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Hunderte Drohnen erleuchten den Hamburger Hafen: Das steckt hinter der Aktion

Hamburg – Am Donnerstag läutete Hamburg mit einer beeindruckenden Drohnen-Choreografie im Hafen die nächste Phase seiner Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele ein.

Wie aus einer Pressemitteilung des Senats hervorgeht, stiegen am Abend rund 900 Drohnen bis zu 120 Meter hoch über der Elbphilharmonie auf.

Sie inszenierten eine eindrucksvolle Lichtshow und zeichneten verschiedene olympische sowie paralympische Sportarten an den Nachthimmel – von Fechten, Rudern und Gewichtheben bis zu Para-Dressurreiten und Para-Leichtathletik.

Besonders beeindruckend war, dass einzelne Motive eine Breite von etwa 200 Metern erreichten, bevor die Drohnen eine olympische Fackel in der Dunkelheit formten. Zum Abschluss wurde schließlich der offizielle Slogan der Bewerbung präsentiert: „Olympia in Hamburg. Eine Chance für alle.“

Im Rahmen einer Auftaktveranstaltung in der Elbphilharmonie bereiteten Bürgermeister Peter Tschentscher (60, SPD), Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (48, Grüne) sowie Sportsenator Andy Grote (57, SPD) die Bürger auf das Referendum am 31. Mai vor.

Die Kampagne wird unter anderem von bekannten Hamburger Persönlichkeiten unterstützt – darunter die Para-Athletin und Fahnenträgerin von Paris 2024 Edina Müller (42), HSV-Legende Horst Hrubesch (74) und Beachvolleyball-Olympiasiegerin Laura Ludwig (40).

In den kommenden Monaten sollen außerdem Tennisstar Eva Lys (24), Active City-Botschafter und Football-Coach Patrick Esume (52), Moderator Johannes B. Kerner (61) sowie Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev (28) die Hamburger dazu motivieren, beim Referendum mit „Ja“ zu stimmen.

Teil der Kampagne sind zudem bis zu 50 Motive, die in den nächsten Wochen in der gesamten Stadt auf Plakaten und digitalen Stadtinformationsanlagen präsentiert werden. Diese thematisieren neben dem Sport auch Aspekte wie Nachhaltigkeit und das Gemeinschaftsgefühl.

Das Bewerbungskonzept, das Hamburg am 4. Juni offiziell beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) einreichen wird, soll im März 2026 im Zuge einer Pressekonferenz ausführlich vorgestellt werden.