HSV-Blog: Warum Jean-Luc Dompé Tausende Warnwesten anschaffen musste
Hamburg – Ein weiterer Punkt auf der Habenseite: Beim 1:1 gegen den 1. FC Köln zeigte der HSV zwar keine Glanzleistung, doch den gewonnenen Zähler nahmen die Rothosen gerne mit.
Für die Hanseaten steht nun ein echtes Highlight bevor: Am kommenden Samstag um 18.30 Uhr reist der HSV zum Topspiel zu Borussia Dortmund.
In unserem HSV-Blog erfahrt Ihr alles Wichtige zum Team, zu möglichen Transfers und zu weiteren Geschehnissen aus dem Volksparkstadion.
Eine ungewöhnliche Maßnahme seitens des HSV: Nach Jean-Luc Dompés (31) Alkoholfahrt kündigte der Verein an, dass der Franzose neben einer sechsstelligen Geldstrafe auch sozial aktiv werden muss.
Wie die "BILD" berichtet, musste der 30-Jährige 10.000 Warnwesten privat besorgen und bezahlen, die der Verkehrssicherheit dienen sollen.
Dompé soll die Westen zumindest teilweise persönlich in Hamburger Kindergärten und Grundschulen übergeben – die genaue Ausgestaltung dieser Aktion steht noch nicht fest.
Vorfreude pur: Fábio Vieira (25) verpasste das Hinspiel gegen Dortmund wegen einer Sperre, beim Rückspiel am Samstag wird der Portugiese jedoch wieder in der Startelf stehen.
„Das ist ein enorm wichtiges Spiel! Es wird nicht leicht für uns. Wir wissen um Dortmunds Qualität. Wenn wir uns bestmöglich vorbereiten und als Team zusammenhalten, können wir Großes erreichen. Wir wollen die drei Punkte mitnehmen“, sagte der technisch versierte Mittelfeldspieler im „Spieltagscheck“ des HSV.
Dort verriet der 25-Jährige auch, was er in Hamburg am liebsten unternimmt: „An freien Tagen gehe ich ins Portugiesenviertel, um mich heimisch zu fühlen, portugiesisches Essen zu genießen und mich mit Landsleuten auszutauschen.“
Der HSV startete am Dienstag mit der Vorbereitung auf das nächste Topspiel am Samstag gegen den BVB. Personell gibt es einige Veränderungen.
Nicolas Capaldo (27), der bereits drei Spiele verpasste, trainiert nach seiner Bauchmuskelverletzung weiterhin individuell. „Capi hat schnelle Fortschritte gemacht, doch zuletzt stagniert der Heilungsprozess. Er spürt weiterhin leichte Schmerzen, deshalb wird sein Einsatz gegen Dortmund eine Punktlandung“, erklärte Trainer Merlin Polzin (35) mit etwas Skepsis.
Im Training fehlten zudem Philip Otele (26) und Albert Grönbaek (24). „Philip ist etwas angeschlagen, aber wir hoffen, dass er morgen wieder dabei sein kann. Albert ist noch krank, er wäre eigentlich gegen Köln im Kader gewesen, doch Fieber sorgte für eine Verschlechterung. Wir müssen abwarten, ob er morgen mehr machen kann“, so Polzin.
Bakery Jatta (27), Yussuf Poulsen (31) und Alexander Rössing-Lelesiit (19) absolvierten weiterhin Reha-Einheiten.
Matthias Ostrzolek (35) steht derzeit noch als Spielertrainer für den Regionalligisten Schwaben Augsburg auf dem Platz, doch zur kommenden Saison beendet der ehemalige HSV-Profi (2014-2017) seine aktive Laufbahn und übernimmt die Trainerposition bei Wacker Burghausen als Nachfolger von Sven Bender (36).
„Der Verein hat von Anfang an ein klares sportliches Ziel kommuniziert, deshalb freue ich mich sehr auf die neue Aufgabe“, blickte Ostrzolek voraus. „Als Coach möchte ich die Mannschaft auf dem Feld weiterentwickeln, vorhandenes Potenzial bestmöglich ausschöpfen und gemeinsam mit Spielern, Staff, Umfeld und Fans ambitionierte Ziele verfolgen.“
Besonders spannend: Am 18. April stehen sich in der Regionalliga Bayern Schwaben Augsburg und Wacker Burghausen direkt gegenüber.
William Mikelbrencis (22) hat sich in den letzten Wochen mit starken Leistungen in den Vordergrund gespielt. Sein Vertrag beim HSV läuft allerdings im Sommer aus.
Dem Portal Jeunes Footeux zufolge hat der RC Lens bereits Interesse am Rechtsverteidiger bekundet. Der französische Tabellenzweite der Ligue 1, nur einen Punkt hinter PSG, sucht einen Ersatz für Saud Abdulhamid (26), der wohl zu AS Roma zurückkehrt.
Der Bericht betont, dass Mikelbrencis ideal in das Profil von Lens passt: jung, in Frankreich ausgebildet, flexibel auf der rechten Seite einsetzbar – und ablösefrei, sofern er seinen Vertrag nicht verlängert.
Ein Wechsel des Beraters wird oft als Anzeichen für einen bevorstehenden Vereinswechsel angesehen, doch bei HSV-Keeper Daniel Heuer Fernandes (33) scheint dies anders zu sein.
„Im Fußball gibt es Dinge, die man nicht beeinflussen kann. Ich konzentriere mich auf meine Leistung. Ich bin froh, dass ich Woche für Woche abliefern kann und darauf liegt mein Fokus. Alles andere regelt sich dann“, erklärte der Torwart nach dem Unentschieden gegen Köln.
Bislang ging man davon aus, dass sein Vertrag am Saisonende ausläuft. Er selbst hatte eine Entscheidung bis März angekündigt. „Jetzt kann ich keinen genauen Zeitpunkt mehr nennen“, sagte Heuer Fernandes mit einem Schmunzeln, das wohl einen guten Grund hatte.
Wie die Bild berichtet, verlängert sich sein Vertrag bei Klassenerhalt automatisch um ein weiteres Jahr. Somit ist aktuell weder für den Spieler noch für den HSV Eile geboten, da die Rothosen bisher gut auf Kurs sind, auch in der nächsten Saison erstklassig zu spielen.
Mit neun Punkten Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz und sechs auf die Relegation befindet sich der HSV nach 26 Partien in einer guten Ausgangsposition, um das große Ziel Klassenerhalt zu erreichen.
„Sky“-Experte Lothar Matthäus (64) sieht die Rothosen nach dem Remis gegen Köln praktisch schon gerettet und schätzt die Wahrscheinlichkeit auf „85 bis 90 Prozent“ ein.
HSV-Coach Merlin Polzin (35) reagierte schmunzelnd: „Ich würde Lothar Matthäus niemals widersprechen.“ Gleichzeitig mahnte er aber: „Es ist noch ein weiter Weg.“
Die Spielleitung im Aufsteigerduell übernimmt Schiedsrichter Tobias Welz (48), der am Abend das Match zwischen HSV und Köln pfeift.
Unter seiner Regie bestritten die Hamburger bereits 28 Spiele, mit einer Bilanz von acht Siegen, neun Unentschieden und elf Niederlagen.
Der 1. FC Köln spielte bisher 21 Mal unter Welz‘ Leitung, mit einer noch schlechteren Statistik: lediglich fünf Siege, vier Remis und zwölf Niederlagen.
Am Samstag treffen mit dem HSV und dem 1. FC Köln gleich zwei ehemalige Vereine von Schiedsrichter-Welz aufeinander. Im Sommer wäre Davie Selke (31) fast zu einem anderen Bundesligisten gewechselt.
Laut „Sky“ zeigte der 1. FSV Mainz 05 großes Interesse am Stürmer und unterbreitete sogar ein Angebot. Ähnlich wie Celtic Glasgow aus Schottland blieben die Mainzer jedoch erfolglos.
Seit letztem Sommer spielt Selke für Basaksehir Istanbul und erzielte in 15 Einsätzen bisher sieben Tore. Der Hamburger Aufstiegsheld der Vorsaison ist dort aktiv.
Trister Abstieg eines Ex-HSV-Spielers: Romeo Castelen (42), der von 2007 bis 2011 bei den Rothosen spielte, wurde in den Niederlanden wegen Geldwäsche zu einer Haftstrafe verurteilt.
Das Gericht in Zwolle sprach eine Strafe von 18 Monaten Freiheitsentzug aus, davon sechs Monate zur Bewährung, sowie eine Geldbuße von zwei Millionen Euro.
Castelen soll über den chinesischen Verein Zhejiang Yiteng mehrere Millionen Euro Schwarzgeld gewaschen haben. Unter anderem wurde er 2019 am Amsterdamer Flughafen mit 139.000 Euro in bar erwischt.
Die Staatsanwaltschaft hatte ursprünglich drei Jahre Haft gefordert. Der Ex-Profi kündigte an, gegen das Urteil Berufung einzulegen.
William Mikelbrencis (22) kämpft derzeit um seine Zukunft beim HSV. Sein Vertrag läuft im Sommer aus, doch seine guten Leistungen lassen auf positive Vertragsgespräche hoffen.
„Wenn du eine Chance bekommst, musst du sie nutzen. Das hat er die ganze Saison über getan“, lobte Trainer Merlin Polzin (35). Mikelbrencis musste auch schon mal auf der Bank Platz nehmen. „Aus taktischen Gründen entschieden wir uns manchmal für seine Konkurrenten. Das konnte er nicht beeinflussen. Was er beeinflussen konnte, hat er verbessert.“
In seinen ersten beiden Jahren kam der Franzose auf nur zwölf Einsätze mit 571 Minuten. Bereits in der Aufstiegssaison stand er 25 Mal auf dem Platz, in der laufenden Spielzeit sind es schon 19, davon neun in der Startelf.
„William ist als junger Spieler zu uns gestoßen, damals sprach er weder Deutsch noch Englisch. Er hat hart an sich gearbeitet und musste auch mal weniger spielen, als er sich das vorgestellt hatte“, beschrieb Polzin die Entwicklung des 22-Jährigen.
Und die ist noch nicht abgeschlossen: „Er weiß genau, welche nächsten Schritte er gehen muss. Auf dem Platz ist er schnell und zudem ein feiner Kerl.“
Schlechte Nachrichten für den HSV: Stürmer Yussuf Poulsen (31) fällt erneut für mehrere Wochen aus. Trainer Merlin Polzin (35) teilte am Donnerstag mit, dass sich der Däne eine Verletzung im rechten hinteren Oberschenkel zugezogen hat.
„Das ist sehr bitter“, sagte Polzin und berichtete, dass Poulsen nach der Diagnose niedergeschlagen war. „Für ihn und uns ist das alles andere als zufriedenstellend.“ Der dänische Nationalspieler war mit großen Erwartungen gekommen, wurde aber immer wieder von Verletzungen ausgebremst.
„Die Saison ist noch nicht vorbei“, gab Polzin optimistisch zu Protokoll, auch wenn die genaue Ausfalldauer noch unklar ist. „Er wird weiterhin seinen Beitrag leisten, damit wir eine gute Saison spielen und unsere Ziele erreichen.“
HSV-Coach Merlin Polzin (35) äußerte sich klar zum Ausfall von Rayan Philippe (25) beim Spiel in Wolfsburg. „Ich wollte Rayan deutlich machen, an welchen Dingen er arbeiten muss. Das haben wir intern besprochen“, so der Trainer. „Ich bin gespannt, wie er darauf reagiert.“
Polzin erwartet, dass Philippe nach schwächeren Auftritten zurückkommt. Eine Rückkehr im Samstagsspiel gegen Köln ist daher nicht ausgeschlossen, vorausgesetzt, der Stürmer erfüllt die Erwartungen.
„Ich habe höhere Ansprüche an Rayan“, unterstrich Polzin. „Er hat schon bessere Leistungen gezeigt.“ Trotz fünf Toren – gleichauf mit Luka Vuskovic (19) – schwankt Philippe immer wieder in seiner Form.
„Er muss sich noch einfinden“, meinte Polzin. Dabei ist Philippe seit acht Monaten beim HSV, die Eingewöhnungsphase sollte also vorbei sein. „Ich sehe das nicht dramatisch. Wir zeigen ihm, woran wir arbeiten wollen. Solche Phasen gibt es normal, da muss man durch.“
Der HSV kann schon fast für die kommende Bundesliga-Saison planen. Die Chancen, dass Luka Vuskovic (19) ein weiteres Jahr beim Club bleibt, sinken mit jeder Partie, denn seine Leistungen sind herausragend.
Deshalb suchen die Verantwortlichen bereits nach einem Ersatz. Laut dem griechischen Medium SDNA hat der HSV den Innenverteidiger Lorenzo Pirola (24) von Olympiakos Piräus ins Visier genommen und ihn kürzlich live beobachtet.
Pirola stammt aus der Jugend von Inter Mailand und absolvierte zahlreiche Junioren-Länderspiele für Italien. Seit Sommer 2024 spielt er in Piräus, wo sein Vertrag bis 2028 gültig ist. Sein Marktwert wird auf neun Millionen Euro geschätzt.
Der HSV begann am Dienstag die Vorbereitung auf das Topspiel am Samstag gegen Köln. Winterneuzugang Albert Grönbaek (24) war mit dabei. „Ich freue mich, ihn wieder im Mannschaftstraining zu sehen. Er braucht noch eine Woche, in der er voll mittrainieren kann, ohne Rücksicht auf seine Belastung. Ich hoffe, dass er bald wieder eingreifen kann“, so Polzin.
Ransford Königsdörffer (24), William Mikelbrencis (22), Nicolas Capaldo (27), Bakery Jatta (27) und Alexander Rössing-Lelesiit (19) trainierten derweil individuell, um ihre Belastung zu steuern oder sich zu rehabilitieren.
Insbesondere Capaldo könnte gegen Köln schon sein Comeback feiern. „Es könnte eine Punktlandung werden. Das Ziel ist, es zu schaffen“, sagte Polzin, fügte aber hinzu: „Als Trainer ist man manchmal eher Träumer als Realist.“
Beim 2:1-Sieg des HSV in Wolfsburg war Luka Vuskovic (19) der herausragende Spieler. Der Verteidiger war an der Entstehung beider Strafstöße beteiligt und verwandelte einen – wenn auch mit etwas Glück – selbst.
Im Sky90-Podcast lobte Ex-Sportvorstand Jonas Boldt (44) den jungen Kroaten: „Für mich ist er der Schlüsselspieler.“ Er attestierte der gesamten Familie Vuskovic eine fußballerische Leidenschaft.
Gleichzeitig übte Boldt Kritik am Verein: „Es ist fast fahrlässig, ihm so viel Verantwortung zu übertragen.“ Vuskovic erzielte fünf wichtige Tore. Beide Elfmeter gegen Wolfsburg gehen auf sein Konto. Obwohl er Verteidiger ist, spielt er eine enorme Rolle im Offensivspiel des HSV, ähnlich wie Rayan Philippe, der ebenfalls fünf Tore hat.
Generell hat Vuskovic großen Einfluss auf die Mannschaft. Boldt ist überzeugt, dass der Aufsteiger ohne den 19-Jährigen nicht auf Tabellenplatz zehn stehen würde. „Die zwei Spiele vor seiner Verpflichtung waren meilenweit von Bundesliga-Niveau entfernt. Er bringt enormen Input.“
Zu Beginn führte Christian Eriksen (34) Wolfsburg in Führung, doch Luka Vuskovic (19) und Jean-Luc Dompé (30) drehten das Spiel vom Elfmeterpunkt und schrieben damit Geschichte in der Bundesliga.
Die meisten Strafstöße in einem Spiel gab es in der Saison 1965/66 bei Gladbach gegen Dortmund: Fünfmal zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt, doch nur vier wurden verwandelt. Das Spiel endete 5:4 für Dortmund.
Die Topklubs stehen Schlange: Der HSV muss sich darauf einstellen, dass Luka Vuskovic (19) im Sommer zu Tottenham Hotspur zurückkehrt. Ob er in Nordlondon bleibt, ist jedoch offen.
Der 19-jährige Kroate ist mittlerweile bei zahlreichen europäischen Spitzenvereinen auf dem Zettel. Zuletzt wurde Barcelona Interesse nachgesagt.
Sein Berater Pini Zahavi (83) äußerte sich in spanischen Medien zu den Gerüchten: „Ich kann dazu derzeit nichts sagen. Der Spieler gehört weiterhin Hamburg und fokussiert sich voll auf den Verein. In zwei Monaten, nach Ablauf seiner Leihe und der Rückkehr zu Tottenham, kann ich Neuigkeiten bekanntgeben.“
Nach dem Sieg in Wolfsburg dürfte er besonders erleichtert gewesen sein: HSV-Profi Daniel Elfadli (28) erlebte in der Volkswagen-Arena eine Halbzeit zum Vergessen.
Der Verteidiger erhielt den Vorzug vor Warmed Omari (25), machte aber in der 18. Minute einen folgenschweren Fehlpass und hatte Glück, dass Wolfsburg daraus kein Kapital schlug.
Nur zwei Minuten später wurde er zum Pechvogel, als ein Klärungsversuch an VfL-Profi Yannick Gerhardt (31) am Kopf landete. Den daraus resultierenden Elfmeter verwandelte Christian Eriksen (34) zur Wolfsburger Führung.
Elfadli sah Gelb für das Foul und stand kurz vor der Pause nach einer weiteren Aktion kurz vor einer Roten Karte. Nach einer klaren Ansage von Schiedsrichter Florian Exner (35) musste Coach Merlin Polzin (35) den Deutsch-Libyer zur Halbzeit auswechseln.
Florian Exner (35) wird das Bundesliga-Spiel zwischen dem VfL Wolfsburg und dem HSV leiten.
Fünf Spiele hat der Rostocker bisher mit den Rothosen geleitet – mit einer starken Bilanz: drei Siege, ein Unentschieden und nur eine Niederlage.
Bei Wolfsburg sieht die Statistik anders aus: Drei Spiele unter Exners Pfeife, nur ein Sieg, zwei Niederlagen.
Es ist noch unklar, wie es mit Luka Vuskovic (19) im Sommer weitergeht. Bleibt er beim HSV, um mit seinem Bruder Mario zu spielen? Holt Tottenham ihn zurück? Oder wechselt er sogar zu einem anderen Klub?
Sky berichtet, dass der FC Barcelona den jungen Kroaten genau beobachtet, da sich im Sommer eine Lücke in der Innenverteidigung bei den Katalanen auftut.
Besonders interessant: Vuskovic und Barca-Coach Hansi Flick (61) teilen sich denselben Berater, Pini Zahavi (83).
Ein herber Rückschlag für den HSV: Bakery Jatta (27) muss in den kommenden Wochen pausieren.
Der Verein erklärte, dass sich der Gambier im Nachholspiel gegen Bayer Leverkusen am Mittwoch eine Verletzung im linken hinteren Oberschenkel zuzog. Er wurde bereits in der 29. Minute ausgewechselt.
Unter Trainer Merlin Polzin (35) spielte Jatta lange keine Rolle, kämpfte sich Ende 2025 jedoch zurück und bestritt seitdem zehn von zwölf Partien.
HSV-Fans sollten aufpassen: Die DFL hat die Spieltage 28 bis 30 der Bundesliga fix terminiert. Der HSV wird unter anderem im Nordderby gegen Werder Bremen zweimal samstags um 15.30 Uhr und einmal sonntags um 17.30 Uhr antreten.
Die Termine im Überblick:
Samstag, 4. April (15.30 Uhr): HSV vs. FC Augsburg
Sonntag, 12. April (17.30 Uhr): VfB Stuttgart vs. HSV
Samstag, 18. April (15.30 Uhr): Werder Bremen vs. HSV
Der Schiedsrichter der Nachholpartie gegen Bayer Leverkusen am Mittwochabend heißt Sören Storks (37).
Der aus Nordrhein-Westfalen stammende Unparteiische leitete bereits vor einigen Monaten ein HSV-Spiel, das die Hamburger trotz Unterzahl und hitziger Schlussphase gewinnen konnten.
Storks zeigte Alexander Rössing-Lelesiit (19) in der 81. Minute wegen eines zu harten Zweikampfs gegen Stuttgarts Josha Vagnoman (25) die Gelb-Rote Karte.
Insgesamt pfiff Storks erst fünf Bundesliga- und Zweitligaspiele mit Beteiligung des HSV. Die Bilanz spricht klar für den Club: Nur eine Niederlage gab es unter seiner Leitung.
Sorgenfrei? HSV-Torwart Daniel Heuer Fernandes (33) hat sich nach dem Bundesliga-Aufstieg als einer der besten Keeper etabliert. Doch sein Vertrag läuft im Sommer aus.
Der Schlussmann erklärte kürzlich, dass Gespräche mit dem Verein über seine Zukunft stattfinden. Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, hat Heuer Fernandes in diesem Zusammenhang seinen Berater gewechselt und sich einvernehmlich von seiner langjährigen Agentur getrennt.
Laut Bericht überraschte diese Entscheidung den HSV. Wie es für Heuer Fernandes weitergeht, ist unklar: Er könnte seine Verhandlungsposition verbessern oder Wechseloptionen ausloten.
Fábio Vieira (25) sorgt beim HSV regelmäßig für Highlights. Wie sieht seine Zukunft aus?
SPORT BILD berichtet, dass der Portugiese im Sommer nicht zu Arsenal zurückkehren will – wo er sich nach seinem Wechsel 2023 nicht durchsetzen konnte.
Vieira fühlt sich beim HSV und in Hamburg sehr wohl und könnte sich grundsätzlich vorstellen, zu bleiben. Problematisch ist jedoch die finanzielle Seite: Die Kaufoption des HSV liegt bei über 20 Millionen Euro, was als zu hoch gilt.
Die Verantwortlichen hoffen, die Ablösesumme reduzieren zu können – vor allem, wenn sich Vieira für einen festen Wechsel ausspricht. Der Ausgang bleibt offen.
Diagnose steht fest: Nicolas Capaldo hat sich im Spiel gegen Leipzig eine Bauchmuskelverletzung zugezogen, wie eine MRT-Untersuchung am Montag ergab.
Der Argentinier wird dem HSV „einige Wochen“ fehlen, nachdem er beim Spiel gegen RB bereits nach etwa 20 Minuten ausgewechselt werden musste. Zunächst wurde eine Adduktorenverletzung vermutet.
So wenige Gästefans wie lange nicht: Beim Spiel HSV gegen RB Leipzig waren mit rund 57.000 Zuschauern zwar viele Fans im Volkspark, doch die Anzahl der mitgereisten Leipziger betrug nur etwa 1500 – ein Saison-Tiefstand.
Selbst der Tabellenletzte 1. FC Heidenheim brachte mit knapp 2100 Anhängern mehr mit.
Im März kamen bei einem torlosen Remis gegen SV Elversberg zuletzt etwa 1000 Gästefans.
Bittere Verluste für den HSV: Nach der Niederlage gegen Leipzig fehlen zwei Verteidiger.
Miro Muheim (27) erhielt wegen eines groben Fouls seine fünfte Gelbe Karte und wird im Nachholspiel gegen Leverkusen ausfallen. „Wir haben drei, vier Spieler als Ersatz“, so Trainer Polzin (35).
Auch Sorgen um Nicolas Capaldo (27): Der Argentinier musste nach wenigen Minuten ausgewechselt werden, da er über Schmerzen im Oberschenkel-/Adduktorenbereich klagte und den Platz sichtlich niedergeschlagen verließ.
Polzin berichtete, dass bei einem Sprint ein Muskel „eingezogen“ sei und kündigte weitere Untersuchungen an. Ein Einsatz gegen Leverkusen ist fraglich, womöglich droht ein längerer Ausfall.
Schiedsrichter Bastian Dankert (45) wird das Bundesliga-Duell HSV gegen RB Leipzig leiten.
Die Hamburger spielten bisher 18 Mal unter seiner Leitung, mit einer schwachen Bilanz: sieben Siege, ein Remis und zehn Niederlagen.
Leipzig hingegen absolvierte 17 Spiele mit Dankert als Unparteiischem, mit einer positiven Bilanz: neun Siege, fünf Unentschieden und drei Niederlagen.
Gute Voraussetzungen für einen magischen Abend im Volkspark: Der HSV kann gegen RB Leipzig fast in Bestbesetzung antreten.
Nur die verletzten Albert Grönbaek (24) und Alexander Rössing-Lelesiit (19) fallen laut Trainer Polzin (35) aus. Alle anderen seien „heiß und einsatzbereit“.
Auch Leistungsträger Albert Sambi Lokonga (26) ist nach seinem Außenbandriss im Sprunggelenk wieder eine Option für den Kader. Ob es für einen Einsatz reicht, wird etwa eine Stunde vor Spielbeginn entschieden.
Positive Worte vom SC-Freiburg-Profi Matthias Ginter (32) zum HSV im Podcast „Copa TS“.
Er lobte die Entwicklung beim VfB Stuttgart, der sich vom Zweitligisten zum DFB-Pokalsieger und Champions-League-Teilnehmer gemausert hat, und sagte dem HSV eine ähnliche Zukunft voraus.
„Natürlich haben sie viel mit Leihspielern gearbeitet“, sagte Ginter und bezog sich dabei auf Spieler wie Luka Vuskovic (19) und Fábio Vieira (25). Auch wenn der HSV diese Talente womöglich nicht halten kann, sieht er gute Voraussetzungen.
„Die Stadt, der Verein und das Stadion sind außergewöhnlich“, erklärte er und ist sich sicher, dass der HSV bald wieder weiter oben in der Tabelle zu finden sein wird.
Gute Nachrichten vom Trainingsgelände: Albert Sambi Lokonga (26) kehrt am Mittwoch ins Mannschaftstraining zurück. Am Dienstag hatte er nach seinem Außenbandriss noch individuell mit Reha-Trainer Sebastian Capel gearbeitet.
„Bei Sambi ist das Ziel, dass er im Laufe der Woche wieder mitmachen kann und vielleicht am Wochenende im Kader steht. Yussuf wird aufgrund einer langen Trainingswoche und seiner Vorgeschichte sorgfältig dosiert. Er trainiert ab morgen wieder mit der Mannschaft und könnte am Wochenende spielen“, sagte Trainer Polzin (35).
Yussuf Poulsen (31) schont sich aus Belastungsgründen etwas, Albert Grönbaek (24) arbeitet weiterhin an seinem Comeback.
Daniel Heuer Fernandes (33) ist seit über sechs Jahren beim HSV. Obwohl er nicht immer unumstritten war, setzte er sich durch und half dem Aufsteiger nach 23 Spieltagen über dem Strich zu stehen.
Experte Stefan Effenberg (57) brachte ihn nun sogar für die Nationalmannschaft ins Gespräch: „Er hat es verdient, vielleicht als Backup bei einer WM berücksichtigt zu werden“, erklärte Effenberg im „Doppelpass“. „Ferro ist 100 Prozent loyal, auch in schwierigen Momenten, und würde sich gut einfügen.“
Effenberg sieht in Heuer Fernandes einen Schlüsselfaktor für den Erfolg des HSV. „Er entscheidet Spiele und holt Punkte. Nichts spricht dagegen, ihn als dritten Torwart zur Nationalmannschaft mitzunehmen. Wer sind da zwei und drei? Ich glaube, dass Ferro nicht weit weg ist.“
Der HSV wird diese Worte gerne hören, doch seine Leistungen wecken auch Begehrlichkeiten, vor allem da sein Vertrag im Sommer ausläuft. „Wir führen gute Gespräche. Ferro weiß, was er am HSV hat, und wir wissen, was wir an ihm haben. Er ist ein wichtiger Rückhalt“, erklärte Sportdirektor Claus Costa (41).
Silvan Hefti (28) fand beim HSV keine Chance und sucht nun sein Glück in der MLS bei D.C. United. Sein Debüt verlief erfolgreich.
Zum Saisonstart stand Hefti in der Startelf und spielte durch. Sein Team siegte mit 1:0 gegen Philadelphia Union.
Auch Ex-Kapitän Sebastian Schonlau war bei einem 1:0-Erfolg der Vancouver Whitecaps erstmals seit August wieder im Kader, kam aber nicht zum Einsatz.
Fábio Vieira (25) sorgt beim HSV für spielentscheidende Momente. Ob er dauerhaft bleibt, ist allerdings ungewiss.
„Fábio ist ein außergewöhnlicher Spieler, der täglich besser in Hamburg ankommt. Wir sind froh, dass wir ihn für ein Jahr leihen konnten“, sagte Sportdirektor Claus Costa (41) im „Doppelpass“.
Vieira kam auf Leihbasis von Arsenal und der HSV besitzt eine Kaufoption über 20 Millionen Euro, die jedoch als unrealistisch gilt.
„20 Millionen für einen Spieler zu zahlen, ist sehr unwahrscheinlich“, so Costa, der dennoch Chancen auf einen Verbleib sieht. „Am Ende braucht es ein klares Bekenntnis vom Spieler. Im Sommer bewerten wir die Situation neu.“
Robert Braun (30) leitet am Freitag das Auswärtsspiel des HSV beim FSV Mainz 05. Beide Vereine hat er in dieser Saison bereits gepfiffen.
Der HSV hat mit Braun eher schlechte Erfahrungen: Am 11. Spieltag verlor man mit 0:1 beim FC Augsburg. Andererseits gewann der HSV unter ihm ein Zweitligaspiel und spielte ein weiteres Unentschieden.
Mainz holte unter Braun im Dezember überraschend einen Punkt (2:2) gegen Bayern München und gewann vor drei Jahren ein DFB-Pokalspiel mit ihm als Schiedsrichter.
1. Bundesliga Tabelle
Die Bundesliga-Tabelle bedeutet folgendes: Der Tabellenführer am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) spielt in der Relegation gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga um den Klassenerhalt.