Handball-EM live: Goldchance für Deutschland? So sehen Sie das Finale heute im Fernsehen!
Dänemark, Schweden und Norwegen – die Handball-Europameisterschaft 2026 der Männer neigt sich dem Ende zu, und Deutschland mischt noch ganz vorne mit!
Mit dem 31:28-Erfolg gegen Kroatien hat die DHB-Auswahl erstmals seit dem Triumph 2016 wieder das Finale erreicht und sich damit zugleich die erste Medaille seit zehn Jahren gesichert.
Am Sonntag um 18 Uhr steht dann das Endspiel gegen den Gastgeber Dänemark an, der am Freitagabend im zweiten Halbfinale gegen Island gewann.
TAG24 begleitet das gesamte Turnier im Liveticker und versorgt Sie mit den wichtigsten News rund um die EM.
Das heutige Finale zwischen Deutschland und Dänemark (Anpfiff 18 Uhr) wird erwartungsgemäß live und kostenfrei im Fernsehen übertragen.
Das ZDF meldet sich ab 17:50 Uhr direkt aus der Herning-Arena mit Moderator Florian Zschiedrich (39) und Experte Sven-Sören Christophersen (40). Alternativ wird die Partie auch beim kostenpflichtigen Sportsender Dyn ausgestrahlt, wo Stefan Kretzschmar (52) und Pascal „Pommes“ Hens (45), zwei deutsche Handball-Legenden, das Expertenteam bilden.
Wer die Wartezeit bis zum Finale überbrücken will, kann vorher das Spiel um Platz drei zwischen Kroatien und Island im ZDF-Stream verfolgen.
Bevor das hochspannende Endspiel angepfiffen wird, steht jedoch erst das kleine Finale auf dem Programm.
Ab 15 Uhr kämpfen Island und Kroatien in Herning um die Bronzemedaille.
Das Bühnenbild steht bereit: Am Sonntagabend (Anwurf 18 Uhr) steigt das mit Spannung erwartete Finale zwischen Deutschland und Dänemark.
Die deutsche Mannschaft unter Bundestrainer Alfred Gislason (66) peilt ihren dritten EM-Titel nach 2004 und 2016 an. Die Aufgabe gegen den Gastgeber in der ausverkauften „Hölle von Herning“ mit 15.000 Zuschauern könnte kaum schwerer sein, denn Deutschland wartet seit zehn Jahren auf einen Pflichtspielsieg gegen den Olympiasieger und vierfachen Weltmeister. Somit gelten die Deutschen zumindest auf dem Papier als Außenseiter.
Doch das Team von Gislason hat in den bisherigen Spielen beeindruckend gezeigt, dass es sich vor keiner Mannschaft verstecken muss – unter anderem wurden Frankreich, Norwegen und sogar der Vize-Weltmeister Kroatien bezwungen.
Mindestens Silber ist den deutschen Handballern sicher, wenn sie nach dem packenden Finale gegen Dänemark am Sonntag die Heimreise antreten. Ein großer Empfang in Deutschland wird allerdings ausbleiben.
„Die Planungen für einen großen Empfang im Heimatland musste der Deutsche Handballbund am Freitag zurückstellen“, teilte der DHB nur einen Tag vor dem Endspiel mit.
Als Grund nannten die Verantwortlichen neben logistischen und zeitlichen Schwierigkeiten vor allem den angekündigten Streik im öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) durch die Gewerkschaft Verdi am kommenden Montag.
Mit dem 31:28-Sieg gegen Kroatien sorgten die deutschen Handballer für eine herausragende Einschaltquote beim Ersten.
Genau 7,96 Millionen Zuschauer verfolgten das Spiel am Freitagabend live im Ersten.
Auch das zweite Halbfinale zwischen Dänemark und Island lockte viele Zuschauer: Zur besten Sendezeit schalteten 4,17 Millionen Menschen ein.
Co-Gastgeber Dänemark setzte sich in einem überraschend engen Spiel mit 31:28 gegen Außenseiter Island durch.
Das Team um den Welthandballer Mathias Gidsel könnte damit am Sonntag gegen Deutschland nach Erfolgen bei Olympia und der WM den dritten großen Titel in Folge holen.
„Ich bin unglaublich stolz auf die Jungs, dass wir diese schwere Gruppe überstanden haben und nun im Finale stehen. Das ist eine fantastische Leistung von allen“, erklärte Bundestrainer Alfred Gislason im ARD-Interview.
Auch Julian Köster lobte die Mannschaft: „Das war wieder eine tolle Teamleistung. Es macht richtig Spaß, mit der Mannschaft zu spielen.“ Lukas Zerbe, bester deutscher Torschütze mit sechs Treffern, zeigte sich erfreut: „Über die volle Spielzeit war es eine super Teamleistung. Wir freuen uns jetzt auf den heutigen Tag, regenerieren gut und blicken gespannt aufs Finale.“
Uscins erzielte 40 Sekunden vor Schluss das entscheidende Tor und machte den Sieg klar. Nach dem 31:28-Erfolg über Kroatien stehen die Deutschen erstmals seit zehn Jahren wieder im EM-Finale!
Vor allem die ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit reichten den Deutschen, um Kroatien deutlich auf Distanz zu halten. Auch wenn es zum Ende hin noch einmal spannend wurde, brachte die Mannschaft von Alfred Gislason die Führung sicher über die Zeit. Damit ist die Silbermedaille bereits sicher – die erste EM-Medaille seit dem Titelgewinn 2016!
Es wird noch einmal eng: Kroatien kam kurz vor Schluss auf zwei Tore heran, als Jelinic zum 28:30 traf.
Gislason nahm 57 Sekunden vor Ultimo die letzte Auszeit.
Lukas Zerbe verwandelte einen Siebenmeter zum 30:26.
Nun blieben noch zweieinhalb Minuten zu spielen – reicht die Vier-Tore-Führung?
Torwart Wolff wehrte immer wieder kroatische Angriffe ab, gegen einen Siebenmeter von Lucin war er allerdings machtlos.
Rund vier Minuten vor dem Ende verkürzte Kroatien auf 26:29 – und Deutschland verlor prompt den Ball im Angriff! Glücklicherweise setzte Mandic den Gegenstoß daneben.
Obwohl es den Anschein hatte, dass Kroatien noch einmal herankommen könnte, hielt Deutschland den Vorsprung konstant.
Zerbe verwandelte einen weiteren Siebenmeter zum 29:24, die Uhr lief für Deutschland, noch knapp sechseinhalb Minuten Restspielzeit.
Der Spielstand kippte leicht zugunsten Kroatiens: Sostaric kam auf 23:27 heran, womit der Rückstand auf nur noch vier Tore schrumpfte.
Bei noch zehn verbleibenden Minuten zog Gislason seine zweite Auszeit.
Das Spiel verlief fair: Erst nach ungefähr 48 Minuten wurde der erste Spieler für zwei Minuten ausgeschlossen!
Kroatiens Filip Glavas musste nach einem Foul gegen Dahmke vorübergehend auf die Bank. Den fälligen Siebenmeter konnte Lichtlein jedoch nicht verwandeln. Die Führung der DHB-Auswahl blieb komfortabel bei 26:20.
Deutschland dominierte das Spiel und ließ Kroatien kaum Chancen zum Aufholen.
Nach einer weiteren Parade von Wolff erzielte Köster das 24:17, Kroatien lag damit sieben Tore zurück, was die Gislason-Mannschaft auch bis zum Spielende halten konnte. Nach 42 Minuten stand es 26:19 für Deutschland!
Die DHB-Auswahl hatte einen lauf: Knorr traf zum 22:16 – es war das fünfte Tor in Folge für Deutschland.
Islands Trainer Sigurdsson nahm nach nur acht Minuten in der zweiten Halbzeit eine Auszeit und konnte nur noch wenig eingreifen.
Was für ein spannender Start! Johannes Golla erzielte das 19:16 und bescherte Deutschland damit die erste Drei-Tore-Führung des Spiels. Die Abwehr stand nun außergewöhnlich stabil.
Viermal blockte die DHB-Deckung wiederholt kroatische Angriffe, um anschließend bei Ballgewinn auf 20:16 davonzuziehen. Die Zeichen auf ein Finale standen klar!
Das Spiel in Herning geht weiter! Kann Deutschland die Führung gegen Kroatien halten und zum ersten Mal seit 2016 ins EM-Finale gelangen?
Schade! Rund fünf Sekunden vor der Halbzeit parierte Wolff seinen achten Ball in dieser Partie souverän und kontrollierte ihn.
Da ihm keine Zeit blieb, den Ball an seine Mitspieler weiterzugeben, versuchte er selbst, den leeren Kasten Kroatiens zu treffen – und scheiterte knapp. Zur Pause führte Deutschland mit 17:15!
Ex-Bundestrainer Dagur Sigurdsson nahm das Time-out und gab seinem Team taktische Anweisungen für den nächsten Angriff.
Kroatien spielte wie gewohnt mit sieben Feldspielern, was Deutschland erneut zu einem Ballgewinn verhalf. Julian Köster traf im leeren Tor, kurz vor der Pause stand es 17:15 für Deutschland.
Etwa nach 25 Minuten zog Alfred Gislason seine erste Auszeit.
Nach der Auszeit führte Deutschland schnell aus und Zerbe traf zum 15:13 – die erste Zwei-Tore-Führung in diesem Spiel.
Das Tempo beider Mannschaften ist beeindruckend: Immer wieder gelingt der schnelle Wechsel von Abwehr auf Angriff, unterstützt von Wolffs starken Paraden.
Der Spielstand zeigte ein enges Duell bei 12:12.
Kroatien setzte verstärkt auf den von Wolff kritisierten „Anti-Handball“: sieben Feldspieler im Angriff bei leerem Tor.
Deutschland nutzte dies sofort aus, fing einen Ball ab und Zerbe traf zum 10:9 ins verwaiste kroatische Tor.
Dann schlug Uscins zu: Er fing einen kroatischen Angriff ab und Köster erzielte im Gegenstoß das 7:6.
Wolff parierte anschließend den ersten Siebenmeter des Spiels. Beide Teams konnten in der Folge ihre Chancen nicht nutzen, sodass es rund vier Minuten lang beim knappen 7:6 für Deutschland blieb.
Das Spiel begann spektakulär: Nach etwa neun Minuten fielen bereits zwölf Tore, der Stand war 6:6.
Wolff zeigte erste Glanzparaden, doch Knorr vergab kurz zuvor, sodass Kroatien meist in Führung ging.
Ein packender Auftakt in Herning – beide Teams zeigten von Beginn an vollen Einsatz!
Jeder Angriff saß, sodass Kroatien nach rund viereinhalb Minuten mit 4:3 gegen Deutschland führte.
Vorhang auf!
Das Spiel begann: Kroatien hatte Anwurf. Für Deutschland standen Andreas Wolff im Tor sowie Marko Grgic, Julian Köster, Renars Uscins, Lukas Mertens, Johannes Golla und Lukas Zerbe auf dem Parkett.
Gleich geht es los.
Vor dem Anpfiff erklangen die Nationalhymnen beider Nationen.
Nur noch wenige Minuten bis zum Spielbeginn.
Die Kroaten warteten bereits auf dem Feld, während die DHB-Spieler unter lautstarkem Applaus der Fans einzogen.
Wie üblich werden gegen Kroatien zwei deutsche Stammspieler nicht im Kader sein: Laut Bild fallen heute Tom Kiesler und Mathis Häseler aus.
Abwehrchef Kiesler war in den vergangenen Tagen wegen eines Magen-Darm-Infekts angeschlagen und wurde nicht rechtzeitig fit. Neben ihm musste auch Häseler passen, der damit bereits zum dritten Mal im Turnierverlauf nicht für den Spieltag nominiert wurde.
Beim ungewöhnlichen Anpfiff um 17:45 Uhr geht es heute im EM-Halbfinale für Deutschland um alles! Das Team von Alfred Gislason trifft auf den WM-Vizemeister Kroatien.
Interessanterweise wird Kroatien von Ex-Bundestrainer Dagur Sigurdsson betreut, der 2016 beim EM-Titel Deutschlands an der Seitenlinie stand.
Im Gegensatz zu vorherigen Spielen ist heute keine Rechnerei nötig: Gewinnt Deutschland, steht das Team am Sonntag im Finale gegen den Sieger des zweiten Halbfinales Dänemark gegen Island. Bei einer Niederlage bleibt wenigstens noch das Spiel um Bronze.
Leichte Entwarnung bei Tom Kiesler: Der Abwehrchef befindet sich nach seinem Magen-Darm-Infekt auf dem Weg der Besserung.
„Es geht ihm besser“, sagte Teammanager Benjamin Chatton am Donnerstag. Allerdings hatte Kiesler vor dem Spiel gegen Frankreich am Mittwochabend noch stark unter der Erkrankung gelitten. Bundestrainer Gislason berichtete offen: „Als das Team das Hotel verließ, musste er im Viertelstundentakt erbrechen.“
Eine Garantie für einen Einsatz gibt es jedoch nicht. „Wir müssen die nächsten 24 Stunden abwarten“, so Chatton. Ein Ausfall gegen Kroatien würde dem Team schmerzen, doch die Gesundheit geht selbstverständlich vor.
Die Entscheidung steht fest!
Dänemark setzte sich erwartungsgemäß im Abendspiel gegen Norwegen durch und verdrängte Deutschland von Platz eins.
Damit rutschte die DHB-Auswahl auf Rang zwei und trifft im Halbfinale am Freitag auf Kroatien, den Gewinner der Parallelgruppe. Dänemark spielt gegen Island.
Vor dem EM-Halbfinale am Freitag bangt das deutsche Team um den Einsatz von Tom Kiesler (24).
Der Abwehrspieler kämpft mit einem Infekt und droht auszufallen: „Als wir das Hotel verlassen haben, hat er im Viertelstundentakt erbrochen. Er hat Magen-Darm. Ich hoffe natürlich, dass er bis zum Spiel fit wird und keinen angesteckt hat“, sagte Gislason nach dem Halbfinaleinzug.
Auch Miro Schluroff (25), der Zimmerkollege von Kiesler, steht im Fokus: „Wir werden auch ihn genau beobachten“, erklärte der Bundestrainer.
Der Gegner im Halbfinale am Freitag steht noch nicht endgültig fest.
Die wahrscheinlichste Partie lautet Kroatien gegen Deutschland – Kroatien setzte sich in der Parallelgruppe mit 27:25 gegen Ungarn durch und steht als Gruppensieger fest.
Das heutige Abendspiel (Anpfiff 20:30 Uhr) zwischen Dänemark und Norwegen entscheidet die Konstellation: Gewinnen die Dänen, trifft Deutschland auf Kroatien. Bei einer Niederlage wartet Island als Gegner.
Nach Spielende wurde Knorr zum besten Spieler des Nachbarschaftsduells gekürt.
Mit zehn Toren war er bester deutscher Werfer und trug maßgeblich zum Halbfinaleinzug bei.
Das Spiel ist beendet!
Deutschlands Handballer schlagen Frankreich im letzten Hauptrundenspiel mit 38:34 (19:15) und sichern sich damit das EM-Halbfinale.
Das muss der Knackpunkt gewesen sein!
Nur drei Minuten vor Schluss zeigte Torwart Wolff erneut seine Klasse und lenkte einen Schuss von Descats an die Querlatte. Im direkten Gegenzug erhielt Köster den Ball, warf und traf zum 36:32 – das öffnete die Tür zum Halbfinaleinzug weit.
Noch etwa fünf Minuten zu spielen, Deutschland führt mit 33:31.
Derzeit sähe das Team sicher im Halbfinale, doch die Partie war noch nicht vorbei.
Wolffs starke Parade: Frankreichs Tournat hatte die Chance auf den Ausgleich (31:31), doch der deutsche Torhüter hielt den Ball.
Im Gegenzug erhöhte Uscins auf 32:30.
Etwa 15 Minuten vor Spielende steigerten beide Teams das Tempo.
Die Tore fielen in Serie, für keine Seite blieb Zeit zum Durchatmen.
Deutschland hielt die Führung mit 30:28.
Deutschland musste aufpassen, dass Frankreich nicht zurückkommt, da sich im eigenen Spiel vermehrt Fehler einschlichen.
Uscins vergab einen Wurf, der weit über das Tor ging. Frankreichs Fabregas nutzte die Chance und brachte sein Team auf 26:24 heran.
Starke Leistung! Nicht nur Wolff glänzte, auch Späth im deutschen Tor hielt sensationell einen Schuss von Fabregas.
Im direkten Gegenzug schalteten die Deutschen schnell um, Zerbe traf zum 25:21.
Bei seinem bisherigen Auftritt gelangen ihm nahezu alle Aktionen!
Knorr erzielte das 21:16 und blieb bis dahin ohne Fehlwurf. Das Team setzte die starke Leistung der ersten Hälfte fort und blieb auf Kurs Halbfinale.
Das Spiel geht weiter!
Die Pause ist vorbei, und die Partie läuft wieder.
Kurz danach war Schluss.
Deutschland führte zur Halbzeit mit 19:15 gegen Titelverteidiger Frankreich und zeigte bisher eine sehr gute Leistung.
Time-out! 58 Sekunden vor der Pause nahm DHB-Trainer Gislason eine Auszeit.
Beim Stand von 17:15 zog er seine Spieler zu sich und gab ihnen taktische Anweisungen, um die Führung sicher in die Halbzeit zu bringen.
15:12! Weniger als zehn Minuten vor der Pause hielt Deutschland Frankreich weiter auf Distanz.
Immer wieder fand das Gislason-Team Wege, um die gegnerische Abwehr zu knacken.
Uscins traf zum 10:7 aus deutscher Sicht.
Frankreich-Coach Gille reagierte und nahm die erste Auszeit des Spiels.
Wolff meldete sich frühzeitig zurück!
Innerhalb kurzer Zeit zeigte der DHB-Keeper zwei starke Paraden.
Deutschland ging in Führung!
Köster passte auf Fischer am Kreis, der ohne Zögern zum 7:6 traf.
Das Spiel startete mit hohem Tempo, beide Teams griffen offensiv an.
Lukas Mertens brachte Deutschland in Führung, doch nur kurze Zeit später glich Frankreichs Dika Mem zum 6:6 aus.
Beim verlorenen Spiel gegen Dänemark stand Torwart Späth im deutschen Tor, was Bundestrainer Gislason Kritik einbrachte.
Im Duell gegen Frankreich setzte der Bundestrainer jedoch wieder auf Wolff, der bislang ein starkes Turnier spielte.
Es geht los, das Spiel läuft.
Frankreich hat den Ball und spielt von links nach rechts.
Jetzt geht’s los: Beide Teams sind auf dem Feld.
Vor dem Spiel erklingen die Nationalhymnen.
In der Parallelgruppe der Deutschen ist das erste EM-Halbfinalticket bereits vergeben.
Island setzte sich mit 39:31 gegen Slowenien durch und steht damit im Halbfinale.
Das letzte Hauptrundenspiel der deutschen Mannschaft gegen Frankreich wird im Free-TV übertragen. Das ZDF berichtet live aus der Arena in Herning.
Ab 17:40 Uhr stimmen Moderator Florian Zschiedrich (39) und Experte Sören Christophersen (40) auf die Begegnung ein, 20 Minuten später übernimmt Kommentator Martin Schneider (59) für die Übertragung des Anwurfs.
Alternativ könnt ihr das Spiel auch in unserem Liveticker verfolgen.
Matchball! Am Mittwochabend (Anwurf 18 Uhr) trifft Deutschland zum Abschluss der Hauptrunde auf Frankreich.
Im Nachbarschaftsduell reicht der Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason (66) bereits ein Unentschieden, um ins EM-Halbfinale einzuziehen. Eine Niederlage würde hingegen das Aus bedeuten, womit dann nur noch das Spiel um Platz fünf möglich wäre.
Das Spiel ist aus, Deutschland verliert gegen Dänemark deutlich mit 26:31 (12:13).
In der ersten Halbzeit war die DHB-Auswahl nahe an einer Überraschung dran und hatte kurz vor der Pause sogar die Chance zum Ausgleich. In der zweiten Halbzeit brach das Team jedoch ein, sodass der erste Matchball für das Halbfinale vergeben wurde.
Am Mittwoch wartet die nächste Möglichkeit: Gegen Frankreich genügt wieder ein Punkt, um unter die Top vier des Turniers zu kommen.
Tom Kiesler erhielt noch eine Zwei-Minuten-Strafe, zudem stellte Gidsel den Sechs-Tore-Vorsprung wieder her.
Das war die Vorentscheidung! Noch zweieinhalb Minuten sind zu spielen, und Pytlick überwand Wolff zum 29:24.
Endlich zwei Treffer in Folge für das DHB-Team – das hatten wir in dieser Hälfte bisher nicht gesehen.
Jacobsen nahm eine Auszeit, beim Spielstand von 22:27 waren noch siebeneinhalb Minuten zu spielen.
Der Rückstand blieb bei sieben Toren, jedes deutsche Tor konnte Dänemark kontern.
Jetzt wurde Wolff eingewechselt, doch ihm blieben nur noch zehn Minuten, um etwas zu bewirken – zu wenig, wie es schien. Es stand 27:20.
Rund 15 Minuten vor Schluss hatte Deutschland kaum Zugriff aufs Spiel.
Im Angriff lief wenig zusammen, während Dänemark immer wieder gegen Späth traf. So hieß es plötzlich 23:16 – eine harte Aufgabe. Gislason nahm eine Auszeit, konnte aber nicht mehr viel ausrichten.
Langsam setzte sich der Favorit ab, doch schon in der ersten Halbzeit hatte Deutschland gezeigt, dass ein Comeback möglich ist.
Es stand 20:16 für Dänemark.
Magnus Landin vom THW Kiel stellte auf 17:14, dann war Deutschland wieder komplett.
Alfred Gislason nahm in der 41. Minute die erste Auszeit der zweiten Halbzeit, um seine Mannschaft auf den nächsten Angriff vorzubereiten.
Jetzt wurde es richtig bitter: Kurz nachdem Dahmke zurückkam, kassierte Kohlbacher eine Zwei-Minuten-Strafe, dazu gab es einen Siebenmeter, den Jakobsen verwandelte.
Grgic konnte zwar schnell verkürzen, wurde jedoch selbst für zwei Minuten ausgeschlossen. Deutschland war nun doppelt unterlegen, was Dänemark zunächst nur zum 16:14 nutzte.
Nach fast fünf Minuten fiel endlich das erste Tor der zweiten Halbzeit: Grgic glich für Deutschland aus.
Danach spielte Nielsen schnell, Dahmke musste ein Foul begehen und erhielt Zeitstrafe. In doppelter Überzahl erzielte Hangaard das 14:13 für Dänemark, die nun verstärkt auf sieben Angreifer bei leerem Tor setzten.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit glänzten Späth und Nielsen abwechselnd, dann hatte Köster freie Bahn, setzte den Ball aber an den Pfosten.
Nach vier Minuten war noch kein Treffer gefallen, es stand 13:12 für Dänemark.
Die zweite Halbzeit läuft! Kann Deutschland das Spiel drehen und sich den vorzeitigen Halbfinaleinzug sichern?
Durchatmen – mit 12:13 geht es in die Pause!
Eigentlich hätte Deutschland sogar zum Ausgleich kommen können, doch den Siebenmeter zum Pausenpfiff setzte Lichtlein an den Pfosten. Trotzdem war das Team im Spiel und hatte alle Chancen, gegen Dänemark ins Halbfinale einzuziehen.
Nielsen lag inzwischen bei fast 40 Prozent gehaltener Bälle, für Deutschland war es schwer, durchzubrechen.
Dänemark zog kurzzeitig auf 13:10 davon, doch kurz vor der Pause war Deutschland wieder nah dran: Ein Tor von Grgic, eine Parade von Späth und ein Treffer von Köster sorgten für den 12:13-Anschluss, zudem war Dänemark in Unterzahl. Eventuell gab es sogar noch ein Unentschieden zur Pause.
Deutschland kam stärker aus der Auszeit!
Späth parierte gegen sieben Dänen, und Uscins traf zum 10:11. Der Rechtshänder war die Lebensversicherung der Deutschen, mit bereits vier Treffern.
Die erste Auszeit des Spiels nahm Dänemarks Trainer Nikolaj Jacobsen nach 23 Minuten, Deutschland hatte auf 9:11 verkürzt.
Nicht nur Deutschland hat einen starken Torwart, auch Dänemark kann mit Emil Nielsen glänzen, der mehrfach deutsche Würfe entschärfte, während Kirkeløkke für die Hausherren auf 11:8 stellte.
Deutschland blieb fünf Minuten lang torlos.
Dänemark verwandelte zwei Siebenmeter, hielt aber den Abstand gering.
Dann musste Köster für zwei Minuten vom Feld, und Pytlick traf in Überzahl zum 10:8.
Doppeltes Glück für Deutschland: Uscins verkürzte auf 6:7, nachdem er von Mads Larsen unfair gestört wurde.
Deshalb musste Larsen zwei Minuten auf die Bank, und das Tor blieb leer.
Fünf Minuten wartete Deutschland bisher auf einen Treffer.
Die Offensive musste sich steigern, um gegen Dänemark etwas Zählbares mitzunehmen. Der Spielstand war noch 6:4 für Dänemark.
Deutschland führte mit 3:1, doch mehrere Fehler brachten Dänemark in Führung.
Nach dem 4:4 verlor Deutschland im Angriff den Ball, Dänemark nutzte den Tempogegenstoß und erzielte ein Tor bei Späth. 20 Sekunden später hatte Dänemark erneut Ballbesitz, und Gidsel traf zum 6:4.
Das erste Tor des Spiels erzielte Welthandballer Mathias Gidsel und brachte Dänemark in Führung.
Doch Grgic antwortete sofort, und Deutschland verteidigte den nächsten Angriff. Köster traf zum 2:1 für Deutschland, die erste Führung nach drei Minuten!
Die Nationalhymnen sind erklingt, die Teams stehen auf dem Feld: Jetzt geht’s los!
Deutschland startete mit David Späth im Tor und den Feldspielern Julian Köster, Juri Knorr, Renars Uscins, Rune Dahmke, Johannes Golla sowie Mathis Häseler.
Jetzt geht es um das Halbfinale! Im dritten Hauptrundenspiel trifft Deutschland auf Topfavorit Dänemark. Ein Sieg oder Unentschieden würde den Viertelfinaleinzug sichern.
Allerdings fehlen den Deutschen die beiden Außen-Dauerbrenner Lukas Zerbe und Lukas Mertens, die nicht im Kader stehen, ebenso Torwartstar Andreas Wolff, der zu Beginn David Späth den Vortritt lässt. Bundestrainer Gislason setzt auf Belastungssteuerung – hat er das Spiel etwa schon abgehakt?
Dänemark ist zwar Favorit, aber Portugal hat bereits gezeigt, dass sie zu schlagen sind. Auch für Deutschland bleibt daher alles möglich!
Im zweiten Gruppenspiel des Tages überraschte Spanien mit einem Sieg gegen Titelverteidiger Frankreich und unterstützte damit das DHB-Team.
Durch Frankreichs 32:36-Niederlage reicht Deutschland in den verbleibenden Spielen gegen Dänemark und Frankreich jetzt schon ein Punkt zum Halbfinaleinzug.
Im ersten Spiel des Tages trennten sich Portugal und Norwegen mit einem 35:35 (17:18).
Beide Teams haben nun drei Punkte und nur noch theoretische Chancen auf das Halbfinale.
Vor jedem Spiel muss Bundestrainer Gislason zwei Spieler aus dem 18er-Kader streichen. Dieses Mal betrifft es Lukas Zerbe und Lukas Mertens, die sonst feste Stammspieler sind.
Die Außenpositionen bleiben heute unbesetzt, wahrscheinlich um sie für das wichtige Spiel gegen Frankreich am Mittwoch zu schonen.
Für sie rücken Mathis Häseler und Matthes Langhoff zurück ins Team.
Matchball Nummer eins! Mit einem Sieg kann Deutschland heute vorzeitig das Halbfinal-Ticket sichern.
Im vorletzten Hauptrundenspiel wartet mit Dänemark (Anstoß 20:30 Uhr) der Weltmeister und Olympiasieger – die wohl größte Herausforderung dieses Turniers.
Die Gastgeber mit Stars wie Mathias Gidsel (26) und Emil Nielsen (28) gelten als absolute Übermacht und Topfavorit auf den EM-Titel. Dass sie zu schlagen sind, bewies Portugal mit einem überraschenden 31:29-Sieg in der Vorrunde.
Nach der 24:28-Niederlage gegen Kroatien steht die Schweiz vor dem Aus. Ohne Sieg in der Hauptrunde sind die Chancen auf Halbfinaleinzug oder das Spiel um Platz fünf minimal.
Island besiegte am zweiten Spieltag Schweden mit 35:27 (18:12) und übernahm die Tabellenführung der Hauptrundengruppe zwei.
Damit verdrängten die Isländer die zuvor ungeschlagenen Schweden. Das letzte Spiel des Tages zwischen Kroatien und Schweiz steht noch aus.
In der Hauptrundengruppe II setzte sich Slowenien im ersten Spiel mit 35:32 gegen Ungarn durch und bleibt im Rennen ums Halbfinale.
Ab 18 Uhr trifft Island noch auf Schweden, abends folgt das Spiel Schweiz gegen Kroatien (20:30 Uhr).
Obwohl Deutschland am Ende mit 30:28 gegen Norwegen gewann, war der Erfolg vor allem Torhüter Andreas Wolff zu verdanken, da der Angriff noch nicht rund lief. Besonders Juri Knorr zeigte sich enttäuscht von seiner und der Teamleistung.
„Ich bin mit meiner Leistung unzufrieden“, sagte Knorr auf der Pressekonferenz, „vor allem in den letzten beiden Spielen. Es nervt mich sehr, ich habe keine Erklärung dafür.“
Glücklicherweise spiele er in einem Team, das immer jemanden habe, der die Mannschaft aus der Krise ziehe – im Fall des Norwegen-Spiels eben Wolff. Doch nicht nur Knorr fehlt die nötige Konstanz, auch andere Spieler sind noch nicht stabil genug, um den kommenden Gegner zu bezwingen: Am Montagabend wartet der EM-Favorit Dänemark.
Um die Chance auf das Halbfinale zu wahren, muss sich die Leistung deutlich steigern. „Ich hoffe, dass wir das besser hinbekommen“, betonte der Spielmacher.
Der wichtige Sieg gegen Norwegen ist vor allem Torhüter Wolff (34) und Rückraumspieler Grgic (22) zu verdanken.
Wolff entschärfte mehr als 20 Bälle mit Weltklasse-Paraden, während Grgic mit sieben Toren glänzte.
Das Spiel ist beendet!
Die deutsche Nationalmannschaft gewinnt auch das zweite Hauptrundenspiel, schlägt Norwegen mit 30:28.
Mit 6:0 Punkten führt Deutschland die Gruppe 1 an und ist klar auf Halbfinalkurs.
Man braucht auch etwas Glück!
Deutschlands Lichtlein verfehlte das Tor, der Abpraller landete direkt bei Goller, der zum 30:26 traf.
Es sind nur noch wenige Minuten zu spielen.
Norwegen kämpfte sich zurück: Nur noch 26:24 für Deutschland.
Es hätte noch enger werden können, doch Norwegen scheiterte weiterhin an DHB-Keeper Wolff.
Was passiert hier?
Die deutsche Offensive lief auf Hochtouren, während Norwegen kaum hinterherkam.
Die Gislason-Mannschaft führte mit 26:21.
Grgic traf erneut.
Aus der Distanz feuerte der DHB-Akteur einen starken Wurf ab und traf ins Tor – 24:21.
Da war die Führung für Deutschland!
Kapitän Golla versenkte den Ball zum 22:21 gegen Norwegen.
So einfach kann es gehen!
Grgic setzte sich rechts durch und traf aus spitzem Winkel – 21:21.
Kaum zu glauben, was Wolff hier wieder zeigte.
Mit spektakulären Paraden wehrte er auch Andersons Wurf ab und vereitelte weitere Chancen.
Die zweite Halbzeit begann holprig: Uscins warf über das Tor, dann parierte Bergerud den Wurf von Fischer.
Norwegen nutzte die Fehler eiskalt und baute den Vorsprung auf 15:18 aus.
Es geht weiter!
Die zweite Halbzeit läuft, Deutschland spielt von links nach rechts.
Kurz darauf war Pause. Deutschland lag mit zwei Toren zurück.
Vor allem DHB-Torwart Wolff hielt mit wichtigen Paraden das Team im Spiel.
So schnell kann es gehen.
Gerade noch in Führung, lag Deutschland nun mit 15:17 hinten.
Norwegen nutzte die Situation mit leerem Tor während einer Zeitstrafe, doch die Aktion misslang.
DHB-Spieler Zerbe nutzte die Chance und traf ins leere Tor. Deutschland führte mit 13:12.
Wie ärgerlich für Deutschland: Trotz Überzahl kassierte das Team den Treffer zum 11:12-Rückstand.
Weniger als zehn Minuten blieben in der ersten Halbzeit.
11:10 für Deutschland!
Norwegens Trainer Wille nahm eine Auszeit. Auch Gislason nutzte die Pause, um mit seinen Spielern zu sprechen.
Wolff machte es wieder!
Mit dem linken Oberschenkel parierte er den Ball von Sagosen und vereitelte die achte Torchance für Norwegen.
Auf der anderen Seite zeigte auch der norwegische Torwart starke Paraden.
Deutschland kam zum Abschluss, doch Bergerud hielt. Es blieb 5:7 aus deutscher Sicht.
Dank Wolff!
Knorr verlor den Ball, doch der Keeper rettete mit einer starken Parade und verhinderte einen Gegentreffer.
Gröndahl erhöhte auf 5:2 für Norwegen, woraufhin Gislason die erste Auszeit nahm.
Das Angriffsspiel der Deutschen ließ zu wünschen übrig, viele Chancen wurden vergeben.
Zuerst Schluroff, dann Kapitän Goller: Das DHB-Team ließ zwei Top-Chancen zur Führung ungenutzt.
Nach sechs gespielten Minuten stand es 1:1.
Nur wenige Minuten gespielt, zeigte Wolff bereits seine erste Parade gegen Norwegens Pedersen. 0:0.
Los geht’s!
Deutschland hat Anwurf, das Spiel ist eröffnet.
Die Mannschaften positionierten sich für die Nationalhymnen.
Gleich beginnt das Spiel!
Wer live dabei sein möchte, kann auf ZDF einschalten. Der öffentlich-rechtliche Sender überträgt die Partie live.
Alternativ ist unser Liveticker eine Option.
Vorhang auf: Die deutschen Handballer betreten das Spielfeld.
In wenigen Minuten erfolgt der Anpfiff.
Showtime in Herning: Am Samstagabend (Anwurf 20:30 Uhr) trifft die deutsche Nationalmannschaft im zweiten Hauptrundenspiel auf Norwegen.
Nur drei Tage nach dem Thriller-Sieg gegen Portugal will die Mannschaft von Alfred Gislason (66) die Tabellenführung verteidigen und mit einem weiteren Erfolg ihren Kurs auf das EM-Halbfinale festigen.
Ein Sieg würde nicht nur Platz eins sichern, sondern auch den Druck vor den Spielen gegen den Olympiasieger Dänemark und Titelverteidiger Frankreich reduzieren.
Erleichterung im DHB-Team: Kapitän Johannes Golla (28) steht im Spiel gegen Norwegen zur Verfügung.
Nach der Roten Karte im Krimi gegen Portugal verzichtete die Europäische Handball-Föderation auf eine weitere Sperre.
Trainer Gislason kann somit im Topspiel mit dem Kreisläufer planen.
Golla hatte Portugals Francisco „Kiko“ Costa bei einer Abwehraktion zunächst festgehalten und dann am Gesicht getroffen, wofür er vom Feld verwiesen wurde.
Nach Dänemarks Sieg am Donnerstag gegen Frankreich (32:19) ist Deutschland Tabellenführer der Hauptrundengruppe eins. Norwegen gewann zudem knapp mit 35:34 gegen Spanien.
Am Freitag starten die Hauptrundenspiele der Gruppe zwei in Malmö mit den Partien Island gegen Kroatien (15:30 Uhr), Schweiz gegen Ungarn (18 Uhr) und Slowenien gegen Schweden (20:30 Uhr).
Am Samstag trifft Deutschland auf Norwegen (20:30 Uhr). Zuvor spielen Frankreich gegen Portugal (15:30 Uhr) und Spanien gegen Dänemark (18 Uhr).
Portugal erzielte den Anschluss, doch Renars Uscins setzte den Schlusspunkt zum 32:30! Nach einem Nervenkrimi steht Deutschland an der Spitze der Hauptrundengruppe!
Miro Schluroff war mit sieben Toren bester Werfer des deutschen Teams, als Man of the Match wurde Torwart Andreas Wolff ausgezeichnet, der 32,6 Prozent der Bälle parierte.
Im wohl letzten Angriff vergab Mertens, es stand 30:29. Doch ein portugiesischer Spieler hielt Mertens am Arm!
Den fälligen Siebenmeter verwandelte Zerbe zum 31:29, es blieben nur noch 30 Sekunden.
Was für ein Thriller! Wolff fing einen Ball, der vermutlich hinter der Linie war. Die Schiedsrichter schauten sich die Szene am Bildschirm an und gaben letztlich das Tor für Portugal.
Deutschland erzielte in den letzten Sekunden der Unterzahl zwar das 27:25, doch weil Wolff noch nicht im Tor war, gab es prompt den Anschlusstreffer für Portugal.
Harte Entscheidung! Johannes Golla erhielt nach Sichtung des Videomaterials Rot, weil er einen Gegenspieler mit dem Unterarm im Gesicht erwischte.
Fischer kassierte ebenfalls zwei Minuten, Deutschland war nun in Unterzahl.
Trotzdem traf Schluroff zum 24:22 und stellte den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Noch sieben Minuten zu spielen!
Justus Fischer verwandelte einen Siebenmeter, zog zudem eine Zwei-Minuten-Strafe für Salvador, die Lichtlein jedoch nicht nutzte.
Deutschland traf im Anschluss zum 24:22, Zerbe erzielte das Tor von rechts außen über Capdeville.
Deutschland hatte jetzt das Spiel im Griff und ging erstmals in dieser Hälfte mit zwei Toren in Führung!
Schluroff und Knorr trafen hintereinander, es stand 21:19 für Deutschland. Noch rund 14 Minuten zu spielen.
Andreas Wolff präsentierte sich erneut glänzend, parierte beim Stand von 19:18 einen weiteren Wurf.
Portugal nahm die erste Auszeit in der zweiten Hälfte und spielte danach mit sieben Feldspielern ohne Torwart, eine Taktik, die Wolff schon bei Österreich als „Anti-Handball“ bezeichnet hatte.
Beim Spielstand von 17:17 wurde das Spiel unterbrochen, weil die Schiedsrichter eine Szene am Bildschirm überprüften.
Für ein Foul gegen Golla erhielt Cavalcanti eine Zwei-Minuten-Strafe, eine Rote Karte gab es nicht.
Portugal ging immer wieder in Führung, doch Deutschland konterte jeden Rückstand sofort.
Nach Ballverlusten der Portugiesen traf Schluroff in der 39. Minute zum 16:15 – die erste Führung in der zweiten Halbzeit.
War der Beginn der Partie noch langsam, sahen wir nun das komplette Gegenteil!
Schluroff, Costa und Uscins legten abwechselnd nach, nach nur 135 Sekunden stand es 13:13. Wird es noch ein Torfestival?
Portugal hatte den Anwurf zur zweiten Halbzeit und traf nach acht Sekunden zur Führung (12:11).
In der Halbzeitpause sprach Justus Fischer schnell am Sportschau-Mikrofon und benannte das größte Problem der Deutschen:
„Zu viele technische Fehler im Angriff. Trotzdem ist das Ergebnis noch okay. Wenn wir das abstellen, läuft es in der zweiten Halbzeit besser.“
Kaum war Kapitän Golla zurück, musste Deutschland erneut in Unterzahl spielen, Kiesler erhielt eine Zwei-Minuten-Strafe.
Portugal nutzte die Überzahl und glich zum 11:11 aus, es ging mit diesem Ergebnis in die Pause.
Der Kapitän im Fokus! Erst erhöhte Golla auf 10:8, dann erhielt er zwei Minuten wegen einer harten Aktion in der Defensive.
Deutschland ging in Führung!
Neves blockte Zerbe und musste dafür ebenfalls für zwei Minuten auf die Bank. Den fälligen Siebenmeter verwandelte Lichtlein zum 8:8. Dank Wolffs starken Paraden war Deutschland wieder im Angriff und Uscins traf zum 9:8.
Viele Fehlwürfe von beiden Seiten, doch Wolff und sein Gegenüber Capdeville hielten jeweils zwei Angriffe der Gegner.
Auch eine Auszeit von Portugals Trainer Pereira brachte keinen Umschwung.
Kurze Verschnaufpause für Lichtlein, der von Salvador hart gefoult wurde. Auch Salvador erhielt zwei Minuten Zeitstrafe und entschuldigte sich fair.
Im Anschluss erzielte Grgic das siebte deutsche Tor, 19 Minuten gespielt, 7:8 für Deutschland.
Die deutsche Mannschaft konnte Portugal bisher nicht dauerhaft unter Druck setzen, vor allem im Angriff fehlte es an Durchschlagskraft. Nach 13 Minuten standen nur vier Tore auf dem Konto, davon zwei per Siebenmeter.
Portugal hatte Wolff bereits sechsmal überwunden. Gislason nahm früh eine Auszeit.
Nachdem es 3:1 für Portugal stand, erhielt Deutschland einen Siebenmeter, den Lichtlein sicher verwandelte.
Wolff zeigte daraufhin seine Klasse und parierte, aus dem Gegenstoß gelang der Ausgleich zum 3:3.
Das erste Tor des Spiels erzielte Kapitän Johannes Golla! Danach dauerte es eine Weile bis zum nächsten deutschen Treffer, während Portugal den Ball hatte.
Nach knapp viereinhalb Minuten erzielte Francisco Costa das 2:1 für Portugal.
Das Spiel begann, Deutschland startete mit Wolff im Tor sowie Knorr im Rückraum und Dahmke auf Linksaußen.
Die Partie läuft!
Bundestrainer Gislason warnte in der Sportschau vor Portugal, das erst vor zwei Tagen den Topfavoriten Dänemark geschlagen hatte.
Vor jedem Spiel muss Gislason zwei Spieler aus dem 18er-Kader streichen; diesmal erwischte es Jannik Kohlbacher und Mathis Häseler.
Beide waren bisher im Kader, hatten aber noch wenig Spielzeit. Dahmke, Lichtlein, Semper und Langhoff sind weiterhin dabei.
Das Turnier geht weiter! Nach der dreitägigen Pause startet das DHB-Team heute in die Hauptrunde.
Zum Auftakt der sogenannten „Todesgruppe“ trifft Deutschland am Nachmittag (15:30 Uhr) auf Portugal. Bisher spielte Deutschland immer um 20:30 Uhr, heute müssen Fans früh einschalten.
Gute Nachricht vor dem Duell gegen Portugal: Der europäische Handballverband EHF sperrte Portugals Kreisläufer Victor Iturriza für ein Spiel, er fehlt somit gegen Deutschland.
Iturriza hatte vor einem Jahr mit sieben Treffern entscheidend zum WM-Viertelfinalsieg Portugals über Deutschland beigetragen.
Beim Sensationssieg gegen Dänemark am Dienstagabend sah der 35-Jährige wegen eines Fouls an Mathias Gidsel kurz vor Schluss seine dritte Zwei-Minuten-Strafe und erhielt die Rote Karte.
Im Gegensatz zum Fußball bedeutet das nicht automatisch Sperre für das nächste Spiel. Die Disziplinarkommission der EHF bewertete die Aktion als „grobe Fahrlässigkeit und gefährlich“ und sperrte Iturriza wegen „schwerwiegenden unsportlichen Verhaltens“ für das Deutschland-Spiel.
Am Montagabend verlor Topfavorit Dänemark überraschend gegen Portugal mit 29:31 (11:12), daher trifft Deutschland in der Hauptrunde zuerst auf Portugal.
Das Spiel findet am Donnerstag um 15:30 Uhr statt. Weitere Termine: Samstag gegen Norwegen (20:30 Uhr), Montag gegen Dänemark (20:30 Uhr) und Mittwoch (28. Januar) gegen Frankreich (18 Uhr).
Nationalmannschafts-Manager Benjamin Chatton sprach angesichts des starken Gegners von einer „Todesgruppe“. „Das verspricht Hitchcock-Klassiker alle zwei Tage“, sagte er.
Deutschland, Portugal und Frankreich starten jeweils mit zwei Punkten in die Hauptrunde. Die zwei besten Teams erreichen das Halbfinale, der Drittplatzierte spielt um Platz fünf.
In der anderen Hauptrundengruppe kämpfen Schweden, Kroatien, Slowenien, Schweiz, Island und Ungarn um die Halbfinalplätze.
Nach dem Sieg gegen Spanien startet die DHB-Auswahl am Donnerstag in die Hauptrunde.
Wer der nächste Gegner wird, entscheidet sich erst am Dienstagabend. Fest steht, dass Deutschland am Samstag (24. Januar) gegen Norwegen und am Montag (26. Januar) gegen Frankreich spielt. Der Gegner für das letzte Hauptrundenspiel am Mittwoch (28. Januar) steht noch aus.
In Gruppe B entscheiden sich die Platzierungen: Dänemark, Portugal oder Nordmazedonien könnten Gegner sein. Die Anwurfzeiten stehen noch nicht fest.
Spielende.
Deutschland besiegte den zweimaligen Europameister mit 34:32 und zog als Gruppensieger in die EM-Hauptrunde ein.
War das die Vorentscheidung?
Kurz vor Schluss erhöhte Uscins auf 33:29. Noch rund drei Minuten zu spielen.
Deutschland führte mit drei Toren – das Halbfinal-Ticket rückte in greifbare Nähe.
30:27 für Deutschland!
Gislason reagierte mit einer Auszeit zu Beginn der Schlussphase, das Team konzentrierte sich auf die letzten Minuten.
Deutschland lag weiter vorne, noch etwa 15 Minuten zu spielen.
Damit war Deutschland Stand jetzt Gruppenerster und sicher in der Hauptrunde.
Deutschland führte weiter mit drei Toren, doch Spanien blieb dran.
DHB-Keeper Späth hielt mit zwei spektakulären Paraden die Iberer auf Distanz, es stand 23:20.
18:15! Deutschland baute die Führung auf drei Tore aus.
Knorr setzte sich durch, traf spektakulär. Trotz allem war Vorsicht geboten, denn gegen Serbien hatte Deutschland einen Vier-Tore-Vorsprung verspielt.
Die Pause ist vorbei.
Die zweite Halbzeit wurde gerade angepfiffen.
Vor der Halbzeit hätte Deutschland auf 18:15 erhöhen können.
Uscins versuchte einen Hüftwurf, doch der Ball prallte vom Pfosten zurück. Es blieb bei 17:15.
Die DHB-Auswahl ging als Tabellenführer der Gruppe A in die Pause.
Nur noch gut drei Minuten in der ersten Halbzeit, die Zwei-Tore-Führung blieb bei Deutschland.
Goller fand Zerbe auf links, der hochstieg – 17:15 für Deutschland!
Etwa zehn Minuten vor der Pause nahm Spaniens Trainer Ribera die erste Auszeit.
Bundestrainer Gislason blieb gelassen: „Mit Geduld weiterspielen“, gab er seinen Spielern mit auf den Weg.
Deutschland überzeugte bisher und führte 12:9.
Doppelte Unterzahl für Spanien!
Knorr wurde bei einem Angriff am Hals gehalten und Spaniens Serdio erhielt zwei Minuten Strafe. Kurz darauf sah auch Serradillo wegen Nachfassens gegen Köster die Zeitstrafe.
Die deutsche Nationalmannschaft führte weiterhin mit zwei Toren.
Nach 15 Minuten stand es 8:6 für Deutschland.
Nach fünf Minuten sorgte Knorr für die 3:2-Führung für Deutschland.
Chancen gab es auf beiden Seiten, das Spiel war lebhaft.
Der Anpfiff, das Spiel läuft.
Spanien hatte den Ball und spielte von links nach rechts.
Die Teams waren bereit, doch zunächst herrschte Stille.
Vor Spielbeginn gedachten alle der Opfer des schweren Zugunglücks in Südspanien mit einer Schweigeminute.
Am Sonntagabend kamen bei dem Unglück nahe Adamuz in Córdoba mindestens 40 Menschen ums Leben, Dutzende wurden verletzt.
Mehr dazu hier: „Auch Deutsche unter den Opfern! Entsetzen nach verheerendem Zugunglück: Wie konnte das passieren?“
Bundestrainer Gislason nahm im Vergleich zum zweiten Gruppenspiel gegen Serbien zwei Änderungen vor.
Linksaußen Dahmke und Rückraumspieler Semper fehlten, stattdessen standen Lichtlein und Langhoff im Kader.
Österreichs Handballer ebneten Deutschland den Weg zum Weiterkommen.
Im letzten Vorrundenspiel besiegte das Team von Iker Romero Serbien mit 26:25.
Gegen den bereits qualifizierten Spanien reichte Deutschland damit ein Unentschieden, um weiterzukommen.
Das letzte Gruppenspiel der Deutschen wird im Free-TV gezeigt.
Ab 20:15 Uhr überträgt das ZDF live aus Herning, 15 Minuten später erfolgt der Anpfiff.
Rund zwei Stunden vor dem Spiel gegen Spanien richtet sich alle Aufmerksamkeit auf das Match zwischen Serbien und Österreich.
Der Ausgang dieser Partie beeinflusst das Weiterkommen Deutschlands erheblich.
Je nach Ergebnis reicht Deutschland am Abend schon ein Unentschieden, in manchen Fällen auch eine knappe Niederlage – vorausgesetzt Österreich gewinnt nicht zu hoch.
Vor Spielbeginn gegen Spanien wird im Stadion eine Schweigeminute für die Opfer des Unglücks in Andalusien abgehalten.
Am Sonntagabend entgleiste ein Hochgeschwindigkeitszug nahe Adamuz bei 300 km/h, kollidierte mit einem entgegenkommenden Zug. Mindestens 39 Menschen starben, über 70 wurden in Krankenhäusern behandelt.
Die Schweigeminute folgt nach den Nationalhymnen, der Anpfiff ist um 20:30 Uhr. Die spanische Delegation hatte das Gedenken gewünscht, der Weltverband EHF kam dem nach.
Die überraschende Niederlage gegen Serbien sorgt dafür, dass Deutschland heute gegen Spanien (20:30 Uhr) nicht nur um Punkte, sondern ums Überleben in der Hauptrunde kämpft.
Bei einem Sieg Serbiens gegen Österreich braucht Deutschland einen Sieg gegen Spanien mit mindestens drei Toren Vorsprung, um weiterzukommen. Andernfalls landet das Team trotz zwei Siegen auf dem undankbaren dritten Platz.
Bei einem Unentschieden zwischen Österreich und Serbien reicht Deutschland ein einfacher Sieg. Nur bei einem österreichischen Erfolg ist ein Unentschieden oder sogar eine knappe Niederlage für Deutschland möglich.
Doch auf diese Rechnung will Kapitän Johannes Golla sich nicht verlassen – um ein Vorrunden-Aus zu verhindern, zählt heute nur Einsatz und Vollgas.
Nach der unerwarteten Niederlage gegen Serbien hagelte es Kritik für das deutsche Team und Trainer Alfred Gislason von allen Seiten, vor allem von ehemaligen Spielern und TV-Experten.
Stefan Kretzschmar etwa meinte: „Da hätten auch der Busfahrer und der Physiotherapeut stehen können, da kam gar kein Ball an.“ Michael „Mimi“ Kraus wurde deutlicher: „Das war einfach schlecht im Angriff, man muss es beim Namen nennen.“
Zuvor hatte Spielmacher Juri Knorr intern Kritik geäußert: „Wir haben die Serben in der ersten Halbzeit überrannt, und dann ändern wir alles. Ich stand in der zweiten Halbzeit kaum noch auf dem Feld. Wir werden es nicht schaffen, wenn Spieler 60 Minuten durchspielen.“
Gislason versuchte zu beruhigen, erklärte, intern werde viel gesprochen, während Lukas Mertens Knorrs Aussagen ablehnte: „Wenn Spieler anfangen, darüber zu diskutieren, macht das keinen Sinn. Der Trainer entscheidet.“
Wenig Zeit, die Wogen zu glätten: Bereits am Montag steht ein Sieg gegen Spanien an, sonst droht das Vorrunden-Aus.
Der Schock muss verarbeitet werden – noch ist das Turnier nicht vorbei, aber ein Sieg war heute eingeplant.
Im letzten Gruppenspiel braucht Deutschland sehr wahrscheinlich einen Sieg.
Bundestrainer Gislason zeigte nach dem Spiel Größe und nahm einen Auszeit-Fehler auf sich. Das war eine Schlüsselszene, danach brach das Team ein.
Viele Fragen bleiben, wie das Team die zweite Hälfte aus der Hand geben konnte.
Was für eine Demütigung! Serbien nahm zwölf Sekunden vor Schluss eine Auszeit bei zwei Toren Führung und Ballbesitz.
Dann fiel das 30:27, und das Spiel war vorbei. Serbien drehte das Spiel phänomenal, Deutschland konnte es nicht fassen.
Es fielen Tore auf beiden Seiten, Serbien blieb zwei Tore vorne. Noch 50 Sekunden zu spielen.
Serbien traf zum 27:25. Deutschland musste in zwei Minuten zwei Tore aufholen, doch es gab Siebenmeter und zwei Minuten für Serbien.
Zerbe warf den Ball übers Tor – schade!
Unglücklicher Moment! Gislason nahm die Auszeit, während Knorr warf und traf, doch das Tor zählte nicht.
Die Schiedsrichter sahen die Szene in Zeitlupe, entschieden jedoch gegen Deutschland. Bitter! Serbien führte 26:25, noch zweieinhalb Minuten zu spielen.
Ein echter Nervenkrimi! Köster erhielt zwei Minuten nach einem serbischen Konter. Den Siebenmeter verwandelte Serbien zum 25:25.
Gislason brachte Wolff wieder ins Tor. Das Team konnte eine Schiedsrichterentscheidung nicht nachvollziehen.
Zerbe verwandelte den Siebenmeter, danach hielt Wolff! 25:24.
Deutschland war zurück, Uscins erzielte das 24:23. Der Knoten war endlich geplatzt, die Halle tobte.
Serbien glich erneut aus. Noch sechseinhalb Minuten zu spielen.
Deutschland in Überzahl und erfolgreich beim Siebenmeter.
Schluroff war wieder auf dem Feld und traf zum 23:23.
Nach über zwei Minuten ging es weiter, Serbien traf direkt zum 23:21 nach 49 Minuten.
Die deutsche Abwehr ließ zu viele Würfe zu.
Kurz darauf schaffte Serbien den Ausgleich, Deutschland verlor dann zu schnell den Ball und wurde nervös.
Serbien nutzte die Chance, führte 22:21 und hatte das Momentum auf seiner Seite. Dann unterbrach eine technische Pause das Spiel, was dem DHB-Team vermutlich half.
Siebenmeter für Serbien, den Wolff parierte. Die Halle tobte!
Deutschland führte weiterhin mit 21:20.
Uscins brachte Deutschland mit 21:20 in Führung.
Grgic war inzwischen im linken Rückraum mit im Spiel.
Der 20:20-Ausgleich war gefallen, da traf Serbien fast alles.
Gislason wechselte Wolff ins Tor.
Dahmke wurde nach 38 Minuten ausgewechselt, Mertens kam auf Linksaußen. Serbien verkürzte auf 19:18 und dann auf 20:19.
9130 Zuschauer sorgten für eine tolle Atmosphäre in der Halle.
Deutschland verwarf die ersten beiden Abschlüsse nach der Pause, dann traf Uscins in Unterzahl.
In der Folge machte Serbien das 18:16, danach war Deutschland wieder komplett.
Das Spiel machte Spaß und darf gerne so weitergehen.
Die zweite Halbzeit begann mit einem Pfostentreffer für Deutschland.
Schluroff gab vor der Pause ein kurzes Statement und betonte: „Das Tempospiel macht uns so gefährlich.“
Er lobte auch den serbischen Torwart, bis dahin gab es wenig zu kritisieren.
Schluroff traf erneut, mit vier Toren Vorsprung ging es mit 17:13 in die Kabine.
Eineinhalb Minuten vor der Pause nahm Gislason die Auszeit, kurz danach traf Schluroff mit 134 km/h zum 16:13.
37 Sekunden vor der Halbzeit nahm Serbien eine Auszeit.
Späth war in Topform mit seiner siebten Parade.
Uscins traf nach 26 Minuten zum 14:12, Deutschland traf nun konstant.
Serbien verkürzte bei Ballverlust und Siebenmeter auf 11:10.
Knorr setzte Golla in Szene, 12:10 für Deutschland.
Semper spielte stark und erzielte seinen dritten Treffer zum 11:8 nach 18 Minuten.
Kurz darauf parierte Späth.
Nach 14 Minuten stand es 8:8. Deutschland führte, Serbien zog nach.
Die erste Zwei-Minuten-Strafe für Serbien war verhängt, doch Deutschland nutzte die Überzahl nur bedingt zum 9:8.
Der serbische Torwart zeigte in den ersten zehn Minuten seine Extraklasse und parierte über 50 Prozent der deutschen Abschlüsse.
Knorr fand schließlich die Lücke und brachte Deutschland mit 5:4 in Führung.
Deutschland eroberte viele Bälle, Knorr vollendete einen Konter zum 5:4, ehe Serbien zum 4:4 ausglich.
Späth parierte den ersten serbischen Wurf, Zerbe erzielte das 1:0, Knorr das zweite Tor.
Nach fünf Minuten stand es 3:3.
Serbien hatte Anwurf. Deutschland begann mit Späth im Tor, Knorr im Rückraum und Dahmke auf Linksaußen.
Gleich geht's los. Gislason erwartet von Serbien „sehr viel“ Emotion, eine „starke Abwehr und zwei Weltklasse-Torhüter“.
Er fordert von seinem Team eine bessere Nutzung der Überzahl und ein schnelleres Tempo.
Die Stimmung in der Herning-Arena war ausgezeichnet, die Arena fast vollständig von deutschen Fans besetzt.
Die erste Personalentscheidung: DHB-Coach Gislason nimmt Rune Dahmke zurück ins Team. Zum Auftakt gegen Österreich hatte der Linksaußen angeschlagen gefehlt.
Für Dahmke musste EM-Debütant Matthes Langhoff weichen. Nils Lichtlein fehlte weiterhin angeschlagen.
Noch knapp 45 Minuten bis zum zweiten deutschen Gruppenspiel bei der Handball-EM. Ab 20:30 Uhr geht es gegen Serbien (live in der ARD).
Mit einem Sieg könnte das Team von Alfred Gislason mit Spanien gleichziehen, die zuvor Österreich mit 30:25 (19:12) besiegt hatten.
Top-Einschaltquote! Die deutschen Handballer starteten erfolgreich in die EM und zogen viele Zuschauer vor die Fernseher.
5,532 Millionen Menschen verfolgten in der ARD den 30:27-Sieg gegen Österreich, die höchste Quote des gestrigen Tages.
Nur knapp dahinter lag die ZDF-Serie „Der Bergdoktor“ mit 4,95 Millionen Zuschauern.
Ein echter Schreckmoment zum Auftakt: Torhüter Andreas Wolff (34) erhielt einen Ball von Sebastian Frimmel direkt ins Gesicht.
Sein linkes Auge lief voller Blut, er musste am Spielfeldrand behandelt werden. „Der Ball traf genau mein offenes Auge. Das war unangenehm. Ich musste es behandeln lassen, weil mein Sichtfeld schwarz wurde“, berichtete Wolff laut DPA.
Die medizinische Abteilung sorgte dafür, dass er weiterspielen konnte. „Jetzt sehe ich wieder klar“, ergänzte er. Mit zwölf Paraden war Wolff ein wichtiger Faktor beim 30:27-Auftaktsieg gegen Österreich.
Das Spiel ist vorbei, Deutschland gewann den EM-Auftakt mit 30:27 (12:8)! Kapitän Johannes Golla war mit sieben Toren bester Werfer.
Mit dem Dreitore-Vorsprung kletterte Deutschland an die Spitze der Gruppe A, da Spanien gegen Serbien nur mit zwei Toren gewann.
In der Parallelgruppe gewann Norwegen deutlich mit 39:22 gegen die Ukraine.
Ist das die Vorentscheidung? Justus Fischer holte einen Siebenmeter heraus, den Zerbe in der 58. Minute zum 28:25 verwandelte.
Auf der anderen Seite hielt Wolff einen Strafwurf!
Deutschland konnte Situationsvorteile bei leerem Tor nicht ausnutzen, während Österreich seine Chancen nutzte.
Als Golla eine Zwei-Minuten-Strafe erhielt und Deutschland in Unterzahl spielte, brachte Nigg Österreich auf 24:26 (56. Minute) – nur noch zwei Tore Vorsprung für Deutschland.
Johannes Golla traf seinen sechsten Versuch zum sechsten Treffer, 49 Minuten gespielt, 25:20 für Deutschland.
Das tat weh!
Andreas Wolff bekam einen Ball ins Gesicht, musste kurz raus. David Späth ersetzte ihn. Sebastian Frimmel musste wegen des Fouls zwei Minuten auf die Bank, Österreich spielte in Unterzahl.
Wie reagierte Deutschland? Mit vielen Toren: In den nächsten fünf Minuten traf das Team sechsmal und verteidigte stark, sodass es in der 41. Minute 19:14 führte.
Österreich startete gut in die zweite Hälfte und kam durch Treffer von Hutecek und Nigg bis auf zwei Tore heran.
Nach 36 Minuten stand es 13:11 für Deutschland.
Weiter geht's!
Wird Deutschland den Auftaktsieg gegen Österreich halten oder kommt das Nachbarland zurück?
Lukas Zerbe gab am ARD-Mikrofon ein kurzes Statement ab und zeigte sich zufrieden mit dem Team.
„Wir haben unsere Chancen genutzt, die Abwehr war überragend“, fasste der Rechtsaußen zusammen. Im Sechs-gegen-Sechs habe man den Gegner kontrolliert, nur im Sieben-gegen-Sechs gebe es noch kleine Probleme.
Die erste Halbzeit war schnell vorbei, Deutschland führte mit 12:8 gegen Österreich.
Andreas Wolff gehört zu den besten Torhütern der Welt. Er zeigte erneut eine beeindruckende Paradequote und hielt 42 Prozent der auf sein Tor kommenden Bälle.
Erste Vier-Tore-Führung für Deutschland!
In der 25. Minute traf Zerbe zum 11:7, Deutschland hatte das Spiel im Griff. Österreich nutzte daraufhin die erste Auszeit.
Die Taktik der Österreicher rächte sich: Deutschland eroberte den Ball in der gegnerischen Hälfte, Golla schaltete schnell und warf den Ball ins leere Tor auf der anderen Spielfeldseite.
Nach 20 Minuten stand es 8:6 für Deutschland.
Jetzt war Österreich zurück im Spiel, ein Tempogegenstoß bescherte dem Außenseiter in der 18. Minute den Ausgleich: 6:6.
Jetzt geht's los: Als Deutschland in der 13. Minute zur 5:2-Führung traf, nahm Österreich den Torwart raus, brachte einen siebten Feldspieler aufs Feld und erzielte den 3:5-Anschluss.
Das Risiko war hoch: Weil das Tor leer war, versuchte Wolff einen Wurf über das ganze Feld, scheiterte jedoch am Pfosten.
Ein torarmer Beginn! Nach sieben Minuten stand es gerade einmal 2:1 für Deutschland, das erste Tor erzielte Lukas Zerbe per Siebenmeter.
Beide Mannschaften verteidigten gut, Wolff zeigte bereits starke Paraden. Der „Anti-Handball“ mit sieben Feldspielern bei leerem Tor, den Wolff zuvor befürchtete, war bisher bei Österreich nicht zu sehen.
Das Spiel ist freigegeben, die Schiedsrichter aus Montenegro gaben den Anstoß.
Für Deutschland starteten Torwart Andreas Wolff, Marko Grgic, Julian Köster, Renars Uscins, Lukas Mertens, Kapitän Johannes Golla und Lukas Zerbe.
Parallel spielt in Gruppe C Norwegen gegen die Ukraine.
Alles ist bereit für das erste EM-Spiel der deutschen Mannschaft!
Die Hymnen erklingen, erst die Deutschen, dann die Österreicher.
Vor jedem Spiel muss der 18er-Kader auf 16 Spieler reduziert werden. Nils Lichtlein fällt angeschlagen aus, Bundestrainer Gislason ließ zudem Rune Dahmke draußen, wie Bild und Sportschau berichteten.
Dahmke, der vor zehn Jahren Europameister wurde, war überraschend in den EM-Kader berufen worden, hatte jedoch das Vorbereitungsspiel gegen Kroatien wegen Gepäckproblemen verpasst.
Das erste Spiel der deutschen Vorrundengruppe ist beendet! Mitfavorit Spanien schlug Serbien knapp mit 29:27 und übernahm die Tabellenführung.
In der Parallelgruppe siegte Frankreich deutlich mit 42:28 gegen Tschechien.
Es geht los! Pünktlich um 18 Uhr starteten die ersten vier Mannschaften die Handball-EM.
In Deutschlands Gruppe A trafen Spanien und Serbien aufeinander, in Gruppe C spielte Frankreich gegen Tschechien.
Andreas Wolff (34) erwartet den „Anti-Handball“ von Angstgegner Portugal, doch ein Auftaktsieg der Deutschen wäre für den Nationaltorwart keine Überraschung.
Im Duell mit Österreich am Donnerstagabend (20:30 Uhr) ging das Gislason-Team als Favorit auf die Platte.
Das österreichische Team um Lukas Hutecek (25) und Nikola Bilyk (29) besitzt zwar Potenzial, doch in der EM-Qualifikation im März war Deutschland in Wien nicht über ein 26:26 hinausgekommen.
Bundeskanzler Friedrich Merz (70) sendete den deutschen Handballern unterstützende Worte.
„Tempo, Leidenschaft und Teamgeist – das ist Handball. Nach dem großartigen Turnier der Frauen starten heute die Männer in die EM. Ich drücke unserer Nationalmannschaft die Daumen und wünsche viel Erfolg und einen fairen Wettbewerb“, schrieb der CDU-Politiker in den sozialen Medien.
Die Gegner haben es in sich! Mit Österreich, Serbien und dem zweimaligen Europameister Spanien warten schon in der Gruppenphase knifflige Aufgaben. Sollte das Team von Bundestrainer Gislason (66) weiterkommen, droht ein mögliches Highlight-Duell mit Handball-Übermacht Dänemark.
Für Gislason ist es „wahrscheinlich das schwierigste Turnier bisher“, doch er gab als Ziel das Halbfinale aus. „An guten Tagen können wir jeden Gegner schlagen“, betonte er.
Der erste EM-Titel seit 2016 würde sich auch finanziell lohnen.
Die Mannschaft um Trainer Gislason erhält bei Gold eine Prämie von insgesamt 575.000 Euro, teilte der DHB mit.
„Ab 20 eingesetzten Spielern steigt die Summe auf maximal 600.000 Euro“, hieß es. Die Prämienregelung wurde von DHB-Sportvorstand Ingo Meckes (49) zusammen mit Kapitän Johannes Golla (28) und den Führungsspielern Julian Köster (25) und Andreas Wolff (34) ausgehandelt.
Verbal-Attacke! Nationaltorhüter Andreas Wolff (34) heizte die Stimmung vor dem EM-Auftakt gegen Österreich mit seiner klaren Kritik ordentlich an.
Ein Tag vor dem Eröffnungsspiel am Donnerstag (20:30 Uhr) in Herning reagierten die Österreicher mit Unverständnis auf Wolffs Aussagen.
Mehr dazu hier: „Handball-Zoff vor EM-Start! Deutscher Keeper provoziert Auftakt-Gegner“
Zum EM-Start könnte Nils Lichtlein (23) ausfallen.
Der Linkshänder der Füchse Berlin zog sich beim Training in Hannover eine Verletzung am linken Vorfuß zu, teilte der DHB mit.
Obwohl angeschlagen, reiste der 23-Jährige mit dem Team zum EM-Quartier nach Silkeborg. „Er könnte in zwei Tagen wieder spielen, vielleicht aber erst in vier“, erklärte Manager Benjamin Chatton (44).
Ein längerfristiger Ausfall wird nicht erwartet, eine Nachnominierung ist derzeit nicht geplant.
Herzlich willkommen zu unserem Liveticker!
TAG24 begleitet die Handball-Europameisterschaft der Männer in Dänemark, Norwegen und Schweden live und informiert vom 15. Januar bis 1. Februar umfassend über das Kontinentalturnier.