren.

Wieder Schluroff, wieder trifft er. Mit vier Toren Vorsprung und 17:13 geht es in die Kabine.

Eineinhalb Minuten vor der Pause nimmt Gislason die erste Auszeit. Kurz danach trifft Schluroff mit 134 km/h zum 16:13.

37 Sekunden vor der Pause nimmt Serbien eine Auszeit.

Späth zeigt sich in Topform mit seiner siebten Parade.

Uscins erzielt nach 26 Minuten das 14:12, Deutschland trifft nun konstant.

Serbien nutzt einen Ballverlust und einen Siebenmeter, um auf 11:10 zu verkürzen.

Knorr bringt Golla in Position, der trifft zum 12:10.

Semper spielt stark und erzielt sein drittes Tor zum 11:8 nach 18 Minuten.

Kurz danach pariert Späth.

Nach 14 Minuten steht es 8:8. Deutschland führt, Serbien gleicht aus.

Die erste Zwei-Minuten-Strafe gegen Serbien folgt, doch Deutschland kann die Überzahl nur bedingt nutzen.

Der serbische Torhüter zeigt schon früh seine Extraklasse und pariert über 50 Prozent der deutschen Würfe.

Knorr findet die Lücke und bringt Deutschland mit 5:4 in Führung.

Deutschland stiehlt Serbien viele Bälle, Knorr vollendet einen Konter, ehe Serbien zum 4:4 ausgleicht.

Späth pariert den ersten serbischen Abschluss, Zerbe erzielt das 1:0, Knorr das zweite Tor.

Nach fünf Minuten steht es 3:3.

Serbien hat Anwurf. Deutschland beginnt mit Späth im Tor, Knorr im Rückraum und Dahmke als Linksaußen.

Gleich geht’s los. Gislason erwartet eine sehr emotionale Partie mit starker Abwehr und zwei Weltklasse-Torhütern.

Von seinem Team verlangt er ein schnelleres Tempo und besseres Überzahlspiel.

Die Stimmung vor Anpfiff in Herning ist großartig, die Arena fast komplett voller deutscher Fans.

Die erste Personalentscheidung ist gefallen: Gislason beruft Rune Dahmke zurück ins Team. Zum Auftakt gegen Österreich fehlte der Linksaußen verletzt.

Für ihn rutscht EM-Debütant Matthes Langhoff aus dem Kader. Nils Lichtlein fehlt weiterhin verletzt.

Noch rund 45 Minuten bis zum zweiten deutschen Gruppenspiel bei der Handball-EM. Ab 20:30 Uhr geht es gegen Serbien (live in der ARD).

Ein Sieg bringt Deutschland auf Augenhöhe mit Spanien, die zuvor Österreich klar mit 30:25 besiegten.

Spitzenwerte! Die deutschen Handballer starteten erfolgreich in die EM und zogen viele Zuschauer vor die Bildschirme.

5,532 Millionen sahen in der ARD den 30:27-Sieg gegen Österreich und sorgten so für die höchste Einschaltquote am Donnerstag. Nur knapp dahinter lag die ZDF-Serie „Der Bergdoktor“ mit 4,95 Millionen Zuschauern.

Ein echter Schockmoment zum Auftakt: Bei dem Sieg gegen Österreich bekam Torhüter Andreas Wolff einen Ball von Sebastian Frimmel direkt ins Gesicht.

Sein linkes Auge blutete stark, und er musste am Spielfeldrand behandelt werden. „Der Ball traf genau mein offenes Auge. Nicht angenehm. Ich sah nur schwarz“, berichtete der „Hexer“ nach dem Spiel laut DPA.

Die medizinische Abteilung ermöglichte ihm die Weiterführung. „Jetzt sehe ich wieder klar“, ergänzte Wolff. Mit zwölf Paraden war er maßgeblich am 30:27-Auftaktsieg beteiligt.

Das war's, Deutschland gewinnt den EM-Auftakt gegen Österreich mit 30:27 (12:8)! Bester Werfer war Kapitän Johannes Golla mit sieben Treffern.

Durch den Sieg mit drei Toren Vorsprung führt Deutschland die Gruppe A, da Spanien nur knapp gegen Serbien gewann.

In Gruppe C machte Norwegen mit einem 39:22-Sieg gegen die Ukraine auf sich aufmerksam.

Ist das die Vorentscheidung? Justus Fischer holt einen Siebenmeter heraus, den Zerbe in der 58. Minute zum 28:25 verwandelt.

Auf der anderen Seite erhält auch Österreich einen Strafwurf, doch Wolff hält!

Mehrfach kann Deutschland die Situation mit leerem Tor nicht nutzen, während Österreich seine Chancen nutzt.

Als Golla eine Zwei-Minuten-Strafe erhält und Deutschland in Unterzahl spielt, trifft Nigg zum 24:26 (56. Minute), nur noch zwei Tore Führung für Deutschland.

Johannes Golla erzielt seinen sechsten Treffer, nach 49 Minuten steht es 25:20 für Deutschland.

Das tat weh!

Andreas Wolff wird im Gesicht getroffen und muss kurz raus, für ihn kommt David Späth. Sebastian Frimmel wird für zwei Minuten ausgeschlossen, Österreich damit in Unterzahl.

Wie reagiert Deutschland? Mit vielen Toren! In fünf Minuten erzielt das Team sechs Treffer und verteidigt stark, sodass es in der 41. Minute 19:14 steht.

Österreich startet gut in die zweite Hälfte und kommt durch Hutecek und Nigg auf zwei Tore heran.

Nach 36 Minuten steht es 13:11 für Deutschland.

Es geht weiter!

Wird Deutschland den Auftaktsieg gegen Österreich holen oder kommt die Alpenrepublik zurück?

Lukas Zerbe gibt ein kurzes Statement am ARD-Mikrofon und zeigt sich zufrieden.

„Wir haben die Chancen genutzt und eine überragende Abwehr gezeigt“, lautet sein Fazit. Im Sechs-gegen-Sechs habe man den Gegner kontrolliert, nur im Sieben-gegen-Sechs gebe es noch kleine Probleme.

Die erste Halbzeit ist kurzweilig vorbei, Deutschland führt klar mit 12:8 gegen Österreich.

Andreas Wolff bleibt einer der besten Torhüter der Welt. Er hält bislang 42 Prozent der Schüsse.

Die erste Führung mit vier Toren für Deutschland!

In der 25. Minute trifft Zerbe zum 11:7, Deutschland hat das Spiel im Griff, Österreich nimmt eine Auszeit.

Die Taktik der Österreicher rächt sich! Deutschland gewinnt den Ball, Golla schaltet schnell und trifft ins leere Tor.

Nach 20 Minuten steht es 8:6 für Deutschland.

Jetzt ist Österreich zurück, ein Konter beschert dem Außenseiter in der 18. Minute den Ausgleich 6:6.

Jetzt ist es soweit: Als Deutschland in der 13. Minute auf 5:2 erhöht, nimmt Österreich den Torwart raus und spielt mit sieben Feldspielern. Prompt erzielen sie das 3:5.

Das Risiko ist hoch: Weil das Tor leer ist, probiert Wolff einen Wurf über das ganze Feld, scheitert aber an der Latte.

Ein torarmer Beginn! Nach sieben Minuten steht es 2:1 für Deutschland. Das erste Tor erzielte Lukas Zerbe per Siebenmeter.

Beide Teams verteidigen gut, Wolff zeigt sich mehrfach stark. Der „Anti-Handball“ mit sieben Feldspielern im Angriff bei leerem Tor, den Wolff beim Gegner befürchtete, ist bei Österreich bisher nicht zu sehen.

Das Spiel läuft! Die Schiedsrichter aus Montenegro geben den Ball frei, Deutschland beginnt mit Keeper Wolff, Marko Grgic, Julian Köster, Renars Uscins, Lukas Mertens, Kapitän Johannes Golla und Lukas Zerbe.

Parallel trifft in Gruppe C Norwegen auf die Ukraine.

Alles ist bereit für das erste EM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft!

Die Hymnen ertönen, erst Deutschland, dann Österreich.

Vor jedem Spiel muss der 18er-Kader auf 16 reduziert werden. Nils Lichtlein fällt angeschlagen aus, Bundestrainer Gislason streicht Rune Dahmke, wie Bild und Sportschau berichten.

Dahmke, der vor zehn Jahren Europameister wurde, war ohnehin überraschend nominiert und verpasste das Vorbereitungsspiel gegen Kroatien wegen Gepäckproblemen.

Das erste Spiel in Deutschlands Vorrundengruppe ist vorbei! Mitfavorit Spanien schlägt Serbien knapp mit 29:27 und führt die Tabelle an.

Im Parallelspiel besiegt Frankreich Tschechien mit 42:28 deutlich.

Los geht’s! Pünktlich um 18 Uhr starten die ersten vier Teams die Handball-EM.

In Gruppe A trifft Spanien auf Serbien, in Gruppe C spielt Frankreich gegen Tschechien.

Andreas Wolff (34) erwartet „Anti-Handball“ vom Angstgegner, doch ein Sieg zum EM-Auftakt gegen Österreich wäre auch für ihn die einzige Option.

Gegen Österreich am Donnerstagabend (20:30 Uhr) geht das Gislason-Team als klarer Favorit auf die Platte.

Das ÖHB-Team um Lukas Hutecek und Nikola Bilyk besitzt allerdings Potenzial: In der EM-Qualifikation spielte Deutschland in Wien 26:26 unentschieden.

Bundeskanzler Friedrich Merz (70) schickte den deutschen Handballern unterstützende Worte.

„Tempo, Leidenschaft und Teamgeist – das zeichnet den Handballsport aus. Nach dem tollen Turnier der Frauen starten heute die Männer in die EM. Ich drücke der Nationalmannschaft die Daumen, wünsche viel Erfolg und einen fairen Wettbewerb“, schrieb der CDU-Politiker in den sozialen Medien.

Diese Gruppe hat es in sich! Mit Österreich, Serbien und dem zweifachen Europameister Spanien warten unangenehme Aufgaben auf Deutschland. Sollte das Team von Bundestrainer Gislason weiterkommen, droht ein mögliches Kracher-Duell mit Dänemark.

Für Gislason ist das wohl das schwierigste Turnier bisher. Trotzdem hat er das Halbfinale als Ziel ausgegeben: „An guten Tagen können wir jeden Gegner schlagen.“

Der erste EM-Titel seit 2016 würde sich für Deutschland auch finanziell lohnen.

Die Mannschaft von Gislason erhält bei Goldmedaille insgesamt 575.000 Euro, teilte der DHB mit.

Ab 20 eingesetzten Spielern erhöht sich die Summe auf maximal 600.000 Euro. Die Prämienregelung wurde zwischen DHB-Sportvorstand Ingo Meckes, Kapitän Johannes Golla und den Führungsspielern Köster und Wolff verhandelt.

Verbal-Attacke! Nationaltorwart Wolff heizte die Stimmung vor dem EM-Auftakt gegen Österreich mit seiner schonungslosen Kritik richtig an.

Die Österreicher reagierten mit Unverständnis auf die Aussagen des DHB-Keepers.

Mehr dazu hier: „Handball-Zoff vor EM-Start! Deutscher Keeper provoziert Auftakt-Gegner“

Zum EM-Auftakt könnte Nils Lichtlein (23) ausfallen.

Der Linkshänder der Füchse Berlin zog sich beim Training eine Verletzung am linken Vorfuß zu, wie der DHB mitteilte.

Trotz der Blessur reiste er mit der Mannschaft nach Dänemark.

„Es ist möglich, dass er in zwei Tagen wieder einsatzbereit ist, vielleicht auch erst in vier“, erklärte Nationalmannschaftsmanager Benjamin Chatton.

Ein längerer Ausfall gilt als unwahrscheinlich, Nachnominierungen sind derzeit nicht geplant.

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TAG24 begleitet die Handball-EM der Männer 2026 in Dänemark, Norwegen und Schweden vom 15. Januar bis 1. Februar live und hält Euch mit allen wichtigen Informationen auf dem Laufenden.