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Hertha-Duo mit überraschender Wendung: Bleibt Klemens am Ende doch?

Berlin – Bei Hertha BSC sorgt er seit Langem für Gesprächsstoff: Pascal Klemens (21). Die Berliner möchten den auslaufenden Vertrag des jungen Verteidigers verlängern, doch dieser zeigt sich noch unentschlossen. Weil er weder für noch gegen einen Verbleib bei der Alten Dame entschieden hat, wurde Klemens in den letzten drei Partien nicht mehr in den Kader berufen.

„Der Austausch findet statt. Ich erwarte jedoch eine klare Entscheidung“, erklärte Stefan Leitl (48) kürzlich bei einer Pressekonferenz. „Solange diese aussteht, wird Passi nicht im Kader stehen.“

Diese Situation könnte sich bald ändern. Laut einem Bericht der Bild steht eine Entscheidung über seine Zukunft offenbar kurz bevor. Für Hertha ist das eine positive Nachricht: Ein Verbleib des Talents scheint weiterhin möglich, da der Hauptstadtklub ihm eine Perspektive aufgezeigt haben soll.

Auch Trainer Leitl spricht sich für den Nachwuchsspieler aus. Doch welche Pläne hat Klemens selbst? Wie die Bild berichtet, hat der 21-Jährige grundsätzlich seine Sympathie für Hertha bekundet. Gleichzeitig ist er im Sommer ablösefrei zu haben, was ihn auch für andere Bundesligisten attraktiv macht.

Ursprünglich sollte das Talent, das häufig als Sechser ausgeholfen hat, wieder auf seiner angestammten Position in der Abwehr eingesetzt werden. Doch eine Verletzung in der Vorbereitung bremste ihn aus. Erst gegen Ende der Hinrunde feierte er sein Comeback, zeigte danach jedoch teils schwankende Leistungen. Leitl ist jedoch überzeugt, dass Klemens zu alter Stärke zurückfinden wird – sobald eine endgültige Entscheidung gefallen ist.

Diese kann sowohl für als auch gegen einen Verbleib bei Hertha sprechen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Klemens bleibt, hat sich in den letzten Wochen jedoch erhöht.

„Ich denke, wir haben ihm die Tür weit geöffnet. Nun liegt es an ihm, das Angebot anzunehmen oder sich anders zu entscheiden. Für ihn könnte das eine Erleichterung bedeuten“, so Leitl.

Auch im Sturm könnte sich eine Veränderung ankündigen. Nach dem verpassten Aufstieg galt das Ende von Dawid Kownacki (29) in Berlin als sicher, da die Kaufpflicht von drei Millionen Euro nur bei Bundesliga-Rückkehr greift.

Werder Bremen plant laut Bild jedoch nicht mehr mit dem Polen und zeigt sich stattdessen zu Verhandlungen bereit.

Paradoxerweise könnten seine schwankenden Leistungen (erst vier Tore) nun zu einem Vorteil werden. Sein Marktwert auf Transfermarkt.de sank zuletzt auf 1,7 Millionen Euro. Hertha hätte somit die Möglichkeit, den Preis weiter zu drücken – und könnte dann zuschlagen.