Handball-EM: Hochspannung im Halbfinale – DHB-Team trifft heute auf den Topfavoriten
Dänemark, Schweden und Norwegen – die Handball-Europameisterschaft der Männer 2026 ist in vollem Gange.
Bis zum 1. Februar kämpfen 24 Teams in den drei Gastgeberländern um den Titel. Auch die deutsche Mannschaft ist mit von der Partie und hofft auf die erste Medaille bei einer EM seit dem Goldgewinn vor genau zehn Jahren.
Zum Auftakt der Hauptrunde setzte sich Deutschland knapp mit 32:30 gegen Portugal durch und bewahrte sich damit alle Möglichkeiten für das Halbfinale. Dank einer herausragenden Leistung von Torwart Andreas Wolff (34) gelang auch gegen Norwegen ein 30:28-Erfolg.
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Matchball für Deutschland! Mit einem heutigen Sieg könnte das Halbfinale vorzeitig gesichert werden.
Im vorletzten Hauptrundenspiel trifft das Team von Bundestrainer Alfred Gislason (66) auf den Weltmeister und Olympiasieger Dänemark (Anwurf 20:30 Uhr) – wohl die härteste Herausforderung des Turniers.
Die Gastgeber zählen mit ihren Topspielern wie Mathias Gidsel (26) und Emil Nielsen (28) zu den dominierenden Kräften im Handball und sind klare Favoriten auf den EM-Titel. Allerdings zeigte Portugal in der Vorrunde mit einem überraschenden 31:29-Sieg, dass auch sie zu schlagen sind.
Nach der 24:28 (11:13)-Niederlage gegen Kroatien steht die Schweiz kurz vor dem Ausscheiden. In der Hauptrunde hat das Team noch keinen Sieg errungen und hat kaum noch Chancen auf das Halbfinale oder das Spiel um Platz fünf.
Island setzte sich im zweiten Spiel des Tages mit 35:27 (18:12) gegen Schweden durch und übernahm damit die Tabellenführung der Hauptrundengruppe zwei.
Die Isländer lösten damit die bisher ungeschlagenen Schweden ab. Im Anschluss trifft noch Kroatien auf die Schweiz.
In Gruppe II gewann Slowenien das erste Spiel des Tages mit 35:32 gegen Ungarn und bewahrt sich so die Chance aufs Halbfinale.
Ab 18 Uhr steht das Duell Island gegen Schweden auf dem Programm, gefolgt von Schweiz gegen Kroatien um 20:30 Uhr.
Obwohl Deutschland mit 30:28 gegen Norwegen gewann, war der zweite Hauptrundensieg vor allem Torwart „Hexer“ Andreas Wolff zu verdanken, während die Offensive noch nicht rund läuft. Besonders Juri Knorr zeigt sich mit seiner Leistung unzufrieden.
„Ich bin enttäuscht von meiner Leistung“, gestand der Spielmacher am Sonntag auf der Pressekonferenz. „Das ärgert mich sehr. Wir sind damit nicht zufrieden, ich ganz persönlich auch nicht – gerade in den letzten beiden Spielen. Es frustriert mich, ich habe keine Erklärung dafür.“
Zum Glück spiele er in einem Team, in dem immer jemand die Wende herbeiführen kann – bei der Partie gegen Norwegen war das eben Wolff. Doch nicht nur Knorr fehlt noch die Konstanz, auch andere DHB-Spieler zeigen sich zu unbeständig, um gegen den kommenden Gegner zu bestehen: Am Montagabend wartet der Titelanwärter Dänemark.
Um die Chancen auf das EM-Halbfinale zu wahren, ist daher eine Leistungssteigerung nötig. „Ich hoffe, dass wir es besser hinbekommen, vor allem ich“, betonte der deutsche Spielmacher.
Der bedeutende Sieg gegen Norwegen ist vor allem Andreas Wolff (34) und Marko Grgic (22) zu verdanken.
Der 34-jährige Torwart parierte über 20 Bälle mit Weltklasse-Leistungen, während der 22-jährige Rückraumspieler mit sieben Toren offensiv glänzte.
Spielende! Die deutsche Handball-Nationalmannschaft gewinnt auch das zweite Hauptrundenspiel und schlägt Norwegen mit 30:28.
Mit 6:0 Punkten führt das DHB-Team die Gruppe 1 an und ist damit auf bestem Weg ins Halbfinale.
Auch das nötige Quäntchen Glück spielt eine Rolle!
Deutschlands Lichtlein verfehlt zunächst das Tor, doch der Abpraller landet direkt bei Goller, der den Ball aufnimmt und zum 30:26 verwandelt.
Nur noch wenige Minuten sind zu spielen.
Norwegen kämpft sich zurück: Auf 26:24 verkürzt.
Es hätte noch enger werden können, doch die Skandinavier scheitern immer wieder an DHB-Torwart Andreas Wolff.
Was ist hier los?
Die deutsche Offensive läuft auf Hochtouren und ist momentan kaum zu stoppen, während Norwegen ins Hintertreffen gerät.
Das Team von Bundestrainer Gislason führt mit 26:21.
Erneut trifft Grgic.
Aus der Distanz wagt der DHB-Spieler einen mutigen Wurf und versenkt die Kugel im Norwegen-Tor zum 24:21.
Das ist die Führung für Deutschland!
Kapitän Golla netzt zum 22:21 gegen die Skandinavier ein.
So einfach geht’s!
Grgic setzt sich rechts durch, schießt aus spitzem Winkel und hämmert den Ball zum 21:21 ins Netz.
Unglaublich, was Andreas Wolff wieder einmal zeigt.
Mit einer spektakulären Parade wehrt er auch den Wurf von Anderson ab und verhindert so eine weitere Chance.
Die deutsche Mannschaft startet holprig in die zweite Halbzeit: Zuerst verfehlt Uscins das Tor, dann pariert Bergerud einen Wurf von Fischer.
Norwegen nutzt die Fehler aus und erhöht auf 15:18.
Weiter geht’s!
Der zweite Durchgang läuft, Deutschland spielt nun von links nach rechts.
Kurze Zeit später ist Pause. Deutschland liegt mit zwei Toren zurück.
Vor allem DHB-Keeper Wolff hält mit wichtigen Paraden seine Mannschaft im Spiel und verhindert einen größeren Rückstand.
Das kann schnell gehen.
Gerade noch vorn, liegen die Deutschen jetzt mit 15:17 zurück.
Ohne Torwart versucht Norwegen eine Zwei-Minuten-Strafe zu überbrücken, doch der Plan misslingt.
DHB-Spieler Zerbe nutzt die Gelegenheit, trifft ins leere Tor, und Deutschland geht mit 13:12 in Führung.
Wie ärgerlich aus deutscher Sicht: Trotz Überzahl kassiert das Team den Treffer zum 11:12-Rückstand.
Weniger als zehn Minuten bleiben in der ersten Hälfte.
11:10 für Deutschland!
Norwegens Chefcoach Wille nimmt eine Auszeit. Bundestrainer Gislason nutzt die Pause für eine Ansprache an sein Team.
Wolff macht den Unterschied!
Mit dem linken Oberschenkel pariert er den Ball von Sagosen und verhindert damit die achte Chance der Norweger.
Auf der anderen Seite zeigt auch der norwegische Torwart Klasse.
Deutschlands Zerbe scheitert beim Wurf an Bergerud. Es bleibt beim 5:7 aus deutscher Sicht.
Dank Wolff!
Knorr verliert den Ball im Angriff, doch der DHB-Keeper ist erneut zur Stelle und verhindert mit einer starken Parade ein Gegentor.
Gröndahl baut die Führung für Norwegen auf 5:2 aus, woraufhin Bundestrainer Gislason früh eine Auszeit nimmt.
Die offensive Leistung seiner Mannschaft ist noch ausbaufähig, da zu viele Chancen ungenutzt bleiben.
Zunächst Schluroff, dann Kapitän Goller: Das DHB-Team vergibt zu Beginn zwei hochkarätige Chancen zur Führung.
Nach rund sechs Minuten steht es 1:1.
Wenig später zeigt sich Andreas Wolff erstmals: Er pariert gegen Norwegens Pedersen – 0:0.
Los geht’s!
Deutschland hat Anwurf, das Spiel ist eröffnet.
Die Teams haben sich für die Nationalhymnen formiert.
Gleich startet das Spiel!
Wer das Match live verfolgen möchte, schaltet zum ZDF um. Der öffentlich-rechtliche Sender zeigt das Spiel live.
Alternativ könnt Ihr die Partie auch in unserem Ticker verfolgen.
Vorhang auf: Die deutschen Handballer betreten das Spielfeld.
In wenigen Minuten erfolgt der Anwurf.
Showtime in Herning: Am heutigen Samstagabend (Anwurf 20:30 Uhr) bestreitet die deutsche Handball-Nationalmannschaft ihr zweites Hauptrundenspiel gegen Norwegen.
Nur drei Tage nach dem nervenaufreibenden Sieg gegen Portugal will das Team von Bundestrainer Alfred Gislason (66) die Tabellenführung verteidigen und mit einem weiteren Erfolg den Weg ins EM-Halbfinale ebnen.
Ein Sieg sichert nicht nur Platz eins in der Gruppe, sondern mindert auch den Druck für die kommenden Partien gegen Olympiasieger Dänemark und Titelverteidiger Frankreich.
Entwarnung im DHB-Lager: Kapitän Johannes Golla (28) steht im zweiten Hauptrundenspiel gegen Norwegen zur Verfügung.
Nach seiner Roten Karte beim spannenden Erfolg gegen Portugal verzichtete die Europäische Handball-Föderation auf eine weitere Sanktion.
Damit kann Bundestrainer Alfred Gislason (66) im Duell mit dem fünffachen Weltmeister am Samstagabend (Anwurf 20:30 Uhr) auf seinen Kreisläufer setzen.
Golla war bei einer Abwehraktion gegen Portugals Francisco „Kiko“ Costa (20) zunächst zu hart und hatte ihn anschließend mit der Hand im Gesicht getroffen, was zur Platzverweisung führte.
Nach Dänemarks deutlichem Sieg über Frankreich (32:19) am Donnerstagabend ist die DHB-Auswahl nun Tabellenführer der Hauptrundengruppe eins. Norwegen gewann zudem knapp mit 35:34 gegen Spanien.
Am Freitag starten die Hauptrundenspiele der Gruppe zwei in Malmö. Island trifft auf Kroatien (15:30 Uhr), die Schweiz auf Ungarn (18 Uhr) und Slowenien auf Schweden (20:30 Uhr).
Am Samstag geht es für Deutschland weiter mit dem Spiel gegen Norwegen (20:30 Uhr). Zuvor stehen Frankreich gegen Portugal (15:30 Uhr) und Spanien gegen Dänemark (18 Uhr) auf dem Programm.
Portugal verkürzt im Angriff, doch den Schlusspunkt setzt Renars Uscins mit dem Treffer zum 32:30! Die Sirene ertönt, Deutschland siegt nach einem spannenden Krimi gegen Portugal und übernimmt die Tabellenführung in der Hauptrundengruppe!
Miro Schluroff war mit sieben Toren bester Werfer der deutschen Mannschaft, zum Spieler des Spiels wurde jedoch Torwart Andreas Wolff gekürt, der 32,6 Prozent der Torschüsse parierte.
Im wohl letzten Angriff der Deutschen vergibt Mertens, es steht 30:29. Doch ein Portugiese hält den Deutschen am Arm!
Den fälligen Siebenmeter verwandelt Zerbe zum 31:29, nur noch eine halbe Minute zu spielen.
Was für ein Thriller! Wolff fängt einen Ball, der wohl dennoch hinter der Linie war. Die Schiedsrichter prüfen die Szene per Video und entscheiden dann doch auf Tor für Portugal.
Deutschland erzielt in den letzten Sekunden der Unterzahl zwar das 27:25, doch weil Wolff noch nicht im Tor ist, kassiert das Team sofort den Gegentreffer.
Harte Entscheidung! Nach Videobeweis schicken die Schiedsrichter Johannes Golla mit Rot vom Feld, er hatte einem Gegenspieler mit dem Unterarm ins Gesicht getroffen.
Auch Fischer muss für zwei Minuten vom Platz, sodass Deutschland in Unterzahl agiert.
Trotzdem trifft Schluroff zum 24:22 und stellt den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Noch sieben Minuten auf der Uhr!
Justus Fischer zieht den Siebenmeter, doch Lichtlein wirft daneben.
Dennoch erzielt Deutschland das 24:22, Zerbe trifft von Rechtsaußen und überwindet Capdeville.
Deutschland übernimmt mehr und mehr die Kontrolle und führt erstmals in dieser Halbzeit mit zwei Toren!
Schluroff und Knorr treffen hintereinander, es steht 21:19 für Deutschland. Das heißt aber noch nichts, rund 14 Minuten sind noch zu spielen.
Andreas Wolff zeigt erneut glänzende Leistungen, beim Stand von 19:18 pariert der deutsche Torwart einen weiteren Wurf.
Portugal nimmt die erste Auszeit der Hälfte, kehrt dann mit sieben Feldspielern ohne Torwart zurück – eine Taktik, die Wolff bereits als „Anti-Handball“ kritisiert hatte.
Beim Stand von 17:17 wird die Partie unterbrochen, weil die Schiedsrichter eine Szene am Bildschirm prüfen wollen.
Für einen Treffer gegen Golla gibt es eine Zwei-Minuten-Strafe für Cavalcanti, eine mögliche Rote Karte wird nicht ausgesprochen.
Portugal geht immer wieder in Führung, doch Deutschland kontert jeden Rückstand sofort.
Dann verliert Portugal den Ball, so dass Deutschland die Führung übernehmen kann. In der 39. Minute trifft Schluroff zum 16:15 – die erste Führung für Deutschland in dieser Halbzeit!
War der erste Durchgang noch zäh, zeigt sich hier das genaue Gegenteil!
Schluroff, Costa und Uscins wechseln sich mit Toren ab, nach 135 Sekunden steht es 13:13 – droht hier noch ein wahres Torfestival?
Portugal erhält den Anwurf zur zweiten Hälfte und nutzt die Chance schnell: Nach acht Sekunden erzielt Costa die 12:11-Führung.
In der Pause gibt Justus Fischer beim Sportschau-Mikrofon das größte Problem der Deutschen preis.
„Zu viele technische Fehler im Angriff“, so der Kreisläufer. „Das Ergebnis ist trotzdem noch gut. Wenn wir die Fehler abstellen, haben wir in der zweiten Hälfte deutlich weniger Probleme.“
Kaum ist Kapitän Golla auf dem Feld, muss Deutschland erneut in Unterzahl agieren, da Kiesler eine Zwei-Minuten-Strafe erhält.
Portugal nutzt die Überzahl zum Ausgleich auf 11:11. Mit diesem Spielstand geht es in die Pause.
Der Kapitän im Mittelpunkt: Erst erhöht Golla auf 10:8 für Deutschland, dann muss er nach einem rabiaten Einsatz in der Defensive für zwei Minuten vom Feld.
Da ist die Führung für Deutschland!
Neves blockt Zerbe und wird dafür für zwei Minuten auf die Bank geschickt. Den fälligen Siebenmeter verwandelt Lichtlein zum 8:8. Dank Wolffs starker Leistung stellt Deutschland nach 24 Minuten durch Uscins auf 9:8.
Viele Fehlwürfe in Folge, doch sowohl Wolff als auch sein Gegenüber Capdeville parieren zwei Angriffe in Serie.
Portugal kann die Auszeit des Trainers Pereira nicht nutzen, um das Blatt zu wenden.
Kurzzeitige Pause für Nils Lichtlein, der von Salvador hart gefoult wurde – auch der Portugiese muss für zwei Minuten vom Feld und entschuldigt sich fair.
Im Anschluss erzielt Grgic das siebte deutsche Tor, nach 19 Minuten steht es 7:8.
Deutschland setzt Portugal bisher nicht richtig unter Druck und zeigt vor allem in der Offensive noch nicht sein Potenzial. Nach 13 Minuten stehen lediglich vier Tore auf dem Konto, davon zwei per Siebenmeter.
Portugal hingegen konnte Wolff bereits sechsmal überwinden, sodass Gislason eine Auszeit nimmt.
Nachdem Portugal auf 3:1 gestellt hatte, erhielt Deutschland einen Siebenmeter, den Lichtlein sicher verwandelte.
Wolff zeigt seine Klasse bei einer Parade, aus dem Gegenstoß gleicht Deutschland zum 3:3 aus.
Das erste Tor des Spiels erzielte Deutschlands Kapitän Johannes Golla! Danach dauerte es eine Weile bis zum nächsten Treffer, während Portugal die Führung übernahm.
Nach etwas mehr als vier Minuten traf Francisco Costa zum 2:1 für Portugal.
Das Spiel läuft, Deutschland startet mit Andreas Wolff, Juri Knorr, Julian Köster, Renars Uscins, Johannes Golla, Lukas Mertens und Lukas Zerbe.
Für die DHB-Auswahl geht es nicht nur um einen gelungenen Start in die Hauptrunde, sondern auch um Revanche für das WM-Viertelfinal-Aus vor einem Jahr, als Portugal Deutschland mit 31:30 nach Verlängerung ausschaltete.
Rund zehn Minuten vor Spielbeginn betreten die Teams die Halle und singen die Nationalhymnen.
Bundestrainer Alfred Gislason warnte in der Sportschau nochmals vor dem Gegner Portugal, der vor zwei Tagen unerwartet Topfavorit Dänemark besiegte.
Vor jedem Spiel muss Gislason zwei Spieler aus dem 18-köpfigen Kader streichen. Gegen Portugal fallen Kreisläufer Jannik Kohlbacher und Rechtsaußen Mathis Häseler aus.
Beide waren bisher immer Teil des Spieltagskaders, hatten aber nur wenig Einsatzzeiten. Rune Dahmke, Nils Lichtlein, Franz Semper und Matthes Langhoff, die schon ein- bis zweimal gestrichen wurden, sind dagegen mit dabei.
Es geht wieder los! Nach einer längeren Pause von drei Tagen tritt das DHB-Team heute in die Hauptrunde ein.
Erstmals in der sogenannten „Todesgruppe“ gegen Portugal – und das zu einer ungewöhnlichen Anspielzeit um 15:30 Uhr. Bisher spielte Deutschland bei diesem Turnier immer um 20:30 Uhr, heute heißt es also bereits am Nachmittag einschalten für alle Fans von Bundestrainer Alfred Gislason.
Gute Nachrichten vor dem Duell gegen Portugal am Donnerstag: Der europäische Handballverband EHF sperrte Portugals Kreisläufer Victor Iturriza (35) für eine Partie, sodass er gegen Deutschland nicht auflaufen kann.
Iturriza hatte vor einem Jahr mit sieben Treffern wesentlich dazu beigetragen, dass Portugal Deutschland im WM-Viertelfinale mit 31:30 nach Verlängerung ausschaltete.
Beim Überraschungssieg der Portugiesen gegen Dänemark am Dienstag sah der 35-Jährige kurz vor Schluss seine dritte Zwei-Minuten-Strafe und somit die Rote Karte wegen eines Fouls an Mathias Gidsel.
Anders als im Fußball führt das nicht automatisch zu einer Sperre für das nächste Spiel. Doch die Disziplinarkommission der EHF bewertete die Aktion als „grob fahrlässig und gefährlich“ und sprach Iturriza aufgrund „schwerwiegenden unsportlichen Verhaltens“ für das Deutschland-Spiel aus.
Am Montagabend kassierte Topfavorit Dänemark überraschend eine 29:31-Niederlage gegen Portugal, weshalb die DHB-Auswahl in der Hauptrunde nun als Erstes auf Portugal trifft.
Das Spiel findet am Donnerstag bereits um 15:30 Uhr statt. Die weiteren Termine stehen auch fest: Samstag gegen Norwegen um 20:30 Uhr, Montag gegen Dänemark um 20:30 Uhr und Mittwoch (28. Januar) gegen Frankreich um 18 Uhr.
Nationalmannschafts-Manager Benjamin Chatton bezeichnete die Gruppe angesichts der Gegner als absolute „Todesgruppe“. „Das verspricht Hitchcock-Spannung im Zwei-Tages-Rhythmus“, erklärte er.
Deutschland, Portugal und Frankreich, die ihre Vorrundengruppen gewonnen haben, starten mit jeweils zwei Punkten in die Hauptrunde. Die besten beiden Teams erreichen das Halbfinale, der Drittplatzierte spielt Platz fünf aus.
In der anderen Hauptrundengruppe kämpfen Schweden, Kroatien, Slowenien, Schweiz, Island und Ungarn um den Einzug ins Halbfinale.
Nach dem Sieg gegen Spanien geht es für die DHB-Auswahl am Donnerstag in der Hauptrunde weiter.
Wer der nächste Gegner sein wird, wird erst am Dienstagabend entschieden. Sicher ist: Am Samstag (24. Januar) trifft Deutschland auf Norwegen und am Montag (26. Januar) auf Frankreich. Der Gegner für das letzte Hauptrundenspiel am Mittwoch (28. Januar) steht noch nicht fest.
In Gruppe B werden die Platzierungen und somit die deutschen Gegner entschieden. Dänemark, Portugal und Nordmazedonien kommen in Frage. Die genauen Anspielzeiten sind noch offen.
Schluss, das Spiel ist beendet.
Deutschland besiegt den zweifachen Europameister mit 34:32 und zieht als Gruppensieger in die EM-Hauptrunde ein.
Das sollte nun die Entscheidung sein!
Kurz vor dem Ende erhöht Uscins auf 33:29. War das die Vorentscheidung?
Rund drei Minuten sind noch zu spielen.
Deutschland führt mit drei Toren – das Ticket für die nächste Runde rückt so langsam in greifbare Nähe.
30:27 für das DHB-Team!
Bundestrainer Gislason reagiert zu Beginn der Schlussphase mit einer Auszeit und richtet die Konzentration auf die letzten Minuten.
Die Gislason-Mannschaft liegt weiterhin vorne, noch knapp 15 Minuten zu spielen.
Damit ist das Team aktuell Gruppenerster und fest in der EM-Hauptrunde.
Deutschland führt weiter mit drei Toren, doch Spanien bleibt dran.
Mit zwei starken Paraden hält DHB-Keeper Späth die Iberer auf Abstand, 23:20.
18:15! Deutschland baut die Führung auf drei Tore aus.
Knorr zieht den Arm um einen Verteidiger und trifft sehenswert ins Tor.
Dennoch ist Vorsicht geboten, da Deutschland kürzlich gegen Serbien eine vier-Tore-Führung noch verspielt hat.
Die Pause ist vorbei.
Der zweite Durchgang ist angepfiffen.
Im letzten Angriff vor der Halbzeit hätte Deutschland auf 18:15 erhöhen können.
Uscins probiert einen Hüftwurf aus zentraler Position, doch der Ball prallt vom Pfosten ab. Es bleibt beim 17:15.
Damit geht die DHB-Auswahl als Tabellenführer der Gruppe A in die Kabine.
Nur noch gut drei Minuten bleiben in der ersten Hälfte, und die zwei Tore Führung gehört weiterhin Deutschland.
Golla findet Zerbe links, der hochsteigt – 17:15 für Deutschland!
Etwa zehn Minuten vor der Pause nimmt Spaniens Trainer Ribera seine erste Auszeit.
Bundestrainer Gislason hingegen bleibt gelassen: „Mit Geduld weiterspielen“, gibt er seinen Spielern mit auf den Weg.
Bislang überzeugt Deutschland auf ganzer Linie und führt 12:9.
Doppelte Unterzahl für Spanien!
Knorr geht zum Angriff, wird von Serdio am Hals festgehalten und erhält dafür eine zwei Minuten Strafe. Kurz darauf sieht auch Serradillo eine Zeitstrafe für ein Nachfassen an Köster und muss ebenfalls auf die Bank.
Die deutsche Nationalmannschaft liegt weiterhin mit zwei Toren vorne.
Nach 15 Minuten steht es 8:6 für Deutschland.
Nach rund fünf Minuten sorgt Knorr für die 3:2 Führung für Deutschland.
Beide Teams erarbeiten sich Chancen, es geht munter hin und her.
Ablauf, das Match läuft.
Die Iberer haben den Ball und spielen von links nach rechts.
Die Teams sind bereit, doch zunächst herrscht Stille.
Vor Spielbeginn wird eine Schweigeminute für die Opfer des schweren Zugunglücks im Süden Spaniens eingelegt.
Am Sonntagabend kamen bei der Tragödie nahe Adamuz in der Provinz Córdoba mindestens 40 Menschen ums Leben, viele weitere wurden verletzt.
Mehr dazu hier: „Auch Deutsche unter den Opfern! Entsetzen nach verheerendem Zugunglück: Wie konnte das passieren?“
Bundestrainer Gislason ändert seinen Kader im Vergleich zum zweiten Gruppenspiel gegen Serbien auf zwei Positionen.
Linksaußen Dahmke und Rückraumspieler Semper fehlen, dafür stehen Lichtlein und Langhoff im Aufgebot.
Österreichs Handballer ebneten Deutschland den Weg zum Weiterkommen.
Im letzten Vorrundenspiel setzte sich das Team von Trainer Iker Romero mit 26:25 gegen Serbien durch.
Gegen die bereits qualifizierten Spanier reicht der DHB-Auswahl nun ein Unentschieden, um die nächste Runde zu erreichen.
Das letzte Spiel der deutschen Nationalmannschaft wird im Free-TV übertragen.
Um 20:15 Uhr startet die Live-Übertragung im ZDF aus Herning, 15 Minuten später erfolgt der Anpfiff.
Rund zwei Stunden vor Anpfiff des letzten Gruppenspiels richtet sich der Fokus aller Fans auf das Match in Herning.
Bereits läuft die Begegnung Serbien gegen Österreich, deren Ausgang direkten Einfluss auf das Weiterkommen der Deutschen hat.
Je nach Ergebnis könnte Deutschland am Abend ein Unentschieden reichen. Sogar eine Niederlage wäre möglich, wenn Österreich mit drei Toren Vorsprung gewinnt und höchstens 29 Tore erzielt.
Vor der entscheidenden Partie gegen Spanien gibt es eine Schweigeminute für die Opfer des schweren Zugunglücks in Andalusien.
Am Sonntagabend war ein Hochgeschwindigkeitszug nahe Adamuz entgleist und kollidierte mit einem entgegenkommenden Zug. Mindestens 39 Menschen starben, viele weitere wurden verletzt.
Die Schweigeminute findet nach den Nationalhymnen statt, danach erfolgt der Anpfiff um 20:30 Uhr. Die spanische Delegation hatte das Gedenken angeregt, und der Weltverband EHF stimmte zu.
Die überraschende Niederlage gegen Serbien sorgt dafür, dass Deutschland heute gegen Spanien nicht nur um Hauptrunden-Punkte, sondern überhaupt um das Weiterkommen kämpft.
Gewinnt Serbien gegen Österreich, benötigt Deutschland gegen Spanien einen Sieg mit mindestens drei Toren Differenz. Ansonsten landet Deutschland trotz zwei Siegen aus drei Spielen auf dem undankbaren dritten Platz.
Bei einem Unentschieden zwischen Österreich und Serbien reicht Deutschland ein Sieg oder im Fall eines österreichischen Sieges eine knappe Niederlage.
Doch die Mannschaft um Kapitän Golla kann sich darauf nicht verlassen – um das erste Vorrunden-Aus bei einer Handball-EM zu verhindern, ist heute volle Leistung gefragt.
Nach der unnötigen Niederlage gegen Serbien hagelte es Kritik von allen Seiten an Team und Trainer Gislason.
Ex-Spieler und TV-Experten übten scharfe Kritik: Stefan Kretzschmar etwa sagte: „Da hätten auch Busfahrer und Physiotherapeut stehen können, es kam kein Ball zu den Außen.“ Weltmeister Michael „Mimi“ Kraus bezeichnete die Angriffsleistung als „einfach Kacke“.
Zuvor gab es auch intern Unruhe, nachdem Juri Knorr öffentlich Kritik an der Taktik äußerte: „Wir haben die Serben in der ersten Halbzeit überrannt, dann ändern wir alles. Ich verstehe nicht, warum ich in der zweiten Halbzeit kaum gespielt habe. So schaffen wir es nicht.“
Gislason versuchte zu beruhigen, betonte, dass die Gespräche intern liefen. Lukas Mertens fand Knorrs Aussagen wenig hilfreich: „Wenn Spieler anfangen, darüber zu reden, wer mehr spielen will, macht das keinen Sinn. Der Trainer entscheidet.“
Nur wenig Zeit bleibt, um die Wogen zu glätten. Am Montag muss unbedingt ein Sieg gegen Spanien her, sonst droht dem Olympia-Zweiten ein peinliches Vorrunden-Aus.
Der Schock muss erst verarbeitet werden. Es ist zwar noch nicht vorbei, doch heute war ein Sieg fest eingeplant.
Im letzten Gruppenspiel braucht es gegen Spanien wohl unbedingt einen Erfolg.
Alfred Gislason übernimmt nach dem Abpfiff Verantwortung und gibt den Fehler bei der Auszeit zu. Das war eine Schlüsselszene, nach der Deutschland gebrochen wirkte.
Dennoch bleibt fraglich, wie das Team die Führung in der zweiten Hälfte aus der Hand geben konnte.
Was für eine Demütigung! Serbien nimmt zwölf Sekunden vor Schluss eine Auszeit – bei zwei Toren Führung und Ballbesitz.
Dann fällt das 30:27, und das Spiel ist beendet. Serbien dreht das Match phänomenal, Deutschland kann es kaum fassen.
Beide Teams treffen, Serbien führt weiter mit zwei Toren. Noch 50 Sekunden verbleiben.
Serbien erzielt das 27:25. Deutschland muss binnen zwei Minuten zwei Tore aufholen, doch es gibt Siebenmeter und eine Zwei-Minuten-Strafe für Serbien.
Zerbe wirft den Ball übers Tor – ein ärgerlicher Fehler.
Unglücklich! Gislason nimmt eine Auszeit, während Knorr wirft und trifft. Das Tor zählt nicht.
Die Schiedsrichter prüfen die Szene in Zeitlupe, können keine eindeutige Entscheidung treffen und belassen es beim Nicht-Tor. Bitter! Serbien führt 26:25 – noch zweieinhalb Minuten.
Was für ein Nervenkrimi! Köster erhält nach einem serbischen Konter zwei Minuten, Serbien verwandelt den Siebenmeter zum 25:25.
Gislason bringt Wolff beim nächsten Angriff zurück ins Tor. Das DHB-Team versteht diesmal eine Schiedsrichterentscheidung nicht.
Zerbe verwandelt den Siebenmeter, danach hält Wolff – 25:24 für Deutschland.
Deutschland ist zurück, Uscins erzielt das 24:23. Der Knoten in der Offensive ist geplatzt, die Halle jubelt wieder!
Serbien gleicht wenig später aus. Noch sechseinhalb Minuten zu spielen.
Deutschland in Überzahl und trifft per Siebenmeter.
Schluroff ist zurück und erzielt den Ausgleich zum 23:23.
Nach über zwei Minuten geht es weiter, Serbien trifft direkt zum 23:21 (49. Minute).
Die deutsche Abwehr lässt zu viele Würfe zu.
Kurze Zeit später gleicht Serbien erneut aus, Deutschland verliert den Ball und wirkt nervös.
Serbien nutzt die Chance, geht mit 22:21 in Führung und hat das Momentum auf seiner Seite. Es folgt eine technische Pause wegen eines klebrigen Hallenbodens, was dem DHB-Team gelegen kommt.
Siebenmeter für Serbien, den Wolff mit der rechten Hand pariert. Die Halle tobt!
Deutschland führt weiterhin mit 21:20.
Uscins erlöst Deutschland mit dem 21:20!
Zwischenzeitlich kommt auch Grgic im linken Rückraum zum Einsatz.
Der 20:20-Ausgleich fällt, da Serbien in der zweiten Halbzeit fast jeden Wurf trifft.
Gislason zieht im Timeout sein Ass: Er bringt Andreas Wolff zurück ins Tor.
Dahmke verlässt nach 38 Minuten das Feld, Mertens übernimmt Linksaußen. Die Serben verkürzen auf 19:18 und 20:19.
Die Zuschauerzahl liegt bei 9.130, die eine spannende Partie verfolgen.
Deutschland vergibt die ersten beiden Abschlüsse im zweiten Durchgang, doch der dritte von Uscins in Unterzahl sitzt.
Serbien erzielt im Gegenzug das 18:16, danach ist Deutschland wieder komplett.
Das hat bisher richtig viel Freude gemacht und darf so gerne weitergehen.
Die zweite Halbzeit beginnt mit einem Pfostentreffer Deutschlands.
Schluroff zeigt sich nach seinen zwei Treffern vor der Pause zufrieden: „Das Tempospiel macht uns so gefährlich.“
Außerdem lobt er den serbischen Torwart. Bis hierhin gibt es kaum Kritikpunkte.
Wieder Schluroff trifft, mit vier Toren Vorsprung geht es in die Pause.
Anderthalb Minuten vor der Halbzeit nimmt Gislason die erste Auszeit, kurz danach erzielt Schluroff mit einem Wurf von 134 km/h das 16:13.
Noch 37 Sekunden vor der Pause nimmt Serbien eine Auszeit.
Späth zeigt sich in Topform und pariert zum siebten Mal.
Uscins erzielt nach 26 Minuten das 14:12, Deutschland trifft jetzt konstant.
Serbien nutzt einen Ballverlust und einen Siebenmeter, um auf 11:10 zu verkürzen.
Knorr bereitet Golla für das 12:10 vor.
Semper spielt stark und erzielt seinen dritten Treffer zum 11:8 nach 18 Minuten.
Späth pariert erneut.
Nach 14 Minuten steht es 8:8. Deutschland führt, Serbien gleicht aus.
Die erste Zwei-Minuten-Strafe für Serbien folgt, Deutschland nutzt die Überzahl mäßig zum 9:8.
Der serbische Torhüter zeigt bereits in den ersten zehn Minuten seine Klasse und pariert über 50 Prozent der deutschen Würfe.
Knorr findet schließlich die Lücke und bringt Deutschland mit 5:4 in Führung.
Deutschland erobert viele Bälle, Knorr vollendet einen Konter, ehe Serbien zum 4:4 ausgleicht.
Späth pariert den ersten serbischen Abschluss, Zerbe erzielt das 1:0, Knorr das zweite Tor.
Nach fünf Minuten steht es 3:3.
Serbien hat Anwurf. Deutschland startet mit Späth im Tor, Knorr im Rückraum und Dahmke als Linksaußen.
Gleich geht’s los. Gislason erwartet von den Serben viel Emotionen, eine starke Abwehr und zwei Weltklasse-Torhüter.
Er fordert von seinem Team eine Verbesserung im Überzahlspiel und ein schnelleres Tempo.
Die Stimmung vor dem Anpfiff in Herning ist großartig. Die Arena ist nahezu vollständig von deutschen Fans besetzt.
Die erste Personalentscheidung steht fest: Bundestrainer Gislason beruft Rune Dahmke zurück ins Team. Zum Auftakt gegen Österreich fehlte der Linksaußen verletzt.
Für Dahmke rutscht EM-Neuling Matthes Langhoff aus dem Kader. Nils Lichtlein fehlt weiterhin angeschlagen.
Nur noch knapp 45 Minuten bis zum zweiten deutschen Gruppenspiel bei der Handball-EM. Ab 20:30 Uhr geht es gegen Serbien (live in der ARD).
Mit einem Sieg könnte das Team von Alfred Gislason mit den Spaniern gleichziehen, die zuvor Österreich mit 30:25 (19:12) besiegt hatten.
Top-Einschaltquote! Die deutschen Handballer starteten erfolgreich in die EM und lockten zahlreiche Zuschauer vor die Fernseher.
5,532 Millionen Menschen verfolgten im Ersten den 30:27-Sieg gegen Österreich – die höchste Einschaltquote am Donnerstag.
Nur knapp dahinter lag die ZDF-Serie „Der Bergdoktor“ mit 4,95 Millionen Zuschauern.
Ein Schreckmoment zum Auftakt: Torhüter Andreas Wolff (34) wurde beim Spiel gegen Österreich von einem Ball am offenen Auge getroffen.
Sein linkes Auge lief voller Blut, und er musste am Spielfeldrand behandelt werden. „Der Ball traf genau mein offenes Auge. Das war nicht angenehm. Ich konnte nur schwarz sehen“, erklärte der „Hexer“ nach der Partie, wie die DPA berichtete.
Das medizinische Team sorgte jedoch dafür, dass Wolff weiterspielen konnte. „Jetzt sehe ich wieder klar“, sagte er anschließend. Mit zwölf Paraden war Wolff ein entscheidender Faktor für den 30:27-Auftaktsieg gegen Österreich.
Das war’s, Deutschland gewinnt den EM-Auftakt gegen Österreich mit 30:27 (12:8)! Kapitän Johannes Golla war mit sieben Treffern bester Werfer.
Durch den Sieg mit drei Toren Vorsprung rückt das DHB-Team an die Tabellenspitze der Gruppe A vor, da Spanien am frühen Abend nur knapp gegen Serbien gewann.
Im Parallelspiel der Gruppe C gewann Norwegen deutlich mit 39:22 gegen die Ukraine.
Ist das die Entscheidung? Justus Fischer holt einen Siebenmeter heraus, den Zerbe in der 58. Minute zum 28:25 verwandelt.
Auf der Gegenseite erhält auch Österreich einen Strafwurf – doch Wolff pariert!
Mehrfach kann Deutschland die leere Tor-Situation bei Österreich nicht nutzen, während die Österreicher ihre Chancen verwerten.
Als Golla eine Zwei-Minuten-Strafe kassiert, trifft Nigg zum 24:26 (56. Minute) – nur noch zwei Tore Vorsprung für Deutschland vier Minuten vor Schluss!
Johannes Golla erzielt seinen sechsten Treffer, nach 49 Minuten steht es 25:20 für Deutschland.
Das tat weh!
Andreas Wolff wurde im Gesicht getroffen und musste kurz raus, David Späth ersetzte ihn. Österreichs Sebastian Frimmel erhielt wegen des Fouls zwei Minuten Strafe.
Wie reagiert Deutschland? Mit vielen Toren! In den nächsten fünf Minuten trifft das Team sechs Mal und verteidigt stark, sodass es in der 41. Minute 19:14 steht.
Österreich kommt stark aus der Pause, durch Treffer von Hutecek und Nigg sind sie wieder bis auf zwei Tore dran.
Nach 36 Minuten liegt Deutschland mit 13:11 vorne.
Weiter geht’s!
Wird die deutsche Mannschaft den Auftaktsieg gegen Österreich holen oder kommt die Alpenrepublik zurück?
Lukas Zerbe zeigt sich im ARD-Interview zufrieden: „Wir haben unsere Chancen genutzt und eine starke Abwehr gespielt.“
Im Sechs-gegen-Sechs hätten sie den Gegner komplett unter Kontrolle gehabt, im Sieben-gegen-Sechs allerdings noch Probleme.
Die kurzweilige erste Hälfte ist vorbei, Deutschland führt klar mit 12:8 gegen Österreich!
Andreas Wolff zählt weiterhin zu den besten Torhütern der Welt. Er erreicht aktuell eine Paradenquote von 42 Prozent.
Die erste Vier-Tore-Führung für Deutschland!
In der 25. Minute trifft Zerbe zum 11:7, Deutschland hat das Spiel im Griff. Österreich nimmt die erste Auszeit.
Die Taktik der Österreicher rächt sich: Deutschland erobert den Ball, Golla schaltet schnell und wirft ins leere Tor auf der anderen Spielfeldhälfte.
Nach 20 Minuten steht es 8:6 für die Deutsche Auswahl.
Jetzt ist Österreich wieder im Spiel, ein Tempogegenstoß bringt den Ausgleich zum 6:6.
In der 13. Minute trifft Deutschland zum 5:2, daraufhin nimmt Österreich den Torwart raus und spielt mit sieben Feldspielern, erzielt aber dennoch den 3:5-Anschluss.
Wegen des leeren Tores probiert Wolff einen Wurf quer übers Feld, scheitert aber am Pfosten.
Ein torarmer Start: Nach sieben Minuten steht es erst 2:1 für Deutschland, der erste Treffer fiel durch einen Siebenmeter von Lukas Zerbe.
Beide Teams verteidigen gut, Wolff konnte sich mehrfach auszeichnen. Den „Anti-Handball“, den Wolff bei Österreich befürchtet hatte, gibt es bisher nicht.
Das Spiel ist freigegeben. Die Schiedsrichter aus Montenegro eröffnen die Partie, Deutschland hat den ersten Angriff.
Für das DHB-Team starten Keeper Andreas Wolff, Marko Grgic, Julian Köster, Renars Uscins, Lukas Mertens, Kapitän Johannes Golla und Lukas Zerbe.
Parallel dazu trifft in Gruppe C Norwegen auf die Ukraine.
Alles ist bereit für das erste EM-Spiel der deutschen Mannschaft!
Die Nationalhymnen werden gespielt: Zuerst die deutschen Spieler, dann die Österreicher.
Vor jedem Spiel muss der 18-köpfige DHB-Kader auf 16 Spieler reduziert werden. Nils Lichtlein fällt angeschlagen aus, Bundestrainer Alfred Gislason streicht zudem Rune Dahmke.
Dahmke, der vor zehn Jahren mit Deutschland Europameister wurde, war überraschend in den EM-Kader berufen worden, verpasste aber das Vorbereitungsspiel gegen Kroatien wegen Gepäckproblemen.
Das erste Spiel der Vorrundengruppe ist beendet: Mitfavorit Spanien schlägt Serbien knapp mit 29:27 und übernimmt die Tabellenspitze.
Im Parallelspiel besiegte Frankreich Tschechien deutlich mit 42:28.
Los geht’s! Pünktlich um 18 Uhr eröffnen die ersten vier Teams die Handball-EM.
In Gruppe A treffen Spanien und Serbien aufeinander, in Gruppe C spielt Frankreich gegen Tschechien.
Andreas Wolff (34) erwartet „Anti-Handball“ von Österreich, doch ein Auftaktsieg der Deutschen wäre für den Torwart keine Überraschung.
Im Duell mit Österreich am Donnerstagabend (20:30 Uhr) geht das Gislason-Team als klarer Favorit ins Spiel.
Das ÖHB-Team mit Spielern wie Lukas Hutecek (25) und Nikola Bilyk (29) verfügt durchaus über Potenzial: In der EM-Qualifikation im März war Deutschland in Wien nicht über ein 26:26 hinausgekommen.
Bundeskanzler Friedrich Merz (70) spendete den deutschen Handballern unterstützende Worte.
„Tempo, Leidenschaft und Teamgeist – das zeichnet Handball aus. Nach dem tollen Turnier der Frauen starten heute die Männer in die EM. Zum Auftakt drücke ich der Nationalmannschaft die Daumen und wünsche viel Erfolg sowie einen fairen Wettbewerb“, schrieb der CDU-Politiker in den sozialen Medien.
Diese Gruppe hat es in sich! Mit Österreich, Serbien und dem zweifachen Europameister Spanien erwarten Deutschland harte Gegner. Bei weiterem Erfolg droht ein Top-Duell mit Handball-Supermacht Dänemark.
Für Bundestrainer Gislason ist es „wahrscheinlich das schwerste Turnier bisher“. Dennoch gibt er als Ziel das Halbfinale aus. „An guten Tagen können wir jeden schlagen“, betonte er.
Der erste EM-Titel seit 2016 würde sich auch finanziell auszahlen.
Laut DHB erhält die Mannschaft bei Gold 575.000 Euro. Ab 20 eingesetzten Spielern steigt die Summe auf bis zu 600.000 Euro. Die Prämienregelung wurde von DHB-Sportvorstand Ingo Meckes mit Kapitän Golla und Führungsspielern Köster und Wolff ausgehandelt.
Verbal-Attacke! Nationaltorwart Andreas Wolff heizte mit seiner deutlichen Kritik vor dem EM-Auftakt gegen Österreich die Stimmung kräftig an.
Einen Tag vor dem Spiel am Donnerstag (20:30 Uhr) in Herning reagierten die Österreicher mit Unverständnis auf Wolffs Aussagen.
Mehr dazu hier: „Handball-Zoff vor EM-Start! Deutscher Keeper provoziert Auftakt-Gegner“
Zum EM-Auftakt könnte Nils Lichtlein (23) ausfallen.
Der Linkshänder der Füchse Berlin verletzte sich beim Training in Hannover am linken Vorfuß. Trotzdem reiste er mit der Mannschaft nach Dänemark.
Nationalmannschaftsmanager Benjamin Chatton erwartet keinen längeren Ausfall, eine Nachnominierung ist derzeit nicht geplant.
Herzlich willkommen zu unserem Liveticker!
TAG24 begleitet die Handball-EM der Männer 2026 in Dänemark, Norwegen und Schweden live und versorgt Euch vom 15. Januar bis 1. Februar mit allen wichtigen Neuigkeiten.