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Handball-EM live: Spannender Krimi! DHB-Team kämpft bis zum letzten Moment gegen Portugal

In Dänemark, Schweden und Norwegen läuft die Handball-Europameisterschaft 2026 der Männer mit voller Intensität.

Bis zum 1. Februar treten insgesamt 24 Teams in den drei Gastgeberländern gegeneinander an, um den Europameister zu ermitteln. Auch die deutsche Mannschaft ist mit von der Partie und hofft darauf, nach genau zehn Jahren wieder eine EM-Medaille zu gewinnen – zuletzt triumphierte man mit Gold.

Zum Auftakt der Hauptrunde setzte sich Deutschland knapp mit 32:30 gegen Portugal durch und sicherte sich somit eine gute Ausgangsposition für das Halbfinale. Am kommenden Samstag (20:30 Uhr) steht das nächste Duell gegen Norwegen auf dem Programm.

TAG24 berichtet live vom Turnier und versorgt Euch mit aktuellen Updates rund um das Geschehen.

Portugal verkürzt den Rückstand mit einem erfolgreichen Angriff, doch den letzten Treffer setzt Renars Uscins zum 32:30! Die Sirene ertönt – Deutschland gewinnt diesen nervenaufreibenden Kampf gegen Portugal und führt die Hauptrundengruppe an!

Miro Schluroff glänzte mit sieben Toren als bester Schütze des DHB-Teams, zum „Man of the Match“ wurde aber Torhüter Andreas Wolff gekürt, der beeindruckende 32,6 Prozent der Würfe parierte.

Im vermutlich letzten Angriff der Deutschen verfehlt Mertens den Wurf zum Ausgleich, es steht 30:29. Doch ein Portugiese hält ihn am Arm fest!

Den daraus resultierenden Siebenmeter verwandelte Zerbe sicher zum 31:29, es bleiben nur noch rund 30 Sekunden.

Was für ein Thriller! Wolff fängt einen Ball ab, der aber möglicherweise doch die Torlinie überschritten hat. Die Schiedsrichter schauen sich zur Sicherheit die Videobilder an und geben schließlich das Tor für Portugal.

In den letzten Sekunden in Unterzahl erzielt Deutschland zwar das 27:25, doch solange Wolff noch nicht im Tor steht, können die Portugiesen postwendend den Anschlusstreffer erzielen.

Schwere Entscheidung! Nach Prüfung der Videoaufnahmen erhalten Johannes Golla die Rote Karte, da er seinen Gegenspieler mit dem Unterarm im Gesicht getroffen hat.

Auch Fischer muss für zwei Minuten vom Feld, womit Deutschland nun in Unterzahl spielt.

Dennoch trifft Schluroff zum 24:22 und stellt den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Noch sieben Minuten sind zu spielen!

Justus Fischer zieht einen Siebenmeter heraus, der mit einer Zwei-Minuten-Strafe gegen Salvador geahndet wird, doch Lichtlein vergibt.

Ungeachtet dessen erzielt Deutschland das 24:22, als Zerbe von rechts außen hochsteigt und Capdeville überwinden kann.

Das DHB-Team hat das Spiel nun zunehmend unter Kontrolle und geht in dieser Halbzeit erstmals mit zwei Toren in Führung!

Schluroff und Knorr treffen nacheinander, es steht 21:19 für Deutschland. Doch das Spiel ist noch lange nicht entschieden – es sind noch knapp 14 Minuten zu spielen.

Auch heute zeigt sich Andreas Wolff in Topform, pariert beim Spielstand von 19:18 erneut einen Wurf.

Portugal nimmt kurz darauf seine erste Auszeit in dieser Halbzeit, kehrt danach mit sieben Feldspielern und ohne Torwart zurück aufs Feld – eine Taktik, die Wolff bereits bei Österreich als „Anti-Handball“ kritisiert hatte.

Bei 17:17 wird die Partie unterbrochen, weil die Schiedsrichter eine Szene am Bildschirm überprüfen möchten.

Für einen Treffer ins Gesicht von Golla muss Cavalcanti für zwei Minuten auf die Bank, eine mögliche Rote Karte gibt es nicht.

Portugal führt immer wieder, doch Deutschland lässt sich nicht entmutigen und kontert jeden Rückstand unmittelbar.

Nach einem Ballverlust der Portugiesen liegt der Vorteil bei Deutschland, und Schluroff erzielt in der 39. Minute das 16:15 – die erste Führung der Deutschen in dieser Halbzeit!

Während die erste Halbzeit noch eher schleppend begann, nehmen die Teams nun ordentlich Fahrt auf!

Schluroff, Costa und Uscins wechseln sich mit Treffern ab, nach nur 135 Sekunden steht es bereits 13:13. Steht uns hier ein wahres Torfestival bevor?

Portugal startet mit Anwurf in die zweite Halbzeit und trifft sofort: Nach nur acht Sekunden erzielt Costa die Führung zum 12:11.

In der Halbzeitpause äußert sich Justus Fischer im Sportschau-Interview zum größten Problem der Deutschen:

„Wir machen viel zu viele technische Fehler im Angriff“, so der Kreisläufer, „trotzdem ist das Ergebnis noch recht gut. Wenn wir das abstellen, werden wir in der zweiten Halbzeit deutlich weniger Schwierigkeiten haben.“

Kaum ist der Kapitän zurück auf dem Feld, muss Deutschland erneut in Unterzahl spielen – Kiesler erhält eine Zwei-Minuten-Strafe.

Portugal nutzt die Überzahl zu einem Ausgleich zum 11:11, mit diesem Stand geht es auch in die Pause.

Der Kapitän steht im Mittelpunkt: Erst erhöht Golla auf 10:8 für Deutschland, dann agiert er in der Defensive hart und muss für zwei Minuten auf die Bank.

Die deutsche Nationalmannschaft geht in Führung!

Neves blockt Zerbe und wird dafür mit einer Zwei-Minuten-Strafe belegt. Den fälligen Siebenmeter verwandelt Lichtlein zum 8:8. Weil Wolff anschließend starke Paraden zeigt, kann Deutschland wieder angreifen und Uscins erhöht nach 24 Minuten auf 9:8.

Viele Fehlwürfe prägen nun die Partie, doch sowohl Wolff als auch sein portugiesischer Kollege Capdeville halten zweimal in Folge wichtige Angriffe.

Auch eine Auszeit von Portugals Trainer Pereira bringt keine Wende.

Nils Lichtlein erhält eine kurze Pause, nachdem er von Salvador hart gefoult wurde – der Portugiese muss ebenfalls zwei Minuten auf die Bank und entschuldigt sich fair.

Direkt danach erzielt Grgic das siebte Tor für Deutschland, nach 19 Minuten steht es 7:8 aus deutscher Sicht.

Von Beginn an konnte die deutsche Mannschaft Portugal noch nicht richtig unter Druck setzen und zeigte vor allem in der Offensive noch nicht ihr volles Potenzial. Nach etwa 13 Minuten wurden lediglich vier Tore erzielt, wovon zwei per Siebenmeter gefallen sind.

Portugal traf bereits sechs Mal gegen Torhüter Wolff, woraufhin Gislason eine frühe Auszeit nahm.

Nachdem Portugal auf 3:1 gestellt hatte, erhielt Deutschland einen Siebenmeter, den Lichtlein sicher verwandelte.

Wolff demonstrierte daraufhin seine Klasse mit einer starken Parade, aus dem schnellen Gegenstoß gelang der Ausgleich zum 3:3.

Das erste Tor der Partie erzielte Deutschlands Kapitän Johannes Golla! Danach dauerte es einige Zeit, bis das DHB-Team erneut traf – in der Zwischenzeit übernahmen die Portugiesen das Spiel.

Nach knapp über vier Minuten traf Francisco Costa zum 2:1 und brachte Portugal in Führung.

Das Spiel hat begonnen, Deutschland startet mit Andreas Wolff, Juri Knorr, Julian Köster, Renars Uscins, Johannes Golla, Lukas Mertens und Lukas Zerbe.

Für das DHB-Team geht es heute nicht nur darum, gut in die Hauptrunde zu starten, sondern auch um Revanche für die bittere Niederlage im WM-Viertelfinale vor einem Jahr, als Portugal nach Verlängerung mit 31:30 gewann.

Ungefähr zehn Minuten vor dem Anpfiff betreten die Teams die Halle und die Nationalhymnen werden gespielt.

Alfred Gislason warnt im Sportschau-Interview nochmals vor Portugal, das vor zwei Tagen überraschend den Topfavoriten Dänemark vor heimischem Publikum besiegte.

Wie vor jedem Spiel muss Bundestrainer Alfred Gislason auch heute zwei Spieler aus seinem 18er-Kader streichen: diesmal sind es Kreisläufer Jannik Kohlbacher und Rechtsaußen Mathis Häseler.

Beide waren bislang stets Teil des Spieltagskaders, jedoch mit wenig Spielzeit. Rune Dahmke, Nils Lichtlein, Franz Semper und Matthes Langhoff, die schon einige Male gestrichen worden waren, stehen diesmal im Aufgebot.

Es geht wieder los! Nach der für Handball ungewöhnlich langen Pause von drei Turniertagen startet das DHB-Team heute in die Hauptrunde.

Das erste Spiel in der sogenannten „Todesgruppe“ findet gegen Portugal statt – und das ungewöhnlich schon um 15:30 Uhr. Während bisher alle deutschen Spiele um 20:30 Uhr stattfanden, heißt es heute schon am Nachmittag einschalten für alle Fans von Bundestrainer Alfred Gislason.

Eine gute Nachricht für die Deutschen vor dem Duell am Donnerstag: Der europäische Handballverband EHF hat Portugals Kreisläufer Victor Iturriza (35) für ein Spiel gesperrt, er darf daher heute nicht gegen Deutschland antreten.

Iturriza hatte im WM-Viertelfinale vor einem Jahr mit sieben Treffern maßgeblichen Anteil am 31:30-Sieg Portugals gegen Deutschland nach Verlängerung.

Beim überraschenden Sieg der Portugiesen gegen Dänemark am Dienstag sah der 35-Jährige kurz vor Schluss seine dritte Zwei-Minuten-Strafe und erhielt die Rote Karte für ein Foul an Dänemarks Topspieler Mathias Gidsel.

Im Gegensatz zum Fußball führt das nicht automatisch zu einer Sperre für das nächste Spiel. Die Disziplinarkommission der EHF bewertete den Vorfall jedoch als „grobe Fahrlässigkeit und gefährliches Verhalten“ und sperrte Iturriza deshalb für die Partie gegen Deutschland wegen „schwerwiegenden unsportlichen Verhaltens“.

Am Montagabend unterlag Topfavorit Dänemark überraschend mit 29:31 gegen Portugal, weshalb die DHB-Auswahl in der Hauptrunde als erstes Team auf Portugal trifft.

Das Spiel am Donnerstag beginnt bereits um 15:30 Uhr, weitere Termine stehen ebenfalls fest: Samstag gegen Norwegen um 20:30 Uhr, Montag gegen Dänemark um 20:30 Uhr und Mittwoch (28. Januar) gegen Frankreich um 18 Uhr.

Nationalmannschafts-Manager Benjamin Chatton bezeichnete die Gruppe angesichts der Gegner als „absolute Todesgruppe“. „Das verspricht Hitchcock-Thriller im Zwei-Tages-Rhythmus“, so seine Einschätzung.

Deutschland, Portugal und Frankreich nehmen als Gruppensieger jeweils zwei Punkte mit in die Hauptrunde. Die beiden besten Teams erreichen das Halbfinale, der Drittplatzierte kämpft um Rang fünf.

In der zweiten Hauptrundengruppe kämpfen Schweden, Kroatien, Slowenien, Schweiz, Island und Ungarn um das Halbfinale.

Nach dem Erfolg gegen Spanien setzt das DHB-Team die Hauptrunde am Donnerstag fort.

Der kommende Gegner wird am Dienstagabend ermittelt. Sicher ist bereits, dass Deutschland am Samstag (24. Januar) gegen Norwegen und am Montag (26. Januar) gegen Frankreich spielt. Auch der letzte Gegner am Mittwoch (28. Januar) steht noch nicht fest.

In Gruppe B fallen die Platzierungen und somit auch die deutschen Gegner. Dänemark, Portugal und Nordmazedonien sind mögliche Kontrahenten. Die genauen Anstoßzeiten sind noch offen.

Das Spiel endet.

Deutschland schlägt den zweifachen Europameister mit 34:32 und zieht als Gruppensieger in die EM-Hauptrunde ein.

Das muss wohl die Entscheidung gewesen sein!

Kurz vor Schluss erhöht Uscins auf 33:29. War das der Knackpunkt?

Es sind noch rund drei Minuten zu spielen.

Mit drei Toren Vorsprung führt Deutschland – der Einzug in die nächste Runde rückt immer näher.

30:27 für die DHB-Auswahl!

Bundestrainer Gislason nimmt zu Beginn der Schlussphase eine Auszeit und richtet die Aufmerksamkeit der Mannschaft auf die verbleibenden Minuten.

Die Gislason-Truppe hält die Führung, noch etwa 15 Minuten zu spielen.

Damit steht das Team vorerst an der Spitze der Gruppe und ist sicher in der EM-Hauptrunde.

Deutschland führt weiterhin mit drei Toren, doch Spanien bleibt dran.

DHB-Torhüter Späth hält mit zwei spektakulären Paraden seine Mannschaft im Spiel, 23:20.

18:15! Deutschland baut den Vorsprung auf drei Tore aus.

Knorr setzt sich am gegnerischen Verteidiger vorbei durch und trifft.

Dennoch ist Vorsicht geboten: Gegen Serbien hatte man zuletzt trotz vier Tore Führung noch verloren.

Die Halbzeit ist vorbei.

Die zweite Spielhälfte wurde gerade angepfiffen.

Im letzten Angriff vor der Pause hätte Deutschland auf 18:15 erhöhen können.

Uscins versucht es aus zentraler Position mit einem Hüftwurf, doch der Ball prallt vom Pfosten zurück. Es bleibt beim 17:15.

Damit geht das DHB-Team als Tabellenführer der Gruppe A in die Kabine.

Nur noch gut drei Minuten der ersten Halbzeit verbleiben, die Zwei-Tore-Führung hält für Deutschland.

Goller spielt Zebrer links an, der hochsteigt – 17:15 für Deutschland!

Etwa zehn Minuten vor der Pause nimmt Spaniens Trainer Ribera seine erste Auszeit.

Bundestrainer Gislason bleibt gelassen: „Geduldig bleiben und weiterspielen“, gibt er seinen Spielern mit auf den Weg.

Deutschland überzeugt bisher auf ganzer Linie und führt mit 12:9.

Doppelte Unterzahl für Spanien!

Knorr startet einen Angriff, wird von Serdio am Hals gehalten, der dafür eine Zwei-Minuten-Strafe erhält. Kurz darauf sieht auch Serradillo eine Zeitstrafe wegen Nachfassens an Köster und muss ebenfalls vom Feld.

Die deutsche Nationalmannschaft bleibt weiter mit zwei Toren Vorsprung.

Nach rund 15 Minuten steht die DHB-Auswahl mit 8:6 vorne.

Knorr sorgt nach fünf Minuten für die 3:2-Führung aus deutscher Sicht.

Beide Teams haben Chancen, das Spiel verläuft ausgeglichen.

Das Spiel läuft, Anwurf!

Die Iberer haben den Ball und greifen von links nach rechts an.

Die Teams sind bereit, doch vor Spielbeginn herrscht zunächst Stille.

Vor dem Anpfiff wird eine Schweigeminute für die Opfer des schweren Zugunglücks im Süden Spaniens eingelegt.

Am Sonntagabend kamen bei der Tragödie nahe Adamuz in der Provinz Córdoba mehr als 40 Menschen ums Leben, Dutzende wurden verletzt.

Mehr dazu hier: „Auch Deutsche unter den Opfern! Entsetzen nach verheerendem Zugunglück: Wie konnte das passieren?“

Bundestrainer Gislason nimmt im Vergleich zum zweiten Gruppenspiel gegen Serbien zwei Änderungen vor.

Linksaußen Dahmke und Rückraumspieler Semper fehlen, dafür sind Lichtlein und Langhoff im Kader.

Österreichs Handballer ebneten Deutschland den Weg in die Hauptrunde.

Im letzten Vorrundenspiel setzte sich das Team von Trainer Iker Romero knapp mit 26:25 gegen Serbien durch.

Gegen den bereits qualifizierten Spanien reicht der DHB-Auswahl nun ein Unentschieden, um die nächste Runde zu erreichen.

Das letzte Gruppenspiel der deutschen Mannschaft wird im Free-TV übertragen.

Ab 20:15 Uhr startet die Live-Übertragung im ZDF aus Herning, der Anpfiff erfolgt 15 Minuten später.

Rund zwei Stunden vor dem letzten Gruppenspiel richtet sich der Blick aller Fans auf das Match in Herning.

Parallel läuft die Begegnung zwischen Serbien und Österreich, deren Ausgang direkten Einfluss auf das Weiterkommen der Deutschen hat.

Je nach Resultat könnte ein Unentschieden für Deutschland reichen. Selbst eine Niederlage wäre möglich, wenn Österreich mit mindestens drei Toren Vorsprung gewinnt und höchstens 29 Tore erzielt.

Vor dem Spiel gegen Spanien wird es eine Schweigeminute für die Opfer des Zugunglücks in Andalusien geben.

Am Sonntagabend entgleiste ein Hochgeschwindigkeitszug nahe Adamuz bei 300 km/h und kollidierte mit einem entgegenkommenden Zug, mindestens 39 Menschen starben, über 70 wurden verletzt.

Die Schweigeminute findet nach den Nationalhymnen statt, anschließend erfolgt der Anpfiff um 20:30 Uhr. Die spanische Delegation hatte um das Gedenken gebeten, dem die EHF nachkam.

Nach der überraschenden Niederlage gegen Serbien steht Deutschland im Spiel gegen Spanien nicht nur unter Druck, Punkte für die Hauptrunde zu sammeln, sondern überhaupt ins Weiterkommen.

Siegt Serbien gegen Österreich, benötigt Deutschland einen Sieg gegen Spanien mit mindestens drei Toren Differenz. Andernfalls droht trotz zwei Siegen der undankbare dritte Platz aufgrund des schlechteren Torverhältnisses.

Bei einem Unentschieden zwischen Österreich und Serbien reicht Deutschland ein einfacher Sieg. Nur bei einem österreichischen Erfolg ist sogar ein Unentschieden oder eine knappe Niederlage möglich.

Die Mannschaft um Kapitän Johannes Golla darf sich aber nicht auf diese Rechnung verlassen – um ein Vorrunden-Aus zu vermeiden, ist heute Abend volle Leistung gefragt.

Nach der unnötigen Pleite gegen Serbien hagelte es Kritik an Mannschaft und Trainer Alfred Gislason.

Ex-Spieler und TV-Experten waren besonders hart mit dem Team ins Gericht gegangen. Stefan Kretzschmar kritisierte die mangelnde Einbindung der Außen scharf: „Da hätten auch der Busfahrer und der Physiotherapeut stehen können, da kam ja gar kein Ball hin.“ Michael „Mimi“ Kraus wurde ebenfalls deutlich: „Das war einfach schlecht im Angriff. Man muss es auch beim Namen nennen.“

Vor dem Spiel gab es auch interne Unstimmigkeiten, nachdem Spielmacher Juri Knorr öffentlich den Coach kritisierte: „Wir haben die Serben in der ersten Halbzeit überrannt, und dann wird alles geändert. Ich verstehe das nicht. In der zweiten Halbzeit stand ich kaum noch auf dem Feld. So werden wir es nicht schaffen.“

Gislason versuchte zu beschwichtigen: „Intern wird viel geredet.“ Lukas Mertens fand Knorrs Äußerungen wenig hilfreich: „Wenn Spieler anfangen zu diskutieren, macht das keinen Sinn. Der Trainer entscheidet, wer wann spielt.“

Die Zeit, die Wogen zu glätten, ist knapp. Schon am Montag muss ein Sieg gegen Spanien her, sonst droht dem Olympia-Zweiten das frühe EM-Aus.

Dieser Schock muss erst verarbeitet werden. Noch ist nichts verloren, aber heute war ein Sieg fest eingeplant.

Im letzten Gruppenspiel wird gegen Spanien wohl mindestens ein Sieg benötigt.

Alfred Gislason zeigt Größe und übernimmt nach Abpfiff die Verantwortung für die Auszeit-Fehler – eine Schlüsselszene in der heißen Phase, nach der Deutschland gebrochen wirkte.

Dennoch bleiben viele Fragen, wie das Team die zweite Halbzeit aus der Hand geben konnte.

Was für eine Blamage! Serbien nimmt zwölf Sekunden vor Schluss eine Auszeit, führt mit zwei Toren und hat Ballbesitz.

Dann fällt das 30:27 – das Spiel ist entschieden. Serbien dreht das Match noch, Deutschland kann es kaum fassen.

Treffer auf beiden Seiten, Serbien weiterhin zwei Tore vorne. Noch 50 Sekunden auf der Uhr.

Serbien gleicht zum 27:25 aus. Deutschland muss in den letzten zwei Minuten zwei Tore aufholen. Doch es gibt Siebenmeter und zwei Minuten Strafe für Serbien.

Doch Zerbe wirft den Ball über das Tor – das tut weh!

Unglücklich! Gislason nimmt die Auszeit, während Knorr wirft und trifft, doch das Tor zählt nicht.

Die Schiedsrichter sehen sich die Szene in Zeitlupe an, doch die Entscheidung bleibt bestehen – bitter! Serbien führt 26:25, noch zweieinhalb Minuten zu spielen.

Was für ein Nervenspiel! Köster erhält zwei Minuten nach einem serbischen Konter. Serbien verwandelt den Siebenmeter zum 25:25.

Gislason wechselt Wolff unerwartet aus dem Tor. Das DHB-Team versteht eine Schiedsrichterentscheidung erneut nicht.

Zerbe verwandelt den Siebenmeter, anschließend hält Super-Andy im Tor – 25:24 für Deutschland.

Deutschland ist zurück im Spiel, Uscins bringt das 24:23. Der Knoten ist offensiv endlich geplatzt, die Halle ist wieder da!

Serbien gleicht kurz darauf wieder aus. Noch sechseinhalb Minuten zu spielen.

Deutschland spielt in Überzahl und erzielt den Siebenmeter-Treffer.

Schluroff ist zurück auf dem Feld und trifft zum 23:23.

Nach über zwei Minuten geht es weiter, Serbien trifft direkt zum 23:21 nach 49 Minuten.

Die deutsche Abwehr lässt zu viele Würfe zu.

Kurz darauf gleicht Serbien wieder aus. Deutschland verliert im Gegenzug den Ball und wirkt nervös.

Serbien nutzt die Chance und geht mit 22:21 in Führung, das Momentum liegt nun klar bei den Serben. Danach erfolgt eine technische Pause, da der Hallenboden neu geklebt werden muss, was dem DHB-Team zugutekommt.

Siebenmeter für Serbien, den Wolff mit der rechten Hand pariert – ein wichtiger Moment, die Halle bebt!

Deutschland führt weiterhin mit 21:20.

Uscins erlöst Deutschland mit dem 21:20.

Inzwischen ist auch Grgic im linken Rückraum aktiv.

Puh, der Ausgleich zum 20:20, da Serbien nach der Pause fast alle Würfe trifft.

Gislason reagiert in der Auszeit und bringt Andreas Wolff zurück ins Tor.

Dahmke verlässt nach 38 Minuten das Feld, Mertens kommt auf Linksaußen. Serbien verkürzt auf 19:18 und dann auf 20:19.

Die Zuschauerzahl liegt bei 9130 Fans, die ein spannendes Spiel erleben.

Deutschland vergibt die ersten beiden Abschlüsse im zweiten Durchgang, der dritte Versuch von Uscins in Unterzahl sitzt.

Serbien antwortet mit dem 18:16, danach ist der DHB wieder komplett.

Das Spiel macht bisher großen Spaß und soll so weitergehen.

Die zweite Halbzeit beginnt mit einem Pfostentreffer für Deutschland.

Schluroff äußert sich vor der Pause: „Unser Tempospiel macht uns gefährlich.“

Er lobt zudem den serbischen Torhüter. Bis dahin gibt es kaum Kritik.

Schluroff trifft erneut, mit einer Vier-Tore-Führung (17:13) geht es in die Kabine.

Eineinhalb Minuten vor der Halbzeit nimmt Gislason seine erste Auszeit, kurz darauf erzielt Schluroff mit einem Wurf bei 134 km/h das 16:13.

37 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff nimmt Serbien seine erste Auszeit.

Späth zeigt sich in Topform mit sieben Paraden.

Uscins erzielt nach 26 Minuten das 14:12, Deutschland trifft jetzt konstant.

Serbien nutzt einen deutschen Ballverlust und einen Siebenmeter, um auf 11:10 zu verkürzen.

Knorr spielt Golla durch die Beine, 12:10.

Semper überzeugt mit starkem Spiel und erzielt seinen dritten Treffer zum 11:8 nach 18 Minuten.

Späth hält kurz darauf einen Wurf.

Nach 14 Minuten steht es 8:8, Deutschland legt vor, Serbien zieht nach.

Die erste Zwei-Minuten-Strafe gegen Serbien folgt, Deutschland nutzt die Überzahl nur bedingt zum 9:8.

Der serbische Torhüter zeigt bereits früh seine Klasse und pariert über 50 Prozent der deutschen Würfe.

Knorr findet die Lücke und bringt Deutschland mit 5:4 in Führung.

Deutschland erobert viele Bälle, Knorr vollendet einen Gegenstoß zur Führung, bevor Serbien zum 4:4 ausgleicht.

Späth pariert den ersten serbischen Wurf, Zerbe erzielt das 1:0, Knorr das zweite Tor.

Nach fünf Minuten steht es 3:3.

Serbien hat Anwurf. Deutschland startet mit Späth im Tor, Knorr im Rückraum und Dahmke als Linksaußen.

Gleich geht es los. Gislason erwartet von den Serben viel Emotion, eine starke Abwehr und zwei Weltklasse-Torhüter.

Von seinem Team fordert er ein besseres Überzahlspiel und mehr Tempo.

Die Stimmung vor dem Anpfiff in Herning ist großartig. Die Arena ist nahezu komplett in deutscher Hand.

Die erste Personalentscheidung steht fest: Bundestrainer Alfred Gislason beruft Rune Dahmke zurück in den Kader. Zum Auftakt gegen Österreich hatte der Linksaußen noch gefehlt.

EM-Neuling Matthes Langhoff muss dafür weichen. Nils Lichtlein fällt weiterhin angeschlagen aus.

Noch etwa 45 Minuten bis zum zweiten deutschen Gruppenspiel bei der Handball-EM. Anpfiff ist um 20:30 Uhr gegen Serbien (live in der ARD).

Mit einem Sieg könnte Deutschland mit Spanien in der Tabelle gleichziehen, die zuvor Österreich mit 30:25 besiegt hatten.

Rekordquote! Die Handball-EM lockte viele Zuschauer vor die Bildschirme.

5,532 Millionen verfolgten in der ARD den 30:27-Sieg gegen Österreich, die höchste Einschaltquote des Tages.

Nur knapp dahinter lag die ZDF-Serie „Der Bergdoktor“ mit 4,95 Millionen Zuschauern.

Zu Beginn des Spiels gegen Österreich gab es einen Schreckmoment: Torhüter Andreas Wolff wurde von Sebastian Frimmel direkt im Gesicht getroffen.

Sein linkes Auge blutete stark, er wurde am Spielfeldrand behandelt. „Der Ball traf genau mein offenes Auge. Das war unangenehm. Ich habe nur noch einen schwarzen Fleck gesehen“, berichtete Wolff der dpa.

Die medizinische Betreuung ermöglichte ihm, weiterzuspielen. „Jetzt sehe ich wieder klar“, sagte der „Hexer“. Mit zwölf Paraden war Wolff ein entscheidender Faktor beim 30:27-Auftaktsieg.

Das Spiel ist vorbei, Deutschland gewinnt den EM-Auftakt gegen Österreich mit 30:27 (12:8)! Kapitän Johannes Golla war mit sieben Treffern bester Werfer.

Durch den Sieg mit drei Toren Vorsprung übernimmt das DHB-Team die Tabellenführung in Gruppe A, da Spanien nur knapp mit zwei Toren Unterschied gegen Serbien gewann.

In Gruppe C gewann Norwegen deutlich mit 39:22 gegen die Ukraine.

Ist das die Vorentscheidung? Justus Fischer holt einen Siebenmeter heraus, den Zerbe in der 58. Minute zum 28:25 verwandelt.

Österreich bekommt ebenfalls einen Strafwurf – doch Wolff pariert!

Deutschland nutzt seine Chancen in der Empty-Goal-Situation nicht, während Österreich diese eiskalt verwertet.

Als Golla eine Zwei-Minuten-Strafe kassiert und Deutschland in Unterzahl spielt, trifft Nigg in der 56. Minute zum 24:26 – nur noch zwei Tore Vorsprung für Deutschland!

Johannes Golla erzielt seinen sechsten Treffer, nach 49 Minuten steht es 25:20 für Deutschland.

Das tat weh!

Andreas Wolff wird erneut im Gesicht getroffen und muss kurz raus, David Späth übernimmt. Sebastian Frimmel muss wegen des Fouls zwei Minuten auf die Bank – Österreich spielt nun in Unterzahl.

Wie reagiert Deutschland? Mit vielen Toren! In fünf Minuten erzielt das DHB-Team sechs Treffer und verteidigt stark. Nach 41 Minuten steht es plötzlich 19:14 für Deutschland.

Österreich startet gut in die zweite Halbzeit und kommt durch Treffer von Hutecek und Nigg bis auf zwei Tore heran.

Nach 36 Minuten liegt Deutschland mit 13:11 vorne.

Weiter geht's!

Kann die deutsche Nationalmannschaft den Auftaktsieg gegen Österreich sichern oder schafft die Alpenrepublik die Aufholjagd?

Lukas Zerbe gibt ein kurzes Statement am ARD-Mikrofon ab und zeigt sich zufrieden mit dem Team.

„Wir haben unsere freien Chancen genutzt und eine überragende Abwehr gezeigt. Im Sechs-gegen-Sechs hatten wir alles im Griff, nur im Sieben-gegen-Sechs gab es kleinere Probleme.“

Die unterhaltsame erste Halbzeit endet, Deutschland führt klar mit 12:8 gegen Österreich!

Andreas Wolff zählt zu den besten Torhütern der Welt. Mit einer Paradequote von 42 Prozent hält er erneut eine starke Leistung.

Da ist die erste Vier-Tore-Führung für Deutschland!

In der 25. Minute trifft Zerbe zum 11:7, Deutschland kontrolliert das Spiel. Österreich nimmt die erste Auszeit.

Die Taktik der Österreicher rächt sich: Deutschland erobert den Ball in der gegnerischen Hälfte, Golla schaltet schnell und trifft ins leere Tor.

Nach 20 Minuten steht es 8:6 für Deutschland.

Österreich meldet sich im Spiel zurück, ein Tempogegenstoß bringt in der 18. Minute den Ausgleich zum 6:6.

In der 13. Minute nimmt Österreich den Torwart raus und bringt einen siebten Feldspieler, erzielt prompt den Anschluss zum 3:5.

Das Risiko ist hoch: Wolff versucht einen Wurf über das gesamte Feld, trifft aber nur die Latte.

Langsamer Start ins Spiel, nach sieben Minuten steht es erst 2:1 für Deutschland. Lukas Zerbe erzielte das erste Turniertor per Siebenmeter.

Beide Teams verteidigen gut, Wolff kann sich mehrfach auszeichnen. Die befürchtete „Anti-Handball“-Taktik mit sieben Feldspielern und leerem Tor ist bei Österreich bisher nicht zu sehen.

Der Schiedsrichter gibt das Spiel frei, erster Angriff für Deutschland.

Das DHB-Team beginnt mit Keeper Andreas Wolff, Marko Grgic, Julian Köster, Renars Uscins, Lukas Mertens, Kapitän Johannes Golla und Lukas Zerbe.

Parallel trifft in Gruppe C Norwegen auf die Ukraine.

Alles ist bereit für das erste EM-Spiel der deutschen Mannschaft!

Die Nationalhymnen erklingen, zuerst die deutschen Spieler, dann die Österreicher.

Vor jedem Spiel muss der 18er-Kader des DHB auf 16 Spieler reduziert werden. Nils Lichtlein fällt angeschlagen aus, zudem streicht Bundestrainer Gislason überraschend Rune Dahmke, wie Bild und Sportschau berichteten.

Dahmke, der vor zehn Jahren Europameister wurde, war ohnehin eine Überraschung im EM-Kader und hatte wegen Gepäckproblemen ein Vorbereitungsspiel verpasst.

Das erste Spiel in Deutschlands Vorrundengruppe ist beendet! Mitfavorit Spanien besiegt Serbien knapp mit 29:27 und übernimmt vorläufig die Tabellenführung.

In einem weiteren Spiel gewann Frankreich deutlich mit 42:28 gegen Tschechien.

Los geht's! Pünktlich um 18 Uhr starten die ersten vier Mannschaften die Handball-EM.

In Gruppe A trifft Spanien auf Serbien, in Gruppe C spielt Frankreich gegen Tschechien.

Torhüter Andreas Wolff erwartet „Anti-Handball“ vom Angstgegner, doch für ihn wäre alles andere als ein Sieg zum EM-Auftakt eine große Enttäuschung.

Im Spiel gegen Österreich am Donnerstagabend (20:30 Uhr) gilt die Gislason-Mannschaft als klarer Favorit.

Das ÖHB-Team mit Lukas Hutecek (25) und Nikola Bilyk (29) besitzt durchaus Qualität: In der EM-Qualifikation im März endete das Duell in Wien mit 26:26.

Bundeskanzler Friedrich Merz (70) sendete den deutschen Handballern vor dem Turnier unterstützende Worte.

„Tempo, Leidenschaft und Teamgeist – das macht Handball aus. Nach dem großartigen Turnier der Frauen starten heute die Männer in die EM. Ich drücke unserer Nationalmannschaft die Daumen und wünsche viel Erfolg und einen fairen Wettkampf“, schrieb der CDU-Politiker in den sozialen Medien.

Die Gruppenspiele haben es in sich! Mit Österreich, Serbien und dem zweifachen Europameister Spanien warten anspruchsvolle Gegner auf Deutschland. Sollte das Team von Bundestrainer Alfred Gislason (66) weiterkommen, droht ein mögliches Spitzenduell mit Handball-Riese Dänemark.

Für Gislason ist es „wahrscheinlich das schwierigste Turnier bisher“. Sein Ziel: Das Halbfinale. „An guten Tagen können wir jeden schlagen“, betonte der Isländer.

Ein EM-Titel seit 2016 wäre auch finanziell ein großer Erfolg für Deutschland.

Bei Gold erhält das Team von Trainer Gislason eine Prämie von insgesamt 575.000 Euro, teilte der DHB mit.

„Ab 20 eingesetzten Spielern steigt die Summe auf maximal 600.000 Euro“, hieß es weiter. Die Prämienregelung wurde vom DHB-Sportvorstand Ingo Meckes (49) zusammen mit Kapitän Johannes Golla (28) und den Führungsspielern Julian Köster (25) und Andreas Wolff (34) ausgehandelt.

Vor dem EM-Auftakt gegen Österreich heizte Torhüter Andreas Wolff mit deutlicher Kritik die Stimmung an.

Ein Tag vor dem Spiel am Donnerstag (20:30 Uhr) in Herning reagierten die Österreicher mit Unverständnis auf Wolffs Äußerungen.

Mehr dazu hier: „Handball-Streit vor EM-Start! Deutscher Keeper provoziert Auftaktgegner“

Zum EM-Start könnte Deutschlands Nils Lichtlein (23) ausfallen.

Der Linkshänder von den Füchsen Berlin verletzte sich beim Training in Hannover am linken Vorfuß, wie der DHB mitteilte.

Trotz der Blessur reiste er mit dem Team nach Silkeborg. Nationalmannschaftsmanager Benjamin Chatton (44) erklärte: „Er könnte in zwei Tagen wieder fit sein, vielleicht aber auch erst in vier.“

Ein längerer Ausfall wird nicht erwartet, daher gibt es derzeit keine Nachnominierung.

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker!

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