St.-Pauli-Blog: Warum James Sands am Sonntag nur auf der Ersatzbank saß
Hamburg – Durch den 2:1-Erfolg am Sonntag gegen Werder Bremen konnte der FC St. Pauli auf den Relegationsplatz klettern, wodurch der direkte Klassenerhalt wieder zum Greifen nahe ist.
James Sands nahm dabei eine für ihn ungewohnte Rolle ein.
In unserem St.-Pauli-Blog informieren wir Euch laufend über Neuigkeiten zum Team, potenzielle Transfers und alle Geschehnisse rund um das Millerntor-Stadion.
Am Sonntag war die Rolle für James Sands (25) eine Premiere: Der US-Amerikaner saß erstmals in dieser Saison nur auf der Bank. Bis auf eine verletzungsbedingte Pause stand er zuvor stets in der Startelf.
Trainer Alexander Blessin (52) erläuterte nach der Partie seine Entscheidung: „Das hängt auch mit einer gewissen Frische zusammen“, so der Coach. Zudem war mit Eric Smith (29) eine erstklassige Alternative wieder zurück im Kader.
Trotzdem fiel ihm die Entscheidung nicht leicht: „Er bringt uns eine enorme Qualität im Zweikampf. James ist zwar eher unauffällig, aber für uns sehr wichtig. Es schmerzt schon, solche Qualitäten auf der Bank zu lassen“, fügte Blessin hinzu.
In den kommenden Spielen könnte Sands noch öfter in diese Position geraten, denn neben Smith ist mit Jackson Irvine (32) ein weiterer erfahrener Führungsspieler auf seiner Position aktiv.
Ein Sieg am kommenden Spieltag könnte den FC St. Pauli am Abstiegskonkurrenten Werder Bremen vorbeiziehen lassen – die Bedeutung der Begegnung ist daher enorm. Das weiß auch Kapitän Jackson Irvine (32).
„Der Druck ist groß, den kann man nicht einfach abschütteln“, erklärte der Australier vor dem Spiel im Interview mit DAZN. „Es ist ein wichtiges Spiel, auch wenn noch weitere folgen.“
Irvine war sich bewusst, dass mit einem Dreier ein großer Schritt möglich ist. Umso erfreulicher, dass mit Hauke Wahl (31) und Eric Smith (29) zwei wichtige Stammkräfte wieder an Bord sind.
Auch Trainer Alexander Blessin hinterließ laut Irvine einen guten Eindruck: „Er wirkt ruhig und sehr fokussiert.“
Eine seltene Konstellation: Am Sonntag um 17.30 Uhr wird Schiedsrichter Sören Storks (37) das Abstiegskracher-Duell zwischen dem FC St. Pauli und Werder Bremen pfeifen. Der gelernte Zimmermann leitete bereits das Hinspiel an der Weser, das die Bremer mit 1:0 für sich entschieden.
St. Pauli verbindet bessere Erinnerungen mit Storks vom Spiel gegen Heidenheim im November. Dieses gewannen die Hamburger mit 2:1, obwohl es eine umstrittene Rote Karte gegen Eric Smith (29) gab. Unter Storks’ Leitung gab es zudem zwei weitere Siege, ein Unentschieden und drei Niederlagen.
Bremen weist bei ihm ebenfalls eine negative Bilanz auf – vier Siege, drei Remis und fünf Niederlagen.
Vor dem wichtigen Duell zwischen St. Pauli und Werder Bremen am Sonntag erreichte beide Clubs eine traurige Nachricht: Sepp Piontek verstarb im Alter von 85 Jahren.
Der gebürtige Pole, der in Ostfriesland aufwuchs, spielte von 1960 bis 1972 für Werder Bremen und bestritt über 300 Pflichtspiele für die Grün-Weißen. Anschließend übernahm er von 1971 bis 1975 das Traineramt bei Werder.
Nach Stationen bei Fortuna Düsseldorf und auf Haiti arbeitete Piontek auch beim FC St. Pauli und betreute die Kiezkicker in 39 Zweitligaspielen.
Weitere Details zum Leben und Tod von Sepp Piontek findet Ihr im Beitrag „Er wurde Deutscher Meister und ließ sich mit Fischen bezahlen: Trainer-Legende Sepp Piontek (†85) ist tot“.
Manolis Saliakas (29) war beim 2:1-Sieg gegen den VfB Stuttgart auf der rechten Abwehrseite äußerst aktiv und krönte seine starke Leistung mit dem Führungstreffer zum 1:0. Danach folgte ein besonderer Moment.
„Schon als der Ball zu mir kam, dachte ich ans Torjubeln“, schilderte der Grieche im Anschluss. „Ich hatte einfach viel Platz.“ Saliakas ließ den Ball über den Spann rutschen und erzielte ein sehenswertes Tor. „Ein Treffer ist immer schön, aber noch schöner, wenn es so ein wichtiges Tor ist.“
Sein Jubel war eindeutig: Der 29-Jährige steckte sich den Ball unter das Trikot und hielt den Daumen im Mund. „Meine Frau ist schwanger“, verriet er stolz. „Es wird ein Junge, der Geburtstermin ist im Juni.“
Glücklicherweise fällt die Sommerpause in diesen Zeitraum, sodass Saliakas sich dann voll seinen neuen Vateraufgaben widmen kann.
Der FC St. Pauli benötigt dringend Punkte im Abstiegskampf, während der VfB Stuttgart um die Champions-League-Plätze kämpft. Mit einem Sieg könnten die Schwaben einen neuen Bundesliga-Rekord aufstellen.
In den letzten Auswärtsspielen gewann der VfB jeweils deutlich: 4:0 in Bremen, 4:1 in Leverkusen und 3:0 in Gladbach. Sollte Stuttgart am Millerntor erneut mit drei Toren Unterschied gewinnen, wäre dies eine historische Premiere in der Bundesliga.
Bisher gelang kein Bundesliga-Team dieses Kunststück. Der VfB liegt aktuell punktgleich mit dem FC Bayern (2x), RB Leipzig (2x) und dem VfL Bochum.
Benjamin Brand (36) wird am Samstag um 15:30 Uhr das Spiel zwischen St. Pauli und dem VfB Stuttgart am Millerntor leiten. In dieser Saison pfiff er bereits Begegnungen beider Teams.
Unter seiner Leitung weist St. Pauli eine ordentliche Bilanz auf: Von 16 Spielen konnten sieben gewonnen und zwei Unentschieden erreicht werden. In dieser Saison leitete Brand die 1:2-Niederlage der Kiezkicker beim SC Freiburg.
Beim VfB sieht die Statistik anders aus: Sechs Siege, vier Unentschieden und nur eine Niederlage. Zuletzt leitete Brand die Partie der Schwaben am 11. Spieltag gegen Dortmund (3:3).
St. Pauli drohen am Samstag gegen Stuttgart erneut Ausfälle wichtiger Spieler. „Bei Hauke Wahl (31) gibt es noch Hoffnungen, die aber täglich schwinden. Für das Spiel wird es wahrscheinlich nicht reichen“, sagte Trainer Alexander Blessin (52). „Bei Eric Smith (29) habe ich noch eine kleine Hoffnung, dass er spielen kann.“
Das Defensivduo fehlte bereits am Dienstag im Pokalspiel in Leverkusen.
Wegen des Ausfalls von Ricky-Jade Jones (23) wird ein Spieler aus der U23 eine Chance erhalten. „Romeo Aigbekaen, Max Herrmann und Nick Schmidt stehen zur Auswahl“, erläuterte Blessin. „Wir werden sehen, wer den Zuschlag bekommt.“
Der englische Stürmer Jones erlitt im verlorenen Viertelfinale beim DFB-Pokal bei Bayer Leverkusen einen Riss des Syndesmosebands am rechten Sprunggelenk und muss operiert werden.
„Das ist hart und trifft uns sehr“, erklärte Coach Blessin auf der Pressekonferenz vor dem Spiel am Samstag gegen den Champions-League-Anwärter Stuttgart. Besonders seine Schnelligkeit habe dem Team gefehlt.
Jones wird voraussichtlich am kommenden Montag operiert. Es ist nicht das erste Mal, dass der Stürmer verletzt ist: Kurz nach seiner Ankunft in Hamburg musste er an der linken Schulter operiert werden und fiel mehrere Monate aus. Erst im Dezember feierte er sein Ligadebüt für St. Pauli.
Ex-Nationaltorwart René Adler war als Experte beim ZDF beim Pokalspiel in Leverkusen im Einsatz und bewertete die Lage beim FC St. Pauli.
„Schon in Augsburg hatte die Mannschaft eigentlich gute Chancen und hätte führen müssen“, erklärte Adler und sah Parallelen zum Spiel in Leverkusen. „Das ist ein Muster, das sich durchzieht: Gegen stärkere Teams spielt man oft gut, teilweise sogar besser.“
Was fehle, seien Tore. „Irgendwann braucht man einfach mal dieses Quäntchen Glück“, so der Experte. Er empfahl Trainer Blessin, weiterhin am Abschluss und Automatismen zu arbeiten.
Adler war überzeugt, dass bei weiter harter Arbeit auch das nötige Glück zurückkommen werde. „Mehr kann man nicht tun.“
Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) veröffentlichte am Mittwoch die Ansetzungen für die Spieltage 25 bis 27. Für den FC St. Pauli ergeben sich daraus folgende Termine:
St. Pauli muss im DFB-Pokal-Viertelfinale bei Bayer Leverkusen auf Hauke Wahl (31) und auch auf Eric Smith (29) verzichten. Smith hatte sich im Bundesliga-Spiel gegen Augsburg verletzt und war nicht rechtzeitig einsatzbereit.
Trainer Alexander Blessin nahm daher einige Umstellungen vor: James Sands (25) rückt ins Abwehrzentrum, seine Mittelfeldposition übernimmt der Neuankömmling Mathias Rasmussen (28).
Ein schlechtes Omen? Florian Badstübner (35) wird am Dienstagabend (20:45 Uhr) das Pokalspiel bei Bayer Leverkusen leiten.
Unter seiner Leitung gewann St. Pauli nur eine von neun Begegnungen. Kürzlich leitete er die 2:3-Niederlage der Hamburger in München in der Vorsaison.
Für Leverkusen sieht die Bilanz etwas besser aus: Zwei von vier Spielen konnten sie mit Badstübner gewinnen. Sein letzter Einsatz bei der Werkself stammt aus der Vorsaison – ein 2:2 in Bremen.
Oladapo Afolayan (28) verließ St. Pauli noch während der Wintertransferperiode. Da er sich nicht persönlich von den Fans verabschieden konnte, veröffentlichte er einen emotionalen Beitrag auf Instagram.
„Drei Jahre lang war Hamburg mein Zuhause. Ihr habt mir und meiner Frau das Gefühl gegeben, willkommen und geliebt zu sein. Wir haben besondere Momente erlebt und Unvorstellbares erreicht“, bedankte sich der 28-Jährige bei den Anhängern. Es falle ihm schwer, diese Worte zu schreiben.
„Ihr habt mir geholfen, einige meiner Träume zu verwirklichen: einen Meistertitel zu gewinnen und in der Bundesliga zu spielen. Es war mir eine Ehre, das Trikot zu tragen und für euch zu spielen.“
Zum Abschluss dankte er einigen Wegbegleitern, darunter Ex-Coach Fabian Hürzeler (32). Der Name Alexander Blessin tauchte dabei allerdings nicht auf.
Für Oladapo Afolayan (28) ist das Kapitel St. Pauli beendet. Er wechselte zu den Blackburn Rovers. Trotz Differenzen äußerte sich Trainer Alexander Blessin nicht negativ über den Engländer.
„Dapo ist ein verdienter St.-Pauli-Spieler und wird immer mit der Aufstiegssaison verbunden sein. Er hat viel geleistet“, so der 52-Jährige.
Dass sich die Wege trennten, sei jedoch die beste Lösung für alle Beteiligten. „Es lief nicht ideal, aber das gehört zum Fußball“, erklärte Blessin.
Fin Stevens (23) und Oladapo Afolayan werden wohl keine Teamkollegen mehr sein. Wie Football League World berichtet, scheiterte der Transfer des Rechtsverteidigers zu Blackburn Rovers.
Dennoch scheint Stevens vor einer Rückkehr zu stehen: Sein Ex-Klub Oxford United, wo er vor St. Pauli spielte, zeigt großes Interesse.
Allerdings drängt die Zeit, denn Oxford kämpft in der englischen Championship gegen den Abstieg und steht unter Handlungsdruck.
Oladapo Afolayan ging voran, Fin Stevens könnte nachziehen. Der Rechtsverteidiger hat bei St. Pauli keine Perspektive und könnte ebenfalls zu Blackburn Rovers wechseln, wie Football League World berichtet.
Demnach steht Ryan Alebiosu (24) kurz vor einem Wechsel nach Genk. Sollte dieser zustande kommen, wäre Stevens die Alternative.
Bei St. Pauli hat der zweifache walisische Nationalspieler keine Zukunft. In eineinhalb Jahren erzielte er nur zwei Pflichtspiel-Einsätze; in dieser Saison stand er zwar siebenmal im Kader, kam aber nicht zum Einsatz.
Es war keine Überraschung mehr: Oladapo Afolayan (28) verlässt den FC St. Pauli und wechselt zum englischen Zweitligisten Blackburn Rovers.
Der Angreifer kam vor fast drei Jahren ans Millerntor und avancierte schnell zum Publikumsliebling. Er bestritt 93 Spiele, erzielte 16 Tore und bereitete sieben weitere vor.
Großen Anteil hatte er am Aufstieg, unvergessen sein Doppelpack im vorletzten Spiel gegen den VfL Osnabrück. Bereits in der vergangenen Saison zeigte sich, dass seine Qualitäten weniger gefragt waren, oft wurde er nur als Joker eingesetzt.
Nach dem letzten Spieltag äußerte er öffentlich Kritik an Trainer Alexander Blessin und dessen Spielstil – der Beginn vom Ende. In dieser Spielzeit kam er kaum zum Einsatz und schaffte es zuletzt nicht einmal mehr in den Kader.
Seit Samstag gehört Taichi Hara (26) zum FC St. Pauli. Dem Japaner dürfte nicht entgangen sein, wo aktuell der Schuh drückt – besonders bei der Chancenverwertung im Angriff.
Er wird wohl schnell gebraucht: Bereits am Samstag absolvierte er eine Einheit mit dem Athletiktrainer, am Sonntag trainierte er mit der Ersatzbank.
„Am Montag beginnen wir schon die Vorbereitung auf Leverkusen. Ich kann mir gut vorstellen, dass er im Pokalkader steht“, verriet Trainer Alexander Blessin. „Mit seiner Größe und Spielweise kann er uns direkt helfen.“
Nach der Verpflichtung von Taichi Hara (26) könnte bei St. Pauli Bewegung in die Personalie Oladapo Afolayan (28) kommen. Der Engländer spielt keine Rolle mehr und könnte den Verein verlassen.
Aus England hört man, dass die Blackburn Rovers, derzeit Zweitligist, großes Interesse zeigen. Bei einem passenden Angebot dürfte St. Pauli kaum Steine in den Weg legen.
Beim Auswärtsspiel in Augsburg stand Afolayan erneut nicht im Kader.
Der FC St. Pauli muss beim Auswärtsspiel in Augsburg auf zwei Verteidiger verzichten. Adam Dzwigala (30) fällt mit einer Erkältung aus, ähnlich ergeht es Hauke Wahl (31).
Wahl verließ angeschlagen das Spiel gegen RB Leipzig und konnte nicht rechtzeitig fit werden.
Ein schlechtes Omen? Sascha Stegemann (41) wird am Samstag (15:30 Uhr) das Spiel von St. Pauli beim FC Augsburg pfeifen.
Unter Leitung des Diplom-Verwaltungswirts holten die Kiezkicker in 13 Partien nur drei Siege, dazu kamen zwei Unentschieden und acht Niederlagen. In dieser Saison leitete er bereits das 0:2 bei Stuttgart.
Mut macht die schwache Bilanz des FCA unter Stegemann: Die Fuggerstädter gewannen nur fünf von 26 Spielen, zwölfmal verloren sie.
Tomoya Ando (27) legte einen bemerkenswerten Einstand bei St. Pauli hin. Gegen Borussia Dortmund spielte er 45 Minuten, gegen RB Leipzig sogar die vollen 90 Minuten. Am Ende zeigte sich leichte Ermüdung.
„Er hat überragend gespielt“, lobte Trainer Blessin. „Mit seiner Qualität, Ruhe und Zweikampfstärke meisterte er die volle Spielzeit.“ Nach der Partie habe Ando zwar „etwas gespürt“, doch bereits am Donnerstag wirkte er fitter.
Dass Ando so schnell Fuß fasste, überraschte Blessin. „Er hatte drei Wochen Pause und ist erst seit drei Wochen wieder voll dabei.“ Da Dzwigala nach Gelbsperre zurückkehrt, müsse man abwägen, ob man ein Verletzungsrisiko eingeht. „Momentan sieht es nicht danach aus.“
Es ist durchaus überraschend, dass Jackson Irvine (32) derzeit für St. Pauli aufläuft. Nach erneuten Problemen am operierten linken Fuß war eine baldige Rückkehr kaum erwartet worden. Doch der Kapitän stand in den letzten beiden Spielen auf dem Platz.
„Es ist schmerzbedingt, wie er das schafft. Wir besprechen und kontrollieren das wöchentlich“, erklärte Blessin. Wie lange Irvine spielen kann, ist offen.
„Es hängt davon ab, wie gut er den Schmerz unterdrücken kann“, so der Trainer. „Ob er dann 400 oder 800 mg Ibuprofen nimmt, wollen wir nicht überstrapazieren.“
Vielmehr setze man auf Zeit und Besserung. „Ich bin froh, dass er so durchhält. Ein großes Lob, dass er trotz der Schmerzen für die Mannschaft da ist. Er ist unser Kapitän und sehr wichtig für uns.“
Mit Joel Chima Fujita (23) und Tomoya Ando (27) hat St. Pauli bereits zwei Japaner unter Vertrag, zudem gehört Zeugwart Kenta Kambara zum Team. Bald könnte mit Taichi Hara (26) ein weiterer dazukommen.
„Das sind herausragende Charaktere mit einer tollen Mentalität“, sagte Blessin. „Ich habe schon vor meiner Zeit bei St. Pauli mit Japanern gearbeitet. Sie setzen sehr schnell um, was man von ihnen verlangt, weil sie eine hohe Arbeitsmoral haben.“
Zur Personalie Hara wollte er sich noch nicht komplett festlegen: „Wer weiß, was noch passiert.“
Im Nachholspiel gegen RB Leipzig zeigte St. Pauli eine starke Leistung und legte dabei rund 128 Kilometer Laufdistanz zurück. Einige Spieler klagten anschließend über kleinere Beschwerden, ein Ausfall droht jedoch nicht.
„Ich gehe davon aus, dass niemand ausfällt“, erklärte Blessin. Am Mittwoch fühlten sich einige Spieler unwohl, doch einen Tag später sah alles schon besser aus.
Gegen Augsburg wird daher voraussichtlich derselbe Kader wie gegen Leipzig zur Verfügung stehen – mit einer Änderung: Dzwigala dürfte nach Gelbsperre zurückkehren, während Jannik Robatsch (21) wieder weichen dürfte.
Weiterhin fehlen die langzeitverletzten David Nemeth (24), Connor Metcalfe (26) und Andréas Hountondji (23).
Tomoya Ando (27) überzeugte in seinem Debüt als Stammspieler gegen RB Leipzig, wofür er von Teamkollege und Abwehrchef Hauke Wahl (31) lobende Worte erhielt.
„Ein super Spiel“, sagte Wahl, besonders in der ersten Halbzeit habe Ando viele Lösungen mit dem Ball gefunden. „Am Ende wurde er etwas müde, was verständlich ist“, so Wahl weiter. Schließlich hatte Ando seit Anfang Dezember nicht mehr 90 Minuten gespielt.
Der Japaner fügt sich gut in die Mannschaft ein, obwohl er kaum Deutsch spricht. „Er kommuniziert fast nur über Kenta. Das ist nicht einfach, in einem fremden Land ohne Sprache zu funktionieren. Respekt dafür“, sagte Wahl.
Die beiden hätten bisher wenig gesprochen, aber machten sich gegenseitig Mut. „Er ist ein guter Typ“, ist Wahl überzeugt. „Ich habe mal einen Witz über Kenta gemacht, er hat sofort gelacht.“
Künftig könnten die beiden häufiger gemeinsam auf dem Platz stehen. Ando ist mehr als nur eine Alternative in der Defensive.
Mit Joel Chima Fujita (23) und Tomoya Ando (26) hat St. Pauli in dieser Saison bereits zwei japanische Spieler verpflichtet. Nun steht offenbar der dritte bevor: Medienberichten zufolge kurz vor einem Wechsel steht Taichi Hara (26).
Sein derzeitiger Klub Kyoto Sanga gab bekannt, dass der 1,91 Meter große Mittelstürmer den Verein verlassen und ins Ausland wechseln möchte. Eine endgültige Entscheidung sei aber noch offen.
Mit Hara reagiert St. Pauli auf die anhaltende Offensive Flaute. Gut für die Hamburger: Sein Vertrag läuft zum 31. Januar aus, er wäre somit ablösefrei zu haben.
Auch Danel Sinani (28) konnte sich beim 1:1 gegen Leipzig über einen Platz in der Startelf freuen. Nach einer Verletzungspause war das sein zweiter Einsatz in diesem Jahr.
Im Stadtderby erhielt Sinani ab der 65. Minute Einsatzzeit und zeigte einen ordentlichen Auftritt – auch wenn er einige Entscheidungen künftig besser treffen sollte. Spieler und Trainer waren sich darin einig.
„Ich ärgere mich über mich selbst, weil ich zwei Bälle leichtfertig verlor“, reflektierte Sinani im Interview. Blessin ergänzte: „In einer Schwächephase hat er weniger Bälle festgemacht und Pässe nicht gut gespielt. Was uns am Anfang half, war seine Ballsicherheit – die hat er gut gezeigt.“
Manolis Saliakas (29) hatte lange auf seinen Einsatz gewartet, den er sich laut Trainer Alexander Blessin nach dem 1:1 gegen Leipzig verdient hatte.
„Er hat nie den Kopf hängen lassen und deshalb den Einsatz nun auch verdient“, sagte Blessin. Saliakas spielte seit dem 1. November erstmals wieder von Beginn an und brachte viel Schwung über die rechte Seite.
Seine lange Pause lag laut Blessin einerseits daran, dass Arkadiusz Pyrka (23) die Position zuletzt gut ausgefüllt hatte, andererseits hatte Saliakas wegen Verletzungen zweimal eine komplette Vorbereitung verpasst, was die Rückkehr erschwerte.
Der FC St. Pauli sucht dringend offensive Verstärkung. Nach Angaben des argentinischen Journalisten Uriel Lugt soll das Augenmerk auf Rodrigo Castillo (26) vom Lanus liegen.
Der Bundesligist im Abstiegskampf soll ein Leihangebot abgegeben haben, das Lanus jedoch ablehnte. Ob der Argentinier, der erst im Sommer kam und in dieser Saison sieben Tore in 16 Spielen erzielte, sofort helfen kann, ist fraglich – es wäre zudem seine erste Station außerhalb Argentiniens.
„Das Transferfenster ist ja noch offen“, scherzte Trainer Alexander Blessin bei der Pressekonferenz vor dem Leipzig-Spiel. Ist also Verstärkung in Sicht?
Zuletzt hatte St. Pauli Mathias Rasmussen (28) für das zentrale Mittelfeld und Tomoya Ando (27) für die Abwehr verpflichtet. Man sei flexibler geworden, um die Ausfälle auf verschiedenen Positionen abzufedern.
Ob Sportchef Andreas Bornemann (54) aktuell auch einen Stürmer sucht, bleibt offen. Die Antwort Blessins deutet jedoch darauf hin.
Scott Banks wird seine Leihe beim FC Blackpool beenden und künftig für Barnsley FC in der englischen dritten Liga spielen, um dort mehr Spielpraxis zu sammeln.
Banks war im Sommer 2025 auf Leihbasis zu Blackpool gekommen und absolvierte 14 Einsätze, dabei erzielte er ein Tor.
Der 24-Jährige war im August 2023 zunächst auf Leihbasis zum FC St. Pauli gewechselt und wurde im Sommer 2024 von Crystal Palace fest verpflichtet. Für St. Pauli stand er bisher in 16 Spielen auf dem Feld.
Der FC St. Pauli hatte lange auf die Rückkehr von Morgan Guilavogui (27) gehofft, doch der Franzose entschied sich für einen Wechsel in die MLS. Laut „Abendblatt“ soll er bei Real Salt Lake City bis 2029 unterschreiben.
Der US-Klub soll eine Ablösesumme von sechs Millionen Euro plus Boni geboten haben – eine Summe, die St. Pauli nicht hätte stemmen können.
Sportchef Andreas Bornemann wird sich daher nach alternativen Offensivspielern umsehen müssen.
St. Paulis Sprint-Ass Ricky-Jade Jones (23) erzielte im Derby gegen den HSV mit 36,46 km/h einen neuen Saison-Bestwert. Kein anderer Profi war in dieser Spielzeit schneller unterwegs.
Jones erreichte diese Geschwindigkeit, nachdem er eine eigene Ecke ausgeführt hatte und bei einem Konter des HSV hinten im Strafraum per Kopf klärte.
Im Nachholspiel gegen RB Leipzig muss St. Pauli auf Adam Dzwigala (30) verzichten. Der Pole erhielt im Derby gegen den HSV seine fünfte Gelbe Karte. Trainer Alexander Blessin hat zwei Alternativen.
Einerseits könnte Winterneuzugang Tomoya Ando sein Startelfdebüt geben. Andererseits könnte Eric Smith (29) ins Abwehrzentrum zurückrücken, wodurch Hauke Wahl (31) wieder seine angestammte Position auf der rechten Seite in der Dreierkette einnehmen würde – diese Variante erscheint nach der Verpflichtung von Mathias Rasmussen (28) am wahrscheinlichsten.
Blessin wollte sich nach dem Derby allerdings noch nicht zu seinen Plänen äußern.
Eintracht Frankfurt sucht nach der Entlassung von Dino Toppmöller (45) einen neuen Trainer. Laut „Bild“ stehen neben Favorit Marco Rose (49) auch Sandro Schwarz (47), Tobias Strobl (38) und Alexander Blessin (52) auf der Liste.
Blessin hatte Eintracht Frankfurt vor zwei Jahren mit Union Saint-Gilloise in einem Conference-League-Achtelfinale eine Niederlage zugefügt, was offenbar Eindruck hinterlassen hat. Ob an den Gerüchten etwas dran ist, bleibt abzuwarten.
Positive Nachrichten bei St. Pauli: Kapitän Jackson Irvine (32) könnte beim Stadtderby gegen den HSV am Freitag wieder im Kader stehen, verkündete Trainer Alexander Blessin (52) auf der Pressekonferenz.
Der Australier befinde sich noch in der Testphase, die Belastungstests seien aber erfolgreich verlaufen. Dennoch müsse man genau beobachten, wie Irvines Körper in den nächsten Tagen reagiere. Gerade bei einem Highlight-Spiel sei seine Präsenz in der Kabine und auf der Bank enorm wichtig.
Auch Danel Sinani (28) könnte zum Kader gehören. Bei Connor Metcalfe (26) sei der Einsatz hingegen noch fraglich, so Blessin.
Schiedsrichter-Chef Knut Kircher (56) äußerte sich bei einem Treffen mit Journalisten zu zwei strittigen Entscheidungen vom letzten Spieltag, darunter das harte Foul von Nico Schlotterbeck (26) an Arkadiusz Pyrka (23).
Der Dortmunder sah nur Gelb – sehr zum Ärger von Trainer Blessin: „Schlotterbeck geht knöchelhoch rein, trifft nicht den Ball. Normalerweise ist das Rot nach einer Viertelstunde.“
Kircher gab zu, dass die Szene – ebenso wie ein Foul von Leipzigs Nicolas Seiwald an Leon Goretzka – gleich bewertet wurden, wünschte sich aber eine strengere Konsequenz.
„Ich hätte es lieber gesehen, wenn wir es einheitlich richtig gemacht hätten“, sagte er und sprach sich für die Rote Karte und den Einsatz des VAR aus.
Vor dem Derby gegen den HSV wurde Hauke Wahl (31) auf Ricky-Jade Jones (23) angesprochen und wie das Team mit ihm umging. Die Antwort war eindeutig.
„Natürlich war Ricky enttäuscht, das ist normal, wenn man sich verantwortlich fühlt“, erklärte Wahl. „Aber es ist nicht seine Schuld. Fußball ist ein Spiel voller Fehler.“
Das habe man ihm auch mehrfach klargemacht. „Wir gewinnen und verlieren gemeinsam“, so Wahl. „Er bekam viel Rückhalt und Zustimmung von uns.“
St.-Pauli-Kapitän Jackson Irvine trainierte am Dienstag überraschend mit. Er nahm an Pass- und Spielformen teil, verließ den Platz aber nach etwa 45 Minuten wieder.
Ben Voll und Connor Metcalfe fehlten weiterhin, Danel Sinani trainierte nur eingeschränkt mit.
Nach etwas mehr als einer Stunde wurde Tomoya Ando eingewechselt und feierte somit sein Pflichtspieldebüt. Am Ende ärgerte er sich über die unglückliche 2:3-Niederlage.
„Es war eine besondere Atmosphäre und ich freue mich über meinen ersten Einsatz“, sagte Ando nach dem Spiel. „Leider haben wir verloren, aber nächste Woche steht das Derby an. Wir wollen es gewinnen – egal wie.“
Vor dem Spiel beim BVB sprach Eric Smith (29) über die Situation bei St. Pauli: „Wir müssen in den Spiegel schauen und jeden Tag hart arbeiten, um da rauszukommen.“
Er schöpft Hoffnung daraus, dass das Team in der vergangenen Saison in einer ähnlichen Lage war.
Ein gutes Omen? Harms Osmers (40) wird am Samstag die Begegnung von St. Pauli bei Borussia Dortmund leiten. Unter seiner Leitung hatte St. Pauli vor zwei Jahren im DFB-Pokal das Achtelfinale gegen den BVB für sich entschieden.
Damals gewann der damalige Zweitligist im leeren Millerntor-Stadion mit 2:1, nachdem Etienne Amenyido und ein Eigentor von Axel Witsel trafen. Der Ehrentreffer von Erling Haaland reichte nicht.
Eine Wiederholung würde beim Kiezklub sicher begrüßt werden.
Der erneute Ausfall von Kapitän Jackson Irvine (32) trifft die Mannschaft schwer. Wie Trainer Alexander Blessin (52) am Donnerstag mitteilte, ist unklar, wie es weitergeht.
Eine erneute Operation ist nicht ausgeschlossen. „In den nächsten zehn Tagen werden wir mehr wissen“, sagte Blessin. Fast täglich werde ein MRT gemacht und Gespräche mit dem Operateur geführt. „Als Außenstehender kann ich dazu keine Prognose abgeben.“
Ein weiterer Eingriff würde vermutlich das Saison-Aus für Irvine bedeuten – und damit auch das Ende der WM-Teilnahme. Nach der ersten Operation dauerte es sechs Monate bis zu seiner Rückkehr.
Die späte Niederlage beim VfL Wolfsburg hinterließ Spuren bei St. Pauli. „Es tut sehr weh, aber wir kennen diese Situation aus dieser Saison. Wir sind es leid“, sagte Kapitän Eric Smith (29).
„Ich weiß nicht, wie oft ich schon gesagt habe, dass wir aus Fehlern lernen müssen“, zeigte sich Smith genervt. Obwohl St. Pauli in der zweiten Halbzeit alles im Griff hatte, kassierten sie kurz vor Schluss den entscheidenden Gegentreffer.
„Wir bekommen gesagt, was wir tun sollen, können es aber nicht umsetzen“, ärgerte sich Smith weiter. „Wir haben nicht die besten Einzelspieler, deshalb ist gegenseitige Hilfe umso wichtiger – aber das machen wir nicht genug.“
Trainer Alexander Blessin wollte nach der Partie nicht über den von Hauke Wahl verschuldeten Handelfmeter sprechen – auch nicht über VfL-Coach Daniel Bauer (43), der vehement den VAR forderte.
Stattdessen ergriff Sky-Experte Didi Hamann (52) das Wort und kritisierte Bauer scharf: „Seine Reaktion war eine Frechheit und Unsportlichkeit, die bestraft werden sollte. Solche Reaktionen kennt man aus fernen Ländern.“
Schiedsrichter Frank Willenborg (46) hatte zunächst weiterspielen lassen, die Entscheidung aber nach Eingreifen des VAR korrigiert und auf Elfmeter entschieden.
Während des Spiels in Wolfsburg herrschte ab etwa der 60. Minute eine bedrückende Stille. Offenbar gab es im Stadion einen medizinischen Notfall, woraufhin beide Fanlager ihren Support einstellten.
In der 72. Minute gab es kurz Applaus, danach setzten die Gesänge wieder ein.
Der Stadionsprecher informierte kurz darauf, dass die betroffene Person versorgt und stabil sei.
Endlich geht es für den FC St. Pauli wieder los. Für Kapitän Eric Smith (28) war die Pause aufgrund einer Sperre sogar noch länger.
„Es fühlt sich sehr lang an, da ich vor Weihnachten auch noch gesperrt war“, sagte der Schwede am Sky-Mikrofon vor der Partie.
Angesichts der schwierigen Lage begann die Vorbereitung früh. „Wir wollen uns in allen Bereichen verbessern“, erklärte Smith. Verzichtet werden muss auf den verletzten Kapitän Jackson Irvine (32). „Das ist ein harter Schlag, aber wir versuchen das Beste. Für jedes Team ist es schwierig, wenn der Kapitän fehlt.“ Er will mit drei Punkten ins Jahr 2026 starten.
Schlechte Nachrichten bei Jackson Irvine (32)! Wie der Verein am Dienstag mitteilte, fällt der Kapitän erneut aus. Er hat Probleme am linken Fuß.
Im April vergangenen Jahres hatte sich Irvine nach einer Stressreaktion am Knochen an diesem Fuß operieren lassen. Erst im Oktober kehrte er zurück und zeigte seine Bedeutung für das Team.
Nun muss Trainer Alexander Blessin erneut darauf reagieren.
Ein gutes Omen? Frank Willenborg (46) wird am Mittwochabend (18:30 Uhr) die Partie von St. Pauli beim VfL Wolfsburg leiten. Für die Kiezkicker eine positive Nachricht.
Unter Willenborg gewann St. Pauli zwölf von 22 Spielen, darunter die letzten drei in der Aufstiegssaison 2023/24. Sieben Begegnungen gingen verloren. Willenborg pfiff öfter für Bayer Leverkusen als für St. Pauli, die unter ihm allerdings mehr Siege einfuhren als die Werkself.
Mit Willenborg gewann Wolfsburg fünf von acht Spielen, verlor drei.
Assistenten sind Robert Wessel (40) und Eric Müller (35), VAR ist Sören Storks (37).
Der FC St. Pauli verleiht Erik Ahlstrand bis Saisonende an Heracles Almelo in die niederländische Eredivisie. Zudem besitzt der Tabellen-17. im Sommer eine Kaufoption.
Ahlstrand kam bei St. Pauli kaum zum Zug, obwohl er Fortschritte machte, wie Sportchef Andreas Bornemann (56) bestätigte. Sein Hauptproblem war die starke Konkurrenz.
In zwei Jahren bestritt er nur sechs Kurzeinsätze (41 Minuten insgesamt) für die Profis, überzeugte jedoch in der U23 in der Regionalliga Nord. Nun darf er sich auf höherem Niveau beweisen.
Die Prognosen sind unsicher: Aufgrund des wechselhaften Wetters ist unklar, ob das Heimspiel gegen RB Leipzig am Samstag (15:30 Uhr) wie geplant stattfinden kann.
Der Verein teilte am Donnerstag mit, dass man die Wetterentwicklung abwarten müsse, um eine Entscheidung zu treffen.
„Alle Verantwortlichen arbeiten seit Tagen an verschiedenen Szenarien, um handlungsfähig zu bleiben und stehen im Austausch mit Experten, Behörden, der DFL, Dienstleistern und weiteren Beteiligten“, hieß es. Noch ist offen, ob das Spiel stattfindet.
Keine guten Erinnerungen an ihn! Schiedsrichter Florian Exner (35) wird am Samstag (15:30 Uhr) die Partie gegen RB Leipzig leiten.
Bei seinem Debüt gelang ein 3:2-Sieg gegen Greuther Fürth. Nach seinem zweiten Einsatz gab es jedoch viel Diskussion.
Exner leitete im vergangenen Jahr das 0:1 des VfB Stuttgart am Millerntor, zeigte zunächst Siebe Van der Heyden (27) die Rote Karte und dann kurz vor Schluss Nikola Vasilj (30) die Ampelkarte. Der Keeper musste von Mitspielern zurückgehalten werden, um eine Auseinandersetzung mit dem Schiedsrichter zu verhindern.
Erik Ahlstrand (24) kam bei St. Pauli bisher kaum zum Zug, auch sein Auftritt im Testspiel gegen Werder Bremen änderte daran wenig.
Sportchef Andreas Bornemann zeigte sich zwar zufrieden mit der Entwicklung des Schweden, schloss aber einen Wechsel nicht aus.
Wie die schwedische Zeitung Expressen berichtet, steht Ahlstrand kurz vor einem Wechsel zu Heracles Almelo.
Bislang absolvierte der 24-Jährige bei den Profis fünf kurze Ligaeinsätze und ein Spiel im DFB-Pokal.
Der FC St. Pauli reagierte auf die Verletzung von Simon Spari (23) und verpflichtete Emil Gazdov (22) als dritten Torwart. Der Kanadier kommt vom CF Montréal auf Leihbasis bis Saisonende, mit Kaufoption.
Trainer Alexander Blessin lobte Gazdov: „Er ist sehr dynamisch und explosiv, strahlt Ruhe und Souveränität aus. Er liest lange Bälle gut und traut sich auch, das Tor zu verlassen. Im Spielaufbau agiert er abgeklärt.“
Gazdov besitzt neben der kanadischen auch die bulgarische Staatsangehörigkeit. Er wurde bei den Vancouver Whitecaps ausgebildet, spielte bei Pacific FC, war von Oktober 2020 bis Februar 2022 bei der U19 des 1. FC Nürnberg, kehrte nach Kanada zurück und schloss sich 2025 Montréal an. Zuletzt war er für sechs Monate an Valour FC ausgeliehen.
Gazdov selbst äußerte sich zum Wechsel: „Ich freue mich auf die neue Herausforderung bei St. Pauli und möchte mich bestmöglich weiterentwickeln.“
Das Testspiel gegen Werder Bremen (15:30 Uhr) wird vor Zuschauern ausgetragen. Für Fans, die aufgrund der Wetterlage oder anderer Gründe nicht kommen können, bietet der Verein eine Alternative an.
Tickets können bis 13:30 Uhr auf dem offiziellen Zweitmarkt eingestellt werden, um sie entweder an andere Fans weiterzugeben oder erstattet zu bekommen.
Auch eine spätere Einstellung ist möglich. Zudem denkt der Klub über Gratis-Tickets für ein anderes Testspiel nach.
Bitterer Jahresstart für Andreas Hountondji (23): Aufgrund eines Haarrisses am linken Sprunggelenk fällt der Stürmer auf unbestimmte Zeit aus.
Das teilte der FC St. Pauli am Freitag mit. Die Verletzung zog sich Hountondji im letzten Auswärtsspiel gegen Mainz 05 am 21. Dezember zu. Die Diagnose wurde nach Weihnachten durch weitere Untersuchungen bestätigt.
Bundesliga-Tabelle – Bedeutung der Plätze
In der Bundesliga bedeutet der Tabellenplatz Folgendes: Der Erstplatzierte wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) spielt in der Relegation um den Klassenerhalt gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.