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WM 2026 live: Kai Havertz offenbart interessantes Detail zur deutschen Rangordnung

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 findet vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA, Mexiko und Kanada statt. Zum ersten Mal nehmen dabei 48 Nationen teil. Die deutsche Nationalmannschaft trifft in der Vorrunde auf Curaçao, die Elfenbeinküste sowie Ecuador.

Das große Ziel des Teams von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) ist der WM-Titel, doch bis zum möglichen Finalspiel am 19. Juli in New York liegt noch ein langer Weg vor ihnen. Als amtierender Weltmeister geht Argentinien ins Turnier, nachdem die Mannschaft um Superstar Lionel Messi (38) im Winter 2022 in Katar den Pokal gewann.

In unserem WM-Ticker halten wir Euch vor dem Eröffnungsspiel und während des Turniers stets mit allen wichtigen Neuigkeiten auf dem Laufenden.

Nach der ersten Trainingseinheit stellte sich Nachzügler Kai Havertz unmittelbar bei der ersten Pressekonferenz in den USA den Fragen der Journalisten und verriet dabei, dass er davon ausgeht, der bevorzugte Elfmeterschütze der deutschen Mannschaft zu sein.

Obwohl Bundestrainer Nagelsmann "keine feste Reihenfolge" für die Schützen festgelegt habe, betonte der ehemalige Leverkusener: "In den vergangenen Jahren war ich meistens derjenige, der die Elfmeter geschossen hat." Gleichzeitig räumte er ein: "Es gibt allerdings mehrere Spieler, die gut Elfmeter treten können."

Als Profi bei Arsenal weiß der gebürtige Aachener um die Bedeutung von Standardsituationen. Die Gunners stellten in dieser Saison in der Premier League sogar einen neuen Rekord auf.

"Entscheidende Spiele werden oft durch ruhende Bälle entschieden. Wenn keine andere Lösung greift, kann ein Standardspiel ausschlaggebend sein. Im Fußball gibt es viele Unterbrechungen, und jede Standardsituation bietet eine Chance, die wir nutzen wollen", erklärte Havertz weiter.

Nur wenige Stunden nach der Ankunft des DFB-Teams am WM-Quartier in Chicago stand direkt das erste Training an.

Rückkehrer Manuel Neuer fehlte jedoch. Nach einer Verhärtung in der linken Wade befindet sich die Nummer eins der Nationalelf weiterhin "im Aufbau", wie der DFB in einer Mitteilung zur nicht-öffentlichen Einheit mitteilte. Ob der Torwart beim letzten Testspiel gegen die USA am Samstag (20.30 Uhr) zwischen den Pfosten steht, bleibt vorerst ungewiss.

Dafür nahm Kai Havertz am Training teil. Der Offensivspieler von Arsenal war nach dem verlorenen Champions-League-Finale gegen PSG separat in die USA geflogen.

Ein Stück Rio in New York: Zwölf Jahre nach dem WM-Triumph in Brasilien begegnete Bastian Schweinsteiger (41) der Trophäe erneut.

Im American Museum of Natural History präsentierte der Held von 2014 bei der Trophy Tour gemeinsam mit Bürgermeister Zohran Mamdani (34) den 6,175 Kilogramm schweren WM-Pokal und konnte ihn noch einmal in den Händen halten.

Mit einem strahlenden Lächeln sagte Schweinsteiger gegenüber den anwesenden Medienvertretern: "Selbst heute bekomme ich Gänsehaut, wenn ich an diese Erinnerungen denke. Es ist nicht leicht, diesen Pokal zu gewinnen."

Lothar Matthäus, der 1994 bei der WM in den USA selbst dabei war, weiß um die Bedeutung einer geschlossenen Mannschaft. Allerdings sieht er im aktuellen Kader Schwachstellen.

"Ich war überrascht, dass Alexander Nübel als dritter Torwart mit dabei ist", schrieb der ehemalige Kapitän der deutschen Nationalelf in seiner Kolumne bei SportBild. Der dritte Keeper solle eigentlich für Harmonie sorgen, doch "Neuer und Nübel verstehen sich nicht, wie man beim DFB-Pokalfinale gesehen hat und es schon länger bekannt ist."

Auch Julian Nagelsmann sei sich bewusst, dass die beiden Konkurrenten scharfe Rivalen sind. Dieses Problem werde die Mannschaft begleiten, "weil es einfach so ist. Alle müssen darauf achten."

Neben dem möglichen Torwart-Streit sieht Matthäus auch Antonio Rüdiger als potenziellen Konfliktpunkt. "Man darf Antonio Rüdiger nicht unerwähnt lassen, der mehrfach für Schlagzeilen gesorgt hat, die man weder braucht noch lesen möchte", schrieb der TV-Experte. "Er muss sich bei der WM absolut unter Kontrolle halten."

Trotz des verspäteten Starts landete das DFB-Team sogar etwas früher als geplant am Dienstagnachmittag (Ortszeit) in Chicago.

Von dort aus ging es zunächst ins Teamhotel Waldorf Astoria, bevor Bundestrainer Nagelsmann seine Spieler zu einem abendlichen Spaziergang am Lake Michigan einlud, um nach dem langen Flug die Muskeln zu lockern.

Am Abend kam dann auch Kai Havertz an, der nach dem Champions-League-Finale am Samstagabend zwei zusätzliche Urlaubstage von Nagelsmann erhalten hatte und direkt von London in die USA flog. Damit ist die Mannschaft erstmals in der WM-Vorbereitung komplett vereint.

Das erste Training des DFB-Teams findet am Mittwoch um 11 Uhr Ortszeit (18 Uhr deutsche Zeit) statt, allerdings hinter verschlossenen Türen.

Wegen eines Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo wurde das geplante WM-Testspiel der kongolesischen Nationalelf gegen Chile in Spanien abgesagt. Die Partie war eigentlich für den 9. Juni vorgesehen.

"Ich habe soeben ein Dekret unterzeichnet, das das Spiel zwischen den Nationalmannschaften der Demokratischen Republik Kongo und Chiles am 9. Juni im städtischen Stadion nicht genehmigt", erklärte Juan Franco, Bürgermeister von La Línea de la Concepción, dem geplanten Austragungsort.

Das Virus war am 15. Mai in der Provinz Ituri im Nordosten des Landes ausgebrochen. Die WHO schätzte zuletzt fast 1000 Verdachtsfälle, korrigierte die Zahl am Dienstag jedoch auf 116. Bisher wurden 321 Infektionen bestätigt, 48 Menschen starben.

Die kongolesische Mannschaft plant eigentlich, bald ins WM-Quartier in Houston zu reisen. Andrew Giuliani, der verantwortliche Koordinator des Weißen Hauses für die WM, hatte jedoch angekündigt, dass alle Teammitglieder sich zuvor drei Wochen in einer Quarantäne-Blase befinden müssen. Am 17. Juni trifft DR Kongo auf Portugal.

Eine herbe Enttäuschung für Stuttgarts Kapitän Atakan Karazor (29): Er wurde nicht in den endgültigen WM-Kader der türkischen Nationalmannschaft berufen.

Trainer Vincenzo Montella gab den Kader nur einen Tag nach dem 4:0-Testspielsieg gegen Nordmazedonien bekannt. Neben Karazor mussten noch drei weitere Profis den Kader verlassen. Auf der anderen Seite erhielten mit Salih Özcan (28, BVB), Ozan Kabak (26, Hoffenheim) und Can Uzun (20, Eintracht Frankfurt) gleich drei weitere Bundesliga-Spieler ihr WM-Ticket.

Die Schweizer Nationalmannschaft reist, ebenso wie Deutschland, am Dienstag in die USA. Allerdings fliegt das Team nur mit 25 statt der geplanten 26 Spieler, da Breel Embolo (29) wegen Problemen mit den Behörden zunächst zu Hause bleiben muss.

Wie der Schweizer Fußballverband mitteilte, wurde am Morgen die Information übermittelt, dass Embolos elektronische Reisegenehmigung ESTA erneut überprüft wird, obwohl sie bis Dienstagvormittag noch genehmigt war. Embolo musste daher am Flughafen Zürich bleiben, der Verband steht mit den Behörden in Kontakt.

Man gehe jedoch davon aus, dass der Stürmer bald nachreisen könne, teilte der SFV mit. Die Mannschaft postete während des Flugs ein Foto mit der Bemerkung: "Ein leerer Platz, aber nicht für lange. Bis bald, Breel!"

Der eigentlich für 13.35 Uhr geplante Abflug verzögerte sich fast um eine Stunde, doch nun hebt das Flugzeug endlich ab!

Aufgrund einer Gewitterwarnung am Frankfurter Flughafen musste der Lufthansa-Flug LH434 deutlich länger als geplant am Boden bleiben. Um 14.28 Uhr startete der Airbus schließlich in Richtung USA – damit ist das WM-Abenteuer für die deutsche Nationalmannschaft offiziell gestartet.

Die folgenden neun Stunden verbringt das Team in der Business Class, während die übrigen Passagiere in der Economy Class sitzen.

Vor dem Abflug posierte die Mannschaft noch für ein Gruppenfoto auf der Gangway.

Doch kurz darauf zogen dunkle Gewitterwolken über den Frankfurter Flughafen auf, wodurch sich der Start ins WM-Abenteuer verzögerte.

Für viele reguläre Fluggäste am Frankfurter Flughafen gab es jedoch eine freudige Überraschung: Sie entdeckten, dass sie im selben Flugzeug wie die deutsche Nationalelf nach Chicago reisen würden – und erhielten obendrein ein Deutschland-Trikot als Geschenk.

Im Flugzeug selbst war jedoch kein Kontakt mit der Mannschaft möglich, da die Business Class komplett für die Spieler reserviert war.

Der Airbus A350-900 hob planmäßig um 13.35 Uhr ab und landete um 15.35 Uhr Ortszeit (22.35 Uhr deutscher Zeit) in den USA.

Ein schwerer Rückschlag für das österreichische Nationalteam: Christoph Baumgartner (26) von RB Leipzig wird die WM verpassen.

Wie der Verband am Dienstag mitteilte, erlitt der Mittelfeldspieler beim Aufwärmen vor dem Testspiel gegen Tunesien (1:0) am Montag eine Muskelverletzung im rechten Oberschenkel.

Teamchef Ralf Rangnick (67) kommentierte auf der ÖFB-Homepage: "Das ist eine sehr bittere Nachricht für Christoph und für uns als Mannschaft. Er ist ein wichtiger Spieler und eine zentrale Persönlichkeit im Team. Jetzt unterstützen wir ihn voll und ganz bei seiner Genesung."

Mit dem Ausfall Baumgartners verliert Österreich einen Schlüsselspieler, der nicht nur in der Bundesliga bei RB Leipzig eine starke Saison spielte, sondern auch in der Nationalmannschaft immer wieder überzeugte. Ein Nachrücker steht noch nicht fest.

Heute startet die deutsche Nationalmannschaft in die WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada. Das Team von Trainer Julian Nagelsmann (38) hebt um 13.56 Uhr mit einem Airbus A350 von Frankfurt am Main ab – ein Linienflug der Lufthansa nach Chicago.

Dort wird die Mannschaft zunächst im Waldorf Astoria unterkommen, da am Samstag (20.30 Uhr) noch das letzte WM-Testspiel gegen Gastgeber USA auf dem Plan steht. Das eigentliche WM-Quartier bezieht Deutschland später in Winston-Salem im US-Bundesstaat North Carolina.

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker zur Fußball-WM 2026! Hier versorgen wir Euch mit allen wichtigen Infos rund um die Teams vor dem Turnierstart und während der Spiele.