Da der Konkurrent patzte, steigt dieser Klub in die 2. Liga auf
Osnabrück – Lila-Weiß jubelt! Der VfL Osnabrück sichert sich vorzeitig den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Der Erfolg der Niedersachsen wurde möglich, weil die Mitbewerber am 36. Spieltag Fehler machten.
Den Grundstein für den Aufstieg legten die Osnabrücker bereits in der vergangenen Woche.
In einem bis zuletzt spannenden Spitzenspiel gegen den SC Verl behielt der VfL dank eines Last-Minute-Treffers von Bernd Riesselmann mit 2:1 die Oberhand und hielt so die Verfolger auf Distanz. Am Samstag schwächelten anschließend die Konkurrenten.
Während Alemannia Aachen und Hansa Rostock sich mit einem 1:1-Unentschieden trennten, erlitt Rot-Weiß Essen beim VfB Stuttgart II eine herbe 1:6-Niederlage. Am Sonntag treffen noch MSV Duisburg und Energie Cottbus im direkten Duell aufeinander.
Selbst wenn Cottbus auswärts gewinnen sollte, können die Osnabrücker ihren direkten Aufstiegsplatz nicht mehr verlieren – egal, wie die Lila-Weißen am Sonntag in Wiesbaden abschneiden.
Der Aufstieg von Osnabrück gleicht einem kleinen Wunder, wenn man bedenkt, dass der Club vor anderthalb Jahren noch auf dem 20. Rang der 3. Liga stand.
In der Rückrunde startete das Team unter Trainer Marco Antwerpen mit einigen Winter-Neuzugängen eine beeindruckende Aufholjagd und beendete die Saison 2024/25 schließlich auf dem sicheren 14. Platz.
Zur neuen Saison verstärkten sich die Lila-Weißen mit dem Trainer-Duo Timo Schultz (48) und Sportdirektor Joe Enochs (54), das sich bereits als äußerst erfolgreich erwiesen hat.
Die Resultate sprechen für sich: Osnabrück sammelte mit 22 Siegen die meisten Dreier aller Drittligisten und kassierte mit 28 Gegentoren die wenigsten. Bester Torschütze der Niedersachsen ist Robin Meißner, der 13 Tore erzielte und 8 weitere vorbereitete.
Im eigenen Stadion an der Bremer Brücke zeigt der VfL traditionell eine starke Heimform. In der Spielzeit 2025/26 führen die Osnabrücker zudem auch die Auswärtstabelle an.
Für die kommende Saison in der 2. Liga ist der VfL Osnabrück allerdings dringend auf Verstärkungen angewiesen, um ein erneutes Abrutschen ins Tabellenende, wie in der Saison 2023/24, zu vermeiden.
Zuletzt aktualisiert: 18:42 Uhr