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Handball-EM: Deutliche Selbstkritik! DHB-Profi hadert trotz Erfolgs mit sich

Dänemark, Schweden und Norwegen – Die Handball-Europameisterschaft der Männer 2026 befindet sich derzeit auf voller Fahrt.

Bis zum 1. Februar kämpfen 24 Teams in den drei Austragungsländern Dänemark, Schweden und Norwegen um den Titel. Auch die deutsche Nationalmannschaft ist mit von der Partie und hofft auf das erste EM-Medaillengewinn seit dem Goldgewinn vor genau zehn Jahren.

Zum Start der Hauptrunde setzte sich Deutschland knapp mit 32:30 gegen Portugal durch und sicherte sich damit eine gute Ausgangsposition für das Halbfinale. Dank einer herausragenden Leistung von Torwart Andreas Wolff (34) konnte man zudem Norwegen mit 30:28 besiegen.

TAG24 berichtet live vom Kontinentalturnier und versorgt Euch mit aktuellen News und Highlights.

Obwohl Deutschland mit einem 30:28 gegen Norwegen gewann, war dieser Erfolg vor allem Torwart „Hexer“ Andreas Wolff zu verdanken, während die Offensive noch nicht rund läuft. Insbesondere Juri Knorr zeigte sich mit seiner eigenen Leistung sowie der des Teams sehr unzufrieden.

„Ich bin enttäuscht von meinem eigenen Auftritt“, erklärte der Spielmacher bei der Pressekonferenz am Sonntag und zeigte sich genervt von seinen wenig überzeugenden Leistungen gegen Portugal und Norwegen. „Es ist offensichtlich, dass wir damit nicht zufrieden sind, und ich ganz persönlich auch nicht. Gerade die letzten beiden Begegnungen ärgern mich sehr, und ich habe keine Erklärung dafür.“

Glücklicherweise spiele er in einem Team, in dem immer jemand die Situation retten könne – im Duell gegen Norwegen war das eben Wolff. Doch nicht nur Knorr mangelt es bislang an konstanter Stabilität, auch andere DHB-Spieler zeigen sich noch zu unregelmäßig, um gegen den nächsten Gegner zu bestehen: Am Montagabend wartet der EM-Favorit Dänemark auf die deutsche Mannschaft.

Um die Chance auf das Halbfinale zu wahren, ist eine Steigerung in der Leistung unbedingt erforderlich. „Ich hoffe, dass wir es besser hinbekommen, dass ich es besser hinkriege“, betonte der deutsche Spielmacher deshalb.

Den entscheidenden Sieg gegen Norwegen verdankt Deutschland vor allem Andreas Wolff (34) und Marko Grgic (22).

Der erfahrene DHB-Torwart entschärfte über 20 Bälle mit Weltklasse-Paraden, während der junge Rückraumspieler mit sieben Treffern glänzte.

Spielende!

Deutschland gewinnt auch das zweite Hauptrundenspiel und schlägt Norwegen mit 30:28.

Mit sechs Punkten führt das DHB-Team die Gruppe 1 an und ist damit auf direktem Halbfinalkurs.

Auch etwas Glück gehört dazu!

Deutschlands Lichtlein verfehlt den Abschluss, der Abpraller landet jedoch direkt bei Goller, der den Ball aufnimmt und zum 30:26 trifft.

Nur noch wenige Minuten sind zu spielen.

Norwegen kämpft sich zurück ins Spiel: Der Vorsprung schmilzt auf 26:24.

Es hätte sogar noch spannender werden können, doch die Skandinavier scheitern weiterhin an DHB-Torhüter Wolff.

Was passiert hier?

Die deutsche Offensive läuft auf Hochtouren und ist momentan kaum zu stoppen, während Norwegen kaum noch Anschluss findet.

Das Team von Bundestrainer Alfred Gislason führt 26:21.

Erneut trifft Grgic.

Aus der Distanz nimmt sich der DHB-Spieler ein Herz, feuert den Ball ins Tor und stellt auf 24:21.

Das DHB-Team übernimmt die Führung!

Kapitän Golla verwandelt zum 22:21 gegen die Skandinavier.

So einfach kann es laufen!

Grgic setzt sich rechts durch, kommt aus spitzem Winkel zum Abschluss und versenkt den Ball im Netz. 21:21.

Unglaublich, was Andreas Wolff hier wieder zeigt.

Mit einer spektakulären Parade wehrt er Andersons Wurf ab und verhindert eine weitere Chance.

Die deutsche Mannschaft hat nach der Pause einen holprigen Start: Zunächst wirft Uscins den Ball über das Tor, dann pariert Bergerud den Versuch von Fischer.

Norwegen nutzt die Fehler eiskalt und baut die Führung auf 18:15 aus.

Weiter geht’s!

Die zweite Halbzeit läuft, Deutschland spielt nun von links nach rechts.

Kurz darauf ist Pause. Deutschland liegt mit zwei Toren zurück.

Vor allem Torwart Wolff ist es zu verdanken, dass der Rückstand nicht größer wird. Mit wichtigen Paraden hält er seine Mannschaft im Spiel.

So schnell kann es gehen.

Noch vor kurzem in Führung, liegt Deutschland nun mit 15:17 hinten.

Ohne Torwart will Norwegen eine Zwei-Minuten-Strafe überbrücken, doch die Aktion misslingt.

DHB-Spieler Zerbe nutzt die Gelegenheit und trifft ins leere Tor. Deutschland führt mit 13:12.

Ärgerlich aus deutscher Sicht: Trotz Überzahl kassiert das Team den Treffer zum 11:12.

In der ersten Halbzeit sind noch weniger als zehn Minuten zu spielen.

11:10 für Deutschland!

Norwegens Cheftrainer Wille nimmt eine Auszeit, Bundestrainer Gislason nutzt die Pause ebenfalls, um seine Spieler zu instruieren.

Wolff hält erneut!

Mit dem linken Oberschenkel pariert er den Wurf von Sagosen und verhindert damit die achte Chance.

Auch der gegnerische Torwart zeigt Klasse.

Deutschlands Zerbe versucht einen Wurf, wird jedoch von Norwegens Bergerud gestoppt. Es bleibt beim 5:7 aus deutscher Sicht.

Dank Wolff!

Knorr verliert im Angriff den Ball, doch der DHB-Keeper ist zur Stelle, rettet mit einer starken Parade und verhindert ein Gegentor.

Gröndahl erhöht auf 5:2 für Norwegen, woraufhin Bundestrainer Gislason früh eine Auszeit nimmt.

Die offensive Leistung der Deutschen lässt bisher zu wünschen übrig, da viele Chancen ungenutzt bleiben.

Zunächst Schluroff, dann Kapitän Goller: Das DHB-Team vergibt gleich zu Beginn zwei gute Möglichkeiten zur Führung.

Nach rund sechs Minuten steht es 1:1.

Nur wenige Minuten sind gespielt, da zeigt sich Andreas Wolff erstmals: Gegen Norwegens Pedersen macht er sich groß und pariert. 0:0.

Spielbeginn!

Deutschland hat Anwurf, das Spiel ist eröffnet.

Beide Teams haben sich für die Nationalhymnen formiert.

Gleich geht es los!

Wer das Spiel live verfolgen möchte, schaltet zum ZDF. Der öffentlich-rechtliche Sender überträgt das Match live.

Alternativ könnt Ihr das Spiel in unserem Liveticker mitverfolgen.

Vorhang auf: Die deutschen Handballer betreten das Spielfeld.

In wenigen Minuten erfolgt der Anwurf.

Showtime in Herning: Am heutigen Samstagabend (Anwurf 20:30 Uhr) trifft die deutsche Handball-Nationalmannschaft im zweiten Hauptrundenspiel auf Norwegen.

Nur drei Tage nach dem nervenaufreibenden Sieg gegen Portugal will das Team von Bundestrainer Alfred Gislason (66) die Tabellenführung verteidigen und mit einem weiteren Erfolg den Weg ins EM-Halbfinale ebnen.

Ein Sieg würde nicht nur den ersten Platz in der Gruppe sichern, sondern auch den Druck für die bevorstehenden Spiele gegen Olympiasieger Dänemark und Titelverteidiger Frankreich reduzieren.

Entwarnung im DHB-Team: Kapitän Johannes Golla (28) steht im zweiten Hauptrundenspiel gegen Norwegen zur Verfügung.

Nach der roten Karte beim knappen Sieg über Portugal am Donnerstagnachmittag verzichtete die Europäische Handball-Föderation auf eine weitere Sperre.

Somit kann Bundestrainer Alfred Gislason im Duell mit dem fünfmaligen Weltmeister am Samstagabend (Anwurf 20:30 Uhr) wieder auf seinen Kreisläufer setzen.

Golla hatte Portugals Francisco „Kiko“ Costa (20) bei einer Abwehraktion festgehalten und anschließend mit der Hand im Gesicht getroffen, was zur Platzverweisung führte.

Nach dem Sieg von Dänemark am Donnerstagabend gegen Frankreich (32:19) führt die DHB-Auswahl nun die Tabelle der Hauptrundengruppe eins an. Zudem setzte sich Norwegen mit 35:34 gegen Spanien durch.

Am Freitag starten die Hauptrundenspiele der Gruppe zwei in Malmö. Dort treffen Island auf Kroatien (15:30 Uhr), die Schweiz auf Ungarn (18 Uhr) und Slowenien auf Schweden (20:30 Uhr).

Am Samstag setzt die DHB-Auswahl ihre Hauptrunde mit dem Spiel gegen Norwegen (20:30 Uhr) fort. Zuvor spielen Frankreich gegen Portugal (15:30 Uhr) und Spanien gegen Dänemark (18 Uhr).

Portugal erzielt den Anschlusstreffer, doch den letzten Treffer setzt Renars Uscins mit dem 32:30! Die Sirene ertönt, Deutschland besiegt Portugal nach einem spannenden Duell und übernimmt die Spitze der Hauptrundengruppe!

Miro Schluroff war mit sieben Treffern der beste Schütze des DHB-Teams, zum „Man of the Match“ wurde jedoch Torwart Andreas Wolff gekürt, der 32,6 Prozent der Bälle abwehrte.

Im wohl letzten Angriff der Deutschen verfehlt Mertens, es steht 30:29. Doch ein portugiesischer Abwehrspieler hielt ihn am Arm!

Den fälligen Siebenmeter verwandelt Zerbe zum 31:29, noch eine halbe Minute verbleibt.

Was für ein Nervenkrimi! Wolff fängt einen Ball, der jedoch wohl hinter die Linie gerollt ist. Die Schiedsrichter überprüfen die Szene am Videobildschirm und geben den Treffer für Portugal.

Deutschland erzielt kurz vor Schluss in Unterzahl das 27:25, doch da Wolff noch nicht wieder im Tor steht, erzielen die Portugiesen postwendend den Anschlusstreffer.

Rote Karte! Nach Videobeweis schicken die Schiedsrichter Johannes Golla vom Platz, da er einen Gegenspieler mit dem Unterarm im Gesicht getroffen hatte.

Auch Fischer muss für zwei Minuten vom Feld, sodass Deutschland nun in Unterzahl spielt.

Trotzdem erzielt Schluroff das 24:22 und stellt den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her. Noch sieben Minuten sind zu spielen!

Justus Fischer zieht den Siebenmeter, der mit einer Zwei-Minuten-Strafe für Salvador verbunden ist, doch Lichtlein verwirft den Wurf.

Dennoch gelingt Deutschland das 24:22, Zerbe nutzt eine Gelegenheit von Rechtsaußen und überwältigt Capdeville.

Deutschland übernimmt mehr und mehr die Kontrolle und führt zum ersten Mal in dieser Halbzeit mit zwei Toren!

Schluroff und Knorr treffen nacheinander, es steht 21:19 für Deutschland. Noch etwa 14 Minuten sind zu spielen.

Andreas Wolff zeigt sich erneut in Topform und pariert beim Stand von 19:18 erneut.

Portugal nimmt die erste Auszeit der Halbzeit, um mit sieben Feldspielern ohne Torwart zurückzukehren. Diese Taktik dürfte Wolff wenig gefallen, hatte er sie bei Österreich als „Anti-Handball“ bezeichnet.

Bei 17:17 wird das Spiel unterbrochen, da die Schiedsrichter eine Szene am Bildschirm überprüfen wollen.

Für einen Treffer ins Gesicht von Golla erhält Cavalcanti zwei Minuten Strafe, eine mögliche rote Karte bleibt aus.

Portugal geht immer wieder in Führung, doch Deutschland kontert jeden Rückstand sofort.

Nachdem Portugal den Ball verliert, erzielt Schluroff in der 39. Minute das 16:15 – die erste Führung für Deutschland in dieser Halbzeit!

War die erste Hälfte noch langsam gestartet, geht es jetzt deutlich schneller zur Sache!

Schluroff, Costa und Uscins treffen im Wechsel, nach nur 135 Sekunden steht es 13:13. Wird das Spiel noch zum Torfestival?

Portugal hat den Anwurf zur zweiten Halbzeit und nutzt die Chance sofort: Nach nur acht Sekunden trifft Costa zur 12:11-Führung.

In der Halbzeitpause spricht Justus Fischer schnell ins Sportschau-Mikrofon und benennt das größte Problem der Deutschen.

„Zu viele technische Fehler im Angriff“, sagt der Kreisläufer, „trotzdem ist das Ergebnis noch okay. Wenn wir diese Fehler abstellen, haben wir in der zweiten Halbzeit deutlich weniger Schwierigkeiten.“

Kaum ist Kapitän Golla zurück, muss Deutschland erneut in Unterzahl spielen, Kiesler erhält zwei Minuten.

Portugal nutzt das Überzahlspiel, um auf 11:11 auszugleichen. Mit diesem Stand geht es in die Pause.

Der Kapitän im Fokus! Erst erhöht Golla auf 10:8 für Deutschland, dann muss er wegen einer rabiaten Aktion in der Defensive für zwei Minuten vom Feld.

Deutschland übernimmt die Führung!

Neves blockt Zerbe und wird dafür mit einer Zwei-Minuten-Strafe belegt. Den fälligen Siebenmeter verwandelt Lichtlein zum 8:8. Wolff hält hinten weiter stark, sodass Deutschland im Angriff bleibt und durch Uscins nach 24 Minuten auf 9:8 erhöht.

Viele Fehlwürfe: Wolff und sein Gegenüber Capdeville parieren je zwei Angriffe hintereinander.

Portugals Auszeit hilft nicht, Trainer Pereira versucht zu reagieren.

Kurzzeitige Pause für Nils Lichtlein, der von Salvador hart gefoult wurde. Auch dieser Spieler erhält zwei Minuten Strafe und entschuldigt sich fair bei Lichtlein.

Direkt im Anschluss erzielt Grgic das siebte Tor für Deutschland, nach 19 Minuten steht es 7:8.

Die deutsche Mannschaft setzt Portugal bisher noch nicht unter Druck, vor allem in der Offensive ist noch Luft nach oben. Nach rund 13 Minuten stehen erst vier Tore zu Buche, davon zwei per Siebenmeter.

Portugal konnte Wolff allerdings schon sechsmal überwinden, was Bundestrainer Gislason zu einer frühen Auszeit veranlasst.

Nachdem Portugal auf 3:1 gestellt hatte, erhält Deutschland einen Siebenmeter, den Lichtlein sicher verwandelt.

Wolff zeigt anschließend seine Klasse mit einer Parade, im schnellen Gegenstoß gleicht Deutschland zum 3:3 aus.

Das erste Tor der Partie erzielte Deutschlands Kapitän Johannes Golla! Danach dauerte es eine Weile ohne weiteren Treffer, während Portugal das Spiel dominierte.

Nach etwas mehr als vier Minuten trifft Francisco Costa zum 2:1, Portugal übernimmt die Führung.

Die Partie läuft, Deutschland startet mit Andreas Wolff, Juri Knorr, Julian Köster, Renars Uscins, Johannes Golla, Lukas Mertens und Lukas Zerbe.

Für die deutsche Mannschaft geht es heute nicht nur um einen optimalen Hauptrundenstart, sondern auch um die Revanche für das bittere WM-Viertelfinal-Aus vor einem Jahr: Damals hatte Portugal Deutschland mit 31:30 nach Verlängerung besiegt.

Rund zehn Minuten vor Spielbeginn betreten die Teams die Halle und singen die Nationalhymnen.

Alfred Gislason warnte in der Sportschau noch einmal vor dem Gegner, der erst vor zwei Tagen überraschend Topfavorit Dänemark vor heimischem Publikum besiegt hatte.

Wie vor jedem Spiel muss Bundestrainer Gislason zwei Spieler aus dem 18er-Kader streichen. Diesmal fallen Kreisläufer Jannik Kohlbacher und Rechtsaußen Mathis Häseler aus.

Beide gehörten bisher regelmäßig zum Spieltagskader, hatten aber kaum Einsatzzeit. Rune Dahmke, Nils Lichtlein, Franz Semper und Matthes Langhoff, die schon ein- bis zweimal gestrichen waren, stehen dagegen im Kader.

Es geht wieder los! Nach der längeren Turnierpause von drei Tagen startet das DHB-Team heute in die Hauptrunde.

Los geht es in der sogenannten „Todesgruppe“ gegen Portugal – ungewöhnlicherweise schon um 15:30 Uhr. Bisher spielte Deutschland bei diesem Turnier stets um 20:30 Uhr, heute müssen Fans also schon am Nachmittag einschalten, um ihre Mannschaft von Bundestrainer Gislason zu unterstützen.

Gute Neuigkeiten für das DHB-Team vor dem Duell gegen Portugal am Donnerstag: Der europäische Verband EHF sperrte den portugiesischen Kreisläufer Victor Iturriza (35) für eine Partie, sodass er gegen Deutschland nicht auflaufen kann.

Iturriza hatte im vergangenen Jahr mit sieben Treffern maßgeblich dazu beigetragen, dass Portugal Deutschland im WM-Viertelfinale nach Verlängerung mit 31:30 besiegte.

Beim Sensationssieg Portugals gegen Dänemark erhielt der 35-Jährige kurz vor Schluss wegen eines Fouls an Dänemarks Star Mathias Gidsel seine dritte Zwei-Minuten-Strafe und damit die Rote Karte.

Im Gegensatz zum Fußball führt dies jedoch nicht automatisch zu einer Sperre für das nächste Spiel. Die EHF-Disziplinarkommission untersuchte den Vorfall allerdings und bewertete ihn als „grobe Fahrlässigkeit und gefährlich“. Deshalb wurde Iturriza wegen „schwerwiegenden unsportlichen Verhaltens“ für die Begegnung gegen Deutschland gesperrt.

Am Montagabend unterlag Topfavorit Dänemark überraschend gegen Portugal mit 29:31 (11:12), weshalb die DHB-Auswahl in der Hauptrunde zunächst auf Portugal trifft.

Das Spiel findet am Donnerstag bereits um 15:30 Uhr statt; die weiteren Termine stehen ebenfalls fest: Samstag gegen Norwegen (20:30 Uhr), Montag gegen Dänemark (20:30 Uhr) und Mittwoch, 28. Januar, gegen Frankreich (18 Uhr).

Nationalmannschafts-Manager Benjamin Chatton bezeichnete die Gruppe angesichts der Gegner als absolute „Todesgruppe“: „Das verspricht Hitchcock-Spannung im Zwei-Tages-Rhythmus.“

Deutschland, Portugal und Frankreich kommen als Sieger ihrer Vorrundengruppen mit jeweils zwei Punkten in die Hauptrunde. Die besten zwei Teams der Gruppe erreichen das Halbfinale, der Drittplatzierte spielt um Rang fünf.

In der anderen Hauptrundengruppe kämpfen Schweden, Kroatien, Slowenien, Schweiz, Island und Ungarn um die Halbfinalplätze.

Nach dem Sieg gegen Spanien startet die DHB-Auswahl bereits am Donnerstag in die Hauptrunde.

Der nächste Gegner wird erst am Dienstagabend ermittelt. Klar ist jedoch, dass Deutschland am Samstag (24. Januar) auf Norwegen trifft und am kommenden Montag (26. Januar) gegen Frankreich spielt. Der Gegner für das letzte Hauptrundenspiel am Mittwoch (28. Januar) steht noch nicht fest.

In der Gruppe B entscheiden sich die Platzierungen und damit die deutschen Gegner. Dänemark, Portugal und Nordmazedonien sind mögliche Gegner. Die genauen Anwurfzeiten sind noch offen.

Spielende.

Deutschland besiegt den zweifachen Europameister Spanien mit 34:32 und zieht als Gruppensieger in die EM-Hauptrunde ein.

War das die Entscheidung?

Kurz vor Schluss erhöht Uscins auf 33:29. War das der finale Schritt?

Noch rund drei Minuten zu spielen.

Deutschland führt mit drei Toren – das Ticket für die nächste Runde rückt in greifbare Nähe.

30:27 für das DHB-Team!

Bundestrainer Gislason reagiert mit einer Auszeit zum Start der Schlussphase. Das Team fokussiert sich voll auf die letzten Minuten.

Die Gislason-Mannschaft bleibt vorne, noch knapp 15 Minuten zu spielen.

Mit diesem Stand ist Deutschland Gruppenerster und sicher in der EM-Hauptrunde.

Deutschland hält weiterhin mit drei Toren vorne, doch Spanien bleibt hartnäckig dran.

Dank zweier spektakulärer Paraden hält DHB-Keeper Späth die Iberer auf Distanz, 23:20.

18:15! Deutschland baut die Führung auf drei Tore aus.

Knorr zieht im Angriff an seinem Gegenspieler vorbei und verwandelt sicher.

Trotzdem ist Vorsicht geboten, denn gegen Serbien hatte man zuletzt eine vier-Tore-Führung verspielt und das Spiel verloren.

Pause ist vorbei.

Die zweite Halbzeit wurde gerade angepfiffen.

Im letzten Angriff vor der Halbzeit hätte Deutschland auf 18:15 erhöhen können.

Uscins versucht es mit einem Hüftwurf aus zentraler Position, doch der Ball prallt vom Pfosten zurück. Es bleibt bei 17:15.

So geht die DHB-Auswahl als Tabellenführer der Gruppe A in die Pause.

Nur noch gut drei Minuten in der ersten Hälfte, und die Zwei-Tore-Führung bleibt in deutschen Händen.

Golla spielt auf Zerbe links, der hochsteigt – 17:15 für Deutschland!

Etwa zehn Minuten vor der Halbzeit nimmt Spaniens Trainer Ribera seine erste Auszeit.

Bundestrainer Gislason bleibt gelassen: „Mit Geduld weiterspielen“, gibt er seinen Spielern mit auf den Weg.

Bisher überzeugt Deutschland voll und liegt 12:9 vorne.

Doppelte Unterzahl für Spanien!

DHB-Spieler Knorr wird im Angriff vom Gegner am Hals gehalten und dieser erhält eine Zwei-Minuten-Strafe. Kurz darauf sieht auch Serradillo für ein Nachfassen zwei Minuten, muss ebenfalls auf die Bank.

Die deutsche Handballnationalmannschaft hält die Führung mit zwei Toren.

Nach einer Viertelstunde steht es 8:6 für Deutschland.

Knorr sorgt nach etwa fünf Minuten für die 3:2-Führung für Deutschland.

Beide Teams kreieren Chancen, das Spiel verläuft munter hin und her.

Anwurf, das Match läuft.

Die Iberer haben den Ball und spielen von links nach rechts.

Die Mannschaften sind bereit, doch zunächst herrscht Stille.

Vor Spielbeginn legen alle eine Schweigeminute für die Opfer des schweren Zugunglücks im Süden Spaniens ein.

Am Sonntagabend kamen bei der Tragödie nahe Adamuz in der Provinz Córdoba mindestens 40 Menschen ums Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt.

Weitere Informationen dazu: „Auch Deutsche unter den Opfern! Entsetzen nach verheerendem Zugunglück: Wie konnte das passieren?“

Bundestrainer Gislason verändert seinen Kader im Vergleich zum zweiten Gruppenspiel gegen Serbien auf zwei Positionen.

Linksaußen Dahmke und Rückraumspieler Semper fehlen, stattdessen stehen Lichtlein und Langhoff im Aufgebot.

Österreichs Handballer ebneten Deutschland den Weg ins Weiterkommen.

Im letzten Vorrundenspiel bezwang das Team von Nationaltrainer Iker Romero (45) Serbien mit 26:25.

Gegen den bereits qualifizierten Spanien reicht der DHB-Auswahl nun ein Unentschieden, um die nächste Runde zu erreichen.

Das letzte Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft wird im Free-TV übertragen.

Ab 20:15 Uhr überträgt das ZDF live aus Herning, 15 Minuten später erfolgt der Anwurf.

Etwa zwei Stunden vor Anpfiff des letzten Gruppenspiels der Deutschen gegen Spanien richtet sich der Blick aller Fans auf die Partie Serbien gegen Österreich.

Der Ausgang dieses Spiels entscheidet maßgeblich über das Weiterkommen der deutschen Mannschaft.

Je nach Ergebnis könnte ein Unentschieden für die DHB-Auswahl ausreichen. Selbst eine Niederlage wäre noch möglich, wenn Österreich mit drei Toren Vorsprung gewinnt und dabei maximal 29 Tore erzielt.

Vor dem Spiel gegen Spanien wird es in der Halle still, es gibt eine Schweigeminute für die Opfer des Zugunglücks in Andalusien.

Am Sonntagabend entgleiste ein Hochgeschwindigkeitszug nahe Adamuz bei 300 km/h und kollidierte mit einem entgegenkommenden Zug. Mindestens 39 Menschen starben, über 70 wurden in umliegenden Krankenhäusern behandelt.

Die Schweigeminute findet unmittelbar nach den Nationalhymnen statt, danach erfolgt der Anwurf um 20:30 Uhr. Die spanische Delegation hatte das Gedenken angeregt, dem die EHF zustimmte.

Die überraschende Niederlage gegen Serbien bedeutet, dass Deutschland gegen Spanien (20:30 Uhr) nicht nur um Hauptrundenpunkte, sondern um das Weiterkommen überhaupt kämpft.

Gewinnt Serbien gegen Österreich, benötigt Deutschland einen Sieg gegen Spanien mit mindestens drei Toren Vorsprung. Sonst landet das Team in der Dreierwertung mit vier Punkten nur auf Rang drei wegen des schlechteren Torverhältnisses, trotz zwei Siegen aus drei Spielen.

Bei einem Unentschieden Österreich gegen Serbien reicht Deutschland ein einfacher Sieg. Nur bei einem Sieg Österreichs ist Team D nicht zum Sieg verpflichtet, ein Unentschieden oder eine knappe Niederlage könnte reichen.

Die Mannschaft um Kapitän Johannes Golla darf sich jedoch nicht darauf verlassen – um das erste Vorrundenaus bei einer EM zu verhindern, muss heute Abend Vollgas gegeben werden.

Nach der unnötigen Niederlage gegen Serbien hagelte es viel Kritik an DHB-Team und Trainer Alfred Gislason.

Vor allem ehemalige Spieler, die nun als TV-Experten tätig sind, kritisierten scharf.

Stefan Kretzschmar meinte etwa: „Da hätten auch der Busfahrer und der Physiotherapeut stehen können, da kam ja kaum ein Ball an“, bezogen auf die mangelnde Einbindung der Außenpositionen. Weltmeister Michael „Mimi“ Kraus wurde noch deutlicher: „Das war einfach schlecht im Angriff. Man muss es auch so sagen.“

Zuvor gab es auch intern Unstimmigkeiten, nachdem Spielmacher Juri Knorr öffentlich den Trainer kritisierte: „Wir haben die Serben in der ersten Halbzeit dominiert, und dann ändern wir alles. Ich verstehe das nicht. In der zweiten Halbzeit stand ich kaum noch auf dem Feld. Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll. So werden wir es nicht schaffen, wenn Spieler 60 Minuten durchspielen müssen.“

Gislason versuchte hinterher zu beruhigen und sagte, intern werde viel gesprochen. Lukas Mertens fand Knorrs Aussagen jedoch wenig hilfreich: „Wenn Spieler anfangen, darüber zu reden, wer wann wie viel spielt, macht das keinen Sinn. Der Trainer entscheidet darüber.“

Die Zeit zur Beruhigung ist knapp – am Montag muss gegen Spanien ein Sieg her, sonst droht dem Olympia-Zweiten das peinliche Vorrundenaus.

Der Schock muss erst verarbeitet werden. Noch ist das Turnier nicht vorbei, doch heute war ein Sieg fest eingeplant.

Im letzten Gruppenspiel ist gegen Spanien fast sicher ein Sieg nötig.

Bundestrainer Gislason zeigt nach Abpfiff Größe und übernimmt die Verantwortung für einen Auszeit-Fehler. Das war eine Schlüsselszene in der heißen Phase, nach der Deutschland eingebrochen ist.

Trotzdem bleiben viele Fragen, wie das Team die Führung in der zweiten Hälfte aus der Hand gab.

Was für eine Demütigung! Serbien nimmt zwölf Sekunden vor Spielende eine Auszeit – bei zwei Toren Führung und Ballbesitz.

Dann fällt das 30:27 und das Spiel ist zu Ende. Serbien dreht die Partie phänomenal, Deutschland kann es kaum fassen.

Treffer auf beiden Seiten, Serbien führt weiterhin mit zwei Toren. Noch 50 Sekunden auf der Uhr.

Serbien erzielt das 27:25. Deutschland muss in zwei Minuten zwei Tore aufholen. Doch es gibt Siebenmeter und zwei Minuten Strafe für Serbien.

Und was macht Zerbe? Er wirft den Ball über das Tor. Autsch!

Das ist unglücklich! Gislason nimmt Auszeit, während Knorr wirft und trifft. Das Tor zählt nicht.

Die Schiedsrichter schauen sich die Szene in Zeitlupe an, eine klare Entscheidung ist kaum möglich. Die Entscheidung bleibt bestehen, bitter für Deutschland! Serbien führt 26:25. Noch zweieinhalb Minuten zu spielen.

Was für ein Nervenkrieg! Köster bekommt zwei Minuten Strafe nach einem serbischen Konter. Serbien verwandelt den Siebenmeter zum 25:25.

Gislason bringt Wolff zurück ins Tor. Das DHB-Team versteht eine Schiedsrichterentscheidung erneut nicht.

Zerbe verwandelt den Siebenmeter, dann hält Super-Andy im Tor! 25:24 für Deutschland.

Deutschland ist zurück, Uscins erzielt das 24:23. Der Knoten in der Offensive ist geplatzt, und die Halle feuert das Team an!

Kurz darauf gleicht Serbien wieder aus. Noch sechseinhalb Minuten zu spielen.

Deutschland in Überzahl und mit dem Siebenmetertreffer.

Schluroff ist wieder dabei und trifft zum 23:23.

Nach über zwei Minuten Spielzeit trifft Serbien direkt zum 23:21 nach 49 Minuten.

Die deutsche Abwehr lässt zu viele Würfe zu.

Wenig später gleicht Serbien erneut aus. Deutschland verliert im Gegenzug zu schnell den Ball und wird nervös.

Das nutzen die Serben aus und gehen mit 22:21 in Führung, haben nun endgültig das Momentum auf ihrer Seite. Danach folgt eine technische Pause, weil der Hallenboden neu geklebt werden muss – das kommt dem DHB-Team wohl entgegen.

Siebenmeter für Serbien, den Wolff mit der rechten Hand pariert. Die Halle jubelt!

Deutschland führt weiterhin mit 21:20.

Uscins erlöst Deutschland mit dem 21:20.

Grgic kommt langsam im linken Rückraum ins Spiel.

Puh, der 20:20-Ausgleich, da Serbien in der zweiten Hälfte nahezu alles trifft.

Gislason reagiert in der Auszeit, bringt Andreas Wolff ins Tor.

Dahmke verlässt nach 38 Minuten das Feld, Mertens übernimmt auf Linksaußen. Serbien verkürzt erst auf 19:18, dann auf 20:19.

Die Zuschauerzahl beträgt 9.130 Fans, die ein unterhaltsames Handballspiel erleben.

Deutschland verpasst die ersten beiden Abschlussversuche in der zweiten Halbzeit, der dritte von Uscins in Unterzahl sitzt.

Im Gegenzug erzielt Serbien das 18:16, danach ist der DHB wieder komplett.

Das bisherige Spiel macht großen Spaß und darf gerne so weitergehen.

Die zweite Halbzeit startet mit einem Pfostentreffer für Deutschland.

Schluroff gibt nach seinen zwei Treffern vor der Pause ein kurzes Statement ab: „Im Großen und Ganzen ist es unser Tempospiel, das uns gefährlich macht.“

Er lobt zudem den serbischen Torwart. Bis dahin gibt es kaum Kritik.

Wieder trifft Schluroff, und der Ball liegt im Netz. Mit einer Vier-Tore-Führung geht es mit 17:13 in die Kabine.

Etwa 1:30 Minuten vor der Pause nimmt Gislason seine erste Auszeit. Kurz darauf hämmert Schluroff mit 134 km/h den Ball zum 16:13 ins Tor.

Noch 37 Sekunden vor der Pause nimmt Serbien eine Auszeit.

Späth ist in Topform und pariert schon zum siebten Mal.

Uscins erzielt nach 26 Minuten das 14:12, Deutschland trifft nun konstant.

Serbien nutzt einen deutschen Ballverlust und einen Siebenmeter, um auf 11:10 zu verkürzen.

Knorr spielt Golla durch die Beine, 12:10 für Deutschland.

Semper überzeugt mit seinem dritten Treffer zum 11:8 nach 18 Minuten.

Kurz darauf pariert Späth erneut.

Nach 14 Minuten steht es 8:8, Deutschland führt, Serbien gleicht aus.

Die erste Zwei-Minuten-Strafe wird gegen Serbien verhängt, Deutschland nutzt die Überzahl nur teilweise zum 9:8.

Der serbische Torwart zeigt früh seine Klasse und pariert über 50 Prozent deutscher Würfe.

Knorr findet eine Lücke und bringt Deutschland mit 5:4 in Führung.

Deutschland stiehlt Serbien viele Bälle, Knorr vollendet einen Konter zum 4:3, Serbien gleicht zum 4:4 aus.

Späth pariert direkt den ersten serbischen Versuch, Zerbe erzielt das 1:0, Knorr das 2:0.

Nach fünf Minuten steht es 3:3.

Serbien hat Anwurf. Deutschland startet mit Späth im Tor, Knorr im Rückraum und Rückkehrer Dahmke als Linksaußen.

Es geht los. Gislason erwartet von den Serben „sehr viel“ Emotion, eine „sehr gute Abwehr“ und zwei Weltklasse-Torhüter.

Von seinem Team erwartet er ein verbessertes Überzahlspiel und ein höheres Tempo.

Die Stimmung vor Anpfiff in Herning ist großartig, die Arena fast komplett in deutscher Hand.

Die erste Personalentscheidung ist getroffen: Bundestrainer Gislason (66) bringt Rune Dahmke zurück ins Aufgebot. Zum EM-Auftakt gegen Österreich fehlte der Linksaußen angeschlagen.

Für ihn rückt EM-Debütant Matthes Langhoff aus dem Kader. Nils Lichtlein fehlt weiterhin angeschlagen.

Noch knapp 45 Minuten bis zum zweiten Gruppenspiel der Deutschen bei der Handball-EM. Ab 20:30 Uhr geht es gegen Serbien (live in der ARD).

Mit einem Sieg könnte die Mannschaft von Gislason mit Spanien gleichziehen, die in der Gruppe A Österreich mit 30:25 (19:12) besiegten.

Große Zuschauerzahl! Die deutschen Handballer starteten erfolgreich in die EM und zogen viele Zuschauer vor die Bildschirme.

5,532 Millionen Menschen verfolgten in der ARD den 30:27-Sieg gegen Österreich, die höchste Einschaltquote am Donnerstag.

Nur knapp dahinter lag die ZDF-Serie „Der Bergdoktor“ mit 4,95 Millionen Zuschauern.

Beim EM-Auftakt erlitt Torwart Andreas Wolff (34) einen Schockmoment: Ein Ball von Sebastian Frimmel traf ihn direkt ins Gesicht.

Sein linkes Auge lief voll Blut, er musste am Spielfeldrand behandelt werden. „Der Ball traf genau mein offenes Auge. Das war unangenehm. Ich musste behandelt werden, weil es blutete und ich nur einen schwarzen Fleck sah“, erklärte der „Hexer“ nach dem Spiel laut DPA.

Die medizinische Abteilung sorgte jedoch dafür, dass er weiterspielen konnte. „Jetzt sehe ich wieder klar“, ergänzte er. Mit zwölf Paraden war Wolff ein entscheidender Faktor beim 30:27-Auftaktsieg gegen Österreich.

Ende, Deutschland gewinnt den EM-Auftakt gegen Österreich mit 30:27 (12:8)! Bester Werfer war Kapitän Johannes Golla mit sieben Treffern.

Durch den Sieg mit drei Toren Vorsprung übernimmt das DHB-Team die Spitze der Gruppe A, da Spanien am Abend nur knapp gegen Serbien gewann.

Im Parallelspiel gewann Norwegen deutlich mit 39:22 gegen die Ukraine.

War das die Vorentscheidung? Justus Fischer holt einen Siebenmeter heraus, den Zerbe in der 58. Minute zum 28:25 verwandelt.

Auf der Gegenseite gibt es ebenfalls einen Strafwurf für Österreich – doch Wolff hält!

Deutschland kann die Situation ohne Torwart nicht optimal ausnutzen, während Österreich seine Chancen nutzt.

Als Golla eine Zwei-Minuten-Strafe erhält und Deutschland in Unterzahl ist, trifft Nigg zum 24:26 (56. Minute) – nur noch zwei Tore Vorsprung für Deutschland vier Minuten vor Spielende!

Johannes Golla erzielt mit seinem sechsten Versuch den sechsten Treffer, nach 49 Minuten steht es 25:20 für Deutschland.

Das war hart!

Andreas Wolff wird nach einem Ball ins Gesicht ausgewechselt, David Späth kommt ins Tor. Sebastian Frimmel muss wegen des Fouls zwei Minuten auf die Bank, Österreich ist in Unterzahl.

Wie reagiert Deutschland? Mit vielen Toren! In den nächsten fünf Minuten trifft das DHB-Team sechsmal und verteidigt gleichzeitig stark, sodass es nach 41 Minuten 19:14 führt.

Österreich startet gut in die zweite Hälfte und kommt durch Hutecek und Nigg bis auf zwei Tore heran.

Nach 36 Minuten steht es 13:11 für Deutschland.

Weiter geht’s!

Erreicht die deutsche Nationalmannschaft den Auftaktsieg gegen Österreich oder kommt die Alpenrepublik zurück?

Lukas Zerbe gibt kurz vor dem ARD-Mikrofon ein Statement ab und zeigt sich zufrieden mit dem Team.

„Wir haben unsere Chancen genutzt und eine überragende Abwehr gespielt“, lautet sein Fazit. Im Sechs-gegen-Sechs habe man den Gegner kontrolliert, im Sieben-gegen-Sechs gäbe es noch kleine Probleme.

Die erste Halbzeit ist vorbei, Deutschland führt klar mit 12:8 gegen Österreich!

Andreas Wolff bleibt einer der weltbesten Torhüter. Schon jetzt hat er eine beeindruckende Paradequote von 42 Prozent.

Das DHB-Team führt erstmals mit vier Toren!

In der 25. Minute trifft Zerbe zum 11:7, Deutschland hat das Spiel im Griff. Österreich nimmt daraufhin die erste Auszeit.

Die Taktik der Österreicher rächt sich: Deutschland gewinnt den Ball in der Offensive der Gastgeber, Golla schaltet schnell und trifft ins leere Tor auf der anderen Seite.

Nach 20 Minuten steht es 8:6 für Deutschland.

Jetzt ist Österreich wieder im Spiel, ein schneller Gegenstoß sorgt in der 18. Minute für den Ausgleich. Es steht 6:6.

Deutschland erzielt in der 13. Minute das 5:2, daraufhin nimmt Österreich den Torwart raus, um einen siebten Feldspieler zu bringen, und erzielt prompt den Anschluss.

Doch das Risiko birgt Gefahr: Weil das Tor leer ist, probiert Wolff einen Wurf quer über das ganze Feld, scheitert jedoch am Pfosten.

Torarmes Spiel zu Beginn! Nach sieben Minuten steht es gerade einmal 2:1 für Deutschland, das erste Turniertor erzielte Lukas Zerbe per Siebenmeter.

Beide Teams verteidigen stark, Wolff konnte sich schon mehrfach auszeichnen. Der von ihm kritisierte „Anti-Handball“ – sieben Feldspieler bei leerem Tor – ist bei Österreich bisher nicht zu sehen.

Das Spiel läuft! Die Schiedsrichter aus Montenegro geben den Ball frei, Deutschland startet mit dem Angriff.

Für das DHB-Team beginnen Andreas Wolff, Marko Grgic, Julian Köster, Renars Uscins, Lukas Mertens, Kapitän Johannes Golla und Lukas Zerbe.

Parallel trifft in Gruppe C Norwegen auf die Ukraine.

Alles ist vorbereitet für das erste EM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft!

Die Hymnen werden gespielt, zuerst die deutschen Spieler, dann die Österreicher.

Vor jedem Spiel muss der 18er-Kader auf 16 Spieler reduziert werden. Nils Lichtlein fällt angeschlagen aus, Bundestrainer Gislason verzichtet zudem auf Rune Dahmke, berichten Bild und Sportschau.

Dahmke, der vor zehn Jahren mit Deutschland Europameister wurde, war überraschend in den EM-Kader berufen worden, verpasste zudem das Vorbereitungsspiel wegen Gepäckproblemen.

Das erste Gruppenspiel ist vorbei! Mitfavorit Spanien besiegt Serbien knapp mit 29:27 und übernimmt die Tabellenführung.

Im Parallelspiel gewann Frankreich deutlich mit 42:28 gegen Tschechien.

Los geht’s! Pünktlich um 18 Uhr eröffneten die ersten vier Teams die Handball-EM.

In der deutschen Gruppe A standen sich Spanien und Serbien gegenüber, in Gruppe C spielte Frankreich gegen Tschechien.

Andreas Wolff (34) erwartet vom Angstgegner „Anti-Handball“, doch ein Auftaktsieg der Deutschen wäre für den Keeper die einzige akzeptable Option.

Im Duell mit Österreich am Donnerstagabend (20:30 Uhr) geht das Team von Gislason als klarer Favorit in die Partie.

Das ÖHB-Team um Lukas Hutecek (25) und Nikola Bilyk (29) besitzt durchaus Qualität, in der EM-Qualifikation war Deutschland in Wien nur zu einem 26:26 gekommen.

Bundeskanzler Friedrich Merz (70) sendet den deutschen Handballern unterstützende Worte.

„Tempo, Leidenschaft und Teamgeist – das zeichnet den Handball aus. Nach dem großartigen Turnier der Frauen starten heute die Männer in die EM. Ich drücke unserer Nationalmannschaft die Daumen für Erfolg und einen fairen Wettbewerb“, schrieb der CDU-Politiker in den sozialen Netzwerken.

Die Gruppenspiele haben es in sich! Mit Österreich, Serbien und dem zweifachen Europameister Spanien warten für Deutschland harte Aufgaben. Sollte das Team von Bundestrainer Alfred Gislason (66) weiterkommen, droht ein mögliches Highlight-Duell mit Handballgigant Dänemark.

Für Gislason ist es „bei dieser Gegner-Konstellation wahrscheinlich das schwierigste Turnier bisher“. Dennoch hat der Isländer das Halbfinale als Ziel ausgegeben. „An guten Tagen können wir jeden schlagen“, betonte Gislason.

Der erste EM-Titel seit 2016 würde für die deutschen Handballer auch finanziell lukrativ sein.

Die Mannschaft um Gislason erhält bei Gold eine Prämie von insgesamt 575.000 Euro, teilte der DHB mit.

„Ab 20 eingesetzten Spielern erhöht sich die Summe auf bis zu 600.000 Euro“, hieß es weiter. Die Prämienregelung wurde vom DHB-Sportvorstand Ingo Meckes (49) gemeinsam mit Kapitän Johannes Golla (28) und den Führungsspielern Julian Köster (25) und Andreas Wolff (34) ausgehandelt.

Verbaler Angriff! DHB-Torwart Andreas Wolff (34) heizte die Stimmung vor dem EM-Auftakt gegen Österreich mit deutlicher Kritik an.

Einen Tag vor dem Spiel am Donnerstag (20:30 Uhr) in Herning reagierten die Österreicher mit Unverständnis auf Wolffs Aussagen.

Mehr dazu: „Handball-Streit vor EM-Start! Deutscher Keeper provoziert Auftakt-Gegner“

Zum EM-Auftakt könnte Deutschlands Nils Lichtlein (23) ausfallen.

Der Linkshänder von Füchse Berlin zog sich am Montagabend bei einem Training in Hannover eine Verletzung am linken Vorfuß zu, wie der DHB mitteilte.

Trotzdem reiste der 23-Jährige mit ins Quartier nach Silkeborg. „Es ist möglich, dass er in zwei Tagen wieder einsatzbereit ist, vielleicht aber auch erst in vier Tagen“, sagte Nationalmannschaftsmanager Benjamin Chatton (44) bei der Ankunft.

Ein längerer Ausfall wird nicht erwartet, Nachnominierungen sind daher momentan nicht geplant.

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