Für diesen RB-Spieler schien der Weg in Leipzig eigentlich beendet zu sein
Leipzig – Als Reaktion auf den langfristigen Ausfall von Benjamin Henrichs (28) sicherte sich RB Leipzig Anfang 2025 die Verpflichtung von Kosta Nedeljkovic (20), der fortan die rechte Abwehrseite besetzte. Mittlerweile ist der deutsche Nationalspieler jedoch zurückgekehrt – und für den Serben gibt es daher keinen Platz mehr.
Am letzten Tag der Transferperiode strebte der 20-Jährige deshalb einen Wechsel zum AC Florenz an. Die zwischen Aston Villa und RB Leipzig vereinbarte Leihe von Nedeljkovic sollte vorzeitig beendet werden.
Wie "Sky" berichtet, scheiterte der Transfer jedoch am Abend. Offenbar konnte keine endgültige Übereinkunft zwischen den drei Parteien erzielt werden. Vor allem die Verhandlungen zwischen den Engländern und den Italienern verliefen erfolglos. An RB Leipzig lag der Abbruch des Deals wohl nicht.
Interessant ist, dass grundsätzlich Einigkeit über eine Leihe bestand. Allerdings soll die Seite von Nedeljkovic vertraglich garantierte Einsatzzeiten verlangt haben. Ob daran letztlich der Transfer gescheitert ist, bleibt unklar.
Wäre der Verteidiger nach Florenz gewechselt, hätte RB Leipzig die zweite Leihzahlung sowie das restliche Gehalt einsparen können. Doch warum wollte der Klub den Spieler eigentlich abgeben?
Im Sommer hatten die Sachsen nämlich noch versucht, den Abwehrspieler zu behalten. Dies gelang auch, da der Premier-League-Klub einer weiteren Ausleihe zustimmte. Da Ridle Baku (27) in dieser Saison jedoch so überzeugend spielte, kam Nedeljkovic bislang nur auf enttäuschende sechs Einsätze mit insgesamt 297 Spielminuten.
Das bedeutet wohl, dass der Serbe bis zum Sommer bei den Roten Bullen bleiben muss. Der Konkurrenzkampf ist groß, und bei durchgehender Fitness der Mitspieler wird es für Nedeljkovic schwierig, Spielzeit zu erhalten.
Theoretisch kehrt der 20-Jährige nach Saisonende wieder zu Aston Villa zurück.
Tabelle der 1. Bundesliga
Die Bedeutung der Bundesliga-Tabelle ist folgende: Der Tabellenführer am Ende der Saison wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte auf Platz 16 darf in der Relegation um den Klassenerhalt kämpfen, wobei der Gegner der Drittplatzierte der 2. Bundesliga ist.