Handball-EM: Überraschende Personalentscheidung! Gislason streicht vor dem Duell gegen Dänemark zwei wichtige Spieler
Die Handball-Europameisterschaft 2026 der Männer in Dänemark, Schweden und Norwegen befindet sich mitten im Geschehen.
Bis zum 1. Februar kämpfen insgesamt 24 Teams in den drei Gastgeberländern um den Titel. Auch die deutsche Nationalmannschaft ist vertreten und hofft auf die erste EM-Medaille seit dem Goldgewinn vor genau zehn Jahren.
Im Auftaktspiel der Hauptrunde setzte sich Deutschland knapp mit 32:30 gegen Portugal durch und sicherte sich damit eine gute Ausgangslage für das Halbfinale. Anschließend folgte dank einer starken Leistung von Torwart Andreas Wolff (34) ein 30:28-Sieg über Norwegen.
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Wie gewohnt muss Bundestrainer Alfred Gislason vor jedem Spiel zwei Spieler aus seinem 18-köpfigen Kader streichen. Dieses Mal trifft es laut Bild allerdings zwei feste Stammkräfte: Die regulären Außenspieler Lukas Zerbe und Lukas Mertens werden demnach nicht zum Einsatz kommen!
Besonders brisant ist die Entscheidung, da sie ausgerechnet im Duell gegen den Topfavoriten Dänemark fällt. Möglicherweise will Gislason seine Außenpositionen für das erwartete Halbfinale gegen Frankreich am Mittwoch schonen.
Durch die Ausbootung von Zerbe und Mertens rücken die zuletzt nicht eingesetzten Mathis Häseler und Matthes Langhoff wieder in den Kader.
Matchball für Deutschland! Mit einem Sieg heute könnte das Team schon vorzeitig das Ticket fürs Halbfinale buchen.
Im vorletzten Hauptrundenspiel wartet mit Weltmeister und Olympiasieger Dänemark (Anwurf 20:30 Uhr) aber wohl die schwierigste Aufgabe des Turniers auf die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason (66).
Die Gastgeber gelten mit ihren Stars wie Mathias Gidsel (26) und Emil Nielsen (28) als absolute Übermacht und sind der klare Favorit auf den EM-Titel. Dass sie jedoch schlagbar sind, bewies Portugal in der Vorrunde mit einem überraschenden 31:29-Erfolg gegen die Skandinavier.
Nach der Niederlage gegen Kroatien mit 24:28 (11:13) steht die Schweiz vor dem Aus bei der EM. Die Eidgenossen haben in der Hauptrunde noch keinen Sieg eingefahren und haben kaum noch Chancen auf ein Halbfinale oder das Spiel um Platz fünf.
Island gewann am zweiten Spieltag der Hauptrunde Gruppe zwei gegen Schweden mit 35:27 (18:12) und ist nun Spitzenreiter in dieser Gruppe.
Damit haben die Isländer die zuvor ungeschlagenen Schweden von der Tabellenspitze verdrängt. Noch läuft das Duell Kroatien gegen Schweiz.
In Gruppe II sicherte sich Slowenien im ersten Spiel des Tages mit einem 35:32 gegen Ungarn die Chance auf den Einzug ins Halbfinale.
Ab 18 Uhr trifft Island noch auf Schweden, später am Abend spielt die Schweiz gegen Kroatien (20:30 Uhr).
Obwohl Deutschland am Ende mit 30:28 gegen Norwegen gewann, war vor allem Torwart "Hexer" Andreas Wolff der Garant für den Erfolg, während die Offensive noch nicht rund lief. Besonders Spielmacher Juri Knorr zeigte sich unzufrieden mit seiner Leistung.
"Ich bin enttäuscht über meine Darbietung", erklärte der Rückraumspieler in der Pressekonferenz am Sonntag. "Es ärgert mich sehr. Es ist offensichtlich, dass wir mit der Leistung nicht zufrieden sind, und ich persönlich auch nicht, vor allem nach den letzten beiden Spielen. Es frustriert mich, ich kann mir das nicht erklären."
Zum Glück spiele er in einer Mannschaft, in der immer jemand einsteigt und das Ruder herumreißt – in der Partie gegen Norwegen eben Wolff. Doch nicht nur Knorr fehlt bislang die Konstanz, auch andere Spieler sind noch zu unbeständig, um gegen den nächsten Gegner zu bestehen: Am Montagabend wartet mit Dänemark der große Favorit auf Deutschland.
Um weiterhin die Chance aufs EM-Halbfinale zu wahren, ist eine Leistungssteigerung unerlässlich. "Ich hoffe, dass wir das besser hinbekommen, auch ich persönlich", betonte Knorr.
Der entscheidende Sieg gegen Norwegen ist vor allem Torwart Andreas Wolff (34) und Rückraumspieler Marko Grgic (22) zu verdanken.
Wolff parierte über 20 Bälle auf Weltklasse-Niveau, während der 22-jährige Rückraumspieler mit sieben Treffern glänzte.
Das Spiel ist beendet!
Die deutsche Nationalmannschaft gewinnt ihr zweites Hauptrundenspiel und schlägt Norwegen mit 30:28.
Mit nun 6:0 Punkten führt das Team die Gruppe 1 an und ist auf bestem Weg ins Halbfinale.
Auch etwas Glück gehört dazu!
Deutschlands Lichtlein verfehlte das Tor, doch der Abpraller landete direkt bei Goller, der den Ball ergriff und zum 30:26 traf.
Die Zeit läuft ab, nur noch wenige Minuten verbleiben.
Norwegen kämpft sich zurück: Nur noch 26:24 für Deutschland.
Es hätte noch enger werden können, doch die Norweger scheiterten immer wieder an DHB-Keeper Wolff.
Was passiert hier?
Die deutsche Offensive ist stark auf Betriebstemperatur und kaum zu stoppen, während Norwegen zunehmend den Anschluss verliert.
Die Gislason-Auswahl führt mit 26:21.
Grgic trifft erneut.
Aus der Distanz nimmt der DHB-Spieler Maß, feuert einen spektakulären Wurf ab und versenkt den Ball im Norwegen-Tor – 24:21.
Die Führung für Deutschland!
Kapitän Golla trifft zum 22:21 gegen Norwegen.
So einfach kann es gehen!
Grgic setzt sich rechts durch, schließt aus spitzem Winkel ab und hämmert das Spielgerät zum 21:21 ins Tor.
Unglaublich, was Andreas Wolff hier wieder zeigt.
Mit einer spektakulären Parade wehrt er nun auch Andersons Wurf ab und verhindert eine weitere Chance der Skandinavier.
Deutschland startet holprig in die zweite Halbzeit: Zunächst verfehlt Uscins, dann hält Norwegens Bergerud Fischer-Wurf.
Norwegen nutzt die Fehler prompt aus und erhöht auf 15:18.
Weiter geht’s!
Der zweite Durchgang läuft, Deutschland spielt jetzt von links nach rechts.
Bald ist Pause. Deutschland liegt mit zwei Toren zurück.
Dank einiger wichtiger Paraden von Wolff bleibt das DHB-Team im Spiel und kann den Rückstand in Grenzen halten.
Das kann schnell gehen.
Gerade noch geführt, liegen die Deutschen nun mit 15:17 zurück.
Norwegen versucht, die Zwei-Minuten-Strafe eines Spielers ohne Torwart zu überbrücken, doch die Aktion misslingt.
Zerbe nutzt die Gelegenheit und trifft ins verwaiste Tor. Deutschland führt mit 13:12.
Wie ärgerlich für Deutschland: Trotz Überzahl kassiert man den Gegentreffer zum 11:12.
In der ersten Halbzeit sind noch weniger als zehn Minuten zu spielen.
11:10 für Deutschland!
Norwegens Chefcoach Wille nimmt eine Auszeit, auch Gislason nutzt die Pause, um mit seinem Team zu sprechen.
Wolff macht den Unterschied!
Mit dem linken Oberschenkel pariert er den Ball von Sagosen und verhindert damit Norwegens achte Chance.
Auch auf der Gegenseite zeigt der Torwart Klasse.
Deutschlands Zerbe zieht ab, doch Norwegens Bergerud hält den Ball. Es bleibt beim 5:7 aus deutscher Sicht.
Dank Wolff!
Knorr verliert den Ball im Angriff, doch der DHB-Keeper ist erneut zur Stelle und verhindert das Gegentor.
Gröndahl erhöht auf 5:2 für Norwegen, woraufhin Gislason früh eine Auszeit nimmt.
Die offensive Leistung seines Teams lässt noch zu wünschen übrig, da viele Chancen liegengelassen werden.
Zunächst Schluroff, dann Kapitän Goller: Das DHB-Team vergibt gleich zu Beginn zwei hochkarätige Möglichkeiten zur Führung.
Nach sechs Minuten steht es 1:1.
Schon früh zeigt sich Andreas Wolff: Gegen Norwegens Pedersen pariert er den ersten Wurf. 0:0.
Los geht’s!
Deutschland hat Anwurf, das Spiel startet.
Beide Teams stehen bereit für die Nationalhymnen.
Gleich geht’s los!
Wer live dabei sein will, sollte auf ZDF einschalten. Der öffentlich-rechtliche Sender überträgt das Spiel live.
Alternativ könnt Ihr das Match auch in unserem Liveticker verfolgen.
Vorhang auf: Die deutschen Handballer betreten die Spielfläche.
In wenigen Minuten erfolgt der Anwurf.
Showtime in Herning: Am heutigen Samstagabend (Anwurf 20:30 Uhr) tritt die deutsche Nationalmannschaft im zweiten Hauptrundenspiel gegen Norwegen an.
Nur drei Tage nach dem dramatischen Sieg über Portugal will das Team von Bundestrainer Alfred Gislason (66) die Tabellenführung verteidigen und mit einem weiteren Erfolg den Halbfinaleinzug absichern.
Ein Sieg würde nicht nur den ersten Platz in der Gruppe festigen, sondern auch den Druck in den kommenden Spielen gegen Olympiasieger Dänemark und Titelverteidiger Frankreich reduzieren.
Erleichterung im deutschen Lager: Kapitän Johannes Golla (28) steht für das Spiel gegen Norwegen zur Verfügung.
Nach seiner roten Karte beim knappen Sieg gegen Portugal am Donnerstag verzichtete die Europäische Handball-Föderation auf eine weitere Sperre.
So kann Gislason im Duell mit dem fünfmaligen Weltmeister am Samstagabend (20:30 Uhr) auf seinen Kreisläufer setzen.
Golla hatte Portugals Francisco "Kiko" Costa (20) zuerst festgehalten und dann mit der Hand ins Gesicht getroffen, was die Rote Karte nach sich zog.
Nach dem 32:19-Erfolg Dänemarks gegen Frankreich am Donnerstagabend steht Deutschland nun an der Spitze der Hauptrunden-Gruppe eins. Norwegen besiegte Spanien mit 35:34.
Am Freitag starten die Hauptrundenspiele der Gruppe zwei in Malmö: Island trifft um 15:30 Uhr auf Kroatien, die Schweiz um 18 Uhr auf Ungarn und Slowenien um 20:30 Uhr auf Schweden.
Am Samstag geht es für Deutschland mit dem Spiel gegen Norwegen weiter (20:30 Uhr). Vorher spielen Frankreich gegen Portugal (15:30 Uhr) und Spanien gegen Dänemark (18 Uhr).
Portugal gelingt noch der Anschlusstreffer, doch Renars Uscins setzt mit dem Treffer zum 32:30 den Schlusspunkt! Deutschland gewinnt nach einem Nervenkrimi gegen Portugal und übernimmt die Tabellenführung in der Hauptrundengruppe!
Miro Schluroff war mit sieben Toren der beste Werfer des DHB-Teams, als Man of the Match wurde jedoch Torwart Andreas Wolff ausgezeichnet, der 32,6 Prozent der Würfe abwehrte.
Im vermutlich letzten Angriff Deutschlands vergibt Mertens, es steht 30:29. Dann foult ein Portugiese ihn am Arm!
Zerbe verwandelt den fälligen Siebenmeter zum 31:29 – nur noch eine halbe Minute zu spielen.
Was für ein Krimi! Wolff fängt einen Ball, der vermutlich hinter der Linie war. Die Schiedsrichter überprüfen die Szene am Videobildschirm und entscheiden, dass der Treffer für Portugal gilt.
Deutschland erzielt in Unterzahl kurz vor Schluss noch das 27:25, doch weil Wolff noch nicht im Tor ist, kassiert die Mannschaft den schnellen Anschlusstreffer.
Harte Entscheidung! Nach Videobeweis schicken die Schiedsrichter Johannes Golla mit Rot vom Feld, da er einen Gegenspieler im Gesicht getroffen hatte.
Auch Fischer muss für zwei Minuten auf die Bank, somit spielt Deutschland in Unterzahl.
Trotzdem erzielt Schluroff das 24:22 und stellt den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her – noch sieben Minuten Spielzeit verbleiben.
Justus Fischer zieht einen Siebenmeter und eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Salvador, Lichtlein vergibt jedoch den Wurf.
Dennoch erzielt Deutschland das 24:22, Zerbe trifft von Rechtsaußen und überwindet Capdeville.
Deutschland übernimmt zunehmend die Kontrolle und geht erstmals in dieser Halbzeit mit zwei Toren in Führung!
Schluroff und Knorr treffen hintereinander zum 21:19 für Deutschland. Noch sind etwa 14 Minuten zu spielen.
Andreas Wolff zeigt erneut eine starke Leistung und pariert beim Stand von 19:18.
Portugal nimmt eine Auszeit in dieser Hälfte und kehrt mit sieben Feldspielern ohne Torwart zurück – eine Taktik, die Wolff als "Anti-Handball" kritisiert hatte.
Bei 17:17 wird das Spiel unterbrochen, da die Schiedsrichter eine Szene am Bildschirm überprüfen wollen.
Für einen Treffer ins Gesicht von Golla erhält Cavalcanti eine Zwei-Minuten-Strafe, eine mögliche Rote Karte wird nicht ausgesprochen.
Immer wieder geht Portugal in Führung, doch Deutschland kontert jeden Rückstand sofort.
Dann verliert Portugal den Ball, Deutschland hat den Vorteil, und Schluroff erzielt in der 39. Minute das 16:15 – die erste Führung in dieser Halbzeit für Deutschland!
War der erste Durchgang noch langsam gestartet, folgt jetzt das genaue Gegenteil!
Schluroff, Costa und Uscins treffen abwechselnd, nach 135 Sekunden steht es 13:13. Droht hier noch ein Torfestival?
Portugal hat den Anwurf zur zweiten Halbzeit und trifft nach nur acht Sekunden durch Costa zur 12:11-Führung.
In der Halbzeitpause erklärt Justus Fischer bei der Sportschau das größte Problem der Deutschen.
„Viel zu viele technische Fehler im Angriff“, sagt der Kreisläufer. „Trotzdem ist das Ergebnis noch ganz okay. Wenn wir das abstellen, haben wir in der zweiten Halbzeit deutlich weniger Probleme.“
Kaum ist Kapitän Golla zurück, muss Deutschland wieder in Unterzahl agieren, da Kiesler zwei Minuten auf die Bank muss.
Portugal nutzt die Überzahl und stellt auf 11:11, mit diesem Unentschieden geht es in die Pause.
Der Kapitän im Fokus! Golla erhöht erst auf 10:8, dann muss er wegen eines harten Fouls für zwei Minuten vom Feld.
Die Führung für Deutschland!
Neves wird wegen eines Fouls an Zerbe für zwei Minuten bestraft, den daraus resultierenden Siebenmeter verwandelt Lichtlein zum 8:8. Wolff hält hinten stark, und Uscins bringt Deutschland beim Stand von 9:8 in Führung.
Viele Fehlwürfe jetzt, doch Wolff und sein Gegenüber Capdeville parieren jeweils zwei Angriffe.
Auch eine Auszeit von Portugal hilft nicht, die Trainer Pereira nimmt.
Kurze Pause für Nils Lichtlein nach einem heftigen Foul, der Portugiese Salvador muss ebenfalls für zwei Minuten auf die Bank und entschuldigt sich fair.
Gleich danach trifft Grgic zum siebten deutschen Tor, nach 19 Minuten steht es 7:8.
Die deutschen Handballer können Portugal bislang kaum unter Druck setzen und zeigen vor allem in der Offensive noch nicht ihr Potenzial. Nach 13 Minuten stehen erst vier Tore auf dem Konto, davon zwei per Siebenmeter.
Portugal hingegen hat Torwart Wolff bereits sechsmal überwunden, was Bundestrainer Gislason zu einer frühen Auszeit veranlasste.
Nachdem Portugal auf 3:1 gestellt hatte, erhielt Deutschland einen Siebenmeter, den Lichtlein sicher verwandelte.
Dann zeigt Wolff seine Klasse mit einer Parade, aus dem schnellen Gegenstoß gelingt der Ausgleich zum 3:3.
Das erste Tor erzielte Deutschlands Kapitän Johannes Golla! Danach dauerte es eine Weile, bis erneut getroffen wurde, Portugal war in dieser Phase am Zug.
Nach knapp fünf Minuten brachte Francisco Costa Portugal mit 2:1 in Führung.
Das Spiel läuft, Deutschland beginnt mit Wolff, Knorr, Köster, Uscins, Golla, Mertens und Zerbe.
Für Deutschland geht es nicht nur um einen guten Start in die Hauptrunde, sondern auch um Revanche für das bittere WM-Viertelfinal-Aus vor einem Jahr, als Portugal in der Verlängerung mit 31:30 gewann.
Circa zehn Minuten vor dem Anwurf betreten die Mannschaften die Halle und singen die Nationalhymnen.
Bundestrainer Gislason warnt in der Sportschau nochmals vor Portugal, die vor zwei Tagen überraschend Dänemark besiegen konnten.
Wie vor jedem Spiel muss Gislason auch diesmal zwei Spieler aus dem 18er-Kader streichen: Kreisläufer Jannik Kohlbacher und Rechtsaußen Mathis Häseler fallen aus.
Beide waren bisher zwar regelmäßig dabei, jedoch mit wenig Spielzeit. Rune Dahmke, Nils Lichtlein, Franz Semper und Matthes Langhoff, die bereits ein- oder zweimal gestrichen wurden, sind hingegen im Kader.
Es geht wieder los! Nach einer drei Tage langen Pause startet das DHB-Team heute in die Hauptrunde.
Gegner beim sogenannten „Todesgruppe“-Startspiel ist Portugal – und das zum ungewöhnlichen Termin um 15:30 Uhr. Bisher spielte Deutschland meist um 20:30 Uhr, heute heißt es also schon am Nachmittag einschalten.
Gute Nachricht für die Deutschen vor dem Duell: Portugals Kreisläufer Victor Iturriza (35) wurde von der EHF für ein Spiel gesperrt und kann heute nicht auflaufen.
Iturriza hatte mit sieben Toren maßgeblich zum WM-Viertelfinal-Sieg Portugals gegen Deutschland vor einem Jahr beigetragen.
Beim Sensationssieg gegen Dänemark sah er kurz vor Schluss seine dritte Zwei-Minuten-Strafe, was eine Rote Karte bedeutete.
Im Gegensatz zum Fußball zieht das aber nicht automatisch eine Sperre nach sich. Die EHF-Disziplinarkommission bewertete das Vergehen jedoch als „grob fahrlässig und gefährlich“ und sperrte ihn deshalb für das Spiel gegen Deutschland.
Am Montagabend verlor Dänemark überraschend das letzte Vorrundenspiel gegen Portugal mit 29:31 (11:12). Daher trifft Deutschland in der Hauptrunde zuerst auf Portugal.
Das Spiel findet Donnerstag um 15:30 Uhr statt. Weitere Termine: Samstag gegen Norwegen (20:30 Uhr), Montag gegen Dänemark (20:30 Uhr) und Mittwoch, 28. Januar, gegen Frankreich (18 Uhr).
Nationalmannschafts-Manager Benjamin Chatton bezeichnete die Gruppe als absolute „Todesgruppe“ und erwartet dramatische Spiele im Zwei-Tages-Rhythmus.
Deutschland, Portugal und Frankreich nehmen als Gruppensieger jeweils zwei Punkte in die Hauptrunde mit. Die besten zwei Teams erreichen das Halbfinale, die Drittplatzierten spielen um Platz fünf.
In der anderen Hauptrundengruppe kämpfen Schweden, Kroatien, Slowenien, Schweiz, Island und Ungarn um den Halbfinaleinzug.
Nach dem Sieg gegen Spanien geht es für den DHB bereits am Donnerstag in der Hauptrunde weiter.
Wer der nächste Gegner sein wird, entscheidet sich erst am Dienstagabend. Sicher ist: Deutschland spielt am Samstag (24. Januar) gegen Norwegen und am Montag (26. Januar) gegen Frankreich. Der letzte Hauptrundengegner am Mittwoch (28. Januar) steht noch nicht fest.
In Gruppe B werden die Platzierungen und damit die deutschen Gegner zwischen Dänemark, Portugal und Nordmazedonien ermittelt. Die genauen Anwurfzeiten stehen noch aus.
Ende der Partie.
Deutschland gewinnt mit 34:32 gegen den zweifachen Europameister und zieht als Gruppensieger in die EM-Hauptrunde ein.
Das sollte nun reichen!
Kurz vor Schluss erzielt Uscins das 33:29. War das die Entscheidung?
Ungefähr drei Minuten sind noch zu spielen.
Die deutsche Mannschaft führt mit drei Toren – das Weiterkommen rückt in greifbare Nähe.
30:27 für Deutschland!
Gislason reagiert zu Beginn der Schlussphase mit einer Auszeit und richtet den Fokus auf die letzten Minuten.
Deutschland führt weiter, noch knapp 15 Minuten auf der Uhr.
Damit ist das Team aktuell Gruppenerster und sicher in der Hauptrunde.
Deutschland führt weiter knapp, doch Spanien bleibt dran.
Mit zwei spektakulären Paraden hält DHB-Keeper Späth die Iberer auf Distanz, 23:20.
18:15! Deutschland baut die Führung auf drei Tore aus.
Knorr setzt sich durch, zündet einen präzisen Wurf in die Maschen.
Dennoch bleibt Vorsicht geboten: Gegen Serbien hatte man zuletzt eine vier Tore Führung aus der Hand gegeben.
Pause vorbei.
Die zweite Halbzeit ist soeben angepfiffen.
Im letzten Angriff vor der Halbzeit hätte Deutschland auf 18:15 erhöhen können.
Uscins probiert es mit einem Hüftwurf aus zentraler Position, doch der Ball prallt vom Pfosten zurück. Es bleibt beim 17:15.
Mit diesem Spielstand geht die DHB-Auswahl als Tabellenführer der Gruppe A in die Pause.
Nur noch etwa drei Minuten bis zur Halbzeit, die Zwei-Tore-Führung behält Deutschland.
Golla findet Zerbe links, der hochsteigt – 17:15 für Deutschland!
Etwa zehn Minuten vor der Pause nimmt Spaniens Trainer Ribera die erste Auszeit.
Gislason bleibt entspannt: „Mit Geduld weiterspielen“, gibt er seinem Team mit auf den Weg.
Bislang überzeugt Deutschland und führt mit 12:9.
Doppelte Unterzahl für Spanien!
Knorr wird im Angriff am Hals gehalten und Spaniens Serdio erhält zwei Minuten. Kurz darauf folgt auch für Serradillo eine Zeitstrafe, sodass Spanien erneut in Unterzahl spielt.
Deutschland führt weiterhin mit zwei Toren.
Nach 15 Minuten steht es 8:6.
Nach etwas mehr als fünf Minuten bringt Knorr Deutschland mit 3:2 in Führung.
Beide Teams haben Chancen, das Spiel verläuft offen.
Das Spiel läuft.
Spanien hat den Ball und spielt von links nach rechts.
Beide Teams sind bereit, doch zunächst herrscht Stille.
Vor Spielbeginn wird eine Schweigeminute für die Opfer des schweren Zugunglücks im Süden Spaniens abgehalten.
Am Sonntagabend kamen bei der Tragödie nahe Adamuz in Córdoba mindestens 40 Menschen ums Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt.
Mehr dazu hier: „Auch Deutsche unter den Opfern! Entsetzen nach verheerendem Zugunglück: Wie konnte das passieren?“
Gislason verändert seinen Kader gegenüber dem zweiten Gruppenspiel gegen Serbien auf zwei Positionen.
Linksaußen Dahmke und Rückraumspieler Semper fehlen, dafür stehen Lichtlein und Langhoff im Aufgebot.
Österreichs Handballer ebneten Deutschland den Weg zum Weiterkommen.
Im letzten Vorrundenspiel setzte sich das Team von Nationaltrainer Iker Romero (45) mit 26:25 gegen Serbien durch.
Gegen die bereits qualifizierten Spanier reicht der DHB-Auswahl damit ein Unentschieden, um die nächste Runde zu erreichen.
Das letzte Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft läuft im Free-TV.
Ab 20:15 Uhr überträgt das ZDF live aus Herning, der Ball wird eine Viertelstunde später freigegeben.
Zwei Stunden vor Anpfiff richtet sich der Fokus der Fans auf das deutsche Spiel gegen Spanien.
Zuvor läuft noch die Partie Serbien gegen Österreich, deren Ausgang direkten Einfluss auf das Weiterkommen Deutschlands hat.
Je nach Spielverlauf könnte ein Unentschieden für Deutschland ausreichen. Selbst eine Niederlage wäre möglich, wenn Österreich mit drei Toren Vorsprung gewinnt und höchstens 29 Tore erzielt.
Vor dem Spiel gegen Spanien wird in der Halle eine Schweigeminute für die Opfer des Zugunglücks in Andalusien abgehalten.
Am Sonntagabend entgleiste ein Hochgeschwindigkeitszug nahe Adamuz in der Provinz Córdoba, kollidierte mit einem entgegenkommenden Zug. Mindestens 39 Menschen starben, über 70 wurden verletzt.
Die Schweigeminute findet nach den Nationalhymnen statt, danach folgt der Anwurf um 20:30 Uhr. Die spanische Delegation bat um das Gedenken, dem die EHF zustimmte.
Die überraschende Niederlage gegen Serbien führt dazu, dass Deutschland im Spiel gegen Spanien (20:30 Uhr) nicht nur um Punkte, sondern ums Weiterkommen kämpft.
Bei einem Sieg Serbiens gegen Österreich benötigt Deutschland einen Sieg gegen Spanien mit mindestens drei Toren Differenz. Andernfalls würde Deutschland bei Punktgleichheit aufgrund des schlechteren Torverhältnisses auf Platz drei landen, trotz zweier Siege in drei Spielen.
Ein Unentschieden reicht, falls Österreich gegen Serbien remis spielt. Ein österreichischer Sieg erlaubt Deutschland sogar eine knappe Niederlage, abhängig von der Höhe des österreichischen Erfolgs.
Doch auf solche Rechnereien will Kapitän Johannes Golla nicht bauen – um das Vorrunden-Aus zu verhindern, zählt heute nur ein voller Einsatz.
Nach der unerwarteten Niederlage gegen Serbien hagelte es Kritik für die deutsche Mannschaft und Trainer Gislason, insbesondere von ehemaligen Spielern und Experten.
Stefan Kretzschmar etwa bemängelte, dass die Außenpositionen kaum eingebunden wurden: „Da hätten auch der Busfahrer und der Physiotherapeut stehen können.“ Michael „Mimi“ Kraus war noch deutlicher: „Das war einfach schlecht im Angriff. Man muss es beim Namen nennen.“
Intern kam es bereits zu Unstimmigkeiten, nachdem Spielmacher Juri Knorr den Trainer öffentlich kritisierte: „Wir haben die Serben in der ersten Halbzeit überrannt, dann ändern wir alles. Ich verstehe das nicht. Ich stand in der zweiten Halbzeit kaum auf dem Feld. So schaffen wir es nicht, wenn Spieler 60 Minuten durchspielen müssen.“
Gislason versuchte zu beruhigen und betonte, dass intern viel gesprochen werde. Lukas Mertens fand Knorrs Aussagen wenig hilfreich: „Wenn Spieler anfangen, über ihre Einsatzzeiten zu diskutieren, bringt das nichts. Der Trainer entscheidet, wer wann spielt.“
Die Zeit zum Versöhnen ist knapp: Bereits am Montag steht das nächste Spiel gegen Spanien an. Ohne Sieg droht dem Olympia-Zweiten ein peinliches Vorrunden-Aus.
Der Schock muss erst verarbeitet werden. Noch ist nichts verloren, doch mit einem Sieg war heute fest gerechnet worden.
Im letzten Gruppenspiel ist gegen Spanien wohl ein Sieg Pflicht.
Bundestrainer Gislason zeigte nach dem Spiel Größe und übernahm die Verantwortung für eine Auszeit-Panne, die eine Schlüsselszene in der heißen Phase war. Danach brach die deutsche Mannschaft auseinander.
Dennoch bleiben viele Fragen, wie das Team die zweite Halbzeit aus der Hand geben konnte.
Was für eine Demütigung! Zwölf Sekunden vor Schluss nimmt Serbien eine Auszeit bei zwei Toren Führung und Ballbesitz.
Dann fällt das 30:27, und das Spiel ist vorbei. Serbien dreht das Spiel sensationell, Deutschland kann es kaum fassen.
Treffer auf beiden Seiten, Serbien führt weiter mit zwei Toren. Noch 50 Sekunden auf der Uhr.
Serbien erzielt das 27:25. Deutschland muss in zwei Minuten zwei Tore aufholen, während Serbien Siebenmeter und zwei Minuten Zeitstrafe bekommt.
Doch Zerbe vergibt den Siebenmeter weit übers Tor. Autsch!
Unglückliche Szene! Gislason nimmt eine Auszeit, während Knorr wirft und trifft, doch der Treffer zählt nicht.
Die Schiedsrichter überprüfen die Szene in Zeitlupe und belassen es bei der Entscheidung – bitter für Deutschland, Serbien führt 26:25. Noch zweieinhalb Minuten zu spielen.
Ein spannender Krimi entwickelt sich. Köster erhält zwei Minuten nach einem Konter der Serben. Serbien verwandelt den Siebenmeter zum 25:25.
Gislason bringt Wolff wieder ins Tor. Das DHB-Team versteht eine Schiedsrichterentscheidung erneut nicht.
Zerbe verwandelt den Siebenmeter, Wolff hält im Anschluss – 25:24.
Deutschland ist zurück, Uscins erzielt das 24:23. Der Knoten in der Offensive ist geplatzt, die Halle bebt!
Serbien gleicht danach wieder aus. Noch sechs Minuten zu spielen.
Deutschland spielt in Überzahl und trifft per Siebenmeter.
Schluroff ist zurück und schießt zum 23:23 ein.
Nach über zwei Minuten Spielzeit trifft Serbien direkt zum 23:21 nach 49 Minuten.
Die deutsche Abwehr lässt zu viele Chancen zu.
Kurz darauf gleicht Serbien erneut aus, Deutschland verliert zu schnell den Ball und wird nervös.
Serbien nutzt die Situation, führt 22:21 und hat das Momentum auf seiner Seite. Danach folgt eine technische Pause, da der Hallenboden geklebt werden muss – was dem DHB-Team zugutekommen dürfte.
Siebenmeter für Serbien, den Wolff mit der rechten Hand abwehrt. Die Halle bebt!
Deutschland führt weiter mit 21:20.
Uscins bringt Deutschland mit 21:20 in Führung.
Grgic ist im linken Rückraum nun ebenfalls im Spiel.
Der 20:20-Ausgleich fällt, da Serbien in der zweiten Halbzeit nahezu alles trifft.
Gislason reagiert und bringt Wolff ins Tor.
Dahmke verlässt nach 38 Minuten das Spielfeld, Mertens übernimmt Linksaußen. Serbien verkürzt auf 19:18 und dann auf 20:19.
9130 Zuschauer feiern eine spannende Partie.
Deutschland vergibt die ersten beiden Abschlüsse in der zweiten Halbzeit, doch der dritte von Uscins in Unterzahl sitzt.
Im Gegenzug erzielt Serbien das 18:16, danach ist Deutschland wieder komplett.
Das Spiel macht bislang großen Spaß und darf gerne so weitergehen.
Die zweite Hälfte beginnt mit einem Pfostentreffer für Deutschland.
Schluroff gibt vor der Pause ein Statement ab: "Im Großen und Ganzen ist das Tempospiel unser großer Vorteil."
Er lobt außerdem den serbischen Torwart. Bis dahin gibt es wenig zu kritisieren.
Schluroff trifft erneut, mit vier Toren Vorsprung geht es in die Kabine.
Eineinhalb Minuten vor der Pause nimmt Gislason die erste Auszeit. Kurz darauf erzielt Schluroff mit 134 km/h das 16:13.
37 Sekunden vor der Pause nimmt Serbien eine Auszeit.
Späth ist in Topform mit seiner siebten Parade.
Uscins erzielt das 14:12 nach 26 Minuten, Deutschland spielt zunehmend sicherer.
Serbien nutzt einen Ballverlust und einen Siebenmeter, um auf 11:10 zu verkürzen.
Knorr legt für Golla auf, 12:10.
Semper überzeugt mit vielen guten Aktionen und erzielt das 11:8 nach 18 Minuten.
Späth zeigt eine weitere Parade.
Nach 14 Minuten steht es 8:8, das Spiel bleibt offen.
Deutschland führt, Serbien zieht nach.
Serbien erhält die erste Zwei-Minuten-Strafe, Deutschland nutzt die Überzahl nur teilweise und steht 9:8.
Der serbische Torwart zeigt bereits in den ersten zehn Minuten seine Klasse und pariert über 50 Prozent der Versuche.
Knorr findet die Lücke und bringt Deutschland mit 5:4 in Führung.
Deutschland erobert viele Bälle, Knorr vollendet einen Konter, Serbien gleicht aus.
Späth pariert den ersten serbischen Abschluss, Zerbe trifft zum 1:0, Knorr zum zweiten Tor.
Nach fünf Minuten steht es 3:3.
Serbien hat Anwurf. Deutschland startet mit Späth im Tor, Knorr im Rückraum und Dahmke als Linksaußen.
Jetzt geht es los. Gislason erwartet bei den Serben viel Emotion, eine starke Abwehr und zwei Weltklasse-Torhüter.
Er fordert von seinem Team ein besseres Überzahlspiel und ein höheres Tempo.
Die Stimmung vor dem Spiel in Herning ist großartig und freudig, die Arena fast komplett von deutschen Fans besetzt.
Die erste Personalentscheidung ist gefallen: Bundestrainer Gislason beruft Rune Dahmke zurück in den Kader. Zum Auftakt gegen Österreich fehlte der Linksaußen angeschlagen.
Für ihn fällt EM-Debütant Matthes Langhoff aus. Nils Lichtlein ist weiterhin angeschlagen.
Nur noch etwa 45 Minuten bis zum zweiten deutschen Gruppenspiel bei der Handball-EM. Los geht es um 20:30 Uhr gegen Serbien (live in der ARD).
Mit einem Sieg könnte Deutschland mit Spanien gleichziehen, die zuvor Österreich mit 30:25 (19:12) besiegten.
Rekordwert! Der EM-Auftakt der deutschen Handballer lockte viele Zuschauer vor die Bildschirme.
5,532 Millionen Menschen verfolgten in der ARD den 30:27-Sieg gegen Österreich und sorgten damit für die höchste Einschaltquote am Donnerstag.
Nur knapp dahinter lag die ZDF-Serie „Der Bergdoktor“ mit 4,95 Millionen Zuschauern.
Ein Schreckmoment zum Auftakt: Torwart Andreas Wolff (34) wurde von einem Ball von Sebastian Frimmel direkt im Gesicht getroffen.
Sein linkes Auge lief voller Blut, er musste am Spielfeldrand behandelt werden. „Der Ball traf genau mein offenes Auge. Das ist nicht angenehm. Ich konnte nur noch einen schwarzen Fleck sehen“, erklärte Wolff nach dem Spiel laut DPA.
Die medizinische Abteilung sorgte jedoch dafür, dass er weiterspielen konnte. „Jetzt sehe ich wieder klar“, ergänzte er. Mit zwölf Paraden war Wolff ein Schlüsselspieler beim 30:27-Auftaktsieg gegen Österreich.
Das Spiel ist vorbei: Deutschland gewinnt den EM-Auftakt gegen Österreich mit 30:27 (12:8)! Kapitän Johannes Golla war mit sieben Toren bester Werfer.
Durch den Sieg mit drei Toren Vorsprung übernimmt Deutschland die Führung in Gruppe A, da Spanien am frühen Abend nur knapp gegen Serbien gewann.
Im Parallelspiel gewann Norwegen gegen die Ukraine deutlich mit 39:22.
War das die Vorentscheidung? Justus Fischer holt einen Siebenmeter heraus, den Zerbe in der 58. Minute zum 28:25 verwandelt.
Auf der Gegenseite erhält auch Österreich einen Strafwurf – doch Wolff ist zur Stelle und pariert!
Mehrfach kann Deutschland die leere-Kasten-Situation bei Österreich nicht nutzen, während der ÖHB seine Chancen verwertet.
Als Golla eine Zwei-Minuten-Strafe kassiert und Deutschland in Unterzahl spielt, trifft Nigg zum 24:26 (56. Minute) – nur noch zwei Tore Vorsprung für Deutschland.
Johannes Golla erzielt mit seinem sechsten Versuch sein sechstes Tor, nach 49 Minuten steht es 25:20.
Das tat weh!
Wolff wird nach einem heftigen Treffer im Gesicht ausgewechselt, David Späth kommt ins Tor. Sebastian Frimmel muss für zwei Minuten raus, Österreich spielt in Unterzahl.
Wie reagiert Deutschland? Mit vielen Toren! In fünf Minuten erzielt das DHB-Team sechs Treffer und verteidigt stark, sodass es nach 41 Minuten 19:14 steht.
Österreich startet gut in die zweite Halbzeit und kommt durch Treffer von Hutecek und Nigg auf zwei Tore heran.
Nach 36 Minuten steht es 13:11 für Deutschland.
Weiter geht’s!
Kann die deutsche Nationalmannschaft den Auftaktsieg gegen Österreich sichern, oder schafft die Alpenrepublik ein Comeback?
Lukas Zerbe gibt ein kurzes Statement am ARD-Mikrofon und zeigt sich zufrieden mit dem Team.
„Wir haben unsere Chancen genutzt und eine starke Abwehr gespielt“, zieht der Rechtsaußen Bilanz. „Im Sechs-gegen-Sechs hatten wir den Gegner komplett unter Kontrolle, nur im Sieben-gegen-Sechs noch kleine Probleme.“
Die erste Halbzeit ist vorbei, Deutschland führt klar mit 12:8 gegen Österreich!
Andreas Wolff gehört weiterhin zu den besten Torhütern der Welt. Er hält aktuell 42 Prozent der auf sein Tor kommenden Bälle.
Die erste vier Tore Führung für Deutschland!
In der 25. Minute trifft Zerbe zum 11:7, Deutschland hat das Spiel im Griff. Österreich nimmt die erste Auszeit.
Die Taktik der Österreicher rächt sich: Deutschland erobert den Ball im Angriff der Alpenrepublik, Golla schaltet schnell und wirft den Ball ins leere Tor der anderen Seite.
Nach 20 Minuten steht es 8:6 für Deutschland.
Jetzt ist Österreich im Spiel, ein schneller Gegenstoß bringt den Ausgleich zum 6:6 in der 18. Minute.
In der 13. Minute führt Deutschland mit 5:2, daraufhin nimmt Österreich den Torwart vom Feld und bringt einen siebten Feldspieler – und erzielt prompt den 3:5-Anschluss.
Das Risiko ist hoch: Wolff probiert einen Wurf über das ganze Feld, scheitert aber am Pfosten. Schade!
Torarmes Spiel! Nach sieben Minuten steht es erst 2:1, das erste deutsche Tor erzielte Lukas Zerbe per Siebenmeter.
Beide Mannschaften verteidigen gut, Wolff kann sich mehrfach auszeichnen. Der von ihm kritisierte „Anti-Handball“ bei Österreich, also sieben Feldspieler und leerer Kasten, ist bisher nicht zu sehen.
Das Spiel läuft! Das Schiedsrichter-Team aus Montenegro gibt den Ball frei, Deutschland hat den ersten Angriff.
Für Deutschland starten Keeper Andreas Wolff, Marko Grgic, Julian Köster, Renars Uscins, Lukas Mertens, Kapitän Johannes Golla und Lukas Zerbe.
Parallel läuft Gruppe C: Norwegen trifft auf die Ukraine.
Alles ist bereit für das erste Spiel der deutschen Handballnationalmannschaft bei der EM!
Die Nationalhymnen werden gespielt, erst von Deutschland, dann von Österreich.
Vor jedem Spiel muss der Kader auf 16 Spieler reduziert werden. Nils Lichtlein fällt angeschlagen aus, Bundestrainer Alfred Gislason lässt Rune Dahmke dagegen außen vor, wie Bild und Sportschau berichten.
Dahmke, der vor zehn Jahren Europameister mit Deutschland wurde, war überraschend in den EM-Kader berufen worden, hatte das Vorbereitungsspiel gegen Kroatien wegen Gepäckproblemen verpasst.
Das erste Vorrundenspiel ist vorbei! Favorit Spanien besiegt Serbien knapp mit 29:27 und übernimmt vorläufig die Tabellenführung.
Im Parallelspiel setzte sich Frankreich deutlich mit 42:28 gegen Tschechien durch.
Der Startschuss fällt pünktlich um 18 Uhr: Die ersten vier Teams eröffnen die Handball-EM.
In Gruppe A treffen Spanien und Serbien aufeinander, in Gruppe C spielt Frankreich gegen Tschechien.
Andreas Wolff (34) erwartet von Angstgegner Portugal „Anti-Handball“, doch einen Auftaktsieg der Deutschen sieht der Nationaltorwart als Pflicht.
Im Duell gegen Österreich am Donnerstagabend (20:30 Uhr) geht das Gislason-Team als klarer Favorit aufs Parkett.
Das ÖHB-Team um Lukas Hutecek (25) und Nikola Bilyk (29) hat durchaus Qualität, in der EM-Qualifikation hatte Deutschland in Wien nur ein 26:26 erreicht.
Bundeskanzler Friedrich Merz (70) sendet unterstützende Worte an die deutschen Handballer.
„Tempo, Leidenschaft und Teamgeist: Das prägt den Handball. Nach dem starken Turnier der Frauen starten heute die Männer in die EM. Ich drücke der Nationalmannschaft die Daumen und wünsche viel Erfolg und einen fairen Wettbewerb“, schrieb der CDU-Politiker auf Social Media.
Die Gruppenspiele bieten harte Herausforderungen: Mit Österreich, Serbien und Spaniens zweifachem Europameister wartet ein schweres Programm. Bei weiterem Erfolg droht ein Kracher gegen Dänemark.
Für Gislason ist es „wahrscheinlich das anspruchsvollste Turnier bisher“. Dennoch hat er das Halbfinale als Ziel ausgegeben: „An guten Tagen können wir jeden schlagen.“
Der erste EM-Titel seit 2016 wäre auch finanziell lohnend für die deutschen Handballer.
Das Team von Bundestrainer Gislason erhält bei Gold eine Prämie von insgesamt 575.000 Euro, teilte der DHB mit.
„Ab 20 eingesetzten Spielern steigt die Summe auf bis zu 600.000 Euro“, hieß es weiter. Die Prämienregelung wurde von DHB-Sportvorstand Ingo Meckes (49) mit Kapitän Johannes Golla (28) und Führungsspielern Julian Köster (25) sowie Andreas Wolff (34) ausgehandelt.
Klare Worte! Nationaltorwart Andreas Wolff sorgte mit seiner scharfen Kritik vor dem EM-Auftakt gegen Österreich für Aufsehen.
Einen Tag vor dem Spiel am Donnerstag (20:30 Uhr) in Herning reagierten die Österreicher irritiert auf seine Aussagen.
Mehr dazu: „Handball-Zoff vor EM-Start! Deutscher Keeper provoziert Auftaktgegner“
Zum EM-Start könnte Nils Lichtlein (23) ausfallen.
Der Linkshänder von den Füchsen Berlin verletzte sich am Montagabend im Training in Hannover am linken Vorfuß, wie der DHB mitteilte.
Trotz der Verletzung reiste der 23-Jährige mit dem Team nach Silkeborg. „Es ist möglich, dass er in zwei Tagen wieder fit ist, vielleicht aber erst in vier“, erklärte Nationalmannschafts-Manager Benjamin Chatton (44) nach der Ankunft.
Ein längerer Ausfall wird nicht erwartet, Nachnominierungen sind aktuell nicht geplant.
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TAG24 begleitet die Handball-EM der Männer 2026 in Dänemark, Norwegen und Schweden live und liefert vom 15. Januar bis 1. Februar alle wichtigen Informationen rund um das Kontinentalturnier.