Handball-EM: Fast acht Millionen Zuschauer vor dem Fernseher! Spitzen-Quoten für deutsches Team
Dänemark, Schweden und Norwegen – Die Handball-Europameisterschaft 2026 der Männer geht auf die Zielgerade, während Deutschland weiterhin mittendrin steckt!
Nach dem 31:28-Erfolg gegen Kroatien hat das DHB-Team erstmals seit dem Triumph 2016 wieder das Finale erreicht und sich gleichzeitig die erste EM-Medaille seit einem Jahrzehnt gesichert.
Am Sonntag um 18 Uhr wartet dann mit Dänemark ein echter Handball-Gigant auf Deutschland. Die Dänen setzten sich am Freitagabend im zweiten EM-Halbfinale gegen Island durch.
TAG24 berichtet live vom Turnier und versorgt Euch mit den aktuellsten Informationen rund um das Geschehen.
Mit ihrem 31:28-Sieg gegen Kroatien erzielten Deutschlands Handballer eine Top-Quote für die ARD.
Genau 7,96 Millionen Zuschauer verfolgten das Spiel der DHB-Auswahl am vergangenen Freitag live im Ersten.
Auch ohne deutsche Beteiligung fand das zweite Halbfinale zwischen Dänemark und Island großes Interesse: Zur besten Sendezeit schalteten 4,17 Millionen Menschen ein.
Als Co-Gastgeber besiegte Dänemark Außenseiter Island in einem überraschend knappen Spiel mit 31:28.
Das Team um den Welthandballer Mathias Gidsel könnte am Sonntag nach den Olympiasiegen und dem WM-Titel den dritten großen Erfolg in Folge einfahren.
"Ich bin unglaublich stolz auf die Jungs, dass wir diese schwere Gruppe überstanden haben und nun im Finale stehen. Das ist eine herausragende Leistung von allen", erklärte Bundestrainer Alfred Gislason gegenüber der ARD.
Auch Julian Köster lobte: "Das war mal wieder eine fantastische Teamleistung. Es macht richtig Spaß, mit dieser Mannschaft zu spielen." Lukas Zerbe, bester deutscher Werfer mit sechs Toren, zeigte sich ebenfalls zufrieden: "Über die gesamten 60 Minuten haben wir geschlossen gespielt. Jetzt freuen wir uns auf heute, regenerieren gut und blicken gespannt auf das Finale."
Erst 40 Sekunden vor Schluss machte Uscins das entscheidende Tor und sorgte für klare Verhältnisse. Dann war Schluss: Deutschland bezwang Kroatien mit 31:28 und steht erstmals seit zehn Jahren wieder im EM-Endspiel!
Den Ausschlag gaben dabei glänzende zehn Minuten zu Beginn der zweiten Halbzeit, in denen die Deutschen Kroatien deutlich distanzierten. Zwar wurde es gegen Ende nochmals enger als den meisten lieb war, doch die Mannschaft von Alfred Gislason brachte die Führung souverän über die Zeit und hat somit die Silbermedaille sicher – die erste EM-Ehrung seit dem Titelgewinn 2016.
Es wurde nochmal spannend! Kroatien kam tatsächlich wieder bis auf zwei Tore heran, als Jelinic zum 28:30 traf.
Gislason nutzte 57 Sekunden vor dem Ende die letzte Auszeit.
Lukas Zerbe verwandelte anschließend einen Siebenmeter zum 30:26.
Mit nur noch zweieinhalb Minuten auf der Uhr schien die Vier-Tore-Führung ausreichend zu sein.
Torwart Wolff parierte immer wieder kroatische Angriffe, doch Lucin traf beim Siebenmeter zum Anschlusstreffer.
Rund vier Minuten vor Spielende verkürzte Kroatien somit auf 26:29 – und im Gegenzug verlor Deutschland den Ball. Glücklicherweise setzte Mandic den Gegenstoß daneben.
Obwohl es den Anschein hatte, dass Kroatien nochmal näher herankommt, behielt Deutschland den Gegner weiterhin auf Distanz.
Zerbe traf souverän vom Siebenmeterpunkt zum 29:24, die Uhr lief: Sechseinhalb Minuten waren noch zu spielen.
Das Pendel schwang aktuell leicht in Richtung Kroatien, als Sostaric auf 23:27 verkürzte – nur noch vier Tore Rückstand.
Bei zehn verbleibenden Minuten nahm Gislason seine zweite Auszeit.
Bislang verlief das Spiel sehr fair, erst nach etwa 48 Minuten musste der erste Spieler zwei Minuten pausieren.
Kroatiens Filip Glavas musste nach einem Foul gegen Dahmke kurzzeitig auf die Bank. Den fälligen Siebenmeter konnte Lichtlein jedoch nicht verwandeln. Trotzdem blieb die deutsche Führung mit 26:20 komfortabel.
Deutschland zeigte sich äußerst dominant und ließ Kroatien nicht näher herankommen.
Ganz im Gegenteil: Nach einer weiteren Parade von Wolff erzielte Köster das 24:17. Kroatien lief einem sieben Tore Rückstand hinterher, den die Deutschen konsequent verteidigten. Nach 42 Minuten stand es 26:19 für Deutschland!
Das DHB-Team war im Flow! Knorr traf zum 22:16, es war bereits der fünfte deutsche Treffer in Serie.
Sigurdsson nahm nach nur acht Minuten in der zweiten Halbzeit eine Auszeit, um noch einmal einzugreifen.
Was für ein Spiel! Johannes Golla sorgte für die erste Drei-Tore-Führung der Partie zum 19:16, und die Defensive stand beinahe makellos.
Viermal blockte die deutsche Abwehr hintereinander einen immer wieder neu initiierten Angriff der Kroaten, um dann bei eigenem Ballbesitz auf 20:16 davon zu ziehen. Die Zeichen standen klar auf Finale!
Weiter geht’s in Herning! Kann Deutschland die Führung gegen Kroatien über die Zeit retten und zum ersten Mal seit 2016 ins EM-Endspiel einziehen?
Schade! Etwa fünf Sekunden vor der Pausensirene parierte Wolff bereits zum achten Mal in diesem Spiel und hatte den Ball unter Kontrolle.
Da er keine Zeit hatte, seine Mitspieler anzuspielen, versuchte er selbst vom Tor aus aufs leere kroatische Tor zu werfen – verfehlte aber knapp. Zur Halbzeit stand es 17:15 für Deutschland!
Nun nahm auch Ex-Bundestrainer Dagur Sigurdsson eine Auszeit und besprach mit seinem Team die nächste Angriffsvariante.
Wie bei fast allen aktuell Angriffen, spielte Kroatien auch weiterhin mit sieben Feldspielern, weshalb Deutschland erneut einen Ballverlust forcierte und Julian Köster ins leere Tor traf. Kurz vor der Pause stand es 17:15.
Nach etwa 25 Minuten griff Alfred Gislason zur ersten Auszeit.
Der folgende Angriff wurde von Deutschland schnell und erfolgreich ausgeführt. Zerbe brachte die deutsche Mannschaft mit 15:13 erstmals mit zwei Toren in Führung.
Das schnelle Spiel beider Teams begeisterte! Immer wieder schalteten die Mannschaften blitzschnell um, was auch an den starken Paraden von Wolff lag.
Es stand 12:12, ein enges Duell.
Kroatien setzte verstärkt auf den von Andreas Wolff als "Anti-Handball" bezeichneten Spielstil: mit sieben Feldspielern im Angriff und leerem Tor.
Deutschland nutzte dies prompt aus. Nach einem abgefangenen Ball traf Zerbe ins verwaiste Tor der Kroaten zum 10:9.
Jetzt ging es los! Uscins fing einen Ball in Kroatiens Angriff ab, im Gegenstoß traf Köster zum 7:6.
Dann parierte Wolff den ersten Siebenmeter der Partie! In der Folge konnten weder Deutschland noch Kroatien ihre Chancen nutzen, sodass es rund vier Minuten beim 7:6 für das DHB-Team blieb.
Es ging spannend weiter: Nach etwa neun Minuten waren bereits zwölf Tore gefallen, es stand 6:6.
Wolff konnte sich inzwischen erstmals auszeichnen, jedoch vergab Knorr kurz davor, weshalb Deutschland dem Rückstand hinterherlief.
Spektakulärer Start in Herning, beide Teams waren von Anfang an voll da!
Jeder Angriff saß, sodass Kroatien nach rund viereinhalb Minuten mit 4:3 gegen Deutschland führte.
Vorhang auf!
Das Spiel begann, Kroatien hatte Anwurf. Für Deutschland stand Torhüter Andreas Wolff im Kasten; davor spielten Marko Grgic, Julian Köster, Renars Uscins, Lukas Mertens, Johannes Golla und Lukas Zerbe.
Gleich geht es los.
Vor dem Anpfiff erklangen die Nationalhymnen beider Nationen.
Nur noch wenige Minuten bis zum Spielbeginn.
Die kroatischen Spieler waren bereits auf dem Spielfeld, während die deutschen Akteure unter dem Jubel der Fans einzeln einliefen.
Wie üblich fehlen im EM-Halbfinale gegen Kroatien zwei DHB-Stars im Spieltagskader, laut Bild sind es heute Tom Kiesler und Mathis Häseler.
Abwehrchef Kiesler hatte in den vergangenen Tagen mit einem Magen-Darm-Infekt zu kämpfen und ist daher nicht rechtzeitig fit geworden. Neben ihm musste auch Häseler passen – für den Rechtsaußen ist es bereits das dritte Mal im Turnier, dass er aus dem Kader gestrichen wurde.
Zur ungewöhnlichen Anstoßzeit um 17:45 Uhr geht es für Deutschland im EM-Halbfinale heute um alles! Gegen den WM-Silbermedaillengewinner Kroatien kämpft das Team von Alfred Gislason um den Einzug ins Finale.
Das kroatische Team wird von Ex-Bundestrainer Dagur Sigurdsson trainiert, der 2016 bei Deutschlands EM-Titel an der Seitenlinie stand.
Im Unterschied zu den vergangenen Spielen gilt heute eine klare Rechnung: Gewinnt Deutschland, steht am Sonntag das Endspiel gegen den Sieger des anderen Halbfinals zwischen Dänemark und Island an. Bei einer Niederlage kämpft die DHB-Auswahl zumindest noch um Bronze.
Leichte Entwarnung bei Tom Kiesler: Der Abwehrchef, der wegen des Magen-Darm-Infekts das Spiel gegen Frankreich am Mittwoch verpasst hatte, zeigt Fortschritte.
"Es geht ihm besser", berichtete Teammanager Benjamin Chatton am Donnerstag, wobei dies wenig verwunderlich sei. Beim Verlassen des Hotels vor dem Frankreich-Spiel habe Kiesler "im Viertelstundentakt erbrochen", sagte Bundestrainer Gislason offen.
Eine Einsatzgarantie gebe es dennoch nicht: Kiesler sei "sehr mitgenommen, wir müssen die nächsten 24 Stunden abwarten", so Chatton. Ein Ausfall gegen Kroatien am Freitag wäre für das Team schmerzhaft – doch die Gesundheit steht an erster Stelle.
Die Entscheidung ist gefallen!
Dänemark setzte sich im Abendspiel erwartungsgemäß gegen Norwegen durch und verdrängte Deutschland von Platz eins.
Die DHB-Auswahl rutscht auf Rang zwei und trifft im Halbfinale am Freitag auf Vize-Weltmeister Kroatien, den Gruppensieger der Parallelgruppe. Die Dänen spielen gegen Island.
Vor dem EM-Halbfinale am kommenden Freitag bangt das deutsche Team um Tom Kiesler (24).
Der Abwehrspieler leidet an einem Infekt und droht auszufallen: "Beim Verlassen des Hotels musste er sich im Viertelstundentakt übergeben. Er hat Magen-Darm. Ich hoffe, er kann in zwei Tagen spielen und hat niemanden angesteckt", erklärte Bundestrainer Alfred Gislason (66) nach dem Halbfinaleinzug.
Nicht nur Kiesler steht unter Beobachtung, auch Zimmergenosse Miro Schluroff (25) wird genau beobachtet, ergänzte Gislason.
Der Halbfinalgegner der DHB-Auswahl am Freitag ist noch offen.
Am wahrscheinlichsten gilt Kroatien als Gegner, das sich mit 27:25 gegen Ungarn durchsetzte und als Gruppensieger feststeht.
Entscheidend ist jedoch das heutige Abendspiel zwischen Dänemark und Norwegen (Anwurf 20:30 Uhr): Gewinnen die Dänen, trifft Deutschland auf Kroatien. Bei einer Niederlage wäre Island der Gegner.
Nach Spielende wurde Knorr zum besten Spieler des Nachbarschaftsduells gekürt.
Mit zehn Toren war er bester deutscher Schütze und trug maßgeblich zum Halbfinaleinzug bei.
Aus, geschafft!
Deutschlands Handballer besiegten Frankreich im letzten Hauptrundenspiel mit 38:34 (19:15) und stehen dadurch im EM-Halbfinale.
Das musste einfach klappen!
Drei Minuten vor Schluss zeigte Keeper Wolff erneut seine Klasse und lenkte einen Wurf an den Querbalken. Im direkten Gegenzug erhielt Köster den Ball, warf und traf zum 36:32 – das öffnete die Tür zum Halbfinale weit.
Nur noch etwa fünf Minuten auf der Uhr, Deutschland führt mit 33:31.
Derzeit wäre das DHB-Team somit sicher im Halbfinale, doch das Spiel war noch nicht entschieden.
Starke Parade: Frankreichs Tournat hatte die Chance zum Ausgleich auf 31:31, doch DHB-Torwart Wolff hielt den Ball.
Im Gegenzug erhöhte Uscins auf 32:30.
Gut 15 Minuten vor Schluss stiegen Tempo und Intensität beider Teams.
Die Tore fielen Schlag auf Schlag, sodass kaum Zeit fürs Durchatmen blieb.
Deutschland führte weiterhin mit 30:28.
Jetzt muss Deutschland aufpassen, dass Frankreich nicht zurückkommt – im eigenen Spiel schleichen sich zunehmend Fehler ein.
Uscins versuchte einen Wurf aus dem Stand, der weit am Tor vorbeiging. Frankreichs Fabregas nutzte die Chance und brachte sein Team auf 26:24 heran.
Sehr stark! Neben Wolff überzeugte auch Späth im deutschen Tor und parierte sensationell Fabregas’ Versuch.
Im Gegenzug konterte Deutschland blitzschnell, Zerbe traf zum 25:21.
Alles gelingt ihm bisher!
Knorr traf zum 21:16 und blieb ohne Fehlwurf. Die deutsche Mannschaft setzte die starke erste Halbzeit nahtlos fort und war voll auf Halbfinalkurs.
Weiter geht’s!
Die Pause war vorbei, das Spiel lief weiter.
Kurz darauf war Schluss.
Zur Halbzeit führte Deutschland mit 19:15 gegen den amtierenden Titelverteidiger und überzeugte bisher mit einer starken Leistung.
Time-out! 58 Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit nahm DHB-Coach Gislason eine Auszeit.
Beim Stand von 17:15 holte er seine Spieler ran und gab ihnen Hinweise, wie sie die Führung in die Halbzeit retten konnten.
15:12! Weniger als zehn Minuten vor der Pause hielten die Deutschen Frankreich weiterhin auf Distanz.
Immer wieder fand die deutsche Mannschaft Wege, um die gegnerische Abwehr zu überwinden.
Uscins traf zum 10:7 für Deutschland.
Frankreichs Trainer Gille nahm daraufhin seine erste Auszeit.
Wolff meldete sich gleich zu Beginn mit zwei Paraden zurück!
Führung für Deutschland!
Köster bediente Fischer am Kreis, der ohne zu zögern zum 7:6 traf.
Die Partie startete temporeich, beide Teams suchten den Offensivweg.
Lukas Mertens brachte Deutschland in Führung, doch Frankreichs Star Dika Mem glich kurz darauf zum 6:6 aus.
Bei der Niederlage gegen Dänemark stand Späth im Tor, wofür Gislason Kritik einstecken musste.
Für das Duell mit Frankreich setzte Gislason wieder auf Wolff, der bislang großartig spielte.
Los geht's, die Partie läuft.
Frankreich hatte den Ball und spielte von links nach rechts.
Es ist so weit: Beide Teams betraten das Parkett.
Vor dem Spiel erklangen die Nationalhymnen.
In der Parallelgruppe der Deutschen steht das erste Halbfinalticket bereits fest.
Island bezwang Slowenien mit 39:31 und steht somit im Halbfinale.
Das letzte Hauptrundenspiel der deutschen Mannschaft gegen Frankreich wird im Free-TV übertragen. Das ZDF zeigt die Partie live aus der dänischen Arena in Herning.
Ab 17:40 Uhr stimmen Moderator Florian Zschiedrich (39) und Experte Sören Christophersen (40) auf das Spiel ein, ehe 20 Minuten später Kommentator Martin Schneider (59) den Anwurf begleitet.
Ihr könnt die Begegnung auch in unserem Liveticker verfolgen.
Matchball! Zum Abschluss der Hauptrunde trifft Deutschland am Mittwochabend (Anpfiff 18 Uhr) auf Frankreich.
Im Nachbarschaftsduell genügt der Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason (66) ein Unentschieden zum Halbfinaleinzug. Bei einer Niederlage wäre der Traum von einer Medaille vorbei, es bliebe nur das Spiel um Platz fünf.
Dann ist Schluss: Deutschland verliert gegen Dänemark deutlich mit 26:31 (12:13).
Zur Halbzeit war das DHB-Team nahe an einer Sensation und hatte sogar kurz vor dem Pausenpfiff den Ausgleich auf dem Schläger. Doch in der zweiten Halbzeit brach das Team phasenweise auseinander, sodass die erste Chance auf das Halbfinale nicht genutzt wurde.
Am Mittwoch wartet die nächste Gelegenheit: Gegen Frankreich reicht ein Punkt, um unter die besten vier Teams des Turniers zu kommen.
Tom Kiesler erhielt noch eine Zwei-Minuten-Strafe, während Gidsel den Sechs-Tore-Vorsprung wiederherstellte.
Das war die Vorentscheidung! Nur zweieinhalb Minuten vor Schluss traf Pytlick zum 29:24 gegen Wolff.
Endlich mal wieder zwei Tore in Folge für das DHB-Team! So etwas hatten wir in dieser Halbzeit noch nicht gesehen.
Jacobsen nahm eine Auszeit, beim 22:27 waren noch siebeneinhalb Minuten zu spielen.
Die sieben Tore Rückstand blieben bestehen, jedes deutsche Tor konterte Dänemark sofort.
Jetzt kam Wolff ins Spiel, doch mit nur noch zehn Minuten blieb wenig Zeit, um etwas zu bewegen. Es stand 27:20.
Etwa eine Viertelstunde vor Schluss hatte Deutschland kaum Zugriff auf das Spiel.
Im Angriff lief wenig zusammen, und Dänemark setzte sich immer wieder gegen Späth durch. So stand es plötzlich 23:16 – eine schwere Situation. Gislason nahm eine Auszeit, konnte danach nicht mehr eingreifen.
Langsam setzte sich der Favorit ab, doch schon in der ersten Halbzeit zeigte Deutschland, dass ein schneller Rückstand aufzuholen ist.
Es stand 20:16 für Dänemark.
THW Kiels Magnus Landin brachte Dänemark auf 17:14, dann war Deutschland wieder komplett.
In der 41. Minute nahm Gislason die erste Auszeit der zweiten Halbzeit, um sein Team für den nächsten Angriff einzustellen.
Jetzt wurde es bitter: Kurz nachdem Dahmke zurückkam, kassierte Kohlbacher eine Zwei-Minuten-Strafe, dazu gab es einen Siebenmeter, den Jakobsen verwandelte.
Grgic erzielte sofort den Anschluss, flog aber anschließend selbst für zwei Minuten vom Feld. Damit war Deutschland doppelt in Unterzahl, die Dänen nutzten dies zunächst nur zum 16:14.
Nach fast fünf Minuten fiel das erste Tor der zweiten Halbzeit, Grgic glich für Deutschland aus!
Dann beschleunigte Nielsen das Spiel, Dahmke musste ein Foul ziehen und erhielt eine Zeitstrafe. In doppelter Überzahl erzielte Hangaard das 14:13 für die Dänen, die zunehmend mit sieben Angreifern bei leerem Tor agierten.
Zu Beginn der zweiten Hälfte glänzten abwechselnd Späth und Nielsen, danach hatte Köster freie Bahn, traf aber nur den Pfosten.
Nach vier Minuten war noch kein Tor gefallen, es blieb beim 13:12 für Dänemark.
Die zweite Halbzeit lief! Kann Deutschland das Spiel noch drehen und den vorzeitigen Halbfinaleinzug sichern?
Erleichterung: Mit einem Rückstand von 12:13 ging es in die Pause!
Eigentlich hätte Deutschland sogar ausgleichen können, doch Lichtleins Siebenmeter prallte an den Pfosten. Trotzdem war das DHB-Team im Spiel und hatte Chancen, gegen Dänemark das Halbfinale zu erreichen.
Nielsen hatte eine Fangquote von fast 40 Prozent, für Deutschland war es schwer, durchzukommen.
Dänemark zog kurzzeitig auf 13:10 davon, doch kurz vor der Halbzeit war Deutschland wieder dran. Nach einem Tor von Grgic, einer Parade von Späth und einem Treffer von Köster stand es 12:13, zudem war Dänemark jetzt in Unterzahl. Ein Unentschieden zur Pause war möglich.
Deutschland kam stärker aus der Auszeit!
Zunächst parierte Späth gegen sieben Dänen, dann traf Uscins zum 10:11. Der Rechtsaußen war bisher die Lebensversicherung der Deutschen mit seinem vierten Treffer.
Die erste Auszeit des Spiels nahm Dänemarks Trainer Nikolaj Jacobsen nach 23 Minuten. Deutschland hatte auf 9:11 verkürzt.
Nicht nur Deutschland hatte mit Wolff einen starken Torhüter, auch Dänemark wurde von Emil Nielsen bestens gehütet. Er hielt mehrfach deutsche Würfe spektakulär.
Dänemark stellte durch Kirkeløkke auf 11:8.
Deutschland war seit fünf Minuten torlos.
Dänemark verwandelte zwei Siebenmeter, doch Deutschland blieb im Spiel und hielt den Rückstand gering.
Dann musste Köster zwei Minuten pausieren, Pytlick traf in Überzahl zum 10:8.
Doppeltes Glück für Deutschland: Uscins verkürzte auf 6:7, wurde aber unfair von Mads Larsen behindert.
Deshalb durfte Larsen zwei Minuten auf der Bank verbringen, bei leerem Tor.
Fünf Minuten wartete Deutschland nun bereits auf einen Treffer.
Der Angriff musste deutlich verbessert werden, wenn Deutschland gegen Dänemark punkten wollte. Derzeit stand es 6:4 für die Dänen.
Deutschland hatte mit 3:1 geführt, doch Fehler brachten Dänemark die Führung.
Nach dem Ausgleich zum 4:4 verlor Deutschland den Ball, Dänemark nutzte den Tempogegenstoß und traf ins deutsche Tor. Nur 20 Sekunden später waren die Gastgeber erneut am Ball, Gidsel traf zum 6:4.
Das erste Tor der Partie erzielte Mathias Gidsel, der Welthandballer brachte Dänemark in Führung.
Grgic konterte sofort, Deutschland wehrte den nächsten Angriff ab, und Köster traf zum 2:1. Nach drei Minuten erzielte Deutschland die erste Führung!
Die Nationalhymnen wurden gesungen, die Teams standen auf dem Feld – es ging los!
Deutschland startete mit David Späth im Tor; davor spielten Julian Köster, Juri Knorr, Renars Uscins, Rune Dahmke, Johannes Golla und Mathis Häseler.
Jetzt geht es um das Halbfinale! Im dritten Hauptrundenspiel trifft Deutschland auf den großen Favoriten Dänemark. Ein Sieg oder Unentschieden sichert dem DHB-Team das Halbfinalticket.
Allerdings fehlen Außen-Zeitenbrenner Zerbe und Mertens im Aufgebot, und zunächst sitzt Torwart "Hexer" Andreas Wolff auf der Bank, zugunsten von David Späth. Bundestrainer Gislason setzt auf Belastungssteuerung – hat er das Spiel schon abgeschrieben?
Dänemark zeigte bereits, dass sie schlagbar sind – Portugal gewann in der Vorrunde sensationell 31:29 gegen die Skandinavier. Auch für Deutschland ist alles möglich!
Im zweiten Gruppenspiel überraschte Spanien und schlug Titelverteidiger Frankreich, was Deutschland in die Karten spielte.
Durch Frankreichs 32:36-Niederlage reicht dem DHB-Team nun ein Punkt aus den verbleibenden Spielen gegen Dänemark und Frankreich, um ins Halbfinale einzuziehen.
Im ersten Spiel des Tages trennten sich Portugal und Norwegen 35:35 (17:18).
Beide Teams haben jetzt 3 Punkte und nur noch theoretische Chancen auf das Halbfinale.
Bundestrainer Gislason musste vor jedem Spiel zwei Spieler aus dem 18er-Kader streichen, diesmal traf es zwei Stammkräfte: Zerbe und Mertens fehlen gegen Dänemark!
Vielleicht schont der Bundestrainer die beiden für das mögliche Endspiel um den Halbfinaleinzug gegen Frankreich.
Mathis Häseler und Matthes Langhoff rücken in den Kader zurück.
Matchball Nummer eins! Mit einem Sieg kann Deutschland heute bereits das Halbfinalticket lösen.
Gegen den Gastgeber und Topfavoriten Dänemark (Anwurf 20:30 Uhr) wartet die größte Herausforderung des Turniers.
Mit Stars wie Mathias Gidsel und Emil Nielsen gilt Dänemark als Favorit auf den Titel. Doch Portugal zeigte, dass auch sie zu schlagen sind.
Nach der 24:28 (11:13)-Niederlage gegen Kroatien steht die Schweiz vor dem EM-Aus, ohne Sieg in der Hauptrunde sind die Chancen auf Halbfinale oder Platzierungsspiele gering.
Island gewann im zweiten Spiel des Tages gegen Schweden mit 35:27 (18:12) und ist neuer Tabellenführer in der Gruppe zwei.
Damit verdrängten die Isländer die zuvor ungeschlagenen Schweden. Noch spielt Kroatien gegen die Schweiz.
In Gruppe II besiegte Slowenien Ungarn mit 35:32 und behält die Chance auf das Halbfinale.
Ab 18 Uhr trifft Island noch auf Schweden, am Abend spielt die Schweiz gegen Kroatien (20:30 Uhr).
Obwohl Deutschland am Ende mit 30:28 gegen Norwegen gewann, war der Erfolg vor allem Torwart Andreas Wolff zu verdanken, während der Angriff noch nicht rund lief. Juri Knorr haderte stark mit seiner eigenen Leistung und der des Teams.
"Ich bin enttäuscht von meiner Leistung", sagte der Spielmacher am Sonntag. "Es nervt mich sehr. Besonders die letzten zwei Spiele. Ich habe keine Erklärung dafür."
Zum Glück spiele er in einem Team, in dem immer jemand den Karren aus dem Dreck ziehe – in diesem Fall Wolff. Doch auch andere Spieler seien noch zu inkonstant, um gegen den nächsten Gegner zu bestehen, den Topfavoriten Dänemark am Montagabend.
Um die Chance aufs Halbfinale zu wahren, müsse eine Leistungssteigerung her. "Ich hoffe, dass wir das besser hinbekommen, auch ich persönlich", betonte Knorr.
Der wichtige Sieg gegen Norwegen war vor allem Andreas Wolff und Marko Grgic zu verdanken.
Wolff entschärfte über 20 Bälle mit Weltklasse-Paraden, während der 22-jährige Rückraumspieler mit sieben Toren glänzte.
Das Spiel ist aus!
Die deutsche Handball-Nationalmannschaft gewann auch ihr zweites Hauptrundenspiel und besiegte Norwegen mit 30:28.
Mit 6:0 Punkten führt das DHB-Team die Gruppe 1 an und ist auf Kurs Halbfinale.
Es braucht auch ein Quäntchen Glück!
Lichtlein verfehlte das Tor, der Abpraller landete direkt bei Golla, der zum 30:26 traf.
Nur noch wenige Minuten zu spielen.
Norwegen kämpfte sich zurück: Nur noch 26:24 für Deutschland.
Es hätte noch enger werden können, doch Norwegen scheiterte weiterhin an DHB-Keeper Andreas Wolff.
Was geht hier ab?
Die deutsche Offensive lief auf Hochtouren und war kaum zu stoppen, während Norwegen kaum nachkam.
Deutschland führte 26:21.
Wieder traf Grgic.
Aus der Distanz zündete der DHB-Spieler ein Feuerwerk und erzielte das 24:21.
Da war die Führung für Deutschland!
Kapitän Golla traf zum 22:21 gegen die Skandinavier.
So einfach kann es sein!
Grgic tankte sich auf rechts durch und traf aus spitzem Winkel. 21:21.
Kaum zu glauben, was Andreas Wolff hier wieder zeigte.
Mit einer spektakulären Parade hielt er auch Andersons Wurf.
Die deutsche Mannschaft erlebte einen holprigen Start nach der Pause: Erst warf Uscins den Ball übers Tor, dann parierte Bergerud einen Wurf von Fischer.
Norwegen nutzte diese Fehler aus und erhöhte auf 15:18.
Weiter geht’s!
Die zweite Halbzeit lief, Deutschland spielte nun von links nach rechts.
Kurz darauf war Pause. Deutschland lag zwei Tore zurück.
Vor allem Dank Wolff war der Rückstand nicht größer. Mit einigen wichtigen Paraden hielt er Deutschland im Spiel.
So schnell kann es gehen.
Noch kurz zuvor in Führung, lag Deutschland jetzt mit 15:17 zurück.
Ohne Torwart versuchte Norwegen die Zwei-Minuten-Strafe zu kompensieren, doch die Aktion misslang.
Zerbe nutzte die Chance und traf ins leere Tor. Deutschland führte 13:12.
Wie ärgerlich für Deutschland: Trotz Überzahl kassierte das Team den Treffer zum 11:12.
Weniger als zehn Minuten waren noch in der ersten Halbzeit zu spielen.
11:10 für Deutschland!
Norwegens Trainer Wille nahm eine Auszeit. Bundestrainer Gislason nutzte die Pause für eine Ansprache.
Wolff machte es wieder!
Mit dem linken Oberschenkel parierte er den Ball von Sagosen – die achte Chance der Norweger vereitelt.
Auf der anderen Seite zeigten auch die deutschen Feldspieler ihre Klasse.
Deutschlands Zerbe kam zum Wurf, scheiterte aber an Norwegens Bergerud. Es blieb 5:7.
Dank Wolff!
Knorr verlor den Ball im Angriff, doch der Torwart rettete mit einer starken Parade und verhinderte den Gegentreffer.
Gröndahl traf zum 5:2 für Norwegen, woraufhin Gislason die erste Auszeit nahm.
Die Offensive seines Teams ließ bisher noch zu wünschen übrig, da zu viele Chancen vergeben wurden.
Zunächst Schluroff, dann Kapitän Golla: Die Deutschen vergaben gleich zu Beginn zwei hochkarätige Chancen zur Führung.
Nach sechs Minuten stand es 1:1.
Nur wenige Minuten gespielt, da zeigte sich Wolff erstmals: Gegen Norwegens Pedersen machte er sich groß und parierte. 0:0.
Los geht’s!
Deutschland hat Anwurf, das Spiel beginnt.
Die Teams nahmen Aufstellung für die Nationalhymnen.
Bald geht’s los!
Wer das Spiel live verfolgen möchte, schaltet ins ZDF ein. Der öffentlich-rechtliche Sender überträgt live.
Alternativ könnt Ihr die Partie in unserem Liveticker verfolgen.
Vorhang auf: Die deutschen Handballer betreten das Spielfeld.
In wenigen Minuten erfolgt der Anwurf.
Showtime in Herning: Am Samstagabend (Anstoß 20:30 Uhr) trifft die deutsche Handball-Nationalmannschaft im zweiten Hauptrundenspiel auf Norwegen.
Nur drei Tage nach dem Krimi-Sieg gegen Portugal will die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason (66) ihre Tabellenführung behaupten und den Kurs Richtung EM-Halbfinale festigen.
Ein Sieg würde nicht nur Platz eins sichern, sondern auch den Druck für die kommenden Spiele gegen Olympiasieger Dänemark und Titelverteidiger Frankreich verringern.
Erleichterung im DHB-Lager: Kapitän Johannes Golla (28) steht im zweiten Hauptrundenspiel gegen Norwegen zur Verfügung.
Nach der Roten Karte im Krimi gegen Portugal verzichtete die Europäische Handball-Föderation auf eine Sperre.
So kann Bundestrainer Gislason im Duell mit dem Fünffach-Weltmeister am Samstagabend (Anstoß 20:30 Uhr) auf seinen Kreisläufer bauen.
Golla hatte Portugals Francisco "Kiko" Costa (20) zunächst festgehalten und ihn dann im Gesicht getroffen, wofür er des Feldes verwiesen worden war.
Nach Dänemarks Sieg am Donnerstagabend gegen Frankreich (32:19) führt Deutschland nun die Hauptrundengruppe eins an. Norwegen setzte sich mit 35:34 gegen Spanien durch.
Am Freitag starten die Spiele der Gruppe zwei in Malmö: Island trifft auf Kroatien (15:30 Uhr), die Schweiz auf Ungarn (18 Uhr) und Slowenien auf Schweden (20:30 Uhr).
Am Samstag spielt die DHB-Auswahl gegen Norwegen (20:30 Uhr). Zuvor messen sich Frankreich und Portugal (15:30 Uhr) sowie Spanien und Dänemark (18 Uhr).
Portugal erzielte den Anschlusstreffer, doch den Schlusspunkt setzte Renars Uscins zum 32:30! Die Sirene ertönte, Deutschland besiegte Portugal nach einem Nervenkrimi und an der Spitze der Hauptrundengruppe!
Miro Schluroff war mit sieben Toren bester Werfer, als Man of the Match wurde Torwart Andreas Wolff ausgezeichnet, der 32,6 Prozent der Bälle parierte.
Im wohl letzten Angriff der Deutschen vergab Mertens, es stand 30:29. Doch ein Portugiese hielt den Deutschen am Arm!
Zerbe verwandelte den fälligen Siebenmeter zum 31:29, nur noch eine halbe Minute zu spielen.
Was für ein Krimi! Wolff fing einen Ball, der wohl hinter der Linie war. Die Schiedsrichter prüften die Szene am Videobildschirm und gaben doch das Tor für Portugal.
Deutschland erzielte kurz vor Schluss in Unterzahl das 27:25, doch da Wolff nicht im Tor stand, gab es postwendend den Anschlusstreffer für Portugal.
Harte Entscheidung! Nach Videobildern schickten die Schiedsrichter Johannes Golla mit Rot vom Platz, weil er einen Gegenspieler mit dem Unterarm im Gesicht traf.
Fischer musste ebenfalls für zwei Minuten raus, sodass Deutschland in Unterzahl war.
Dennoch traf Schluroff zum 24:22 und stellte den Zwei-Tore-Abstand wieder her. Noch sieben Minuten zu spielen!
Justus Fischer zog den Siebenmeter und erhielt eine Zwei-Minuten-Strafe für Salvador, Lichtlein vergab jedoch.
Deutschland erzielte dennoch das 24:22, Zerbe traf von Rechtsaußen gegen Capdeville.
Deutschland gewann immer mehr die Kontrolle und führte erstmals in dieser Halbzeit mit zwei Toren!
Schluroff und Knorr trafen nacheinander zum 21:19, bei noch rund 14 Minuten zu spielen.
Andreas Wolff zeigte erneut eine glänzende Leistung und parierte beim 19:18 erneut.
Portugal nahm eine Auszeit und kam mit sieben Feldspielern ohne Torwart zurück. Diese Taktik dürfte Wolff nicht gefallen haben – bei Österreich hatte er sie als "Anti-Handball" kritisiert.
Beim Stand von 17:17 wurde das Spiel unterbrochen, da die Schiedsrichter eine Szene am Bildschirm prüfen wollten.
Für einen Schlag ins Gesicht von Golla musste Cavalcanti für zwei Minuten vom Feld, eine Rote Karte gab es nicht.
Portugal ging immer wieder in Führung, doch Deutschland konterte jeden Rückstand sofort.
Dann verloren die Portugiesen den Ball, Deutschland übernahm den Vorteil, und Schluroff traf in der 39. Minute zum 16:15 – die erste deutsche Führung in dieser Halbzeit!
War das Spiel in der ersten Halbzeit noch langsam, zeigten sich jetzt schnelle Spielzüge.
Schluroff, Costa und Uscins legten abwechselnd nach, nach nur 135 Sekunden stand es 13:13. Wird das Spiel zum Torfestival?
Portugal hatte Anwurf zur zweiten Halbzeit und nutzte die Gelegenheit nach nur acht Sekunden, Costa traf zum 12:11.
In der Pause gab Justus Fischer im Sportschau-Mikrofon Einblick in die Probleme der Deutschen.
"Zu viele technische Fehler im Angriff", sagte der Kreisläufer. "Das Ergebnis ist trotzdem noch gut. Wenn wir diese Fehler abstellen, wird die zweite Hälfte besser."
Kaum war der Kapitän zurück, musste Deutschland erneut in Unterzahl spielen, Kiesler erhielt zwei Minuten.
Portugal nutzte die Überzahl und stellte auf 11:11. So ging es auch in die Pause.
Der Kapitän im Fokus! Golla erhöhte zunächst auf 10:8, dann musste er in der Defensive rabiat eingreifen und erhielt zwei Minuten.
Deutschland führte weiter.
Neves blockte Zerbe und kassierte zwei Minuten, Lichtlein verwandelte den Siebenmeter zum 8:8. Dank Wolffs Paraden war Deutschland weiterhin im Angriff und traf durch Uscins zum 9:8.
Viele Fehlwürfe, dann parierten sowohl Wolff als auch Capdeville jeweils zwei Angriffe.
Die portugiesische Auszeit half wenig.
Kurze Pause für Lichtlein nach einem Foul von Salvador, der sich fair entschuldigte und ebenfalls zwei Minuten pausieren musste.
Direkt danach traf Grgic zum 7:8 nach 19 Minuten.
Deutschland konnte Portugal bisher nicht unter Druck setzen, vor allem offensiv lief es noch nicht rund. Nach 13 Minuten standen erst vier Tore auf dem Konto, zwei davon per Siebenmeter.
Portugal hatte Wolff bereits sechsmal überwunden, Gislason nahm eine frühe Auszeit.
Nachdem Portugal auf 3:1 stellte, verwandelte Deutschland den Siebenmeter durch Lichtlein souverän.
Wolff zeigte daraufhin seine Klasse und parierte, aus dem Gegenstoß glich Deutschland zum 3:3 aus.
Das erste Tor der Partie erzielte Kapitän Johannes Golla!
Danach dauerte es eine Weile ohne weitere Treffer, Portugal hatte die Initiative.
Das Spiel läuft. Deutschland startet mit Wolff, Grgic, Köster, Uscins, Mertens, Golla und Zerbe.
Parallel trifft Norwegen in Gruppe C auf die Ukraine.
Alles ist bereit für das erste EM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft!
Die Hymnen wurden gesungen, zuerst von den Deutschen, dann von den Österreichern.
Vor jedem Spiel muss der 18er-Kader des DHB auf 16 Spieler reduziert werden. Nils Lichtlein fällt angeschlagen aus, Bundestrainer Gislason verzichtete auf Rune Dahmke, wie Bild und Sportschau berichteten.
Dahmke, der vor zehn Jahren mit Deutschland Europameister wurde, war überraschend im EM-Kader und verpasste das Vorbereitungsspiel gegen Kroatien wegen Gepäckproblemen.
Das erste Spiel in der Vorrundengruppe ist vorbei! Spanien besiegte Serbien knapp mit 29:27 und übernahm die Tabellenführung.
Parallel schlug Frankreich Tschechien deutlich mit 42:28.
Los geht’s! Pünktlich um 18 Uhr eröffneten die ersten vier Teams die Handball-EM.
In Gruppe A trafen Spanien und Serbien aufeinander, in Gruppe C spielte Frankreich gegen Tschechien.
Andreas Wolff (34) rechnete mit "Anti-Handball" vom Angstgegner, doch ein Auftaktsieg der Deutschen wäre für den Nationaltorwart selbstverständlich.
Im Duell gegen Österreich am Donnerstagabend (20:30 Uhr) ging das Team von Gislason als Favorit ins Spiel.
Österreichs Team mit Lukas Hutecek (25) und Nikola Bilyk (29) zeigte dennoch Potenzial: In der EM-Qualifikation war Deutschland in Wien nur zu einem 26:26 gekommen.
Bundeskanzler Friedrich Merz (70) sendete den deutschen Handballern unterstützende Worte.
"Tempo, Leidenschaft und Teamgeist – das macht Handball aus. Nach dem großartigen Turnier der Frauen starten nun die Männer in die EM. Ich drücke unserer Nationalmannschaft die Daumen und wünsche viel Erfolg und einen fairen Wettbewerb", schrieb der CDU-Politiker in den sozialen Medien.
Diese Spiele haben es in sich! Mit Österreich, Serbien und dem zweifachen Europameister Spanien warten für Deutschland unangenehme Aufgaben in der Gruppenphase. Sollte das Team von Bundestrainer Alfred Gislason (66) weiterkommen, droht ein mögliches Highlight gegen Handball-Großmacht Dänemark.
Für Gislason ist dies "wahrscheinlich das schwierigste Turnier bisher". Dennoch hat der Isländer das Halbfinale als Ziel ausgegeben. "An guten Tagen können wir jeden Gegner schlagen", bekräftigte er.
Der erste EM-Titel seit 2016 würde sich für die deutschen Handballer auch finanziell lohnen.
Das Team erhält bei Gold eine Prämie von insgesamt 575.000 Euro, teilte der DHB mit.
"Ab 20 eingesetzten Spielern erhöht sich diese Summe auf maximal 600.000 Euro", hieß es. Die Prämienregelung wurde von DHB-Sportvorstand Ingo Meckes (49) gemeinsam mit Kapitän Johannes Golla (28) und den Führungsspielern Julian Köster (25) und Andreas Wolff (34) ausgehandelt.
Verbal-Attacke! DHB-Torwart Andreas Wolff (34) heizte die Stimmung vor dem EM-Auftakt gegen Österreich mit scharfer Kritik an.
Am Tag vor dem Auftakt am Donnerstag (20:30 Uhr) in Herning reagierten die Österreicher mit Unverständnis auf die Aussagen des DHB-Keepers.
Mehr dazu: "Handball-Zoff vor EM-Start! Deutscher Keeper provoziert Auftakt-Gegner"
Zum EM-Auftakt könnte Deutschlands Nils Lichtlein (23) fehlen.
Der Linkshänder der Füchse Berlin zog sich am Montagabend beim Training in Hannover vor der Abreise nach Dänemark eine Fußverletzung zu, wie der DHB mitteilte.
Trotz der Blessur reiste der 23-Jährige mit ins Quartier in Silkeborg. "Es ist möglich, dass er in zwei Tagen wieder fit ist, vielleicht auch erst in vier Tagen", erklärte Nationalmannschaftsmanager Benjamin Chatton (44) nach Ankunft.
Ein längerer Ausfall sei nicht zu erwarten, eine Nachnominierung ist daher aktuell nicht geplant.
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TAG24 begleitet die diesjährige Handball-Europameisterschaft der Männer in Dänemark, Norwegen und Schweden vom 15. Januar bis 1. Februar live und versorgt Euch mit allen wichtigen Infos zum Kontinentalturnier.