Handball-EM live: Das DHB-Team hält lange dagegen, doch Dänemark siegt souverän
Die Handball-Europameisterschaft 2026 der Herren ist in vollem Gange, mit Dänemark, Schweden und Norwegen als Gastgebern. Deutschland strebt an, erstmals seit dem EM-Gewinn vor zehn Jahren wieder eine Medaille zu erringen.
Nach überzeugenden Erfolgen gegen Portugal und Norwegen erlitt das deutsche Team in der Hauptrunde gegen den Topfavoriten Dänemark die erste Niederlage. Dennoch bleibt die Chance bestehen: Am Mittwoch trifft die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason auf Frankreich und kann mit einem weiteren Erfolg den Einzug ins Halbfinale schaffen.
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Das Spiel ist beendet: Deutschland unterliegt Dänemark deutlich mit 26:31 (12:13).
In der ersten Halbzeit zeigte sich das DHB-Team kämpferisch stark und verpasste kurz vor dem Pausenpfiff sogar den Ausgleichstreffer. Im zweiten Durchgang brach die Mannschaft jedoch zeitweise auseinander, wodurch schnell klar wurde, dass der erste Matchball für den Halbfinaleinzug vergeben wurde.
Am kommenden Mittwoch bietet sich für die Deutschen eine weitere Gelegenheit: Ein Punktgewinn gegen Frankreich würde die Teilnahme unter den besten vier Teams des Wettbewerbs sichern.
Tom Kiesler erhält noch eine Zwei-Minuten-Strafe, während Gidsel den Sechs-Tore-Abstand für Dänemark wiederherstellt.
Die Vorentscheidung ist gefallen! Nur noch zweieinhalb Minuten verbleiben, Pytlick überwindet Wolff zum 29:24.
Endlich kann das DHB-Team wieder zwei Treffer hintereinander erzielen – das gab es in dieser Halbzeit bislang nicht zu sehen.
Jacobsen nimmt seinerseits eine Auszeit, beim Spielstand von 22:27 sind noch siebeneinhalb Minuten zu spielen.
Der Rückstand von sieben Toren bleibt bestehen, denn jede erzielte deutsche Torchance kontert Dänemark postwendend.
Gislason bringt Wolff zurück ins Tor, doch dem Keeper bleiben lediglich zehn Minuten, um das Ergebnis zu beeinflussen – zu wenig, um noch entscheidend etwas zu bewegen. Es steht 27:20.
Rund 15 Minuten vor Spielende hat Deutschland aktuell keine Kontrolle über den Ball.
Im Angriff laufen die Aktionen nicht rund, und in der Defensive setzt sich Dänemark immer wieder gegen Späth durch. So steht es plötzlich 23:16 – eine äußerst schwierige Situation für die Mannschaft. Gislason nimmt eine Auszeit, kann aber kaum noch entscheidend eingreifen.
Der Favorit setzt sich langsam ab, doch bereits in der ersten Halbzeit zeigte sich, dass Deutschland rasch zurückkommen kann.
Der Spielstand lautet 20:16 für Dänemark.
Magnus Landin vom THW Kiel verkürzt auf 17:14, anschließend ist Deutschland wieder vollzählig.
In der 41. Minute nimmt Bundestrainer Alfred Gislason die erste Auszeit der zweiten Halbzeit, um seine Mannschaft für den nächsten Angriff einzustellen.
Es wird bitter: Kurz nach Dahmkes Rückkehr erhält Kohlbacher eine Zwei-Minuten-Strafe, zudem verwandelt Jakobsen einen Siebenmeter.
Obwohl Grgic umgehend den Anschluss herstellt, wird er kurz darauf selbst für zwei Minuten vom Feld geschickt. Deutschland steht nun in doppelter Unterzahl, die Dänen nutzen diese Situation zunächst nur zum Stand von 16:14.
Nach fast fünf Minuten gelingt endlich das erste Tor der zweiten Halbzeit: Grgic trifft zum Ausgleich für Deutschland!
Doch Nielsen beschleunigt das Spiel, und Dahmke muss ein Foul begehen, um Gidsel zu stoppen – er erhält dafür eine Zeitstrafe. In doppelter Überzahl erzielt Hangaard das 14:13 für die favorisierte dänische Mannschaft, die nun verstärkt mit sieben Angreifern und leerem Tor agiert.
Zu Beginn der zweiten Hälfte wechseln sich Späth und Nielsen mit starken Aktionen ab, bis Köster freie Bahn hat, den Ball jedoch nur an den Pfosten setzt.
Nach vier Minuten bleibt die Partie torlos, Dänemark führt weiterhin knapp mit 13:12.
Die zweite Halbzeit läuft – kann Deutschland das Spiel noch drehen und sich vorzeitig für das Halbfinale qualifizieren?
Mit einem Rückstand von 12:13 geht es in die Pause zum Durchatmen!
Deutschland hatte sogar die Möglichkeit zum Ausgleich, doch Lichtlein scheiterte in letzter Sekunde am Pfosten. Trotzdem bleibt das DHB-Team im Spiel und hat reale Chancen, gegen Dänemark schon früh den Halbfinaleinzug zu sichern.
Nielsen hält mittlerweile fast 40 Prozent aller Bälle, wodurch Deutschland immer wieder an der dänischen Defensive scheitert.
Dänemark konnte kurzzeitig auf 13:10 davonziehen, aber kurz vor der Pause ist Deutschland wieder voll im Rennen: Ein Treffer von Grgic, eine Parade von Späth und ein Tor von Köster machen den Stand auf 12:13, dazu spielt Dänemark nun in Unterzahl. Könnte es zur Pause sogar noch ein Unentschieden geben?
Deutschland zeigt sich nach der Auszeit stärker!
Späth pariert zunächst gegen sieben Angreifer und freut sich zurecht, während Uscins vorne auf 10:11 verkürzt. Der Rückraumspieler ist derzeit die Lebensversicherung des Teams und hat bereits vier Treffer erzielt.
Dänen-Coach Nikolaj Jacobsen fordert nach 23 Minuten die erste Auszeit, Deutschland hat den Rückstand auf 9:11 reduziert.
Nicht nur Deutschland verfügt über einen starken Torhüter, auch Dänemark hat mit Emil Nielsen einen herausragenden Rückhalt, der mehrfach deutsche Abschlüsse spektakulär pariert, während Kirkeløkke für die Gastgeber auf 11:8 erhöht.
Deutschland bleibt seit fünf Minuten ohne Torerfolg.
Dänemark verwandelt zwei Siebenmeter, doch Deutschland bleibt im Spiel und hält den Abstand gering.
Julian Köster muss wegen einer Zwei-Minuten-Strafe vom Feld, Pytlick trifft in Überzahl zum 10:8.
Deutschland hat doppeltes Glück: Renars Uscins verkürzt auf 6:7, nachdem er von Mads Larsen unfair behindert wurde.
Der Däne muss deshalb zwei Minuten auf der Bank verbringen, das Tor der Deutschen ist leer.
Bereits seit fünf Minuten wartet das DHB-Team auf einen Treffer.
Wenn Deutschland gegen Dänemark Zählbares mitnehmen möchte, muss die Offensive deutlich besser werden. Der Spielstand lautet weiterhin 6:4 für Dänemark.
Deutschland führte zunächst mit 3:1, doch mehrere Fehler im Angriff brachten Dänemark in Führung.
Nach dem 4:4-Ausgleich verliert Deutschland den Ball im Angriff, den Tempogegenstoß verwandelt Dänemark im Tor von Späth. Nur 20 Sekunden später haben die Gastgeber erneut den Ball, und Gidsel trifft zum 6:4 für Dänemark.
Den ersten Treffer der Partie erzielte selbstverständlich Mathias Gidsel. Der Welthandballer brachte Dänemark in Führung.
Grgic konterte sofort und Deutschland verteidigte den darauffolgenden dänischen Angriff erfolgreich. Köster erzielte schließlich das 2:1 für Deutschland – nach drei Minuten die erste Führung für das DHB-Team!
Die Nationalhymnen sind erklungen, die Mannschaften auf dem Feld: Das Spiel beginnt!
Deutschland startet mit David Späth im Tor, davor stehen Julian Köster, Juri Knorr, Renars Uscins, Rune Dahmke, Johannes Golla und Mathis Häseler auf dem Parkett.
Jetzt geht es um das Halbfinale! Im dritten Hauptrundenspiel trifft Deutschland auf den großen Favoriten Dänemark. Ein Sieg oder Unentschieden würde dem DHB-Team bereits das Halbfinalticket sichern.
Allerdings fehlen den Deutschen die beiden Stammaußen Lukas Zerbe und Lukas Mertens, die nicht zum Spieltagskader gehören, sowie Torwart Andreas Wolff, der zunächst zugunsten von David Späth auf der Bank Platz nimmt. Bundestrainer Alfred Gislason setzt auf Belastungssteuerung – ist das vielleicht ein Zeichen, dass er das Spiel schon abgeschrieben hat?
Dabei hat Portugal in der Vorrunde bereits bewiesen, dass Dänemark besiegbar ist. Auch für Deutschland ist noch alles drin!
Im zweiten Gruppenspiel des Tages überraschte Spanien mit einem Sieg gegen Titelverteidiger Frankreich und unterstützte damit die deutsche Mannschaft.
Nach der 32:36-Niederlage der Franzosen genügt Deutschland in den verbleibenden Spielen gegen Dänemark und Frankreich schon ein einziger Punkt, um ins Halbfinale einzuziehen.
Im ersten Spiel des Tages trennten sich Portugal und Norwegen mit 35:35 (17:18).
Beide Teams stehen durch das Unentschieden bei drei Punkten und haben damit nur noch theoretische Chancen auf das Halbfinale, da sie noch jeweils eine Partie vor sich haben.
Vor jedem Spiel muss Bundestrainer Alfred Gislason wieder zwei Spieler aus seinem 18er-Kader streichen. Dieses Mal trifft es laut Bild zwei Stammkräfte: Lukas Zerbe und Lukas Mertens, sonstige Außenpositionen im DHB-Team, sind nicht dabei.
Ausgerechnet gegen EM-Favorit Dänemark verzichtet Gislason somit auf zwei wichtige Leistungsträger. Wahrscheinlich ist dies eine Maßnahme zur Schonung für das möglicherweise entscheidende Halbfinalspiel gegen Frankreich am Mittwoch.
Durch die Nichtberücksichtigung von Zerbe und Mertens kehren die zuletzt nicht berücksichtigten Mathis Häseler und Matthes Langhoff ins Team zurück.
Matchball Nummer Eins! Mit einem Sieg heute kann Deutschland bereits vorzeitig das Halbfinal-Ticket lösen.
Für das Team von Bundestrainer Alfred Gislason (66) steht im vorletzten Hauptrundenspiel gegen den Weltmeister und Olympiasieger Dänemark (Anwurf 20:30 Uhr) die wohl größte Herausforderung des Turniers bevor.
Die Gastgeber gelten mit ihren Stars wie Mathias Gidsel (26) und Emil Nielsen (28) als dominierende Kraft und sind haushoher Favorit auf den EM-Titel. Dennoch hat Portugal in der Vorrunde bereits gezeigt, dass Dänemark zu schlagen ist – mit einem sensationellen 31:29-Erfolg.
Nach der 24:28 (11:13)-Niederlage gegen Kroatien steht die Schweiz vor dem Aus bei der EM. Die Eidgenossen haben in der Hauptrunde noch keine Partie gewonnen und besitzen nur geringe Chancen auf Halbfinal- oder Platzierungsrunden.
Island besiegte im zweiten Spiel des Tages Schweden mit 35:27 (18:12) und ist nun Tabellenführer der Hauptrundengruppe zwei.
Damit lösten die Isländer die bisher ungeschlagenen Schweden ab. Noch steht das Spiel Kroatien gegen Schweiz aus.
In der Hauptrundengruppe II gewann Slowenien das erste Spiel des Tages mit 35:32 gegen Ungarn und sicherte sich damit die Chance auf das Halbfinale.
Ab 18 Uhr trifft Island noch auf Schweden, am Abend folgt die Partie Schweiz gegen Kroatien (20:30 Uhr).
Auch wenn am Ende ein 30:28-Erfolg gegen Norwegen stand, verdankt Deutschland vor allem Torwart Andreas Wolff diesen Sieg, da der Angriff noch nicht optimal läuft. Besonders Spielmacher Juri Knorr ist mit seiner und der Teamleistung unzufrieden.
"Ich bin enttäuscht von meiner Leistung", gab der Regisseur am Sonntag bei der Pressekonferenz zu. "Das nervt mich sehr. Wir sind damit nicht zufrieden, ich persönlich auch nicht – vor allem die letzten beiden Spiele. Ich habe keine Erklärung, warum es so ist."
Glücklicherweise spiele er in einem Team, in dem immer jemand die Schwierigkeiten ausgleicht – bei der Norwegen-Partie war das Wolff. Doch nicht nur Knorr fehlt bislang die Konstanz, auch andere DHB-Spieler sind noch zu wechselhaft, um gegen den nächsten Gegner zu bestehen. Am Montagabend wartet mit Dänemark der EM-Favorit.
Um die Chance auf das Halbfinale zu wahren, muss die Leistung deutlich verbessert werden. "Ich hoffe, dass wir das besser hinbekommen – ich persönlich auch", betonte Knorr.
Der wichtige Sieg gegen Norwegen war vor allem Torhüter Andreas Wolff (34) und Marko Grgic (22) zu verdanken.
Wolff entschärfte über 20 Bälle mit erstklassigen Paraden, während der 22-jährige Rückraumspieler mit sieben Treffern glänzte.
Das Spiel ist vorbei!
Die deutsche Nationalmannschaft gewinnt auch das zweite Hauptrundenspiel und schlägt Norwegen mit 30:28.
Mit einer Bilanz von 6:0 Punkten führt das DHB-Team die Gruppe 1 an und ist auf bestem Weg ins Halbfinale.
Glück gehört dazu!
Deutschlands Lichtlein verfehlt das Tor, doch der Abpraller landet direkt bei Golla, der zum 30:26 trifft.
Es sind nur noch wenige Minuten zu spielen.
Norwegen kommt zurück ins Spiel: Der Rückstand schrumpft auf 26:24.
Es hätte noch enger werden können, doch die Skandinavier scheitern weiterhin an DHB-Keeper Andreas Wolff.
Was passiert hier?
Die deutsche Offensive läuft auf Hochtouren und ist momentan nicht zu stoppen, während Norwegen kaum noch Anschluss findet.
Die Mannschaft von Bundestrainer Gislason führt 26:21.
Erneut trifft Grgic.
Aus der Distanz wagt der DHB-Spieler einen Wurf und versenkt den Ball im Tor von Norwegen – 24:21.
Die DHB-Auswahl geht in Führung!
Kapitän Golla erzielt das 22:21 gegen die Skandinavier.
So einfach kann es laufen!
Grgic tankt sich auf rechts durch, schließt aus spitzem Winkel ab und trifft zum 21:21.
Unglaublich, was Andreas Wolff hier wieder zeigt.
Mit einer spektakulären Parade hält er Andersons Wurf – Chance vereitelt.
Die deutsche Mannschaft hat nach der Pause einen holprigen Start: Zuerst verfehlt Uscins das Tor, dann pariert Bergerud den Wurf von Fischer.
Norwegen nutzt die Fehler eiskalt aus und erhöht den Vorsprung auf 15:18.
Weiter geht's!
Die zweite Halbzeit ist gestartet, Deutschland spielt nun von links nach rechts.
Kurz darauf Pause. Deutschland liegt mit zwei Toren zurück.
Dank wichtiger Paraden von Wolff bleibt der Rückstand moderat.
So schnell kann es gehen.
Nach einer Führung liegen die Deutschen nun mit 15:17 hinten.
Norwegen versucht in Überzahl ohne Torwart die Zwei-Minuten-Strafe zu überbrücken, doch der Schuss geht nach hinten los.
DHB-Spieler Zerbe trifft ins leere Tor, Deutschland führt mit 13:12.
Aus deutscher Sicht ärgerlich: Trotz Überzahl kassiert das Team das Tor zum 11:12.
Weniger als zehn Minuten sind in der ersten Hälfte noch zu spielen.
11:10 für Deutschland!
Norwegens Chefcoach Wille nimmt eine Auszeit, Bundestrainer Gislason nutzt die Gelegenheit zum Gespräch mit seiner Mannschaft.
Wolff macht erneut den Unterschied!
Mit dem linken Oberschenkel pariert er einen Ball von Sagosen und verhindert die achte Chance der Norweger.
Auf der anderen Seite zeigt auch der norwegische Torwart seine Klasse.
Deutschlands Zerbe kommt zum Wurf, muss sich aber Bergerud geschlagen geben. Es bleibt beim 5:7.
Dank Wolff!
Knorr verliert den Ball im Angriff, doch der DHB-Keeper ist zur Stelle und verhindert den Gegentreffer.
Gröndahl erhöht auf 5:2 für Norwegen, woraufhin Gislason die erste Auszeit nimmt.
Die offensive Leistung der Deutschen lässt zu wünschen übrig, da zu viele Chancen ungenutzt bleiben.
Zunächst Schluroff, dann Kapitän Golla: Das DHB-Team vergibt zu Beginn zwei gute Gelegenheiten zur Führung.
Nach etwa sechs Minuten steht es 1:1.
Nur wenige Minuten sind gespielt, da zeigt sich Andreas Wolff zum ersten Mal: Gegen Pedersen hält er großartig – 0:0.
Jetzt geht’s los!
Deutschland hat Anwurf, das Spiel ist eröffnet.
Die Mannschaften haben sich für die Nationalhymnen aufgestellt.
Gleich beginnt es!
Wer das Spiel live verfolgen möchte, schaltet auf ZDF ein, das die Begegnung überträgt.
Alternativ könnt Ihr das Match auch in unserem Liveticker verfolgen.
Vorhang auf: Die deutschen Handballer betreten das Spielfeld.
Der Anwurf erfolgt in wenigen Minuten.
Showtime in Herning: Am heutigen Samstagabend (Anwurf 20:30 Uhr) tritt die deutsche Nationalmannschaft im zweiten Hauptrundenspiel gegen Norwegen an.
Nur drei Tage nach dem aufregenden Sieg gegen Portugal will das Team von Bundestrainer Alfred Gislason (66) die Tabellenführung verteidigen und mit einem weiteren Erfolg den Kurs für das EM-Halbfinale festigen.
Ein Sieg sichert nicht nur Platz eins in der Gruppe, sondern nimmt auch Druck aus den kommenden Partien gegen Olympiasieger Dänemark und Titelverteidiger Frankreich.
Entwarnung im DHB-Lager: Kapitän Johannes Golla (28) ist für das zweite Hauptrundenspiel gegen Norwegen einsatzbereit.
Nach der Roten Karte im knappen Sieg gegen Portugal am Donnerstag verzichtete die Europäische Handball-Föderation auf eine weitere Sanktion.
Somit kann Bundestrainer Gislason (66) im Duell mit dem fünfmaligen Weltmeister am Samstagabend (20:30 Uhr) auf seinen Kreisläufer zählen.
Golla war bei einer Abwehraktion gegen Portugals Francisco "Kiko" Costa (20) zunächst festhaltend und traf ihn anschließend am Gesicht, was die Rote Karte zur Folge hatte.
Nach Dänemarks Sieg gegen Frankreich (32:19) ist die DHB-Auswahl nun Tabellenführer in der Hauptrunden-Gruppe eins. Norwegen setzte sich mit 35:34 gegen Spanien durch.
Am Freitag starten die Hauptrundenspiele der Gruppe zwei in Malmö. Dort treffen Island auf Kroatien (15:30 Uhr), die Schweiz auf Ungarn (18 Uhr) und Slowenien auf Schweden (20:30 Uhr).
Am Samstag spielt Deutschland gegen Norwegen (20:30 Uhr), davor treffen Frankreich und Portugal (15:30 Uhr) sowie Spanien und Dänemark (18 Uhr) aufeinander.
Portugal erzielt den Anschlusstreffer, doch Renars Uscins setzt den Schlusspunkt zum 32:30! Nach einem spannenden Nervenkrimi setzt sich Deutschland an die Spitze der Hauptrundengruppe!
Miro Schluroff war mit sieben Toren bester Werfer Deutschlands, doch zum Man of the Match wurde Torwart Andreas Wolff gekürt, der 32,6 Prozent der Schüsse parierte.
Im vermutlich letzten Angriff verwirft Mertens, beim Stand von 30:29 wird er von einem Portugiesen am Arm gehalten!
Zerbe verwandelt den resultierenden Siebenmeter zum 31:29 – nur noch eine halbe Minute zu spielen.
Welch ein Krimi! Wolff fängt einen Ball, doch ist der schon hinter der Linie? Die Schiedsrichter prüfen das Videobild und geben den Treffer für Portugal.
Deutschland erzielt kurz vor Ablauf der Unterzahl das 27:25, doch da Wolff noch nicht im Tor steht, erzielt Portugal postwendend den Anschlusstreffer.
Strenge Entscheidung! Nach Videobeweis erhalten Johannes Golla die Rote Karte wegen eines Fouls mit dem Unterarm im Gesicht eines Gegenspielers.
Fischer muss ebenfalls für zwei Minuten vom Feld, sodass Deutschland in Unterzahl spielt.
Trotzdem schafft Schluroff das 24:22 und stellt den Zwei-Tore-Abstand wieder her. Sieben Minuten verbleiben.
Justus Fischer zieht einen Siebenmeter und eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Salvador, Lichtlein wirft jedoch daneben.
Trotzdem erhöht Deutschland auf 24:22, Zerbe trifft von Rechtsaußen und überwindet Capdeville.
Die deutsche Mannschaft übernimmt zunehmend das Kommando und führt erstmals in dieser Halbzeit mit zwei Toren.
Schluroff und Knorr treffen nacheinander zum 21:19 – noch rund 14 Minuten zu spielen.
Andreas Wolff überzeugt mit weiteren Paraden, beim Stand von 19:18 hält er erneut.
Portugal nimmt eine Auszeit und kehrt mit sieben Feldspielern und ohne Torwart zurück – eine Taktik, die Wolff als "Anti-Handball" kritisierte.
Bei einem Spielstand von 17:17 unterbrechen die Schiedsrichter die Partie, um eine Szene am Bildschirm zu überprüfen.
Für einen Schlag ins Gesicht von Golla muss Cavalcanti für zwei Minuten vom Feld, aber eine Rote Karte wird nicht verhängt.
Portugal geht mehrfach in Führung, doch Deutschland kontert jede Rückstand sofort.
Nachdem Portugal den Ball verliert, geht Schluroff in der 39. Minute zum 16:15 für Deutschland ein – die erste Führung in dieser Halbzeit.
Während die erste Halbzeit langsam anlief, sieht man nun das komplette Gegenteil.
Schluroff, Costa und Uscins wechseln sich mit Toren ab, nach nur 135 Sekunden steht es 13:13. Wird das hier ein Torfestival?
Portugal hat zu Beginn der zweiten Hälfte den Anwurf und trifft nach acht Sekunden durch Costa zum 12:11.
In der Halbzeitpause zeigt sich Justus Fischer im Interview selbstkritisch und benennt das größte Problem der Deutschen.
"Es gibt zu viele technische Fehler im Angriff", erklärt der Kreisläufer. "Trotzdem ist das Ergebnis noch gut. Wenn wir diese Fehler abstellen, haben wir in der zweiten Halbzeit weniger Probleme."
Kaum ist Kapitän Golla zurück, muss Deutschland erneut in Unterzahl spielen, da Kiesler zwei Minuten erhält.
Portugal nutzt die Überzahl, um auf 11:11 auszugleichen – mit diesem Ergebnis geht es in die Pause.
Der Kapitän im Fokus! Golla erhöht erst auf 10:8 für Deutschland, muss dann aber für zwei Minuten vom Feld.
Die Führung für die deutsche Mannschaft!
Neves wird für zwei Minuten wegen eines Fouls gegen Zerbe vom Feld gestellt, Lichtlein verwandelt den Siebenmeter zum 8:8. Wolff sichert hinten ab, und Uscins stellt nach 24 Minuten auf 9:8.
Es folgen viele Fehlwürfe, Wolff und sein Gegenüber Capdeville parieren jeweils mehrere Angriffe.
Eine Auszeit von Portugal bringt keine Verbesserung, Trainer Pereira nimmt eine Pause.
Kurze Behandlungspause für Lichtlein nach einem harten Foul von Salvador, der sich zuvor fair entschuldigte und zwei Minuten auf der Bank verbringen muss.
Unmittelbar danach erzielt Grgic das siebte deutsche Tor – nach 19 Minuten steht es 7:8.
Die deutsche Mannschaft kann Portugal bisher noch nicht richtig unter Druck setzen, vor allem die Offensive läuft noch nicht rund. Nach etwa 13 Minuten stehen erst vier Tore zu Buche, davon zwei per Siebenmeter.
Portugal konnte Wolff bereits sechsmal überwinden, Gislason nimmt eine frühe Auszeit.
Nachdem Portugal auf 3:1 gestellt hatte, bekommt Deutschland einen Siebenmeter, den Lichtlein sicher verwandelt.
Wolff zeigt seine Klasse und pariert, im schnellen Gegenstoß gleicht Deutschland zum 3:3 aus.
Das erste Tor der Partie erzielt Kapitän Johannes Golla! Danach verläuft die Partie ausgeglichen, Portugal übernimmt etwas die Führung.
Nach etwas mehr als vier Minuten führt Portugal durch Francisco Costa mit 2:1.
Das Spiel läuft, Deutschland beginnt mit Wolff im Tor, Knorr im Rückraum und Rückkehrer Dahmke als Linksaußen.
Es geht heute nicht nur um einen guten Start in die Hauptrunde, sondern auch um die Revanche für das bittere WM-Viertelfinal-Aus vor einem Jahr, als Portugal Deutschland mit 31:30 nach Verlängerung schlug.
Rund zehn Minuten vor Anwurf betreten die Teams die Halle und singen die Nationalhymnen.
Bundestrainer Alfred Gislason warnt vor dem heutigen Gegner, der vor zwei Tagen überraschend Dänemark besiegt hat.
Wie bei jedem Spiel muss Gislason zwei Spieler aus seinem 18er-Kader streichen. Heute trifft es Kreisläufer Jannik Kohlbacher und Rechtsaußen Mathis Häseler.
Beide spielten bisher wenig, während Dahmke, Lichtlein, Semper und Langhoff wieder im Kader sind.
Es geht wieder los! Nach einer drei Tage langen Pause startet das DHB-Team heute in die Hauptrunde.
Das erste Spiel in der sogenannten „Todesgruppe“ ist gegen Portugal angesetzt – und zwar ungewöhnlich früh um 15:30 Uhr. Bisher begann das deutsche Team immer um 20:30 Uhr. Wer das Team von Alfred Gislason unterstützt, sollte also schon am Nachmittag einschalten.
Gute Nachrichten für das deutsche Team vor dem Duell mit Portugal: Der portugiesische Kreisläufer Victor Iturriza (35) wurde für eine Partie gesperrt und kann gegen Deutschland nicht spielen.
Iturriza hatte im WM-Viertelfinale vor einem Jahr mit sieben Treffern entscheidend dazu beigetragen, dass Portugal Deutschland mit 31:30 nach Verlängerung ausschaltete.
Beim sensationellen Sieg Portugals gegen Dänemark am Dienstagabend sah Iturriza wegen eines Fouls an Mathias Gidsel kurz vor Schluss seine dritte Zwei-Minuten-Strafe und wurde somit ausgeschlossen.
Im Gegensatz zum Fußball führt das nicht automatisch zu einer Sperre für das nächste Spiel. Die Disziplinarkommission der EHF bewertete die Aktion jedoch als „grob fahrlässig und gefährlich“ und sperrte Iturriza für das Deutschland-Spiel wegen „schwerwiegenden unsportlichen Verhaltens“.
Am Montagabend verlor Topfavorit Dänemark überraschend das letzte Vorrundenspiel gegen Portugal mit 29:31 (11:12). Daher trifft Deutschland in der Hauptrunde zuerst auf Portugal.
Das Spiel findet bereits am Donnerstag um 15:30 Uhr statt. Weitere Termine: Samstag gegen Norwegen (20:30 Uhr), Montag gegen Dänemark (20:30 Uhr), Mittwoch (28. Januar) gegen Frankreich (18 Uhr).
Nationalmannschafts-Manager Benjamin Chatton bezeichnet die Gruppe angesichts der Gegner als „Todesgruppe“ und kündigt spannende Spiele im Zwei-Tages-Rhythmus an.
Deutschland, Portugal und Frankreich starteten mit zwei Punkten in die Hauptrunde. Die beiden besten Mannschaften qualifizieren sich fürs Halbfinale, der Drittplatzierte spielt um Rang fünf.
In der anderen Hauptrunden-Gruppe kämpfen Schweden, Kroatien, Slowenien, Schweiz, Island und Ungarn um den Halbfinaleinzug.
Nach dem Erfolg gegen Spanien setzt die Mannschaft des Deutschen Handball-Bundes (DHB) am Donnerstag die Hauptrunde fort.
Die Gegner für die nächsten Spielen werden am Dienstagabend ermittelt. Sicher ist bereits, dass Deutschland am Samstag (24. Januar) gegen Norwegen und am Montag (26. Januar) gegen Frankreich antritt. Der Gegner für das letzte Hauptrundenspiel am Mittwoch (28. Januar) steht noch nicht fest.
In Gruppe B entscheidet sich die Platzierung und somit die Gegner: Dänemark, Portugal oder Nordmazedonien sind möglich. Die genauen Anwurfzeiten sind noch offen.
Spielende.
Deutschland besiegt den zweifachen Europameister mit 34:32 und zieht als Gruppensieger in die EM-Hauptrunde ein.
War das die Entscheidung?
Kurz vor Schluss erhöht Uscins auf 33:29. Ist das die Vorentscheidung?
Rund drei Minuten verbleiben.
Deutschland führt mit drei Toren – der Einzug in die nächste Runde rückt in greifbare Nähe.
30:27 für das DHB-Team!
Gislason reagiert mit einer Auszeit zu Beginn der Schlussphase. Das Team konzentriert sich nun auf die letzten Minuten.
Die Mannschaft von Gislason bleibt vorn, knapp 15 Minuten sind noch zu spielen.
Damit steht Deutschland aktuell auf Platz eins und ist sicher in der Hauptrunde.
Deutschland führt weiter mit drei Toren, doch Spanien bleibt dran.
DHB-Keeper Späth hält mit zwei spektakulären Paraden die Iberer auf Distanz – 23:20.
18:15! Die Führung wird auf drei Tore ausgebaut.
Knorr sorgt mit einem sehenswerten Wurf für das Tor.
Dennoch ist Vorsicht geboten: Gegen Serbien hatte man zuletzt eine vier Tore Führung verspielt.
Pause ist vorbei.
Die zweite Hälfte ist gestartet.
Im letzten Angriff vor der Halbzeit hätte Deutschland auf 18:15 erhöhen können.
Uscins versucht es zentral mit einem Hüftwurf, der Ball trifft jedoch den Pfosten – es bleibt beim 17:15.
Damit geht Deutschland als Tabellenführer der Gruppe A in die Pause.
Weniger als vier Minuten in der ersten Hälfte, die Zwei-Tore-Führung bleibt bei Deutschland.
Golla findet Zerbe links, der zum 17:15 hochsteigt.
Etwa zehn Minuten vor der Pause nimmt Spaniens Trainer Ribera seine erste Auszeit.
Bundestrainer Gislason bleibt gelassen: „Mit Geduld weiterspielen“, gibt er seinen Spielern mit.
Bislang überzeugt Deutschland mit einer klaren 12:9-Führung.
Doppelte Unterzahl für Spanien!
Knorr wird beim Angriff von Serdio am Hals gehalten und erhält zwei Minuten, kurz danach sieht Serradillo wegen Nachfassens gegen Köster ebenfalls eine Zeitstrafe.
Die deutsche Mannschaft führt weiterhin mit zwei Toren.
Nach 15 Minuten steht es 8:6.
Nach rund fünf Minuten erzielt Knorr das 3:2 für Deutschland.
Die Partie ist ausgeglichen, es geht hin und her.
Anwurf, das Spiel läuft.
Spanien hat den Ball, spielt von links nach rechts.
Die Teams sind bereit, doch zuerst herrscht Stille.
Vor Spielbeginn gibt es eine Schweigeminute für die Opfer eines schweren Zugunglücks im Süden Spaniens.
Am Sonntagabend kamen bei der Katastrophe nahe Adamuz in Córdoba mindestens 40 Menschen ums Leben, viele wurden verletzt.
Mehr dazu: „Auch Deutsche unter den Opfern! Entsetzen nach Zugunglück: Wie konnte das passieren?“
Bundestrainer Gislason nimmt zwei Veränderungen im Vergleich zum zweiten Gruppenspiel gegen Serbien vor.
Linksaußen Dahmke und Rückraumspieler Semper fehlen, dafür sind Lichtlein und Langhoff neu im Kader.
Österreichs Handballer ebneten Deutschland den Weg ins Weiterkommen.
Im letzten Vorrundenspiel gewann das Team von Trainer Iker Romero (45) knapp mit 26:25 gegen Serbien.
Gegen die schon qualifizierten Spanier reicht der DHB-Auswahl nun ein Unentschieden fürs Weiterkommen.
Das letzte Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft wird im Free-TV übertragen.
Die Live-Übertragung auf ZDF beginnt um 20:15 Uhr aus Herning, fünfzehn Minuten später erfolgt der Anwurf.
Etwa zwei Stunden vor dem Anpfiff richtet sich der Fokus aller Fans auf das Spiel in Herning.
Parallel läuft die Begegnung Serbien gegen Österreich, deren Ergebnis direkten Einfluss auf Deutschlands Chancen hat.
Je nach Verlauf könnte ein Unentschieden gegen Spanien bereits zum Weiterkommen reichen. Selbst eine Niederlage wäre möglich, wenn Österreich mit drei Toren Vorsprung gewinnt und höchstens 29 Tore erzielt.
Vor dem Spiel gegen Spanien wird es eine Schweigeminute für die Opfer des Zugunglücks in Andalusien geben.
Am Sonntagabend war ein Hochgeschwindigkeitszug bei 300 km/h entgleist und mit einem entgegenkommenden Zug kollidiert. Mindestens 39 Menschen starben, über 70 wurden in Krankenhäusern versorgt.
Die Schweigeminute findet nach den Nationalhymnen statt, der Anwurf folgt um 20:30 Uhr. Die spanische Delegation bat um das Gedenken, dem der Weltverband EHF zustimmte.
Die überraschende Niederlage gegen Serbien bringt Deutschland in die schwierige Lage, heute gegen Spanien nicht nur um Punkte für die Hauptrunde, sondern ums Weiterkommen zu spielen.
Siegt Serbien gegen Österreich, braucht Deutschland gegen Spanien einen Sieg mit mindestens drei Toren Vorsprung. Andernfalls landet Deutschland trotz zwei Siegen auf dem dritten Platz und scheidet aus.
Bei einem Unentschieden zwischen Österreich und Serbien reicht Deutschland schon ein einfacher Sieg, bei einem Sieg Österreichs sogar ein Unentschieden oder eine knappe Niederlage.
Doch darauf können die Deutschen nicht bauen – um das erste Vorrunden-Aus bei einer Handball-EM zu vermeiden, ist heute volle Leistung gefordert.
Nach der unerwarteten Niederlage gegen Serbien hagelte es Kritik von allen Seiten, vor allem von ehemaligen Spielern und TV-Experten.
Stefan Kretzschmar bemängelte die mangelnde Einbindung der Außen: „Da hätten auch Busfahrer und Physiotherapeut stehen können, da kam kein Ball hin.“ Michael „Mimi“ Kraus sagte deutlich: „Das war einfach schlecht im Angriff. Man muss es beim Namen nennen.“
Zuvor gab es intern Unruhe, als Spielmacher Juri Knorr den Trainer öffentlich kritisierte: „Wir haben die Serben in der ersten Halbzeit überrannt, dann alles geändert. Ich stand in der zweiten Halbzeit kaum auf dem Feld. Wir schaffen es nicht, wenn Spieler 60 Minuten durchspielen müssen.“
Gislason versuchte zu beruhigen, während Lukas Mertens Knorrs Aussagen als wenig hilfreich bewertete: „Der Trainer entscheidet, wer wann spielt.“
Nur wenig Zeit bleibt, um die Wogen zu glätten: Am Montag ist ein Sieg gegen Spanien Pflicht, ansonsten droht dem Olympia-Zweiten das Vorrunden-Aus.
Der Schock muss erst verarbeitet werden. Noch ist das Turnier nicht vorbei, doch heute war ein Sieg fest eingeplant.
Im letzten Gruppenspiel braucht Deutschland sehr wahrscheinlich einen Sieg gegen Spanien.
Alfred Gislason zeigt nach dem Spiel Größe und übernimmt Verantwortung für einen Auszeit-Fehler, der eine Schlüsselszene in der heißen Phase war und zum Bruch des Teams führte.
Dennoch bleiben viele Fragen, wie das DHB-Team die zweite Halbzeit aus der Hand geben konnte.
Was für eine Demütigung! Serbien nimmt zwölf Sekunden vor Schluss eine Auszeit bei zwei Toren Führung und Ballbesitz.
Dann fällt das 30:27 – und es ist vorbei. Serbien dreht das Spiel, Deutschland ist fassungslos.
Beide Teams treffen, Serbien bleibt zwei Tore vorne. Noch 50 Sekunden zu spielen.
Serbien trifft zum 27:25. Deutschland muss in zwei Minuten zwei Tore aufholen, bekommt aber einen Siebenmeter und zwei Minuten gegen sich.
Zerbe wirft den Ball übers Tor – Pech!
Unglücklicher Moment! Gislason nimmt Auszeit, während Knorr wirft und trifft. Das Tor zählt nicht.
Die Schiedsrichter prüfen die Szene, bleiben bei der Entscheidung – bitter! Serbien führt 26:25 mit noch zweieinhalb Minuten auf der Uhr.
Ein echter Nervenkrimi. Köster erhält zwei Minuten nach serbischem Konter. Serbien verwandelt den Siebenmeter zum 25:25.
Gislason bringt Wolff zurück ins Tor. Das DHB-Team versteht eine Schiedsrichterentscheidung nicht.
Zerbe verwandelt den Siebenmeter, Wolff hält den nächsten Wurf! 25:24.
Deutschland ist zurück, Uscins erzielt das 24:23. Endlich klappt es offensiv wieder, auch die Fans sind zurück!
Serbien gleicht danach wieder aus. Noch sechseinhalb Minuten zu spielen.
Deutschland in Überzahl mit Siebenmeter-Treffer.
Schluroff ist wieder im Spiel und trifft zum 23:23.
Nach über zwei Minuten geht es weiter, und Serbien erzielt direkt das 23:21 nach 49 Minuten.
Die deutsche Abwehr lässt zu viele Würfe zu.
Kurz darauf gleicht Serbien erneut aus, während Deutschland schnell den Ball verliert und nervös wird.
Serbien nutzt die Chance, geht mit 22:21 in Führung und hat das Momentum. Dann folgt eine technische Pause wegen einer Hallenbodenreparatur, was den Deutschen gelegen kommt.
Serbien bekommt einen Siebenmeter, den Wolff mit der rechten Hand pariert. Die Halle bebt!
Deutschland führt weiter mit 21:20.
Uscins erlöst Deutschland mit dem 21:20.
Grgic ist nun auch im linken Rückraum aktiv.
Der 20:20-Ausgleich fällt, da Serbien in der zweiten Hälfte fast alles trifft.
Gislason zieht sein Ass in der Auszeit und bringt Wolff ins Tor.
Dahmke muss nach 38 Minuten raus, Mertens kommt auf Linksaußen. Serbien verkürzt auf 19:18 und dann auf 20:19.
Die Zuschauerzahl: 9.130 Fans feiern ein unterhaltsames Handballspiel.
Deutschland verfehlt die ersten beiden Abschlüsse in der zweiten Halbzeit, doch der dritte von Uscins in Unterzahl sitzt.
Im Gegenzug macht Serbien das 18:16, dann ist der DHB wieder komplett.
Das macht viel Freude und soll so weitergehen.
Die zweite Halbzeit beginnt mit einem Pfostentreffer für Deutschland.
Schluroff, nach seinen zwei Treffern vor der Pause, gibt ein kurzes Interview: „Im Großen und Ganzen macht uns das Tempospiel so gefährlich.“
Er lobt auch den serbischen Torwart. Bis dahin gibt es wenig zu kritisieren.
Wieder Schluroff trifft, mit einer Vier-Tore-Führung und 17:13 geht es in die Kabine.
Eineinhalb Minuten vor der Pause nimmt Gislason die Auszeit. Kurz darauf trifft Schluroff mit 134 km/h zum 16:13.
37 Sekunden vor der Pause nimmt Serbien seine Auszeit.
Späth zeigt Parade Nummer sieben.
Uscins erzielt das 14:12 nach 26 Minuten, Deutschland trifft konstant.
Serbien nutzt einen deutschen Ballverlust und Siebenmeter zum 11:10.
Knorr spielt Golla gut an, der zum 12:10 trifft.
Semper spielt stark auf und erzielt seinen dritten Treffer zum 11:8 nach 18 Minuten.
Danach pariert Späth erneut.
Nach 14 Minuten steht es 8:8. Deutschland führt, Serbien zieht nach.
Serbien erhält die erste Zwei-Minuten-Strafe, Deutschland nutzt die Überzahl zum 9:8 nur teilweise.
Der serbische Torwart zeigt in den ersten zehn Minuten seine Klasse und pariert über 50 Prozent der deutschen Versuche.
Knorr findet eine Lücke und bringt Deutschland mit 5:4 in Führung.
Deutschland erobert viele Bälle, Knorr vollendet einen Konter zur Führung, bevor Serbien zum 4:4 ausgleicht.
Späth pariert den ersten serbischen Wurf, Zerbe erzielt das 1:0, Knorr das zweite Tor.
Nach fünf Minuten steht es 3:3.
Serbien hat Anwurf. Deutschland startet mit Wolff im Tor, Knorr im Rückraum und dem zurückkehrenden Dahmke als Linksaußen.
Das Spiel beginnt. Gislason erwartet von den Serben „sehr viel“ Emotionen, eine „starke Abwehr und zwei Weltklasse-Torhüter“.
Von seiner Mannschaft erwartet er verbesserte Überzahlaktionen und ein höheres Tempo.
Die Stimmung vor Anpfiff in Herning ist hervorragend, die Arena fast komplett in deutscher Hand.
Die erste Personalentscheidung steht fest: DHB-Coach Alfred Gislason (66) beruft, wie erwartet, Rune Dahmke zurück ins Aufgebot.
Der Linksaußen, Europameister vor zehn Jahren, fehlte angeschlagen beim Auftakt gegen Österreich. Für ihn fällt EM-Debütant Matthes Langhoff aus, Nils Lichtlein ist weiterhin verletzt.
Noch knapp 45 Minuten bis zu Deutschlands zweitem Gruppenspiel bei der Handball-EM. Ab 20:30 Uhr geht es gegen Serbien (live in der ARD).
Ein Sieg könnte Deutschland mit Spanien gleichziehen, die das Vorspiel gegen Österreich mit 30:25 (19:12) gewannen.
Rekordquote! Die deutschen Handballer starteten erfolgreich in die EM und zogen viele Zuschauer vor die Bildschirme.
5,532 Millionen Menschen sahen in der ARD den 30:27-Sieg gegen Österreich und sorgten für die höchste Einschaltquote am Donnerstag.
Nur knapp dahinter lag die ZDF-Serie „Der Bergdoktor“ mit 4,95 Millionen Zuschauern.
Ein Schreckmoment zum EM-Auftakt: Beim Sieg gegen Österreich bekam Torwart Andreas Wolff (34) einen Ball von Sebastian Frimmel ins Gesicht.
Sein linkes Auge blutete, er musste am Spielfeldrand behandelt werden. „Der Ball traf genau mein offenes Auge. Das war nicht angenehm. Ich sah nur schwarz“, erklärte Wolff nach dem Spiel laut DPA.
Die medizinische Abteilung sorgte jedoch dafür, dass er weiterspielen konnte. „Jetzt sehe ich wieder klar“, fügte er hinzu. Mit zwölf Paraden war Wolff ein entscheidender Faktor beim 30:27-Auftaktsieg gegen Österreich.
Das Spiel ist vorbei, Deutschland gewinnt den EM-Auftakt gegen Österreich mit 30:27 (12:8). Kapitän Johannes Golla war mit sieben Treffern bester Schütze.
Durch den Sieg mit drei Toren Vorsprung übernahm das DHB-Team die Tabellenführung in Gruppe A, da Spanien am Abend nur knapp mit zwei Toren Differenz gegen Serbien gewann.
In Gruppe C setzte sich Norwegen deutlich mit 39:22 gegen die Ukraine durch.
Ist das die Entscheidung? Justus Fischer holt einen Siebenmeter heraus, den Zerbe in der 58. Minute zum 28:25 verwandelt.
Österreich bekommt ebenfalls einen Strafwurf, doch Wolff hält!
Deutschland nutzt mehrere Chancen bei leerem Tor nicht, während Österreich seine Möglichkeiten verwertet.
Als Golla eine Zwei-Minuten-Strafe absitzt und Deutschland in Unterzahl spielt, trifft Nigg zum 24:26 (56. Minute) – nur noch zwei Tore Vorsprung!
Johannes Golla erzielt seinen sechsten Treffer, nach 49 Minuten steht es 25:20 für Deutschland.
Der Treffer saß!
Andreas Wolff wurde im Gesicht getroffen und musste kurz raus, David Späth ersetzte ihn. Sebastian Frimmel musste wegen des Fouls für zwei Minuten auf die Bank, Österreich war in Unterzahl.
Wie reagiert Deutschland? Mit vielen Toren! Innerhalb von fünf Minuten trifft das DHB-Team sechs Mal und verteidigt stark, sodass es in der 41. Minute 19:14 steht.
Österreich startet gut in die zweite Halbzeit, ist durch Treffer von Hutecek und Nigg wieder bis auf zwei Tore dran.
Nach 36 Minuten steht es 13:11 für Deutschland.
Weiter geht’s!
Schafft die deutsche Nationalmannschaft den Auftaktsieg gegen Österreich oder gelingt den Alpenländern eine Aufholjagd?
Lukas Zerbe gibt ein kurzes Statement am ARD-Mikrofon ab und zeigt sich zufrieden.
„Wir haben unsere Chancen genutzt, die Abwehr war überragend“, so der Rechtsaußen. Im Sechs-gegen-Sechs habe man den Gegner komplett kontrolliert, nur im Sieben-gegen-Sechs habe es noch kleinere Probleme gegeben.
Die unterhaltsame erste Hälfte ist vorbei, Deutschland führt klar mit 12:8 gegen Österreich.
Andreas Wolff bleibt einer der besten Torhüter der Welt, bislang liegt seine Paradenquote bei beeindruckenden 42 Prozent.
Jetzt führt Deutschland mit vier Toren!
In der 25. Minute trifft Zerbe zum 11:7, Deutschland hat das Spiel im Griff. Österreich ruft eine Auszeit.
Die Taktik der Österreicher rächt sich: Deutschland erobert den Ball, Golla schaltet schnell und wirft ins leere Tor auf der anderen Seite.
Nach 20 Minuten steht es 8:6 für Deutschland.
Österreich kommt ins Spiel: Ein Tempogegenstoß bringt in der 18. Minute den Ausgleich zum 6:6.
Deutschland erzielt in der 13. Minute die 5:2-Führung, Österreich nimmt daraufhin den Torwart raus für einen siebten Feldspieler und verkürzt auf 3:5.
Das Risiko ist hoch: Wolff versucht einen Wurf über das ganze Feld, scheitert aber am Pfosten.
Langsamer Spielbeginn: Nach sieben Minuten steht es 2:1 für Deutschland, den ersten Turniertreffer erzielte Zerbe per Siebenmeter.
Beide Teams verteidigen gut, Wolff konnte sich mehrfach auszeichnen. Die von ihm kritisierte Taktik der Österreicher mit sieben Feldspielern bei leerem Tor ist bislang nicht zu sehen.
Das Spiel ist freigegeben. Der erste Angriff gehört Deutschland.
Das DHB-Team startet mit Keeper Wolff, Grgic, Köster, Uscins, Mertens, Golla und Zerbe.
Parallel trifft Norwegen in Gruppe C auf die Ukraine.
Alles ist bereit für das erste EM-Spiel der deutschen Mannschaft!
Die Hymnen erklingen, erst Deutschland, dann Österreich.
Vor jedem Spiel muss der 18er-Kader auf 16 Spieler reduziert werden. Nils Lichtlein fällt angeschlagen aus, Bundestrainer Gislason verzichtet zudem auf Rune Dahmke, wie Bild und Sportschau berichten.
Dahmke, der vor zehn Jahren mit Deutschland Europameister wurde, wurde überraschend in den EM-Kader berufen, fehlte jedoch im Vorbereitungsspiel gegen Kroatien wegen Gepäckproblemen.
Das erste Spiel in Deutschlands Vorrundengruppe ist vorbei! Mitfavorit Spanien besiegt Serbien knapp mit 29:27 und übernimmt die Tabellenführung.
Im Parallelspiel gewinnt Frankreich deutlich mit 42:28 gegen Tschechien.
Los geht's! Pünktlich um 18 Uhr starten die ersten vier Teams die Handball-EM.
In Gruppe A treffen Spanien und Serbien aufeinander, in Gruppe C spielt Frankreich gegen Tschechien.
Andreas Wolff (34) erwartet den sogenannten „Anti-Handball“ vom Angstgegner, doch ein Auftaktsieg der Deutschen wäre auch für den Keeper Pflicht.
Im Duell mit Österreich geht das Team von Gislason heute Abend (20:30 Uhr) als Favorit ins Spiel.
Das ÖHB-Team um Lukas Hutecek (25) und Nikola Bilyk (29) besitzt Potenzial: Im EM-Qualifikationsspiel im März in Wien endete das Duell 26:26.
Bundeskanzler Friedrich Merz (70) sendet unterstützende Worte an die deutschen Handballer.
„Tempo, Leidenschaft und Teamgeist prägen den Handballsport. Nach dem großartigen Turnier der Frauen starten heute die Männer in die EM. Ich drücke der Nationalmannschaft die Daumen und wünsche viel Erfolg und einen fairen Wettbewerb“, schrieb der CDU-Politiker auf Social Media.
Diese Gruppe hat es in sich! Mit Österreich, Serbien und dem zweimaligen Europameister Spanien warten unangenehme Aufgaben auf Deutschland. Sollte das Team von Gislason wie erwartet weiterkommen, droht ein spektakuläres Duell mit der Handball-Supermacht Dänemark.
Für den 66-jährigen Isländer ist dies „wahrscheinlich das schwierigste Turnier bisher“. Sein EM-Ziel ist das Halbfinale. „An guten Tagen können wir jeden schlagen“, betonte Gislason.
Der erste EM-Titel seit 2016 wäre für die deutschen Handballer auch finanziell lukrativ.
Das Team von Gislason erhält bei Goldmedaille insgesamt 575.000 Euro, wie der DHB mitteilte.
„Ab 20 eingesetzten Spielern erhöht sich die Prämie auf maximal 600.000 Euro“, hieß es. Die Regelung wurde von DHB-Sportvorstand Ingo Meckes (49) mit Kapitän Johannes Golla (28) sowie den Führungsspielern Julian Köster (25) und Andreas Wolff (34) ausgehandelt.
Verbalattacke! Deutschlands Nationaltorwart Andreas Wolff (34) heizte die Stimmung vor dem EM-Auftakt gegen Österreich mit deutlicher Kritik an.
Einen Tag vor dem Auftakt am Donnerstag (20:30 Uhr) reagierten die Österreicher mit Unverständnis auf seine Aussagen.
Mehr dazu: „Handball-Zoff vor EM-Start! Deutscher Keeper provoziert Auftakt-Gegner.“
Zum EM-Auftakt könnte Nils Lichtlein (23) ausfallen.
Der Linkshänder der Füchse Berlin zog sich beim Training in Hannover vor der Abreise nach Dänemark eine Verletzung am linken Vorfuß zu, wie der DHB mitteilte.
Trotz der Blessur reiste er mit ins Quartier nach Silkeborg. „Es ist möglich, dass er in zwei Tagen wieder spielbereit ist, vielleicht erst in vier Tagen“, erklärte Nationalmannschaftsmanager Benjamin Chatton (44).
Ein längerer Ausfall ist derzeit nicht zu erwarten, daher ist keine Nachnominierung geplant.
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TAG24 begleitet die Handball-EM der Männer 2026 in Dänemark, Norwegen und Schweden live und informiert Euch vom 15. Januar bis 1. Februar mit allen wichtigen Neuigkeiten rund um das Kontinentalturnier.