HSV-Blog: Sensation um Vuskovic? Top-Spieler könnte doch weiterhin für den HSV auflaufen
Hamburg – Die Saison ist abgeschlossen! Der HSV blickt auf eine insgesamt erfolgreiche Spielzeit zurück, die am Ende in einem souveränen Klassenerhalt mündete.
Während einige Profis nun bei der WM im Einsatz sind und andere ihre wohlverdiente Sommerpause genießen, laufen hinter den Kulissen bereits die Planungen für die neue Saison auf Hochtouren.
In unserem HSV-Blog halten wir Euch über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, mögliche Transfers und weitere Entwicklungen aus dem Volksparkstadion auf dem Laufenden.
Für viele Fans wäre es ein Traum: Luka Vuskovic (19) könnte in der kommenden Saison doch weiterhin das Trikot des HSV tragen!
Nach Angaben des Fußballjournalisten Miguel Delaney von der britischen Zeitung "The Independent" steht beim Kroaten bei seinem Herkunftsverein Tottenham Hotspur eine Vertragsverlängerung im Raum – gefolgt von einer erneuten Ausleihe zum HSV.
Vuskovic hatte immer wieder betont, wie sehr er es sich wünscht, gemeinsam mit seinem Bruder Mario (24), dessen Dopingsperre im November endet, für die Rothosen aufzulaufen. Vielleicht wird dieser Traum bald Wirklichkeit.
Wie wird sich der Kader des HSV in der nächsten Spielzeit zusammensetzen? Diese Frage beschäftigt die Verantwortlichen schon seit dem Ende der Saison intensiv.
Ein wichtiges Ziel ist es, Fábio Vieira (25) vom FC Arsenal fest an den Klub zu binden. Nach seiner einjährigen Leihe bemühen sich die Hamburger laut dem "Sky"-Transferexperten Florian Plettenberg derzeit intensiv darum, den portugiesischen Spielmacher dauerhaft zu verpflichten. Vieira steht einem Verbleib offen gegenüber, alles hänge jedoch von einer Einigung mit den "Gunners" ab.
Ähnlich sieht es bei Albert Grönbaek (25) aus. Die Verantwortlichen des HSV sind vom dänischen Mittelfeldspieler überzeugt und versuchen, die bestehende Kaufoption in Höhe von fünf Millionen Euro zu reduzieren. Gespräche mit seinem aktuellen Verein Stade Rennes laufen bereits.
Abschied in Hamburg: Luka Vuskovic (19) verabschiedete sich am Sonntag mit emotionalen Worten vom HSV.
„Schon vom ersten Tag an, als ich in Hamburg ankam, habe ich etwas ganz Besonderes gespürt. Die Liebe, die Leidenschaft und die Unterstützung haben mich sofort heimisch fühlen lassen. Dieses Trikot mit der Rückennummer 44 im Volksparkstadion zu tragen, war eine große Ehre, die ich nie vergessen werde“, schrieb der junge Spieler auf Instagram.
Er bedankte sich bei seinen Teamkollegen, allen Mitarbeitern und den Fans: „Ihr habt mich durch alle Situationen begleitet und mir gezeigt, was dieser Verein wirklich bedeutet. Auch wenn meine Zeit hier nur eine Saison dauerte, wird der HSV immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.“
Wie der Verein am Freitag bekannt gab, wird die Zusammenarbeit mit Saskia Breuer, der Leiterin des Frauenfußballs, zum Saisonende beendet.
Ihr Vertrag läuft am 30. Juni 2026 aus und wird nicht verlängert, heißt es in einer offiziellen Stellungnahme. Nach einer detaillierten Auswertung der abgelaufenen Spielzeit und unter Berücksichtigung der Herausforderungen für die kommende Saison habe man gemeinsam mit der 43-Jährigen beschlossen, getrennte Wege zu gehen.
Saskia Breuer war im August 2024 zunächst als Frauenfußball-Koordinatorin zum HSV gestoßen und übernahm später die Leitung dieser Abteilung. Unter ihrer Führung konnten wichtige Erfolge erzielt werden, darunter der Aufstieg in die Bundesliga in der Saison 2024/25 sowie der Klassenerhalt in der letzten Spielzeit.
Ein Eigengewächs bleibt erhalten: Innenverteidiger Shafiq Nandja (19) hat seinen ersten Profivertrag beim HSV unterschrieben, teilten die Rothosen am Donnerstagabend mit.
„Shafiq hat sich diesen Schritt durch harte Arbeit und Disziplin mehr als verdient“, betonte Sportdirektor Claus Costa. Der Nachwuchsspieler zeigte konstante Leistungen im Profitraining und absolvierte bereits seine ersten Bundesligaeinsätze. „Die Vertragsverlängerung ist daher ein logischer Schritt für seine weitere Entwicklung“, so Costa.
Nandja selbst erklärte: „Als gebürtiger Hamburger, der viele Jahre im Nachwuchs des HSV verbracht hat, ist dieser Vertrag ein wahr gewordener Traum für mich. Ich bin stolz, dieses wichtige Etappenziel erreicht zu haben. Gleichzeitig ist mir bewusst, dass ich noch am Anfang stehe und weiter hart arbeiten muss, um mich langfristig in der Bundesliga-Mannschaft zu etablieren.“
Das erste neue Gesicht für die kommende Saison ist offenbar schon auf dem Weg: Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, wird Kofi Amoako (21) am Donnerstag seinen obligatorischen Medizincheck im Volkspark absolvieren.
Bleiben alle Untersuchungen ohne Probleme, soll der Transfer am Freitag nach der Unterschrift offiziell bekannt gegeben werden. Die Rothosen verpflichten den defensiven Mittelfeldspieler dank einer Ausstiegsklausel für rund zwei Millionen Euro von Dynamo Dresden.
Eine wichtige Stütze bleibt erhalten: Laut übereinstimmenden Medienberichten steht HSV-Torhüter Daniel Heuer Fernandes (33) kurz vor einer Vertragsverlängerung.
Sein bisheriger Kontrakt wurde durch den Klassenerhalt automatisch bis 2027 verlängert, der neue Vertrag soll nun bis 2028 laufen. Es fehlt scheinbar nur noch die Unterschrift des Torwarts.
Der „Hamburger Morgenpost“ zufolge war eine Bedingung für die Verlängerung, dass Heuer Fernandes in der kommenden Saison als klare Nummer eins gesetzt ist. Diese Zusicherung erhielt er von den Verantwortlichen.
Mit seinem letzten Treffer der Saison verhinderte Fábio Vieira (25) die Champions-League-Qualifikation von Bayer Leverkusen. Für seinen Treffer wurde er von den Kollegen sowie den HSV-Anhängern lautstark gefeiert. War dies bereits die Abschiedsszene?
Der Leihspieler vom FC Arsenal soll schließlich rund 22 Millionen Euro kosten – eine Summe, die dem HSV vermutlich zu hoch erscheint. Im Sommer wird sich zeigen, ob beide Klubs eine günstigere Lösung finden oder ob der beliebte Mittelfeldspieler die Rothosen verlassen wird.
Der 25-Jährige fühlt sich jedenfalls in Hamburg wohl: „Ich war in dieser Saison sehr glücklich hier. Ich habe gespürt, dass die Fans mich wirklich lieben. Egal ob ich bleibe oder gehe, ich werde dem Klub immer dankbar sein. Sie haben alles für mich getan. Am Ende war das Wichtigste, dass der HSV in der Liga geblieben ist. Und ich war ein Teil davon, das freut mich sehr.“
Vieira plant zunächst, mit seiner Familie in den Urlaub zu fahren und eine Pause vom Fußball einzulegen. Anschließend möchte er mit Arsenal und seinen Beratern über seine Zukunft sprechen und herausfinden, was für ihn das Beste ist.
Nach dem Unentschieden in Leverkusen zog „Sky“-Experte Dietmar Hamann (52) ein positives Fazit zur HSV-Saison. Trotz eines holprigen Starts hätten die Rothosen vieles richtig gemacht, so der Ex-Profi.
„Das war eine eingespielte Mannschaft über die gesamte Saison hinweg. Das haben sie auch heute wieder unter Beweis gestellt. Polzin und sein Team haben für einen Aufsteiger eine hervorragende Leistung gezeigt“, hob Hamann hervor.
Idealerweise wird Schiedsrichter Tobias Stieler (44) beim Spiel zwischen Leverkusen und dem HSV kaum in den Mittelpunkt treten.
Die Werkself weist eine beeindruckende Statistik bei Spielen mit Stieler auf: In 34 Partien siegte Bayer 27-mal, verlor nur dreimal und holte vier Unentschieden.
Der HSV stand bisher nur viermal unter der Leitung von Stieler auf dem Platz, dabei fällt die Bilanz negativ aus: ein Sieg, ein Unentschieden und zwei Niederlagen.
Es gilt als sicher, dass Luka Vuskovic (19) den HSV verlassen wird. Doch sein Name bleibt präsent, denn ab September darf sein Bruder Mario (24) wieder ins Training bei den Rothosen einsteigen und ab November sogar wieder spielen.
„Ihm geht es gut. Er trainiert täglich, um in bestmöglicher Verfassung zurückzukehren“, erklärte Luka in einem Interview des Vereins. „Wenn wir gegeneinander spielen, fällt mir auf, dass er fitter ist.“
Mario kann seine Rückkehr kaum erwarten: „Ich sehe, wie sehr er den Club liebt und es genießt, hier zu spielen und zu trainieren“, sagte Luka und zeigte sich sicher: „Das wird in der kommenden Saison großartig.“
Positive Nachrichten aus dem Volkspark: Miro Muheim (28) konnte nach seiner Syndesmose-Verletzung am Mittwoch das Training mit der Mannschaft wieder vollumfänglich absolvieren. Ein Einsatz gegen Leverkusen scheint realistisch.
Nicolas Capaldo (27) musste aufgrund von Rückenproblemen pausieren. Seine Entwicklung in den nächsten Tagen wird beobachtet. Ähnlich sieht es bei Robert Glatzel (32) aus, der mit einer Wadenzerrung zu kämpfen hat und dessen Einsatz am Sonntag fraglich ist.
Jean-Luc Dompé (30) überzeugte in dieser Saison beim HSV nur selten auf dem Feld. Stattdessen sorgte der Wirbelwind oftmals abseits des Rasens für Schlagzeilen. Im Januar wurde er nach einer Alkoholfahrt suspendiert und mit einer Rekordstrafe belegt.
Beim letzten Heimspiel der Saison fehlte der Franzose im Kader. Trainer Merlin Polzin (35) erklärte, Dompé sei nicht fit genug gewesen, um der Mannschaft zu helfen – eine Aussage mit viel Aussagekraft, die auch den Fans nicht entging.
Auf der Social-Media-Plattform X äußerte sich ein Anhänger erfreut darüber, wenn Dompé die Stadt Hamburg endlich verlasse. Doch der Profi reagierte selbst und kommentierte den Beitrag mit „My contract is 2027“ und einem Kussmund-Emoji.
Unabhängig davon bleibt Dompés Zukunft beim HSV ungewiss, da er nicht an seine Leistungen anknüpfen konnte und immer wieder verletzt ausfiel.
Der Abbruch seines Leihgeschäfts und der anschließende Wechsel zum FC Southampton entwickeln sich für Daniel Peretz (24) immer mehr zum Volltreffer. Dank einer Serie von 20 Spielen ohne Niederlage zog der Torwart mit den Saints als Vierter in die Play-offs um den Aufstieg in die Premier League ein – die erste Hürde ist somit genommen.
Nach dem torlosen Hinspiel stand am Dienstagabend das Rückspiel gegen den FC Middlesbrough an, das turbulent verlief. Bereits nach fünf Minuten musste Peretz den Ball aus dem Netz holen, doch sein Team kam in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit zurück und erzielte den Ausgleich.
Der deutsche Trainer Tonda Eckert (33) sorgte fast für einen Eklat, als er während eines Gesprächs mit dem Schiedsrichter beinahe handgreiflich gegenüber Middlesbrough-Coach Kim Hellberg (38) wurde – der vierte Offizielle konnte dies gerade noch verhindern.
Bis weit in die Verlängerung fielen keine Tore, erst kurz vor dem zu erwartenden Elfmeterschießen schlug Southampton zu und sicherte sich so den Einzug ins große Finale am 23. Mai im Wembley-Stadion. Dort trifft man auf Hull City, den ehemaligen Klub von HSV-Trainer Tim Walter (50).
Die Planungen beim HSV für die kommende Saison laufen bereits. Dabei suchen die Rothosen auch nach einer Alternative für Linksverteidiger Miro Muheim (28) – und scheinen fündig geworden zu sein.
Laut „Sky“-Reporter Dennis Bayer haben die Hamburger Interesse an Hennes Behrens (21) vom 1. FC Heidenheim. Der gebürtige Frankfurter ist seit Januar von der TSG 1899 Hoffenheim ausgeliehen und zeigt beim FCH starke Leistungen.
Neben dem HSV soll auch Aufsteiger FC Schalke 04 Behrens im Blick haben. Die geforderte Ablösesumme von fünf Millionen Euro von Hoffenheim dürfte für die Knappen jedoch zu hoch sein.
Große Ehre für Nicolas Capaldo (27)! Der Leistungsträger des HSV wurde in den vorläufigen Kader Argentiniens für die Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada berufen. Die 55-köpfige Liste wurde am Montag veröffentlicht.
Bisher bestritt der 27-Jährige nur Spiele für die U23 des amtierenden Weltmeisters (neun Länderspiele); sein Debüt in der A-Nationalmannschaft steht noch aus.
Ob Capaldo es in den endgültigen WM-Kader schafft und an der Seite des Weltstars Lionel Messi (38) um die Titelverteidigung spielen darf, wird sich noch zeigen.
Die Zukunft von William Mikelbrencis (22) bleibt weiter offen: Der Vertrag des Außenverteidigers beim HSV endet im Sommer, bisher konnten sich beide Seiten nicht auf eine Verlängerung einigen.
Wie das Portal „FussballTransfers.com“ berichtet, könnte der Franzose den Verein verlassen, aber dennoch in der Bundesliga bleiben. Demnach sollen sowohl Borussia Mönchengladbach als auch Aufsteiger FC Schalke 04 Interesse an Mikelbrencis haben.
Auch ein Wechsel ins Ausland wird als Option genannt. Als mögliche Ziele gelten der FC Girona, Parma Calcio sowie ein Verein aus der französischen Ligue 1.
Ein unvergesslicher Tag für Louis Lemke (16): Der HSV-Youngster feierte beim Heimsieg gegen Freiburg sein Profi-Debüt – ein besonderer Moment auch für den Verein.
Mit 16 Jahren und 214 Tagen ist das Eigengewächs der jüngste jemals eingesetzte Profi in der Geschichte des HSV. Er löste damit Omar Megeed ab, der bei seinem Debüt im August 2022 16 Jahre und 359 Tage alt war.
Auch Shafiq Nandja (19) gab sein Profidebüt.
Ein erfahrener Schiedsrichter wird das Duell leiten: Felix Zwayer (44) steht beim Spiel HSV gegen Freiburg an der Pfeife.
Der Berliner leitete bereits 32 Partien mit den Hamburgern, die Bilanz ist positiv: 14 Siege, sieben Unentschieden und elf Niederlagen.
Der SC Freiburg spielte bisher 31 Spiele unter Zwayers Leitung, hat aber eine leicht negative Statistik: elf Siege, acht Remis, zwölf Niederlagen.
Der HSV und Nachwuchstalent Moritz Reimers (19) trennen sich im Sommer. Der Flügelspieler wechselt zu Holstein Kiel und Ex-HSV-Trainer Tim Walter (50), gab der Zweitligist am Freitag bekannt. Reimers unterschrieb an der Förde einen Vertrag bis 2030.
„Moritz hat konstant überdurchschnittliche Leistungen in den Nachwuchsteams des HSV und beim DFB gezeigt. In seiner ersten Herren-Saison in der Regionalliga fiel er durch seine auffällige Spielweise auf und zeigte großes Potenzial“, erklärte Sport-Geschäftsführer Olaf Rebbe (48).
Reimers kam 2021 zum HSV-Nachwuchs und spielte in dieser Saison für die U21 in der Regionalliga, wo er in 17 Partien zwei Tore und acht Vorlagen erzielte. Außerdem kam er sechsmal für die deutsche U19-Nationalmannschaft zum Einsatz.
„Die Gespräche mit Holstein Kiel waren von Anfang an sehr positiv. Der Klub verfolgt einen klaren Plan, steht für mutigen Fußball und die Förderung junger Talente. Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und darauf, bald im Holstein-Trikot zu spielen“, sagte Reimers.
Großer Jubel bei der U17 des HSV: Das Team von Trainer Tim Reddersen erreichte das Finale des Hamburger Pokals.
Im Halbfinale besiegten die jungen Rothosen am Mittwochabend den Stadtrivalen FC St. Pauli mit 1:0 – den entscheidenden Treffer erzielte Hüseyin Berk Cakallioglu.
Das Finale findet am 7. Juni gegen den USC Paloma statt.
Nachdem der Klassenerhalt gesichert ist, können die Rothosen für die nächste Saison planen und haben offenbar einen dänischen Mittelfeldspieler ins Visier genommen.
Laut dem „Hamburger Abendblatt“ beschäftigt sich der Klub mit Silas Andersen (21) vom schwedischen Pokalsieger BK Häcken. Der 21-Jährige besitzt allerdings einen Vertrag bis 2029 und dürfte mehrere Millionen Euro Ablöse kosten.
Mehrere andere Vereine zeigen ebenfalls Interesse an Andersen, darunter der 1. FC Köln, der bereits im Winter seine Fühler nach dem 1,90 Meter großen Mittelfeldspieler ausgestreckt haben soll.
Der HSV startete in die Vorbereitung auf das letzte Heimspiel der Saison gegen Freiburg; allerdings fehlten nicht alle Spieler beim Training.
Otto Stange (19) konnte wegen einer Erkältung nicht mitmachen, Jordan Torunarigha (28) arbeitete nach einem Zusammenprall im Spiel gegen Frankfurt im Kraftraum. Trainer Merlin Polzin (35) kündigte an, dass Torunarigha am Donnerstag wieder auf dem Platz stehen soll.
Auch bei Miro Muheim (28) gibt es positive Nachrichten: Nachdem man von einem Saisonausgang ausgegangen war, kann er bereits wieder individuell trainieren. Ein Einsatz am Sonntag scheint möglich, sicher ist zumindest ein Comeback zum letzten Spieltag in Leverkusen.
Luka Vuskovic (19) hat sich mit seinen starken Leistungen beim HSV in den Vordergrund gespielt. Kein Wunder, dass die Rothosen den jungen Kroaten gern halten wollen. Doch zunächst haben die Tottenham Hotspur das letzte Wort.
Die Londoner kämpfen derzeit in der Premier League gegen den Abstieg, bei einem Klassenerhalt soll Vuskovic aber auf jeden Fall bleiben. Um ihn zu halten, war laut der englischen Boulevardzeitung „The Sun“ sogar Sportdirektor Johan Lange (46) kürzlich in Hamburg und bot offenbar auch eine deutliche Gehaltserhöhung an.
Ob die Spurs den Spieler allerdings tatsächlich halten können, bleibt fraglich. Neben dem HSV haben auch verschiedene Topklubs bereits Interesse angemeldet.
HSV-Sportdirektor Claus Costa (41) besuchte am Montagabend in Dänemark das Spiel FC Midtjylland gegen Viborg FF (3:3). Dies geht aus einem Tweet des dänischen Sportjournalisten Mathias Hauge Jacobsen hervor.
Jacobsen nannte auch den Grund für Costas Anwesenheit: Er soll den Viborg-Profi Thomas Jörgensen (20) genauer beobachtet haben. „Er würde perfekt zum HSV passen“, schrieb der Journalist.
Der zentrale Mittelfeldspieler hat mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Neben dem HSV soll auch die TSG Hoffenheim Interesse zeigen. Jörgensens Vertrag bei Viborg läuft bis Sommer 2028, sein Marktwert wird auf vier Millionen Euro geschätzt.
Ein Rückschlag für Alexander Rössing-Lelesiit (19): Nachdem der Norweger sich nach einer Syndesmose-Verletzung zurückgekämpft hatte, erlitt er eine erneute Sprunggelenksverletzung und muss operiert werden.
Wie der HSV am Dienstag mitteilte, zog sich der 19-Jährige im Training eine neue Verletzung am Sprunggelenk zu. Untersuchungen bestätigten dies.
Rössing-Lelesiit war Anfang des Jahres beim Derby gegen den FC St. Pauli bei einem Zweikampf verletzt worden und fiel seitdem aus. Zuletzt hatte er wieder am Mannschaftstraining teilgenommen und stand kurz vor einem Kader-Einsatz. Nun ist erneut eine längere Pause nötig.
Der HSV kann endgültig mit einer weiteren Saison in der ersten Liga planen. Im Zuge dessen wird auch nach einem neuen Stürmer gesucht.
Sky zufolge haben die Verantwortlichen ein Auge auf Noel Futkeu (23) von Greuther Fürth geworfen. Der Angreifer traf in dieser Saison bereits 17-mal und führt gemeinsam mit Magdeburgs Mateusz Zukowski die Torjägerliste der zweiten Liga an.
Futkeu wird Fürth nach der Saison definitiv verlassen. Eintracht Frankfurt besitzt eine Rückkaufoption in Höhe von 1,3 Millionen Euro und möchte den Stürmer gewinnbringend verkaufen. Bei einem Marktwert von rund fünf Millionen Euro dürfte das kein Problem sein.
Ein erfahrener Schiedsrichter wird das Traditionsduell zwischen Eintracht Frankfurt und dem HSV leiten: Deniz Aytekin (47).
Unter seiner Leitung bestritten die Frankfurter bisher 38 Partien, mit einer eher negativen Bilanz: 13 Siege, sechs Unentschieden und 19 Niederlagen.
Auch für den HSV sieht die Statistik unter Aytekin nicht besser aus: Von 34 Spielen gewann man lediglich acht, spielte neunmal unentschieden und verlor 17 Begegnungen.
Schock für die HSV-Frauen: Nach einer 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Union Berlin brach Abwehrspielerin Magou Doucoure (25) noch auf dem Spielfeld zusammen.
Die Verteidigerin wurde medizinisch versorgt und anschließend ins Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) gebracht.
Über den Kurznachrichtendienst X gab der Verein inzwischen Entwarnung: Beim Verlassen des Stadions war Doucoure im Krankenwagen bereits wieder ansprechbar und stabil.
Der HSV könnte im Sommer eines seiner vielversprechendsten Eigengewächse verlieren: Mehreren Online-Portalen, darunter „transfers_nl“, zufolge hat der niederländische Meister PSV Eindhoven Fábio Baldé (20) auf dem Radar. Außerdem zeigen einige portugiesische Topvereine Interesse.
In Eindhoven bereitet man sich auf den Abgang der Stammspieler Couhaib Driouech und Esmir Bajraktarevic vor und sucht nach Verstärkungen. Baldé könnte eine Alternative sein, da er sowohl als Flügelstürmer als auch als Außenverteidiger eingesetzt werden kann.
Der gebürtige Hamburger besitzt beim HSV einen Vertrag bis Sommer 2029 mit einer Ausstiegsklausel von 20 Millionen Euro. Sein Marktwert wird allerdings nur auf etwa drei Millionen Euro geschätzt.
Endlich zurück: Luka Vuskovic (19) trainierte am Dienstag nach seiner Knieprellung erstmals wieder auf dem Platz. Er absolvierte eine individuelle Einheit unter Anleitung von Reha-Coach Sebastian Capel.
„Wir hoffen, die Belastung für ihn nun Schritt für Schritt erhöhen zu können. Wir wollen ihn behutsam aufbauen. Es sind noch drei Spiele zu absolvieren, daher müssen wir sorgsam abwägen“, sagte Trainer Merlin Polzin (35) nach der Einheit. „Es ist ein gutes Zeichen, dass seine Schmerzen nachgelassen haben und er die nächsten Schritte machen konnte. Er will unbedingt wieder spielen.“
Ob Vuskovic am Samstag (15:30 Uhr) bei Eintracht Frankfurt bereits zum Einsatz kommt, bleibt offen.
Voll ins Training stiegen am Dienstag unterdessen Alexander Rössing-Lelesiit und Jean-Luc Dompé (30) ein. Yussuf Poulsen (31) trainierte noch etwas reduziert. „Yussi war heute nur teilweise dabei. Wir werden ihn in dieser Saison wohl nicht mehr auf 100 Prozent bringen, aber er gibt alles, um der Mannschaft noch zu helfen“, erklärte Polzin und schloss Einsätze über 90 Minuten aus.
Auch die Belastung für Robert Glatzel (32), Nicolas Capaldo (27) und Bakery Jatta (27) wurde am Dienstag gesteuert.
Der HSV sucht weiterhin nach einer Nachfolge für den ehemaligen Sportvorstand Stefan Kuntz (63), der Anfang Januar nach Vorwürfen sexueller Belästigung freigestellt wurde.
Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, steht die Auswahl eines neuen Sportvorstands kurz vor dem Abschluss. Eine Aufsichtsratssitzung zur finalen Entscheidung sei bereits terminiert.
Sportdirektor Claus Costa (41) galt als möglicher Kandidat für die Position, doch inzwischen deutet vieles darauf hin, dass sich der Klub für eine externe Lösung entscheiden wird.
1. Bundesliga – Tabelleninfo
Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Der Tabellenführer am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) darf in der Relegation um den Klassenerhalt kämpfen, wobei der Gegner der Drittplatzierte der 2. Bundesliga ist.