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Wechselt er den Torwart? Riera äußert sich zur Keeper-Situation und verfolgt ungewöhnliche Strategie

Frankfurt am Main – Bei Eintracht Frankfurt gibt es ein deutliches Problem auf der Torwart-Position. Der neue Cheftrainer Albert Riera (43) verfolgt in Bezug auf die Torwartfrage einen ganz besonderen Ansatz.

Wird Kauã Santos (22) weiterhin das Eintracht-Tor hüten oder setzt Riera erneut auf Michael Zetterer (30)?

Diese Frage beschäftigt nicht nur die Fans der SGE, sondern offenbar auch den Trainer selbst, wie er auf seiner ersten Pressekonferenz am Dienstag verriet.

"Ich weiß, dass euch das interessiert. Mich interessiert es ebenfalls", antwortete er auf die Nachfrage eines Journalisten, ob er schon eine klare Nummer eins im Kopf habe.

Wie Riera letztendlich die Entscheidung treffen möchte, erläuterte er anschließend mit einer eher ungewöhnlichen Herangehensweise.

"Ich werde meine drei Torhüter zusammenrufen und sie fragen: ‚Wer von euch kann uns am besten zum Sieg verhelfen?‘ Derjenige, der mich am meisten überzeugt, wird zum Einsatz kommen. So einfach ist das. Ich habe kein Faible dafür, ständig den Torwart zu wechseln. Mein Fokus liegt auf Offensivspiel, vorwärts, vorwärts, vorwärts! Deshalb wollen wir möglichst wenig vom Torwart am Ball abhängig sein", erklärte der Spanier.

Aus seiner Aussage wird zumindest deutlich, dass für ihn nicht die fußballerischen Fähigkeiten am Ball ausschlaggebend sind, sondern das, was der Keeper auf der Linie leistet und wie er die Mannschaft unterstützt.

Angesichts der Tatsache, dass Riera bei seinem früheren Verein NK Celje in 62 Pflichtspielen vier verschiedene Torhüter einsetzte und den Schlussmann dabei ganze 27 Mal auswechselte, könnte diese Thematik auch in Frankfurt länger ein Thema bleiben – spannend bleibt es auf jeden Fall!

Tabelle der 1. Bundesliga

Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Der Verein, der am Saisonende den ersten Platz belegt, wird Deutscher Meister. Die Teams auf den Plätzen 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) erhält die Möglichkeit, in der Relegation den Klassenerhalt zu sichern. Der Gegner dabei ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.