Haber holt bekannten Spieler zurück: Meyer-Siebert wechselt von Ferndorf zum HCE
Dresden – Am 9. November trug er mit vier Treffern gegen seinen zukünftigen Verein maßgeblich zum 33:33-Unentschieden bei und bereitete somit eine der wenigen Punktverluste des HC Elbflorenz in der Hinrunde vor. Ab Sommer wird Julius Meyer-Siebert (25), der vom TuS Ferndorf kommt, gemeinsam mit den Dresdnern um Punkte kämpfen.
Ein wesentlicher Beweggrund für den 2,06 Meter großen Rückraumspieler, zum Spitzenreiter der 2. Liga zu wechseln, ist die Bekanntschaft mit einem alten Weggefährten.
„Da ich bereits in Leipzig mit André zusammengearbeitet habe, war der Kontakt mit meinem ehemaligen und nun zukünftigen Trainer André Haber (39) schnell hergestellt“, erklärt Meyer-Siebert die unkomplizierte Kommunikation.
2017 schloss sich der Rückraumspieler dem SC DHfK Leipzig an und feierte im folgenden Jahr unter Habers Leitung sein Debüt in der Bundesliga.
Dresdens Sportlicher Leiter Rico Göde (43) betont zur Verpflichtung: „Nach seiner Zeit in Leipzig hat er bei weiteren Stationen wertvolle Erfahrungen gesammelt und ist deutlich gereift – das nehmen wir sehr positiv wahr.“
Seine weitere Karriere führte ihn über Flensburg, wo er sogar Champions-League-Erfahrung sammelte, zur TSG Friesenheim, den Eulen Ludwigshafen, dem ASV Hamm-Westfalen und zuletzt nach Ferndorf.
Vom vielversprechenden Talent hat sich Meyer-Siebert zum torgefährlichen Rückraumspieler entwickelt. Dank seiner körperlichen Stärke stellt er zudem eine weitere Verstärkung für den Innenblock in der Abwehr dar.
Haber zeigt sich erfreut über das Wiedersehen mit seinem früheren Schützling: „Ich kenne ihn gut und weiß, dass er ein echter Teamplayer ist, der hervorragend zu uns passt. Er bringt Qualität sowohl im Angriff als auch in der Defensive mit, die uns weiterhelfen wird.“
Der Rechtshänder sagt: „Für mich stimmen das professionelle Umfeld, die großartige Stadt und das ambitionierte Team perfekt zusammen – ich freue mich sehr darauf, ab dem kommenden Sommer für Dresden aufzulaufen.“
Unklar bleibt lediglich, ob dies in der 1. oder 2. Liga geschehen wird.