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HSV-Blog: William Mikelbrencis in Gesprächen mit Vereinen im In- und Ausland

Hamburg – Mit einem 3:2-Erfolg gegen den SC Freiburg verabschiedete sich der HSV beim letzten Heimspiel der Saison von seinen Anhängern.

Am kommenden Samstag um 15:30 Uhr steht die abschließende Begegnung der Spielzeit an, wenn die Rothosen auswärts auf Bayer 04 Leverkusen treffen.

In unserem HSV-Blog halten wir Euch über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, mögliche Transfers und weitere Themen aus dem Volkspark auf dem Laufenden.

Die Zukunft von William Mikelbrencis (22) bleibt weiterhin ungewiss: Der Vertrag des Außenverteidigers beim HSV endet im Sommer, bislang konnten sich beide Seiten noch nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen.

Dem Portal „FussballTransfers.com“ zufolge könnte der Franzose die Hansestadt verlassen, ohne die Bundesliga zu verlassen. Sowohl Borussia Mönchengladbach als auch der Aufsteiger FC Schalke 04 zeigen Interesse an Mikelbrencis.

Auch ein Wechsel ins Ausland ist denkbar. Neben dem FC Girona und Parma Calcio wird demnach auch ein Verein aus der französischen Ligue 1 als mögliche Destination genannt.

Ein unvergesslicher Tag für HSV-Talent Louis Lemke (16): Beim Heimsieg gegen Freiburg gab der Youngster sein Profi-Debüt für die Rothosen – ein besonderer Moment auch für den Klub.

Mit 16 Jahren und 214 Tagen ist Lemke nun der jüngste Spieler, der jemals in der Geschichte des Vereins eingesetzt wurde. Er verdrängte damit Omar Megeed, der bei seinem Debüt im August 2022 16 Jahre und 359 Tage alt war.

Zusätzlich feierte auch Shafiq Nandja (19) sein Debüt in der Profimannschaft.

Erfahren am Mikrofon: Schiedsrichter Felix Zwayer (44) leitete die Partie zwischen dem HSV und Freiburg.

Unter seiner Leitung bestritten die Rothosen bislang 32 Spiele, mit einer positiven Bilanz von 14 Siegen, sieben Unentschieden und elf Niederlagen.

Der SC Freiburg bestritt bisher 31 Spiele mit Zwayer als Schiedsrichter, jedoch mit einer leicht negativen Bilanz: elf Siege, acht Remis und zwölf Niederlagen.

Ab Sommer trennen sich die Wege des HSV und des Nachwuchsspielers Moritz Reimers (19). Der Flügelstürmer wechselt zu Holstein Kiel und damit zu Ex-HSV-Coach Tim Walter (50), wie der Zweitligist am Freitag bekanntgab. Reimers unterschrieb an der Förde einen Vertrag bis 2030.

„Moritz zeigte in den Nachwuchsteams des HSV und beim DFB konstant überdurchschnittliche Leistungen. In seiner ersten Herren-Saison in der Regionalliga fiel er durch seine auffällige Spielweise auf und deutete sein großes Entwicklungspotenzial an“, erklärte Sport-Geschäftsführer Olaf Rebbe (48).

Reimers stieß 2021 zum HSV-Nachwuchs und spielt seit dieser Saison für die U21 in der Regionalliga, wo er 17 Einsätze (zwei Tore, acht Assists) absolvierte. Zudem lief er sechsmal für die deutsche U19-Nationalmannschaft auf.

„Die Gespräche mit Holstein Kiel verliefen von Anfang an sehr positiv. Der Klub verfolgt einen klaren Plan, steht für mutigen Fußball und die Förderung junger Talente. Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und darauf, bald das Trikot von Holstein zu tragen“, so Reimers.

Großer Jubel bei der U17 des HSV: Das Team von Trainer Tim Reddersen erreichte das Finale des Hamburger Pokals.

Im Halbfinale setzten sich die jungen Rothosen am Mittwochabend mit 1:0 gegen den Stadtrivalen FC St. Pauli durch – Hüseyin Berk Cakallioglu erzielte das entscheidende Tor.

Im Endspiel am 7. Juni treffen sie auf den USC Paloma.

Nach dem gesicherten Klassenerhalt plant der HSV bereits für die kommende Saison und soll dabei einen dänischen Mittelfeldspieler ins Visier genommen haben.

Laut dem „Hamburger Abendblatt“ beschäftigt sich der Klub mit Silas Andersen (21) von Pokalsieger BK Häcken aus Schweden. Der 21-Jährige ist jedoch noch bis 2029 gebunden und dürfte eine Ablösesumme von mehreren Millionen Euro mit sich bringen.

Auch andere Vereine zeigen Interesse an Andersen. So soll der 1. FC Köln bereits im Winter erste Kontakte geknüpft haben, um sich den 1,90 Meter großen Mittelfeldakteur zu sichern.

Der HSV begann mit den Vorbereitungen auf das letzte Heimspiel der Saison gegen Freiburg. Am Mittwoch fehlten jedoch nicht alle Profis auf dem Trainingsplatz.

Otto Stange (19) pausierte wegen einer Erkältung, während Jordan Torunarigha (28) nach einem Zusammenprall mit Ansgar Knauff (24) im Spiel gegen Frankfurt im Kraftraum trainierte. Trainer Merlin Polzin (35) kündigte jedoch an, dass er am Donnerstag wieder auf dem Platz stehen soll.

Positive Nachrichten gab es bei Miro Muheim (28): Nachdem man zunächst von einem Saisonende ausgegangen war, kann der Schweizer bereits individuell trainieren. Ein Einsatz am Sonntag ist möglich, ein Comeback am letzten Spieltag in Leverkusen ist jedoch sicher geplant.

Luka Vuskovic (19) hat sich mit seinen herausragenden Leistungen beim HSV in den Vordergrund gespielt. Kein Wunder, dass die Rothosen den jungen Kroaten gerne behalten möchten. Doch zunächst haben die Tottenham Hotspur das Sagen.

Die Londoner kämpfen momentan in der Premier League gegen den Abstieg, bei einem Klassenerhalt soll Vuskovic aber unbedingt gehalten werden. Laut der englischen Zeitung „The Sun“ war Sportdirektor Johan Lange (46) zuletzt sogar in Hamburg, um über eine deutliche Gehaltserhöhung zu verhandeln.

Ob die Spurs den jungen Verteidiger letztlich binden können, bleibt jedoch fraglich. Neben dem HSV haben auch zahlreiche Topklubs Interesse bekundet.

HSV-Sportdirektor Claus Costa (41) reiste am Montagabend nach Dänemark, um sich das Spiel FC Midtjylland gegen Viborg FF (3:3) anzusehen – das geht aus einem Beitrag des dänischen Sportjournalisten Mathias Hauge Jacobsen hervor.

Jacobsen berichtete auch gleich von den Gründen der Reise. Demnach soll Costa Viborg-Spieler Thomas Jörgensen (20) besonders genau beobachtet haben. „Er würde hervorragend zum HSV passen“, schrieb Jacobsen.

Der zentrale Mittelfeldspieler hat sich mit starken Leistungen in den Fokus zahlreicher Vereine gespielt – neben dem HSV soll auch die TSG Hoffenheim interessiert sein. Sein Vertrag in Viborg läuft noch bis Sommer 2028, sein Marktwert beträgt etwa vier Millionen Euro.

Eine bittere Nachricht für Alexander Rössing-Lelesiit (19): Nachdem er sich nach einer Syndesmose-Verletzung zurückgekämpft hatte, erlitt der Norweger nun einen Rückschlag und muss operiert werden.

Der HSV teilte am Dienstag mit, dass sich der 19-Jährige vergangene Woche im Training erneut am Sprunggelenk verletzt hat, wie Untersuchungen ergaben.

Rössing-Lelesiit hatte sich Anfang des Jahres beim Derby gegen den FC St. Pauli verletzt und fiel seitdem aus. Kürzlich kehrte er ins Mannschaftstraining zurück und stand kurz vor der Rückkehr in den Kader, doch nun droht eine längere Pause.

Der HSV kann nun endgültig mit einer weiteren Saison in der Bundesliga planen. Dabei liegt der Fokus bei der Neuzugangs-Suche unter anderem auf einem neuen Stürmer.

Nach Informationen von Sky haben die Verantwortlichen ein Auge auf Noel Futkeu (23) von Greuther Fürth geworfen. Der Angreifer erzielte in dieser Saison bereits 17 Treffer und führt gemeinsam mit Mateusz Zukowski von Magdeburg die Torschützenliste der 2. Liga an.

Futkeu wird Fürth nach der Saison definitiv verlassen. Eintracht Frankfurt zog eine Rückkaufoption über 1,3 Millionen Euro und plant, den Stürmer gewinnbringend weiterzuverkaufen. Bei einem Marktwert von rund fünf Millionen Euro dürfte das kein Problem sein.

Mit viel Erfahrung an der Pfeife: Schiedsrichter Deniz Aytekin (47) wird das Traditionsduell zwischen Eintracht Frankfurt und dem HSV leiten.

Frankfurt absolvierte bisher 38 Partien unter seiner Leitung, mit einer negativen Bilanz von 13 Siegen, sechs Unentschieden und 19 Niederlagen.

Für den HSV sieht die Statistik noch schlechter aus: Von 34 Spielen gewannen die Rothosen lediglich acht, spielten neunmal remis und verloren 17-mal.

Schock für die HSV-Frauen: Nach der 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Union Berlin brach Abwehrspielerin Magou Doucoure (25) am Freitag noch auf dem Spielfeld zusammen.

Die Verteidigerin wurde medizinisch versorgt und anschließend ins Universitätsklinikum Eppendorf eingeliefert.

Der Klub meldete inzwischen via X (ehemals Twitter) Entwarnung: Doucoure war beim Verlassen des Stadions im Krankenwagen bereits ansprechbar und stabil.

Der HSV könnte im Sommer eines seiner vielversprechenden Eigengewächse verlieren: Wie mehrere Online-Portale, darunter „transfers_nl“, berichten, hat der niederländische Meister PSV Eindhoven Interesse an Fábio Baldé (20). Außerdem sollen einige portugiesische Topclubs an ihm dran sein.

In Eindhoven bereitet man sich auf den Abgang der Stammspieler Couhaib Driouech und Esmir Bajraktarevic vor und sucht nach Alternativen. Baldé könnte sowohl als Flügelstürmer wie auch als Außenverteidiger eingesetzt werden.

Der gebürtige Hamburger steht beim HSV noch bis 2029 unter Vertrag und besitzt laut Angaben eine Ausstiegsklausel von 20 Millionen Euro. Sein Marktwert wird jedoch „nur“ auf drei Millionen Euro geschätzt.

Sehnlich erwartet: Luka Vuskovic (19) ist am Dienstag wieder ins Training eingestiegen. Nach seiner Knieprellung absolvierte er eine individuelle Einheit mit Reha-Coach Sebastian Capel.

„Wir hoffen, die Belastung für ihn nach und nach steigern zu können. Wir wollen ihn behutsam aufbauen. Es stehen noch drei Spiele an, sodass wir genau abwägen müssen“, erklärte Trainer Merlin Polzin (35) nach dem Training. „Es gibt uns ein gutes Gefühl, dass seine Schmerzen nachgelassen haben, er die nächsten Schritte machen konnte und unbedingt wieder auf den Platz möchte.“

Ob Vuskovic bereits am Samstag (15:30 Uhr) bei Eintracht Frankfurt zum Einsatz kommen kann, ist allerdings noch offen.

Vollumfänglich mit dabei waren hingegen Alexander Rössing-Lelesiit und Jean-Luc Dompe (30), während Yussuf Poulsen (31) noch etwas reduziert trainierte. „Bei Yussi war das Training heute noch etwas dosiert. Wir werden ihn in dieser Saison wohl nicht mehr zu 100 Prozent zurückbekommen, aber er hat alles gegeben, um der Mannschaft noch helfen zu können“, so Polzin über seinen Kapitän, der Einsätze über 90 Minuten ausschloss.

Am Dienstag wurden zudem die Belastungen bei Robert Glatzel (32), Nicolas Capaldo (27) und Bakery Jatta (27) gesteuert.

Der HSV sucht weiterhin einen Nachfolger für den ehemaligen Sportvorstand Stefan Kuntz (63), der Anfang Januar aufgrund von Vorwürfen sexueller Belästigung zurücktrat.

Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, steht der Auswahlprozess kurz vor dem Abschluss. Eine Aufsichtsratssitzung, bei der die endgültige Entscheidung getroffen werden soll, ist bereits angesetzt.

Auch Sportdirektor Claus Costa (41) galt als Kandidat für die Position, doch laut Bericht deutet alles darauf hin, dass der Verein eine externe Lösung bevorzugt.

Freudige Nachrichten von Robert Glatzel (32): Der HSV-Stürmer wird zum dritten Mal Vater. Das bestätigte der Angreifer in einem Interview nach der 1:2-Niederlage gegen Hoffenheim bei „Sky“.

Sein Jubel nach dem Elfmeter-Tor zum zwischenzeitlichen Ausgleich widmete Glatzel bereits dem kommenden Nachwuchs, legte sich den Ball unter das Trikot und zeigte die bekannte Nuckel-Geste.

Glatzel und seine Frau Natasa haben bereits zwei Töchter, Elea (9) und Alicia (7). Dieses Mal wird es ein Junge, verriet der Stürmer.

Im Bundesliga-Topspiel zwischen dem HSV und Hoffenheim steht Schiedsrichter Robert Schröder (40) an der Pfeife.

Die Rothosen bestritten bisher sieben Spiele unter Schröders Leitung, mit einer leicht negativen Bilanz: zwei Siege, zwei Unentschieden, drei Niederlagen.

Hoffenheim hingegen weist eine leicht positive Statistik auf: vier Siege, drei Remis, zwei Niederlagen in 14 Partien.

HSV-Profi Philip Otele wurde nach seiner Roten Karte im Nordderby gegen Werder Bremen für zwei Spiele gesperrt. Diese Entscheidung des DFB-Sportgerichts wurde am Freitag verkündet.

Der HSV hatte gegen das Urteil Einspruch eingelegt, und am Freitag fand am DFB-Campus in Frankfurt die mündliche Verhandlung statt. Neben Otele waren auch Sportdirektor Claus Costa und Dr. Philipp Winter (Direktor für Recht & Organisation) anwesend.

Nach dem Ausfall von Abwehrchef Luka Vuskovic (19) kassierte der HSV in zwei Partien sieben Gegentore. Wie instabil ist die Mannschaft in entscheidenden Momenten?

Neben den Defensivproblemen fehlen im Spiel gegen die TSG Hoffenheim auch Miro Muheim (28, Sprunggelenk) und Kapitän Yussuf Poulsen (31). Auch der Einsatz von Sambi Lokonga (26) ist fraglich. Cheftrainer Merlin Polzin (35) zeigt sich davon unbeeindruckt.

„Es bringt nichts, dem Vergangenen nachzutrauern. Ich habe volles Vertrauen in die Spieler, die in der Dreier- oder Fünferkette agieren, dass sie das als Team kompensieren“, betonte Polzin bei der Pressekonferenz am Donnerstag. Niemand solle ersetzt werden, sondern jeder solle seine Position mit individuellen Stärken gut verteidigen und Lösungen finden.

Der HSV arbeitet mit dem bald startenden Genossenschaftsprojekt „Supporters Trust“ am Ausbau des Volksparkstadions. „Nach den nötigen Genehmigungen soll unverzüglich mit der Kapazitätserweiterung begonnen werden, sodass im Verlauf der nächsten Saison eine Zuschauerzahl von über 58.000 möglich ist“, erklärte HSV-Präsident Henrik Köncke in einem Interview.

Die Bauarbeiten sollen im Sommer starten, langfristig ist sogar eine Kapazität von mehr als 60.000 Zuschauern geplant. Außerdem sollen die Sanitäranlagen erweitert und das Catering verbessert werden.

Die Gründungsversammlung der Genossenschaft ist für den 5. Mai geplant, wann der operative Betrieb startet, steht noch nicht fest. Zunächst werden 18.870 Anteile zu je 887 Euro ausgegeben. Der Klub rechnet mit Einnahmen von rund 16 Millionen Euro.

Schon jetzt haben sich neben Vereinslegenden wie Horst Hrubesch auch Trainer Merlin Polzin und einzelne Spieler an dem Projekt beteiligt.

HSV-Profi Philip Otele (27) sah im Nordderby bei Werder Bremen nach nur 13 Minuten Spielzeit die Rote Karte. Schiedsrichter Florian Exner (35) wertete die Situation als „rohes Spiel“.

Das DFB-Sportgericht verhängte eine Zwei-Spiele-Sperre, gegen die der HSV Einspruch einlegte. Die Verantwortlichen erklärten, nur mit einer Sperre von einer Partie einverstanden zu sein.

Das Verfahren wird nun am Freitag (12:30 Uhr) mündlich verhandelt, danach fällt das endgültige Urteil.

Verstärkt sich der HSV mit einem Talent von Paris St. Germain? Die französische Zeitung „Le Parisien“ berichtet, dass die Rothosen ein Auge auf Mathis Jangéal (17) geworfen haben.

Der Offensivspieler, der bereits zwei Mal für die Profis des Champions-League-Siegers eingesetzt wurde, gilt als großes Talent und wird von mehreren Vereinen umworben.

Auch das „Hamburger Abendblatt“ berichtet von Interesse der Hanseaten an Jangéal – bislang jedoch ohne konkrete Fortschritte. Ob ein Transfer zustande kommt, hängt auch davon ab, in welcher Liga der HSV in der kommenden Saison spielt.

Nach dem Verletzungsschock bei Miro Muheim (28) steht weiterhin ein Fragezeichen hinter Luka Vuskovic (19). Es ist unklar, ob beide Profis diese Saison noch zum Einsatz kommen werden.

„Ich sehe gute Chancen, dass Luka im Saisonendspurt noch einmal zur Verfügung steht. Er ist extrem ehrgeizig und will unbedingt spielen. Deshalb sind wir zuversichtlich. Wir müssen abwarten, geduldig sein und hoffen, dass er schnell zurückkehrt“, sagte Sportdirektor Claus Costa (41) zu Vuskovic.

Ähnliche Hoffnungen hegt man bei Muheim: „Er wird alles daran setzen, schnell wieder auf den Platz zu kommen. Im besten Fall kann er uns gegen Ende der Saison noch unterstützen.“

Positive Nachrichten kamen von Alexander Rössing-Lelesiit (19), der nach seiner Syndesmose-Verletzung wieder mit der Mannschaft trainierte und bald mit einem Comeback rechnen darf.

Abseits des Teams arbeiten weiterhin Yussuf Poulsen (31), Albert Sambi Lokonga (26) und Jean-Luc Dompe (30) individuell.

Eine schmerzhafte Nachricht: Miro Muheim (28) zog sich im Derby in Bremen eine Verletzung am vorderen Syndesmoseband des rechten Sprunggelenks zu, wie der HSV am Dienstag mitteilte.

Für den achtfachen Schweizer Nationalspieler bedeutet das angesichts von nur noch vier verbleibenden Spielen voraussichtlich das Saison-Aus.

Muheim gehört in dieser Saison zu den absoluten Leistungsträgern und ist der Spieler mit den meisten Einsatzminuten bei den Rothosen.

Eine Hiobsbotschaft: Der HSV muss möglicherweise noch länger auf Leistungsträger Luka Vuskovic (19) verzichten. Laut „BILD“ ist das Knie des Kroaten schwerer verletzt als zunächst angenommen.

Ein Einsatz beim kommenden Heimspiel gegen Hoffenheim (Samstag, 18:30 Uhr) gilt als sehr unwahrscheinlich. Auch hinter Albert Sambi Lokonga (26, Oberschenkel) und Miro Muheim (28, Knie) steht ein großes Fragezeichen.

Ein Lichtblick an einem ansonsten ernüchternden HSV-Tag war Stürmer Robert Glatzel (32), der im Derby bei Werder Bremen eine starke Leistung zeigte, gekrönt von seinem Traumtor zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich.

Teamkollege Nicolai Remberg (25) zeigte sich beeindruckt von Glatzels „überragendem Spiel“. Auch Trainer Merlin Polzin (35) unterstrich, dass der 32-Jährige nach wie vor „den Unterschied ausmachen kann“.

Glatzel selbst war zwar enttäuscht über die Niederlage, freute sich jedoch über seinen Treffer und die gezeigte Leistung. Nach einer schwierigen Saison hat er sich so für den Endspurt in Stellung gebracht.

Vor und nach dem Nordderby kam es zu Ausschreitungen im HSV-Fanblock: Pyrotechnik wurde auf den Rasen und andere Bereiche des Stadions geworfen. Dies führte dazu, dass die Polizei mit Einsatzkräften den HSV-Block nach Spielende aufsuchte.

Ein Polizeisprecher erklärte am Abend jedoch, dass ein Feuer im Bereich der Sanitäranlagen ausgebrochen war. Polizei und Feuerwehr wurden von HSV-Fans angegriffen, jedoch soll es glücklicherweise keine Verletzten gegeben haben.

Eine Saison lang arbeiteten Aaron Hunt (39) und Merlin Polzin (35) beim HSV zusammen. Während Hunt damals noch Spieler war, war Polzin Co-Trainer unter Daniel Thioune (51). Dass Polzin später selbst Cheftrainer wird, überraschte Hunt.

„Ehrlich gesagt hätte ich ihm das nicht zugetraut“, sagte Hunt im Interview auf hsv.de. „Seine Kompetenz in Analysen und Gesprächen war als Spieler schon spürbar, aber Co- und Cheftrainer ist ein großer Unterschied. Ich hatte ihn nie als Kandidaten auf dem Schirm, der irgendwann Chef wird.“

Hunt freut sich jedoch über Polzins Entwicklung: „Man sieht, dass die Mannschaft ihm zu 100 Prozent folgt und eine Einheit bildet. Das Team hat eine klare Handschrift und weiß, wofür es steht. Merlin hat sehr viel richtig gemacht, dafür gibt’s meinen Respekt!“

Hamburgs Fußball-Legende Horst Hrubesch feiert heute seinen 75. Geburtstag und darf sich auf ein besonderes Ständchen freuen.

„Bei Horst geben wir Vollgas“, versprach HSV-Trainer Merlin Polzin. „Wenn wir nicht live singen können, wird es sicher ein Video geben.“

Hrubesch und der 40 Jahre jüngere Polzin sind seit der Endphase der Saison 2020/21 befreundet. Damals sollte das Duo die Hanseaten nach der Trennung von Daniel Thioune noch in die Bundesliga führen, scheiterte jedoch knapp mit Platz vier.

Auch heute stehen Polzin und Hrubesch regelmäßig in Kontakt. Hrubesch ist dabei kritisch, aber stets wertschätzend, was Polzin sehr schätzt. „Das möchte ich nicht missen“, sagte der Coach, der Hrubesch zum Geburtstag am liebsten einen Derbysieg schenken würde.

Merlin Polzin steht weiterhin im Austausch mit dem wegen Dopings gesperrten Innenverteidiger Mario Vuskovic, Bruder von Luka Vuskovic (19). „Wir haben so viel Kontakt, wie erlaubt ist“, erklärte der 35-Jährige vor dem Nordderby gegen Werder Bremen.

Besonders erinnert sich Polzin an einen besonderen Moment: „Das war ein besonderer Sieg“, sagte er vier Jahre nach dem Zweitliga-Erfolg gegen den Erzrivalen aus Bremen. „Mario trug in der Schlussphase seinen Teil dazu bei, dass wir als Sieger vom Platz gingen.“

Mario war Vuskovics erster Einsatz für den HSV. Aufgrund der Dopingsperre darf er derzeit nicht spielen. „Wir telefonieren, machen Videocalls. Mario bleibt ein wichtiger Teil von uns“, so Polzin. „Wir können es kaum erwarten, dass er in der kommenden Saison wieder für uns aufläuft.“

Trainer und Spieler pflegen weiterhin ein gutes Verhältnis, dennoch gibt es auch kleine Meinungsverschiedenheiten. „Ich versuche manchmal, über Mario etwas Kritisches über Luca loszuwerden“, schmunzelte Polzin. Doch der brüderliche Zusammenhalt steht über allem.

Wie zu erwarten, hat die Polizei das brisante Nordderby zwischen Werder Bremen und dem HSV als Hochrisikospiel eingestuft.

Die Bremer Einsatzkräfte werden dabei von Kräften aus Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Thüringen, Niedersachsen und der Bundespolizei unterstützt, teilte die Polizei Bremen am Mittwochnachmittag mit.

Zudem müssen sich Fans auf Einschränkungen bei der Anreise zum Weserstadion einstellen. Der Fußweg entlang des Weserufers wird am Samstagnachmittag ab etwa der Sankt-Jürgen-Straße bis zum Stadion für Heimfans gesperrt. Außerdem wird der Osterdeich für Autos zwischen Sielwall und Stader Straße etwa zweieinhalb Stunden vor Anpfiff sowie ca. eine Stunde nach Spielende nicht passierbar sein.

Die Polizei rät den Heimfans, mehr Zeit für die Anreise einzuplanen und verstärkt auf den öffentlichen Nahverkehr umzusteigen.

Die Frage, wer die vakante Position des Sportvorstands beim HSV übernimmt, ist nach dem Weggang von Stefan Kuntz (63) weiterhin offen.

Nach Informationen der „BILD“ haben die Rothosen Gespräche mit Ex-Profi Stefan Reuter (59) geführt. Der Weltmeister von 1990 ist aktuell Berater des Managements beim FC Augsburg, dessen Vertrag im Sommer ausläuft.

Reuter soll laut Bericht wieder Interesse an einer „ersten Reihe“ Position haben, nachdem er elf Jahre als Geschäftsführer Sport beim FCA tätig war.

Neuer Impuls für die HSV-Frauen: Ex-Profi Rodolfo Cardoso (57), der 137 Pflichtspiele für die Rothosen absolvierte, wurde als neuer Cheftrainer vorgestellt. Die bisherige Trainerin Liese Brancao (44) sowie Co-Trainer Gerhard Waldhart (48) wurden freigestellt.

„Nach eingehender Analyse der sportlichen Entwicklung und intensiven Gesprächen sind wir zu der Überzeugung gekommen, dass ein Trainerwechsel jetzt notwendig ist. Ziel ist es, die gesteckten Ziele zu erreichen, indem wir dem Team mit Rodolfo Cardoso frischen Schwung, neue Energie und Lockerheit für den Schlussspurt geben“, erklärte Vorstand Eric Huwer (42).

Cardoso betonte: „Ich freue mich sehr auf die Aufgabe und darauf, die Mannschaft in dieser entscheidenden Saisonphase zu unterstützen. Ich bin überzeugt, dass wir schnell etwas bewirken und die nötigen Punkte zum Klassenerhalt holen werden. Nun gilt es, in den letzten vier Spielen als geschlossene Einheit aufzutreten.“

Die HSV-Frauen rangieren aktuell auf dem 12. Tabellenplatz – mit nur drei Punkten Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz.

Ein enttäuschendes Wochenende erlebte Ex-HSV-Profi Lewis Holtby (35). Mit seinem Verein NAC Breda kam er im Abstiegskampf nicht weiter und verletzte sich zudem.

In der ersten Halbzeit wurde Holtby von Justin Hubner (22) oberhalb des Knöchels hart getroffen, TV-Bilder zeigen eine tiefe Fleischwunde am Schienbein. Holtby wurde direkt auf dem Platz behandelt und musste anschließend humpelnd vom Spielfeld.

Nur wenige Stunden später postete der Mittelfeldspieler ein Foto seines mit einem Pflaster versorgten Schienbeins auf Instagram. „Ein paar Stiche und Eis. Ich komme bald zurück, danke für eure Nachrichten“, schrieb er. Außerdem teilte er eine Entschuldigung von Hubner, der ihm schrieb: „Mein Freund, ich hoffe, dein Bein ist in Ordnung. Es war nie meine Absicht, dich so zu treffen.“ Holtby nahm die Entschuldigung an: „Mach dir keine Sorgen, das passiert.“

Schiedsrichter Sven Jablonski (35) wird das Sonntagsspiel zwischen dem VfB Stuttgart und dem HSV leiten.

Die Rothosen haben unter Jablonskis Leitung eine positive Bilanz: Von sechs Spielen gewannen die Hamburger vier, spielten einmal remis und verloren nur einmal.

Auch Stuttgart kann auf gute Statistiken mit Jablonski blicken: Von bisher 14 Partien gewann der VfB sieben, spielte drei Unentschieden und verlor viermal.

1. Bundesliga – Tabelle

Die Bedeutung der Bundesliga-Tabelle ist wie folgt: Der Erstplatzierte am Ende der Saison wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) hat die Möglichkeit, in der Relegation den Klassenerhalt zu sichern. Dabei trifft das Team auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.