HSV-Blog: Könnte er der Torhüter der Rothosen für die Zukunft werden?
Hamburg – Mit nur einem Punkt aus den ersten beiden Partien hat der HSV einen durchwachsenen Start ins neue Jahr hingelegt, wobei die Leistung beim 0:0 gegen Borussia Mönchengladbach durchaus zufriedenstellend war.
Für die Rothosen steht nun ein echter Kracher an: Am kommenden Freitag um 20.30 Uhr steigt das Stadtderby beim ungeliebten FC St. Pauli.
In unserem HSV-Blog halten wir Euch über alle Neuigkeiten zum Team, mögliche Transfers und weitere Ereignisse aus dem Volkspark auf dem Laufenden.
Ist er vielleicht der Torwart der Zukunft für den HSV? Wie die norwegische Zeitung "Adresseavisen" berichtet, zeigen die Rothosen Interesse an einer Verpflichtung von Sander Tangvik (23).
Der junge Torhüter, der bereits zwei Mal im Kader der norwegischen A-Nationalmannschaft stand, ist die Nummer eins bei Rosenborg Trondheim. In der vergangenen Saison wurde er sogar zum Spieler der Liga gewählt.
Tangviks Vertrag bei Rosenborg läuft noch bis Ende 2027, doch der Klub soll bereits einen Nachfolger für den 23-Jährigen in Aussicht haben.
Beim HSV könnte der Norweger spätestens zur kommenden Saison in Konkurrenz zu Daniel Heuer Fernandes (33) um den Platz im Tor antreten – vorausgesetzt, dieser verlängert seinen im Sommer auslaufenden Vertrag.
Nach dem unglücklichen Remis gegen Gladbach äußerte sich HSV-Profi Nicolai Remberg (25) in der Mixed Zone zum Rücktritt des ehemaligen Sportvorstands Stefan Kuntz (63) und den Vorwürfen wegen sexueller Belästigung.
„Natürlich haben wir darüber gesprochen, aber entscheidend ist, was auf dem Platz passiert. Das Drumherum können wir nicht beeinflussen, so ist die Situation. Unsere Aufgabe ist es, hier Leistung zu bringen“, stellte „Rambo“ klar.
Er selbst wisse nicht, was wirklich vorgefallen ist und könne deshalb wenig dazu sagen. Wichtig sei jedoch, dass sich das Thema nicht auf die Mannschaft ausgewirkt habe. „Auf dem Platz hat es uns nicht beeinflusst“, betonte der Mittelfeldspieler.
Sein Teamkollege Miro Muheim (27) zog es vor, keine Stellung zu beziehen: „Ehrlich gesagt möchte ich mich nicht dazu äußern, ich konzentriere mich lieber auf das Spiel und den Fußball.“
Klare Botschaft der HSV-Fans: Vor der Partie gegen Gladbach entrollten sie ein großes Banner mit der Aufschrift: „Ob Block oder Vorstandsflur: Kein Platz für Übergriffe in unserem Verein. Solidarität mit allen betroffenen HSV-Mitarbeiterinnen!“
Diese Aussage bezieht sich auf die aktuellen Anschuldigungen gegen den früheren Vorstand Stefan Kuntz (63), dem sexuelle Belästigung vorgeworfen wird.
Nach Bekanntwerden der Vorwürfe trennte sich der Klub von dem Funktionär, da die Anschuldigungen als „glaubwürdig“ eingestuft wurden.
Der HSV verbindet keine allzu guten Erinnerungen mit dem Schiedsrichter Robert Schröder (40), der heute die Partie gegen Gladbach im Volkspark leitet. Unter seiner Leitung erzielten die Rothosen bisher zwei Siege, ein Unentschieden und mussten drei Niederlagen hinnehmen.
So leitete der 40-Jährige beispielsweise das 1:2 gegen den SV Darmstadt 98 am 19. August 2022, bei dem er vier (!) Rote Karten verteilte. Die Hamburger bezeichneten das Verhalten daraufhin als „unter der Gürtellinie“.
Die Gladbacher bestritten bislang elf Spiele unter Schröders Leitung: Die Bilanz lautet vier Siege, drei Remis und vier Niederlagen.
Das abgesagte Heimspiel des HSV gegen Bayer Leverkusen wird am 4. März nachgeholt, teilte die DFL am Freitag mit. Anpfiff im Volksparkstadion ist um 20.30 Uhr.
Die Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit, wie der Verein bekanntgab. Für andere Kosten übernimmt der Klub jedoch keine Haftung. Tickets können aber storniert und erstattet werden.
Nach achteinhalb Jahren endet die Zeit von Anssi Suhonen (24) beim HSV. Der finnische Mittelfeldspieler steht nach Angaben der Bild-Zeitung kurz vor einem Wechsel zum dänischen Erstligisten Odense BK. Der Medizincheck soll bereits am Freitag stattfinden.
Der Vertrag des 24-Jährigen wäre im Sommer ausgelaufen, sodass der HSV noch eine geringe Ablösesumme im fünfstelligen Bereich erhalten wird.
Aufgrund wiederholter schwerer Verletzungen spielte Suhonen zuletzt kaum noch eine Rolle beim HSV. Zunächst war er an Jahn Regensburg ausgeliehen, später nach Schweden zu Östers IF. In Dänemark möchte er unter Coach Alexander Zorniger (52) seine Karriere wiederbeleben.
In Odense trifft Suhonen auf einen alten Weggefährten: Fiete Arp (26), der dort seit einem Jahr unter Vertrag steht. Beide spielten bereits gemeinsam in der U17 des HSV (fünf gemeinsame Spiele). Arp überzeugt in dieser Saison mit acht Toren in 17 Einsätzen.
Plant der HSV einen Torwarttransfer aus der Bundesliga? Laut „Sky“-Reporter Florian Plettenberg denken die Rothosen über eine Verpflichtung von Heidenheims Keeper Kevin Müller (34) nach.
Der erfahrene Schlussmann gilt als erste Option, falls sich der HSV für einen routinierten Ersatztorwart als Nachfolger des abgewanderten Daniel Peretz (25) entscheidet.
Müller habe bereits grünes Licht für einen Wechsel im Januar erhalten und sei offen für eine neue Herausforderung. Gespräche zwischen den Klubs hätten allerdings noch nicht stattgefunden.
Droht die nächste Absage? Wie der HSV am Mittwochabend mitteilte, ist noch unklar, ob das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag stattfinden kann.
Nach der wetterbedingten Absage der Partie gegen Leverkusen wurde am Mittwoch das Stadiondach von einem Statiker überprüft, bevor Höhenarbeiter mit den Arbeiten begannen.
Am Donnerstag sollen zahlreiche Kräfte eingesetzt werden, um die erforderlichen Maßnahmen zur Spielausrichtung umzusetzen – das Ergebnis bleibt jedoch offen.
Nach der Absage des Spiels gegen Bayer Leverkusen spendete der HSV einen Teil der vorbereiteten Verpflegung an soziale Einrichtungen in Hamburg.
Viele Speisen waren bereits fertiggestellt, wurden durch die Spielabsage jedoch nicht genutzt. Kurzfristig organisierte der Verein die Weitergabe der Lebensmittel.
Leberkäs-Semmeln, Fischbrötchen und eine große Menge Backwaren wurden in einen Transporter verladen und an verschiedene Hilfsorganisationen verteilt, womit etwa 750 Menschen versorgt werden konnten.
„Als Verein tragen wir eine Verantwortung, die über den Fußball hinausgeht. Gerade in solchen besonderen Momenten ist es für uns selbstverständlich, schnell zu handeln und Lösungen zu finden“, erklärte HSV-Vorstand Eric Huwer (42). „Nach der kurzfristigen Spielabsage war klar, dass wir verantwortungsvoll handeln und die vorbereiteten Speisen weitergeben, um andere zu unterstützen.“
Im Nordderby gegen Werder Bremen am 7. Dezember 2025 erzielte Luka Vuskovic (18) per Hackentor das 2:1 für den HSV. Nun ist das Tor offiziell für die Wahl zum „Tor des Jahres“ bei der ARD-Sportschau nominiert.
Der Klub gab dies am Mittwoch bekannt: „Die Abstimmung hat begonnen, und für jedes der zwölf Top-Tore des Jahres kann eine Stimme abgegeben werden. Noch nie konnte sich ein HSV-Spieler mit dieser Auszeichnung schmücken.“
Ab sofort ist die Abstimmung auf der Webseite der Sportschau möglich.
Der Sonderzug mit den Fans von Bayer Leverkusen war bereits auf dem Weg nach Hamburg, als die Partie gegen den HSV abgesagt wurde. Der Zug wurde daraufhin in Hamburg-Harburg gestoppt.
Die Polizei berichtete am Dienstagabend, dass der Zug gegen 18 Uhr kurzzeitig im Bahnhof Harburg gehalten wurde, um bundespolizeiliche Kontrollen durchzuführen. Gegen 18:49 Uhr kehrte er um und fuhr zurück nach Leverkusen.
Rund 700 Fans waren vor Ort, die Polizei war mit 150 Kräften im Einsatz. Der Aufenthalt verlief ruhig und ohne Zwischenfälle.
Das wäre eine Überraschung! BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl (45) gilt beim HSV als möglicher Kandidat für die Nachfolge von Ex-Sportvorstand Stefan Kuntz (63). Das berichtet „Sky“-Reporter Florian Plettenberg.
Demnach steht der ehemalige Spieler und heutige Funktionär auf der Wunschliste des HSV-Aufsichtsrats für die vakante Position.
Kehls Vertrag beim BVB läuft jedoch noch bis Sommer 2027.
Der Schiedsrichter für die Begegnung des 17. Spieltags ist Robin Braun.
Er leitet erst seine neunte Bundesliga-Partie. Trotzdem hat der HSV bereits unter seiner Leitung gespielt – sogar in dieser Saison.
Im November pfiff Braun das Auswärtsspiel in Augsburg. Trotz gelb-roter Karte gegen Augsburgs Keven Schlotterbeck (28) verloren die Rothosen mit 0:1.
Achtung: Der HSV warnt vor möglichen Behinderungen bei der Anreise zum Spiel gegen Leverkusen.
Obwohl das Stadion von Schnee und Eis geräumt wurde, sind durch das Tauwetter fast alle Parkplätze unbenutzbar.
Betroffen sind sämtliche Parkflächen (Rot, Grau, Grün etc.), die wegen des Schmelzwassers vorübergehend nicht befahrbar sind.
Nur Fahrzeuge mit VIP-Parkschein erhalten Zufahrtsberechtigung. Der HSV empfiehlt daher, frühzeitig mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen und wetterfeste Schuhe zu tragen.
Neuzugang Damion Downs (21) darf direkt von Beginn an ran: Beim Auswärtsspiel in Freiburg steht er in der Startelf, ebenso Bakery Jatta (27).
Die Aufstellung des HSV im Überblick: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Elfadli – Jatta, Lokonga, Remberg, Muheim – Vieira, Downs, Dompé
Gut gelaunt reisten die HSV-Fans mit dem ICE zum Auswärtsspiel nach Freiburg, doch plötzlich machte starker Schneefall ihnen einen Strich durch die Rechnung. Der Zug strandete bereits in Hannover.
Trotzdem ließen sich die Anhänger die Stimmung nicht verderben. „Wir sind gut versorgt mit unseren Bierkisten“, so ein Fan im Gespräch mit dem Spiegel.
Da das Spiel erst am Samstag um 15.30 Uhr (Sky) stattfindet, hoffen die Fans weiterhin, pünktlich zum Anpfiff im Europa-Park-Stadion zu sein.
Nach dem vorzeitigen Abschied von Daniel Peretz (25) sucht der HSV eine Nummer zwei, die Stammtorwart Daniel Heuer Fernandes (33) herausfordern und vertreten kann.
Dem „Hamburger Abendblatt“ zufolge ist Nicolas Kristof (26) von SV Elversberg ins Visier der Rothosen geraten. Der gebürtige Heidelberger zählt zu den besten Torhütern der 2. Bundesliga.
Eine Leihe bis Saisonende oder eine feste Verpflichtung sind demnach Optionen. Die Idee: Kristof könnte langfristig Heuer Fernandes ablösen.
Hendrik Bonmann (31) vom bulgarischen Erstligisten Ludogorets Razgrad gilt hingegen nicht als Kandidat für den Volkspark.
Der HSV hat die Leihe von Daniel Peretz (25) vorzeitig beendet. Der Schlussmann kehrt zum FC Bayern München zurück und wird dort direkt an den englischen Zweitligisten FC Southampton weiterverliehen.
Peretz konnte sich beim HSV nicht durchsetzen und kam lediglich zu zwei Einsätzen im DFB-Pokal. Er hatte öffentlich seinen Unmut darüber geäußert.
Das Karriereende ist beschlossen! Der ehemalige HSV- und Bayern-Star Paolo Guerrero (42) kündigte an, 2026 seine aktive Laufbahn zu beenden.
In einem Interview mit peruanischen Medien erklärte er: „2026 wird definitiv mein letztes Jahr als Profi sein. Die Entscheidung habe ich bereits mit meiner Familie getroffen. Ich hoffe, mein Karriereende mit einem guten Jahr beenden zu können.“
Bis dahin wird Guerrero noch für seinen Heimatverein Alianza Lima spielen.
Guerrero war 2002 aus Peru zum FC Bayern gewechselt, schaffte den Sprung von der zweiten Mannschaft in den Profikader, gewann zweimal Meisterschaft und Pokal. 2006 wechselte er zum HSV, wo er in 183 Spielen 59 Tore erzielte.
Abseits des Platzes sorgte er für einige Skandale, darunter ein Flaschenwurf 2010 und eine Blutgrätsche gegen VfB-Keeper Sven Ulreich 2012.
Wer wird Nachfolger von Stefan Kuntz (63)? Nach dessen überraschendem Rücktritt sucht der HSV einen neuen Sportvorstand. Ein möglicher Kandidat ist Oliver Bierhoff (57).
Die SPORT BILD berichtet, dass der Europameister von 1996 und ehemalige Nationalmannschafts-Manager bei den Verantwortlichen hoch im Kurs steht. Bierhoff spielte Ende der 80er bereits für die Rothosen.
Neben ihm gelten auch Fabian Wohlgemuth (46) vom VfB Stuttgart und Ex-HSV-Vorstand Jonas Boldt (43, derzeit ohne Verein) als Kandidaten.
Der HSV setzte sich im Rennen um US-Nationalspieler Damion Downs (21) offenbar gegen den Rivalen Werder Bremen durch.
Wie „Bild“ zuerst berichtete, befindet sich der Angreifer vom FC Southampton bereits in Hamburg, um den Medizincheck zu absolvieren. Es wird über eine Leihe bis Saisonende gesprochen.
Downs war erst vor dieser Saison für etwa zehn Millionen Euro vom 1. FC Köln zum Premier-League-Absteiger Southampton gewechselt. Um seine Chancen auf eine WM-Teilnahme mit den USA zu verbessern, zieht es den im unterfränkischen Schweinfurt geborenen Stürmer zurück nach Deutschland.
In der zweiten englischen Liga blieb Downs in elf Spielen torlos. Neben dem HSV zeigte auch Werder Bremen Interesse. Für den 1. FC Köln erzielte er in 42 Pflichtspielen 13 Treffer.
Der Wechsel ist fix! Nachwuchstalent Raif Adam (20) verlässt den HSV und wechselt zum Zweitligisten SV Elversberg, teilte der Klub am Montag mit.
Sportdirektor Claus Costa (41) lobte Adams Entwicklung: „Er hat sich schnell etabliert und für höhere Aufgaben empfohlen. Seine Leistungen in der U21 waren überzeugend. Wir wünschen ihm viel Erfolg und werden seine Entwicklung verfolgen.“
Adam kam im Sommer vom ETV in die HSV-Jugend und überzeugte sofort. In Elversberg trifft er auf bekannte Gesichter wie Otto Stange (18) und Lukasz Poreba (25).
Der HSV droht, gleich zwei Nachwuchsspieler zu verlieren. Laut Sky und transfermarkt.de zeigt SV Elversberg Interesse an Raif Adam (20) und Maurice Boakye (21) aus der U21.
Bei Adam soll es bereits eine Einigung geben. Die Ablösesumme beträgt etwa 400.000 Euro. Sollte Elversberg aufsteigen, sind weitere Boni fällig. Adam bestritt diese Saison 21 Spiele in der Regionalliga Nord und erzielte sieben Tore sowie sechs Vorlagen.
Boakye erzielte bisher zwölf Tore und drei Assists, sein Wechsel im Winter ist jedoch noch offen. Da sein Vertrag im Sommer ausläuft, könnte er ablösefrei gehen.
Nach viereinhalb Jahren beim HSV verlässt Jonas Meffert die Rothosen und wechselt mit sofortiger Wirkung zum Zweitligisten Holstein Kiel.
Der 31-Jährige war von 2018 bis 2021 bereits bei Kiel unter Vertrag, bevor er zur Saison 2021/22 zum HSV wechselte.
Sportdirektor Claus Costa erklärte: „Meffo stand für Beständigkeit, Zuverlässigkeit und Teamgeist. Deshalb war es klar, ihm im Sinne seiner sportlichen Perspektive mehr Spielzeit zu ermöglichen und gemeinsam eine Lösung zu finden.“
Meffert zeigte sich wehmütig: „Es fällt mir schwer, das HSV-Trikot abzulegen. Ich danke allen Weggefährten und natürlich den Fans, die diese Zeit unvergesslich machten. Ich wünsche dem Club viel Erfolg – dieser Verein ist einfach großartig.“
Daniel Peretz (25) wollte beim HSV als Nummer eins durchstarten, wurde jedoch nur Ersatz hinter Daniel Heuer Fernandes (33) und kam lediglich zu zwei Pokaleinsätzen.
Wie die Bild berichtet, wird die Leihe von Peretz vorzeitig beendet, und er wechselt direkt zu FC Southampton in England. Der FC Bayern hofft, dass der nächste Leihdeal erfolgreicher wird.
Großes Interesse: Laut „CaughtOffside“ zeigen der FC Bayern München und RB Leipzig Interesse an HSV-Abwehrtalent Luka Vuskovic (18).
Beide Vereine sollen sich bei Tottenham Hotspur, dem eigentlichen Stammverein des ausgeliehenen Spielers, über den Kroaten informiert haben.
Tottenham hat jedoch klargemacht, dass ein Abgang derzeit nicht geplant ist. Vuskovic ist bis Sommer an den HSV ausgeliehen und Teil der langfristigen Planungen.
Das vergangene Jahr war für den HSV sehr ereignisreich. Neben dem Aufstieg in die Bundesliga werden vor allem die großartige Unterstützung der Fans in Erinnerung bleiben.
Die Spieler sind sich dessen bewusst und richteten sich in einem offenen Brief an die Anhänger, um sich für „einzigartige Unterstützung und Leidenschaft“ zu bedanken.
„Lasst uns diese ‚Never-give-up‘-Mentalität auch im neuen Jahr fortsetzen und gemeinsam in den verbleibenden 19 Spielen alles geben. Zeigen wir weiterhin, was den HSV ausmacht: Siegeswillen, Leidenschaft und gegenseitigen Respekt“, heißt es von der Mannschaft.
Miro Muheim (27) war in der Hinrunde der Spieler mit den meisten Einsatzminuten beim HSV. Der Schweizer Außenverteidiger ist im Team gesetzt und dürfte im kommenden Jahr mit der Nationalmannschaft zur WM fahren.
Seine starken Leistungen blieben auch anderen Vereinen nicht verborgen. Deshalb bereitet sich der HSV offenbar schon auf einen möglichen Abgang vor.
Laut BILD besteht ernsthaftes Interesse an Almugera Kabar (19) von Borussia Dortmund. Es habe bereits Gespräche zwischen den Klubs gegeben, und der HSV sieht eine realistische Chance auf eine Verpflichtung, da der junge Verteidiger beim BVB kaum Einsatzzeiten erhält.
Luka Vuskovic (18) hat sich beim HSV bereits einen Namen gemacht, doch wie es nach Ende seiner Leihe weitergeht, ist offen. Der Kroate steht bis 2031 bei Tottenham Hotspur unter Vertrag.
Sein Vater Danijel (44) erklärte der kroatischen Zeitung „Sportske novosti“: „Bislang verlief alles fair, die Spurs respektieren Lukas Meinung. Wichtig ist, dass er 2026 weiterhin so trainiert und arbeitet – dann wird sich alles Weitere ergeben. Er hat einen guten Weg vor sich.“
Vater Vuskovic erwartet, dass sein Sohn sich beim HSV weiterhin gut entwickelt. „Danach können wir in Ruhe überlegen, wie es weitergeht. Wenn er so weitermacht, wird alles gut laufen.“
Luka bleibt zunächst bis Saisonende in Hamburg, danach wird man mit Tottenham Gespräche führen.
Das Ziel sei klar: „Ich möchte nicht, dass er zu früh in die Premier League wechselt, die meiner Meinung nach die stärkste Liga der Welt ist. Er hat noch viel Potenzial und ist keine Eintagsfliege. Es wäre gut für ihn, in Deutschland zu bleiben. Es ist eine große Ehre, dass er sowohl für die Jugend als auch für die A-Nationalmannschaft spielt.“
Dass Vuskovic Aufmerksamkeit erregt hat, steht fest: „Viele Vereine rufen an, aber ich schenke dem kaum Beachtung. Es gibt Leute, die sich darum kümmern und uns informieren“, so Danijel.
Ob Tottenham ihn langfristig behalten will oder bei passendem Angebot verkauft, bleibe abzuwarten. „Lukas Ziel ist es, mit dem HSV Erfolge zu feiern und mit Kroatien zur WM zu fahren.“
Jonas Meffert (31) steht offenbar kurz vor einer Rückkehr zu Holstein Kiel. Nach Informationen des Hamburger Abendblatts hat er sich über die Weihnachtstage für diesen Schritt entschieden.
Meffert wechselte 2021 von Kiel zum HSV. In drei Zweitliga-Jahren war er ein wichtiger Führungsspieler. Nach dem Aufstieg verlor er jedoch seinen Stammplatz. In der laufenden Bundesliga-Saison stand er nur einmal in der Startelf.
Sein Vertrag läuft im Sommer aus. Die Vereine müssen noch Einzelheiten zum Transfer klären.
Die zweite Saisonhälfte wirft bereits ihre Schatten voraus: Nach einigen freien Tagen starten die HSV-Profis am 2. Januar wieder ins Training.
Das Team trifft sich vormittags zum gemeinsamen Brunch, ehe Coach Merlin Polzin (35) am Nachmittag zur ersten Einheit bittet.
Bereits acht Tage später steht das Auswärtsspiel bei SC Freiburg auf dem Programm (10. Januar, 15.30 Uhr).
Wie erwartet gehört HSV-Talent Luka Vuskovic (18) für Dezember zu den Kandidaten für das „Tor des Monats“ nach seinem spektakulären Treffer im Nordderby gegen Werder Bremen.
Der Kroate hat jedoch starke Konkurrenz: Insgesamt neun weitere Tore wurden nominiert. Die Abstimmung erfolgt auf der offiziellen Bundesliga-Webseite.
Der HSV hat den Vertrag mit Offensivspieler Alexander Rössing-Lelesiit (18) vorzeitig verlängert und würdigt damit die Entwicklung des jungen Norwegers.
Sportvorstand Stefan Kuntz (63) erklärte: „Alex hat sich trotz seines jungen Alters gut integriert und sich stabil entwickelt. Er identifiziert sich voll mit unserem Verein. Wir geben ihm Zeit, um gemeinsam die nächsten Schritte zu gehen.“
Rössing-Lelesiit bestritt acht Bundesliga-Spiele in dieser Saison, fällt momentan aber mit einem Muskelfaserriss aus.
Der 18-Jährige sagte: „Ich fühle mich sehr wohl beim HSV und spüre das Vertrauen der Trainer. Hier habe ich die Möglichkeit, mich konstant zu verbessern und auf Bundesliga-Niveau zu messen. Deshalb freue ich mich auf die kommenden Jahre bei diesem tollen Klub.“
Neben Stürmer Damion Downs (23) vom FC Southampton soll der HSV laut Sky Sport auch Interesse an Linksverteidiger Raoul Petretta (28) vom MLS-Klub Toronto FC haben.
Es habe bereits erste Gespräche gegeben, doch Konkretes stehe noch aus.
Petretta wäre ablösefrei, da sein Vertrag zum Jahresende ausläuft. Der Linksverteidiger spielt seit drei Jahren in der MLS und möchte gerne nach Europa zurückkehren. Dort lief er zuvor für den FC Basel und Kasimpasa auf.
Auch der FC Augsburg sowie zwei portugiesische Vereine zeigen Interesse. Petretta wäre eine Alternative zu Miro Muheim.
Der HSV hat offenbar auf der Suche nach Verstärkungen Damion Downs (21) ins Visier genommen. Der ehemalige Angreifer des 1. FC Köln war im Sommer für acht Millionen Euro zum FC Southampton gewechselt.
Bislang konnte sich Downs in der zweiten englischen Liga nicht durchsetzen. Er kam nur zu elf Einsätzen ohne Torerfolg. Wegen seines Marktwerts von sieben Millionen Euro wäre eine Leihe wahrscheinlich.
Jonas Meffert (31) spielt seit dem Aufstieg nur eine untergeordnete Rolle beim HSV. Dreimal war er im DFB-Pokal, viermal in der Bundesliga dabei – nur einmal von Beginn an.
Laut fussballeuropa.com hat Mefferts Berater beim HSV angefragt, ob ein Wechsel im Winter möglich wäre. Sein Ex-Verein Holstein Kiel bemüht sich bereits um den Spieler, der einem Wechsel offen gegenübersteht.
Meffert kam 2021 vom VfL Kiel zum HSV und war maßgeblich am Aufstieg beteiligt. Jetzt scheint seine Zeit beim HSV abzulaufen, spätestens im Sommer, wenn sein Vertrag endet.
Die Startelf des HSV für das Spiel gegen Frankfurt steht fest. Coach Merlin Polzin tauscht viermal im Vergleich zur Partie in Hoffenheim.
William Mikelbrencis, Nicolai Remberg und Rayan Philippe beginnen für Giorgi Gocholeishvili, Jonas Meffert und Fábio Vieira (alle auf der Bank). Außerdem ersetzt Daniel Elfadli den verletzten Jordan Torunarigha.
Die Aufstellung: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Elfadli – Mikelbrencis, Lokonga, Remberg, Muheim – Philippe, Königsdörffer, Baldé
Die Polizei griff ein: In der Nacht zum Samstag wurden rund 55 HSV- und Frankfurt-Fans nahe des Volksparkstadions vorübergehend festgenommen.
Ein Sicherheitsdienst hatte gegen 1.30 Uhr eine größere Ansammlung von Anhängern entdeckt, woraufhin die Polizei einschritt.
Aus Sorge vor Ausschreitungen wurden 39 Eintracht- und 16 HSV-Fans in Gewahrsam genommen und blieben bis Spielende in der Obhut der Polizei.
Schiedsrichter Tobias Stieler (44) leitet das Duell zwischen HSV und Frankfurt im Volksparkstadion.
Bisher haben die Rothosen erst drei Bundesliga-Spiele unter seiner Leitung bestritten – mit einer Bilanz von einem Sieg und zwei Niederlagen.
Die Eintracht spielte viermal unter Stielers Regie: ein Sieg, ein Unentschieden und zwei Niederlagen.
HSV-Stürmer Yussuf Poulsen (31) hat erneut Pech: Ohne Fremdeinwirkung verletzte er sich im Training schwer.
Coach Merlin Polzin (35) erklärte in der Pressekonferenz, dass Poulsen länger ausfallen wird und auch nach der Winterpause noch einige Wochen fehlen dürfte.
Bereits in der Hinrunde fiel der Däne häufig wegen Muskelproblemen aus. Sein Pech setzt sich somit fort.
Ein wichtiger Termin für HSV-Fans: Das DFB-Pokal-Viertelfinale der Frauen gegen den FC Bayern München findet am 11. März um 18.30 Uhr statt.
Bei einem Sieg der Hamburgerinnen würden sie zwischen dem 4. und 6. April im Halbfinale antreten. Das Finale ist für den 14. Mai im Kölner RheinEnergieSTADION angesetzt.
Ein Vorgeschmack auf das Duell gab es am Sonntag in der Bundesliga: Das Team des HSV verlor beim FCB mit 0:6.
Jean-Luc Dompé (30) fehlte gegen Hoffenheim bereits, gegen Eintracht Frankfurt könnte er erneut ausfallen. Er trainiert bislang nur individuell mit Reha-Trainer Sebastian Capel und Robert Glatzel (31).
Trainer Merlin Polzin (37) zeigte sich zurückhaltend: „Bis zum Spiel sind noch ein paar Tage, es bleibt abzuwarten. Jean-Luc kämpft schon länger mit den Schmerzen, das ist nicht zufriedenstellend, aber wir versuchen das Beste daraus zu machen.“
Herzlichen Glückwunsch! Die U21 des HSV sicherte sich mit einem 4:1-Heimsieg gegen die U23 von St. Pauli den Derbysieg.
Überragender Spieler war Maurice Boakye (21) mit drei Treffern.
HSV-Coach Merlin Polzin rotiert kräftig: Im Vergleich zum Nordderby gegen Werder bringt er gegen Hoffenheim fünf Veränderungen.
Giorgi Gocholeishvili, Jonas Meffert, Miro Muheim, Ransford Königsdörffer und Fabio Baldé ersetzen Bakery Jatta, Aboubakar Soumahoro, Rayan Philippe (alle auf der Bank), Nicolai Remberg (gesperrt) und Jean-Luc Dompé (nicht im Kader).
Die Startelf: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Torunarigha – Gocholeishvili, Lokonga, Meffert, Muheim – Fabio Vieira, Königsdörffer, Baldé
Privat läuft es bei Immanuel Pherai (24) hervorragend, sportlich steckt er jedoch in einer Krise. In dieser Bundesliga-Saison kam der Techniker nur auf 22 Minuten Spielzeit.
Nun wechselte er seine Agentur und wird künftig von der Branchenführerfirma CAA Stellar vertreten, wie diese auf Instagram mitteilte.
Ob Pherai sich damit auf einen möglichen Wechsel – vielleicht schon im Winter – vorbereitet, ist unklar. Fest steht, dass er mit seiner aktuellen Situation unzufrieden ist. Trotz wenig Einsatzzeiten dürfte es Interessenten im In- und Ausland geben.
Am Samstag leitet Schiedsrichter Martin Petersen (40) die Partie zwischen TSG Hoffenheim und HSV.
Bisher pfiff Petersen sechs HSV-Spiele, zuletzt das Duell gegen Wolfsburg im Oktober. Die Bilanz ist ausgeglichen: zwei Siege, zwei Unentschieden, zwei Niederlagen.
Die Hoffenheimer spielten zehnmal unter seiner Leitung, mit drei Siegen, drei Remis und vier Niederlagen.
Herzlichen Glückwunsch! HSV-Profi Immanuel Pherai (24) ist Vater geworden.
Der Verein und Pherai selbst teilten in den sozialen Medien mit, dass am Dienstag seine Tochter Amori Rose geboren wurde. Sie war 52 cm groß und wog 3060 Gramm bei der Geburt.
Wegen des freudigen Ereignisses verpasste Pherai mehrere Trainingseinheiten, weshalb sein Einsatz am Wochenende fraglich ist.
Nach dem Derbysieg gegen Werder Bremen gab es für Nicolai Remberg (25) noch Ärger. In der Nachspielzeit provozierte er die Bremer Bank und wurde vom Schiedsrichter mit der Gelben Karte bestraft – seine fünfte dieser Saison.
Damit fehlt „Rambo“ beim nächsten Auswärtsspiel gegen TSG Hoffenheim.
Seitdem Merlin Polzin (35) Cheftrainer des HSV ist, konnte er noch keinen Sieg gegen einen norddeutschen Verein feiern – ein Fluch?
Gegen Braunschweig, Kiel und St. Pauli gab es bisher nur Niederlagen, gegen Hannover immerhin ein Remis.
Am 7. Dezember 2025 schien dieser Fluch mit dem Derbyerfolg gegen Werder Bremen gebrochen. Polzin bezeichnete den Moment zwar nicht als den „besondersten“ seit dem Aufstieg, doch die Freude sei groß.
„Für uns war auch das erste Spiel und der erste Punkt etwas Besonderes. Der gesamte Prozess macht den Unterschied, nicht nur ein einzelner Spieltag“, so Polzin in der Pressekonferenz.
Im DFB-Pokal-Viertelfinale wartet auf die HSV-Frauen eine schwere Aufgabe: Der FC Bayern München wurde als Gegner ausgelost.
Die Partie wird mit großer Wahrscheinlichkeit im Volksparkstadion stattfinden.
Leider muss Alexander Rössing-Lelesiit (18) wegen einer Sperre das Nordderby gegen Werder am Samstag verpassen und fällt bis Jahresende aus.
Coach Merlin Polzin (35) erklärte, dass der Norweger sich einen Muskelfaserriss zugezogen hat und erst im Januar wieder einsatzfähig sein wird.
Daniel Peretz (25) durfte im DFB-Pokal wieder spielen und überzeugte, denkt aber über einen vorzeitigen Abschied nach.
Nur zweimal stand er in dieser Saison im HSV-Tor – beide Male im Pokal. Er wollte eigentlich als Nummer eins kommen und sagte kürzlich im Nationalmannschafts-Interview: „Ich will spielen, das liegt mir im Blut.“
Ob er über den Winter hinaus beim HSV bleibt, weiß er nicht: „Wir werden sehen, wie wir die Situation handhaben.“
Robert Glatzel (31) muss wegen einer Muskelfaserriss-Diagnose eine unerwartete Pause einlegen.
„Mental tut es mehr weh als körperlich. Jetzt von draußen zuschauen zu müssen, ist schwer“, sagte der Stürmer während der Halbzeitpause des DFB-Achtelfinales.
Seit seinem Wechsel im Sommer 2021 ist Glatzel bei den Rothosen sehr beliebt. Er erzielte bereits 82 Tore, kam zuletzt aber meist nur als Joker zum Einsatz. Ein möglicher Winterwechsel stand im Raum, scheint aber keine Option mehr zu sein.
Er bestätigte: „Ich plane, auch im Januar noch beim HSV zu sein.“
Der Schiedsrichter für das Pokal-Achtelfinale gegen Holstein Kiel ist Tobias Welz (48).
Der Polizist aus Wiesbaden pfiff im Oktober bereits das DFB-Pokal-Spiel Köln gegen Bayern, das wegen einer Fehlentscheidung stark kritisiert wurde (Luis Diaz stand beim 1:0 klar im Abseits). Er erhielt die schlechteste Kicker-Note (6,0).
Welz leitete auch ein Bundesliga-Spiel des HSV – das 1:2 in Leipzig.
Eine große Ehre für Luka Vuskovic (18)! Der HSV-Abwehrspieler wurde bereits zweimal zum „Rookie des Monats“ gewählt und hat nun den nächsten Schritt geschafft.
Im März 2026 bringt Playmobil zusammen mit der DFL sechs Figuren von Bundesliga-Profis auf den Markt, darunter Harry Kane, Mario Götze, Angelo Stiller, Julian Brandt, Saïd El Mala und Vuskovic.
Zur Saison 2026/27 werden dann pro Verein elf Spielerfiguren erhältlich sein – insgesamt 198 Charaktere.
Die Winterpause rückt näher, und damit auch die Suche nach Verstärkungen. Laut Transferexperte Ekrem Konur hat der HSV ein Auge auf Sidiki Chérif (18) vom französischen Erstligisten Angers SCO geworfen.
Der Angreifer stand in allen 14 Ligaspielen der Saison auf dem Platz, zehnmal in der Startelf, und erzielte drei Tore.
Die Konkurrenz ist jedoch groß: Neben dem VfB Stuttgart zeigen auch Udinese Calcio, AC Mailand und AS Rom Interesse. Sein Marktwert wird auf etwa zwei Millionen Euro geschätzt, sein Vertrag läuft bis Sommer 2028.
Neben Robert Glatzel fehlen dem HSV im Pokal-Achtelfinale gegen Holstein Kiel drei weitere Spieler.
Diese sind Warmed Omari (25, Sprunggelenksverletzung), Daniel Elfadli (28, Aufbautraining) und Yussuf Poulsen (31).
Traurige Nachricht: Robert Glatzel wird dem HSV bis Jahresende fehlen. Der Verein gab bekannt, dass sich der Stürmer beim Sieg gegen Stuttgart einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zugezogen hat.
Die Untersuchung bestätigte die Verletzung, sodass Glatzel im Pokal gegen Kiel und in den nächsten Ligaspielen ausfällt.
Zum ersten Mal in dieser Saison stand Robert Glatzel in der Startelf – und traf prompt. Seine Freude wurde jedoch durch eine Verletzung getrübt.
„Ich habe beim Tor etwas im Oberschenkel gespürt. Ich habe weitergespielt, aber es wurde nicht besser“, erklärte er nach dem Spiel.
Er hofft, dass die Verletzungspause nicht zu lang wird, doch für die Spiele gegen Kiel und Werder ist er definitiv nicht einsatzfähig.
Die Proteste gegen die geplanten Sicherheitsverschärfungen der Innenministerkonferenz (IMK) halten an.
Auch HSV-Fans beteiligten sich vor dem Heimspiel gegen Stuttgart an einer Demonstration mit etwa 1500 Teilnehmern.
Hamburgs Innensenator, der die Maßnahmen unterstützt, wurde dabei als „Feind des Fußballs“ bezeichnet.
Im Stadion zeigten die Fans ein großes Banner mit der Botschaft: „Grote: Wer Stadionverbote auf Verdacht fordert, bekommt Olympiaverbot per Referendum.“
Der HSV will nach fünf sieglosen Spielen endlich wieder drei Punkte holen und veröffentlichte die Startelf etwa eine Stunde vor Anpfiff.
Im Vergleich zur Partie gegen Borussia Dortmund gibt es zwei Änderungen: Fábio Vieira und Ransford Königsdörffer ersetzen Rayan Philippe und Yussuf Poulsen.
Die Aufstellung lautet: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Torunarigha – Gocholeishvili, Lokonga, Remberg, Muheim – Vieira, Königsdörffer, Dompé
Für die Partie in Augsburg fehlen dem HSV drei Spieler, darunter erwartungsgemäß die Langzeitverletzten Warmed Omari (25) und Daniel Elfadli (28).
Trainer Merlin Polzin erläuterte: „Warmed ist noch nicht zurück, macht aber Fortschritte und konnte seinen Spezialschuh ablegen. Daniel Elfadli arbeitet ebenfalls auf dem Platz und kommt voran.“
Neu hinzugekommen ist Yussuf Poulsen (31), der sich bei der dänischen Nationalmannschaft eine kleine Muskelverletzung zuzog. Die Verantwortlichen wollen angesichts seiner Verletzungshistorie vorsichtig sein.
Für die entscheidenden WM-Qualifikationsspiele hat HSV-Profi Immanuël Pherai (24) für Suriname abgesagt, will aber bei den Play-offs wieder zur Verfügung stehen.
Im März muss Suriname zunächst gegen Bolivien antreten, der Sieger trifft anschließend auf den Irak.
Auch Yussuf Poulsen könnte bei den Play-offs zum Einsatz kommen. Der Däne war zuletzt nominiert, musste aber verletzungsbedingt abreisen. Er spielt gegen Nordmazedonien, der Sieger trifft auf den Gewinner aus Tschechien und Irland um ein WM-Ticket.
Verliert der HSV erneut zwei große Talente? Laut „Hamburger Morgenpost“ stehen U21-Stürmer Maurice Boakye (21) bei zahlreichen deutschen und internationalen Klubs auf der Wunschliste.
Neben Zweitligisten, Mannschaften aus den Niederlanden, Dänemark und der Schweiz ist vor allem das Interesse aus Frankreich groß. Kein Wunder – Boakye erzielte in 18 Regionalligaspielen bereits neun Tore und drei Assists.
Das Problem für den HSV: Sein Vertrag läuft im Sommer aus. Die Verantwortlichen müssen ihm eine Perspektive bei den Profis bieten, sonst könnte er schnell anderswo sein Glück suchen.
Miro Muheim hat es geschafft: Mit der Schweiz qualifizierte er sich für die WM im Sommer. Im letzten Gruppenspiel gegen Kosovo saß er jedoch 90 Minuten auf der Bank (1:1).
Giorgi Gocholeishvili spielte 90 Minuten für Georgien, das mit 1:2 gegen Bulgarien verlor und Gruppen-Dritter wurde.
Nach dem Einsatz in der A-Nationalmannschaft spielte Luka Vuskovic am Dienstag mit der kroatischen U21 in Ungarn, wo ein 2:0-Sieg gelang und man dem Tabellenführer Türkei mit zwei Punkten Rückstand folgt.
Fabio Baldé saß bei Portugals U21-Spiel in Tschechien nur auf der Bank.
Wegen des Ausfalls von Yussuf Poulsen suchen die HSV-Verantwortlichen im Winter nach offensiven Verstärkungen.
Wie RTL/ntv und sport.de berichten, hat der HSV Interesse an Silas vom VfB Stuttgart. Der Kongolese spielt dort keine Rolle mehr und war bereits an Roter Stern Belgrad ausgeliehen.
Neben dem HSV zeigen auch Werder Bremen und Schalke 04 Interesse.