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Gold-Hoffnung geplatzt! Deutschland verliert das Handball-EM-Finale

Dänemark, Schweden und Norwegen – der Traum vom EM-Gold ist für Deutschlands Handballnationalmannschaft am Sonntagabend im Finale der Europameisterschaft 2026 gegen den Favoriten Dänemark mit 27:34 geplatzt.

Vor 15.000 Zuschauerinnen und Zuschauern in der ausverkauften „Hölle von Herning“ kämpfte das Team von Bundestrainer Alfred Gislason (66) beherzt und mit viel Leidenschaft, konnte am Ende jedoch nicht an die Erfolge von 2004 und 2016 anknüpfen und somit den dritten EM-Titel nicht erringen.

TAG24 begleitete das Turnier im ausführlichen Liveticker, den Sie hier jederzeit nachlesen können.

Krönung auf dem Podest!

Für die dänischen Europameister gab es Standing Ovations, als sie ihre Medaillen und den Pokal entgegennahmen. Zuvor schüttelten sie jedoch erst einmal die Hände aller Beteiligten, darunter auch Königin Mary Elizabeth von Dänemark (53).

Im Anschluss erhielten die Deutschen ihre Silbermedaillen.

In geordneter Reihe betraten sie die Bühne, um ihre Auszeichnung entgegenzunehmen.

Danach folgten die Kroaten.

Sie hatten im gleichen Stadion zuvor das Spiel um Platz drei gegen Island gewonnen und bekamen nun die Bronzemedaillen überreicht.

Bevor alle Medaillengewinner geehrt wurden, erhielt zunächst Dänemarks Mathias Gidsel zwei Ehrungen.

Er wurde nicht nur als bester Torschütze ausgezeichnet, sondern auch zum wertvollsten Spieler des gesamten Turniers gekürt.

Freude auf der einen, Enttäuschung auf der anderen Seite.

Während die deutsche Mannschaft die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben stand, herrschte bei den Dänen ausgelassener Jubel. Es wurde gefeiert, getanzt und jeder Moment in vollen Zügen genossen.

Abpfiff – das Spiel ist beendet.

Deutschland unterlag Dänemark mit 27:34 und verpasste damit den dritten EM-Triumph.

Endstand 34:27 für Dänemark!

Die letzte Spielminute lief, das Ergebnis des packenden Finales stand fest.

Nach Kiesler musste auch Kohlbacher mit der roten Karte vom Feld.

Der Kreisläufer setzte im Zweikampf den Ellenbogen ein, offenbar um sich Raum zu verschaffen. Dafür wurde er frühzeitig des Feldes verwiesen – ein bitterer Moment!

Lichtlein scheiterte beim Siebenmeter!

Nielsen zeigte sich unüberwindbar und hielt die klare Führung der Dänen fest.

Nur noch fünf Minuten auf der Uhr, Dänemark führt weiter mit drei Toren.

Deutschland verkürzte zwar den Rückstand, doch die Dänen trafen bei schnellen Gegenstößen immer wieder und bauten die Führung erneut aus.

Was ist noch drin für das deutsche Team?

Grgic übernahm Verantwortung und verwandelte souverän zum Tor.

Deutschland kämpfte sich auf 24:26 heran und blieb damit im Rennen.

Bundestrainer Gislason griff zur Auszeit.

Die DHB-Auswahl lag weiterhin mit vier Toren im Rückstand.

Jetzt heißt es für Deutschland, den Anschluss nicht zu verlieren.

Dänemarks Torhüter Nielsen und Moller wurden immer sicherer, während Gidsel im Angriff wie erwartet den Unterschied machte.

In der ersten Hälfte der zweiten Halbzeit fehlte beiden Teams die Durchschlagskraft im Angriff.

Mehr als fünf Minuten lang fiel kein Treffer – ein Beleg für die starken Abwehrreihen.

Und erneut war Wolff zur Stelle!

Der „Krake“ im DHB-Tor entschied auch das Duell gegen Gidsel mit einer Parade und hielt seinen achten Ball – Weltklasseleistung.

Starke Parade: Wolff startete exzellent in die zweite Halbzeit und parierte den Wurf von Gidsel.

Im Gegenzug verkürzte Uscins auf 17:18.

Es geht weiter!

Die zweite Halbzeit hatte begonnen.

Beide Mannschaften standen wieder auf dem Feld.

Gleich startet die zweite Spielhälfte.

Halbzeitstand: Deutschland liegt mit 16:18 zurück.

Entscheidung fiel hier noch keine – die deutsche Defensive zeigte großen Einsatz gegen die starken Gastgeber.

Einziger Wermutstropfen für Deutschland: Kiesler musste nach einem Foul vom Platz.

Kurz vor der Pause hatte das DHB-Team die Chance, auf 16:17 zu verkürzen.

Zerbe scheiterte jedoch, und Dänemark behielt die Zwei-Tore-Führung.

Beim Stand von 13:13 nahm Dänemarks Trainer Jacobsen eine Auszeit und sammelte seine Mannschaft um sich.

Auch Bundestrainer Gislason nutzte diese Gelegenheit zehn Minuten vor Spielende, um letzte taktische Hinweise zu geben.

Trotz Platzverweis spielte die deutsche Mannschaft weiterhin offensiv und blieb dran.

Dänemark führte mit 11:10.

Ein harter Schlag für die DHB-Auswahl!

Kiesler ging zu hart gegen Gidsel vor und traf ihn im Gesicht – dafür sah er die Rote Karte und musste das Spielfeld verlassen.

Knorr brachte Deutschland mit einem Hüftwurf mit 6:5 in Führung.

Die Freude währte jedoch kurz, denn der Ausgleich fiel direkt danach.

Das Finale begann mit viel Härte.

Zuerst musste Dänemarks Pytlick wegen eines Fouls im Gesicht für zwei Minuten vom Platz, kurz darauf wurde auch Giesler ausgeschlossen.

Auf der anderen Seite präsentierte sich Dänemarks Torwart Nielsen in Topform.

Knorrs Versuch aus halblinker Position parierte er mit der linken Schulter.

Besser konnte man kaum starten!

Gleich zu Beginn zeigte DHB-Keeper Wolff seine Klasse und hielt den ersten Wurf der Dänen.

Es geht los!

Dänemark hatte Anwurf und spielte von links nach rechts.

Vor dem Anpfiff wollen wir noch die Schiedsrichter vorstellen.

Ivan Pavicevic und Milos Raznatovic aus Montenegro leiteten das Spiel.

Die Mannschaften standen bereit, zunächst erklang die Nationalhymne Dänemarks.

Auf die Bühne!

Vor Bundeskanzler Friedrich Merz, Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther, Königin Mary Elizabeth von Dänemark und etwa 15.000 weiteren Fans betraten die Spieler beider Teams nacheinander das Spielfeld.

Ein herber Rückschlag!

Ausgerechnet im EM-Finale gegen Dänemark musste Deutschland auf Kreisläufer Justus Fischer (22) verzichten, der kurzfristig wegen eines Infekts ausfiel.

Bundestrainer Alfred Gislason (66) nahm zudem Rechtsaußen Mathis Häseler (23) nicht in den Kader fürs Endspiel auf.

Die Bronzemedaille für Kroatien ist vergeben – der Fokus richtet sich jetzt ganz auf das letzte Turnierspiel.

In weniger als einer Stunde spielen Deutschland und Dänemark ab 18 Uhr um den europäischen Handball-Thron. Die Spannung steigt!

Kroatien sicherte sich mit einem 34:33 gegen Island den dritten Platz und Bronze.

Die Kroaten führten lange souverän, doch Island kam gegen Ende noch einmal zurück. Am Ende behielt Kroatien die Nerven und freute sich nach der WM-Silbermedaille im vergangenen Jahr über das nächste Edelmetall.

Dänemarks Kader zeigt kaum Schwächen – nahezu jede Position ist mit Topspielern besetzt.

Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Rückraum mit den Weltstars Mathias Gidsel (26) von den Füchsen Berlin und Simon Pytlick (25) aus Flensburg.

„Sie sind direkt für über 50 Prozent der Tore verantwortlich. Es macht kaum Sinn, sie komplett auszuschalten“, gestand DHB-Keeper Andreas Wolff (34) mit Blick auf das Finale.

Weiter geht’s!

Die zweite Halbzeit im Spiel um Platz drei läuft wieder.

Halbzeit beim Bronze-Spiel!

Nach 30 Minuten liegt Kroatien mit 17:14 gegen Island vorne und wirkt deutlich präsenter als im Halbfinale gegen Deutschland.

Die Mannschaft um Luka Cindric agiert entschlossen und schnell, während Island sich steigern muss, um noch zurückzukommen.

Eine wenig erfreuliche Statistik aus deutscher Sicht: Der letzte Pflichtspiel-Sieg gegen Dänemark datiert aus dem Jahr 2016.

Seitdem musste das DHB-Team zahlreiche Niederlagen einstecken, unter anderem die schmerzhafte 26:39-Klatsche im Olympiafinale 2024.

Das vorletzte Spiel bei dieser Handball-EM läuft.

Nach den enttäuschenden Halbfinalpleiten wollen Kroatien und Island noch mit einer Medaille abschließen.

Deutschlands Handballer haben heute die Chance auf den dritten EM-Titel und eine finanzielle Belohnung.

Für die Finalteilnahme sind bereits 430.000 Euro Preisgeld sicher, ein Sieg könnte die Summe auf 575.000 Euro erhöhen – ein Bruchteil der Summen im Profifußball.

Wäre Deutschland vor zwei Jahren Gastgeber gewesen und hätte gewonnen, hätte jeder Spieler eine Rekordprämie von 400.000 Euro erhalten.

Hoher Besuch: Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) verfolgte das Finale der deutschen Handballer gegen Dänemark live vor Ort.

„Wir sehen uns am Sonntag in Dänemark in der Halle“, kündigte der Politiker zuvor über X an.

Auch Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (52, CDU) und Königin Mary Elizabeth von Dänemark (53) gehörten zu den rund 15.000 Zuschauern in der ausverkauften Jyske Bank Boxen.

Das EM-Finale zwischen Deutschland und Dänemark (Anwurf 18 Uhr) wurde wie erwartet live im Free-TV übertragen.

Das ZDF berichtete ab 17.50 Uhr direkt aus der Arena in Herning mit Moderator Florian Zschiedrich (39) und Experte Sven-Sören Christophersen (40). Alternativ zeigte der kostenpflichtige Sportsender Dyn die Partie mit dem Expertenteam um Handball-Ikonen wie Stefan Kretzschmar (52) und Pascal „Pommes“ Hens (45).

Wer die Wartezeit bis zum Anwurf überbrücken wollte, konnte zuvor das Spiel um Platz drei zwischen Kroatien und Island per ZDF-Stream verfolgen.

Geduld ist gefragt: Zuerst fand das kleine Finale statt, bevor das mit Spannung erwartete Endspiel begann.

Island und Kroatien trafen ab 15.15 Uhr in Herning aufeinander und spielten um Bronze.

Am Sonntagabend (Anwurf 18 Uhr) begann dann das mit Spannung erwartete Finale zwischen Deutschland und Dänemark.

Die deutsche Mannschaft unter Alfred Gislason (66) strebte den dritten EM-Titel nach 2004 und 2016 an. Die Aufgabe gegen Gastgeber Dänemark in der ausverkauften „Hölle von Herning“ mit 15.000 Fans war jedoch äußerst schwer, denn die Deutschen warten seit zehn Jahren auf einen Sieg gegen den Olympiasieger und vierfachen Weltmeister und galten daher als Außenseiter.

Doch die Gislason-Truppe hatte zuvor bereits eindrucksvoll bewiesen, dass sie niemanden fürchtet – unter anderem wurden Frankreich, Norwegen und der Vize-Weltmeister Kroatien besiegt.

Mindestens Silber war den deutschen Handballern sicher, doch bei der Rückkehr gab es keinen großen Empfang.

„Planungen für einen großen Empfang in der Heimat musste der Deutsche Handballbund am Freitag absagen“, teilte der DHB einen Tag vor dem Finale mit.

Als Gründe nannte man logistische und zeitliche Schwierigkeiten, vor allem aber den angekündigten Streik im öffentlichen Nahverkehr am kommenden Montag, organisiert von der Gewerkschaft Verdi.

Mit dem 31:28-Sieg gegen Kroatien erzielten die deutschen Handballer im Ersten eine hervorragende Einschaltquote.

Genau 7,96 Millionen Zuschauer verfolgten die Partie live und sorgten für ein Top-Ergebnis.

Auch das zweite Halbfinale zwischen Dänemark und Island lockte zur besten Sendezeit 4,17 Millionen Zuschauer an.

Co-Gastgeber Dänemark setzte sich in einem überraschend engen Spiel mit 31:28 gegen Island durch.

Das Team um Weltstar Mathias Gidsel könnte mit dem Sieg gegen Deutschland am Sonntag nach Olympia- und WM-Triumphen den dritten großen Titel in Folge erringen.

Bundestrainer Alfred Gislason zeigte sich stolz über die Leistung seines Teams.

„Ich bin sehr stolz auf die Jungs, dass sie durch diese schwere Gruppe gekommen sind und im Finale stehen. Das ist eine großartige Leistung von allen“, sagte er im ARD-Interview.

Auch Julian Köster lobte: „Es war wieder eine fantastische Teamleistung. Es macht riesigen Spaß mit der Mannschaft.“ Lukas Zerbe, bester deutscher Werfer mit sechs Treffern, ergänzte: „Über 60 Minuten haben wir als Team überzeugt. Wir freuen uns jetzt auf das Finale.“

Uscins erzielte 40 Sekunden vor Schluss den entscheidenden Treffer zum 31:28-Sieg über Kroatien und sicherte so das erste EM-Finale Deutschlands seit zehn Jahren.

Die Deutschen brauchten nur zehn starke Minuten zu Beginn der zweiten Halbzeit, um Kroatien auf Distanz zu halten. Auch wenn es gegen Ende noch einmal knapp wurde, brachte das Team von Gislason die Führung sicher ins Ziel und hatte die Silbermedaille bereits sicher. Es war die erste EM-Medaille seit dem Titelgewinn 2016.

Es wurde nochmal spannend: Kroatien kam kurz vor Schluss auf zwei Tore heran, Jelinic traf zum 28:30.

Gislason nahm mit 57 Sekunden auf der Uhr die letzte Auszeit.

Lukas Zerbe verwandelte einen Siebenmeter zum 30:26.

Nur noch zweieinhalb Minuten blieben – die Vier-Tore-Führung musste reichen.

Wolff parierte mehrfach die kroatischen Angriffe, hatte jedoch gegen einen Siebenmeter von Lucin keine Chance.

Vier Minuten vor Ende verkürzte Kroatien auf 26:29 – prompt verlor Deutschland den Ball, doch Mandic vergab den Konter.

Obwohl es so aussah, als könnte Kroatien noch einmal zurückkommen, hielt Deutschland den Gegner weiter auf Distanz.

Zerbe traf souverän zum 29:24, es blieben noch sechseinhalb Minuten zu spielen.

Das Pendel schlug leicht zugunsten Kroatiens aus, Sostaric verkürzte auf 23:27 und damit auf vier Tore Rückstand.

Bei noch zehn Minuten auf der Uhr nahm Gislason seine zweite Auszeit.

Bisher sah man ein sehr faires Spiel, erst nach knapp 48 Minuten musste der erste Spieler für zwei Minuten vom Feld.

Kroatiens Filip Glavas musste nach einem Foul gegen Dahmke kurzzeitig auf die Bank, den Siebenmeter konnte Lichtlein jedoch nicht verwandeln. Trotzdem blieb die deutsche Führung komfortabel, es stand 26:20.

Deutschland zeigte sich dominant und ließ Kroatien kaum Chancen.

Nach einer weiteren Parade von Wolff traf Köster zum 24:17, Kroatien lag nun mit sieben Toren zurück, die Führung hielt Deutschland auch nach 42 Minuten bei 26:19.

Das DHB-Team hatte einen richtigen Lauf: Knorr traf zum 22:16, es war der fünfte deutsche Treffer in Folge.

Serbien nahm nach nur acht Minuten in der zweiten Hälfte die Auszeit, konnte nur noch einmal reagieren.

Was passiert hier? Erst legte Johannes Golla zum 19:16 vor und sorgte für die erste Drei-Tore-Führung, dann verteidigte Deutschland exzellent.

Viermal blockte die Abwehr Angriffe der Kroaten und konterte dann zum 20:16. Die Zeichen standen auf Finale!

Weiter in Herning! Schafft Deutschland es, die Führung gegen Kroatien über die Zeit zu retten und zum ersten Mal seit 2016 ins EM-Finale einzuziehen?

Schade! Fünf Sekunden vor der Halbzeit parierte Wolff zum achten Mal und kontrollierte den Ball.

Ein Pass zu den Mitspielern war nicht möglich, also versuchte er selbst, ins leere Tor der Kroaten zu werfen – knapp daneben. Zur Pause stand es 17:15 für Deutschland.

Ex-Bundestrainer Dagur Sigurdsson nahm nun die Auszeit und gab Anweisungen für den nächsten Angriff.

Kroatien spielte weiterhin mit sieben Feldspielern, was Deutschland zu einem Ballgewinn nutzte – Köster traf ins leere Tor. Kurz vor der Pause stand es 17:15.

Nach etwa 25 Minuten nahm Gislason seine erste Auszeit.

Der darauffolgende Angriff wurde schnell ausgeführt – Zerbe stellte auf 15:13, die erste Zwei-Tore-Führung für Deutschland in diesem Spiel.

Beide Teams zeigten Tempohandball, immer wieder wechselten sie schnell zwischen Abwehr und Angriff – unterstützt durch starke Paraden von Wolff.

Beim Stand von 12:12 blieb es ein enges Spiel.

Kroatien setzte auf die von Wolff so bezeichnete „Anti-Handball“-Taktik: sieben Feldspieler im Angriff, kein Torwart.

Deutschland nutzte dies prompt aus, nach Ballgewinn traf Zerbe ins leere Tor Kroatiens zum 10:9.

Uscins fing den Ball ab, und Köster traf zum 7:6.

Wolff parierte den ersten Siebenmeter der Partie und hielt die Führung für Deutschland.

Es blieb knapp, nach neun Minuten stand es 6:6.

Wolff zeigte seine Klasse, Knorr verwarf kurz darauf, sodass Deutschland stets einem Rückstand hinterherlief.

Spektakulärer Start in Herning, beide Teams voll konzentriert.

Kroatien führte nach viereinhalb Minuten mit 4:3 gegen Deutschland.

Vorhang auf!

Das Spiel begann, Kroatien hatte Anwurf. Für Deutschland standen Andreas Wolff im Tor sowie Marko Grgic, Julian Köster, Renars Uscins, Lukas Mertens, Johannes Golla und Lukas Zerbe auf dem Feld.

Gleich geht’s los.

Vor dem Anwurf ertönten die Nationalhymnen beider Mannschaften.

Nur noch wenige Minuten bis zum Start.

Die Kroaten warteten bereits auf dem Feld, dann liefen die deutschen Spieler unter Jubel der Fans ein.

Im Halbfinale gegen Kroatien fehlen wieder zwei DHB-Stars im Kader: Tom Kiesler und Mathis Häseler.

Kiesler hatte mit einem Magen-Darm-Infekt zu kämpfen und wurde nicht rechtzeitig fit. Häseler fehlte zum dritten Mal im Turnier im Spieltagskader.

Um 17.45 Uhr geht es heute im EM-Halbfinale gegen Kroatien um alles.

Die Mannschaft von Alfred Gislason kämpft um den Finaleinzug gegen den WM-Vize Kroatien, das vom ehemaligen Bundestrainer Dagur Sigurdsson betreut wird.

Bei einem Sieg zieht Deutschland ins Finale gegen den Gewinner aus Dänemark und Island ein, bei einer Niederlage bleibt immerhin noch das Spiel um Bronze.

Leichte Besserung bei Tom Kiesler: Der Abwehrchef, der das Spiel gegen Frankreich wegen eines Infekts aussetzen musste, zeigt Fortschritte.

„Es geht ihm besser“, sagte Teammanager Benjamin Chatton am Donnerstag. Vor einigen Tagen musste Kiesler noch mehrfach erbrechen, eine Einsatzgarantie gibt es jedoch nicht. Seine Krankheit hatte ihn stark mitgenommen, und die nächsten 24 Stunden seien entscheidend.

Das Ergebnis steht fest!

Dänemark setzte sich wie erwartet im Abendspiel gegen Norwegen durch und verdrängte Deutschland von Platz eins.

Die deutsche Mannschaft rutschte auf Rang zwei ab und trifft im Halbfinale auf Kroatien, den Sieger der Parallelgruppe. Dänemark trifft auf Island.

Vor dem EM-Halbfinale bangt Deutschland um Tom Kiesler (24).

Der Abwehrspieler kämpft mit einem Infekt und droht auszufallen. Bundestrainer Alfred Gislason berichtete vom starken Erbrechen Kieslers und hofft auf eine schnelle Genesung.

Auch Miro Schluroff, Zimmerkollege von Kiesler, wird genau beobachtet.

Der Halbfinalgegner steht noch nicht fest.

Am wahrscheinlichsten ist Kroatien, das sich als Gruppensieger gegen Ungarn durchsetzte. Das heutige Abendspiel zwischen Dänemark und Norwegen entscheidet endgültig über die Gegner.

Nach dem Spiel wird Knorr als bester Spieler des Nachbarschaftsduells ausgezeichnet.

Mit zehn Toren war er der erfolgreichste deutsche Werfer und maßgeblich am Halbfinaleinzug beteiligt.

Aus, die Partie ist vorbei!

Deutschland besiegte Frankreich im letzten Hauptrundenspiel mit 38:34 (19:15) und steht damit im EM-Halbfinale.

Solch eine Parade von Wolff kurz vor Schluss!

Drei Minuten vor Ende lenkte er einen Descats-Wurf an den Querbalken. Im Gegenzug war Köster zur Stelle und traf zum 36:32 – damit öffnete er das Tor zum Halbfinale weit.

Nur noch fünf Minuten auf der Uhr, Deutschland führt mit 33:31.

Das DHB-Team würde damit sicher ins Halbfinale einziehen, doch das Spiel war noch nicht vorbei.

Starke Parade: Frankreichs Tournat hatte die Chance auf den Ausgleich, doch Wolff parierte.

Im Gegenzug erhöhte Uscins auf 32:30.

Mitten in der Schlussphase erhöhten beide Teams das Tempo, Tore fielen in Serie.

Deutschland hielt die Führung bei 30:28.

Deutschland musste nun aufpassen, dass Frankreich nicht zurückkam, denn Fehler häuften sich.

Uscins warf einen Ball weit übers Tor, während Fabregas für Frankreich auf 26:24 verkürzte.

Wolff glänzte mit starken Paraden, ebenso Torwart Späth, der einen Fabregas-Versuch sensationell hielt.

Im schnellen Gegenstoß verwandelte Zerbe zum 25:21.

Alles gelingt ihm!

Knorr traf zum 21:16 und blieb ohne Fehlwurf. Das DHB-Team setzte damit die starke erste Halbzeit fort und blieb auf Halbfinalkurs.

Es geht weiter!

Die Pause war beendet, das Spiel lief wieder.

Kurz darauf war Schluss.

Deutschland führte zur Pause mit 19:15 gegen den Titelverteidiger und zeigte bislang eine starke Leistung.

Auszeit! 58 Sekunden vor der Halbzeit nahm Gislason eine Auszeit.

Beim Stand von 17:15 holte er seine Spieler ran und gab taktische Anweisungen, um die Führung zu sichern.

15:12! Weniger als zehn Minuten vor der Pause hielt Deutschland Frankreich auf Distanz.

Immer wieder fand das Team Wege, die gegnerische Abwehr zu knacken.

Uscins traf zum 10:7.

Frankreichs Trainer Gille nahm daraufhin seine erste Auszeit.

Wolff meldete sich eindrucksvoll zurück!

Mit zwei Paraden in kurzer Folge zeigte er seine Klasse.

Deutschland ging in Führung!

Köster legte auf Fischer am Kreis ab, der zum 7:6 traf.

Die Partie begann schnell, beide Teams spielten offensiv.

Lukas Mertens brachte Deutschland in Führung, doch Frankreich glich durch Dika Mem zum 6:6 aus.

Bei der Niederlage gegen Dänemark stand Späth im Tor; Gislason wurde dafür kritisiert.

Im Spiel gegen Frankreich setzte der Bundestrainer wieder auf Wolff, der bislang ein herausragendes Turnier spielte.

Los geht’s, das Spiel läuft.

Frankreich hatte den Ball und spielte von links nach rechts.

Es ist soweit: Die Teams stehen auf dem Parkett.

Zuvor ertönten die Nationalhymnen.

In der Parallelgruppe ist das erste Halbfinalticket bereits vergeben.

Island setzte sich mit 39:31 gegen Slowenien durch und ist somit im Halbfinale.

Das letzte Hauptrundenspiel gegen Frankreich wird im Free-TV gezeigt.

Das ZDF überträgt live aus der Arena in Herning ab 20.15 Uhr, Moderator Florian Zschiedrich und Experte Sören Christophersen stimmen auf das Spiel ein, ab 20.30 Uhr kommentiert Martin Schneider den Anwurf.

Alternativ kann das Spiel im Liveticker verfolgt werden.

Matchball! Zum Abschluss der Hauptrunde trifft Deutschland am Mittwoch (Anwurf 18 Uhr) auf Frankreich.

Im Nachbarschaftsduell reicht ein Unentschieden für den Einzug ins EM-Halbfinale, bei einer Niederlage wäre die Medaillenchance dahin.

Dann ist Schluss: Deutschland verliert gegen Dänemark mit 26:31 (12:13).

In der ersten Halbzeit war das Team nah an der Sensation, hatte sogar kurz vor der Pause den Ausgleich auf dem Wurf. Doch in der zweiten Halbzeit brach Deutschland zeitweise ein und verpasste so den ersten Matchball für das Halbfinale.

Am Mittwoch wartet die nächste Chance gegen Frankreich, wo ein Punkt für das Erreichen der besten vier Teams genügt.

Kiesler erhielt eine Zwei-Minuten-Strafe, Gidsel stellte den Sechs-Tore-Abstand wieder her.

Die Entscheidung: Noch zweieinhalb Minuten, Pytlick traf zum 29:24.

Endlich zwei Tore in Folge für Deutschland – das gab es in dieser Halbzeit noch nicht.

Jacobsen nahm eine Auszeit beim Stand von 22:27, es blieben siebeneinhalb Minuten.

Der Rückstand blieb bei sieben Toren, jedes deutsche Tor konterte Dänemark sofort.

Gislason wechselte Wolff ins Tor, doch mit nur zehn Minuten blieb wenig Zeit zum Aufholen. Es stand 27:20.

Noch etwa 15 Minuten zu spielen, Deutschland fand kaum Zugriff aufs Spiel.

Im Angriff lief wenig zusammen, hinten setzte sich Dänemark immer wieder durch. Es stand 23:16, eine schwere Aufgabe. Gislason nahm eine weitere Auszeit, konnte jedoch nicht mehr eingreifen.

Langsam setzte sich der Favorit ab, doch Deutschland zeigte im ersten Durchgang, dass ein Comeback möglich ist.

Der Spielstand lautete 20:16 für Dänemark.

Magnus Landin vom THW Kiel stellte auf 17:14, dann war Deutschland wieder komplett.

In der 41. Minute nahm Alfred Gislason die erste Auszeit der zweiten Halbzeit, um sein Team für den nächsten Angriff vorzubereiten.

Es wurde bitter: Kurz nachdem Dahmke zurückkehrte, erhielt Kohlbacher zwei Minuten plus Siebenmeter gegen sich.

Grgic verkürzte zwar umgehend, flog aber selbst für zwei Minuten vom Feld. Deutschland spielte nun in doppelter Unterzahl, Dänemark nutzte dies zunächst nur zum 16:14.

Nach fast fünf Minuten gelang das erste Tor der zweiten Hälfte, Grgic glich für Deutschland aus!

Doch Nielsen beschleunigte das Spiel, Dahmke foulte Gidsel und kassierte Zeitstrafe. Dänemark agierte nun mit sieben Angreifern und erzielte das 14:13.

Zu Beginn der zweiten Hälfte glänzten Späth und Nielsen abwechselnd, dann traf Köster den Pfosten.

Nach vier Minuten war noch kein Tor gefallen, es stand 13:12 für Dänemark.

Die zweite Halbzeit läuft! Kann Deutschland das Spiel drehen und den Halbfinaleinzug sichern?

Durchatmen: Mit 12:13 ging es in die Pause.

Deutschland hätte sogar ausgleichen können, doch Lichtleins Siebenmeter prallte vom Pfosten ab. Trotzdem war das Team voll im Spiel und hatte Chancen gegen Dänemark.

Nielsen hielt fast 40 Prozent der Bälle, für Deutschland gab es kaum Durchkommen.

Dänemark zog kurzzeitig auf 13:10 davon, doch kurz vor der Pause war Deutschland wieder nah dran. Grgic, Späth und Köster sorgten für 12:13, Dänemark war in Unterzahl. Konnte es noch zum Unentschieden reichen?

Deutschland kam stark aus der Auszeit!

Späth parierte sieben Dänen, Uscins traf zum 10:11. Er war mit vier Treffern bisher Lebensversicherung der Deutschen.

Dänemarks Trainer Jacobsen nahm nach 23 Minuten die erste Auszeit, Deutschland hatte auf 9:11 verkürzt.

Auch Dänemark hat mit Emil Nielsen einen starken Torwart.

Er hielt mehrfach deutsche Würfe, während Kirkeløkke für Dänemark auf 11:8 stellte.

Seit fünf Minuten blieb Deutschland ohne Tor.

Dänemark verwandelte zwei Siebenmeter, doch das DHB-Team blieb dran.

Köster kassierte zwei Minuten, Pytlick traf in Überzahl zum 10:8.

Doppeltes Glück für Deutschland: Uscins verkürzte auf 6:7, wurde aber von Mads Larsen gefoult.

Der Däne musste zwei Minuten auf die Bank, das Tor war leer.

Fünf Minuten wartete Deutschland bereits auf einen Treffer.

Die Offensive musste sich steigern, um gegen Dänemark zu punkten. Noch stand es 6:4 für die Gastgeber.

Deutschland führte Anfangs mit 3:1, doch ungenaue Aktionen brachten Dänemark in Führung.

Nach dem 4:4 verlor Deutschland den Ball, Dänemark nutzte den Tempogegenstoß zum 6:4.

Das erste Tor der Partie erzielte Mathias Gidsel.

Doch Grgic antwortete sofort, Deutschland verteidigte gut, Köster traf zum 2:1 nach drei Minuten – die erste deutsche Führung.

Die Nationalhymnen sind vorbei, die Spieler stehen auf dem Feld: Das Spiel läuft!

Deutschland startete mit Andreas Wolff im Tor, davor spielten Julian Köster, Juri Knorr, Renars Uscins, Johannes Golla, Lukas Mertens und Lukas Zerbe.

Das dritte Hauptrundenspiel gegen EM-Favorit Dänemark ist entscheidend.

Ein Sieg oder Unentschieden würde Deutschland sicher ins Halbfinale bringen.

Allerdings fehlten mit Lukas Zerbe, Lukas Mertens und zu Spielbeginn auch Torwart Wolff wichtige Spieler. Gislason setzte auf Belastungssteuerung – ob er das Spiel schon abschrieb?

Dänemark ist zwar Favorit, doch Portugal zeigte in der Vorrunde, dass die Skandinavier schlagbar sind. Für Deutschland ist alles möglich!

Spanien überraschte mit einem Sieg gegen Titelverteidiger Frankreich und half damit Deutschland.

Durch die 32:36-Niederlage von Frankreich reicht dem DHB-Team in den letzten beiden Spielen gegen Dänemark und Frankreich nun ein Punkt zum Halbfinaleinzug.

Portugals und Norwegens Spiel endete 35:35.

Beide Teams haben nun drei Punkte und nur noch theoretische Chancen auf das Halbfinale.

Vor jedem Spiel muss Gislason zwei Spieler aus dem 18er-Kader streichen – diesmal erwischte es Stammspieler Lukas Zerbe und Lukas Mertens.

Beide erfahrenen Außenspieler fehlten im Kader gegen Dänemark, womöglich um sie für spätere Spiele zu schonen.

Mathis Häseler und Matthes Langhoff kehrten in die Mannschaft zurück.

Matchball Nummer eins! Mit einem Sieg kann Deutschland heute das Halbfinalticket sichern.

Die schwerste Prüfung steht gegen Weltmeister und Olympiasieger Dänemark (Anwurf 20.30 Uhr) bevor.

Dänemark gilt als dominierende Kraft mit Stars wie Gidsel und Nielsen, doch Portugal zeigte in der Vorrunde, dass die Dänen zu schlagen sind.

Nach der Niederlage gegen Kroatien steht die Schweiz vor dem Aus.

Die Eidgenossen sind in der Hauptrunde noch sieglos und haben kaum Chancen auf Halbfinale oder Platz fünf.

Island besiegte Schweden mit 35:27 und führt nun die Hauptrundengruppe zwei an.

Kroatien spielt später gegen die Schweiz.

Slowenien besiegte Ungarn mit 35:32 und hat noch Chancen auf das Halbfinale.

Island trifft noch auf Schweden, die Schweiz spielt gegen Kroatien (20.30 Uhr).

Auch wenn Deutschland gegen Norwegen mit 30:28 gewann, verdankt das Team vor allem Torwart Wolff den Sieg.

Knorr zeigte sich unzufrieden mit seiner Leistung; er wolle sich steigern, um gegen Dänemark zu bestehen.

Der wichtige Sieg gegen Norwegen geht vor allem auf Wolff und Grgic zurück.

Wolff parierte über 20 Bälle, Grgic erzielte sieben Treffer.

Das war’s, die Partie ist beendet!

Deutschland gewann das zweite Hauptrundenspiel gegen Norwegen mit 30:28 und führt die Gruppe 1 mit 6:0 Punkten an.

Auch etwas Glück gehört dazu!

Lichtlein verfehlte das Tor, der Abpraller landete bei Goller, der zum 30:26 traf.

Norwegen kämpfte sich zurück: Nur noch 26:24 für Deutschland.

Doch erneut scheiterten die Skandinavier an Wolff.

Was passiert hier?

Die deutsche Offensive lief auf Hochtouren, während Norwegen kaum noch mithalten konnte.

Deutschland führte mit 26:21.

Grgic traf erneut.

Aus der Distanz zündete er einen starken Wurf zum 24:21.

Die Führung für Deutschland!

Kapitän Golla brachte sein Team mit 22:21 gegen Norwegen in Front.

Unglaublich!

Grgic tankte sich rechts durch und erzielte das 21:21.

Wieder zeigte Wolff eine herausragende Parade.

Er entschärfte den Wurf von Anderson und ließ keine Chance zu.

Deutschland startete holprig in die zweite Halbzeit.

Uscins warf knapp übers Tor, Fischer scheiterte an Bergerud.

Norwegen nutzte die Fehler und führte mit 15:18.

Weiter geht’s!

Die zweite Hälfte lief, Deutschland spielte von links nach rechts.

Kurz darauf war Pause. Deutschland lag mit zwei Toren hinten.

Vor allem dank Wolff blieb der Rückstand gering.

So schnell kann es gehen.

Aus Führung wurde Rückstand: 15:17.

Norwegen versuchte eine Überzahl ohne Torwart, doch das misslang.

Zerbe nutzte die Chance und traf ins leere Tor, Deutschland führte 13:12.

Wie ärgerlich für Deutschland: Trotz Überzahl kassierte das Team das Tor zum 11:12.

11:10 für Deutschland!

Norwegens Trainer Wille nahm eine Auszeit, Gislason sprach mit seinen Spielern.

Wolff war erneut zur Stelle!

Er parierte den Ball von Sagosen mit dem linken Oberschenkel, die achte Chance für Norwegen wurde vereitelt.

Auch der norwegische Torwart zeigte seine Klasse.

Zerbe scheiterte an Bergerud, der Stand blieb 5:7.

Dank Wolff!

Knorr verlor den Ball, doch Wolff rettete mit einer starken Parade.

Gröndahl traf zum 5:2 für Norwegen, Gislason nahm eine frühe Auszeit.

Die Offensive zeigte noch Luft nach oben, zu viele Chancen wurden vergeben.

Schluroff und Goller ließen gute Chancen ungenutzt.

Nach sechs Minuten stand es 1:1.

Früh zeigte sich Wolff mit einer Parade gegen Norwegens Pedersen.

Der Spielstand war 0:0.

Los geht’s!

Deutschland hatte Anwurf, das Spiel war eröffnet.

Die Teams sangen die Nationalhymnen.

Gleich erfolgt der Anwurf.

Wer das Spiel live sehen möchte, schaltet ins ZDF, das die Partie überträgt.

Alternativ ist ein Liveticker verfügbar.

Vorhang auf: Deutschlands Handballer betreten das Spielfeld.

In wenigen Minuten erfolgt der Anpfiff.

Showtime in Herning: Am Samstagabend (Anwurf 20.30 Uhr) trifft Deutschland in der Hauptrunde auf Norwegen.

Nur drei Tage nach dem Krimi-Sieg gegen Portugal will das Team von Alfred Gislason (66) die Tabellenführung verteidigen und den Halbfinal-Kurs festigen.

Ein Sieg würde Platz eins sichern und für weniger Druck im weiteren Turnierverlauf sorgen.

Entwarnung im DHB-Lager: Kapitän Johannes Golla (28) steht gegen Norwegen zur Verfügung.

Die Europäische Handball-Föderation verzichtete auf eine weitere Sperre nach der roten Karte im Portugal-Spiel.

Gislason kann im Duell mit dem Weltmeister auf seinen Kreisläufer zählen.

Golla wurde in einer Abwehraktion gegen Portugal mit Rot bestraft.

Nach dem Dänemark-Sieg gegen Frankreich ist Deutschland Tabellenführer in der Hauptrunde Gruppe 1.

Norwegen setzte sich knapp mit 35:34 gegen Spanien durch.

Am Freitag beginnen die Spiele der Gruppe 2 in Malmö mit Island gegen Kroatien (15.30 Uhr), Schweiz gegen Ungarn (18 Uhr) und Slowenien gegen Schweden (20.30 Uhr).

Am Samstag spielt Deutschland gegen Norwegen (20.30 Uhr), davor Frankreich gegen Portugal (15.30 Uhr) und Spanien gegen Dänemark (18 Uhr).

Portugal verkürzte, doch Uscins traf zum 32:30 und sicherte den Sieg!

Im Nervenkrimi setzte sich Deutschland an die Spitze der Hauptrunde.

Miro Schluroff war mit sieben Toren bester Werfer, Torwart Wolff wurde Man of the Match mit einer Paradenquote von 32,6 Prozent.

Im letzten Angriff vergab Mertens, doch ein Foul an ihm führte zum Siebenmeter, den Zerbe zum 31:29 verwandelte.

Was für ein Drama! Wolff fing einen Ball, der hinter der Linie zu sein schien. Die Schiedsrichter sahen sich das Video an und gaben das Tor für Portugal.

Deutschland erzielte zwar das 27:25 in Unterzahl, doch weil Wolff nicht im Tor war, kam Portugal zum Anschluss.

Härtere Entscheidung: Nach Überprüfung bekamen Golla die Rote Karte für einen Ellbogencheck.

Auch Fischer musste für zwei Minuten raus, Deutschland war nun in Unterzahl.

Schluroff traf trotzdem zum 24:22, sieben Minuten vor Schluss.

Fischer zog den Siebenmeter und erhielt eine Zeitstrafe, Lichtlein vergab.

Deutschland machte trotzdem das 24:22, Zerbe traf von Rechtsaußen.

Deutschland kontrollierte das Spiel und führte erstmals mit zwei Toren.

Schluroff und Knorr trafen hintereinander, es stand 21:19, noch 14 Minuten zu spielen.

Wieder glänzte Wolff mit Paraden, beim 19:18 hielt er erneut.

Portugal nahm eine Auszeit und setzte auf sieben Feldspieler ohne Torwart, eine Taktik, die Wolff kritisierte.

Beim Stand von 17:17 wurde das Spiel unterbrochen für eine Videoüberprüfung.

Ein Foul an Golla führte zu zwei Minuten Strafe für Cavalcanti, aber keine Rote Karte.

Portugal ging mehrmals in Führung, doch Deutschland konterte sofort.

Schluroff traf in der 39. Minute zum 16:15, erste Führung in der zweiten Hälfte.

War das Anfangs langsam, ging es nun richtig rund!

Schluroff, Costa und Uscins trafen abwechselnd, nach zwei Minuten stand es 13:13.

Portugal hatte den Anwurf zur zweiten Hälfte und ging nach acht Sekunden in Führung.

In der Halbzeitpause sprach Kreisläufer Fischer über die Probleme im Angriff.

„Zu viele technische Fehler“, sagte er, „wenn wir die abstellen, läuft es besser.“

Kaum war der Kapitän zurück, kassierte Deutschland erneut eine Zwei-Minuten-Strafe.

Portugal nutzte die Überzahl zum 11:11, so ging es in die Pause.

Der Kapitän im Fokus: Golla erhöhte auf 10:8, musste dann aber für zwei Minuten runter.

Die Führung für Deutschland!

Neves wurde für zwei Minuten vom Feld gestellt, Lichtlein verwandelte den Siebenmeter zum 8:8. Wolff hielt hinten stark, Uscins traf zum 9:8.

Viele Fehlwürfe, doch Wolff und Capdeville parierten je zwei Angriffe.

Auch eine Auszeit half Portugal nicht weiter.

Kurz verletzt: Lichtlein wurde von Salvador gefoult, der zwei Minuten auf die Bank musste.

Danach traf Grgic zum 7:8.

Deutschland konnte noch nicht voll Druck machen, vor allem offensiv fehlte die Durchschlagskraft.

Nach 13 Minuten standen erst vier Tore auf beiden Seiten, zwei davon per Siebenmeter.

Portugal hatte Wolff bereits sechsmal überwunden, Gislason nahm eine Auszeit.

Nachdem Portugal mit 3:1 führte, verwandelte Lichtlein einen Siebenmeter zum 3:3.

Wolff zeigte seine Klasse, Deutschland glich aus.

Das erste Tor für Deutschland erzielte Kapitän Golla, danach wartete man auf weitere Treffer.

Portugal führte mit 2:1.

Das Spiel begann, Deutschland startete mit Wolff im Tor und sieben Feldspielern.

Zu Beginn ging es um Revanche für das WM-Aus vor einem Jahr gegen Portugal.

Die Teams sangen die Nationalhymnen, der Kader musste auf 16 Spieler reduziert werden.

Rune Dahmke fehlte angeschlagen, Nils Lichtlein ebenfalls.

Das erste Vorrundenspiel ist vorbei: Spanien besiegte Serbien knapp mit 29:27 und übernahm die Tabellenführung.

Frankreich gewann deutlich mit 42:28 gegen Tschechien.

Der Startschuss zur EM: Pünktlich um 18 Uhr begannen die ersten Partien.

Spanien traf auf Serbien, Frankreich auf Tschechien.

Andreas Wolff erwartet vom Gegner „Anti-Handball“, aber für Deutschland gilt ein Auftaktsieg als Muss.

Gegen Österreich ist Deutschland klarer Favorit.

Bundeskanzler Friedrich Merz (70) wünschte den deutschen Handballern viel Erfolg.

Er lobte Tempo, Leidenschaft und Teamgeist als die Essenz des Sports und drückte für das Turnier die Daumen.

Die Vorrundengruppe stellt harte Herausforderungen mit Österreich, Serbien und Spanien.

Der Bundestrainer sieht es als das schwierigste Turnier bisher, hat aber das Halbfinale als Ziel. „An guten Tagen können wir jeden schlagen“, sagte Gislason.

Ein EM-Titel wäre auch finanziell lukrativ.

Bei Gold gäbe es 575.000 Euro, ab 20 eingesetzten Spielern maximal 600.000 Euro.

Vor dem EM-Start sorgte Andreas Wolff mit klarer Kritik für Aufsehen.

Österreich reagierte mit Unverständnis auf seine Aussagen.

Vor dem Auftakt könnte Nils Lichtlein verletzungsbedingt ausfallen.

Er zog sich eine Fußverletzung zu, ein längerer Ausfall ist nicht zu erwarten.

Herzlich willkommen zum Liveticker!

TAG24 begleitet die Handball-EM der Männer in Dänemark, Norwegen und Schweden vom 15. Januar bis 1. Februar mit aktuellen Meldungen und Berichten.