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Handball-EM: Dank Grgic und Wolff gelingt Deutschland auch gegen Norwegen ein Sieg

Die Männer-Handball-Europameisterschaft 2026 in Dänemark, Schweden und Norwegen befindet sich momentan auf einem spannenden Höhepunkt.

Bis zum 1. Februar kämpfen insgesamt 24 Teams in den drei Gastgeberländern um den begehrten Titel. Darunter ist auch die deutsche Nationalmannschaft, die auf die erste EM-Medaille seit dem Gewinn der Goldmedaille vor zehn Jahren hofft.

Zum Auftakt der Hauptrunde setzte sich Deutschland knapp mit 32:30 gegen Portugal durch und sicherte sich so gute Voraussetzungen für das Halbfinale. Auch gegen Norwegen gab es dank einer herausragenden Leistung von Torwart Andreas Wolff (34) einen knappen 30:28-Erfolg.

TAG24 berichtet live vom Kontinentalturnier und versorgt Euch mit allen aktuellen Informationen.

Den wichtigen Sieg gegen Norwegen verdankt das Team vor allem den starken Leistungen von Andreas Wolff (34) und Marko Grgic (22).

Der erfahrene DHB-Torhüter entschärfte mehr als 20 Würfe mit Weltklasse-Paraden, während der 22-jährige Rückraumspieler mit sieben Treffern offensiv für Glanzpunkte sorgte.

Das Spiel ist zu Ende!

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft gewinnt das zweite Hauptrundenspiel ebenfalls und bezwingt Norwegen mit 30:28.

Mit nun 6:0 Punkten führt das deutsche Team die Gruppe 1 an und befindet sich damit auf Kurs zum Halbfinale.

Auch das nötige Quäntchen Glück war dabei!

Deutschlands Lichtlein verfehlte zwar zunächst das Tor, doch der Abpraller landete direkt bei Goller, der den Ball aufnahm und zum 30:26 einnetzte.

Es bleiben nur noch wenige Minuten.

Norwegen kämpft sich zurück: Der Vorsprung schrumpft auf 26:24.

Es hätte noch knapper werden können, doch Norwegen scheitert immer wieder an DHB-Keeper Andreas Wolff.

Was passiert hier?

Die deutsche Offensive läuft auf Hochtouren und ist kaum aufzuhalten, während Norwegen kaum noch mithalten kann.

Das Team von Bundestrainer Gislason führt mit 26:21.

Wieder übernimmt Grgic Verantwortung und trifft.

Aus der Distanz nimmt der deutsche Rückraumspieler Maß, feuert einen platzierten Wurf ab und bringt das Spiel auf 24:21 für Deutschland.

Jetzt führt das DHB-Team!

Kapitän Golla verwandelt zum 22:21 gegen die skandinavischen Gastgeber.

So leicht kann es gehen!

Grgic setzt sich rechts durch, schließt aus spitzem Winkel ab und trifft zum 21:21-Ausgleich.

Unglaublich, was Andreas Wolff hier wieder zeigt.

Mit einer spektakulären Parade wehrt er den Wurf von Anderson ab und verhindert damit eine weitere Chance der Norweger.

Die deutsche Mannschaft startet nach der Pause holprig: Zunächst wirft Uscins den Ball über das Tor, dann pariert Bergerud den Wurf von Fischer.

Norwegen nutzt die Fehler sofort aus und führt nun mit 18:15.

Weiter geht’s!

Im zweiten Durchgang spielt Deutschland nun von links nach rechts.

Kurze Zeit später folgt die Pause. Deutschland liegt mit zwei Toren hinten.

Vor allem DHB-Keeper Wolff verhindert durch wichtige Paraden, dass der Rückstand noch größer wird und hält seine Mannschaft im Spiel.

Wie schnell sich das Blatt wenden kann.

Gerade noch in Führung, liegt Deutschland nun mit 15:17 zurück.

Norwegen versucht, die Zwei-Minuten-Strafe ohne Torwart zu überbrücken, doch die Aktion misslingt.

DHB-Spieler Zerbe nutzt die Gelegenheit und trifft ins leere Tor – Deutschland geht mit 13:12 in Führung.

Aus deutscher Sicht ärgerlich: Trotz Überzahl kassiert die Mannschaft den Treffer zum 11:12-Rückstand.

Es sind weniger als zehn Minuten in der ersten Halbzeit zu spielen.

11:10 für Deutschland!

Norwegens Cheftrainer Wille nimmt eine Auszeit, Bundestrainer Gislason nutzt die Pause ebenfalls, um mit seiner Mannschaft zu sprechen.

Wolff zeigt erneut seine Klasse!

Mit dem linken Oberschenkel pariert er den Ball von Sagosen und verhindert damit die achte Chance der Norweger.

Auch auf der Gegenseite beweist der Torwart seine Qualität.

Deutschlands Zerbe kommt zum Abschluss, unterliegt jedoch Norwegens Bergerud. Es bleibt 5:7 aus deutscher Sicht.

Ein großes Lob an Wolff!

Knorr verliert den Ball im Angriff, doch der DHB-Keeper ist sofort zur Stelle, rettet mit einer starken Parade und verhindert das Gegentor.

Gröndahl erhöht auf 5:2 für Norwegen, woraufhin Bundestrainer Gislason eine frühe Auszeit nimmt.

Die Offensivleistung seines Teams lässt noch zu wünschen übrig, da zu viele Chancen vergeben werden.

Zuerst Schluroff, dann Kapitän Goller: Das DHB-Team vergibt zu Beginn gleich zwei hochkarätige Möglichkeiten zur Führung.

Nach rund sechs Spielminuten steht es 1:1.

Schon wenige Minuten nach Spielbeginn zeigt sich Andreas Wolff zum ersten Mal: Gegen Norwegens Pedersen macht er sich groß und pariert – es steht 0:0.

Jetzt geht’s los!

Deutschland hat Anwurf, die Partie ist eröffnet.

Beide Teams bereiten sich auf die Nationalhymnen vor.

Gleich geht es los!

Wer die Partie live verfolgen möchte, kann auf ZDF einschalten, das öffentlich-rechtliche Fernsehen überträgt das Spiel live.

Alternativ lässt sich das Match auch in unserem Liveticker verfolgen.

Vorhang auf: Die deutschen Handballer betreten das Spielfeld.

Der Anwurf erfolgt in wenigen Minuten.

Showtime in Herning: Am heutigen Samstagabend (Anwurf 20:30 Uhr) trifft die deutsche Nationalmannschaft im zweiten Hauptrundenspiel auf Norwegen.

Nur drei Tage nach dem dramatischen Sieg gegen Portugal möchte das Team von Bundestrainer Alfred Gislason (66) die Tabellenführung verteidigen und mit einem weiteren Erfolg den Weg Richtung EM-Halbfinale festigen.

Ein Sieg sichert nicht nur Platz eins in der Gruppe, sondern reduziert auch den Druck auf die bevorstehenden Spiele gegen Olympiasieger Dänemark und Titelverteidiger Frankreich.

Entwarnung im deutschen Lager: Kapitän Johannes Golla (28) steht im Duell mit Norwegen zur Verfügung.

Nach der Roten Karte im knappen Sieg über Portugal am Donnerstagnachmittag verzichtete die Europäische Handball-Föderation auf eine weitere Sperre.

Somit kann Bundestrainer Gislason im Top-Spiel am Samstagabend (Anwurf 20:30 Uhr) auf seinen Kreisläufer bauen.

Golla hatte Portugals Francisco "Kiko" Costa (20) zunächst in der Abwehr gehalten und später mit der Hand ins Gesicht getroffen, was die Rote Karte nach sich zog.

Nach Dänemarks Sieg am Donnerstagabend gegen Frankreich (32:19) führt die deutsche Mannschaft jetzt die Hauptrundengruppe eins an. Norwegen setzte sich ebenfalls knapp mit 35:34 gegen Spanien durch.

Am Freitag beginnen die Hauptrundenspiele der Gruppe zwei in Malmö. Dort trifft Island auf Kroatien (15:30 Uhr), die Schweiz auf Ungarn (18 Uhr) und Slowenien auf Schweden (20:30 Uhr).

Am Samstag geht es für Deutschland weiter mit dem Spiel gegen Norwegen (20:30 Uhr). Zuvor treten Frankreich gegen Portugal (15:30 Uhr) und Spanien gegen Dänemark (18 Uhr) an.

Portugal gelingt im eigenen Angriff der Anschlusstreffer, doch den letzten Treffer setzt Renars Uscins zum 32:30! Die Sirene ertönt, Deutschland gewinnt nach einem nervenaufreibenden Kampf gegen Portugal und übernimmt die Spitze der Hauptrundengruppe!

Miro Schluroff war mit sieben Toren der erfolgreichste Werfer im DHB-Team, doch zum "Man of the Match" wurde Torwart Andreas Wolff gekürt, der 32,6 Prozent der gegnerischen Würfe entschärfte.

Im vermutlich letzten Angriff der Deutschen verfehlt Mertens, es steht 30:29. Doch ein Portugiese hält den Deutschen am Arm!

Den fälligen Siebenmeter verwandelt Zerbe zum 31:29, es verbleiben nur noch 30 Sekunden.

Was für ein Krimi! Wolff hält einen Ball, der allerdings wohl über die Linie gerollt ist. Die Schiedsrichter schauen zur Sicherheit auf den Videobildschirm und geben das Tor für Portugal.

Deutschland erzielt kurz vor Ende in Unterzahl das 27:25, doch weil Wolff noch nicht auf seinem Platz ist, gelingt den Portugiesen postwendend der Anschlusstreffer.

Harte Entscheidung! Nach Durchsicht der Videobilder wird Kapitän Johannes Golla mit Rot vom Platz gestellt, da er einem Gegenspieler mit dem Unterarm ins Gesicht gefasst hatte.

Auch Fischer erhält eine Zwei-Minuten-Strafe, sodass Deutschland in Unterzahl weiterspielen muss.

Trotzdem trifft Schluroff zum 24:22 und stellt den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her, noch sieben Minuten auf der Uhr!

Justus Fischer zieht einen Siebenmeter, den Lichtlein jedoch vergibt.

Deutschland erzielt dennoch das 24:22, Zerbe überwindet Capdeville von Rechtsaußen.

Deutschland kontrolliert zunehmend das Spiel und geht erstmals in dieser Hälfte mit zwei Toren in Führung!

Schluroff und Knorr treffen hintereinander, es steht 21:19. Doch es sind noch etwa 14 Minuten zu spielen.

Andreas Wolff zeigt sich auch heute wieder in Topform, beim 19:18 pariert der Torhüter erneut.

Portugal nimmt daraufhin die erste Auszeit der Halbzeit, kommt danach mit sieben Feldspielern und ohne Torwart zurück – eine Taktik, die Wolff zuvor als "Anti-Handball" kritisiert hatte.

Beim Spielstand von 17:17 wird die Partie kurz unterbrochen, da die Schiedsrichter eine Szene am Bildschirm überprüfen wollen.

Für einen Treffer ins Gesicht von Golla erhält Cavalcanti eine Zwei-Minuten-Strafe, eine Rote Karte wird nicht ausgesprochen.

Portugal geht immer wieder in Führung, doch Deutschland kontert jeden Rückstand sofort.

Dann verliert Portugal den Ball, Deutschland hat den Vorteil und Schluroff trifft in der 39. Minute zum 16:15 – die erste Führung in dieser Hälfte!

Während die erste Hälfte noch verhalten begann, sehen wir nun ein deutlich schnelleres Spiel!

Schluroff, Costa und Uscins wechseln sich mit Treffern ab, nach nur 135 Sekunden steht es 13:13. Wird das hier ein richtiges Torfestival?

Portugal hat den Anwurf zur zweiten Halbzeit und lässt nicht lange auf sich warten: Costa trifft acht Sekunden nach Anpfiff zur 12:11-Führung.

In der Pause äußert Justus Fischer im Sportschau-Interview die größte Schwäche der Deutschen.

"Zu viele technische Fehler im Angriff", sagt der Kreisläufer. "Das Ergebnis ist trotzdem okay. Wenn wir diese Fehler abstellen, wird es in der zweiten Halbzeit deutlich besser."

Kaum ist Kapitän Golla zurück, muss Deutschland erneut in Unterzahl spielen, Kiesler erhält zwei Minuten.

Portugal nutzt die Überzahl und stellt auf 11:11, mit diesem Ergebnis geht es in die Pause.

Der Kapitän steht im Fokus! Erst erhöht Golla auf 10:8 für Deutschland, dann muss er wegen eines harten Einsatzes in der Defensive für zwei Minuten vom Platz.

Jetzt führt die Nationalmannschaft!

Neves blockt Zerbe und erhält dafür eine Zwei-Minuten-Strafe. Den folgenden Siebenmeter verwandelt Lichtlein zum 8:8. Dank Wolffs starken Paraden bleibt Deutschland im Angriff und stellt durch Uscins auf 9:8 nach 24 Minuten.

Viele Fehlwürfe im Anschluss, doch Wolff und sein Gegenüber Capdeville halten jeweils zwei Angriffe.

Portugal kann auch durch die Auszeit von Trainer Pereira nichts ausrichten.

Kurze Verschnaufpause für Nils Lichtlein, der nach einem Foul von Salvador behandelt wird. Der Portugiese muss ebenfalls für zwei Minuten vom Platz und entschuldigt sich fair beim Deutschen.

Direkt danach trifft Grgic zum siebten Mal, nach 19 Minuten steht es 7:8.

Die deutsche Mannschaft hat Portugal bisher noch nicht richtig unter Druck setzen können und zeigt vor allem in der Offensive noch nicht ihr Potenzial. Nach etwa 13 Minuten sind erst vier Tore gefallen, davon zwei per Siebenmeter.

Portugal konnte Wolff bereits sechsmal überwinden, was Bundestrainer Gislason zu einer frühen Auszeit zwang.

Nachdem Portugal auf 3:1 gestellt hatte, erhält Deutschland einen Siebenmeter, den Lichtlein souverän verwandelt.

Wolff zeigt anschließend seine Klasse mit einer Parade, aus dem schnellen Gegenstoß gleicht Deutschland zum 3:3 aus.

Das erste Tor der Partie erzielte Kapitän Johannes Golla! Danach dauerte es zwar eine Weile bis zum nächsten Treffer der Deutschen, aber Portugal übernahm zunächst das Kommando.

Nach gut vier Minuten traf Francisco Costa zum 2:1, Portugal ging in Führung.

Das Spiel läuft, Deutschland startet mit Torwart Andreas Wolff, Juri Knorr, Julian Köster, Renars Uscins, Lukas Mertens, Kapitän Johannes Golla und Lukas Zerbe.

Für das DHB-Team geht es heute nicht nur um einen gelungenen Start in die Hauptrunde, sondern auch um die Revanche für das bittere WM-Viertelfinal-Aus vor einem Jahr, als Portugal Deutschland in der Verlängerung mit 31:30 besiegte.

Rund zehn Minuten vor dem Anwurf betreten die Teams die Halle und singen die Nationalhymnen.

Bundestrainer Alfred Gislason warnt im Sportschau-Interview nochmal vor dem Gegner, der Portugal überraschend den Favoriten Dänemark vor heimischem Publikum besiegt hatte.

Wie bei jedem Spiel muss Gislason auch diesmal zwei Spieler aus dem 18er-Kader streichen: Kreisläufer Jannik Kohlbacher und Rechtsaußen Mathis Häseler fehlen heute.

Beide waren bisher Teil des Kaders, aber bislang nur selten eingesetzt worden. Rune Dahmke, Nils Lichtlein, Franz Semper und Matthes Langhoff, die bereits ein- bis zweimal gestrichen waren, sind dagegen dabei.

Es geht wieder los! Nach einer ungewöhnlich langen Pause von drei Tagen startet das DHB-Team heute in die Hauptrunde.

Das erste Spiel in der "Todesgruppe" findet ungewöhnlich früh um 15:30 Uhr statt. Bisher spielte Deutschland immer erst abends um 20:30 Uhr, heute heißt es also schon am Nachmittag einschalten für alle Fans des Teams von Alfred Gislason.

Gute Nachricht vor dem Duell mit Portugal: Der europäische Verband EHF hat den portugiesischen Kreisläufer Victor Iturriza (35) für ein Spiel gesperrt, er fehlt somit im Spiel gegen Deutschland.

Iturriza hatte im WM-Viertelfinale vor einem Jahr mit sieben Treffern maßgeblich zum portugiesischen Sieg nach Verlängerung beigetragen.

Beim überraschenden Sieg gegen Dänemark erhielt der 35-Jährige kurz vor Spielende seine dritte Zwei-Minuten-Strafe und die Rote Karte wegen eines Fouls an Mathias Gidsel.

Anders als im Fußball führt dies nicht automatisch zu einer Sperre für das nächste Spiel. Da die EHF-Disziplinarkommission die Aktion als "grobe Fahrlässigkeit und gefährlich" einstufte, wurde Iturriza für das Spiel gegen Deutschland gesperrt.

Am Montagabend verlor Topfavorit Dänemark überraschend gegen Portugal (29:31), daher trifft die deutsche Mannschaft in der Hauptrunde als erstes auf Portugal.

Das Spiel findet bereits am Donnerstag um 15:30 Uhr statt. Die weiteren Termine stehen fest: Samstag gegen Norwegen um 20:30 Uhr, Montag gegen Dänemark um 20:30 Uhr und Mittwoch (28. Januar) gegen Frankreich um 18 Uhr.

Angesichts der starken Gegner sprach Nationalmannschafts-Manager Benjamin Chatton von einer "Todesgruppe". "Das verspricht Hitchcock-Klassiker im Zwei-Tages-Rhythmus", so Chatton.

Deutschland, Portugal und Frankreich nehmen als Vorrundensieger jeweils zwei Punkte mit in die Hauptrunde. Die zwei besten Teams ziehen ins Halbfinale ein, der Drittplatzierte spielt um Rang fünf.

In der anderen Hauptrundengruppe kämpfen Schweden, Kroatien, Slowenien, Schweiz, Island und Ungarn um den Halbfinaleinzug.

Nach dem Sieg gegen Spanien geht es für die DHB-Auswahl am Donnerstag in der Hauptrunde weiter.

Der nächste Gegner wird am Dienstagabend ermittelt. Sicher ist, dass Deutschland am Samstag (24. Januar) gegen Norwegen spielt und am Montag (26. Januar) auf Frankreich trifft. Der letzte Gegner in der Hauptrunde am Mittwoch (28. Januar) steht noch nicht fest.

In Gruppe B fallen die Entscheidungen über die Platzierungen und damit die deutschen Gegner. Dänemark, Portugal und Nordmazedonien sind noch im Rennen. Die genauen Anwurfzeiten sind noch offen.

Ende der Partie.

Deutschland schlägt den zweifachen Europameister mit 34:32 und zieht als Gruppensieger in die EM-Hauptrunde ein.

Das muss doch die Entscheidung sein!

Kurz vor Spielende erhöht Uscins auf 33:29. War das schon die Vorentscheidung?

Etwa drei Minuten verbleiben.

Deutschland führt mit drei Toren – das Weiterkommen rückt in greifbare Nähe.

30:27 für das DHB-Team!

Bundestrainer Gislason nimmt zu Beginn der Schlussphase eine Auszeit, um die Konzentration auf die letzten Minuten zu lenken.

Das Team von Gislason liegt weiterhin vorn, knapp 15 Minuten sind noch zu spielen.

Damit ist Deutschland aktuell Gruppenerster und sicher in der Hauptrunde.

Deutschland bleibt drei Tore voraus, doch Spanien bleibt dran.

Mit zwei spektakulären Paraden hält DHB-Keeper Späth die Iberer auf Distanz, es steht 23:20.

18:15! Deutschland baut die Führung auf drei Tore aus.

Knorr setzt sich durch und trifft präzise ins Netz.

Doch Vorsicht ist geboten: Gegen Serbien gab man zuletzt eine vier-Tore-Führung noch aus der Hand.

Pause ist vorbei.

Der zweite Durchgang wurde angepfiffen.

Im letzten Angriff vor der Pause hätte Deutschland auf 18:15 erhöhen können.

Uscins probierte einen Hüftwurf aus zentraler Position, doch der Ball prallte vom Pfosten zurück – es bleibt 17:15.

Die DHB-Auswahl geht als Tabellenführer der Gruppe A in die Pause.

Nur noch knapp drei Minuten der ersten Hälfte, die Zwei-Tore-Führung bleibt bestehen.

Goller findet Zerbe auf links, der hochsteigt – 17:15 für Deutschland!

Etwa zehn Minuten vor der Halbzeit nimmt Spaniens Trainer Ribera die erste Auszeit.

Bundestrainer Gislason bleibt ruhig: „Mit Geduld weiterspielen“, gibt er seinen Spielern mit auf den Weg.

Bislang spielt Deutschland überzeugend und führt mit 12:9.

Doppelte Unterzahl für Spanien!

Knorr geht zum Angriff, wird von Serdio am Hals gehalten, der dafür zwei Minuten erhält. Kurz darauf sieht auch Serradillo für ein Nachfassen gegen Köster die Zeitstrafe und muss ebenfalls auf die Bank.

Die deutsche Nationalmannschaft liegt weiterhin mit zwei Treffern vorne.

Nach 15 Minuten steht es 8:6.

Nach fünf Minuten sorgt Knorr für die 3:2-Führung für Deutschland.

Es gibt Chancen auf beiden Seiten, das Spiel verläuft ausgeglichen.

Anwurf, das Match läuft.

Die Iberer haben den Ball und spielen von links nach rechts.

Die Teams sind bereit, doch zunächst herrscht Stille.

Vor Spielbeginn wird eine Schweigeminute für die Opfer eines tragischen Zugunglücks in Südspanien abgehalten.

Am Sonntagabend starben bei dem Unglück nahe Adamuz in der Provinz Córdoba mindestens 40 Menschen, Dutzende wurden verletzt.

Mehr dazu hier: „Auch Deutsche unter den Opfern! Entsetzen nach verheerendem Zugunglück: Wie konnte das passieren?“

Bundestrainer Gislason nimmt im Vergleich zum zweiten Gruppenspiel gegen Serbien zwei Änderungen vor.

Linksaußen Dahmke und Rückraumspieler Semper fehlen, stattdessen sind Lichtlein und Langhoff im Aufgebot.

Österreichs Handballer ebneten Deutschland den Weg in die Hauptrunde.

Im abschließenden Vorrundenspiel schlug das Team von Trainer Iker Romero Serbien mit 26:25.

Gegen die bereits qualifizierten Spanier reicht Deutschland ein Unentschieden für das Weiterkommen.

Das letzte Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft ist im Free-TV zu sehen.

Um 20:15 Uhr startet die Live-Übertragung auf ZDF aus Herning, 15 Minuten später erfolgt der Anwurf.

Rund zwei Stunden vor Anpfiff richtet sich der Blick der deutschen Fans auf das Spiel Serbien gegen Österreich.

Der Ausgang beeinflusst die Chancen Deutschlands auf den Einzug in die Hauptrunde.

Je nach Ergebnis reicht Deutschland am späten Abend möglicherweise ein Unentschieden. Selbst eine Niederlage wäre noch möglich, wenn Österreich mit mindestens drei Toren Vorsprung gewinnt und höchstens 29 Tore erzielt.

Vor dem wichtigen Spiel gegen Spanien wird es eine Schweigeminute für die Opfer des Zugunglücks in Andalusien geben.

Am Sonntagabend entgleiste ein Hochgeschwindigkeitszug nahe Adamuz in der Provinz Córdoba und kollidierte mit einem entgegenkommenden Zug. Mindestens 39 Menschen starben, über 70 wurden in Krankenhäusern behandelt.

Die Schweigeminute findet nach den Nationalhymnen statt, danach beginnt um 20:30 Uhr das Spiel. Die spanische Delegation hatte um das Gedenken gebeten, dem die EHF nachkam.

Die überraschende Niederlage gegen Serbien sorgt dafür, dass Deutschland heute gegen Spanien (20:30 Uhr) nicht nur um Punkte für die Hauptrunde, sondern um das Weiterkommen selbst kämpft.

Siegt Serbien gegen Österreich, benötigt Deutschland gegen Spanien einen Sieg mit mindestens drei Toren Unterschied. Andernfalls landet das Team nach dem Dreiervergleich mit vier Punkten auf dem dritten Platz und scheidet trotz zwei Siegen aus.

Bei einem Unentschieden zwischen Österreich und Serbien reicht Deutschland ein einfacher Sieg, bei einem österreichischen Erfolg genügt ein Unentschieden oder sogar eine knappe Niederlage.

Doch darauf darf die Mannschaft um Kapitän Golla nicht bauen – um ein Vorrunden-Aus zu verhindern, muss heute Vollgas gegeben werden.

Nach der Niederlage gegen Serbien hagelte es Kritik von allen Seiten an Team und Trainer Alfred Gislason.

Insbesondere ehemalige Spieler und TV-Experten übten harte Worte. Stefan Kretzschmar etwa sagte: „Da hätten auch der Busfahrer und der Physiotherapeut stehen können, da kam ja gar kein Ball hin.“ Weltmeister Michael „Mimi“ Kraus erklärte: „Das war einfach schlecht im Angriff. Man muss es auch mal beim Namen nennen.“

Interne Unruhe gab es auch, nachdem Spielmacher Juri Knorr öffentlich die Wechselpolitik kritisierte: „Wir haben die Serben in der ersten Halbzeit überrannt, dann ändern wir alles. Ich verstehe das nicht. Ich stand in der zweiten Halbzeit kaum auf dem Feld. So schaffen wir es nicht, wenn Spieler 60 Minuten durchspielen müssen.“

Gislason versuchte die Situation zu beruhigen und betonte, viel werde intern besprochen, während Lukas Mertens die Aussagen von Knorr wenig hilfreich fand: „Wenn Spieler anfangen, darüber zu sprechen, wer wann spielen will, bringt das nichts. Der Trainer entscheidet, wer auf dem Feld steht.“

Viel Zeit zur Klärung bleibt nicht. Schon am Montag muss gegen Spanien ein Sieg her, sonst droht dem Olympia-Zweiten ein peinliches Vorrunden-Aus.

Dieser Schock muss erst verarbeitet werden. Noch ist das Turnier nicht vorbei, aber heute war ein Sieg fest eingeplant.

Im letzten Gruppenspiel wird gegen Spanien wohl zwingend ein Sieg benötigt.

Gislason zeigt nach der Partie Größe und übernimmt die Verantwortung für einen Fehler bei der Auszeit-Organisation. Das war eine Schlüsselszene, nach der Deutschland auseinanderbrach.

Trotzdem bleiben viele Fragen offen, wie das DHB-Team die zweite Halbzeit aus der Hand geben konnte.

Was für eine Demütigung! Serbien nimmt zwölf Sekunden vor Schluss eine Auszeit – bei zwei Toren Führung und Ballbesitz.

Dann fällt das 30:27 und die Partie ist vorbei. Serbien dreht die Begegnung phänomenal – Deutschland ist fassungslos.

Beide Teams treffen, Serbien bleibt zwei Tore vorne. Noch 50 Sekunden auf der Uhr.

Serbien erzielt das 27:25. Deutschland muss in zwei Minuten zwei Tore aufholen, doch Serbien bekommt einen Siebenmeter und zwei Minuten Überzahl.

Was tut Zerbe? Er wirft den Ball über das Tor – ärgerlich!

Unglücklicher Moment! Gislason nimmt die Auszeit, während Knorr wirft und trifft. Das Tor zählt nicht.

Die Schiedsrichter schauen sich die Szene in Zeitlupe an, bleiben aber bei ihrer Entscheidung – bitter!

Serbien führt 26:25. Noch zweieinhalb Minuten.

Ein echter Nervenkrimi! Köster erhält zwei Minuten nach serbischem Konter. Serbien verwandelt den Siebenmeter zum 25:25.

Gislason bringt Wolff wieder ins Tor. Das DHB-Team versteht erneut eine Schiedsrichterentscheidung nicht.

Zerbe verwandelt den Siebenmeter, danach hält Wolff erneut stark! 25:24.

Deutschland ist zurück, Uscins erzielt das 24:23. Der Knoten ist endlich geplatzt, die Halle ist wieder voll da!

Serbien gleicht anschließend wieder aus. Noch sechseinhalb Minuten.

Deutschland in Überzahl mit Siebenmeter-Treffer.

Schluroff ist wieder auf dem Feld und trifft zum 23:23.

Nach über zwei Minuten Unterbrechung trifft Serbien direkt zum 23:21 nach 49 Minuten.

Die deutsche Abwehr lässt zu viele Würfe zu.

Kurz darauf gleicht Serbien erneut aus. Deutschland verliert den Ball zu schnell und wirkt nervös.

Serbien nutzt dies und geht mit 22:21 in Führung. Danach wird der Hallenboden wegen einer Pause geklebt – was dem DHB-Team zugutekommen dürfte.

Siebenmeter für Serbien, den Wolff mit der rechten Hand pariert. Die Halle tobt!

Deutschland führt weiterhin mit 21:20.

Uscins erlöst Deutschland vorübergehend mit dem 21:20.

Grgic ist nun auch im linken Rückraum aktiv.

Puh, der 20:20-Ausgleich, denn Serbien trifft in der zweiten Halbzeit fast alles.

Gislason reagiert in der Auszeit und bringt Wolff ins Tor.

Dahmke verlässt nach 38 Minuten den Platz, Mertens kommt auf Linksaußen. Serbien verkürzt auf 19:18 und dann auf 20:19.

9.130 Zuschauer feiern ein spannendes Handballspiel.

Deutschland verfehlt die ersten beiden Versuche im zweiten Durchgang, doch der dritte von Uscins in Unterzahl sitzt.

Serbien macht im Gegenzug das 18:16, danach ist die deutsche Mannschaft wieder komplett.

Bislang macht das Spiel viel Spaß und darf gerne so weitergehen.

Die zweite Halbzeit beginnt mit einem Pfostentreffer für Deutschland.

Schluroff äußert sich nach zwei Toren vor der Pause zum Spiel: „Vor allem das Tempospiel macht uns so gefährlich.“

Er lobt auch den serbischen Torwart, bis dahin gibt es wenig zu kritisieren.

Wieder Schluroff, wieder trifft er. Mit vier Toren Vorsprung geht es in die Kabine.

Eineinhalb Minuten vor der Halbzeit nimmt Gislason eine Auszeit. Kurz darauf hämmert Schluroff den Ball mit 134 km/h zum 16:13 ins Netz.

37 Sekunden vor der Pause nimmt Serbien die erste Auszeit.

Späth in Topform mit seiner siebten Parade.

Uscins trifft zum 14:12 nach 26 Minuten, Deutschland zeigt jetzt Konstanz.

Serbien nutzt einen deutschen Ballverlust und einen Siebenmeter zum 11:10.

Knorr bereitet Golla gekonnt vor, 12:10 für Deutschland.

Semper spielt stark und erzielt seinen dritten Treffer zum 11:8 nach 18 Minuten.

Kurz danach pariert Späth.

Nach 14 Minuten steht es 8:8 – Deutschland führt, Serbien zieht nach.

Die erste Zwei-Minuten-Strafe für Serbien folgt, die Überzahl nutzt Deutschland nur zum 9:8.

Der serbische Torhüter zeigt große Klasse und hält über 50 Prozent der deutschen Würfe.

Knorr findet schließlich die Lücke und bringt Deutschland mit 5:4 in Führung.

Deutschland erobert viele Bälle, Knorr vollendet einen Konter, danach gleicht Serbien zum 4:4 aus.

Späth pariert den ersten serbischen Angriff, Zerbe erzielt das erste Tor für Deutschland, Knorr das zweite.

Nach fünf Minuten steht es 3:3.

Serbien hat Anwurf, Deutschland beginnt mit Späth im Tor, Knorr im Rückraum und Dahmke als Linksaußen.

Gleich geht es los. Gislason erwartet von den Serben viel Emotion, eine starke Abwehr und zwei Weltklasse-Torhüter.

Von seinem Team fordert er ein verbessertes Überzahlspiel und schnelleres Tempo.

Die Stimmung in der Arena in Herning ist fantastisch, die Zuschauer größtenteils auf deutscher Seite.

Die erste Personalentscheidung ist gefallen: Bundestrainer Alfred Gislason beruft den erfahrenen Linksaußen Rune Dahmke zurück ins Team, der beim Auftakt gegen Österreich fehlte.

EM-Debütant Matthes Langhoff rutscht dafür aus dem Kader. Nils Lichtlein fehlt weiterhin verletzt.

Nur noch etwa 45 Minuten bis zum zweiten Gruppenspiel der Deutschen bei der Handball-EM. Ab 20:30 Uhr geht es gegen Serbien, live in der ARD.

Mit einem Sieg könnte Deutschland mit Spanien gleichziehen, die zuvor Österreich klar mit 30:25 besiegt hatten.

Ein Spitzenwert! Das EM-Debüt der deutschen Handballer verfolgten 5,532 Millionen Zuschauer in der ARD – die höchste Einschaltquote am Donnerstag.

Knapp dahinter lag die ZDF-Serie „Der Bergdoktor“ mit 4,95 Millionen Zuschauern.

Ein Schreckmoment gleich zu Beginn: Torwart Andreas Wolff (34) wurde beim Sieg gegen Österreich von einem Ball von Sebastian Frimmel direkt im Gesicht getroffen.

Sein linkes Auge blutete stark, er musste am Spielfeldrand behandelt werden. „Der Ball traf genau mein offenes Auge. Das war nicht angenehm. Ich konnte kaum sehen und musste behandelt werden“, erklärte Wolff laut DPA.

Die medizinische Abteilung sorgte jedoch dafür, dass er weiterspielen konnte. „Jetzt kann ich wieder klar sehen“, fügte er hinzu. Mit zwölf Paraden war er ein entscheidender Faktor beim 30:27-Auftaktsieg gegen Österreich.

Das war’s, Deutschland gewinnt den EM-Auftakt mit 30:27 (12:8)! Kapitän Johannes Golla war mit sieben Treffern bester Werfer.

Durch den Sieg mit drei Toren Vorsprung schiebt sich das DHB-Team an die Spitze der Gruppe A, da Spanien nur knapp gegen Serbien gewann.

In Gruppe C fertigte Norwegen die Ukraine deutlich mit 39:22 ab.

Ist das schon die Entscheidung? Justus Fischer holt einen Siebenmeter heraus, den Zerbe in der 58. Minute zum 28:25 verwandelt.

Auf der Gegenseite erhält Österreich ebenfalls einen Strafwurf, doch Wolff pariert diesen.

Deutschland kann mehrfach die Situation mit leerem Tor nicht nutzen, während Österreich seine Chancen eiskalt verwertet.

Als Golla eine Zwei-Minuten-Strafe erhält und Deutschland in Unterzahl spielt, verkürzt Nigg auf 24:26 (56. Minute) – nur noch zwei Tore Vorsprung für Deutschland.

Johannes Golla erzielt sein sechstes Tor, nach 49 Minuten steht es 25:20 für Deutschland.

Das tat weh!

Andreas Wolff wurde heftig im Gesicht getroffen und musste kurzzeitig vom Platz, David Späth ersetzte ihn. Sebastian Frimmel musste wegen des Fouls für zwei Minuten auf die Bank, Österreich spielte in Überzahl.

Wie reagiert Deutschland? Mit Toren satt! In fünf Minuten trifft das DHB-Team sechsmal und verteidigt stark, sodass es in der 41. Minute 19:14 steht.

Österreich startet gut in die zweite Hälfte und kommt durch Treffer von Hutecek und Nigg wieder bis auf zwei Tore heran.

Nach 36 Minuten steht es 13:11 für Deutschland.

Weiter geht’s!

Wird die deutsche Mannschaft den Auftaktsieg gegen Österreich schaffen oder kommt die Alpenrepublik zurück?

Lukas Zerbe gibt ein kurzes Statement am ARD-Mikrofon und zeigt sich zufrieden.

„Wir haben unsere Chancen genutzt, eine überragende Abwehr gespielt. Im Sechs-gegen-Sechs hatten wir die Kontrolle, nur im Sieben-gegen-Sechs gab es noch kleine Probleme.“

Die erste Hälfte ist schnell vergangen, Deutschland führt klar mit 12:8 gegen Österreich!

Andreas Wolff bleibt einer der besten Torhüter der Welt: Mit einer Paradenquote von 42 Prozent hält er bislang überraschend viele Bälle.

Das DHB-Team führt erstmals mit vier Toren!

In der 25. Minute trifft Zerbe zum 11:7, Deutschland hat das Spiel im Griff. Österreich nimmt die erste Auszeit.

Die Taktik der Österreicher rächt sich: Deutschland erobert den Ball, Golla schaltet schnell und wirft ins leere Tor auf der Gegenseite.

Nach 20 Minuten steht es 8:6 für Deutschland.

Österreich meldet sich zurück: Ein schneller Gegenstoß bringt in der 18. Minute den Ausgleich zum 6:6.

Jetzt ist es soweit: Deutschland führt in der 13. Minute mit 5:2, Österreich nimmt den Torwart raus und erzielt prompt den 3:5-Anschluss.

Ein hohes Risiko: Wolff versucht einen langen Wurf ins leere Tor, scheitert aber an der Latte.

Start mit wenigen Toren: Nach sieben Minuten steht es erst 2:1 für Deutschland, der erste Treffer gelang Lukas Zerbe per Siebenmeter.

Beide Mannschaften verteidigen stark, Wolff zeigt sich mehrfach glänzend. Von der „Anti-Handball“-Taktik, bei der der Gegner mit sieben Feldspielern ohne Torwart angreift, ist bei Österreich bislang nichts zu sehen.

Das Spiel läuft! Die Schiedsrichter aus Montenegro geben das Spiel frei, Deutschland hat den ersten Angriff.

Im DHB-Team starten Keeper Andreas Wolff, Marko Grgic, Julian Köster, Renars Uscins, Lukas Mertens, Kapitän Johannes Golla und Lukas Zerbe.

In Gruppe C trifft Norwegen parallel auf die Ukraine.

Alles ist bereit für das erste EM-Spiel der deutschen Mannschaft!

Die Nationalhymnen werden gesungen – zuerst die Deutschen, dann die Österreicher.

Vor jedem Spiel muss der 18er-Kader auf 16 Spieler reduziert werden. Nils Lichtlein fällt angeschlagen aus, als zweiter Spieler ist Routinier Rune Dahmke nicht dabei.

Dahmke, der vor zehn Jahren Europameister wurde, war eher überraschend ins EM-Team berufen worden und hatte das Vorbereitungsspiel gegen Kroatien wegen Gepäckproblemen verpasst.

Das erste Spiel in Deutschlands Vorrundengruppe ist beendet! Spanien schlägt Serbien knapp mit 29:27 und übernimmt die Tabellenführung.

Frankreich gewann parallel deutlich mit 42:28 gegen Tschechien.

Los geht’s! Pünktlich um 18 Uhr starten die ersten vier Teams die Handball-EM.

In Gruppe A spielen Spanien gegen Serbien, in Gruppe C Frankreich gegen Tschechien.

Andreas Wolff (34) erwartet von Angstgegner Portugal „Anti-Handball“, doch alles andere als ein Sieg zum EM-Auftakt wäre für den deutschen Torwart eine Enttäuschung.

Im Duell gegen Österreich am Donnerstagabend (20:30 Uhr) startet das Team von Gislason als klarer Favorit.

Das österreichische Team um Lukas Hutecek (25) und Nikola Bilyk (29) besitzt durchaus Qualität, war aber bei der EM-Qualifikation im März in Wien mit 26:26 gegen Deutschland nur Unentschieden geblieben.

Bundeskanzler Friedrich Merz (70) sendet unterstützende Worte an die deutschen Handballer.

„Tempo, Leidenschaft und Teamgeist: Das macht Handball aus. Nach dem großartigen Turnier der Frauen starten heute die Männer in die EM. Ich drücke der Nationalmannschaft die Daumen und wünsche viel Erfolg und faire Wettkämpfe“, schrieb der CDU-Politiker in den sozialen Medien.

Auf die deutschen Handballer warten harte Aufgaben: Mit Österreich, Serbien und dem zweifachen Europameister Spanien stehen schwierige Gegner in der Gruppenphase.

Bei einem Weiterkommen droht ein Duell mit der Handball-Supermacht Dänemark.

Für Bundestrainer Alfred Gislason (66) ist es „wahrscheinlich das schwerste Turnier wegen der Gegnerkonstellation“. Dennoch hat der Isländer das Halbfinale als Ziel ausgegeben. „An guten Tagen können wir jeden schlagen“, betonte Gislason.

Der erste EM-Titel seit 2016 wäre für das deutsche Team auch finanziell lukrativ.

Bei Gold erhält die Mannschaft um Bundestrainer Gislason insgesamt 575.000 Euro, teilte der DHB mit.

„Ab 20 eingesetzten Spielern erhöht sich die Summe auf maximal 600.000 Euro“, hieß es. Die Prämienregelung wurde von DHB-Sportvorstand Ingo Meckes (49) gemeinsam mit Kapitän Johannes Golla (28) und den Führungsspielern Julian Köster (25) sowie Andreas Wolff (34) ausgehandelt.

Verbalattacke! Deutschlands Nationaltorwart Andreas Wolff (34) sorgte kurz vor dem EM-Auftakt gegen Österreich mit seiner deutlichen Kritik für Aufsehen.

Einen Tag vor dem Spiel am Donnerstag (20:30 Uhr) in Herning reagierten die Österreicher überrascht und mit Unverständnis auf die Aussagen des deutschen Keepers.

Mehr dazu hier: „Handball-Zoff vor EM-Start! Deutscher Keeper provoziert Auftaktgegner“

Zum EM-Auftakt könnte Deutschlands Nils Lichtlein (23) ausfallen.

Der Linkshänder der Füchse Berlin zog sich am Montagabend während des Trainings in Hannover vor der Abreise nach Dänemark eine Verletzung am linken Vorfuß zu, teilte der DHB mit.

Trotz der Blessur reiste der 23-Jährige mit ins Quartier nach Silkeborg. „Es ist möglich, dass er in zwei Tagen wieder einsatzbereit ist, vielleicht aber auch erst in vier Tagen“, erklärte Nationalmannschaftsmanager Benjamin Chatton (44) nach der Ankunft.

Ein längerer Ausfall wird nicht erwartet, deshalb ist keine Nachnominierung geplant.

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