Handball-EM live: Achtung DHB-Fans! Deutschland ist heute am Nachmittag im Einsatz
Dänemark, Schweden und Norwegen – die Handball-Europameisterschaft 2026 der Männer läuft auf voller Fahrt.
Bis zum 1. Februar kämpfen 24 Teams in den drei Gastgeberländern Dänemark, Schweden und Norwegen um den Europameistertitel. Auch die deutsche Mannschaft ist mit von der Partie und hofft auf die erste EM-Medaille seit dem Gewinn der Goldmedaille vor genau zehn Jahren.
Zum Start der Vorrunde gelang dem DHB-Team ein Erfolg gegen Österreich, wodurch die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason (66) zunächst die Spitze der Gruppe übernehmen konnte. Gegen Serbien folgte jedoch eine überraschende Niederlage, obwohl Deutschland zur Halbzeit noch mit vier Toren vorn lag. Ein abschließender Sieg gegen Spanien sicherte schließlich den Einzug in die Hauptrunde.
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Es geht wieder los! Nach einer für Handball-Verhältnisse ungewöhnlich langen Pause von drei Tagen startet das DHB-Team heute in die Hauptrunde.
Das erste Spiel in der sogenannten "Todesgruppe" findet gegen Portugal statt – und das zur eher ungewohnten Anwurfzeit um 15:30 Uhr. Bisher absolvierte Deutschland seine Partien immer um 20:30 Uhr, heute heißt es also schon am Nachmittag den Fernseher einschalten für alle Fans von Bundestrainer Alfred Gislason.
Eine gute Nachricht vor dem Duell gegen Portugal am Donnerstag: Der europäische Handballverband EHF hat den portugiesischen Kreisläufer Victor Iturriza (35) für ein Spiel gesperrt, sodass er gegen Deutschland nicht auflaufen darf.
Iturriza hatte vor einem Jahr mit sieben Toren maßgeblich dazu beigetragen, dass Portugal Deutschland im WM-Viertelfinale mit 31:30 nach Verlängerung besiegen konnte.
Beim überraschenden Sieg der Portugiesen gegen Dänemark am Dienstagabend erhielt der 35-Jährige kurz vor Schluss seine dritte Zwei-Minuten-Strafe und wurde wegen eines Fouls an Dänemarks Star Mathias Gidsel mit der Roten Karte vom Platz gestellt.
Im Unterschied zum Fußball zieht dies jedoch nicht automatisch eine Sperre für das nächste Spiel nach sich. Dennoch bewertete die Disziplinarkommission der EHF das Vergehen als „grob fahrlässig und gefährlich“ und sprach Iturriza wegen „schwerwiegenden unsportlichen Verhaltens“ für das Spiel gegen Deutschland aus.
Am Montagabend verlor der Topfavorit Dänemark unerwartet das letzte Vorrundenspiel gegen Portugal mit 29:31 (11:12), weshalb die DHB-Auswahl in der Hauptrunde nun zuerst auf Portugal trifft.
Das Spiel am Donnerstag wird bereits um 15:30 Uhr angepfiffen. Weitere Termine sind ebenfalls festgelegt: Am Samstag um 20:30 Uhr gegen Norwegen, am Montag ebenfalls um 20:30 Uhr gegen Dänemark und am Mittwoch, den 28. Januar, um 18 Uhr gegen Frankreich.
Nationalmannschafts-Manager Benjamin Chatton bezeichnete die Gegner angesichts der starken Konkurrenz als eine „absolute Todesgruppe“. „Das verspricht Thriller im Zwei-Tages-Rhythmus“, erklärte er.
Deutschland, Portugal und Frankreich nehmen als Gruppensieger jeweils zwei Punkte mit in die Hauptrunde. Die zwei bestplatzierten Teams qualifizieren sich für das Halbfinale, die Drittplatzierten spielen um Platz fünf.
In der anderen Hauptrundengruppe kämpfen Schweden, Kroatien, Slowenien, Schweiz, Island und Ungarn um den Einzug ins Halbfinale.
Nach dem Erfolg gegen Spanien geht es für die deutsche Mannschaft am Donnerstag in der Hauptrunde weiter.
Der Gegner für das zweite Spiel der Hauptrunde wird erst am Dienstagabend feststehen. Sicher ist jedoch, dass Deutschland am Samstag (24. Januar) gegen Norwegen antritt und am Montag (26. Januar) auf Frankreich trifft. Auch der Gegner für das letzte Hauptrundenspiel am Mittwoch (28. Januar) ist noch offen.
In der Gruppe B fallen die Platzierungen und damit die Gegner für Deutschland noch zwischen Dänemark, Portugal und Nordmazedonien. Die genauen Anwurfzeiten stehen noch aus.
Spielende!
Deutschland besiegt den zweifachen Europameister mit 34:32 und zieht als Gruppenerster in die EM-Hauptrunde ein.
Das könnte die Entscheidung gewesen sein!
Kurz vor Spielende erhöht Uscins auf 33:29. War das die endgültige Vorentscheidung?
Noch etwa drei Minuten sind zu spielen.
Deutschland führt mit drei Toren – der Einzug in die nächste Runde scheint nun greifbar nahe.
30:27 für das DHB-Team!
Bundestrainer Gislason reagiert zu Beginn der Schlussphase mit einer Auszeit. Die Mannschaft konzentriert sich nun voll auf die letzten Minuten.
Die Gislason-Auswahl bleibt vorne, noch knapp 15 Minuten zu spielen.
Damit steht das Team aktuell als Gruppensieger fest und ist sicher in der Hauptrunde.
Deutschland führt weiter mit drei Toren, doch Spanien bleibt hartnäckig dran.
DHB-Keeper Späth hält mit zwei spektakulären Paraden jedoch die Iberer auf Distanz, 23:20.
18:15! Deutschland baut die Führung auf drei Tore aus.
Knorr umspielt den Verteidiger und erzielt einen sehenswerten Treffer.
Trotzdem ist Vorsicht geboten, denn gegen Serbien führte man zuletzt ebenfalls mit vier Toren Vorsprung und verlor am Ende die Partie.
Pause ist vorbei.
Die zweite Halbzeit wurde soeben angepfiffen.
Im letzten Angriff vor der Halbzeit hätte Deutschland die Führung auf 18:15 ausbauen können.
Uscins probiert es mit einem Hüftwurf aus zentraler Position, doch der Ball prallt vom Pfosten zurück. Es bleibt beim 17:15.
Damit geht die DHB-Mannschaft als Tabellenführer der Gruppe A in die Pause.
Nur noch rund drei Minuten vor der Halbzeit, die Zwei-Tore-Führung bleibt beim deutschen Team.
Goller findet Zebrer auf links, der hochsteigt – 17:15 für Deutschland!
Ungefähr zehn Minuten vor der Pause nimmt Spaniens Trainer Ribera seine erste Auszeit.
Bundestrainer Gislason kann hingegen entspannt bleiben und ermutigt seine Spieler mit den Worten: „Mit Geduld, immer weiter spielen.“
Bisher überzeugt die deutsche Mannschaft auf ganzer Linie und führt mit 12:9.
Doppelte Unterzahl für Spanien!
DHB-Spieler Knorr versucht einen Angriff, wird jedoch von Serdio am Hals gehalten, der dafür eine Zwei-Minuten-Strafe erhält. Kurz darauf sieht auch Serradillo eine Zeitstrafe wegen Nachfassens gegen Köster und muss ebenfalls auf die Bank.
Die deutsche Nationalmannschaft liegt weiterhin mit zwei Toren vorn.
Nach 15 Minuten führt die DHB-Auswahl mit 8:6.
Nach etwa fünf Minuten erzielt Knorr die 3:2-Führung für Deutschland.
Beide Mannschaften schaffen Chancen, das Spiel verläuft lebhaft hin und her.
Anwurf, das Spiel läuft.
Die Spanier haben den Ball und spielen von links nach rechts.
Die Teams sind bereit, doch zunächst herrscht Stille.
Vor dem Spiel legen alle eine Schweigeminute ein, um der Opfer des schweren Zugunglücks im Süden Spaniens zu gedenken.
Am Sonntagabend kamen bei dem Unglück nahe der Gemeinde Adamuz in der Provinz Córdoba mindestens 40 Menschen ums Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt.
Mehr dazu hier: „Auch Deutsche unter den Opfern! Entsetzen nach verheerendem Zugunglück: Wie konnte das passieren?“
Bundestrainer Gislason verändert seinen Kader im Vergleich zum zweiten Gruppenspiel gegen Serbien auf zwei Positionen.
Linksaußen Dahmke und Rückraumspieler Semper fehlen, stattdessen stehen Lichtlein und Langhoff im Aufgebot.
Österreichs Handballer ebneten Deutschland den Weg zum Weiterkommen.
Im abschließenden Vorrundenspiel schlug das Team von Trainer Iker Romero (45) Serbien mit 26:25.
Für das Spiel gegen den bereits qualifizierten Spanien reicht der DHB-Mannschaft damit schon ein Unentschieden, um die nächste Runde zu erreichen.
Das letzte Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft wird im Free-TV übertragen.
Die Live-Übertragung auf ZDF beginnt um 20:15 Uhr in Herning, der Anwurf erfolgt eine Viertelstunde später.
Etwa zwei Stunden vor dem Anpfiff des letzten Spiels gegen Spanien richtet sich der Blick aller Fans des Teams von Bundestrainer Alfred Gislason (66) auf die Partie Serbien gegen Österreich.
Das Ergebnis hat direkten Einfluss auf das Weiterkommen der deutschen Mannschaft.
Je nach Ergebnis könnte für Deutschland ein Unentschieden gegen Spanien reichen. Selbst eine Niederlage wäre möglich, falls Österreich mit drei Toren Unterschied gewinnt und maximal 29 Tore erzielt.
Vor dem Spiel gegen Spanien heute Abend wird es in der Halle still: Eine Schweigeminute für die Opfer der Zugkatastrophe in Andalusien wird abgehalten.
Am Sonntagabend war ein Hochgeschwindigkeitszug nahe Adamuz in der Provinz Córdoba entgleist und prallte auf einen entgegenkommenden Zug. Mindestens 39 Menschen starben, mehr als 70 wurden in umliegenden Krankenhäusern behandelt.
Die Schweigeminute findet nach den Nationalhymnen statt, anschließend wird um 20:30 Uhr angepfiffen. Die spanische Delegation hatte um das Gedenken gebeten, dem die EHF nachkam.
Die überraschende Niederlage gegen Serbien bedeutet, dass Deutschland heute gegen Spanien (20:30 Uhr) nicht nur um Punkte für die Hauptrunde spielt, sondern überhaupt um den Einzug in diese.
Gewinnt Serbien gegen Österreich, benötigt Deutschland einen Sieg gegen Spanien mit mindestens drei Toren Differenz. Andernfalls würde Deutschland bei Punktgleichheit im Dreiervergleich mit vier Punkten aufgrund des Torverhältnisses den dritten Platz belegen und ausscheiden, trotz zwei Siegen aus drei Partien.
Bei einem Unentschieden zwischen Österreich und Serbien reicht Deutschland ein einfacher Sieg. Nur bei einem österreichischen Erfolg ist das DHB-Team nicht zum Sieg verpflichtet, sondern ein Unentschieden bzw. je nach Ergebnis auch eine knappe Niederlage würde genügen.
Doch darauf kann sich Kapitän Johannes Golla und sein Team nicht verlassen – um das erste Vorrunden-Aus einer deutschen Handballnationalmannschaft bei einer EM zu vermeiden, muss heute Abend Vollgas gegeben werden.
Nach der unerwarteten und unnötigen Pleite gegen Serbien hagelte es Kritik von allen Seiten für das deutsche Team und Trainer Alfred Gislason.
Vor allem ehemalige Spieler, die heute als TV-Experten auftreten, übten scharfe Kritik. Stefan Kretzschmar kommentierte etwa: "Da hätten auch der Busfahrer und der Physiotherapeut stehen können, der Ball kam ja nie zu den Außen." Sein ehemaliger Teamkollege und Weltmeister Michael „Mimi“ Kraus wurde noch deutlicher: „Das war einfach katastrophal im Angriff. Man muss es beim Namen nennen.“
Zuvor gab es auch intern Unruhe, nachdem Spielmacher Juri Knorr öffentlich den Coach kritisierte: „Wir haben die Serben in der ersten Halbzeit überrannt, und dann ändern wir alles. Das verstehe ich nicht. Ich stand in der zweiten Hälfte kaum auf dem Feld. Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll. So schaffen wir es nicht, wenn die Spieler 60 Minuten durchspielen müssen.“
Gislason versuchte anschließend, die Wogen zu glätten und sagte, intern werde viel gesprochen. Lukas Mertens hingegen fand Knorrs Aussagen wenig hilfreich: „Wenn die Spieler anfangen, über ihre Einsatzzeiten zu diskutieren, macht das keinen Sinn. Der Trainer entscheidet, wer wann und wo spielt.“
Zeit zum Beruhigen bleibt kaum – schon am Montag ist ein Erfolg gegen Spanien Pflicht, sonst droht dem Olympia-Zweiten ein peinliches Vorrunden-Aus.
Der Schock muss erst verarbeitet werden. Noch ist alles offen, doch heute war ein Sieg fest eingeplant.
Im letzten Gruppenspiel ist gegen Spanien sehr wahrscheinlich ein Sieg notwendig.
Nach dem Abpfiff zeigt Alfred Gislason Größe und übernimmt die Verantwortung für den Fehler bei der Auszeit, der eine Schlüsselszene in der heißen Phase war. Danach brach die deutsche Mannschaft ein.
Dennoch bleiben viele Fragen, wie das DHB-Team in der zweiten Halbzeit die Führung aus der Hand geben konnte.
Was für eine Blamage! Serbien nimmt zwölf Sekunden vor Schluss bei zwei Toren Führung und Ballbesitz eine Auszeit.
Dann fällt das 30:27 – und das Spiel ist vorbei. Serbien dreht das Spiel phänomenal, Deutschland kann es kaum fassen.
Treffer auf beiden Seiten, Serbien bleibt mit zwei Toren vorn. Noch 50 Sekunden auf der Uhr.
Serbien erzielt das 27:25. Jetzt wird es schwer, Deutschland muss innerhalb von zwei Minuten zwei Tore aufholen. Doch es gibt Siebenmeter und zwei Minuten für Serbien.
Und was macht Zerbe? Er wirft den Ball über das Tor. Autsch!
Unglücklich! Gislason nimmt die Auszeit, während Knorr wirft und trifft – doch das Tor zählt nicht.
Die Schiedsrichter schauen sich den Treffer im Videobeweis an, können die Szene kaum klären. Die Entscheidung bleibt bestehen – bitter! Serbien führt nun 26:25, noch zweieinhalb Minuten zu spielen.
Ein echter Nervenkrimi. Köster erhält zwei Minuten nach einem serbischen Konter. Serbien verwandelt den Siebenmeter zum 25:25.
Gislason nimmt Wolff aus dem Tor, doch das deutsche Team versteht eine Schiedsrichterentscheidung nicht.
Zerbe verwandelt einen Siebenmeter, danach hält Torwart Andy Wolff sensationell! 25:24 für Deutschland.
Deutschland ist zurück, Uscins erzielt das 24:23. Endlich platzt der Knoten im Angriff, die Halle bebt!
Serbien gleicht daraufhin wieder aus. Noch sechs Minuten zu spielen.
Deutschland spielt in Überzahl und trifft per Siebenmeter.
Schluroff ist zurück und trifft zum 23:23.
Nach über zwei Minuten geht es weiter, Serbien erzielt direkt das 23:21 nach 49 Minuten.
Die deutsche Abwehr lässt zu viele Würfe zu.
Kurze Zeit später gleicht Serbien erneut aus. Im Gegenzug verliert Deutschland zu schnell den Ball und wirkt nervös.
Serbien nutzt die Chance, geht mit 22:21 in Führung und hat das Momentum auf seiner Seite. Danach folgt eine technische Pause, weil der Hallenboden gereinigt werden muss – eine willkommene Unterbrechung für das DHB-Team.
Siebenmeter für Serbien, den Wolff mit einer starken Parade abwehrt. Die Halle bebt!
Deutschland führt weiterhin mit 21:20.
Uscins bringt Deutschland mit dem 21:20 in Führung.
Grgic ist inzwischen auch im linken Rückraum mit dabei.
Der 20:20-Ausgleich fällt, weil Serbien in der zweiten Halbzeit nahezu jeden Wurf trifft.
Gislason reagiert in der Auszeit und bringt Torwart Andreas Wolff ins Spiel.
Dahmke verlässt nach 38 Minuten das Feld, Mertens kommt auf Linksaußen. Serbien verkürzt auf 19:18 und dann auf 20:19.
Die Zuschauerzahl liegt bei 9.130, die Fans erleben eine spannende Partie.
Deutschland vergibt zu Beginn der zweiten Halbzeit die ersten zwei Abschlüsse, doch Uscins trifft im Unterzahlspiel zum nächsten Tor.
Serbien antwortet mit dem 18:16, dann hat Deutschland wieder volle Mannschaftsstärke.
Das Spiel macht bislang großen Spaß und soll gerne so weitergehen.
Die zweite Halbzeit beginnt mit einem Pfostentreffer der Deutschen.
Schluroff, der vor der Pause zwei Tore erzielte, gibt ein kurzes Interview am Mikrofon: „Unser Tempospiel macht uns so gefährlich.“
Er lobt außerdem den serbischen Torwart. Bis dahin gibt es wenig Kritik.
Wieder trifft Schluroff, mit einer Vier-Tore-Führung geht es in die Pause – 17:13.
Etwa anderthalb Minuten vor der Halbzeit nimmt Gislason die erste Auszeit. Kurz danach erzielt Schluroff mit einem Wurf mit 134 km/h das 16:13.
Serbien nimmt 37 Sekunden vor der Pause ebenfalls eine Auszeit.
Späth beeindruckt mit seiner siebten Parade.
Uscins erzielt nach 26 Minuten das 14:12, Deutschland spielt nun sehr konstant.
Serbien nutzt einen deutschen Ballverlust und einen Siebenmeter, um auf 11:10 zu verkürzen.
Kurz darauf bereitet Knorr Golla glänzend vor, 12:10 für Deutschland.
Semper zeigt eine starke Leistung und erzielt nach 18 Minuten seinen dritten Treffer zum 11:8.
Kurz darauf pariert Späth erneut.
Nach 14 Minuten steht es 8:8. Deutschland führt, Serbien zieht nach.
Die erste Zwei-Minuten-Strafe für Serbien wird ausgesprochen, Deutschland nutzt die Überzahl nur teilweise zum 9:8.
Der serbische Torwart zeigt bereits in den ersten zehn Minuten seine Klasse und pariert über 50 Prozent der deutschen Würfe.
Knorr findet schließlich die Lücke und bringt Deutschland mit 5:4 in Führung.
Deutschland erobert viele Bälle, Knorr vollendet einen Konter, bevor Serbien zum 4:4 ausgleicht.
Späth pariert den ersten serbischen Abschluss, Zerbe erzielt das 1:0, Knorr das zweite Tor. Nach fünf Minuten steht es 3:3.
Serbien hat Anwurf. Deutschland startet mit Torwart Späth, Rückraumspieler Knorr und Rückkehrer Dahmke als Linksaußen.
Gleich beginnt das Spiel. Gislason erwartet „sehr viel“ Emotionen, eine „starke Abwehr“ und zwei Weltklasse-Torhüter bei den Serben.
Von seinem Team fordert er eine Verbesserung im Überzahlspiel und ein schnelleres Tempo.
Die Stimmung vor Anpfiff in der dänischen Stadt Herning ist großartig. Die Arena ist nahezu komplett von deutschen Fans gefüllt.
Die erste Personalentscheidung ist gefallen: DHB-Trainer Alfred Gislason (66) beruft wie angekündigt Rune Dahmke zurück in den Kader. Beim Auftakt gegen Österreich war der Linksaußen angeschlagen gefehlt.
EM-Debütant Matthes Langhoff muss weichen. Nils Lichtlein fällt weiterhin verletzt aus.
Nur noch knapp 45 Minuten bis zum zweiten deutschen Spiel bei der Handball-EM. Ab 20:30 Uhr geht es live in der ARD gegen Serbien.
Mit einem Sieg könnte das Team von Gislason mit Spanien gleichziehen, die zuvor Österreich mit 30:25 (19:12) besiegten.
Rekordwert! Die deutschen Handballer starteten erfolgreich in die EM und zogen viele Zuschauer vor die Fernseher.
5,532 Millionen Menschen schalteten in der ARD ein, um den 30:27-Erfolg gegen Österreich zu verfolgen – die höchste Einschaltquote am vergangenen Donnerstag.
Nur knapp dahinter lag die ZDF-Serie „Der Bergdoktor“ mit 4,95 Millionen Zuschauern.
Zum Auftakt des deutschen Teams gab es einen echten Schockmoment: Torwart Andreas Wolff (34) wurde von einem Ball von Sebastian Frimmel direkt ins Gesicht getroffen.
Sein linkes Auge lief voll Blut, und er musste am Spielfeldrand behandelt werden. „Der Ball ist genau auf mein offenes Auge geflogen. Das ist unangenehm. Ich musste behandelt werden, weil es blutete und ich nur einen schwarzen Fleck sehen konnte“, berichtete der „Hexer“ laut DPA nach dem Spiel.
Die medizinische Abteilung sorgte jedoch dafür, dass er weiterspielen konnte. „Jetzt sehe ich wieder klar“, ergänzte er. Mit zwölf Paraden war Wolff ein entscheidender Faktor beim 30:27-Erfolg gegen die Alpenrepublik.
Endstand: Deutschland gewinnt den EM-Auftakt gegen Österreich mit 30:27 (12:8)! Bester Torschütze war Kapitän Johannes Golla mit sieben Treffern.
Durch den Sieg mit drei Toren Vorsprung übernimmt die deutsche Mannschaft die Spitze der Gruppe A, da Spanien abends nur mit zwei Toren Unterschied gegen Serbien gewann.
Im Parallelspiel der Gruppe C setzte sich Norwegen deutlich mit 39:22 gegen die Ukraine durch.
War das die Vorentscheidung? Justus Fischer erkämpft einen Siebenmeter für Deutschland, den Zerbe in der 58. Minute zum 28:25 verwandelte.
Auf der Gegenseite erhält auch Österreich einen Strafwurf – doch Torwart Wolff ist zur Stelle und pariert!
Mehrfach kann Deutschland die Überzahl bei leerem Tor nicht nutzen, während Österreich seine Chancen verwertet.
Als Golla eine Zwei-Minuten-Strafe absitzt und Deutschland in Unterzahl ist, trifft Nigg zum 24:26 (56. Minute). Vier Minuten vor Schluss beträgt der Vorsprung nur noch zwei Tore!
Johannes Golla erzielt mit seinem sechsten Versuch sein sechstes Tor, nach 49 Minuten steht es 25:20 für Deutschland.
Das tat weh!
Andreas Wolff wird von einem Ball im Gesicht getroffen und muss pausieren, David Späth ersetzt ihn. Sebastian Frimmel sitzt wegen des Foulspiels zwei Minuten auf der Bank, Österreich ist somit in Unterzahl.
Die Antwort Deutschlands: Tore en masse! In den nächsten fünf Minuten fällt sechs Mal das Netz für Deutschland, parallel steht die Abwehr sicher, sodass es in der 41. Minute 19:14 steht.
Österreich startet stark in die zweite Halbzeit und kommt durch Treffer von Hutecek und Nigg auf zwei Tore heran.
Nach 36 Minuten steht es 13:11 für Deutschland.
Es geht weiter!
Setzt die deutsche Nationalmannschaft den Auftaktsieg gegen Österreich fort oder kommen die Alpenländer nochmal zurück?
Rechtsaußen Lukas Zerbe zeigt sich am ARD-Mikrofon zufrieden mit dem Team.
„Wir haben unsere Chancen genutzt und eine überragende Abwehr gespielt“, lautet sein Fazit. Im Sechs-gegen-Sechs-Spiel habe man den Gegner komplett unter Kontrolle gehabt, nur im Sieben-gegen-Sechs gab es kleinere Probleme.
Die kurzweilige erste Halbzeit ist vorbei, Deutschland führt klar mit 12:8 gegen Österreich!
Andreas Wolff bleibt einer der besten Torhüter der Welt. Bislang parierte der 34-Jährige 42 Prozent der auf sein Tor geschossenen Bälle.
Die erste Vier-Tore-Führung für Deutschland!
In der 25. Minute trifft Zerbe zum 11:7, Deutschland hat die Partie fest im Griff. Österreich nimmt daraufhin die erste Auszeit.
Die Taktik der Österreicher rächt sich! Deutschland erobert den Ball im Angriff der Alpenrepublik, Golla schaltet schnell um und trifft ins leere Tor auf der anderen Seite.
Nach 20 Minuten steht es somit 8:6 für Deutschland.
Jetzt ist Österreich wieder im Spiel: Ein schneller Konter bringt in der 18. Minute den Ausgleich zum 6:6.
In der 13. Minute erzielt Deutschland das 5:2, daraufhin nimmt Österreich den Torwart vom Feld, um mit sieben Feldspielern zu agieren und erzielt prompt den 3:5-Anschluss.
Das Risiko ist hoch: Mit leerem Tor versucht Wolff einen Wurf über das ganze Feld, scheitert aber am Lattenkreuz.
Der Auftakt ins Spiel ist torarm! Nach sieben Minuten steht es lediglich 2:1 für Deutschland, den ersten Treffer erzielte Lukas Zerbe per Siebenmeter.
Beide Mannschaften verteidigen gut, und Torwart Wolff kann sich mehrfach auszeichnen. Der von ihm befürchtete „Anti-Handball“ mit sieben Feldspielern im Angriff ist bei Österreich bisher nicht zu sehen.
Das Spiel läuft! Die Schiedsrichter aus Montenegro geben den Ball frei, Deutschland beginnt den Angriff.
Für den DHB starten Keeper Andreas Wolff, Marko Grgic, Julian Köster, Renars Uscins, Lukas Mertens, Kapitän Johannes Golla und Lukas Zerbe.
Parallel trifft in Gruppe C Norwegen auf die Ukraine.
Alles ist bereit für das erste EM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft!
Die Nationalhymnen erklingen: Zuerst die deutschen Spieler, dann die Österreicher.
Vor jedem Spiel muss der 18-köpfige Kader des DHB auf 16 Spieler reduziert werden. Nils Lichtlein fällt angeschlagen aus, Bundestrainer Alfred Gislason ließ zudem Routinier Rune Dahmke außen vor, wie „Bild“ und „Sportschau“ übereinstimmend berichteten.
Dahmke, der vor zehn Jahren mit Deutschland Europameister wurde, war eher überraschend ins EM-Aufgebot berufen worden und verpasste zudem das Vorbereitungsspiel gegen Kroatien aufgrund von Problemen mit seinem Gepäck.
Das erste Spiel in Deutschlands Vorrundengruppe ist vorbei! Mitfavorit Spanien besiegt Serbien knapp mit 29:27 und steht vorerst an der Tabellenspitze.
Im Parallelspiel gewann Frankreich deutlich mit 42:28 gegen Tschechien.
Los geht’s! Pünktlich um 18 Uhr starten die ersten vier Teams die Handball-EM.
In Deutschlands Gruppe A treffen Spanien und Serbien aufeinander, in Gruppe C steht das Spiel Frankreich gegen Tschechien an.
Andreas Wolff (34) erwartet vom Angstgegner „Anti-Handball“, doch für ihn wäre alles andere als ein Auftaktsieg gegen Österreich eine herbe Enttäuschung.
Das Gislason-Team gilt gegen Österreich am Donnerstagabend (20:30 Uhr) als klarer Favorit.
Das Team von Österreich mit Spielern wie Lukas Hutecek (25) und Nikola Bilyk (29) besitzt durchaus Qualität. In der EM-Qualifikation im März hatte die DHB-Auswahl in Wien nur ein 26:26 erreicht.
Bundeskanzler Friedrich Merz (70) sendete den deutschen Handballern unterstützende Worte.
„Tempo, Leidenschaft und Teamgeist – das ist Handball. Nach dem großartigen Turnier der Frauen starten heute die Männer in die EM. Ich drücke der Nationalmannschaft die Daumen und wünsche viel Erfolg und einen fairen Wettbewerb“, schrieb der CDU-Politiker auf Social Media.
Die Vorrundengruppe hat es in sich! Mit Österreich, Serbien und dem zweifachen Europameister Spanien warten für das deutsche Team unangenehme Gegner. Sollte DHB-Trainer Alfred Gislason (66) mit seinem Team wie erwartet weiterkommen, droht ein mögliches Topspiel gegen Dänemark.
Für den 66-jährigen Isländer ist es „wahrscheinlich das schwierigste Turnier bisher“. Dennoch hat er das Halbfinale als EM-Ziel ausgegeben. „An guten Tagen können wir jeden schlagen“, betonte Gislason.
Der erste EM-Titel seit 2016 würde sich für die deutschen Handballer auch finanziell auszahlen.
Bei einem Gewinn der Goldmedaille erhält das Team von Bundestrainer Gislason insgesamt 575.000 Euro, teilte der DHB mit.
„Ab 20 eingesetzten Spielern steigt die Summe auf maximal 600.000 Euro“, hieß es weiter. Die Prämienregelung wurde von DHB-Sportvorstand Ingo Meckes (49) gemeinsam mit Kapitän Johannes Golla (28) und den Führungsspielern Julian Köster (25) und Andreas Wolff (34) ausgehandelt.
Verbalattacke! Deutschlands Nationaltorwart Andreas Wolff (34) heizte die Stimmung vor dem EM-Auftakt gegen Österreich mit seiner deutlichen Kritik ordentlich an.
Einen Tag vor dem Spiel am Donnerstag (20:30 Uhr) in Herning reagierten die Österreicher mit Unverständnis auf die Aussagen des DHB-Keepers.
Mehr dazu hier: „Handball-Zoff vor EM-Start! Deutscher Keeper provoziert Auftakt-Gegner“
Zum EM-Start könnte Deutschlands Nils Lichtlein (23) ausfallen.
Der Linkshänder von den Füchsen Berlin zog sich am vergangenen Montagabend während des Trainings in Hannover vor der Abreise nach Dänemark eine Verletzung am linken Vorfuß zu, teilte der DHB mit.
Trotz der Blessur reiste der 23-Jährige mit dem Team nach Silkeborg. „Es ist möglich, dass er in zwei Tagen wieder einsatzbereit ist, vielleicht aber erst in vier Tagen“, erklärte Nationalmannschaftsmanager Benjamin Chatton (44) nach der Ankunft.
Ein längerer Ausfall wird aktuell nicht erwartet, weshalb keine Nachnominierung geplant ist.
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