Vergebener Elfmeter und Pech am Aluminium: Dynamo Dresden verpasst vorzeitigen Klassenerhalt in Braunschweig
Braunschweig – Die Gelegenheit war greifbar, doch Dynamo Dresden hat die Chance auf den vorzeitigen Verbleib in der 2. Bundesliga nicht genutzt! Gegen Eintracht Braunschweig hätte der SGD bereits ein Unentschieden zum sicheren Klassenerhalt gereicht, doch stattdessen setzte es bei den Löwen eine 1:2 (0:1)-Niederlage.
Mit großen Erwartungen startete die SGD in dieses vorgezogene Entscheidungsspiel, allerdings präsentierte sich Braunschweig als das effektivere Team. Bereits nach 21 Minuten erzielte Florian Flick die Führung für die Gastgeber, kurz nach dem Seitenwechsel erhöhte Faride Alidou (50. Minute) auf 2:0.
Von den Gästen kam vor allem Offensivdruck, doch Dynamo-Torwart Ron-Thorben Hoffmann zeigte eine herausragende Leistung und bewahrte sein Tor auch beim Strafstoß von Stefan Kutschke (67.) vor einem Gegentreffer. Der vielleicht letzte Treffer des scheidenden Kapitäns (86.) kam zu spät, zumal Hoffmann und das Aluminium in der Nachspielzeit zwei weitere Treffer der SGD verhinderten.
Damit hält Dynamo weiterhin bei 38 Zählern und rutscht auf Rang 13 ab, kann jedoch durch Patzer der Konkurrenten am Sonntag trotz der Niederlage noch den Klassenerhalt feiern.
Endstand:
Eintracht Braunschweig – Dynamo Dresden 2:1 (1:0)
Tore: 1:0 Flick (20.), 2:0 Alidou (50.), 2:1 Kutschke (86.)
Besondere Ereignisse: Hoffmann pariert Elfmeter von Kutschke (67.)
In unserem Liveticker informieren wir Euch fortlaufend über alle wichtigen Momente vor, während und nach der Partie.
Nach dem Schlusspfiff fiel es Niklas Hauptmann sichtlich schwer, seine Enttäuschung in Worte zu fassen.
„Natürlich tut die Niederlage weh, wir hatten uns vorgenommen, das heute klarzumachen“, erklärte der Vizekapitän. „Jetzt müssen wir es eben in der kommenden Woche noch einmal versuchen.“
Der zentrale Mittelfeldspieler übte auch Kritik an der eigenen Leistung: „Ehrlich gesagt waren wir zu ungenau mit dem Ball im letzten Drittel in der ersten Halbzeit. Grundsätzlich hatten wir die Kontrolle, aber das nützt nichts, wenn man hinten ein Gegentor kassiert und nach vorne nicht konsequent genug ist.“
Insbesondere das 0:2 bezeichnete er als „zu einfach“: „So leichte Gegentore haben wir uns sonst in der Rückrunde kaum erlaubt. Die zwei Gegentreffer waren zu viel. Wir haben bis zum Schluss alles gegeben; mit etwas Glück hätten wir zumindest einen Punkt mitnehmen können.“
Thomas Stamm sah in der Offensive vor allem ein „durchaus ordentliches Spiel“ seiner Mannschaft.
„Wenn man sich anschaut, wie die Gegentore gefallen sind, waren wir nicht so wach wie sonst. Dennoch hatten wir genug Gelegenheiten, um das Spiel für uns zu entscheiden, insbesondere in der Schlussphase. Braunschweig hat aus sehr wenigen Chancen viel gemacht, ihr Torwart war äußerst stark und hat viele Bälle gehalten. Es fehlte uns heute ein Stück weit an Effizienz“, erläuterte der Dynamo-Trainer.
Die Niederlage wollte er allerdings nicht allein an Ron-Thorben Hoffmann festmachen: „Es sind noch zehn weitere Spieler auf dem Platz. Er hat ein gutes Spiel gemacht und war in den entscheidenden Momenten da. Wenn wir unsere Chancen besser genutzt hätten, hätten wir mindestens einen Punkt geholt.“
Die beiden Matchwinner von Braunschweig, Florian Flick und Ron-Thorben Hoffmann, ließen ihre Freude am Sky-Mikrofon spürbar heraus.
„Es war ein sehr intensives Spiel über die gesamte Spielzeit“, sagte der Torschütze zum 1:0. „Dynamo hat zum Schluss noch einmal enorm Druck gemacht, aber wir haben standgehalten und alles gegeben. Vorne waren wir eiskalt, auch wenn wir das eine oder andere besser ausspielen hätten können. Am Ende zählen aber nur die drei Punkte.“
Seinen Torwart lobte Flick in den höchsten Tönen: „Unglaublich, wie lange er uns die Null gehalten hat – leider nicht über die vollen 90 Minuten, aber trotzdem phänomenal.“
Hoffmann selbst hob die reife Mannschaftsleistung hervor: „Für mich war es ein perfektes Spiel – naja, perfekt wäre es gewesen, wenn wir zu null geblieben wären. Aber ich bin sehr zufrieden und stolz, dass wir es als Team durchgezogen haben.“
Abpfiff: Das Spiel ist zu Ende, Dynamo Dresden verliert mit 1:2 bei Eintracht Braunschweig!
90.+7: Raedinger versucht es aus der Distanz, da Schreiber weit vorne steht. Sein Schuss fliegt jedoch am Tor vorbei.
90.+6: Die Latte rettet Dynamo vor dem Ausgleich! Nach einer präzisen Flanke von Faber köpft der junge Menzel auf das Tor, trifft aber nur das Aluminium.
90.+4: Eine große Chance für Dynamo bleibt ungenutzt! Marie blockt zunächst einen Schuss von Wagner, die SGD behält den Ball. Im Strafraum gelingt es den Gästen, eine Überzahl zu schaffen, sodass Bobzien eine Hereingabe von Faber noch annehmen kann. Doch erneut ist Hoffmann beim Abschluss zur Stelle. Unglaublich, was der Keeper heute alles hält.
90.+3: Endlich wechselt Kornetka den krampfgeplagten Stürmer aus. Für Yardimci kommt Raedinger ins Spiel.
90.+2: Trotz Krämpfen ist Yardimci überall präsent und klärt einen Ball von Rossipal im eigenen Strafraum.
90.+1: Die Nachspielzeit wird angezeigt – sieben Minuten werden nachgespielt!
90.: Die reguläre Spielzeit ist vorbei, die Nachspielzeit läuft. Ob Dynamo noch genug Zeit für den Ausgleich hat und den sicheren Klassenerhalt schafft, bleibt spannend.
89.: Dynamo bringt nun alles nach vorne. Robert Wagner schießt aus der zweiten Reihe, verzieht aber deutlich.
86.: Eine scharfe Ecke von Rossipal bringt Dynamo den Abschluss! Stefan Kutschke köpft den Ball, Hoffmann kann ihn nur noch abprallen lassen. Es steht 1:2, Hoffnungen keimen wieder auf!
83.: Gleich danach packt der Torwart erneut zu und fängt einen langen Ball von Wagner ab.
82.: Nächste gute Gelegenheit für die Gäste, doch Hoffmann ist erneut zur Stelle. Menzel spielt von links auf den freistehenden Lemmer, der sofort abzieht – aber Hoffmann hält den Ball mit den Fäusten.
80.: Yardimci liegt zunächst wegen Krämpfen am Boden und muss vom Feld, steht dann aber wieder auf und beißt sich durch.
78.: Letzter Wechsel bei Dynamo: Tony Menzel ersetzt Niklas Hauptmann, damit sind alle Wechseloptionen genutzt.
75.: Dynamo greift erneut an. Rossipal spielt schön ins Zentrum, doch Vermeij und Boeder verfehlen jeweils den Ball.
73.: Trotz Rückschlägen gibt sich Schwarz-Gelb nicht geschlagen. Das neue Rechtsaußen-Duo Faber und Lemmer kombiniert nach vorne, Lemmer flankt zu Vermeij, dessen Bogenlampe Hoffmann sicher fängt.
70.: Beide Teams nutzen nun die Gelegenheit zum Wechseln. Braunschweig tauscht gleich dreimal, für Frenkert, Alidou und den gelb-rot-gefährdeten Kaufmann kommen Hoti, Mijatovic und Ranos. Bei Dynamo betreten Konrad Faber und Jakob Lemmer das Spielfeld, während Jonas Sterner und Jason Ceka ausgewechselt werden.
67.: Kutschke nimmt den Ball und läuft zum Elfmeterpunkt. Hoffmann ahnt die Ecke und hält den nicht präzisen Strafstoß – sensationell!
66.: Nach langer Beratung entscheidet Schiedsrichter Dingert auf Elfmeter für Dynamo. Die TV-Bilder zeigen, wie Kaufmann Vermeij mit dem Ellbogen im Gesicht trifft.
64.: Während Sterner eine Gelbe Karte erhält, wird das Spiel wegen einer Behandlungspause für Vermeij unterbrochen, der sich offenbar einen Ellbogenschlag ins Gesicht zugezogen hat.
63.: Die Dresdner Sanitäter eilen erneut auf den Platz, da Vincent Vermeij nach einem Luftduell im Strafraum am Boden liegt und sich die Wange hält.
62.: Fabio Kaufmann wird nachträglich für ein Foul an Bobzien verwarnt, nachdem Schiedsrichter Dingert zunächst Vorteil laufen ließ.
60.: Hauptmann und Ceka wollen in der Braunschweiger Hälfte kombinieren, verlieren aber den Ball. Der Gegenangriff der Gastgeber wird jedoch durch Rossipal gestoppt.
58.: Thomas Stamm bringt mit Stefan Kutschke mehr Offensivkraft ins Spiel, was ein klares Signal für die letzten 30 Minuten ist. Braunschweig reagiert ebenfalls mit einem Wechsel: Für den gelbgesperrten Tempelmann kommt Johan Gomez.
56.: Eine Ecke von Sterner führt zu weiteren Eckstößen, doch Rossipal spielt den Ball auf den Kopf von Alidou, der zum Einwurf klärt. Dynamo fehlt die zündende Idee, um aus dem Ballbesitz gefährliche Chancen zu kreieren.
54.: Dynamo gibt nicht auf und erarbeitet sich einen weiteren Eckball. Rossipal spielt auf Ceka, doch Tempelmann klärt vor dem Dresdner zum nächsten Eckstoß.
50.: Ein kalter Schlag für die SGD, Eintracht Braunschweig erhöht durch Faride Alidou auf 2:0! Kaufmann sieht seinen Mitspieler im Zentrum, der sich im Strafraum durchsetzt und den Ball einschiebt.
49.: Hoffmann faustet eine Ecke weg, trotz Beschwerden von Amoako. Dynamo bleibt in Ballbesitz, der Angriff wird jedoch wegen Abseits abgepfiffen.
48.: Gute Aktion von Dynamo zum Auftakt der zweiten Halbzeit! Bobzien setzt sich links durch und zieht ab, sein Schuss wird zur Ecke abgeblockt.
Anpfiff zur zweiten Hälfte: Weiter geht’s! Doch für Dynamo gibt es gleich einen Rückschlag: Thomas Keller muss nach einem Zusammenstoß mit Yardimci ausgewechselt werden; Claudio Kammerknecht ersetzt ihn in der Innenverteidigung.
Halbzeit: Ein Blick auf die anderen Spielorte – der 1. FC Magdeburg führt 2:0 gegen Holstein Kiel und zieht vorerst an Dynamo vorbei. Zwischen VfL Bochum und Hannover 96 steht es torlos, wodurch Bochum den Vorsprung auf Dynamo auf drei Punkte ausbaut.
Halbzeit: Dynamo Dresden hatte sich mehr erhofft! Für den sicheren Klassenerhalt reicht heute schon ein Punkt, doch zur Pause liegt die SGD zurück. Braunschweig nutzte seine erste Chance und geht in Führung, was die Löwen ebenfalls näher an den Klassenerhalt bringt. Doch das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.
Halbzeit: Pause im Eintracht-Stadion! Christian Dingert schickt die Teams in die Kabinen.
45.+4: Verletzungsunterbrechungen prägen das Spiel. Ceka wird von Tempelmann getroffen und bleibt liegen, benötigt jedoch keine Behandlung.
45.+3: Aydin versucht aus dem Halbfeld einen Schuss, der deutlich über das Tor fliegt.
45.+1: Lino Tempelmann sieht Gelb für einen Ball ins Aus.
45.: Jarno Wienefeld zeigt fünf Minuten Nachspielzeit an.
44.: Bobzien fällt im Duell mit Kaufmann und Marie, Schiedsrichter Dingert lässt zunächst einen Konter laufen. Danach gibt es eine Behandlungspause für Bobzien.
43.: Ecke für Braunschweig, die Dynamo abwehren kann.
42.: Direkt im Gegenzug versucht Aydin Yardimci anzuspielen, doch Keller klärt vor dem entgegenkommenden Spieler.
41.: Eine Flanke von Sterner pflückt Hoffmann sicher aus der Luft.
38.: Erleichterung bei Dynamo – Keller kann weiterspielen, nachdem er sich zuvor verletzt hatte.
36.: Schreckmoment für Dynamo! Keller muss nach einem Luftduell behandelt werden und verlässt den Platz. Die SGD ist vorübergehend nur noch zu zehnt – ein harter Rückschlag nach den Ausfällen von Pauli und Müller.
35.: Chance für Dynamo! Frenkert köpft den Ball zu Ceka, der im Doppelpass mit Hauptmann abschließt, doch Hoffmann verhindert knapp den Einschlag mit dem Knie.
33.: Zur Halbzeit verkündet Dynamo den Abgang von Robin Meißner, der nach einer erfolgreichen Leihe nun zum Zweitliga-Aufsteiger VfL Osnabrück wechselt.
32.: Eine lange Flanke von Rossipal erlaufen, aber Ceka steht allein und kann den Ball nicht zum Mitspieler bringen.
31.: Bobzien versucht sich links im Strafraum durchzusetzen, verliert aber gegen mehrere Braunschweiger den Ball.
27.: Ben Bobzien sieht die erste Gelbe Karte des Spiels.
24.: Das Spiel gewinnt an Tempo! Kaufmann kommt aus ähnlicher Position wie beim 1:0 zum Abschluss, verfehlt jedoch knapp.
23.: Ecke für die Gastgeber, Schreiber faustet den kurz ausgeführten Standard weg.
22.: Die erste große Chance für Dynamo! Hoffmann pariert einen Schuss von Vermeij aus kurzer Distanz.
20.: Braunschweig geht in Führung! Florian Flick trifft zum 1:0. Nach einer Hereingabe von Marie tanzt Tempelmann durch den Strafraum, legt zurück auf Alidou, der zu Flick ablegt. Dieser schießt präzise ins untere linke Eck.
16.: Hoffmann kann einen Abstoß ausführen, doch Amoako foult Kaufmann beim Versuch, den Ball zu erobern.
15.: Das Spiel pausiert, da Braunschweigs Torwart Hoffmann am Auge behandelt wird, vermutlich hatte er etwas ins Auge bekommen.
14.: Dynamo nähert sich erneut dem Strafraum, doch der letzte Pass fehlt. Ceka hält den Ball geschickt an der Seitenlinie und flankt, Bobzien verpasst den Ball knapp.
13.: Sterner bringt eine Flanke, die keinen Abnehmer findet.
13.: Hauptmann sorgt für die erste Ecke der Partie für Dynamo, Rossipal bereitet sich vor.
11.: Immer wieder Unterbrechungen, der Spielfluss fehlt noch. Dynamo lässt den Ball etwas länger in den eigenen Reihen laufen.
9.: Rossipal bringt einen ruhenden Ball vor das Tor, aber weder Vermeij noch Keller erreichen den Ball.
8.: Kaufmann foult Bobzien, das gibt Dynamo eine gute Freistoßposition etwa 25 Meter halblinks.
6.: Nach einem Kopfballduell mit Yardimci fällt Boeder, das Spiel läuft weiter.
6.: Es geht von Beginn an zur Sache. Wagner foult Tempelmann, Schiedsrichter Dingert versucht zu beruhigen.
5.: Tempelmann steigt hart gegen Ceka und Wagner ein, erhält aber nur eine mündliche Verwarnung. Stamm protestiert beim vierten Offiziellen.
4.: Freistoß für Dynamo nach Foul von Flick an Hauptmann.
2.: Braunschweig erobert den Ball im Mittelfeld und schaltet schnell um, Tempelmann und Di Michele Sanchez marschieren nach vorne, doch Boeder kann klären.
1.: Rossipal bringt die erste Flanke, die abgewehrt wird. Dynamo behält den Ball.
Anpfiff: Schiedsrichter Dingert eröffnet die Partie, Braunschweig hat Anstoß. Die SGD spielt heute in schwarzen Auswärtstrikots.
12:57 Uhr: Gleich geht es los! Die Mannschaften betreten bei lautstarken Fangesängen das Feld – die Stimmung ist großartig.
Die Sportdirektoren beider Clubs stellten sich vor dem Spiel den Sky-Kameras.
Wie kann Dynamo Dresden heute schon den Klassenerhalt sichern? „Indem wir bei uns bleiben“, sagte Sören Gonther. „Wir waren seit dem Winter sehr stabil, vor allem in den direkten Duellen, und haben in den letzten Wochen konstant gute Leistungen gezeigt.“
Natürlich habe man im Winter gute Entscheidungen getroffen: „Die Neuzugänge haben eingeschlagen, aber auch die Spieler, die schon da waren, haben sich verbessert. So wünscht man sich das, um zwei Spieltage vor Schluss den Klassenerhalt zu schaffen.“
Für Eintracht Braunschweig ist die heutige Begegnung ebenfalls von großer Bedeutung, erläuterte Benjamin Kessel: „Wir wollen zum vierten Mal in Folge den Klassenerhalt schaffen.“ Besonders setzt er auf die Unterstützung der Fans: „Auch wenn wir nicht immer spektakulär gespielt haben, haben uns die Anhänger immer großartig unterstützt. Ich bin mir sicher, dass sie heute wieder voll hinter uns stehen.“
Ein Novum gab es beim Auswärtsspiel: Rund um den Gästeblock wurde ein großes Netz vom Dach bis zur Tartanbahn gespannt, um zu verhindern, dass Gegenstände auf das Spielfeld geworfen werden können. Die Dynamo-Fans standen so quasi in einem Käfig.
Bei Eintracht Braunschweig gab es mehrere Änderungen in der Startformation. Lars Kornetka nahm Andi Hoti, Leon Bell Bell, Johan Gomez und Jovan Mijatovic aus der Anfangsformation, zudem fehlte Robin Heußner gesperrt. Dafür begannen Fabio Kaufmann, Erendan Yardimci, Faride Alidou, Fabio Di Michele Sanchez und Lukas Frenkert.
Die Aufstellungen stehen fest!
Bei Dynamo Dresden gab es einen bitteren Ausfall: Friedrich Müller, eigentlich als Ersatz für den verletzten Julian Pauli eingeplant, fiel krankheitsbedingt aus. Für ihn rückte Lukas Boeder in die Startelf. Ansonsten setzte Thomas Stamm auf seine bewährte Elf, die zuletzt mit 1:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern erfolgreich war.
Ausverkauftes Stadion in Braunschweig! Alle Tickets für die Begegnung gegen Dynamo Dresden sind vergriffen. Insgesamt werden 23.325 Zuschauer erwartet, davon rund 2.300 Anhänger aus Dresden.
Schon zwei Stunden vor Anpfiff herrschte reges Treiben rund um das Stadion, die Tore öffneten jedoch erst um 11:30 Uhr.
Die Übertragungsrechte für das Spiel liegen bei Sky, weshalb die Partie nur beim Pay-TV-Sender und dessen Streamingdienst WOW zu sehen ist. Die Live-Übertragung startet um 12:30 Uhr.
Wer keinen Zugang zu Sky hat, kann alle wichtigen Ereignisse in unserem Liveticker verfolgen.
Trainer Thomas Stamm ist sich bewusst, dass Dynamo heute den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen kann. Trotzdem richtet sich der Fokus ausschließlich auf das Spiel gegen Braunschweig und nicht auf zukünftige Szenarien, erklärte er auf der Pressekonferenz.
„Wir konzentrieren uns auf dieses eine Spiel und wollen es so angehen wie immer. Was am Samstag möglich ist, wissen alle. Wichtig ist, dass wir mit Leichtigkeit und intuitiv spielen. In Düsseldorf hat uns das gefehlt, dort wollen wir einen Schritt weiterkommen. Jedem ist klar, dass wir es selbst in der Hand haben und es abschließen können.“
Der Druck lastet bei Braunschweig aufgrund der Tabellensituation noch stärker, erläuterte Lars Kornetka. „Wir haben diese Woche daran gearbeitet, mit Druck umzugehen, denn er verschwindet nicht einfach. Unser Ziel ist es, den Druck in positive Bahnen zu lenken und Fußball zu zeigen, der proaktiv, stabil in der Defensive ist und uns ermöglicht, selbst Tore zu erzielen und in Führung zu gehen. Der Druck soll die Mannschaft stärken und richtig pushen.“
Das Spiel leitet Schiedsrichter Christian Dingert, ein erfahrener Unparteiischer mit langjähriger Bundesliga- und FIFA-Erfahrung.
Für die Gastgeber ist das kein gutes Omen: Von 18 Partien unter Dingerts Leitung konnte Braunschweig lediglich eine gewinnen, zwölf Begegnungen gingen verloren. Bei Dynamo ist die Bilanz etwas ausgeglichener: Von 13 Spielen gewann Dresden drei, spielte fünf Unentschieden und verlor fünfmal.
Als Assistenten unterstützen Benedikt Kempkes (Thür) und Tim Kohnert (Gerwisch) den 45-Jährigen. Vierter Offizieller ist Jarno Wienefeld aus Hamburg, als Videoassistent fungiert Arne Aarnink aus Herdecke.
Bei Dynamo Dresden kann nur noch Niklas Hauptmann gelbgesperrt fehlen – er steht derzeit bei vier Verwarnungen und könnte das Saisonfinale gegen Holstein Kiel verpassen, falls er heute erneut verwarnt wird.
Bei Eintracht Braunschweig gehen mit Leon Bell Bell, Faride Alidou, Florian Flick, Erencan Yardımcı und Johan Gómez gleich fünf Spieler mit Kartenvorgeschichte in die Partie. Das könnte für Dresden ein Vorteil sein, wenn die Gastgeber in wichtigen Duellen vorsichtiger agieren, um eine Sperre zu vermeiden.
Thomas Stamm muss weiterhin auf die verletzten Lennart Grill, Elias Bethke und Vinko Sapina verzichten. Zudem fehlt mit Julian Pauli eine wichtige Option in der Innenverteidigung. Er plagen weiterhin muskuläre Probleme, weshalb er bereits gegen Kaiserslautern kurzfristig aussetzen musste und nicht nach Braunschweig gereist ist.
Auch bei Braunschweig fehlt das Trainerteam um Lars Kornetka verletzungsbedingt auf einige Spieler: Sidi Sané, Patrick Nkoa, Frederik Jäkel und Anas Bakhat stehen nicht zur Verfügung. Zudem ist Robin Heußer nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt.
Die Hinspiel-Niederlage war bereits die achte Pleite, die Dynamo gegen Braunschweig in der Geschichte hinnehmen musste. Von 21 Begegnungen gewann Dresden nur fünf, achtmal endete die Partie unentschieden.
Der letzte Sieg von Dynamo gegen die Löwen liegt schon lange zurück: Am 28. Oktober 2016 setzte sich Schwarz-Gelb mit 3:2 durch, seitdem gab es zwei Unentschieden und zwei Niederlagen. Der letzte Auswärtserfolg datiert sogar vom 22. Oktober 2011.
Es ist höchste Zeit für die SGD, diese Serie zu beenden und gleichzeitig den Klassenerhalt zu sichern!
Im letzten Heimspiel vor der Winterpause empfing Dynamo Dresden Braunschweig und wollte angesichts der positiven Bilanz von zwei Siegen in drei Spielen einiges bewegen.
Auf dem Platz war davon jedoch lange wenig zu sehen – bereits nach 21 Minuten hatte Ex-Dynamo Christian Conteh zweimal getroffen, während Dresden keine Torchance vorweisen konnte. Den Schwarz-Gelben mangelte es an Mut und Überzeugung. Nach etwa einer halben Stunde wechselte Thomas Stamm Kofi Amoako aus, unter lautstarken Pfiffen ging es in die Pause.
Erst nach Wiederbeginn zeigte Dresden Gegenwehr, zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff erzielte Nils Fröling den 2:2-Ausgleich. Doch etwa 15 Minuten vor Schluss traf Patrick Nkoa für Braunschweig – Dresden verlor mit 2:3 und rutschte erstmals in dieser Saison auf den letzten Tabellenplatz ab.
Die Situation für Braunschweig ist schwieriger: Die Löwen stehen aktuell auf dem 15. Rang, knapp über dem Strich, jedoch nur dank des besseren Torverhältnisses gegenüber Fortuna Düsseldorf und Greuther Fürth.
Da diese beiden noch gegeneinander spielen, wird mindestens ein Team noch Punkte sammeln. Braunschweig kann sich daher nicht nur auf Fehler der Konkurrenz verlassen, sondern muss selbst punkten. Da am letzten Spieltag Zweitliga-Meister Schalke 04 wartet, ist das Heimspiel gegen Dresden wohl die beste Gelegenheit dafür.
Aus diesem Grund ist die Mannschaft heute hochmotiviert, wie Trainer Lars Kornetka bereits in der Trainingswoche deutlich machte.
Zwei Spieltage vor Saisonende hätte kaum jemand daran geglaubt: Für Dynamo Dresden reicht heute ein einziger Punkt gegen Braunschweig, um den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu sichern.
Die Löwen liegen derzeit mit 34 Zählern vier Punkte hinter der SGD und könnten im Falle eines Unentschiedens oder einer Niederlage heute am letzten Spieltag nicht mehr vorbeiziehen. Da Fortuna Düsseldorf und Greuther Fürth beide ebenfalls 34 Punkte haben und gegeneinander antreten, könnte höchstens eines der Teams an Dynamo vorbeiziehen. Preußen Münster als Tabellenletzter mit 29 Punkten stellt keine Gefahr mehr dar.
Nur bei einer Niederlage gegen Braunschweig muss Dynamo weiter bangen und darauf hoffen, dass auch die Konkurrenz im Tabellenkeller nicht punktet – falls Düsseldorf und Fürth am Sonntag beide verlieren, reicht schon das, um den Klassenerhalt zu sichern.
Herzlich willkommen zu unserem Liveticker zum Auswärtsspiel von Dynamo Dresden bei Eintracht Braunschweig! Wir halten Euch mit allen wichtigen Informationen rund um die Begegnung auf dem neuesten Stand.
2. Bundesliga Tabelle
Die Tabelle der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Saisonende auf Platz 1 steht, ist Meister der 2. Liga und steigt direkt in die Bundesliga auf. Gleiches gilt für den Zweitplatzierten. Der Drittplatzierte spielt in der Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga um den Aufstieg beziehungsweise den Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse.