Zweitteuerster Transfer in der Vereinsgeschichte? Eintracht plant Stürmer-Verpflichtung
Frankfurt am Main – Es scheint tatsächlich so zu kommen: Trotz angespannter finanzieller Lage plant Eintracht Frankfurt die feste Verpflichtung von Leihspieler Arnaud Kalimuendo (24). Dafür dürfte jedoch ein wichtiger Spieler den Klub verlassen.
Nach Angaben der aktuellen Ausgabe der "Sport Bild" möchte die SGE die im Januar mit Nottingham Forest vereinbarte Kaufoption in Höhe von satten 27 Millionen Euro für den bislang überzeugenden Franzosen nutzen.
Mit dieser Summe würde Kalimuendo zum zweitteuersten Neuzugang in der Geschichte der Frankfurter werden.
Dies ist jedoch vor allem darauf zurückzuführen, dass die Ablösesumme für seinen Landsmann Hugo Ekitiké (23) durch Weiterverkaufsbeteiligungen auf insgesamt 31,5 Millionen Euro anstieg.
Unabhängig davon galt der Transfer von Kalimuendo lange als schwierig, da die Eintracht finanziell nur begrenzte Mittel zur Verfügung hat und erst noch Spieler verkaufen muss, bevor im Sommer weitere Investitionen getätigt werden können.
Wie die "Sport Bild" berichtet, wollen Markus Krösche (45) und sein Team unter anderem Nnamdi Collins (22) veräußern, um Einnahmen zwischen 30 und 40 Millionen Euro zu erzielen. Auf diese Weise könnte der Kauf von Kalimuendo letztlich finanziert werden. Mit dem 24-Jährigen soll es bereits eine Einigung über einen Vertrag bis 2031 geben.
Obwohl dieser Transfer somit realisierbar wäre, bleibt die finanzielle Notwendigkeit, einen weiteren Leistungsträger teuer zu verkaufen, bestehen.
Wie kürzlich bekannt wurde, muss der hessische Bundesligist in der Saison 2025/26 mit einem deutlich höheren Defizit rechnen als zunächst angenommen.
Es ist daher gut möglich, dass auch ein wertvoller Spieler wie Nathaniel Brown (22) verkauft werden muss.
Für den linken Verteidiger hofft die Eintracht auf eine Ablöse von mehr als 60 Millionen Euro.
Tabelle der 1. Bundesliga
Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Das Team, das am Saisonende auf dem ersten Platz steht, wird Deutscher Meister. Mannschaften, die auf den Plätzen 17 und 18 landen, steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) nimmt an der sogenannten Relegation teil, um den Verbleib in der Liga zu sichern. Dort trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.