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Bayern-Trainer Kompany lobt Neuer: „Wir verfügen über den besten deutschen Torhüter“

Von Klaus Bergmann

München – Vincent Kompany (40), Cheftrainer des FC Bayern, möchte sich nicht in die bevorstehende WM-Kader-Auswahl von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) einmischen.

Dennoch bezog er sportlich klar Stellung, als es um ein mögliches Comeback von Manuel Neuer in der Nationalmannschaft ging.

„Der FC Bayern ist deutscher Meister – und wir besitzen den besten deutschen Torwart“, erklärte Kompany vor dem Abschluss der Bundesliga-Saison am Samstag (15:30 Uhr/Sky) gegen den 1. FC Köln.

Damit würdigte er, was der 40-jährige Neuer „für mich, für uns und für den Verein geleistet hat“.

Medienberichten zufolge denkt Nagelsmann über eine Neuer-Rückkehr im Tor nach, obwohl dieser seine DFB-Karriere nach der Heim-EM 2024 eigentlich beendet hatte. Zu Nagelsmann meinte Kompany: „Ich würde ihm die nötige Ruhe lassen, um seinen Kader zusammenzustellen.“

Eigentlich hatte sich Nagelsmann nach der erneuten Verletzung von Marc-André ter Stegen für Oliver Baumann (35) von der TSG Hoffenheim als Nummer eins bei der WM in Kanada, Mexiko und den USA entschieden.

Sein 26-köpfiges Aufgebot wird er kommenden Donnerstag in Frankfurt verkünden.

Nach dem Spiel gegen Köln wird Neuer zum 13. Mal die Meisterschale in Empfang nehmen und damit gemeinsam mit Ex-Bayern-Star Thomas Müller Rekordmeister unter den Spielern sein. Und es könnte noch nicht sein letztes Meisterjahr sein.

Denn der FC Bayern plant, den Vertrag mit dem seit 2011 vom FC Schalke 04 verpflichteten Torwart bis Mitte 2027 zu verlängern.

„Wir sind im Gespräch – und es sieht gut aus“, sagte Sportvorstand Max Eberl eine Woche vor dem DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart in Berlin.

Auch Eberl sieht Neuer weiterhin auf höchstem Leistungsniveau: „Manu ist in Topform. Wenn man beobachtet, wie er in der Champions League spielt, ist das wirklich außergewöhnlich.“

Bundesliga-Tabelle im Überblick

Die Platzierungen in der Bundesliga-Tabelle haben folgende Bedeutung: Der Tabellenführer am Saisonende wird deutscher Meister. Die Teams auf den letzten beiden Plätzen (17 und 18) steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) hat die Möglichkeit, in der Relegation gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga um den Klassenerhalt zu kämpfen.