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Handball-EM live: Deutschlands Weg in der Hauptrunde

Dänemark, Schweden und Norwegen – Die Handball-Europameisterschaft 2026 der Herren ist in vollem Gange.

Bis zum 1. Februar treten 24 Teams in den drei Gastgeberländern Dänemark, Schweden und Norwegen gegeneinander an, um den Europameistertitel zu erringen. Unter den Teilnehmern befindet sich auch die deutsche Mannschaft, die auf die erste EM-Medaille seit dem Gewinn der Goldmedaille vor genau zehn Jahren hofft.

Im Vorrundenauftakt setzte sich das DHB-Team gegen Österreich durch, wodurch die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason (66) zunächst die Tabellenführung in ihrer Gruppe übernahm. Doch gegen Serbien folgte eine unerwartete Niederlage, obwohl Deutschland zur Halbzeit mit vier Toren führte. Mit einem abschließenden Erfolg gegen Spanien sicherte sich das Team letztlich den Einzug in die Hauptrunde.

TAG24 begleitet das Kontinentalturnier im Liveticker und informiert Euch laufend über alle Neuigkeiten.

Nach dem Triumph gegen Spanien geht es für das Team des Deutschen Handball-Bundes (DHB) bereits am Donnerstag in der Hauptrunde weiter.

Wer der nächste Gegner sein wird, wird erst am Dienstagabend entschieden. Fest steht jedoch, dass Deutschland am Samstag (24. Januar) auf Norwegen trifft und am darauffolgenden Montag (26. Januar) gegen Frankreich spielt. Auch der Kontrahent für das letzte Hauptrundenspiel am Mittwoch (28. Januar) steht noch nicht fest.

In Gruppe B fallen die finalen Platzierungen und somit auch die möglichen Gegner Deutschlands. Dort könnten Dänemark, Portugal oder Nordmazedonien warten. Die genauen Anwurfzeiten sind bislang noch nicht bekannt.

Abpfiff, das Spiel ist beendet.

Deutschland besiegt den zweifachen Europameister mit 34:32 und zieht als Gruppensieger in die EM-Hauptrunde ein.

Das müsste jetzt doch die Entscheidung sein!

Kurz vor dem Ende erhöht Uscins auf 33:29. Ist das der Durchbruch?

Etwa drei Minuten sind noch zu spielen.

Deutschland führt mit drei Toren – der Einzug in die nächste Runde rückt greifbar näher.

30:27 für die DHB-Auswahl!

Bundestrainer Gislason nutzt zu Beginn der Schlussphase eine Auszeit, um das Team auf die letzten Minuten einzustellen.

Die Mannschaft von Gislason bleibt vorne, es sind noch knapp 15 Minuten zu absolvieren.

Damit steht das Team derzeit auf Platz eins der Gruppe und hat das Ticket für die Hauptrunde sicher.

Deutschland hält weiterhin eine Führung von drei Toren, doch Spanien bleibt am Ball.

DHB-Keeper Späth überzeugt mit zwei spektakulären Paraden und hält die Iberer auf Distanz, 23:20.

18:15! Deutschland baut den Vorsprung auf drei Tore aus.

Knorr setzt sich gegen den Verteidiger durch und trifft sehenswert.

Dennoch ist Vorsicht geboten, denn gegen Serbien verlor Deutschland trotz eines vier Tore Vorsprungs am Ende das Spiel.

Pause ist vorbei.

Die zweite Halbzeit ist soeben angepfiffen worden.

Im letzten Angriff vor der Halbzeit hätte Deutschland auf 18:15 erhöhen können.

Uscins versucht es mit einem Hüftwurf aus der Mitte, doch der Ball prallt vom Pfosten ab. Es bleibt beim 17:15.

So geht die DHB-Auswahl als Tabellenführer der Gruppe A in die Kabine.

Nur noch etwas mehr als drei Minuten verbleiben in der ersten Hälfte, die Zwei-Tore-Führung bleibt weiterhin bei den Deutschen.

Goller findet Zebrer auf der linken Seite, der hochsteigt – 17:15 für Deutschland!

Rund zehn Minuten vor der Pause nimmt Spaniens Trainer Ribera die erste Auszeit.

Bundestrainer Gislason bleibt ruhig und gibt seinen Spielern mit auf den Weg: „Geduldig bleiben, stetig weiterspielen.“

Bisher präsentiert sich Deutschland überzeugend und liegt mit 12:9 in Führung.

Doppelte Unterzahl für Spanien!

DHB-Spieler Knorr setzt zum Angriff an, wird von Serdio am Hals gehalten und dieser erhält eine Zwei-Minuten-Strafe. Kurz darauf sieht auch Serradillo wegen eines Fouls an Köster eine Zeitstrafe und muss ebenfalls auf die Bank.

Die deutsche Nationalmannschaft führt weiterhin mit zwei Treffern.

Nach einer Viertelstunde steht es 8:6 für die DHB-Auswahl.

Nach rund fünf Minuten erzielt Knorr die 3:2-Führung für Deutschland.

Beide Teams kreieren Chancen, es geht hin und her.

Anwurf, das Spiel läuft.

Die Iberer haben den Ball und spielen von links nach rechts.

Die Mannschaften sind bereit, doch zunächst herrscht eine Schweigeminute.

Vor Spielbeginn gedenken alle der Opfer des schweren Zugunglücks im Süden Spaniens mit einer Schweigeminute.

Am Sonntagabend starben bei dem Unglück nahe Adamuz in der Provinz Córdoba mindestens 40 Menschen, zahlreiche weitere wurden verletzt.

Mehr dazu unter: „Auch Deutsche unter den Opfern! Entsetzen nach verheerendem Zugunglück: Wie konnte das passieren?“

Bundestrainer Gislason ändert seinen Kader im Vergleich zum zweiten Gruppenspiel gegen Serbien an zwei Positionen.

Linksaußen Dahmke und Rückraumspieler Semper fehlen, dafür rücken Lichtlein und Langhoff in den Kader.

Die österreichischen Handballer ebneten Deutschland den Weg ins Weiterkommen.

Im abschließenden Vorrundenspiel setzte sich das Team von Nationaltrainer Iker Romero (45) mit 26:25 gegen Serbien durch.

Gegen den bereits qualifizierten spanischen Gegner reicht der DHB-Auswahl somit ein Unentschieden, um die nächste Runde zu erreichen.

Das letzte Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft wird im Free-TV übertragen.

Um 20:15 Uhr beginnt die Live-Übertragung im ZDF aus Herning, der Anwurf erfolgt dann um 20:30 Uhr.

Etwa zwei Stunden vor dem Anpfiff des letzten Gruppenspiels richtet sich der Blick aller Fans der deutschen Mannschaft auf die Partie in Herning.

Parallel läuft das Spiel zwischen Serbien und Österreich, dessen Ausgang direkten Einfluss auf das Weiterkommen der Deutschen hat.

Je nach Verlauf dieser Begegnung könnte ein Unentschieden gegen Spanien reichen. Selbst eine Niederlage wäre möglich, wenn Österreich mit drei Toren Vorsprung gewinnt und dabei höchstens 29 Tore erzielt.

Vor dem heutigen Spiel gegen Spanien wird es in der Halle still – eine Schweigeminute gedenkt der Opfer des tragischen Zugunglücks in Andalusien.

Am Sonntagabend entgleiste ein Hochgeschwindigkeitszug bei Adamuz in der Provinz Córdoba bei 300 km/h und kollidierte mit einem entgegenkommenden Zug. Mindestens 39 Menschen starben, mehr als 70 wurden in Krankenhäusern behandelt.

Die Schweigeminute findet nach den Nationalhymnen statt, der Anwurf erfolgt um 20:30 Uhr. Die spanische Delegation hatte um dieses Gedenken gebeten, dem die EHF folgte.

Die überraschende Niederlage gegen Serbien bedeutet, dass Deutschland heute gegen Spanien nicht nur um Punkte für die Hauptrunde, sondern ums Überleben im Turnier spielt.

Gewinnt Serbien gegen Österreich, benötigt das DHB-Team einen Sieg gegen Spanien mit mindestens drei Toren Differenz. Ansonsten würde Deutschland aufgrund des Torverhältnisses im Dreiervergleich trotz zweier Siege auf dem undankbaren dritten Rang landen.

Bei einem Unentschieden zwischen Österreich und Serbien reicht Deutschland ein einfacher Sieg. Nur bei einem Österreicher Erfolg ist Deutschland nicht zum Sieg verpflichtet, sondern ein Unentschieden oder eine knappe Niederlage könnte genügen.

Auf diese Umstände kann Kapitän Johannes Golla und sein Team sich aber nicht verlassen – um ein vorzeitiges Vorrunden-Aus zu verhindern, ist heute Abend volle Leistungsbereitschaft gefragt.

Nach der unerwarteten Niederlage gegen Serbien hagelte es Kritik an Trainer Alfred Gislason und dem Team, besonders von ehemaligen Spielern und TV-Experten.

Stefan Kretzschmar bemängelte etwa das mangelnde Einbinden der Außen: „Da hätten auch der Busfahrer und der Physiotherapeut stehen können, da kam ja gar kein Ball hin.“ Michael „Mimi“ Kraus wurde noch deutlicher: „Das war einfach Kacke im Angriff. Man muss es auch beim Namen nennen.“

Zuvor gab es auch interne Unstimmigkeiten, nachdem Spielmacher Juri Knorr öffentlich Kritik äußerte: „Wir haben die Serben in der ersten Hälfte dominiert, und dann ändern wir alles. Ich verstehe das nicht. Ich stand in der zweiten Halbzeit kaum noch auf der Platte. Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Wir werden es nicht schaffen, wenn Spieler 60 Minuten durchspielen müssen.“

Gislason versuchte zu beruhigen und betonte, dass intern viel gesprochen werde. Lukas Mertens äußerte sich kritisch zu Knorrs Statements: „Wenn Spieler anfangen, darüber zu sprechen, wo sie spielen wollen, macht das keinen Sinn. Der Trainer entscheidet, wer wann wo spielt.“

Die Zeit, um die Wogen zu glätten, ist knapp – am Montag ist ein Sieg gegen Spanien Pflicht, sonst droht dem Olympia-Zweiten das peinliche Vorrunden-Aus.

Dieser Schock muss erst verarbeitet werden. Noch ist nichts verloren, doch heute war ein Sieg fest eingeplant.

Im letzten Gruppenspiel ist gegen Spanien ein Erfolg so gut wie unerlässlich.

Nach dem Spiel zeigt Alfred Gislason Größe und übernimmt die Schuld für eine Fehlzeitnahme, die eine Schlüsselszene in der heißen Phase darstellte und das Team brach.

Dennoch bleiben viele Fragen offen, wie das DHB-Team die zweite Halbzeit aus der Hand geben konnte.

Was für eine Demütigung! Serbien nimmt zwölf Sekunden vor Schluss bei einer Zwei-Tore-Führung und Ballbesitz eine Auszeit.

Danach fällt das 30:27 und das Spiel ist vorbei. Serbien dreht die Partie phänomenal, Deutschland kann es kaum fassen.

Auf beiden Seiten fallen Treffer, Serbien bleibt mit zwei Toren vorn. Noch 50 Sekunden auf der Uhr.

Serbien erzielt das 27:25. Deutschland muss innerhalb von zwei Minuten zwei Tore aufholen, aber Serbien erhält einen Siebenmeter und eine Zwei-Minuten-Strafe.

Doch Zerbe wirft den Ball übers Tor. Autsch!

Unglücklich! Gislason nimmt eine Auszeit, während Knorr wirft und trifft. Das Tor wird aber nicht gegeben.

Die Schiedsrichter schauen sich die Szene in Zeitlupe an, eine klare Entscheidung ist nicht möglich. Die Entscheidung bleibt bestehen – bitter für Deutschland! Serbien führt 26:25 mit noch zweieinhalb Minuten zu spielen.

Ein echter Nervenkrimi. Köster kassiert zwei Minuten nach einem serbischen Konter. Serbien verwandelt den Siebenmeter zum 25:25.

Gislason nimmt Torwart Wolff beim nächsten Angriff vom Feld. Wieder versteht das DHB-Team eine Schiedsrichterentscheidung nicht.

Zerbe verwandelt den Siebenmeter, im Anschluss hält Wolff grandios – 25:24 für Deutschland.

Deutschland ist zurück, Uscins erzielt das 24:23. Der Knoten im Angriff ist endlich geplatzt, die Stimmung in der Halle steigt!

Serbien gleicht jedoch kurz danach wieder aus. Noch sechs Minuten zu spielen.

Deutschland in Überzahl und mit einem Siebenmeter-Tor.

Schluroff ist zurück und trifft zum 23:23.

Nach über zwei Minuten geht das Spiel weiter, Serbien erzielt direkt das 23:21 (49. Minute).

Die deutsche Abwehr lässt zu viele Würfe zu.

Kurz darauf gleicht Serbien erneut aus. Deutschland verliert den Ball zu schnell und ist zu nervös.

Das nutzt Serbien zum 22:21 und übernimmt endgültig die Führung. Danach folgt eine technische Pause, da der Hallenboden repariert werden muss – eine willkommene Unterbrechung für Deutschland.

Siebenmeter für Serbien, doch Wolff pariert stark mit der rechten Hand. Die Halle bebt!

Deutschland führt weiterhin mit 21:20.

Uscins bringt Deutschland mit 21:20 zurück in Führung.

Mittlerweile ist auch Grgic im linken Rückraum aktiv.

Puh, der 20:20-Ausgleich fällt, denn Serbien trifft in der zweiten Halbzeit nahezu jeden Wurf.

Gislason zieht während einer Auszeit seinen Trumpf und bringt Torwart Andreas Wolff ins Spiel.

Dahmke verlässt nach 38 Minuten das Feld, Mertens rückt auf Linksaußen. Die Serben verkürzen zunächst auf 19:18 und dann auf 20:19.

Die Zuschauerzahl liegt bei 9.130 Fans, die ein unterhaltsames Handballspiel verfolgen.

Deutschland verpasst die ersten beiden Abschlüsse in der zweiten Halbzeit, trifft dann aber durch Uscins in Unterzahl.

Im Gegenzug erzielt Serbien das 18:16, danach ist der DHB wieder komplett.

Bis hierhin machte das Spiel viel Spaß und darf gerne so weitergehen.

Die zweite Hälfte beginnt mit einem Pfostentreffer für Deutschland.

Schluroff tritt nach seinen zwei Treffern vor der Pause ans Mikrofon und erklärt: „Im Großen und Ganzen ist es unser Tempospiel, das uns so gefährlich macht.“

Außerdem lobt er den serbischen Torwart. Bis dahin gibt es kaum Grund zur Kritik.

Wieder Schluroff, wieder trifft er. Mit einer 17:13-Führung geht es in die Kabine.

Eineinhalb Minuten vor der Pause nimmt Gislason die erste Auszeit. Kurz darauf trifft Schluroff mit einem Wurf von 134 km/h zum 16:13.

Noch 37 Sekunden vor der Halbzeit nimmt Serbien die Auszeit.

Späth glänzt mit seiner siebten Parade.

Uscins erzielt nach 26 Minuten das 14:12, Deutschland trifft jetzt sehr konstant.

Serbien nutzt einen deutschen Ballverlust und einen Siebenmeter, um auf 11:10 zu verkürzen.

Knorr bringt Golla gekonnt in Szene, der zum 12:10 trifft.

Semper spielt stark und erzielt nach 18 Minuten seinen dritten Treffer zum 11:8.

Kurz darauf pariert Späth.

Nach 14 Minuten steht es 8:8. Deutschland führt, Serbien gleicht aus.

Die erste Zwei-Minuten-Strafe für Serbien folgt, Deutschland nutzt die Überzahl nur teilweise und geht mit 9:8 in Führung.

Der serbische Torwart zeigt bereits in den ersten zehn Minuten seine Klasse und hält über 50 Prozent der deutschen Würfe.

Knorr findet schließlich die Lücke und bringt Deutschland mit 5:4 in Front.

Deutschland stiehlt Serbien häufig den Ball, Knorr vollendet einen Konter zum 4:3, Serbien gleicht zum 4:4 aus.

Späth hält den ersten serbischen Versuch, Zerbe erzielt Deutschlands erstes Tor zum 1:0, Knorr trifft zum 2:0.

Nach fünf Minuten steht es 3:3.

Serbien hat Anwurf. Deutschland startet mit Späth im Tor, Knorr im Rückraum und Rückkehrer Dahmke als Linksaußen.

Gleich geht’s los. Gislason erwartet von den Serben „sehr viel Emotion“, eine „starke Abwehr“ und „zwei Weltklasse-Torhüter“.

Von seinem Team fordert er eine verbesserte Überzahl-Situation und ein höheres Tempo.

Die Stimmung vor dem Anpfiff in der dänischen Stadt Herning ist fantastisch. Die Arena ist fast komplett von deutschen Fans gefüllt.

Die erste Personalentscheidung ist gefallen: DHB-Trainer Alfred Gislason beruft wie angekündigt Rune Dahmke zurück ins Aufgebot. Beim Auftaktspiel gegen Österreich hatte der Linksaußen noch gefehlt.

Für ihn rutscht EM-Debütant Matthes Langhoff aus dem Team. Nils Lichtlein fehlt weiterhin angeschlagen.

Nur noch knapp 45 Minuten bis zum zweiten deutschen Gruppenspiel bei der Handball-EM, das um 20:30 Uhr gegen Serbien live in der ARD übertragen wird.

Mit einem Sieg kann das Team von Alfred Gislason mit den Spaniern in der Tabelle gleichziehen, die zuvor Österreich mit 30:25 (19:12) besiegt hatten.

Top-Einschaltquote! Die deutschen Handballer starteten erfolgreich in die EM und zogen dabei viele Zuschauer vor die Bildschirme.

5,532 Millionen Menschen verfolgten in der ARD den 30:27-Erfolg gegen Österreich und sorgten für die höchste Einschaltquote am vergangenen Donnerstag.

Nur knapp dahinter lag die ZDF-Erfolgsserie „Der Bergdoktor“ mit 4,95 Millionen Zuschauern.

Ein Schreckmoment zum EM-Auftakt für Deutschland: Torhüter Andreas Wolff (34) wurde beim Sieg gegen Österreich von einem Ball von Sebastian Frimmel direkt im Gesicht getroffen.

Sein linkes Auge lief voller Blut, er musste am Spielfeldrand behandelt werden. „Der Ball flog genau auf mein offenes Auge. Das war nicht angenehm. Ich musste es behandeln lassen, da es vollgelaufen war und ich nur noch einen schwarzen Fleck sah“, erklärte der „Hexer“ nach dem Spiel, wie die DPA berichtete.

Die medizinische Abteilung sorgte jedoch dafür, dass er weiterspielen konnte. „Jetzt sehe ich wieder klar“, ergänzte er. Mit zwölf Paraden war Wolff ein Schlüsselfaktor für den 30:27-Erfolg gegen Österreich.

Endstand: Deutschland gewinnt das EM-Auftaktspiel gegen Österreich mit 30:27 (12:8)! Kapitän Johannes Golla war mit sieben Treffern bester Werfer der deutschen Mannschaft.

Durch den Sieg mit drei Toren Vorsprung übernahm das DHB-Team die Tabellenführung in Gruppe A, da Spanien zuvor nur knapp mit zwei Toren Unterschied gegen Serbien gewonnen hatte.

In Gruppe C feierte Norwegen einen klaren 39:22-Erfolg gegen die Ukraine.

Ist das die Vorentscheidung? Justus Fischer holt für Deutschland einen Siebenmeter heraus, den Zerbe in der 58. Minute zum 28:25 verwandelt.

Auf der Gegenseite bekommt auch Österreich einen Strafwurf – doch Wolff ist zur Stelle und pariert!

Mehrfach kann Deutschland Situationen mit leerem Tor bei Österreich nicht nutzen, während der ÖHB seine Chancen konsequent verwertet.

Als Golla eine Zwei-Minuten-Strafe kassiert und Deutschland in Unterzahl spielt, trifft Nigg zum 24:26 (56. Minute) – vier Minuten vor dem Ende beträgt der Vorsprung nur noch zwei Tore.

Johannes Golla erzielt seinen sechsten Treffer nach 49 Minuten und bringt Deutschland mit 25:20 in Führung.

Das tat weh!

Andreas Wolff wurde von einem Ball am Gesicht getroffen und musste vom Feld, David Späth kam für ihn ins Spiel. Sebastian Frimmel saß wegen des Fouls zwei Minuten auf der Bank, Österreich spielte also in Überzahl.

Wie reagiert Deutschland? Mit vielen Toren! In den folgenden fünf Minuten erzielt das DHB-Team sechs Treffer und verteidigt stark, sodass es in der 41. Minute 19:14 für Deutschland steht.

Österreich startet gut in die zweite Halbzeit und kommt durch Treffer von Hutecek und Nigg wieder auf zwei Tore heran.

Nach 36 Minuten steht es 13:11 für Deutschland.

Es geht weiter!

Erreicht die deutsche Nationalmannschaft den Auftaktsieg gegen Österreich oder kann die Alpenrepublik nochmals zurückkommen?

Lukas Zerbe gibt im ARD-Interview ein kurzes Statement ab und zeigt sich zufrieden mit der Mannschaft.

„Wir haben unsere Chancen genutzt, eine überragende Abwehr gezeigt“, lautet sein Fazit. Im Sechs-gegen-Sechs habe man den Gegner komplett unter Kontrolle gehabt, lediglich im Sieben-gegen-Sechs gab es kleinere Schwierigkeiten.

Die kurzweilige erste Halbzeit ist vorbei, Deutschland führt klar mit 12:8 gegen den Nachbarn aus Österreich!

Wolff bleibt einer der besten Torhüter weltweit. Bereits jetzt weist er eine unglaubliche Paradequote von 42 Prozent auf, das heißt, er hielt 42 Prozent der auf sein Tor abgegebenen Würfe.

Da ist die erste Vier-Tore-Führung für Deutschland!

In der 25. Minute trifft Zerbe zum 11:7, Deutschland hat das Spiel im Griff. Österreich reagiert mit der ersten Auszeit.

Das taktische Mittel der Österreicher rächt sich! Deutschland erobert den Ball im Angriff der Österreicher, Golla schaltet schnell und wirft den Ball ins leere Tor auf der anderen Spielfeldhälfte.

Nach 20 Minuten steht es 8:6 für Deutschland.

Jetzt ist Österreich im Spiel: Ein schneller Gegenstoß bringt den Ausgleich in der 18. Minute zum 6:6.

Jetzt ist es soweit: Als Deutschland in der 13. Minute auf 5:2 erhöht, nimmt Österreich den Torhüter vom Feld, bringt einen siebten Feldspieler und erzielt den Anschluss zum 3:5.

Das Risiko ist hoch: Da das Tor leer steht, versucht Wolff einen langen Wurf übers ganze Feld, aber trifft die Latte. Schade!

Ein torarmer Beginn! Nach sieben Minuten steht es nur 2:1 für Deutschland, der erste Turniertreffer gelang Lukas Zerbe per Siebenmeter.

Beide Teams verteidigen gut, Wolff kann sich mehrfach auszeichnen. Der von ihm erwartete „Anti-Handball“ – also sieben Feldspieler im Angriff bei leerem Tor – ist bislang bei Österreich nicht zu sehen.

Das Spiel beginnt! Die Schiedsrichter aus Montenegro geben den Ball frei, Deutschland hat den ersten Angriff.

Für Deutschland starten Keeper Andreas Wolff, Marko Grgic, Julian Köster, Renars Uscins, Lukas Mertens, Kapitän Johannes Golla und Lukas Zerbe.

Parallel läuft in Gruppe C die Begegnung Norwegen gegen Ukraine.

Alles ist bereit für das erste EM-Spiel der deutschen Mannschaft!

Die Nationalhymnen werden gespielt, zuerst singen die deutschen Spieler mit, dann die Österreicher.

Vor jedem Spiel muss der 18-köpfige DHB-Kader auf 16 Spieler reduziert werden. Nils Lichtlein fällt weiterhin verletzt aus, Bundestrainer Alfred Gislason verzichtet zudem auf den erfahrenen Rune Dahmke, wie Bild und Sportschau übereinstimmend berichteten.

Dahmke, der vor zehn Jahren mit Deutschland Europameister wurde, war ohnehin überraschend in den EM-Kader berufen worden, verpasste zudem das Vorbereitungsspiel gegen Kroatien wegen Gepäckproblemen.

Das erste Spiel in Deutschlands Vorrundengruppe ist beendet! Favorit Spanien gewinnt knapp mit 29:27 gegen Serbien und übernimmt vorläufig die Tabellenführung.

Im Parallelspiel setzte sich Frankreich deutlich mit 42:28 gegen Tschechien durch.

Los geht’s! Pünktlich um 18 Uhr starten die ersten vier Teams in die Handball-EM.

In der deutschen Gruppe A treffen Spanien und Serbien aufeinander, während in Gruppe C Frankreich gegen Tschechien antritt.

Andreas Wolff (34) erwartet beim Angstgegner „Anti-Handball“, doch alles andere als ein Auftaktsieg für Deutschland wäre für den Nationaltorhüter eine herbe Enttäuschung.

Gegen Österreich am Donnerstagabend (20:30 Uhr) geht das Team von Gislason als klarer Favorit ins Rennen.

Das ÖHB-Team mit Lukas Hutecek (25) und Nikola Bilyk (29) verfügt durchaus über Qualität: Im EM-Qualifikationsturnier im März in Wien kam die DHB-Auswahl nicht über ein 26:26 hinaus.

Bundeskanzler Friedrich Merz (70) hat der deutschen Handball-Nationalmannschaft unterstützende Worte mit auf den Weg gegeben.

„Tempo, Leidenschaft und Teamgeist – das macht Handball aus. Nach dem großartigen Turnier der Frauen starten nun die Männer in die EM. Zum Auftakt drücke ich der Nationalmannschaft die Daumen und wünsche viel Erfolg und einen fairen Wettbewerb“, schrieb der CDU-Politiker auf Social Media.

Die Vorrunde hat es in sich! Mit Österreich, Serbien und dem zweifachen Europameister Spanien warten auf Deutschland schwierige Gegner. Sollte die Mannschaft von DHB-Chefcoach Alfred Gislason (66) erwartungsgemäß weiterkommen, droht eine mögliche Hammerpartie gegen Handball-Großmacht Dänemark.

Für den 66-jährigen Isländer ist es „mit dieser Gegner-Konstellation wahrscheinlich das anspruchsvollste Turnier bisher“. Dennoch hat er als Ziel das Halbfinale ausgegeben: „An guten Tagen können wir jeden schlagen“, betonte Gislason.

Der erste EM-Titel seit 2016 wäre für die deutschen Handballer auch finanziell lukrativ.

Die Mannschaft um Bundestrainer Gislason würde für eine Goldmedaille insgesamt 575.000 Euro erhalten, teilte der DHB mit.

„Ab 20 eingesetzten Spielern erhöht sich der Betrag auf maximal 600.000 Euro“, hieß es weiter. Die Prämienregelung wurde von DHB-Sportvorstand Ingo Meckes (49) gemeinsam mit Kapitän Johannes Golla (28) sowie den Führungsspielern Julian Köster (25) und Andreas Wolff (34) ausgehandelt.

Verbal-Attacke! Deutschlands Nationaltorwart Andreas Wolff (34) sorgte vor dem EM-Auftaktspiel gegen Österreich mit seiner deutlichen Kritik für Aufsehen.

Einen Tag vor dem Duell am Donnerstag (20:30 Uhr) in Herning reagierten die Österreicher irritiert auf die Aussagen des DHB-Keepers.

Mehr dazu hier: „Handball-Zoff vor EM-Start! Deutscher Keeper provoziert Auftakt-Gegner“

Zum EM-Start könnte Deutschlands Nils Lichtlein (23) ausfallen.

Der Linksaußen von Füchse Berlin zog sich am vergangenen Montagabend beim Training in Hannover eine Verletzung am linken Vorfuß zu, wie der Deutsche Handball-Bund (DHB) mitteilte.

Trotz der Blessur reiste der 23-Jährige mit der Mannschaft ins Quartier nach Silkeborg. „Es ist möglich, dass er in zwei Tagen wieder fit ist, vielleicht aber erst in vier“, erklärte Nationalmannschaftsmanager Benjamin Chatton (44) nach der Ankunft im Hotel.

Ein längerer Ausfall wird derzeit nicht erwartet, weshalb derzeit keine Nachnominierung geplant ist.

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker!

TAG24 begleitet die Handball-Europameisterschaft der Männer 2026 in Dänemark, Norwegen und Schweden live und informiert Euch vom 15. Januar bis 1. Februar mit allen wichtigen Informationen rund um das Kontinentalturnier.